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Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: Tattoo

Tattoo von Ashley Dyer

    In der englischen Hafenstadt Liverpool geht seit einem Jahr der »Dornenmörder« um. Diesen Namen haben die Medien ihm gegeben, weil er seine weiblichen Opfer erst entführt, um sie anschließend wochenlang zu tätowieren oder besser: zu malträtieren, denn der Täter mischt nicht nur seine Farbe selbst, sondern benutzt Pflanzendornen. Das macht die Prozedur überaus schmerzhaft, obwohl die Frauen mit einem ebenfalls selbstgebrauten Nervengift betäubt und schließlich umgebracht werden.

    Interview: Øistein Borge

    Interview: Øistein Borge

    Nach der Lektüre seines neuen Romans »Hinterhalt« hat Krimi-Couch-Mitarbeiterin Carola Krauße dem norwegischen Autor einige Fragen gestellt.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Ein Spiel für Gewinner von Nadine D'Arachart und Sarah Wedler

    Krimi: Ein Spiel für Gewinner (Nadine D'Arachart und Sarah Wedler)

    Dornfeld und Schwarzer sind das Team mit der höchsten Aufklärungsquote in ganz Norddeutschland. Kein Wunder also, dass sich Kilian Kaiser hilfesuchend an die beiden Hamburger Kommissare wendet. Der Ex-Junkie hat seine Freundin Emilia tot in der Badewanne gefunden. Offizielle Todesursache: Selbstmord. Kilian glaubt aber nicht daran. Auf Emilias Leichnam hat er ein seltsames Symbol gefunden – eingeritzt in die Haut. Das selbe Zeichen weist auch der Körper eines Mädchens auf, das von einer S-Bahn überfahren wurde. Auch hier geht die Polizei von Suizid aus. Von Thomas Gisbertz

    Chicago von David Mamet

    Krimi: Chicago (David Mamet)

    Chicago in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Der Chicago River trennt die North Side von der South Side oder anders formuliert, die Iren um Dion O’Banion von den Italienern um Al Capone. Für Juden, Chinesen sowie weiße und schwarze Amerikaner bleibt da nur wenig Platz. Entsprechend vorsichtig arbeitet die Presse, denn es gilt weder der Stadtverwaltung noch der Polizei und schon gar nicht den Mobstern auf die Füße zu treten. Von Jörg Kijanski

    The Letter Writer (Engl.) von Dan Fesperman

    Krimi: The Letter Writer (Engl.) (Dan Fesperman)

    Als Woodrow Cain, Ex-Polizist aus dem ländlichen Horton, Virginia, im Februar 1942 in New York ankommt, um dort – eher widerwillig – seinen Dienst als Sergeant bei »New Yorks Finest« anzutreten, brennt am Hafenpier gerade die »Normandie«, ein ehemaliger Luxusliner, den die USA – soeben nach dem Trauma von Pearl Harbour in den zweiten Weltkrieg eingetreten – zum Lazarettschiff umrüsten wollten. Von Michael Seitz

    Jenseits von Wut von Lucie Flebbe

    Krimi: Jenseits von Wut (Lucie Flebbe)

    Lucie Flebbe richtet ihre Aufmerksamkeit nicht auf die vom Glück begünstigten. Ihre Heldinnen sind die, die sich freistrampeln müssen, die vom Schicksal gebeutelt wurden und deren Leben ein paar Haken und Ösen zu viel aufweist. Zu diesem Typ gehört auch Eddie Beelitz, ihre neue Protagonistin. Von Sabine Bongenberg

    Stirb zuerst von Frank Kodiak

    Krimi: Stirb zuerst (Frank Kodiak)

    Die Bremer Hauptkommissarin Nora Jacobi ist gerade aus ihrem sechswöchigen Urlaub zurückgekehrt und startet mit einer Wochenendschicht, um möglichst ruhig wieder im Polizeialltag anzukommen. Ein Anruf aus der Notrufzentrale durchkreuzt diesen Plan jedoch und wirft sie ohne Schonfrist in das kalte Wasser eines neuen Falls. Von Kirsten Kohlbrei

    Die Morde von Pye Hall von Anthony Horowitz

    Krimi: Die Morde von Pye Hall (Anthony Horowitz)

    Cloverleaf ist ein kleiner und feiner, jedoch wirtschaftlich nicht mehr erfolgreicher Buchverlag, dessen Wohl oder Wehe von einem einzigen Zugpferd abhängt: Alan Conways Kriminalromane um den deutschstämmigen Meisterdetektiv Atticus Pünd sind zwar deutlich an die Rätselkrimis à la Agatha Christie angelehnt, finden aber gerade deshalb ein begeistertes und kopfstarkes Publikum. Von Michael Drewniok

    Hybris von Steffen Jacobsen

    Krimi: Hybris (Steffen Jacobsen)

    Michael Sander hatte zuletzt einen Auftrag, der ihn nach Kaschmir führte. Dort sollte er Silas, den Sohn des Milliardärs Bertram Monell finden. Nachdem Silas wegen eines Drogendeliktes festgenommen wurde, nahm er sich im Gefängnis das Leben. Von Jörg Kijanski

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

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