Maigret und der Treidler der "Providence"

Erschienen: Januar 1934

Bibliographische Angaben

  • Paris: Fayard, 1931, Titel: 'Le Charretier de la Providence', Seiten: 253, Originalsprache
  • Berlin: Schlesische Verlagsanstalt, 1934, Titel: 'Die Nacht an der Schleuse', Seiten: 215, Übersetzt: Harold Effberg
  • Wien: Hammer, 1948, Titel: 'Der Schiffsfuhrmann', Seiten: 148, Übersetzt: M. Konrad
  • München: Heyne, 1966, Titel: 'Maigret tappt im Dunkeln', Seiten: 139, Übersetzt: Jutta Sonnenberg
  • Zürich: Diogenes, 1983, Seiten: 172, Übersetzt: Claus Sprick
  • Zürich: Diogenes, 2008, Seiten: 167, Übersetzt: Claus Sprick, Bemerkung: Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 4

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Am Marnekanal liegt eine hübsche Frau im Seidenkleid - tot. Hartnäckig versucht Kommissar Maigret, sich mit einer Welt vertraut zu machen, die ihm völlig fremd ist: die Binnenkanäle mit ihren Schleusenwärtern und Treidlern, mit ihrem Geruch von Teer, Petroleum und Dieselöl. Schließlich bringt eine lange Fahrradtour auf einem Leinpfad den Kommissar auf die Spur des Mörders. Ein Roman über Liebe, Verrat und eine unbändige innere Wut.

Maigret und der Treidler der "Providence"

Maigret und der Treidler der "Providence"

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Letzte Kommentare:
20.11.2014 01:26:39
Anfangsverdacht

Ich habe mich ja gerade woanders (Lansdale Akt) darüber ausgelassen wie man sprachlich scheitert und Lob des Avangardisten bekommt. Simenon ist sprachlich stets kapp und im Unterschied dazu seinem Thema fast immer gewachsen. Man ist dann dort. Zweitens kommt er mir oft verstimmt vor, will das Wort depressiv mal nicht verwenden und jetzt kommt die Kunst: er ist beim, mit den Menschen.
Verzauberung durch Nüchternheit und Anteilnahme.
Und die Welt der Treidler nahegebracht.

18.12.2012 18:36:16
Torsten Janssen

Übrigens ist dieser Maigret, gerade in der Weihnachtszeit natürlich, neben "Weihnachten mit Maigret" sehr schön lesbar. Da gerade in diesem Roman, viele Tiere, Pferde und Ochsen vorkommen. Man riecht förmlich den Stall Dung und die frische Landluft in diesem atmosphärisch sehr dichten Kriminalroman aus dem Jahre 1932. Schönen Gruß Torsten Janssen

13.05.2011 14:33:06
Torsten Janssen

Ganz wunderbarer Maigret im Stile von !Maigret bei den Flamen". Maigret taucht in die Welt der Schleusenwärter und Treidler ein (Leute die mit ihren Pferden Lastkähne ziehen). Es ist meistens regnerisch. Maigret führt einige Verhöre durch und kreist dann langsam den Täter ein. Sehr lesenswerter Kriminalroman. Torstén