Mord auf dem Golfplatz

Erschienen: Januar 1927

Bibliographische Angaben

  • London: John Lane, 1923, Titel: 'The Murder on the Links', Seiten: 319, Originalsprache
  • München: Georg Müller, 1927, Titel: 'Der Mord auf dem Golfplatz', Seiten: 252, Übersetzt: Irene Kafka
  • Leipzig: Goldmann, 1937, Titel: 'Der Mord auf dem Golfplatz', Seiten: 210, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Magazin-Verlag, 1950, Titel: 'Der Mord auf dem Golfplatz', Seiten: 218, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1952, Titel: 'Der Mord auf dem Golfplatz', Seiten: 217, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1959, Titel: 'Der Mord auf dem Golfplatz', Seiten: 183, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1971, Seiten: 183, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990, Seiten: 193, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991, Seiten: 193, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1997, Seiten: 183, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1999, Seiten: 251, Übersetzt: Gabriele Haefs
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001, Seiten: 251, Übersetzt: Gabriele Haefs
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2003, Seiten: 6, Übersetzt: Martin Maria Schwarz, Bemerkung: ungekürzt
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005, Seiten: 251, Übersetzt: Gabriele Haefs
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2012, Seiten: 368, Übersetzt: Gabriele Haefs

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Der Meisterdetektiv Hercule Poirot wird nach Frankreich gerufen. Der Multimillionär Renauld wünscht dringend seine Hilfe. Renauld aber kann ihm nichts mehr mitteilen, denn noch vor der Ankunft Poirots findet man ihn - mit dem Gesicht nach unten - in einem offenen Grab...

Mord auf dem Golfplatz

Mord auf dem Golfplatz

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Letzte Kommentare:
13.05.2018 10:13:49
Sunaki

Das Rätsel war ziemlich gut dieses Mal. Ich mag auch die Charaktere und die meiste Zeit war der Band richtig gut. Nur die Auflösung war etwas seltsam und ich denke, der letzte Teil ist hinzuerfunden worden. Zuerst ist es diese Person, dann plötzlich doch nicht und am Ende ist es jemand ganz anderes.
Zum Schluss bringt mich vor allem der Mantel. Der Mantel war als Indiz eigentlich völlig unbedeutend, außer wenn eben eine der ersten Lösungen zuträfe.
Alles in allem, hat das Ende aber nicht den Anfang und Mittelteil ruiniert. Ich kam sogar auf den ersten Teil der Lösung. Mit dem Grab und der zweiten Leiche und alles. Mehr darf ich aber nicht sagen, aus Spoilergründen.

07.07.2017 18:07:28
tassieteufel

Hercule Poirot erhält von dem in Frankreich lebenden Millionär Renauld einen Brief mit der Bitte ihm zu helfen, da er sich bedroht fühlt. Sofort reist Poirot mit seinem Freund Captain Hastings nach Frankreich, doch als sie in der Villa Genevieve ankommen müssen sie feststellen, dass ihr Mandant ermordet wurde. Während seine Ehefrau gefesselt und geknebelt im Bett liegt, wurde Renauld von 2 Männern entführt, die ihn dann ermordeten und auf einem nahen Golfplatz in einer Grube ablegten. Ein kniffliges Rätsel für Hercule Poirot, der sich auch noch mit dem arroganten Ermittler der Surete, Monsieur Giraud herumplagen muß, für den der Fall schon bald gelöst ist.

