Maigret und Monsieur Charles

Erschienen: Januar 1990

Bibliographische Angaben

  • Paris: Presses de la Cité, 1972, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau, Originalsprache, Bemerkung: beigefügtes Werk: Maigret und der Spitzel; Maigret und der Einsame
  • Zürich: Diogenes, 1990, Seiten: 183, Übersetzt: Renate Heimbucher-Bengs
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 182, Übersetzt: Renate Heimbucher, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 75

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"Maigret spielte in einem noch ein wenig verfrorenen Sonnenstrahl. Er spielte nicht mit Bauklötzen, wie er es als Kind getan hatte, sondern mit seinen Pfeifen. Sein Blick war müde. Gerade eben hatte er über seine restliche Karriere entschieden." So beginnt Maigrets 75. und letzter Fall, in dem der Kommissar noch ein Mal sein geliebtes Paris erkunden darf: das nächtliche mit seinen Bars und Absteigen, in denen sich ein verzweifelter Notar vor seinem Erfolg und einer unglücklichen Liebe verkriecht; und die Champs-Élysées im ersten, milden Frühlingslicht, das eine schöne Frau nicht genießen kann.

Maigret und Monsieur Charles

Maigret und Monsieur Charles

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Letzte Kommentare:
24.05.2014 16:10:38
Torsten Janssen

Werde ich mich an diesem Maigret doch nochmal versuchen, spielt er doch in Geroges Simenom Maigret Reihe eine wichtige, letzte Rolle. Übrigens soll Simenon, als er diesen Maigret schrieb, noch nicht gewusst haben, daß dieser der Letzte sein würde. Aber ab 1973 litt er angeblich 2 Jahre an einer (bei allen Schriftstellern berüchtigten) Schreibblockade. Danach schrieb er nur noch einige Autobiographische Bücher. Wahrscheinlich hatte sich nach 75 Romanen und 28 Geschichten, der Stoff auch langsam erschöpft und Wiederholungen wollte er vermeiden. Ab 1978 kamen auch noch persönl. Schicksalsschläge dazu (Tod seiner Tochter; Scheidung) und auch das Alter machte sich wohl bemerkbar. Ob er wirklich 10 Frauen hatten ? Das hieße quasi seit seiner Geburt jeden 3. Tag eine andere. Und das, wo er mehrfach (in die Schweiz und in die USA) umgezogen war, und 2. Weltkriege überleben musste. Also, höchstwahrscheinlich pure Fantasie des guten Georges Simenon. Wahrscheinlich kann man 2 nullen streichen. Gruß Torsten Janssen

10.05.2011 11:46:12
Torsten Janssen

Letzter Maigret von Georges Simenon aus dem Jahre 1972. Simenon hatte wohl keine große Lust mehr an seinem Helden, aber Gott sei Dank kam er nicht auf die Idee ihn sterben zu lassen. Sonst hätte er ihn nachher wieder auferstehen lassen müssen, wie einst Conan Doyle seinen Sherlock Holmes, ermordet von Professor Moriarty. Handlung: belanglos. Ist man Maigret Sammler sollte man es gelesen haben.