Blackout

Erschienen: Januar 1987

Bibliographische Angaben

  • New York: Atheneum, 1985, Titel: 'Wenn the bough breaks', Seiten: 293, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1987, Seiten: 384, Übersetzt: Friedrich A. Hofschuster

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Ein Selbstmord und ein Doppelmord schrecken die Bewohner von Los Angeles auf. Ein kleines Mädchen könnte vielleicht die Fäden zusammenknüpfen, wenn es sich mit Hilfe des Psychologen an die schrecklichen Dinge erinnerte, die es gesehen hat. Als Dr. Delaware sein Ziel endlich erreicht, zeigt sich die Polizei merkwürdig desinteressiert und Dr. Delaware gerät in ein Netzwerk des Bösen...

Blackout

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Letzte Kommentare:
02.07.2009 09:11:39
Stefan83

Mit einer Beständigkeit, die in der Welt der Kriminalliteratur schon fast seinesgleichen sucht, veröffentlicht Jonathan Kellerman nun seit Mitte der 80er Jahre nahezu jährlich einen neuen Roman aus seiner Reihe um den Kinderpsychologen Dr. Alex Delaware. Erstaunlich also, dass ich mich bisher noch nicht für den Kauf eines einzigen seiner Titel begeistern konnte.

Woher die Skepsis kommt, vermag ich nicht zu sagen. Die oftmals einfallslose deutsche Covergestaltung sowie die unsägliche Titelwahl könnten jedoch einen Teil dazu beigetragen haben. Da man aber nicht weiß, ob es schmeckt, ohne zu probieren, habe ich mir kurzum den ersten Band der Reihe ausgeliehen. In gespannter Erwartung, ob ich womöglich all die Jahre Großartiges verpasst hab. Nach gut 460 Seiten des Debütwerks "Blackout" hält sich meine Begeisterung in Grenzen, wenngleich ich durchaus sehe, warum man dieses Buch mit dem begehrten Edgar Award ausgezeichnet hat. Die Story sei schnell angerissen:

Dr. Alex Delaware ist Kinderpsychologe. Völlig ausgebrannter, vom Stress gezeichneter Kinderpsychologe, der sich mit knapp 32 Jahren in den Vorruhestand hat versetzen lassen. Nachdem er über Jahre nichts als Arbeit gekannt hat, versucht er nun die Sonne Kaliforniens und das Nichtstun zu genießen. Doch diese Pause vom Leben hat nicht lange Bestand, als ihm sein Freund Milo Sturgis, Polizist beim LAPD, einen Besuch abstattet. Ein grausamer Doppelmord ist begangen worden und die einzige Zeugin, ein siebenjähriges Mädchen, völlig verstört. Alex soll nun mithilfe von Hypnose herausfinden, ob sie sich an wichtige Details erinnern kann. Anfangs unwillig lässt er sich von Milo überreden und in einen Fall hineinziehen, der bald größere Ausmaße annimmt, als zu Beginn gedacht. Und auch Alex selbst in Gefahr bringt...

Um dieses Buch fair bewerten zu wollen, muss man sich vor Augen halten, dass es bereits im Jahre 1985 erschienen ist. Psychologische Thriller waren damals etwas Neues im Krimi-Bereich, intellektuelle Schreibweise mit viel Tiefgang in diesem Genre eher eine Ausnahmeerscheinung. Jonathan Kellerman (selbst Psychologe), der offensichtlich viele seiner eigenen Erfahrungen mit eingebracht hat, ist ohne Zweifel ein Buch gelungen, das in erster Linie durch seinen intelligenten Plot besticht. Psychologie wird erklärt, hinterfragt und praktiziert, als Mittel Alex zur Hand gegeben, um den Fall auf eigene Faust zu lösen. Aus heutiger Sicht muss ich jedoch sagen: Nichts davon ist wirklich spannend.

Über gut 350 Seiten kämpft sich der Leser durch Selbstbetrachtungen, seitenlange Dialoge und Liebesbekundungen, ohne das irgendwo ein Spannungsaufbau vonstatten geht. Komplett langweilig, wären da nicht der liebenswerte Ich-Erzähler und die anderen tollen Figuren. Sie sind es, die das Buch aus der Masse herausheben, wenngleich auch der gut pointierte Humor und der verstrickte Fall nicht verhindern konnten, dass ich gelegentlich zum vorblättern neigte. Grund dafür war (für mich) die Offensichtlichkeit. Als Vielleser des Krimi-Genres weiß man ziemlich schnell worauf das alles hinausläuft, liest man in erster Linie deshalb weiter, um das Warum herauszufinden.

Ist das Buch nun deshalb schlecht? Keineswegs. "Blackout" besticht durch einen grandiosen Stil, tolle Atmosphäre und authentische Figurenbesetzung. Ein Page-Turner im heutigen Sinne ist es allerdings nicht. Dafür aber der Startschuss eines neuen Zweigs der Kriminalliteratur, dem mittlerweile viele Autoren (wie z.B. Michael Robotham) gefolgt sind.