„Mord auf dem Golfplatz“ ist Christies 2. Roman um den belgischen Detektiv Hercule Poirot. Akribisch und mit viel Scharfsinn ermittelt der kleine Mann wieder einmal in einem kniffligen Mordfall und liefert sich dabei ein unterhaltsames Duell mit dem arroganten, französischen Ermittler der Surete Giraud, der meint, Poirot übertrumpfen zu können. Zunächst muß der kleine Detektiv von ihm auch allerhand einstecken. Giraud wirkt durch seine akribischen Untersuchungen sehr kompetent und überlegen, er glänzt mit Schlußfolgerungen, die Poirot zunächst alt aussehen lassen, doch natürlich wäre Poirot nicht der geniale Ermittler, wenn er es dem Franzosen am Ende nicht heimzahlen könnte! Allerdings ist es mehr als unterhaltsam, wie der sonst so Unfehlbare hier in die Rolle des vermeintlich Unterlegenen schlüpft und sich behaupten muß.
Als Adlatus und gelungene Ergänzung zu Poirots Spürsinn fungiert hier Captain Hastings, der mit seinen Schlußfolgerungen wieder mal grandios daneben liegt und zudem durch seine Verliebtheit ein wenig verpeilt wirkt, was ihn aber ziemlich liebenswert und sympathisch macht. Überhaupt hat die Autorin ein wunderbares Gespür für ihre Figuren, die sie mit viel Feingefühl und Subtilität schildert und so auch von den Nebenfiguren ein umfassendes Bild gibt.
Wie man es von Christie kennt, ist natürlich nichts wie es scheint, jeder hat etwas zu verbergen, Geheimnisse treten zu Tage und unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man sämtliche Theorien, die man sich beim Lesen zusammen gebastelt hat, wieder über den Haufen werfen kann. Mit dem letztendlichen Ausgang hätte ich so nicht gerechnet und war am Ende entsprechend verblüfft. Insgesamt ist die Handlung sehr verzwickt und undurchschaubar, wer gern miträtselt, kommt hier voll auf seine Kosten!

FaziT: spannend und knifflig bietet dieser 2. Krimi für Hercule Poirot wunderbare Unterhaltung und ein tolles Lesevergnügen für alle, die typisch britische Krimis mit einer gemächlicheren Gangart mögen.

06.06.2012 08:02:42
Hercule

Ein toller Krimi was von Agatha Christie, ja auch nicht anderst zu erwarten ist.
Es ist ein gewirr aus Lügen, der Polizei die Poirot bei der Arbeit behinder will und natürlich findet Poirot die Person die hinter allem steckt.
Ich nehme mir die Freiheit den Krimi zu bewerten also von 1 bis 10 würde ich sagen 9,5

21.04.2011 08:48:01
Bazong

Diesen Roman hatte ich mir für meinen Urlaub aufgehoben um den Krimi im Liegestuhl zu lesen.

Weil es ein AC mit Hercule Poirot ist. Dann auch noch über 90° bei Krimi-Couch. Dabei kann man wenig falsch machen, dachte ich ...
So gut war die Geschichte dann nun doch nicht. Irgendwie fühle ich mich wegen eurer Bewertung für diesen Roman von euch Krimi-Lesern rein gelegt, von wegen Meisterwerk ...

Hastings darf mal wieder den Trottel spielen und es ist eine Freude Hercule Poirot beim lauten denken mit zu erleben. So weit so gut ...
Aber die Story ist doch nicht Rund. Etwa in der Mitte des Buches zieht Hercule Poirot ein Fazit.
Jetzt hätte AC bald mal zur Auflösung übergehen sollen. Aber nein, sie pumpt den Roman unnötigerweise auf wobei neue Figuren hin zu kommen, dabei werden auch weise Kaninchen aus dem Zylinder gezaubert. Die Länge des Romans wird dadurch zwar verdoppelt aber am Ende passt dann überhaupt nichts mehr zusammen. AC bietet Zwei mögliche Auflösungen an, wobei die endgültige Auflösung wohl der krampfhafte Versuch der Autorin ist eine Idee für die Auflösung eines Krimis von sich selbst zu kopieren, der ihr in einem ihrer Krimis schon einmal genial gelungen ist.

Aber egal ... Zum Glück hatte ich noch einen zweiten Krimi von AC mit in den Koffer gepackt (Ein unerwarteter Gast). Das war zwar nur ein schmaler Krimi von AC, aber dafür hat mir dieser schmale Krimi sehr gut gefallen.

