Maigret und die braven Leute

Erschienen: Januar 1963

Bibliographische Angaben

  • Paris: Presses de la Cité, 1962, Titel: 'Maigret et les braves gens', Seiten: 191, Originalsprache
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1963, Seiten: 142, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • München: Heyne, 1971, Seiten: 143, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • Zürich: Diogenes, 1988, Seiten: 181, Übersetzt: Ingrid Altrichter
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 180, Übersetzt: Ingrid Altrichter, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 58

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Ein Doppelmord, und alle Verdächtigen haben beste Alibis und überhaupt gar kein Motiv. Madame Josselin und ihre Tochter sind im Theater gewesen. Nach ihrer Rückkehr finden sie ihre Ehemänner erschossen in der Wohnung auf. Bei einer solchen heilen Oberfläche muss man nur ein bisschen kratzen, dann erscheint das wahre Gesicht, denkt sich Kommissar Maigret und macht sich an die Arbeit.

Maigret und die braven Leute

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Letzte Kommentare:
24.10.2018 13:49:51
Torsten Janssen

Habe mir diesen Maigret noch mal vorgenommen, und wie so oft beim zweiten Lesen wieder neues endeckt. Deswegen kann ich mich der Meinung meines Vorredners nicht gnaz anschließen. Simenon beschreibt diesesmal wieder sehr präzise, das Milieu eines noblen Pariser Miethauses. Der Ermordete, ein früher Firmeninhaber für Kartonagen, wird erschossen in seinem Sessel aufgefunden. Seine Frau, Tochter und Schwiegersohn haben hieb und Stichfeste Alibis und die Concierge hat niemanden gesehne. Wer war der Täter ? Danke Georges Simenon Gruß Torsten Janssen

14.01.2016 20:50:27
christian naton

Das war wohl der langweiligste Maigret, den ich bisher gelesen habe. Wahrscheinlich war Simenon nicht gesund oder er hatte keine Lust. Der Roman erinnert an schwache TV-Folgen von Derrick oder DER KOMMISSAR. Schon kurz nach dem Weglegen des Buches war mir die Handlung wieder entfallen, es bleibt kein einziger Charackter und keine Milieustudie haften. 20° maximum.

10.05.2011 11:06:57
Torsten Janssen

Ein braver, allseits beliebter Mann, mit makelloser weißer Weste wird erstochen. Das Umfeld ist fast schon wie gemalt. Wer kann denn so jemanden böses wollen, fragt sich Kommissar Maigret. Kritk: Das etwas unfaire an diesem Roman ist, daß Simenon eine Handlungsentscheidene Figur erst im letzten Drittel des Romans ins Spiel bringt, so daß der Leser nun so gar keine Chance hat mitzuraten.