Der Wachsblumenstrauß

Erschienen: Januar 1954

Bibliographische Angaben

  • New York: Dodd, Mead & Company, 1953, Titel: 'Funerals are fatal', Seiten: 244, Originalsprache
  • Bern: Scherz, 1954, Seiten: 191, Übersetzt: Lola Humm-Sernau
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1976, Seiten: 142, Übersetzt: Lola Humm-Sernau
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1987, Seiten: 194, Übersetzt: Lola Humm
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992, Seiten: 194, Übersetzt: Lola Humm
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1998, Seiten: 194, Übersetzt: Lola Humm, Bemerkung: überarbeitete Fassung
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2000, Seiten: 286, Übersetzt: Ursula Wulfekamp
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001, Seiten: 286, Übersetzt: Ursula Wulfekamp
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2003, Seiten: 288, Übersetzt: Ursula Wulfekamp
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2004, Seiten: 5, Übersetzt: Martin Maria Schwarz, Bemerkung: ungekürzt
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009, Seiten: 409, Übersetzt: Ursula Wulfekamp
  • München: Der Hörverlag, 2011, Seiten: 3, Übersetzt: Oliver Kalkofe, Bemerkung: gekürzte Fassung von Ursula Honisch
  • Hamburg: Atlantik, 2016, Seiten: 287, Übersetzt: Ursula Wulfekamp

Couch-Wertung:

90°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

2 x 91°-100°
2 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:88.4
V:4
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":1,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":1,"85":0,"86":0,"87":0,"88":1,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":1,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}
Michael Drewniok
Fatale Worte im Kreis verdächtiger Erben

Buch-Rezension von Michael Drewniok Dez 2018

Richard Abernethie ist plötzlich aber nicht unerwartet verstorben; er hatte schon lange an einer Herzschwäche gelitten, weshalb der Totenschein umgehend unterschrieben und das Testament bald darauf verlesen wird. Sechs Erben treffen sich mit scheinheiligem Desinteresse am Tag X auf Enderby Hall, denn Richard hatte das ohnehin beträchtliche Familienvermögen zusammengehalten und vermehrt.

Das Testament sorgt nicht für Unfrieden, denn Richard hat alle sechs Erbberechtigten gleichermaßen bedacht. Für einen Eklat sorgt erst Cora, die Schwester des Verstorbenen, als sie mit der für sie typischen Offenheit fragt, ob denn jeder wisse, dass Richard ermordet worden sei. Die Familie ist entrüstet, während Anwalt Entwhistle nachdenklich wird. Er kannte und schätzte Richard als Freund. Ist es bei seinem Tod nicht mit rechten Dingen zugegangen? Die Theorie wird zum Verdacht, als Cora kurz darauf in ihrem Heim mit einem Beil erschlagen wird. Was immer sie zu wissen glaubte, ist damit für die Polizei nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Entwhistle wendet sich deshalb an einen alten Bekannten.

Privatdetektiv Hercule Poirot ist zwar offiziell im Ruhestand, doch so ganz mag er von der Verbrecherjagd nicht lassen. Er zieht Erkundigungen ein, nach denen die Erben eher schlecht dastehen: Alle litten sie mehr oder weniger unter Geldproblemen, die durch Richard Abernethies Tod genau zum richtigen Zeitpunkt gelöst wurden.

Als kurz darauf ein weiterer Mordanschlag nur knapp entrinnt, weiß Poirot, dass jemand bemüht ist, lose Fäden aus einem Mordplan zu zupfen, der zwar zu erkennen aber kaum aufzuklären ist: Die Zahl der Verdächtigen ist groß, ihre Alibis fragwürdig. Dabei drängt die Zeit, denn der Täter wird nervös und jede Zurückhaltung fahren …

Verdächtige im halben Dutzend

In ihrem 44. Kriminalroman ließ Agatha Christie zum 29. Mal Hercule Poirot in Romanlänge ermitteln. Seit mehr als drei Jahrzehnten schrieb sie ihm Kriminalfälle auf den rundlichen Leib. 1953 zeigte die Verfasserin trotzdem in einem wichtigen Punkt keine Ermüdungserscheinungen: „Der Wachsblumenstrauß“ gehört zu den besten der an ausgezeichneten Werken ohnehin keineswegs armen Christie-Bibliografie!

Womöglich versöhnte es die Autorin, dass beinahe ein Drittel der Handlung verstrichen ist, bevor Poirot das erste Mal auftritt. Auch sonst hält er sich zurück, bevor er im genretypischen Finale die Bühne für sich allein beansprucht. Bis es soweit ist, übernimmt erst Anwalt Entwhistle die ‚Ermittlungen‘, die in seinem Fall einem beharrlichen aber hilflosen Stochern im Nebel gleichen. Auf diese Weise schürt Christie die Spannung, denn eines kann Entwhistle immerhin herausfinden: Sämtliche Erben sind potenzielle Verdächtige!

Dies mag zunächst das Normalste von der Welt in einen klassischen Kriminalroman sein. Schließlich kann sich der eigentliche Übeltäter unter denen ‚tarnen‘, die sich letztlich als unschuldig zumindest in diesem Fall erweisen. Normalerweise zappelt der oder die am wenigsten Verdächtige im Netz des Detektivs. Das war allerdings schon zu Christies Zeiten ein recht alter Hut, weshalb sie diese Erwartungshaltung von vornherein unterläuft.

