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Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: Der Totschreiber

Der Totschreiber von Steve Mosby

    Vermutlich ruft jedes Verbrechen, jede Untat, jedes krankhafte Verhalten sie hervor: Die einen, die sich fürchten, ekeln oder abgestoßen fühlen und …nun ja, die anderen. Die aus morbidem Interesse glotzen oder vielleicht auch so weit gehen, dass sie sogar Teil haben wollen.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Die Braut von Anita Terpstra

    Krimi: Die Braut (Anita Terpstra)

    Nein, es geht nicht um eine Braut, die für ISIS in den Krieg zieht, aber auch das Thema »einsame Frau verliebt sich in attraktiven Serienkiller« findet in der Realität öfter statt als man denkt. Hier spielt die Story allerdings in einem kleinen Hill-Billy-Kaff in Alabama, wo die Menschen ihre eigenen Werte und Moralvorstellungen haben. In diesem Ort taucht plötzlich Mackenzie Walker wie aus dem Nichts auf, fängt als Kellnerin an zu jobben und sucht exzessiv Kontakt zum verurteilten Serienmörder Matt Walker. Von Annette Wolter

    Todeskäfig von Ellison Cooper

    Krimi: Todeskäfig (Ellison Cooper)

    Special Agent Sayer Altair und ihr Partner Vik Devereaux, aus der Abteilung für Verbrechen gegen Kinder, arbeiten beide für die zentrale Kriseninterventionseinheit des FBI. In ihrem ersten Fall bekommen sie es mit einem perfiden Mörder zu tun, der seine Opfer auf bizarre Art und Weise tötet. Er sperrt die Mädchen über Monate in einem Käfig ein, bis diese schließlich an Dehydrierung, verschärft durch Nahrungsmangel, sterben. Von Thomas Gisbertz

    Im Morgengrauen von Tom Bouman

    Krimi: Im Morgengrauen (Tom Bouman)

    Officer Henry Farrell arbeitet als Gesetzeshüter in dem beschaulichen Wild Thyme, Pennsylvania, allein auf weiter Flur. Allerdings prägen, wenn überhaupt, auch eher alltägliche Bagatellen wie Drogendelikte seinen Job. Von Jörg Kijanski

    Der Outsider von Stephen King

    Krimi: Der Outsider (Stephen King)

    Ein Baseballspiel in einer kleinen, typisch amerikanischen Stadt namens Flint City. Die Welt ist noch in Ordnung, es gibt Bacon zum Frühstück und Trainer Terry Mailand ist auf dem Baseball-Platz in seinem Element. Aber die Ordnung wird nachhaltig gestört: Ein Mord ist passiert. An einem Jungen, der zufällig einen »Platten« am Fahrrad hatte. Barbarisch. Unmenschlich. Kannibalistisch. Von Annette Wolter

    Bösland von Bernhard Aichner

    Krimi: Bösland (Bernhard Aichner)

    »Bösland« ist der Dachboden von Bens Elternhaus, auf dem der alkoholkranke Vater seinen Sohn misshandelt – und vermutlich auch missbraucht. Da bleibt der Erzähler Ben dreißig Jahre später gegenüber seiner Psychotherapeutin vage. »Bösland« ist aber auch der Ort, an dem Ben, nach dem Selbstmord seines Vaters, mit Freund Kux seine dunklen Fantasien bis hin zur tödlichen Tierquälerei auslebt. Filmisch festgehalten auf Super 8, mit einer Kamera, die Kux» Arztvater gehört. Von Jochen König

    Was ihr nicht seht von Nuala Ellwood

    Krimi: Was ihr nicht seht (Nuala Ellwood)

    Eigentlich mag ich Charaktere, die sich nicht anpassen, gegen den Strom schwimmen und ihr eigenes Ding durchziehen. Doch mit Kate wurde ich nicht richtig warm, was auch an ihren nicht immer nachvollziehbaren Aktionen liegt. Es ist überaus verständlich, dass ein Einsatz im Syrischen Bürgerkrieg traumatisch sein kann, aber weniger verständlich ist, dass sie sich als erfahrene Reporterin nicht helfen lässt. Von Carola Krauße

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

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