Maigret und die junge Tote

Erschienen: Januar 1958

Bibliographische Angaben

  • Paris: Presses de la Cité, 1954, Titel: 'Maigret et la jeune morte', Seiten: 221, Originalsprache
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1958, Titel: 'Maigret und die Unbekannte', Seiten: 187, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • München: Heyne, 1966, Titel: 'Maigret und die Unbekannte', Seiten: 141, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • Zürich: Diogenes, 1978, Seiten: 205, Übersetzt: Raymond Regh
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006, Seiten: 137, Übersetzt: Raymond Regh
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 190, Übersetzt: Raymond Regh, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 45
  • Zürich: Diogenes, 2007, Seiten: 4, Übersetzt: Gert Heidenreich
  • Zürich: Kampa, 2018, Seiten: 208, Übersetzt: Rainer Moritz

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Man findet sie tot auf einem kleinen Platz in Paris - jung, geschminkt, in einem schäbigen Abendkleid. Wieder ein Prostituiertenmord, denkt Kommissar Maigret. Aber Louise Laboine war kein leichtes Mädchen, sondern eine verfolgte Unschuld aus dem Süden, mittellos und auf beharrlicher Suche nach dem Glück. Und in all ihrer bitteren Armut besaß sie etwas so Wertvolles, dass sie deswegen sterben musste.

Maigret und die junge Tote

Maigret und die junge Tote

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Letzte Kommentare:
01.05.2013 00:21:37
Anfangsverdacht

Es gibt ja einige Anekdoten über Georges Simenon. Beispielsweise seinen Frauenkonsum. Bei diesem Roman, aber auch den beiden anderen Romanen die ich die letzten Tage las, berührt mich seine Einfühlsamkeit Frauen mit Worten dazustellen. Ein sinnlich-intellektuelles Vergnügen, welches Begehren weckt. Schon verständlich, warum ihm viele verfielen, aber auch, warum er wohl zu bezahlten Etablissements ging.
Louise vergißt man nicht und ihre Freundin, die sich einen Mann angelt ebenso nicht.
Nebst anderem in diesem Roman.

13.06.2011 11:28:06
Roman Kern

Sorry, kleine Berichtigung:

Die "junge Tote" heißt, wie im "Kürze"-Bereich richtig angegeben, natürlich Louise Laboine, nicht Labine.
Ja, und weshalb die Briefbotschaft Louise verborgen blieb, dafür liefert die Seite 183 in der von mir zitierten Buchausgabe die Erklärung ...
Einfach nachlesen: "Maigret und die junge Tote"/"Maigret et la jeune morte" (von Georges Simenon am 18. Januar 1954 auf der Shadow Rock Farm in Lakeville, Connecticut, abschließend verfasst) gehört nach meinem Dafürhalten zu den Highlights der Krimi-Serie.

13.06.2011 11:13:02
Roman Kern

Um einigen Lesern die Verwirrung über den Mord/Totschlag an Louise Labine zu nehmen, zitiere ich die Aussage des "Pickwick\'s"-Barkeepers Albert Falconi, mit der er sich den hartnäckigen Nachfragen von Kommissar Maigret endlich beugt:
"Ich bin nicht mitgegangen. Was ich weiß, das haben sie (der Korsenbande-Chef Bianchi und ein Mann, der als "Tätowierter" bezeichnet wird; Anm. d. Verf.) mir im nachhinein erzählt. Es ist zwecklos, den Tätowierten in Paris zu suchen. Nach alldem, was passiert ist, hat er Schiß gekriegt und ist abgehauen."
"Nach Marseille?"
"Wahrscheinlich."
"Ich nehme an, sie wollten ihr (Louise Labine; Anm. d. Verf.) die Handtasche stehlen?"
"Ja. Sie sind an ihr vorübergefahren. In dem Augenblick, wo sie auf ihrer Höhe war, ist Bianchi aus dem Wagen gestiegen. (...) Er hat die Handtasche gepackt, ohne zu wissen, daß sie mit einem Kettchen am Handgelenk der Kleinen befestigt war. Sie ist auf die Knie gefallen. Als er sah, daß sie den Mund auftat und schreien wollte, hat er ihr ins Gesicht geschlagen. Anscheinend hat sie sich an ihm festgeklammert und dabei versucht, um Hilfe zu rufen. Da hat er einen Totschläger aus seiner Tasche gezogen und sie fertiggemacht."
(Zitiert habe ich nach der 1997er-Neuausgabe, S. 186. Inzwischen gibt\'s ja den immer wieder zur Lektüre empfehlenswerten Kriminalroman als Band 45 der 75-bändigen "Diogenes"-Gesamtausgabe und auch noch, in 270-minüter Spieldauer gelesen von dem Schauspieler Gert Heidenreich, als 4 CDs umfassendes Hörbuch.)