Insgesamt ist "Blackout" ein interessantes, nicht auf ganzer Linie überzeugendes Debüt, das mich mit zwiespältigen Gefühlen zurückgelassen hat. In der Hoffnung beim nächsten Mal hinsichtlich der Auflösung mehr überrascht zu werden, gebe ich Jonathan Kellerman noch eine zweite Chance.

22.05.2009 13:52:59
Bio-Fan

Jonathan Kellermans Alex Delaware-Reihe ist eine der wenigen Reihen, die über die Jahre hinweg ein gleichbleibend hohes Niveau gehalten hat, obwohl Kellerman z.B. keine Veränderung am Stammpersonal vorgenommen hat. Alex, Robin, Milo und Rick, die hier im Erstling vorgestellt werden, begleiten uns auch durch alle Folgeromane.
Daß der Kinderpsychologe Alex Kellermans (selbst Psychologe) Identifikationsfigur ist, ist unübersehbar und die gewählte Ich-Erzählform gibt den einzelnen Geschichten eine überzeugende Nähe und Intensität.
Wermutstropfen für alle, die mit "Blackout" liebäugeln, wird die Verfügbarkeit des Buches bleiben, nur selten kann man ein Exemplar zu einem akzeptablen Preis ergattern.

88 Grad

04.05.2009 13:11:21
Sonny

Der Auftakt um die Reihe mit dem Kinderpsychologen Alex Delaware. Für mich ein sehr gelungener Anfang. Kellerman verwendet sehr viel Platz, um seinen Hauptprotagonisten vorzustellen. Die Nebenpersonen werden zwar nicht so ausführlich, aber dennoch sehr gut beschrieben. Die Story selber ist kein actionlastiges Werk. Genau genommen dreht Kellerman erst auf den letzten 100 Seiten auf. Bis dahin gibt es klassische Ermittlungsarbeit. Diese ist durch den Schreibstil flüssig zu lesen. Schlussendlich werden alle losen Enden glaubwürdig mit einander verknüpft. Macht Lust auf mehr. 85°

05.12.2008 22:36:59
dunya

Mein erstes buch von ihm war sharon die frau die 2 mal starb danach lies ich jamey der junge der zuviel wusste... ich fand die bücher fantastisch und wollte sofort die anderen alle lesen. der dr.alex delaware tat mir ein bissle leid. bei fasst jeden seiner patient ist etwas ungewöhnliches . ich fand es etwas übertrieben so viel abenteuer in einem leben?? aßerdem besteht sein leben irgend wie nur aus seiner arbeit oder dem jeweiligen patient. Ich fand die bücher trotzdem supiii empfehle sie sehr..

04.02.2008 20:43:27
Krimi-Tina

Das erste Buch und hat schon alles was die späteren auszeichnet: spannender Fall, interessante Charaktere, fiese Schurken unter glatter Fassade, einen brillanten Milo Sturgis etc.
Das einzig erstaunliche ist, dass von allen auftretenden Personen Delaware's Freundin Robin am blassesten wirkt. Das ändert sich auch nicht in späteren Büchern.

04.11.2007 18:13:32
axelp

Mein erstes Buch von ihm, aber ich hatte mir mehr erhofft. Er packt das Thema sehr gut an und es kommt auch dem Ende zu Spannung auf. Jedoch kann er seinen Beruf nicht leugnen und bringt zu viel seine psychologischen Erkenntnisse ein. Des weiteren treibt er das Buch in langwierigen Debatten voran. Ein Beispiel sind die "Gespräche" mit Kruger und Towle, die seitenlang ausgedehnt werden.
Aber ich werde auf jeden Fall die nächsten Bücher von ihm probieren

11.09.2007 19:00:39
Carline

Alex und Milo – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Die Charaktere kommen glaubwürdig rüber und waren mir auf Anhieb sympathisch.
Die Lebensumstände der Protagonisten werden in eine spannende Geschichte um abscheuliche Verbrechen eingeflochten. Blackout macht Lust auf mehr.

23.05.2006 11:14:45
andrea089

Ein perfektens Einstiegsbuch für die Kellerman-Reihe:
Hier lernen sich Alex Delaware und Milo Sturgis kennen - liest sich schön mit viiiel Gänsehaut.
Spannend bis zur letzten Seite!

23.11.2004 10:00:41
Rolf Wamers

Spannend, ungeheuer spannend und (damals) etwas Neues im Krimibereich. Völlig zu Recht mit dem Edgar als bester Erstling ausgezeichnet. Leider hat sich Kellerman seitdem thematisch und schriftstellerisch nicht weiter entwickelt. Die Bücher wurde nur immer dicker , was meist ein schlechtes Zeichen ist.

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