Verräterische Details schürzen sich zu einer Schlinge

Unter denen, die sich anlässlich der Testamentseröffnung in Enderby Hall aufhalten, muss sich der Mörder (oder die Mörderin) befinden. So gebietet es eine gewichtige Regel des Rätsel-Krimis: Das „Spiel“ muss fair sein, weshalb auch Christie keinesfalls in letzter Sekunde neue Verdächtige auftreten lassen darf. Stattdessen muss sie sich um ein stetiges Gleichgewicht zwischen Schuld und Unschuld bemühen. Auf der einen Seite ist der Leser fest von der Schuld von X überzeugt, auf der nächsten rückt Y an dieser Stelle, dann kehrt X zurück … Christie beweist, wie dieser Jongleur-Akt auch mit einem halben Dutzend Figuren gelingen kann.

Nach vielen erfolgreichen Schriftstellerjahren hält die Autorin den roten Faden fest in der Schreibhand. Das andere Ende hat sie dem jeweiligen Leser fest um den Hals geschlungen. Er folgt willig ihren sanften aber entschlossenen Zügen, lässt sich dabei aufs Glatteis führen und wird gleichzeitig mit Andeutungen abgelenkt. Faktisch ließe sich schon vor dem Finale herausfinden, wer wen umgebracht hat, wäre da nicht ein ebenso hinterlistiger wie legitimer Trick, mit dem Christie das bisher ‚rekonstruierte‘ Bild des Mordgeschehens auf den Kopf stellt, weshalb die Karten neu gemischt und von Hercule Poirot ausgegeben werden.

Der hält sich wie gesagt zurück. Christie verrät dagegen deutlicher als sonst, wie sich das ‚Geheimnis‘ seines Ermittlererfolgs begründet: „Gespräche waren notwendig. Zahlreiche Gespräche. Denn nach einer Weile würden die Leute sich verraten, sei es durch eine Lüge oder durch die Wahrheit …“ (S. 205) Poirot ist in dieser Hinsicht jedes Mittel recht. Das schließt die Vorbehalte ‚vornehmer‘ Briten gegen ‚Ausländer‘ ein. Mit falscher Identität mischt sich Poirot als umständlicher, unbeholfener und deshalb unterschätzter ‚Fremdling‘ unter die Verdächtigen, die in seiner Gegenwart auf Zurückhaltung weniger Wert legen, weshalb Poirot jene Informationsfetzen findet, aus denen er die Fakten destilliert.

Neue Zeiten, aber keine frische Brise

„Der Wachsblumenstrauß“ weist einen düsteren Grundton auf. Das betrifft vor allem die Schar der Verdächtigen, unter denen sich zwar einige schöne, aber keineswegs hilflose Frauen befinden. Sämtliche Begünstigte des Abernethie-Erbes sind berechnende und auch sonst wenig sympathische Zeitgenossen. Unter ihnen sind Ehebrecher, ein verbitterter Simulant, besitzergreifende Gattinnen und ein Geisteskranker (der aber nicht der Mörder ist - das wäre zu simpel). Insgesamt sind die Frauen tatkräftiger als die Männer, denen Christie hier keine ausgeprägten Fähigkeiten zubilligt. (Poirot ist selbstverständlich die Ausnahme.)

Auch sonst schildert Christie eine Zeit des Umbruchs. Acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind dessen Folgen auch in England, das zu den „Siegermächten“ gehört, keineswegs überwunden. Gerade erst endete die Lebensmittelrationierung, doch sind beispielsweise Eier weiterhin rar. Zudem ist die Zeit der traditionellen Oberschicht endgültig abgelaufen. Richard Abernethie war der letzte Herr auf Enderby Hall, dessen Unterhalt sich keiner der Erben mehr leisten kann: Eine nun liberale Regierung hat im Rahmen umfangreicher Reformen ein Ende mit adligen Privilegien gemacht und besteuert die selbsternannte Elite nun ebenso gnadenlos wie den ‚normalen‘ Bürger. Enderby Hall wird verkauft und in ein Hotel oder ein Sanatorium verwandelt. Der tatterige Butler Lanscombe darf sich nicht auf einen Ruhestand im Pförtnerhaus freuen; er muss den Ort verlassen, an dem er nicht nur sein langes Berufsleben verbracht hat: Enderby Hall war Lanscombes Heim.

„Dienstboten“ lassen sich gut bezahlen und fordern Rechte ein. Der Postbote liefert nicht mehr in jedes Einöd-Haus. Die Polizei betritt ein vornehmes Haus durch den Vordereingang. Eine Hausdame sorgt sich, ob man sie für eine Lesbierin hält. Mehrfach werden „displaced persons“ - Kriegsflüchtlinge aus von Nazi-Deutschland terrorisierten Ländern - als höchstwahrscheinliche Mordverdächtige genannt: Immer wieder bricht die neue in die heile Welt des Kuschel-Krimis („cozy“) ein. Die verkraftet das problemlos, denn die systematische Ausblendung ‚störender‘ Realitäten ist erst ein Merkmal des modernen Rätsel-Krimis, der nur die Manierismen des Genres aufgreift, um das Zielpublikum wunschgemäß durch Mord-Märchen in sanften Feierabend-Dusel zu versetzen. „Der Wachsblumenstrauß“ wirkt dagegen erstaunlich modern und belegt, dass Agatha Christie ihren Status als Krimi-Meisterin verdient.

