Hercule Poirot rechnet ab

Erschienen: Januar 1959

Bibliographische Angaben

  • London: John Lane, 1924, Titel: 'Poirot Investigates', Seiten: 298, Originalsprache
  • New York: Dodd, Mead & Company, 1925, Titel: 'Poirot investigates', Seiten: 282, Originalsprache
  • München; Wien; Basel: Desch, 1959, Titel: 'Poirot rechnet ab', Seiten: 222, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • München; Wien; Basel: Desch, 1968, Titel: 'Poirot rechnet ab', Seiten: 172, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • Klagenfurt: Kaiser, 1972, Titel: 'Poirots raffinierte Fälle', Seiten: 122
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1976, Titel: 'Poirot rechnet ab', Seiten: 156, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1980, Titel: 'Poirot rechnet ab', Seiten: 156, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1995, Seiten: 174, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004, Titel: 'Poirot rechnet ab', Seiten: 206, Übersetzt: Ralph von Stedman
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Martin Maria Schwarz, Bemerkung: ungekürzt

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Meisterdetektiv Hercule Poirot zeigt sich wieder einmal von seiner besten Seite. Ob er im Grand Hotel einen groß angelegten Juwelendiebstahl im letzten Augenblick aufdeckt, durch ein winziges Detail dem Geheimnis eines berühmten Bankiers auf der Spur ist oder dem Fluch der ägyptischen Gottkönige mit seiner nüchternen Logik beikommt Poirot wirbelt alle durcheinander: die Polizei, seinen Freund Hastings und den gebannten Leser ...

Hercule Poirot rechnet ab

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Letzte Kommentare:
06.06.2012 08:14:50
Hercule

Kurzgeschichten sammlung mit Hercule Poirot .
Diese Kurzgeschichtensammlung ist ein muss für alle Krimifans. Enthalten sind tolle Kurzgeschichten wie z.B. Die Tragödie von Marsdon Manor, Das Mysterium von Hunter´s Lodge und mein Favourit das Abenteuer des Ägyptischen Grabes.
Also es ist zwar nicht so gut wie ein richtiger Krimi doch auf einer Scala von 1 bis 10 eine 9.

03.08.2008 16:04:32
Stefan83

Mitte der 20er Jahre eiferte Agatha Christie ihren Vorbildern G.K. Chesterton und Sir Arthur Conan Doyle nach und legte eine Kurzgeschichtensammlung vor, in welcher Hercule Poirot in elf kniffligen Fällen seinen detektivischen Spürsinn und sein Partner Captain Hastings mal wieder eine Menge Geduld beweisen muss. Die Stories spielen in verschiedenen Jahren (eine davon sogar während den letzten Tagen des 1. Weltkriegs) sind aber vorwiegend im Umkreis von London angesiedelt, wo Poirot und Hastings mittlerweile ein fester Begriff im Gesellschaftsleben geworden sind. Wenn ein Problem zu schwierig, ein Fall zu mysteriös ist, zieht man den belgischen Detektiv zu Rate. Geschildert werden die Kurzgeschichten von Hastings (in bester Watson-Manier), der sich nicht selten von seinem Freund unterschätzt fühlt und sich angesichts von dessen offensichtlicher Eitelkeit desöfteren die Haare raufen muss. Wie auch in Christies Romanen, so stellt die Autorin auch hier die Kombinations- und Bobachtungsgabe des Lesers vor einige Herausforderungen. Eifrig stürzte ich mich in die Fälle, versuchte mit Poirots Auge zu sehen, um Licht in die oft unlösbaren Fälle zu bringen. Ehrlichweise muss ich gestehen, dass ich bei dem Großteil der Geschichten ähnlich ratlos war wie der gute Hastings. Ein Beleg dafür wie gut Christie ihre Plots konstruiert hat, denn Hinweise, welche der Schlüssel zur Lösung gewesen wären, findet man im Nachhinein, wenn auch gut versteckt, immer. Nicht selten klatscht man sich gegen Ende einer Kurzgeschichte aufstöhnend an die Stirn, weil man feststellt wie „einfach und offensichtlich“ doch alles gewesen ist. Richtige Spannung kommt in dem Sinne eines Kriminalromans zwar nicht auf. Dafür sind die Stories aber mehr als kurzweilig und ein Leckerbissen für alle Fans von britischen Detektivgeschichten und der Queen of Crime. Insgesamt ist „Poirot rechnet ab“ ein guter, elegant und anspruchsvoll geschriebener Sammelband, der mit seinem vorzüglichen Humor und den tollen Figuren bestens unterhält und nach mehr von Agathe Christie gieren lässt. Highlights sind für mich die Geschichten „Der entführte Premierminister“, „Das Verschwinden Mister Davenheims“ und „Das Abenteuer des italienischen Edelmannes“. Besonders erstere, in der Poirot nur wenige Stunden bleiben, um den entführten englischen Premierminister rechtzeitig zu finden und zu einem „wichtigen Treffen“ in Versailles zu bringen, fand ich sehr gelungen.

