Lasset die Kinder zu mir kommen

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • London: Heinemann, 2007, Titel: 'Suffer the Little Children', Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 2008, Seiten: 8, Übersetzt: Jochen Striebeck
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 354

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"Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht" - so steht es in der Bibel. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Bambini sind knapp, auch im kinderlieben Italien. Was ist geschehen, wenn schwerbewaffnete Carabinieri die Wohnung eines Kinderarztes stürmen und ihm sein 18 Monate altes Baby entreißen? Brunetti gibt keine Ruhe, bis er die Hintergründe kennt.

Lasset die Kinder zu mir kommen

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Letzte Kommentare:
02.02.2016 22:13:03
Manuel

Hallo,

kann mir jemand sagen, welches klassische Musikstück im Film gespielt wird, als der Vice Questore die Party des Bürgermeisters besucht bzw. zu besuchen versucht...

Liebe Grüße

kann mir jemand sagen, welches klassische Musikstück im Film gespielt wird, als der Vice Questore die Party des Bürgermeisters besucht bzw. zu besuchen versucht...

Liebe Grüße
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28.08.2015 12:32:53
Igelmanu66

»Einer der Aspekte, die Brunetti insgeheim seit jeher an den antiken Dichtern und Denkern bewundert hatte - und derentwegen er sie wieder und wieder las -, war die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie ihre moralischen Urteile fällten. Richtig oder falsch; schwarz und weiß. Ach, was für unbeschwerte Zeiten!«

Gerade hat Kinderarzt Gustavo Pedrolli noch seinen kleinen 18 Monate alten Sohn Alfredo gewickelt, mit ihm gespielt und ihn ins Bett gebracht. Gerade noch lag er selber wach und dachte glücklich daran, dass der Kleine ihn erstmals "Papa" genannt hat... Von einem Moment auf den anderen ist es mit diesem Idyll vorbei. Eine Einheit von Carabinieri stürmt die Wohnung, schlägt Pedrolli nieder und nimmt den kleinen Alfredo mit. Eine unglaubliche Tat, die sich einem zunächst nicht erschließt. Als Commissario Brunetti versucht, die Hintergründe zu erfahren, stößt er auf Schweigen, sowohl von Seiten der Carabinieri als auch bei dem krankenhausreif geprügelten Pedrolli, der seit dieser Nacht kein Wort mehr gesprochen hat. Brunetti bohrt tiefer und stößt auf ein Geflecht aus Bestechung, Korruption und illegalen Aktivitäten...

Dieser Krimi startet schon mal anders als die meisten anderen, nämlich nicht mit einem Mord. Das macht ihn aber nicht weniger spannend, denn der Vater, der seinen geliebten kleinen Sohn verloren hat, kann niemanden kalt lassen. Auch Brunetti und seine Kollegen reagieren höchst emotional auf diesen ungewöhnlichen Fall, Brunetti zeigt sich besonders dünnhäutig, da er ständig an seine eigenen Kinder denken muss. Recht und Unrecht sind hier alles andere als klar verteilt, ich ertappte mich dabei, dass ich noch nach Zuklappen des Buches darüber nachgrübelte. Beim Bohren in Medizinerkreisen werden weitere sensible Themen aufgedeckt, die betroffen machen und zum Nachdenken anregen.

Brunetti mag ich als Charakter sehr. Er hat eine wunderbar trockene Art, seinen eigenen Kopf und ist ansonsten herrlich normal. Weder hat er großartige psychische Probleme, noch ist er geschieden, gesundheitlich beeinträchtigt oder alkoholabhängig. Entsprechend beschäftigen ihn – abgesehen von seiner Arbeit – ganz normale und alltägliche Dinge, die jeder so oder so ähnlich kennt. Ich finde so einen „normalen“ Charakter zwischendurch sehr erholsam!

Das Szenario gefiel mir ebenfalls sehr - die Beschreibungen Venedigs verursachen bei mir regelmäßig spontane Reiselust - und die diversen eingestreuten italienischen Begriffe runden das Bild ab. Wer das Land und die Sprache liebt, bekommt beim Lesen häufig Grund zur Freude…
»In anderen Kulturen hätte man Giuliano Marcolini vielleicht einfach als dick bezeichnet. Den Italienern hingegen, deren Sprache so reich an Beschönigungen ist, galt ein Mann wie er als "robusto".«

Fazit: Gelungener Krimi der ruhigen Art. Sensible Themen und viel Stoff zum Nachdenken.

»Das Gesetz ist eine herzlose Bestie, Lorenzo.«

01.09.2011 02:29:41
Luise

Ich fand\'s auch ein bisschen lahm und deswegen konnte ich es auch nicht in einem Flutsch durchlesen, das Ende ist auch unzufriedenstellend. Das mit den Pflastersteinen ist mir auch als unnötig und albern aufgefallen und ich fand auch, dass die beiden Tatbestände komisch miteinander verknüpft waren und die Verbindung wirklich weit hergeholt.