„Der Wachsblumenstrauß“ in Film und Fernsehen

Wer Agatha Christie aus dem Kino kennt, wird stutzen: Ermittelte 1963 nicht die unvergleichliche Margaret Rutherford als Miss Marple in „Der Wachsblumenstrauß“ (Originaltitel „Murder at the Galop“)? Für den Film wurde Poirot gegen die seinerzeit kassenträchtigere Marple ‚ausgetauscht‘. Das Drehbuch ließ sich angleichen, und als Autorin war Agatha Christie Kummer gewohnt bzw. Profi genug, um sich solche Veränderungen der Vorlage gebührend bezahlen zu lassen.

In der britischen TV-Serie „Agatha Christie's Poirot“ (1989-2013) kehrte - schon der Titel kündigt es an - werkgetreu Poirot (David Suchet in der Rolle seines Lebens) zurück. Episode 56 (aus Staffel 10, 2006) wich nunmehr in vielen anderen Aspekten von der Vorlage ab und spielte u. a. in den ‚nostalgischeren‘ 1930er Jahren.

Der Wachsblumenstrauß

Der Wachsblumenstrauß

Weitere Bücher der Serie:

Ähnliche Bücher:

Deine Meinung zu »Der Wachsblumenstrauß«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
08.10.2016 16:34:27
Cccc

Fxcnkmkmimng g für scx ggb. ekgkfimiflmfmdnsmkfndmkfmkdmkdmdkmkfmkdmkdmkfmdmkdkfkxmkxkyykmsmsmsmsmdekmdmdmdmdmddimdkdkmdmdmsmmsmdmdmdmdkmkddmdmdmdsnskmdmdmdmsmsmskmKKakmakand sk kykskddkkffileifleildildmdimdmdiiddismifmdkdiddkmdfkkfifmssgmsmtdmdmmsmssmagnantamtD. Dendnddnagngsnsgnsgntnncrdxxd de und die Jägerinnen die in der Stadt zu gehen und dann ist das nicht so viel Geld in der Nähe von mir und ich und ich ich und ich ich die und die ich und ich ich die und t

06.03.2010 13:06:57
Vergissmeinnicht

Mir hat "Der Wachsblumenstrauß" sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr raffiniert und spannend aufgebaut. Sie ist auch sehr gut zum Miträtseln, bei dem ich leider noch nicht so gut bin wie Hercule Poirot xD

Es erstaunt mich immer wieder wie man sich so etwas ausdenken kann, jedes einzelne Detail muss dazupassen und genau das ist Agatha Christie hier sehr gut gelungen :)

Insgesamt: Sehr lesenswert für alle Fans der "Queen of Crime"!!!

11.02.2010 20:30:51
Kasia

Ich liebe diese verworrenen Agatha-Christie-Familien-Dramen!
Und der "Wachsblumenstrauss" ist eine wirklich schöne Geschichte über Habsucht und Mord.
Es werden in dem Roman ziemlich detailiert die Familienangehörigen und Verdächtigen mit ihren kleinen und großen Macken beschrieben, die dringend Geld benötigen und sich über Geldbeträge und Erbstücke streiten.
Super unterhaltsam. Für meinen Anspruch zumindest!
Hercule Poirot tritt hier erst relativ spät in Erscheinung und lässt seine grauen Zellen für ihn arbeiten.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eigentlich NIE auf den Täter komme. Ich kann wahrscheinlich nicht ganz so scharf kombinieren, wie die Detektive in Agatha Christie-Romanen :-)
Im Großen und Ganzen ein netter kurzweiliger Zeitvertreib mit einer unterhaltsamen Crime-Story.

09.10.2008 16:47:16
Carsten

Falls sich jemand das Buch kauft und es selber noch nicht gelesen hat dann lest auf gar keinen Fall was auf dem Rücken cover steht. Sie könnten nämlich auch genauso gut statt dem Text hinschreiben : XXX war es! Die Warnung gilt zu mindestens für die Fischerverlagsausgabe. Ob bei anderen Verlägen das gleiche hinten drauf steht weiß ich nicht.

28.07.2008 11:33:02
Susannah

Der altehrwürdige Richard Abernethie verstirbt - trotz Krankheit - unerwartet plötzlich. Mr. Entwhistle, Notar und enger Freund des Verstorbenen, soll seinen Nachlass verwalten. Doch mitten in seiner Ansprache über das Erbe platzt die jüngere Schwester des verstorbenen Richard, Cora Lansquenet, mit einer ihrer Seltsamheiten heraus. "Aber er ist doch ermordet worden, oder nicht?" Mr. Entwhistle lässt diese Äußerung, obwohl sie völlig abwegig scheint, keine Ruhe - und als dann auch noch Cora brutal ermordet wird und man versucht, ihre Hausdame zu vergiften, zieht Mr.Entwhistle seinen alten Freund Hercule Poirot zur Rate, um weitere Morde zu verhindern ...Mein erster Christie - nicht mein Letzter! Spannend, undurchschaubar, mit einem sehr sympathischen Hercule Poirot, und einer überraschenden und so von mir nicht erwarteten Auflösung. Die einzelnen Familienmitglieder erhalten eine perfekte Zeichnung, und bei jeder Figur ist man gespannt, welches dunkle Geheimnis ihr anhängt. Eine Meute gieriger Erben, blutige Morde, Giftanschläge, ein neugieriger Ermittler und Gespräche, die alle in verschiedene Richtungen weisen - was will der Krimi-Leser mehr?

