Mit offenen Karten

Erschienen: Januar 1938

Bibliographische Angaben

  • London: Collins, 1936, Titel: 'Cards on the Table', Seiten: 286, Originalsprache
  • Wien; Leipzig: Tal, 1938, Titel: 'Karten auf den Tisch!', Seiten: 221, Übersetzt: Marie Rieger
  • Bern: Scherz, 1954, Seiten: 190, Übersetzt: Hedwig von Wurzian
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1960, Seiten: 190, Übersetzt: Hedwig von Wurzian
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1977, Seiten: 187, Übersetzt: Hedwig von Wurzian
  • Genf: Edito-Service, 1983, Seiten: 198, Übersetzt: ?
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992, Seiten: 187, Übersetzt: Hedwig von Wurzian
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008, Seiten: 222, Übersetzt: Hedwig von Wurzian
  • München: Der Hörverlag, 2003, Seiten: 3, Übersetzt: Klaus Dittmann, Bemerkung: gekürzte Fassung von Michelene Wandor; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht
  • München: Der Hörverlag, 2009, Seiten: 3, Übersetzt: Klaus Dittmann, Bemerkung: gekürzte Fassung von Michelene Wandor; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht

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Mr. Shaitana ist ein Lebemann mit schwarzem Humor und grenzenloser Sammelleidenschaft. Er lädt zu einer Partie Bridge ein, bei der mit offenen Karten gespielt werden soll. Das gewagte Spiel nimmt einen tödlichen Ausgang. Doch Hercule Poirot zieht immer die letzte Karte.

Mit offenen Karten

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Letzte Kommentare:
03.04.2013 21:42:53
Stephanie

Ein recht interessanter Hercule-Poirot-Krimi, dem es zu keiner Zeit an Spannung fehlt. Das Buch ist -wie eigentlich immer bei Agatha Christie- geprägt durch besonders charakteristisch dargestellte Figuren (Mr Shaitana, Ariadne Oliver, alle vier Verdächtigen, Rhoda...) und Poirots ausgezeichneten kleinen grauen Zellen.Meine Unkenntnis bzgl. des Bridgespiels hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan.
Menschliche Nöte, Emotionen und Motive kommen zahlreich zum Vorschein, z.B. Angst, Gier, Mitleid und Liebe. Gegen Ende bin ich relativ intuitiv auf den Täter bzw. die Täterin gekommen, was aber aufgrund der geringen Verdächtigenzahl nicht verwunderlich ist.
Allerdings bleiben meiner Meinung nach ein, zwei Dinge ungeklärt, was ich ein bisschen schade finde, aber die Qualität des Krimis nicht mindert.

06.08.2010 10:27:58
almargo

Diesen krimi liebe ich habe ihn oft als cd angehört jetzt haben wir ja das verregnete wetter um ein gutes buch zu lesen . ein wirklich gutes Buch! Mr shaitana sammelt und das auf seinen eigene weise an dem abend sammelt er auch hercule poirot. Und macht einen auf chief inspektor und droht etwas zu wissen: einen mord . Der mörder fühlt sich gespitzt und so kommt es beim billiard wird er ermordet. das buch ist wie die katze im taubenschlag verwirrend und meist aber druchschaubar neben vielen schauplätzen und romanzen läst man selbst die grauen zellen denken .die nicht ins wasser plumpsen wie manch andere . ein gut gelungener krimi besser als jedes gehirntraining lg margana

04.02.2010 19:06:00
Tobias

Sehr gutes Buch. Man kann lange nicht erahnen wer der vier es war.Ich finde auch die Idee im David-Suchet-Film nicht schlecht, dass dort ein zusätzlicher Verdächtiger mit eingebunden wird.
Man hätte eigentlich ahnen können, dass die Zeichnung einen Hinweis gibt...
Sehr gut, obwohl ich finde, dass Shaitana ein echtes Ekel ist.
88°

05.01.2010 19:37:15
>Vergissmeinnicht

Sehr gutes Werk von Agatha Christie. (Wie sehr viele von ihr) Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, aber trotzdem finde ich, dass ein bisschen zu viele Leute versuchen den Mord an Mr. Shaitana aufzuklären, nämlich 4. Natürlich ist es Hercule Poirot der das Rätsel löst ;)

Es wird in dem Buch auch viel über das Bridge spielen geredet, deshalb sollte man etwas Ahnung davon haben. Wenn man aber keine hat (so wie ich) versteht man das Ende trotzdem!

Ich lese alle Agatha Christie Krimis mit großer Begeisterung und auch "Mit offenen Karten" finde ich sehr gut, wegen der Spannung und auch dem, für mich, unerwarteten und überraschenden Ende!

Auf alle Fälle empfehlens- und lesenswert!

