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Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: 3 Sekunden

3 Sekunden von Roslund und Hellström

    Piet Hoffmann lebt in Stockholm, und er führt ein Doppelleben. Auf der einen Seite ist er ein fürsorglicher Familienvater, auf der anderen Seite begibt er sich auf die dunkle Seite. Er kümmert sich um Drogenlieferungen der polnischen Mafia. Damit lebt er nicht schlecht. Allerdings ist er von der Polizei als so genannter »Infiltrator« eingesetzt.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Blutwette von Andreas Franz und Daniel Holbe

    Krimi: Blutwette (Andreas Franz und Daniel Holbe)

    Das Team der Frankfurter Kriminal-Kommissarin Julia Durant wird zum Schauplatz eines vermeintlichen Selbstmords gerufen. Die erfahrene Ermittlerin hat eigentlich gerade andere Dinge im Kopf, denn zwei Tage zuvor ist ihr Vater gestorben. Sie will daher nicht zu großen Elan in den Fall legen, fragt sich aber, warum der ehemalige Boxer, dessen Frau schwanger ist, Suizid begangen haben soll. Von Andreas Kurth

    Das Verbrechen von David Grann

    Krimi: Das Verbrechen (David Grann)

    Offenbar verfügt das Schicksal über einen ausgeprägten Sinn für schwarzen Humor. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die (Automobil-) Industrie (auch) in den USA immer größere Mengen Erdöl benötigte, sprudelten reiche Quellen ausgerechnet im Osage County. Dort lebten die Osage-Indianer, die weiße Siedler Ende des 19. Jahrhunderts aus ihren Jagdgründen vertrieben hatten. An der Nordgrenze des US-Staates Oklahoma »durften« sie karges Land kaufen, an dem sonst niemand Interesse zeigte. Von Michael Drewniok

    Die Schuld vergangener Tage von Peter Temple

    Krimi: Die Schuld vergangener Tage (Peter Temple)

    MacArthur John Faraday arbeitet seit nunmehr fast fünf Jahren als Schmied in einem kleinen Kaff abseits von Melbourne. Hochwertige Zäune und Tore sind sein Metier, doch dies war nicht immer so. Zuvor arbeitete er dreizehn Jahre bei den Feds, der australischen Bundespolizei, in Canberra, wo es einen unschönen Abschied gab, dessen Hintergründe bis heute ungeklärt sind. Von Jörg Kijanski

    Walter muss weg von Thomas Raab

    Krimi: Walter muss weg (Thomas Raab)

    Das hat sich die 70-jährige Hannelore Huber anders vorgestellt. Nach dem Tod ihres Mannes freute sie sich auf den wohlverdienten Ruhestand. Von Trauer um ihren verstorbenen Ehemann keine Spur. Beide haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, allerdings eher aneinander vorbei als miteinander gelebt. Eher widerwillig macht sich daher die grantige Huberin auf die Suche nach dem Leichnam ihres Gatten. Schließlich will sie endlich ihre Ruhe haben. Von Thomas Gisbertz

    Slow Horses von Mick Herron

    Krimi: Slow Horses (Mick Herron)

    In Großbritannien sind bereits fünf Bände der Jackson-Lamb-Reihe erschienen und jeder einzelne ist prämiert oder wenigstens für einen Preis vorgeschlagen. Nun hat Mick Herron auch Deutschland erobert. Mit dem ersten Band Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb steigt der Diogenes Verlag in die Reihe ein. Ob diese in Deutschland genauso erfolgreich sein wird, wie bei unseren britischen Nachbarn wird sich zeigen. Von Carola Krauße

    Arrowood - In den Gassen von London von Mick Finlay

    Krimi: Arrowood - In den Gassen von London (Mick Finlay)

    Arrowood wohnt im Süden Londons hinter einem Puddinggeschäft, er hat nur noch wenige Haare auf »seinem vernarbten unförmigen Schädel«, sein Bauch ist zu dick für die Hose und seine Füße zu groß für die Schuhe. Er trinkt zu viel Gin, bezahlt seinen Assistenten schlecht und er hasst Sherlock Holmes. Mit Arrowood hat Mick Finlay einen Charakter erfunden, der sich gewollt wohltuend von dem berühmten Detektiv der Baker Street abgrenzt. Von Carola Krauße

    Die Suche von Charlotte Link

    Krimi: Die Suche (Charlotte Link)

    Charlotte Link gehört zu den Vielschreiberinnen unter den deutschen Autoren. Nahezu jedes Jahr wird ein neues Buch von ihr veröffentlicht, das dann auch gleich als Wälzer daherkommt. Trotzdem schafft sie es mit Bravour, einen Fan- und Leserstamm bei Laune zu halten. In »Die Suche« knüpft die Autorin lose an »Die Betrogene« aus 2015 an. Von Carola Krauße

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

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