19.07.2008 15:31:16
c. fiedler

kann mir jemand sagen, wo dies lychard-st. mary liegen könnte? dankeschön!!

das buch ist sehr angenehm auf einem hörbuch erschienen, sehr empfehlenswert, wenn man keine lust zu lesen hat.

14.09.2007 14:38:09
SukRam

Ein wunderbares Buch voller gieriger Erben und einem Mörder, den man wirklich nicht erwartet hätte; ein Vorzeige-Roman der großen Agatha Christie also. Durch Logik besticht Hercule Poirot, was Mrs. Rutherford niemals so zustande bringen kann.

Meine Wertung: 93°

06.05.2007 00:06:04
Katja

Sehr gutes Buch! Man bekommt von jedem der Erben die inneren Gedanken mit, sie machen jeden verdächtig, doch auch wenn man weiß, wer der Mörder ist, sind sie logisch. Es passt zu dem Lauf der Geschichte und den einzelnen Charakteren, auch wenn man die Hintergründe kennt, und so etwas ist mit das Schweirigste beim krimi-schreiben.

10.03.2007 21:06:57
Ludmila

Ganz anders als der Film, aber nicht schlechter! Nicht besser zwar, eben einfach anders.
Auch wenn der Mörder derselbe ist, hat Monsieur Poirot doch wirklich ganz andere Methoden, herauszufinden wer es war. Gleichgut wie der Film und good old Jane Marple ebenbürtig!

26.08.2006 13:41:51
Juliane

Ich mag Krimis mit Miss Marple auch nicht, aber der Wachsblumenstrauß ist ja ein Poirot, und ein genialer noch dazu! Ich finde die Atmosphäre von Enderby Hall sehr anschaulich und interessant.
Da die verdächtigen nur ein kleiner Kreis sind, kann man sich auch sehr gut selber Gedanken machen.

17.08.2006 13:27:26
Danielas

ich bin ein absoluter Agatha Chrisie Fan. Aber dieses Buch lässt sehr zu wünschen übrig! Tja nicht eine wirklich interessante und mitreisende Stelle. Die Auflösung war auch nicht ganz im Stil der Meisterin.
Meina absolutes lieblings Buch von A.C. ist "Sie kamen nach Bagdad" das hier leider nicht angeführt ist. Aber welches könnt ihr mir entfehlen das so Ähnlich ist? Krimis mit Miss Marpel mag ich nicht wirklich

15.11.2005 17:16:18
Torsten Janssen

Lieber Klaus, wahr es wirklich George Crossfield, der dort davonritt oder Mr. Shane (James Villiers). In irgendeiner Szene meine ich mich zu erinnern, daß jemand fragte: "Was wolltest Du eigentlich bei dem Alten ? " Antwort: "Geld natürlich"! Ich glaube, es war Shane, der dieses sagte. Schöne Grüße

13.11.2005 20:54:49
Klaus

Hallo, liebe Miss Marple-Fans.
Wer von rechts nach links aus dem Bild reitet wird anhand des Lehmklumpen klar, aber es ist, glaube ich, nicht der Mörder des alten Mr. Enderby. Er (der Reiter) hätte im späteren Dialog mit dem Mörder die Tat zugeben können, es herrschte ja eine Pattsituation. Der spätere Mörder war es aber auf gar kein Fall, er gibt ja zu, nicht reiten zu können. Die betreffende Person (der Reiter) sagt aber später im Film zum Mörder:" Aber Du warst gierig genug, um deswegen einen(!) Mord zu begehen." (Für DVD-Besitzer bei 56 min und 14 sek.) Diese Aussage (der Mord) bezieht sich wohl auf die arme Cora Lansquenet, die betreffende Person spricht also von einem Mord, daher dachte ich, der Mörder des Mr. Enderby sei ein anderer, oder die Katze sei eventuell zufällig in das Haus gelangt; aber das ist wohl eher unwahrscheinlich.
Es ist also tatsächlich nur davon auszugehen, das der Mörder die Katze irgendwie in das Schloss geschmuggelt hat, d.h., er hat zu diesem Zeitpunkt schon zwei Morde begangen.
Bis zur nächsten Unklarheit, die Ihr hoffentlich lösen könnt :-))
Klaus

28.10.2005 19:39:00
christian

als miss marple und mr stringer vor dem tor von mr enderbys stehen,sieht man jemanden von rechts nach links galloppie- ren.die reitstiefellehmklumpen
sind dazu interessant,aber auch,wie der mörder an ein pferd gelangt ist oder gelangt sein könnte (ich will ja nichts verraten)