18.07.2008 06:48:22
Stefan83

Mitte der 20er Jahre eiferte Agatha Christie ihren Vorbildern G.K. Chesterton und Sir Arthur Conan Doyle nach und legte eine Kurzgeschichtensammlung vor, in welcher Hercule Poirot in elf kniffligen Fällen seinen detektivischen Spürsinn und sein Partner Captain Hastings mal wieder eine Menge Geduld beweisen muss. Die Stories spielen in verschiedenen Jahren (eine davon sogar während den letzten Tagen des 1. Weltkriegs) sind aber vorwiegend im Umkreis von London angesiedelt, wo Poirot und Hastings mittlerweile ein fester Begriff im Gesellschaftsleben geworden sind. Wenn ein Problem zu schwierig, ein Fall zu mysteriös ist, zieht man den belgischen Detektiv zu Rate. Geschildert werden die Kurzgeschichten von Hastings (in bester Watson-Manier), der sich nicht selten von seinem Freund unterschätzt fühlt und sich angesichts von dessen offensichtlicher Eitelkeit desöfteren die Haare raufen muss. Wie auch in Christies Romanen, so stellt die Autorin auch hier die Kombinations- und Bobachtungsgabe des Lesers vor einige Herausforderungen. Eifrig stürzte ich mich in die Fälle, versuchte mit Poirots Auge zu sehen, um Licht in die oft unlösbaren Fälle zu bringen. Ehrlichweise muss ich gestehen, dass ich bei dem Großteil der Geschichten ähnlich ratlos war wie der gute Hastings. Ein Beleg dafür wie gut Christie ihre Plots konstruiert hat, denn Hinweise, welche der Schlüssel zur Lösung gewesen wären, findet man im Nachhinein, wenn auch gut versteckt, immer. Nicht selten klatscht man sich gegen Ende einer Kurzgeschichte aufstöhnend an die Stirn, weil man feststellt wie „einfach und offensichtlich“ doch alles gewesen ist. Richtige Spannung kommt in dem Sinne eines Kriminalromans zwar nicht auf. Dafür sind die Stories aber mehr als kurzweilig und ein Leckerbissen für alle Fans von britischen Detektivgeschichten und der Queen of Crime. Insgesamt ist „Poirot rechnet ab“ ein guter, elegant und anspruchsvoll geschriebener Sammelband, der mit seinem vorzüglichen Humor und den tollen Figuren bestens unterhält und nach mehr von Agathe Christie gieren lässt. Highlights sind für mich die Geschichten „Der entführte Premierminister“, „Das Verschwinden Mister Davenheims“ und „Das Abenteuer des italienischen Edelmannes“. Besonders erstere, in der Poirot nur wenige Stunden bleiben, um den entführten englischen Premierminister rechtzeitig zu finden und zu einem „wichtigen Treffen“ in Versailles zu bringen, fand ich sehr gelungen.

04.05.2008 20:22:14
CharlyDD

"Poirot rechnet ab" besteht aus vielen kleinen Kurzgeschichten in denen der kleine schrullige Ermittler wieder einmal zu Höchstform aufläuft- sehr zum Leidwesen seines Freundes Hastings...

Einige der Fälle wurden von mir auch in wahrer Hercule-Manier entschlüsselt:-D