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Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: Der Schatten

Der Schatten von Melanie Raabe

    Melanie Raabe erschuf mit Norah eine starke unabhängige Frau, die sich den Herausforderungen des Lebens stellt. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf als Journalistin, lebte in London und verschiedenen deutschen Städten und schaffte den Drogenausstieg nach einer fast tödlichen Überdosis. Sie setzt sich vehement für Frauenrechte und Gerechtigkeit im Allgemeinen ein. Sie ist introvertiert, regelt alles lieber in Eigenregie, was sie unnahbar und arrogant erscheinen lässt.

    Interview: Carla Berling

    Interview: Carla Berling

    Thomas Gisbertz traf Carla Berling am Rande einer Lesung ihres neuen Romans »Königstöchter« in Brüggen zum Interview.

    Edgar Wallace: Krimi-Couch Special

    Edgar Wallace: Krimi-Couch Special

    »Hallo, hier spricht Edgar Wallace!« - Wenn dieser Satz, gefolgt von lautstark untermalten Einschusslöchern auf der Mattscheibe, Dienstagabends, kurz nach halb acht, ertönte, dürfte kaum ein Jugendlicher nicht gebannt vor dem Fernseher gehockt haben, in banger Erwartung wie viele Leichen der neue Wallace wieder produzieren wird. Alle zwei Wochen wurden die Rialto/Constantin-Produktionen ausgestrahlt, gerecht im Wechsel mit den Karl May-Filmen der gleichen Produktionsgesellschaft.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Das CIA-Komplott von Will Jordan

    Krimi: Das CIA-Komplott (Will Jordan)

    Ein längst vergangener Einsatz in Afghanistan holt den stellvertretenden CIA-Direktor Marcus Cain ein. Um den Schaden zu begrenzen, muss er selbst wieder aktiv werden. Doch der ehemalige CIA-Operator Ryan Drake erfährt, dass Cain seine sichere Zentrale im CIA-Hauptquartier verlässt und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Während Cain über Leichen geht, um seine Taten zu verbergen, versammelt Drake sein altes Team um sich. Sie haben nur wenig Zeit, denn sobald Cain seine Arbeit abgeschlossen hat, wird er unangreifbar sein. Von Annette Wolter

    Sommernachtstod von Anders de la Motte

    Krimi: Sommernachtstod (Anders de la Motte)

    Der Prolog klingt schon so richtig unheilschwanger. Ein kleiner Junge möchte ein Kaninchen fangen. Er schleicht sich an und erinnert sich dabei an die Tipps seines Onkels Harald. Der ist ein erfahrener Jäger. Der Junge namens Billy ist mutig und scheint vor nichts Angst zu haben. Aber dann kommt nur noch ein verzweifeltes Mama! Von Annette Wolter

    Geheimnis in Rot von Mavis Doriel Hay

    Krimi: Geheimnis in Rot (Mavis Doriel Hay)

    Zum Weihnachtsfest des Jahres 1935 wird zumindest für die Familie Melbury das Landgut Flaxmere zum Zentrum der Welt: So will es Sir Osmond Melbury, aktuelles Oberhaupt einer Sippe, die sich in den Folgegenerationen nicht so vorbildlich entwickelt hat, wie es der strenge, überaus konservative Adelsmann sich vorstellte. Von Michael Drewniok

    Nordwasser von Ian McGuire

    Krimi: Nordwasser (Ian McGuire)

    Hitze ist schlimm, nach diesem Buch wirkt Kälte schlimmer. Nordwasser beschert uns Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, und das in jeglicher Hinsicht. So der Eindruck, wenn man diesen außergewöhnlichen Roman nach der letzten Seite erschöpft aus den Händen legt. Der Leser kann nach dieser 302 Seiten währenden schockierenden Zeitreise in die Welt des Walfangs Mitte des 19. Jahrhunderts nur hoffen, nicht von Albträumen verfolgt zu werden. Von Bernd Neumann

    Totentanz am Strand von Klaus-Peter Wolf

    Krimi: Totentanz am Strand (Klaus-Peter Wolf)

    Dr. Bernhard Sommerfeldt hat sich nach seinen Morden an der ostfriesischen Nordsee-Küste ins Ruhrgebiet zurück gezogen, wo er sich vor der Polizei versteckt. Er vermisst seine ostfriesische Wahlheimat, ist aber auch unentschlossen. Er hat Angst, in Norden von Kommissarin Ann Kathrin Klaasen geschnappt zu werden. Gleichzeitig will er eigentlich nach Bamberg, um endlich Rache an seiner Familie zu nehmen, die ihn aus der Firma ausgebootet hat. Von Andreas Kurth

    Aschemädchen von Wilhelm J. Krefting

    Krimi: Aschemädchen (Wilhelm J. Krefting)

    Der Londoner Thomas Peters wird 1839 zu 14 Jahren Zwangsarbeit in der Sträflingskolonie Australien verurteilt – er hat ein Brot gestohlen. Anschließend bekommt er ein Stück Land, um es zu bewirtschaften. Nachdem er dort einen Klumpen Gold findet und das den Behörden meldet, wird er erschlagen und verschwindet spurlos. Von Andreas Kurth

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

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