01.11.2010 15:01:53
Harry

(Einer meiner früheren Bewertungen):
Ich hatte mal dieses Buch gelesen und muss sagen, es ist eher mittelmäßig als spannend:
Die erste Hälfte des Buches wirkt lahmgeschrieben, aber die zweite Hälfte wird es richtig spannend.
Bei der ersten Hälfte hatte ich mich überhaupt gefragt, ob ich es weiterlesen soll und bejahte es. Dazu passiert nicht viel besonderes.
Das bessere ist: man kann wenigstens mitraten, wer es war und ist sehr gut verblüffend gemacht worden. Nicht der beste von ihr, aber hauptsache super geschrieben. Es gibt wesentlich bessere Werke.

15.06.2010 12:47:27
Puzzel99

Ein wirkliches Meisterwerk. Es ist ein sehr schönes Verwirrspiel. Ein regelrechtes Spinnennetz. Man denkt, dass man den Täter kennt, doch eine Überraschung folgt der nächsten. Hercule Poirot ist außerdem einer meiner Lieblingshelden. Mit seinen kleinen grauen Zellen, seinem Ordnungswimmel und seinem treuen Begleiter Captain Hastings. Deshalb ist meine Bewertung 90°.

26.05.2010 20:36:07
ABaum71

Ein Agatha Christie Roman, der zu gefallen weiß. Hercule Poirot in Hochform natürlich mit Freund und Partner Hastings, der wieder die ganze Geschichte aus seiner Perspektive erzählt.
Ein nicht ganz typischer Whodunit wie man ihn von Lady Agatha kennt, da diesmal noch ein Geplänkel zwischen Hercule Poirot und dem französischem "Superdetektiv" das den Leser ein ums andere Mal zum Lächeln bringt, die ganze Story auflockert.
Wer hier letztendlich am längeren Hebel sitzt, kann man, frau sich wohl denken ;-)
Alles in Allem ein Krimi der zum miträtseln anregt und auch nebenbei problemlos gelesen werden kann.

13.04.2010 08:47:48
Steffen

Leider wird das Buch zum Ende hin immer unlogischer und unrealistischer.
Darauf, dass Hastings sich mal wieder übertriebenerweise zum Idioten macht, kann ich auch verzichten.

Davon abgesehen, gibt es viele Rätsel und Wendungen, so dass es nie langweilig wird.
Daher ist mir das Buch immerhin 80° wert.

31.01.2010 19:14:11
Vergissmeinnicht

Meiner Meinung nach ist dies ein sehr lesenswerter Krimi, nicht nur wegen dem unerwartetem Ende.

Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, wobei das Ende zuerst etwas verwirrend erscheint, dann aber doch zu verstehen ist. Was ich auch gut finde, ist dass Hastings dieses Mal auch eine wichtige Rolle (neben Hercule Poirot) spielt!

Amüsant sind immer wieder die "Duelle" zwischen Poirot und einem anderen Detektiv ;)

Für mich: Auf jeden Fall lesenswerter Krimi von Agatha Christie :)

29.12.2009 18:18:31
Lylith

5 Frauen, 3 Leichen, 2 Morde und ein paar Detektive zuviel spielen in diesem Fall die Hauptrolle. Dies ist ein weiterer Poirot-Roman, in dem Captain Hastings die Rolle des Watson übernimmt und somit nicht nur die Geschichte erzählt, sondern auch stellvertretend für den Leser die "dummen" Fragen stellt.
Ermittelt wird in Frankreich und neben Poirot sind somit die örtliche Polizei, der Untersuchungsrichter und ein äußerst ehrgeiziger junger Ermittler names Giraud mit von der Partie und auch der gute Hastings greift aktiv und sogar aggressiv ins Geschehen ein.
Die Geschichte ist voller Irrungen und Wirrungen nicht nur kriminalistischer, sondern auch emotinoaler Art. Die Schuld wandert wie der berühmte "Schwarze Peter" von einer Person zur nächsten und es bleibt bis zuletzt turbulent.
Der Fall ist sehr vielschichtig und geschickt aufgebaut. Der Leser wird etappenweise an die Lösung heran geführt und kann durchaus selbst die korrekten Schlußfolgerungen ziehen.
Einer der besten Poirot-Romane und auch wenn Captain Hastings nicht immer daran glaubt: Papa Poirot weiß, was das Beste für ihn ist.

