Flüchtig

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • New York: Atheneum, 1986, Titel: 'Blood test', Seiten: 257, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1988, Seiten: 400, Übersetzt: Friedrich A. Hofschuster

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In Kürze:

Woody Swope, fünf Jahre alt, hat Krebs. Seine einzige Chance, geheilt zu werden, ist die Klinik. Doch eines Tages ist er aus dem Krankenhaus verschwunden. Für Alex Delaware, seinen psychologischen Betreuer, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Jeder Tag, der ergebnislos verstreicht, kann Woody das Leben kosten. Aber die dunkle Vergangenheit der Swopes und die kriminellen Praktiken einer Geheimsekte treiben ihn an den Rand der Verzweiflung...

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Letzte Kommentare:
15.07.2009 13:07:11
Stefan83

Im Nachhinein muss ich sagen: Ich bin ziemlich erleichtert. Nicht unbedingt weil das Buch endlich vorbei war, sondern eher weil das Ende einen etwas faden Beigeschmack hinterlassen hat und ich deshalb der anfänglichen Versuchung, wohl auch diese Reihe komplett kaufen zu müssen, schließlich dann doch nicht erliegen werde.

Wenn ich ein Wort benützen müsste, um "Flüchtig!", den zweiten Band aus der Alex-Delaware-Reihe, zu beschreiben, würde ich wahrscheinlich "zwiespältig" nehmen. Keine Frage: Jonathan Kellerman hat sich mit dem Nachfolger des preisgekrönten Erstlings nochmals gesteigert. In einigen Bereichen werden meiner Ansicht nach aber auch hier wieder ein paar schriftstellerische Schwächen deutlich. Dabei fängt die Geschichte äußerst spannend an:

Es ist mehr als ein Jahr her, dass Alex Delaware, Psychologe im selbst gewählten Vorruhestand, in die Ereignisse um das Kinderheim "Casa de los Ninos" verwickelt worden ist. Doch der Ruhm hat bis heute angehalten. Alex ist weiter ein gefragter Mann in Punkto Kinderpsychologie und wird nicht selten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen als Gutachter hinzugezogen. Sein Leben in seinem Haus in den Glen Hills könnte, trotz Abwesenheit seiner in Japan weilenden Freundin Robin, nicht schöner sein, wäre da nicht auch die Schattenseiten seiner Tätigkeiten. Ein durch sein Gutachten verurteilter Familienvater mit manischen Zügen droht Alex unverhohlen, während ihm zusätzlich ein kleiner krebskranker Junge im Western Pedriatric nicht aus dem Kopf gehen will. Dieser wird eines Tages aus dem Krankenhaus entführt. Voller Sorge begibt sich Alex auf eigene Hand auf die Suche, welche ihn schließlich vor die Tore eine Sekte in der Kleinstadt La Vista führt. Stecken die so genannten "Berührer" hinter dem Kidnapping? Gemeinsam mit seinem Polizeifreund Milo nimmt er die Ermittlungen auf...

Was im ersten Band noch ziemlich zäh daherkam, liest sich nun, auch dank Kellermans strafferer Schreibweise, recht flüssig. Auch wenn erneut einige Klischees bedient werden (die Bösen sind hier richtig Böse, die Guten fast Engel in Menschengestalt), hält die Story bei Laune, was nicht zuletzt an der hervorragenden Ausarbeitung der Figuren liegt. Deren Beschreibung wird mehr Raum als im Erstling zu teil, wodurch die Atmosphäre, besonders in der Kleinstadt La Vista, sehr profitiert. Ohnehin beweist der Autor ein sehr gutes Händchen bei der Darstellung der Umgebung. Nie in Kalifornien gewesen, hatte ich während der Lektüre doch stets die Landschaft vor Augen und fühlte mich mitten im Geschehen. An Spannung hapert es auch lange Zeit nicht, konnte ich diesmal die wahren Hintergründe des Falls bis zum Schluss nicht ergründen. Dieser ist es dann jedoch, der mir ein wenig den Lesespaß verhagelt hat.

Das Motiv des unfreiwilligen, zuvor durchaus nachvollziehbar agierenden Ermittlers kehrt sich hier völlig um. Delaware mutiert plötzlich zum schleichenden Top-Agenten und nimmt es im Alleingang mit den Bösen auf. Die letztendliche Auflösung wirkt zudem dann ziemlich konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, was ich nach der guten ersten Hälfte etwas schade fand.

Insgesamt ist "Flüchtig!" ein guter Thriller, der wiederum klassische Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt, gegenüber dem Vorgänger jedoch etwas an Glaubwürdigkeit einbüßt. Kurzweilig, solide Unterhaltung, die mir aber höchstens flüchtig in Erinnerung bleiben wird.

13.06.2009 21:04:30
Sonny

So hatte ich mir den zweiten Teil um Alex Delaware erhofft. Kellerman hat tatsächlich den ersten Teil zur ausführlichen Vorstellung seiner Protagonisten genutzt und lässt bei Flüchtig seiner Story mehr Platz. Dabei fährt er die Vorstellung nicht so weit zurück, dass Leser, die den Vorgänger nicht kennen, was verpassen. Und auf der anderen Seite nervt er Leser des ersten Teils nicht mit ständigen Wiederholungen. Meines Erachtens hat er die Gratwanderung gut hin bekommen.

Zur Story: Wieder nichts für Freunde actionlastiger, blutrünstiger Werke. Viel klassische Ermittlungsarbeit. Dazu ein mehr oder weniger unfreiwilliger Ermittler, der glaubwürdig agiert.
Auf der Suche nach einem aus dem Krankenhaus entführten kleinen Jungen führt Kellerman den Leser auf die Spur einer dubiosen Sekte und beschäftigt sich ausgiebig mit dem amerikanischen Kleinstadtleben. Zunächst bedient er dabei bekannte Klischees, bringt aber dann einen Aspekt, den ich als schockierender empfand, wie sämtliche Verstümmellungen, etc in Werken von Slaughter und Co.

08.10.2007 12:37:27
Bio-Fan

Ich finde, Rolf Wamers´Aussage zur Kellerman´schen Prosa anmaßend bis unverschämt; sie wird dem Autor Kellerman in keiner Weise gerecht. Wenn man schon Blackout und Flüchtig als sehr spannend empfindet(und da hat er Recht) wundere ich mich über sein Urteil. Klar gibt es bei Kellerman gute und nicht so gute Romane mit den beiden Helden Alex Delaware und Milo Sturgis. Die Figuren sind sehr lebensnah darstellt, die Plots sorgen für Abwechslung, die fundierten Kenntnisse Kellermans in der Psychologie und der Polizeiarbeit runden die ganze Sache ab.
Als Kellerman- Fan kann ich nur sagen: LESEN

14.02.2006 09:46:23
Rolf Wamers

In der Tat ein sehr spannendes Buch mit einem überraschenden Ende, ein Krimi, der Lebensbereiche in einer Art und Weise darstellt, wie es vorher noch nie geschah. Die beiden ersten Bände der Alex Delaware - Reihe, deren deutsche Ausgaben (man möchte fast sagen natürlich) nur noch schwer zu bekommen sind, sollte man unbedingt gelesen haben. Den Rest der Kellerman`schen Prosa kann man sich dann sparen.

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