17.10.2005 15:56:17
Torsten Janssen

Natürlich wurde die Katze hineingeschmuggelt, den Mr. Enderby wird ja wohl, wenn er eine panische Angst vor Katzen hatte, sich wohl kaum eine halten. Lieber Klaus, wenn Du den Film gesehen hast, wirst Du ja wissen wer der Haupttäter ist, den ich hier nicht verraten möchte. Dieser hat auch das liebe Kätzchen bei Mr. Enderby, sowie den Mord an Cora Lansquennett u.a. sowie 2 Mordversuche auf Miss Marple verübt. Liebe Grüße Torsten Janssen

15.10.2005 20:18:54
Klaus

Hallo, ich habe da eine Frage zum alten Mr. Enderby: er stirbt am Anfang durch den Anblick einer Katze (es lohnt sich übringens die Szene in Zeitlupe anzuschauen, in der Miss Marple von der Katze angesprungen wird). Wurde die Katze nun hineingeschmuggelt, und wenn ja, von wem? Gruß an alle Fans, Klaus

22.09.2005 18:13:36
Torsten Janssen

Lieber Flori, sogar bei der werkgetreuen Verfilmung von "´Mord im Orientexpress" hat Sidney Lumet die Namen leicht geändert (Z.B. heißt der Butler im Buch Mr. Masterson, im Film Beddoes, "Mr. Beddoes" wie ihn John Gielgud unvergleichlich spielte). Deswegen leichte Änderungen sind schon möglich. Allerdings ist das ganze Buch "Der Wachsblumenstrauß" ja etwas anders als der Film mit Margaret Rutherford und Rob. Morley. Kommen nicht aber auch eine Cora Lanscanet und ein Hector Enderby drin vor? Grüße

21.09.2005 20:32:47
Flori

Ich finde das Buch etwas langatmig. Es gibt natürlich schon immer wieder Stellen die recht spannend sind und man miträtselt und sich wundert, aber im großen und ganzen würde ich sagen ist dieses Buch ein Mittelmäßiger Krimi von Meisterin.

Ich würde eher denn Film mit Miss Marple entfehlen, da er lustiger und spannender ist.

Nun hätte ich noch eine Frage, die da wäre: Warum hat der Regisseur des Filmes zum Teil die Namen der Personen geändert?
Ich verstehe ja, dass man erst die Rolle Poirots(Buch) auf Miss Marple(Film) um ändern musste.
Aber warum die Namen???

01.09.2005 18:34:24
Torsten Janssen

Der gute Klaus hat mir das Bild nocheinmal auf E-Mail zugesandt. Also es zeigt eindeutig kein Pferd, sondern 2 Personen die ein bißchen aussehen wie Laurel und Hardy bzw. Charlie Chaplin, vor einer Landschaft stehen mit einem kleinen Steg und Natur. Das Pferdebild befindet sich im Büro Robert Morleys. Also was lange währt währt endlich gut. In diesem Sinne Euer Torsten

01.09.2005 17:28:46
Torsten Janssen

Lieber Juckes, Leute die "Harry Potter" und "Perry Rhodan" lesen, sind sicherlich nicht dumm, allerdings schreibeb sie z.B. Gruntlage statt Grundlage...................alles weitere erübrigt sich. Christie ist Literatur, Rhodan ist infantil. Gruß

01.09.2005 11:27:05
Jucke

so ein komisches buch hab ich noch nie gelesen,völliger quatsch, genau so wie dieser dumme film !!! Wer tut sich denn so was an, das gibts ja nicht!!! Lest mal so etwas wie Perry Rhodan oder Harry Potter,herrder Ringe, die haben wenigstens ne richtige gruntlage!!! Nicht so etwas

31.08.2005 17:57:18
Flori

Miss Marple würde ich denjenigen empfehlen, die mit viel Spaß einen Mord aufklären wollen.
Hercule Poirot dagegen geht mit Charme und Würde an seine Fälle heran und bringt die Leser immer wieder zum staunen.

Nun muss man bloß noch die Entscheidung treffen ob man das Buch mit Poirot liest, oder den Film mit Miss Marple ansieht oder beides!!

30.08.2005 16:44:56
Konstantin Köwitsch

Meiner Meinung ein sehr gelungenes Buch, das Ende übertrifft mal wieder die Vorahnungen der Leser. Ebenfalls genial wie Poirot den Fall löst anhand der wenigen Beweise. Trotz etwas hinziehenden Stellen ein vollwertiges Meisterwerk, was die Fähigkeiten Poirots nur zu gut wider spiegelt.

28.05.2005 16:02:59
Ham

Ein insgesamt interessanter Plot, auch der Titel klärt sich zum Schluß (der Original-Titel "After the funeral" trifft\'s aber besser). Atmosphärisch ist die Story gelungen und auch relativ zeitlos...deshalb 84°

08.03.2005 17:05:31
Torsten Janssen

Lieber Mister Marple, Klaus und alle anderen Beteiligten des "Bilderstreits": Am Sonntag habe ich mir auf MDR noch einmal "Der Wachsblumenstrauß" angesehen, und dabei natürlich besonders auf das Bild geachtet. Das mit Bild mit dem Pferd, was ich zuerst meinte, also ein edles Pferd welches den Kopf nach rechts dreht, hängt eindeutig bei Robert Morley im Büro, ist es also nicht. Das besagte, teure Bild, für das mindestens 3 Menschen sterben müssen und der Mörder wohl hängen wird, ist (fast) nicht zuerkennen. Erst halten Miss Marple und Mr. Stringer es eingepackt unter dem Arm; im Finale sieht man es nur ganz kurz im HotelBett von Miss Marple, es könnte vielleicht ein Blumenstilleben sein, vielleicht sogar ein Blumenstrauß, oder haben die Filmemacher mitgedacht und es war tatsächlich ein Wachsblumenstrauß drauf?!

