Maigret in Künstlerkreisen

Erschienen: Januar 1969

Bibliographische Angaben

  • Paris: Presses de la Cité, 1967, Titel: 'Le voleur de Maigret', Seiten: 187, Originalsprache
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1969, Titel: 'Maigret und der Dieb', Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau, Bemerkung: beigefügtes Werk: Maigret und der Fall Nahour
  • München: Heyne, 1980, Titel: 'Maigret und der Dieb', Seiten: 141, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • Zürich: Diogenes, 1990, Seiten: 211, Übersetzt: Ursula Vogel
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 210, Übersetzt: Ursula Vogel, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 66

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Gelegenheit macht Diebe, heißt es. Es beginnt mit einer Busfahrt. Und da es ein warmer Frühlingstag ist, trauert Maigret den alten Bussen mit den offenen Plattformen nach. Eine alte Frau rammt ihn in jeder Kurve mit ihrer spitzen Schulter und mit ihrem prallen Einkaufsnetz. Und dann wird ihm auch noch die Brieftasche mitsamt Dienstmarke gestohlen. Der ehrliche Finder, der sie ihm wenige Stunden später zurückschickt, ist gleichzeitig auch der Dieb. Und da er ein Künstler ist, fordert er von Maigret einen ungewöhnlichen Finderlohn: die Aufklärung eines Mordes. Die Ermordete ist Sophie, seine Frau.

Maigret in Künstlerkreisen

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Letzte Kommentare:
29.11.2017 22:24:13
christian naton

Ein schwacher Maigret, obwohl der Anfang wirklich gelungen ist. Aber es gelingt Simenon diesmal nicht, eine halbwegs dichte Atmosphäre zu schaffen. Der Hauptverdächtige ist weder sympathisch noch interessant, das Milieu der Filmschaffenden nur lustlos und oberflächlich geschildert. Kein Vergleich zu den vielen großartigen Maigrets wie "Die Keller des Majestique" oder "Der Weinhändler". Man hat den Eindruck, dass Simenon die Lust an seinem Kommissar verloren hat.

10.05.2011 11:57:36
Torsten Janssen

Etwas langatmiger Maigret, der humorvoll beginnt und dann aber etwas langsam im Tempo wird. Nun wir schreiben das Jahr 1966 und Georges Simenon, 63 jährig war doch wohl schon etwas älter. Allerdings eine Neuheit aht er eingeführt: Maigerts besitzen einen Fernseher, den sie Abends beim Abendbrot angucken. Bürgerliche Idylle.