Maigret und das Verbrechen in Holland

Erschienen: Januar 1960

Bibliographische Angaben

  • Paris: Fayard, 1931, Titel: 'Un crime en Hollande', Seiten: 253, Originalsprache
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1960, Titel: 'Maigret in Holland', Seiten: 155, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • München: Heyne, 1966, Titel: 'Maigret in Holland', Seiten: 140, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • Zürich: Diogenes, 1980, Seiten: 171, Übersetzt: Renate Nickel
  • Zürich: Diogenes, 2008, Seiten: 164, Übersetzt: Renate Nickel, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 8

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Duclos, ein französischer Kriminalistikprofessor auf Vortragsreise in Holland, wird des Mordes an seinem Gastgeber angeklagt. Anlaß genug, daß Kommissar Maigret eingeschaltet wird. Doch dieser ist nicht das, was man sich unter einem Pariser Kommissar vorgestellt hat, sondern ein Mann mit einem eigenen Kopf, einem ziemlich dicken sogar.

Maigret und das Verbrechen in Holland

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Letzte Kommentare:
16.11.2018 11:07:13
Torsten Janssen

Dieser Maigret ist auch mehrfach verfilmt worden. Die Lösung ist eine der verblüffensten die ich je in einem Krimi gelesen habe und wird hier natürlich nicht verraten. Allerdings hat Simenon diesmal das sogenannte "Whodunit" hervorgehoben, also "Wer war der Täter" liegt in diesem Roman mehr im Vordergrund als das Motiv. Außerdem kommt man diesmal nicht so schnell auf den Täter, den der Personenkreis ist umfangreicher. Als ein "Mit rate Maigret". Viel Spaß Torsten Janssen

14.11.2014 18:44:21
Jossele

Maigret wird in einen kleinen Ort nach Holland beordert, weil der französische Professor Jean Duclos dort gebeten wurde, sich der dortigen Polizei zur Verfügung zu halten, da sein holländischer Gastgeber Conrad Popinga erschossen wurde. Popinga, das findet Maigret schnell heraus war ein Lebemann, der in einer frömmelnden Umgebung aus dem Rahmen fiel. Durch Spaziergänge und Gespräche mit den Bewohnern des Ortes findet Maigret heraus, dass mehrere Personen ein Motiv für die Tat hatten, dass aber alle eigentlich gar kein richtiges Interesse an der Aufklärung des Falles haben, weil sie keine Unruhe in ihrer Dorfgemeinschaft haben wollen. Am liebsten wäre es ihnen, man könnte den Moder einem unbekannten Fremden in die Schuhe schieben und es herrschte wieder Ruhe im Ort. Maigret lässt sich jedoch nicht beirren und entlarvt bei einem Ortstermin, bei dem er den Todesabend von allen Beteiligten nochmals nachstellen läßt, schließlich den wahren Täter. Ein klassischer Whodunit von 1948, der in der heutigen Zeit gelesen auch irgendwie sehr altertümlich wirkt, aber vielleicht war das damals modern? 40°

16.05.2011 13:52:29
Torsten Janssen

Guter bis durchschnittlicher Maigret Roman der, wie der Titel schon sagt fast ausschließlich in Holland spielt. Maigret taucht wie immer in die Atmosphäre ein und findet den Mörder schließlich. Dabei inszeniert er noch mal mit allen Beteiligten den Ablauf der Mordnacht und kommt dem Täter so auf die Spur. Soviel kann man glaube ich verraten: Der Täter ist gerade der, der es eingentlich gar nicht begangen haben kann.
Wieder einmal genial von Georges Simenon.