23.02.2005 22:57:19
Moritz

Nur so nebenbei:
es geht eigentlich um das Buch ... und nicht um eine Verfilmung, die erst noch höchst umstritten ist/war.

Wie heisst es doch oben so schön: \'denn lesen ist spannender\'. Uebrigens auch ganz meine Meinung - schliesslich kenne ich beides.

15.02.2005 15:26:31
Stefan Bußhardt

Es ist völlig egal wer das Geheimnis des Wachsblumenstraußes lüftet. Hercule Poirot ist genau so wie Miss Marple egozentrisch und kombinationsbegabt. Beide vermitteln dieses Gefühl von gedanklicher Überlegenheit, mit der sie den Fall an sein erfolgreiches Ziel bringen und die Polizei immer wieder auf`s Neue verwirren. Vielleicht wirkt Miss Marple(M.Rutherford) mehr adeliger als Poirot; der mehr Wert auf vornehme Distanz legt. Viele Male schon habe ich mir "Der Wachsblumenstrauß" mit M.Rutherford angesehen und bin immer wieder angetan von dieser angenehmen Weise der Mordfallaufklärung.

05.01.2005 15:19:48
Mister Marple

Lieber Manu,
Der Wachsblumenstrauß war zur damaligen Zeit ein Bestseller. Daher wollte man auch einen Film drehen. Da Margaret Rutherford gut bei den Leuten ankam, und die Produzenten einen Kassenschlager produzieren wollten, nahm man einfach Miss Marple. Deshalb heißt der Film ja auch "Murder at the gallop" im Englischen. Weiteres ist unten von mir erklärt!

02.01.2005 17:26:54
Manu

Ich habe vor kurzem erst "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie gelesen und wie alle Agatha Christie Krimis ist es ein tolles Buch. Wie ich bemerkt habe, hat das Buch allerdings nicht viel mit dem Film "Der Wachsblumenstrauß" zu tun. Natürlich gibt es einige Parallelen, aber der Film weicht schon erheblich vom Buch ab. Weiß vielleicht jemand, wieso man sich damals entschieden hat, das Drehbuch total anders zu gestalten als das Buch, und vor allem, wieso hat man Hercule Poirot durch Miss Marple ersetzt?

02.01.2005 13:30:30
Mister Marple

Ich möchte allen auch noch verständlich machen, dass wenn sich der Film auf das Buch beziehen würde, müsste im Film ein Bild mit einem südenglischen Hafen gezeigt werden! Dies ist aber nicht der Fall. Außerdem zitiert Miss Marple im Gespräch mit Craddock nur im Deutschen den Originaltitel des Buches. Im Englischen sagt sie nämlich statt "After the funeral"(engl. Originaltitel von Christies Buch) "the ninth life", oder so ähnlich( erfundener Titel, der Drehbuchautoren!)

26.12.2004 20:10:57
Mister Marple

Ich möchte den Wachsblumenstrauß - Bilderstreit endlich aufheben!
Eigentlich hat der Film nichts mit dem Buch " Der Wachsblumenstrauß " zu tun, ausser, dass das Buch zitiert wird. Außerdem möchte ich darufhinweisen, dass alle Originaltitel der engl. Filme nicht denen der engl. Bücher gleicht!! Der Drehbuchautor konnte schlecht Agatha Christies\' Titel verwenden, da die Filme ja abgehandelt wurden!! Nur die dt. Übersetzter benutzten die dt. Buchtitel für die Filme, damit die Leute ungefähr wissen worum es geht. So ging es mit allen anderen Filmen auch. Denn, wenn man die Filmtitel übersetzt, weiß einer nichts damit anzufangen.
Ich hoffe nun ist der Bilderstreit beendet, da es sowieso egal ist, welches Motiv auf dem Bild war. Ich vermute, dass bei den Dreharbeiten kein Wachsblumenstraußbild verwendet wurde, da es wahrscheinlich zu umständlich war nach einem solchen Bild zu suchen. Oder habt ihr schon mal ein Bild mit einem Wachsblumenstrauß gesehen?-Ich nicht!
Außerdem ist es belanglos welches Motiv auf dem Bild war, es ist trotzdem ein grandioser Film, wie alle anderen 3 Filme auch!!