04.09.2009 09:48:36
Stefan83

Bei einer Aufzählung der besten Hercule-Poirot-Titel würde "Mit offenen Karten" wohl wahrscheinlich nicht genannt werden, was allerdings nicht unbedingt an der Qualität des Buches, sondern eher an der sehr starken Konkurrenz liegt. Dennoch fehlt dem dreizehnten Whodunit mit dem kleinen belgischen Meisterdetektiv das gewisse Etwas, schleicht sich in der Story ein bisschen zu viel Routine ein. Dabei hat sich Agatha Christie bei ihrem Plotaufbau und der Konstruktion der Ausgangssituation wahrlich alle Mühe gegeben:

Einem Kammerspiel gleich führt uns die Queen of Crime auf das Anwesen des mysteriösen Mr. Shaitana, der (sein Name lässt dies schon vermuten) einen gewissen Hang zur Theatralik hat und sich besonders in der Rolle des Mephisto gefällt. Für einen ganz besonderen Abend hat sich der Exzentriker acht illustre Gäste eingeladen, darunter natürlich auch Hercule Poirot (Captain Hastings ist nicht mit von der Partie), der als einziger weiß, was der wahre Grund dieser Abendveranstaltung ist. Mr. Shaitana frönt nämlich einem sehr ungewöhnlichen Hobby: Er sammelt Mörder, die nie gefasst und verurteilt wurden. Eine Sammelleidenschaft, die Poirot für ziemlich dumm und gefährlich hält, was ihn trotzdem nicht davon abbringt, die Einladung anzunehmen. Neben den vier Gästen, mutmaßlichen Mördern, treffen nun auch nach und nach die Vertreter der Schnüffler-Fraktion ein. Neben Oberinspektor Battle vom Scotland Yard sind dies noch der tollkühne Colonel Race und die schrullige Krimiautorin Ariadne Oliver. Nach einer kurzen Begrüßung geht man zum Bridgespiel über, das nach einiger Zeit ein jähes Ende findet ... Mr. Shaitana liegt erstochen in seinem Stuhl. Nur einer der vier Gäste kann es gewesen sein. Bloß welcher?

Nach diesem zugegebenermaßen grandiosen Beginn bauen sich schnell Erwartungen beim Leser auf, die die Geschichte im weiteren Verlauf leider nur teilweise erfüllen kann. Für ein Buch von grade mal 222 Seiten Länge scheinen die vier Ermittler beinahe zuviel zu sein, die nun jeder auf seine Art und Weise, Untersuchungen anstellen und dabei zuallererst in der Vergangenheit der vier Gäste wühlen. Die Spannung geht während dieser Informationssammlerei etwas verloren, was noch dadurch verstärkt wird, dass Agatha Christie ziemlich genau auf die Einzelheiten des Bridge-Spiels eingeht. Natürlich nicht ohne Grund, aber Leser, die die Regeln nicht kennen (z.B. ich selbst) werden durch diese Detailversessenheit etwas ermüdet. Zudem bleibt die Queen of Crime in der Aufarbeitung der Tathergänge erstaunlich oberflächlich, was unter anderem auch daran liegt, dass Poirot immer wieder nur kurze Auftritte hat.

Für eine erfrischende Auflockerung sorgen da einmal mehr die schrulligen Figuren. Allen voran die liebenswerte Ariadne Oliver, die nicht nur auf selbstironische Weise die Beziehung zwischen der harten Realität und der Scheinwelt des Kriminalromans persifliert, sondern auch so manches Geschlechter und Rollenklischee auf die Schüppe nimmt. (Hier fühlt man sich unwillkürlich an den Film "Eine Leiche zum Dessert" erinnert) An der Möglichkeit zum Miträtseln hapert es dann aber, da dem Leser leider sehr wenige Indizien zur Verfügung gestellt werden, anhand derer er den Fall hätte selbst lösen können. Die Auflösung Poirots ist schließlich inhaltlich stimmig, wirkt jedoch etwas überstürzt und hat mich persönlich nicht wirklich überraschen können.

Insgesamt ist "Mit offenen Karten" ein durchaus amüsantes Katz-und-Maus-Spiel, das den Freund von klassischen Krimis gut unterhält, in Sachen Spannung und Überraschungsmoment aber nur wenig Punkte einfahren kann.

24.11.2008 16:53:28
Paula Herold

Christie verlangt immer Hintergrundwissen: Wortspiele wie Mr.Shaitana (sicher der Name, um auf seine zur Hybris veranlagte Natur anzuspielen- eben ein MöchteGernMephisto) bis hin zu Kenntnissen beim Bridge-Spiel, die man sich anderswoher als Zusatzinformation erschließen kann (Sollte), hat man sie nicht, machen den Detetivroman ( detectum lat. : aufgedeckt) eben auch zu einen tatsächlichen für den Rezipienten! Ein einfaches Konsumieren eines Buches kann angenehm sein, aber der Spaß der Leküre Christies besteht gerade darin, selbst dazutun zu müssen. Deshalb halteich den 1936er Text gerade für besonders geeignet, die eigenen "grauen Zellen" in Schwung zu halten, zumal ja nicht nur ein "verteufelter" Mord aufgeklärt wird, sondern 4 Geschehnisse aus verschieden zurückliegenden Zeitpunkten der Vergangenheit. Damit ist nicht nur Mr. Shaitana, sondern auch seine Sammlung entseelt - zum Schaitan mit der herrlich belzebübischen Agatha Christie!