06.09.2009 16:29:43
marry

Ein toller Hercule-Poirot Krimi! Mord auf dem Golfplatz gehört definitiv zu meinen Favoriten, unter anderem weil Hastings diesmal nicht nur planlos daneben steht ;). Poirot hat in der Tat gewisse Ähnlichkeiten mit Monk, aber genau das sind die ja seine Markenzeichen. Die Handlung ist wiedereinmal irreführend für den Leser. Ich frag mich immer wieder wie sich Christie, das alle ausgedacht hat. Die Auflösung hätte auch nicht besser sein können, vorallem weil das der Teil ist auf den ich mich bei Agatha Christies Krimis am meisten freue.
Ein weiters Plus ist die Konkurrenz zwischen dem anderen Detektiv, das ich bisher in keiner anderen Hercule Geschichte gelesen habe.

30.05.2009 17:06:28
Eddy

Ich stimme meiner Vorrednerin zu. Poiret kombiniert ja besser noch als Sherlock Holmes! Äußerst unwahrscheinlich. Es gibt da einige wichtige logische Widersprüche und Ungereimtheiten. Aber das Wichtigste: die Art der Auflösung ist m.E. unfair gegenüber dem Leser; er hat keine Chance. Also maximal 70°.

14.04.2009 10:38:29
Bell

Auch dieser Poirot-Roman war wieder unterhaltsam, allerdings haben mir andere schon besser gefallen. Der Fall ist genial ausgedacht, aber so verzwickt, dass es unglaubwürdig erscheint, wenn Poirot immer alles allein mit seinen grauen Zellen herausfindet.

Richtig witzig fand ich den Konkurrenzkampf zwischen Poirot und dem anderen Detektiv vor Ort, Giraud. Die beiden bedenken sich die ganze Zeit gegenseitig mit spitzen Bemerkungen und machen sich über den anderen lustig, die ganze Zeit über in der Angst, der andere könnte den Fall zuerst lösen :-D

Hastings war wieder unterhaltsam naiv, außerdem erlebt er in diesem Fall heftige Gefühlsregungen, aber darüber will ich nichts verraten...

Weil manche Überlegung Poirots mir wieder zu unwahrscheinlich schien und sich die Auflösung ab einem gewissen Punkt zu sehr hinzog und immer mehr verwirrte, gebe ich

70 Grad

10.10.2008 21:53:26
Krimi-Tina

ich gebe zu, ich hatte erhebliche Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch. Ich habe seit sehr vielen Jahren kein Buch von Christie mehr gelesen und hatte Probleme mit dem Stil. Und mit den Personen um ehrlich zu sein. Ist Hastings tatsächlich so ein Trottel? Ist Poirot wirklich so ein pingeliger, überheblicher Geheimniskrämer?
Aber mit der Zeit zog mich die Geschichte dann doch in den Bann. Ein großartiges Verwirrspiel, dass Frau Christie uns da bietet. Alle haben etwas zu verbergen, jeder war eigentlich ganz woanders als er behauptet gewesen zu sein, jeder hat was zu verbergen und ist womöglich auch noch eine ganz andere Person als angenommen. Hastings gibt sich größtmögliche Mühe die Ermittlungen durch Tölpelhaftigkeit zu torpedieren und ein zugezogener Detektiv fällt in erster Linie dadurch auf, das Offensichtliche nicht wahrzunehmen.
Vergnüglich zu lesen und empfehlenswert für alle die an Deduktion und am Entwirren komplizierter Stränge ihren Spaß haben. Wer auf Spannung pur steht lässt die Finger davon.

10.09.2008 20:34:45
Sonny

Auch für mich war dies der erste Christie. Und wie viele Andere bin ich gefangen davon. Zum Inhalt braucht, dank meiner Vorschreiber, kaum mehr was gesagt werden. Ich empfand dieses Buch als absolut entspannend. Keine, bis in´s Kleinste, detaillierte Bluttaten. Ermittlungen, die mit Herz und Verstand, statt mit Computer und Waffenarsenal geführt werden. Gekrönt mit feinem englischen Humor und unglaublich sympathischen Charakteren.
Genau die richtige Lektüre, für die bevorstehenden, tristen Regentage.