15.11.2004 15:12:02
Rossmann Daniel

Mir gefällt das buch sehr gut!
Als ich das zum ersten Mal las
konnte ich gar nicht mehr aufhören ,d.h. ich kaufte mir auch die Ferfilmung dazu.
Ich lese jetzt nur noch Agatha Chrsties Bücher. Wie die schrullige alte ,,Jane " auf den Täter kommt, ist mit Spannung und Witz verbunden! Also gebe ich den Tipp dies zu lesen bzw. anzuschauen (Den Film). Danke

23.09.2004 15:47:27
Torsten Janssen

Auch der Maler dieses Bildes wird im Film nicht zitiert. Jedenfalls war mein Eindruck eines Bildes von einem Pferd sehr stark, allerdings könnte es natürlich auch die Bilder sein, die Robert Morley in seinem Büro hängen hat. Und jetzt Schluß im "Bilder Streit". Gruß

23.09.2004 15:41:50
Torsten Janssen

Lieber Klaus, vielen lieben Dank für Deine erheblichen Bemühungen. Man könnte diese ganze Geschichten auch ablegen unter dem Kapitel "Streit den die Welt nicht braucht". Hätte die gute Margaret Rutherford ( sah sie kürzlich wieder in ihrer letzten Cameo Rolle in Chaplins "Die Gräfin von Hongkong" als bettägerige Schiffspassagierin; Zitat: "Was flattert rein was flattert raus, es ist wohl eine Fledermaus.") oder Stringer Davies oder Robert Morley doch nur den Titel dieses vermaledeiten Bildes weswegen schon etliche Menschen über die Klinge springen mussten, gesagt. Gruß

19.09.2004 22:46:05
Klaus

Hallo, Thorsten. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und habe mir noch nie Gedanken über das Bild gemacht. Jetzt wollte ich es aber wissen und habe die DVD noch einmal reingelegt (auf der DVD ist das Bild erheblich deutlicher, als das von der Sendeanstalt ausgestrahlte Bild!). Ich habe das Bild auf R. Morleys Schreibtisch leider nicht gefunden aber ich such noch mal.
Miss Marple trägt in einer kurzen Szene das Bild unter einem Tuch bei 59 min 33 sek , man kann aber nur den Rahmen erkennen und ein kleines nicht zu identifizierendes Stück vom Bild unten rechts (oder oben links?) erkennen. Anscheinend ist der Rahmen bei 1 h 12 min und 16 sek ,d.h., als sie das Bild im Bett zeigt derselbe, man kann also davon ausgehen, das es auch dasselbe Bild ist, obwohl der Ausschnitt des Bildes in den beiden Szenen nur schwer zu vergleichen ist.
Nun zu dem, was das Bild zeigt: mit DVD kann man ja vergrössern und die Qualität ist wie schon gesagt besser trotzdem muß man raten: ich würde sagen (raten) auf dem Bild sieht man im Vordergrund die Oberkörper zweier Personen die sich unterhalten. Mittig links dreiviertel Profil zum Betrachter gewandt auf weissem Sofa sitzen ist höchstwahrscheinlich ein Mann, die Person, die mittig im Bild ist dreht einem fast den Rücken zu und könnte Mann oder Frau sein. Eine Person ist am rechten Bildrand zu sehen: sie steht weiter hinten und ist in voller Größe abgebildet. Sie scheint auf die beiden Personen im Vordergrung zu schauen und hält irgendetwas in der rechten Hand. Sie hat ein schwarzes Jackett mit einem weissem Taschentuch (?) und eine helle Hose an.
Aber wie gesagt, alles geraten weil das Bild nur im Halbdunkeln gezeigt wird.

18.08.2004 21:03:20
Tiny

Also ich fand man kam etwas schwer in die Geschichte rein, aber trotzdem gutes Buch für zwischendurch!

17.08.2004 15:23:47
Torsten Janssen

In dem Film wird der Roman, von Miss Marple nur zitiert. Sie sagt : "Wie im Roman Der Wachsblumenstrauß...". Das Bild zeigt ein Pferd. Im Orginal heißt der Film ja auch "Murder at the Gallop" ;auf Deutsch"Mord im Gallop(Hotel)". Also der Film hat mit einem Wachsblumenstrauß nichts zu tun. Der Roman mit Hercule Poirot schon.

14.08.2004 18:13:49
Janna

Ich habe die Verfilmung von "Der Wachsblumenstrauß" mit Margaret Rutherford gesehen und mir ist dabei nicht klar geworden, was es mit diesem Wachsblumenstrauß auf sich hat! Kann mir das vielleicht jemand erklären?

15.06.2004 17:40:36
Torsten Janssen

Liebe Elli, ich meine nicht das Bild in dem Raum in dem Miss Marple logiert, sondern jenes Bild auf den sämtliche Enderbys scharf sind. Man kann es einmal sehr gut in Robert Morleys Büro auf dem Schreibtisch sehen. Was es nun wirklich darstellt, werde ich mir bei der nächsten Wh. ansehen. Am Ende des Films hält Miss Marple es schützend vor sich, als der Mörder mit einer Hutnadel auf Sie einstechen will. Wenn ich mich jetzt so zurückbesinne, könnte es auch sein, daß darauf nun eine Art Flußlandschaft zu sehen ist. Hoffentlich habe die in dem Film nicht mit 2 Bildern gearbeitet. Gruß

14.06.2004 18:23:37
Elli

Torsten, das Bild am Ende des Films in dem Raum in dem Miss Marple "schläft" zeigt doch kein Pferd!!! Man siehts nur kurz aber auch ich habe den Film schon mindestens 20 mal gesehen, aber ein Pferd ist das bestimmt nicht!