18.09.2008 22:16:16
CharlyDD

4 Verdächtige gegen 4 "Schnüffler"- eine gute Idee.

Leider hatte ich Probleme mich auf die Geschichte einzulassen, da ich nicht im Geringsten Ahnung von dem Kartenspiel Bridge habe. Hätte Christie sich weniger daran festgehalten, wäre es für "Nicht-Kenner" einfacher gewesen.

Das erschwerte auch bestimmte Ermittlungsfragen von Poirot nachzuvollziehen und hat mir den Spaß am Lesen genommen.

06.02.2008 12:55:40
Medellin

Ich stimme mit Charlie1965 überein, ich fand das Buch auch sehr gut und spannend, wie eigentlich fast alle Christie-Bücher! Bin jedesmal wieder aufs Neue erstaunt, wieviel Phantasie und Logik zugleich in ihren vielen Büchern stecken... ich finde Sie trägt den Titel "Queen of Crime" völlig zurecht!!!

24.08.2007 11:31:21
Charlie1965

Top! Nur vier Verdächtige, aber umso kniffliger die Beantwortung der Frage, wer es denn nun wirklich war. Das Ganze ist spannend umgesetzt und Poirot kommt - trotz Beteiligung anderer Ermittler - wirklich gut zur Geltung in diesem Krimi. Ich habe das Buch förmlich "verschlungen" und die von jemand anderem hier mitgeteilte Bewertung "leider sehr langweilig und sehr leicht zu durchschauen" kann ich nun wirklich nicht teilen. Das Gegenteil ist der Fall! Die Puzzlesteinchen waren wieder einmal raffiniert versteckt und erst am Ende zeigte es sich, wie sie richtig zusammenzusetzen waren. Ein Spitzen-Krimi!

15.08.2007 01:44:16
Rosa

Leider sehr langweilig,und sehr leicht zu druchschaun...
Also und eigendlich wurde der fall von 4 Leuten gelöst...
Also wer mit Christies denkweise vertraut ist,dem sollte dieses Buch nicht viel neues bieten..
Als erster Krimi eignet sich dieses buch sehr gut!

31.10.2006 15:14:47
Shellingford

Eigentlich ist der Roman ein typischer Christie! Logisch durchdacht und perfekt insziniert! Das Ende ist aber wirklich ein wenig verwirrend, vielleicht auch unrealistisch, dass jeder irgendwie als Mörder betrachtet wird. Ein wenig hat mich der Krimi an das Ende von "Eine Leiche zum Dessert" erinnert, weil durch ein langes Hin und Her der gute Glauben des Lesers auf die Probe gestellt wird.

17.05.2005 12:05:56
Ati

Wie bereits gesagt wurde, gibt es in diesem Buch nur vier Verdächtige, jedoch ist dieses Buch durchaus spannend. Es könnte wirklich jeder sein. Allerdings steht wird am Anfang Poirot vom Polizisten Battle in den Hintergrund gestellt. Es ermitteln gleich vier Leute, jedoch ist es einmal mehr Poirot welcher den Fall am Ende löst.
Empfehlendswert!
Gruss aus der Schweiz

08.04.2005 23:24:54
Achim

Nur vier Verdächtige in diesem Roman - und trotzdem kommt man nicht drauf!!

Ein Spitzenkrimi! Zu Beginn drehen sich die Dialoge bei den Verhören sehr um Bridge - deshalb ist es hilfreich, wenn man ein bißchen Ahnung von diesem Kartenspiel hat.

20.03.2005 17:53:21
Killaschafff

Ein sehr spannendes und lesenwertes Buch von Agatha Christie. Man weiß bis zum Ende nicht wirklich, wer denn der Mörder nun ist und das ist vielleicht auch mein einziger Kritikpunkt, dass am Ende plötzlich jeder als Mörder dingfest gemacht wird um es dann doch nicht zu sein. Ansonsten sei es jedem Leser ans Herz gelegt, denn es ist mal wieder bewundertswert, wie der kleine Belgier der Fall zu weiß... :)

15.07.2004 01:12:53
Tulga

Natürlich kein schlechtes Buch da es von Agatha Christie ist. Mein einziger Kritikpunkt ist die Tatsache, daß der Mörder sehr leicht hätte erwischt werden können während seiner Tat. Auch ist die Frage nach dem Täter nicht allzu schwer.

16.06.2004 19:42:43
Lukas

Guter Krimi, grandios umgesetzt,
einer der besten von Agatha Christie