Maigret und der Minister

Erschienen: Januar 1956

Bibliographische Angaben

  • Paris: Presses de la Cité, 1955, Titel: 'Maigret chez le ministre', Seiten: 220, Originalsprache
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1956, Seiten: 177, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • München: Heyne, 1967, Seiten: 155, Übersetzt: Hansjürgen Wille & Barbara Klau
  • Zürich: Diogenes, 1978, Seiten: 211, Übersetzt: Annerose Melter
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 207, Übersetzt: Annerose Melter, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 46

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Auguste Point ist Maigret sympathisch. Er stammt aus ähnlichen Verhältnissen, hat eine ähnliche Frau, ganz ähnliche Auffassungen und er sieht ihm sogar ähnlich. Aber Point ist Minister und steht unter schwerem Korruptionsverdacht Maigrets Ausflug in die große Politik.

Maigret und der Minister

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Letzte Kommentare:
18.03.2017 19:44:19
Caro S.

Habe mich gelangweilt. Ein toller Start, aber wo ist das Verbrechen? Nur ein gestohlener Bericht. Gut, die politischen Kreise werden enttarnt in ihrem Schmutz, aber das hat man erwarten (müssen), aber wo bleibt nach 40 Seiten Beginn die Spannung? Ein Auflösung, die schon seit der Mitte der Story angedacht ist, der Leser ist vorbereitet und nicht überrascht. Gut, dass alle anderen Maigrets deutlich besser sind!

09.01.2015 23:38:46
Jossele

Das war mit Abstand die beste Geschichte, die ich von Simenon jemals gelesen habe. Bisher war ich immer ziemlich enttäuscht, weil viele Krimis von ihm so trivial sind. Das Buch habe ich mir auch nur zufällig während einer Urlaubsreise aus einem öffentlichen Bücherregal eingetauscht, weil ich darin nichts Ansprechenderes fand. Und jetzt das: eine wirklich gut durchdachte Story, die Maigret in den Kreisen der höchsten Politik ermitteln läßt. Die Affäre, die er dann aufdeckt hat alles, was so eine Story braucht: machtgierige Menschen, kleine Verbrecher, hoffnungslose Idealisten, ein verwirrendes Szenario und am Ende eine logische Auflösung. Und die Ohnmacht der ehrlichen Menschen gegenüber den mächtigen Menschen schimmert auch noch deutlich durch. Für mich ein Treffer: 85°

10.05.2011 11:02:59
Torsten Janssen

Ein französicher Minister wird für den Tod von 200 Kinder verantwortlich gemacht, die beim Einsturz eines staatl. Kinderheims starben. Der Minister hatte die Baugenehmigungen schnell erteilt und so wurde kräftig gepfuscht. Nach dem Einsturz verschwindet dieser Minister spurlos. Maigret versucht ihn zu finden und über seine Schuld zu reden und einen vielleicht doch nicht ganz so Schuldigen zu retten. Maigret aus dem Jahre 1964. Sehr routiniert von Georges Simenon geschrieben.