10.06.2004 17:45:31
Torsten Janssen

Liebe Chantal, ich habe den Film inzwischen zigmal gesehen, und bin bis heute der Meinung, daß das begehrte Bild ein stehendes (wahrscheinlich) braunes Pferd zeigt, das den Kopf nach rechts gedreht hat. Bei der nächsten Fernsehausstrahlung, die bestimmt kommen wird, werde ich es mir noch einmal genauer ansehen. Gruß

27.05.2004 12:19:19
Chantal

Lieber Thorsten,
das Bild zeigt eben kein Pferd, guck nochmal genau hin!

05.04.2004 19:47:27
Moritz

Die Verfilmung mit Margaret Rutherford als Miss Marple hat mit dem Original von Agatha Christie relativ wenig zu tun. Nachvollziehbar, dass A.C. diese Verfilmung angeblich nicht mochte. Da wurde einiges umgeschrieben ... Der engliche Titel des Buches "Der Wachsblumenstrauss" lautet meines Wissens nach "After the Funeral" (nach der Beerdigung). Ein typischer Christie: englisches Landleben mit genau definierten Charakteren, den üblichen falschen Fährten mit einer Lösung, die für den Christie Fan und Kenner durchaus zu finden ist. Ach ja, und der Wachsblumenstrauss kommt natürlich auch vor ! Soviel sei verraten: er spielt durchaus eine wichtige Rolle.

31.03.2004 15:04:03
Sabsl

Also ich muss gleich dazu sagen dass ich das Buch noch nicht gelesen hab, leider, aber ich habe den Film dazu gesehen und er ist fabelhaft, extrem spannend und super zum miträtseln!!! Ich liebe diesen Film!!!

07.03.2004 10:47:01
anna

shr gutes buch zum miträtseln und bis zur letzten seite weiss man nicht wer der mörder ist zu empfehlenswert!

19.02.2004 18:14:06
Torsten Janssen

Allerdings sind die Deutschen Übersetzungen so gelungen, daß man die Mord - Serie nicht unbedingt vermisst. Gruß

19.02.2004 18:11:53
Torsten Janssen

Anmerkung: Murder ahoy= Mord ahoi; dt. Titel aber "Mörder ahoi". Also stimmt genau genommen kein Orginaltitel mit dem deutschen überein.

19.02.2004 18:09:22
Torsten Janssen

Lieber Christof, wenn Du den Film aufmerksam gesehen hast, wirst Du feststellen daß der Mörder (bzw. die Mörderin, mehr sage ich dazu jetzt nicht) eben KEIN Reiter war. Wie bereits gesagt, zeigt das Bild ein Pferd, und der Roman "Der Wachsblumenstrauß" wird von Miss Marple in einem Gespräch mit Inspektor Craddock nur zitiert. Übrigens stimmen die Orginaltitel der Miss Marple - Rutherford Filme nicht immer überein.
Murder she said = Mord, bemerkte sie. Deutscher Titel = 16 Uhr 50 ab Paddington.
Murder at the Galopp = Mord im Gallopp (Hotel). Deutscher Titel = Der Wachsblumenstrauß. Murder most foul = Mord ist (immer) schlecht. Dt. Titel = 4 Frauen und ein Mord. Murder ahoy = Mord ahoi. Wie der deutsche Titel.

11.02.2004 17:35:26
Christof

Im Film ist auf dem Bild ein Wachsblumenstrauss zu sehen! Im Englischen heißt der Roman "Murder at the gallopp", weil der Mord von einem Reiter begangen wird. Daher versucht Miss Marple auch den Mörder duch einen Reitstiefelabdruck zu entlarven.

18.11.2003 18:50:48
Torsten Janssen

Liebe Lotta, das Im Film gezeigte Bild ( falls du den Film Der Wachsblumenstrauss mit Margaret Rutherford und Robert Morley GB 1963 meinst) zeigt eben keinen solchigen sondern ein Pferd. Der Roman der Wachsblumenstrauss ist ein komplett anderer mit Hercule Poirot in der Hauptrolle. Im engl. Orginal heisst der Film auch Murder at the Gallop, was im dt. so viel hei-t wie Mord im Gallopp.

14.11.2003 00:53:02
Lotta

Der Film heisst der Wachsblumenstrauss, weil es in dem Film unter anderem darum geht, dass der alte mr enderby stirbt und sein vermögen den verwandten hinterlässt, z.B. auch das wertvolle bild "der wachsblumenstrauss". den wollen halt alle um jeden preis haben, wie auch die haushälterin

11.11.2003 18:18:27
Torsten Janssen

Lieber Megas: leider lese ich erst jetzt Ihre Frage. Meine Antwort: eigentlich gar nichts. Der Film heißt allerdings im Deutschen : "Der Wachsblumenstrauß" und der Roman wird zumindestens darin zitiert. Sonst spielt wie gesagt der Film in einem Reiter Hotel.

25.09.2003 13:00:06
Ali Esen

Einer der besseren Romane von Agatha Christie. Empfehlenswert.

28.07.2003 10:11:05
Mega

Und was hatte der Wachsblumenstrauß damit zu tun?

10.07.2003 16:11:35
Torsten Janssen

Wurde 1963 verfilmt mit Miss Marple ( nicht wie im Buch Hercule Poirot) Margaret Rutherford und den immer wieder köstlichen Robert Morley, hoch zu Ross. Engl. Titel: "Murder at the Gallopp".