Ich hab als Jugendliche mit den Romanen angefangen und die haben mich damals deutlich mehr begeistert, dann hab ich viele Jahre ausgesetzt und dann in der Bibliothek die amerikanische Orginalausgabe gefunden, kaufen würde ich mir ihre Romane nicht mehr.

P.S.: der Fehler mit der Reise des Vater kam in der Orginalausgabe nicht vor, dafür würde Marcolini mit Marvili einmal verwechselt.

03.05.2011 11:45:01
Thomas

Schlechteste Ausarbeitung der Brunetti-Reihe.
Unterirdischer Spannungsbogen, ewiglang Dialoge mit absolut belanglosen Themen, aberwitzige Darstellungen, „masegni“ wo sind die alten Pflastersteine Venedigs?, drei Seiten lang.
Wo ist der Geist der ersten Ausgaben geblieben?
Schlechteste Donna Leon Ausgabe und den Kaufpreis nicht wert.
Vermutlich durch untalentierten Praktikanten verfasst.
Bin über das Buch sehr enttäuscht.

03.05.2011 11:44:09
Thomas

Schlechteste Ausarbeitung der Brunetti-Reihe.
Unterirdischer Spannungsbogen, ewiglang Dialoge mit absolut belanglosen Themen, aberwitzige Darstellungen, „masegni“ wo sind die alten Pflastersteine Venedigs?, drei Seiten lang.
Wo ist der Geist der ersten Ausgaben geblieben?
Schlechteste Donna Leon Ausgabe und den Kaufpreis nicht wert.
Vermutlich durch untalentierten Praktikanten verfasst.
Bin über das Buch sehr enttäuscht.

05.11.2010 16:57:15
Chrisu

Die Carabinieri dringen in die Wohnung von Dr. Gustavo Petrolli ein und bedrohen ihn, seine Frau und vor allem seinen Sohn. Dr. Petrolli wird dabei schwer verletzt und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Und hier kommt Commissario Brunetti ins Spiel. Ein Bürger Venedigs wird erheblich verletzt und er setzt seine ganzen Beziehungen ins Spiel um herauszufinden, was hinter den Anschuldigungen der Carabinieri steht und wer dafür verantwortlich dafür ist, dass die ganze Misere ans Licht kommt. Dieses Buch von Donna Leon war um einiges besser, als der 15. Fall von Commissario Brunetti. Nur hat mir irgendwie beim Schluss gefehlt, was aus dem Kleinen geworden ist.

05.10.2010 21:17:33
Susanne M.

Donna Leon ist eigentlich nicht meine Welt.vielleicht ist der Film besser als das buch. Ich finde aber eine schwache Besetzung außer Michael Degen laut ardonline. ich muss 300 zeichen eingeben? mehr fällt mir jetzt aber nicht ein.Also muss ich jetzt was schreiben aha.vielleicht hätte man sich den film sparen Können.

03.07.2010 13:35:23
nobi

Fand diesen Roman auch ziemlich schwach,
spannend sind sie ja eigentlich alle nicht, aber dieser ist ja nicht mal ein Krimi.
Also Geld ausgeben würde ich für Bücher dieser lahmen Autorin jedenfalls nicht.
Irgendwie sind es ja eh immer ähnliche Abläufe; Beschreibung der Stadt, Beschreibung der zahlreichen Mahlzeiten, das sie nichts von Religion hält.. bla bla..
Lese zwar gerade das Mädchen seiner Träume, u. auch dort zieht sich der Faden
weiter..gähn.

03.07.2010 13:31:04
nobi

Fand diesen Roman auch ziemlich schwach,
spannend sind sie ja eigentlich alle nicht, aber dieser ist ja nicht mal ein Krimi.
Also Geld ausgeben würde ich für Bücher dieser lahmen Autorin jedenfalls nicht.
Irgendwie sind es ja eh immer ähnliche Abläufe; Beschreibung der Stadt, Beschreibung der zahlreichen Mahlzeiten, das sie nichts von Religion hält.. bla bla..
Lese zwar gerade das Mädchen seiner Träume, u. auch dort zieht sich der Faden
weiter..gähn.

18.06.2010 19:19:46
Krimieule

@ Solengo:
Ich habe gerade die Taschenbuchausgabe, erschienen 2008, gelesen - dort ist von Südamerika die Rede.Ich musste mich erstmal schlau machen über den Unterschied zwischen Polizei und Carabinieri, aber im Laufe der Lektüre stellte ich fest, dass die Italiener den wohl auch nicht so genau kennen?
Auch das System der Apotheken, die Kunden an Ärzte überweisen ist mir schleierhaft geblieben. Ein Hinweis des deutschen Herausgebers wäre sicher hilfreich gewesen.Schöne Grüße von der Krimieule

09.01.2010 12:53:35
jonny

Geht Donna Leon langsam der Stoff aus? Hat sie sich zuviel vorgenommen? Verliert sie langsam den Überblick in ihren Geschichten?