11.05.2008 14:06:13
Stefan83

Erst drei Jahre nach ihrem Debütroman „Das fehlende Glied in der Kette“ hat Agatha Christie diesen zweiten Krimi um Hercule Poirot und seinen Freund Captain Hastings folgen lassen. Wartezeit, die sich für ihre damaligen Leser wohl gelohnt haben dürfte, denn „Mord auf dem Golfplatz“ ist ohne Zweifel einer der spannendsten Fälle mit dem belgischen Meisterdetektiv geworden. Der Inhalt ist schnell erzählt: Poirot und Hastings, die sich mittlerweile in London eine Wohnung teilen, erreicht ein Brief aus dem Norden Frankreichs. Monsieur Renauld, der sein Leben in Gefahr glaubt, bittet in diesem dringend um die Unterstützung des Detektivs. Poirot, gelangweilt von den unspektakulären Fällen der letzten Zeit, sucht gemeinsam mit seinem Freund sofort Renaulds französischen Landsitz, die Villa Geneviève, auf. Die Eile erweist sich allzu bald als berechtigt, denn noch bevor er mit seinem Mandanten ein Wort wechseln kann, wird dieser tot in einer ausgehobenen Grube auf dem nahe liegenden Golfplatz gefunden, während seine Ehefrau gefesselt und geknebelt im Schlafzimmer liegt. Eigentlich scheinen die Indizien klar auf einen Einbruch hinzudeuten. Und auch für den arroganten Ermittler der Sûreté, Monsieur Giraud, scheint der Fall gelöst. Niemand anderes als der Sohn, Jack Renauld, der für den Abend kein Alibi hat, kann die Tat begangen haben. Doch Poirot kommen Zweifel, die sich auch schon nach kurzer Zeit als berechtigt erweisen sollen. Inhaltlich hört sich das alles nach einem typischen Agatha-Christie-Roman an, aber „Mord auf dem Golfplatz“ birgt durchaus einige Besonderheiten, denn die „Queen of Crime“ läuft hier nicht nur was die Spannung angeht zu herausragender Form auf, sondern weiß auch mit dem geschickt inszenierten Konkurrenzkampf zwischen Girauld und Poirot zu überzeugen. Die Art und Weise wie sich die beiden Ermittler ein geistiges und verbales Kräftemessen liefern, macht einfach nur Spaß. Christie geizt hier weder mit Situationskomik noch mit einer gewaltigen Portion britischen Humors, so dass man nicht nur gebannt und atemlos der Aufklärung des äußerst komplexen Falls folgt, sondern sich auch das ein oder andere Mal beim Schmunzeln ertappt. Hinzu kommt, dass sich die Autorin auch noch die Zeit genommen hat, die Figuren weiterzuentwickeln. So verliebt sich Hastings diesmal in eine mit dem Mordfall verwickelte Frau, was wiederum im weiteren Verlauf die Freundschaft zwischen ihm und Poirot auf eine schwere Probe stellt. Frönt Agathe Christie in ihren Krimis zumeist eher einer beschaulichen Gangart, wird dieser Roman gegen Ende zum fesselnden Pageturner, den man auch für alle guten Worte nicht mehr aus der Hand legen möchte. Insgesamt ist „Mord auf dem Golfplatz“ ein herrliches Krimivergnügen von der ersten bis zur letzten Seite, das viele Haken schlägt und den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Ein absolutes Must-Read für Fans der Queen of Crime und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Liebhaber des klassischen britischen Krimis. Allein die Tatsache, dass mir einige Elemente des Falls in Hinblick auf Doyles „Das Tal der Furcht“ bekannt vorkamen, sorgt hier für einen geringen Punktabzug. Von dem nichts sagenden und irreführenden Titel (der Plot hat so gut wie nix mit dem Golfplatz zu tun) sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen.