05.08.2005 19:14:52
Kai Sieben

Ein brutal guter Roman, der zeigt, wie ein junges Mädchen auf unglaublich fiese Weise von älteren und mächtigeren Leuten ausgenutzt und fertig gemacht wird. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack und genau das macht den Roman so gut.
An die jüngeren Leser: Das ist kein "hamsti bamsti" Krimi, bei dem Gut und Böse völlig deutlich wird. Diesen Roman muss man lesen und nicht konsumieren.

23.06.2005 22:19:17
xenia

also ich musste das buch auch zweimal lesen, weil ich es von meinem dad bekommen hab und es das erste mal einfach so gelesen hab und das zweite mal deswegen, weil ich ein exposé en francais sur le livre maigret et la jeune morte halten musste.
zu deiner frage: albert falconi hat mit seinem freund bianchi louise laboine auf ihrem weg weg von der bar überfallen, um ihr den personalsausweis zu entreißen, damit die freundin von bianchi, jeanne, in die usa fliegen kann um sich dort bei dem polnischen maler lukasek als louise laboine ausgeben zu können und somit das gesamte geld einstecken zu können. soweit ist es ja klar, was ich bis jz ned gecheckt hab: wieso geht sie in die bar, liest den brief nicht (falconi gibt später in der vernehmung zu, dass der brief nur einen unbeschriebenen zettel enthielt) und geht einfach wieder? war si auf dem weg nach hause, um ihn dort zu lesen? aber sie hatte doch kein zuhause, sie ist doch 3 tage zuvor bei der madame crêmieux rausgeflogen.... naja... wenn mir da einer helfen kann, das wäre lieb!
liebe grüße, xenia

17.03.2005 21:35:27
Mia

Schon mal die Originalfassung gelesen? Ich nicht ganz, aber ich werd mich noch durchkämpfen. Die Buchseiten stimmen im französischem und deutschem Buch fast überein, also hat man kein Problem, wenn man etwas nicht versteht. Sonst ist das Buch ziemlich spanned, aber am Anfang vielleicht für Nicht-Maigret-Leser etwas verwirrend, ich selbst habe es zweimal gelesen, und jeweils zwei verschiedene Mordmotive heraus gefunden.
Wer hat es noch gelesen?
Mia

12.02.2005 20:17:43
svenja

hallo? kann mir jemand helfen? ich hab des buch durchgelesen,aber ich blicke gar nicht durch,wer hat jetzt louise ermordet und warum? un was hat das ganze mit diese jeanine oder wie sie heißt zu tun?

glg

24.01.2005 16:59:29
Torsten Janssen

Geht so. Sicherlich macht Simenon wieder gute Beschreibungen des Pariser Flairs, allerdings sind mir einige Dialoge (u.a. mit der Concierge) etwas zu lang geraten und auch ist man nicht wirklich so richtig interessiert wer nun Louise Laboine ermordet hat. Am Ende bin ich nich nicht, aber sicherlich hat es etwas mit den Santonis zu tun. Gruß