02.04.2008 14:30:13
Andrea

Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Ich habe schon sehr viele Poirot-Krimis gelesen, nicht zuletzt, da ich zu diesem Thema vor ca. 1 Jahr meine Examensprüfung hatte. Seit daher komme ich nicht mehr davon los und kann nur sagen, dass dieser Roman besonders für jene Leser/innen interessant ist, die Hastings als Gehilfen ins Herz geschlossen haben und ihm auch mal Liebe gönnen :-P Mir ist vorallem dadurch das Herz geschmolzen. Und Poirots Umgang mit der gesamten Situation wird sicherlich viele noch erstaunen...

07.03.2008 15:06:01
CharlyDD

„Mord auf dem Golfplatz“ war mein erster Hercule Poirot Roman.
Je länger ich das Buch gelesen habe umso mehr beschlich mich das Gefühl das ich es hier mit dem „Monk“ der 20er Jahre zu tun habe.
Geprägt durch einen sehr genialen Charakter und einer leichten schrulligen Ader hat mich Poirot von Anfang an begeistert.
Die Duelle zwischen ihm und dem französischen Ermittler sorgten für genügend Erheiterung,
ebenso Poirots liebeskranker Freund.
Alles in allem ein spannender Krimi, der mich dazu angeregt Hercule auch durch seine anderen Bücher zu begleiten.

11.02.2008 21:32:54
Medellin

Ich kann mich den bisherigen Meinungen hier im Forum eigentlich nur anschliessen: Ich fand das Buch auch wirklich sehr gut! Was ich an diesem Buch besonders gut fand, war die Gegenüberstellung Giraud vs. Poirot... dass dieser sich im Dreck wälzende "Spürhund" Giraud es auch nur wagen konnte sich mit einem Poirot anzulegen... :) Ich finde Poirot einfach nur GENIAL!!!

04.08.2007 13:06:28
SukRam

Ein wunderbarer Roman mit vielen, vielen Wendungen, so wie ich es liebe. Agatha Christie setzt sehr schnell in die Handlung ein und führt fort, ohne stundenlang nervige Verhöre abzuhalten. Der verliebte Hastings erlebt die eine oder andere Überraschung und darf endlich einmal nicht nur die Rolle des schweigenden Betrachters übernehmen. Auch an Humor mangelt es nicht, wenn der penible Denker Hercule Poirot auf den ebenso arroganten Giraud trifft, den er wie nicht anders erwartet zu schlagen weiß.
Der einzige Makel (wenn man es überhaupt als solchen bezeichnen kann): Das Handlung wirkt ein klein wenig konstruiert, was aber typisch für die frühen Christies ist.
Meine Bewertung: 95°

04.08.2007 13:04:11
SukRam

Ein wunderbarer Roman mit vielen, vielen Wendungen, so wie ich es liebe. Agatha Christie setzt sehr schnell in die Handlung ein und führt fort, ohne stundenlang nervige Verhöre abzuhalten. Der verliebte Hastings erlebt die eine oder andere Überraschung und darf endlich einmal nicht nur die Rolle des schweigenden Betrachters übernehmen. Auch an Humor mangelt es nicht, wenn der penible Denker Hercule Poirot auf den ebenso arroganten Giraud trifft, den er wie nicht anders erwartet zu schlagen weiß.
Der einzige Makel (wenn man es überhaupt als solchen bezeichnen kann): Das Handlung wirkt ein klein wenig konstruiert, was aber typisch für die frühen Christies ist.
Meine Bewertung: 95°

18.06.2007 21:18:36
sekojacko

Hercule Poirot hat diesmal nicht nur mit einem Mord zutun sondern auch mit einem berühmten Französchischen Detektiv.Hastings ist wieder dabei und hilft Poirot beim ein und anderen mal.
Für mich einer der besten Poirot bücher die ich gelesen habe.
meine Emfehlung 95%

03.05.2007 20:45:43
Duman

Mord auf dem Golfplatz ist einer der besten Krimi´s von A.C ! Poirot gibt hier einer seiner Besten Leistungen die ich bis jetzt(6 Bücher) gelesen habe.

Ich sag nur LESEN !!!

14.02.2007 17:52:18
Mäxchen

Ich habe meinen Agatha Christie Marathon (4.Buch/3.Poirot) mit diesem Stück fortgesetzt und damit meinen bisher stärksten Roman mit dem kleinen Detektiv vorgefunden. Diese Geschichte weiß durchgehend zu unterhalten und bietet kaum Zeit durchzuatmen. Hier sehe ich auch den leichten Vorteil im Vergleich zu "Das Böse unter der Sonne" und "Der Tod auch dem Nil", welche beide mit 93° von mir bewertet worden sind.
Zwar führt in meiner internen Wertung immernoch "Und dann gabs keines mehr", aber enttäuscht hat mich Frau Christie noch nicht ansatzweise.
Auf zum nächsten Poirot-Krimi!

95°

05.01.2007 18:21:57
Imanuel

Ein Meisterwerk der Krimi-Literatur !
vieleicht das beste Buch von Agatha Christie.
hrvorragender Aufbau des Falles mit perfekt geschilderten Ermittlungen und einer umwerfenden Pointe.

Viel Spaß beim Lesen !

14.11.2006 21:46:04
Juliane

Das Buch ist super!
Ich finde, es ist eins der besten die ich je gelesen habe!
Das Ende ist sehr überraschend,fast schon schokierend!
Sehr zu empfehlen sind aber auch"Zehn kleine negerlein", "!Das Eulenhaus!", "Wiedersehen mit Mrs.Oliver", "der wachsblumenstrauß","Mord im Orientexpress"(auch die Verfilmung),"Blausäure","Das Geheimnis der Schnallenschuhe" und "Das Böse unter der sonne", besonders der Film!
Viel freude mit Agatha Christies
Juliane

09.07.2006 15:57:28
Elisabeth

Ich fand das Buch spannend und den Falll gut konstruiert. Meiner Meinung nach beste Krimiunterhaltung, wenn mich auch Hastings mit seiner Liebesgeschichte ziemlich überrascht hat.

12.05.2006 10:22:12
Mina

Als ich damit angefangen habe, fand ich es nicht so spannend aber danach wird es fantastisch. Die Art wie Agathta Christie die Tatsachen darstellt ist unglaublich. Bis zu den letzten Seiten, weiß man nicht wer der Mörder ist. Wirklich empfehlenswert.

Viel Spaß beim lesen !!!!

06.04.2006 19:03:01
LiliDahl

Der Einstieg war zwar etwas mühsam, der Titel hat bei mir auch nicht unbedingt freudige Erwartung erzeugt, aber dann hat mir das Buch immer besser gefallen. Poirot finde ich spannender als Miss Marple, weil er zumindest teilweise seine Gedankengänge offen legt. Die Liebesgeschichte hab ich nicht so toll gefunden. Aber ist es nicht eigentlich eine "Regel" der whodunit, dass keine Liebesgeschichten vorkommen..hab ich mal wo gelesen

02.03.2006 10:26:20
arctics

Positiv fande ich, dass die Handlung spannend, sehr komplex (aber verständlich) und nicht zu lang geraten ist.
Einziger Kritikpunkt von mir ist, dass die Geschichte ein wenig zu konstruiert ist (auch wenn in diesem Genre ein Maß an Konstruiertheit immer vorhanden ist bzw. vorhanden sein muss). Ich finde vorallem die Tatsache störend, dass Hastings Dulcie liebt und sie deshalb trotz des Mordes nicht verraten würde, dieses bei Bella jedoch nicht der Fall wäre, und, dass Bella bereit ist, die Todesstrafe auf sich zu nehmen, obwohl aus ihrer Sicht Jack der Schuldige ist und dieser sie auch noch wegen Marthe verlassen hatte, und dass nur weil sie Jack so liebt.

Insgesamt ein tolles Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann!

16.11.2005 09:25:55
Marcel

Mein dritter A.C.-Kriminalroman.
Irgendwie sind die doch alle gleich oder (mit Ausnahme von "10 kleine Negerlein")?.

Immer gleich muss ja nicht schlecht sein...AC liefert halt einfache Krimiunterhaltung: kein großes Blabla, jede Menge Indizien und eine nie vermutete Auflösung.

Hier waren es teilweise zu viele Indizien und Vermutungen...man hat schon Schwierigkeiten den Überblick zu behalten, vor allem wenn man mal an einem Abend nicht zum weiterlesen kommt.

Fazit: nett; nicht mehr - nicht weniger

02.09.2005 16:56:28
Jolanda

Ich hab das Buch erst vor ein paar Tagen gelesen und fand es gut. Wirklich schön durchdacht.
An ein oder zwei Stellen fand ich es zwar manchmal etwas verwirrend oder lang, aber es war nie so, dass ich es ungelesen beiseite hätte legen können.
Ich finde, es gibt zwar bessere von A.C., aber schlecht ist \'Mord auf dem Golfplatz\' durchaus nicht.
(Nur den Buchtitel fand ich etwas langweilig...)
Ein bisschen seltsam oder überraschend fand ich das mit Hastings und Cinderella.

Liebe Grüße,
Jolanda

28.06.2005 18:59:09
Emma-Louisa

Ich finde es ist ein guter Krimi. Nicht der Beste aber immerhin auch nicht der schlechteste von Allen!!! Meiner Ansicht nach, ist hier noch sehr viel konstruiert worden, bei anderen Werken, beispielsweise "Das Böse unter der Sonne" oder "Tod auf dem Nil" finden alle Geschehnisse und Beweisstücke einen besseren Verlauf ineinander. Aber nichtsdestotrotz ist es gelungen, und auf jeden Fall lesenswert!!!

01.05.2005 13:04:05
Ham

Auf jeden Fall ein solider Krimi von A.C., wieder ein Mal mit einem überraschendem Ende, sprich Mörder. Aber auch mich hat die Story nicht vollständig überzeugt, es war wirklich stellenweise zu lang und etwas konstruiert...75°

08.03.2005 19:27:13
Marina

ich finde das buch richtig super :), es ist richtig spannend....ich kann es nur weiteremfelen es zu lesen . ich habe ja schon mehrere christie bücher gelesen und ich ich finde es gehört zu den besten :)

03.02.2005 23:06:44
mafe

eines der schwächeren christie bücher! undurchsichtig und stellenweise etwas langatmig! zu verwirrend und kompliziert, die auflösung erscheint zwar logisch, ist aber an den haaren herbei gezogen. christie kanns besser!

24.10.2004 15:38:50
Christoph Thiemann

ich finde das buch echt super muss ich rene zustimmen man wird angetriben weiterzulesen obwohl ich schon sehr viele und gute krimis gelesen habe sprengt das den rahmen klasse kann ich da nur sagen und ich kann das buch nur weiterempfelen

26.04.2004 19:20:50
Rene´

Wer hat den Millionär Paul Renauld rücklings erstochen? Sagt seine Frau die Wahrheit, hat der Mord etwas mit der geimnissvollen Madam Beroldy zu tun und wer ist Cinderella?

Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingskrimis! An Spannung fehlt es gar nicht und das ganze Hin und Her am Ende ist wirklich super und animiert zum Weiterlesen. Es ist alles perfekt durchdacht und ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen\'!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Rene´!

08.04.2004 17:20:41
Scholle

Sehr spannend. Ich hab zwar noch nicht so viele Christie Bücher gelesen aber das war eins der besten.

22.03.2004 21:54:53
Sunny

Echt wahnsinn, man kann gar nicht aufhören zu lesen! Das Spannendste Buch das ich bis jetzt von Agatha Christie gelesen habe!

29.04.2003 10:44:32
amaa

Eine sehr spannende Story, hat mir sehr gut gefallen.

15.04.2003 21:29:02
Marc

Der Multimillionär wird tot auf einem Golfplatz im Norden Frankreichs gefunden, seine Frau liegt gefesselt (aber noch lebendig) im Schlafzimmer. Gott sei dank sind sofort Hercule Poirot und Major Hastings zur stelle um den kniffligen Fall zu lösen.

Gruß Marc