Mehrere Handlungsstränge, schlecht miteinander verbunden. Einzige Gemeinsamkeiten:
- Brunetti und Vianello sind mit ihnen beschäftigt und
- Kritik an der venezianischen Gesellschaft.

D. Leon hat schon bessere Romane geschrieben.

07.12.2009 13:56:08
Solengo

Hallo Gemeinde,

"Lasset die Kindlein zu mir kommen" ist kein normaler Krimi, sondern eher eine Gesellschaftskritik in eine und mehrere illegale Geschehnisse eingebettet. Wo steht denn auch, dass ein Krimi nur mit Mord zu tun hat? Wie der Name schon sagt: es geht um einen Kriminalfall, gleich welchen Kalibers!
Und außerdem: bei den Zuständen in der italienischen Gesellschaft, die ich zum Teil, besser: zu einem guten Teil, aus eigenem Erleben bestätigen kann, verschlägt es mir persönlich ganz anders den Atem. Da halte ich die systematische Schlamperei in Betrieben und der öffentlichen Verwaltung, die nur zum Ziel hat, Illegales zu ermöglichen und dann verschleiern zu können, glatt für schlimmer als einen einzelnen Mord.

Zum Handwerklichen:
Die verschiedenen Handlungsstränge werden abwechslungsreich mit dem Privaten verbunden und schaffen mit den gesellschaftspolitischen Anmerkungen der Beteiligten ein Donna Leon-Bild von Venedig und Italien, und auch ein bisschen Krimi gibt es als Zugabe.

Ein krasser Fehler hat sich aber eingeschlichen: Paola teilt mit, dass ihr Vater in Südafrika sei und sie erst den Zeitunterschied erkunden müsste, um ihn wahrscheinlich nicht zur Unzeit zu stören. Nun: zwischen Italien und Südafrika gibt es nur 1 Stunde Unterschied, wahrlich kein Grund für grosse Ermittlungen und schon gar kein problem bei Anrufen. Jetzt kommt es aber: Seiten später teilt Paola Brunetti mit, dass sie ihren Vater erreicht habe, er sei übrigens in La Paz. Das ist leider in Bolivien! Das tut ein wenig weh!

Frage an AB. Seyfert, der die amerikanische Originalausgabe gelesen hat: ist der Fehle auch im Original oder ist es ein Übersetzungsfehler bei der Übertragung ins Deutsch?

Beste Grüße

Solengo

11.03.2009 10:23:34
marc

... am anfang bis zur mitte ist erscheint das buch etwas unscharf in seinem ziel, benutzt aber gerade das um im letzten viertel enorm aufzudrehen und zu fesseln.

die personen werden wahrhaft meisterlich und in jeder regung vorstellbar gezeichnet.

eines der besten bücher von leon.

eine auf jeden fall weiterzuempfehlende lektüre

08.02.2009 20:35:49
Hermione

Ich finde, dass das Buch nicht so schlecht ist, wie hier teilweise behauptet wird. Zwar gibt es keine Leiche, aber es wird, wie in allen Fällen gezeigt, wie sehr es um die Familie geht und an verschiedenen Hauptthemen bleibt Donna Leon hängen. Diese Hauptthemen lässt sich Brunetti durch den Kopf gehen und diese Gedankenvorgänge machen es für mich erst recht interessant.

Außerdem erkennt man wie weit die Carabiniere gehen und wie die venezianische Polizia darauf reagiert. Die Spannung ist zwar nicht so wie in den anderen Fällen, aber sie ist doch vorhanden, vor allem, da man erst bei den letzten hundert Seiten draufkommt, was genau passiert ist, wie es bei Donna Leon üblich ist.

Genauso wird Venedig von seinen schönen und seinen nicht so schönen Seiten gezeigt, egal wie man es jetzt dreht und wendet, doch das ganze wird genau beschrieben.

Kurzgefasst: Das Buch ist lesenswert und ich kann es nur weiterempfehlen.

27.08.2008 16:20:18
SonjaO

Ich habe die Romane von Donna Leon seit 1995 immer kaum erwarten können und sie mit Hingabe gelesen. Aber seit einiger Zeit habe ich die Vermutung, dass die Autorin hier Ihrer Verpflichtung bei Ihrem Verlag nachkommt und nun mehr oder weniger lieblos Romane abgibt, die längst nicht mehr den ursprünglichen Elan spüren lassen. Beim letzten Roman "Lasset die Kinder zu mir kommen" war ich so enttäuscht, dass ich mir das nächste Buch nur noch als 1€Ausgabe auf dem Flohmarkt zulegen würde. Mehr als 45° habe ich nicht zu vergeben.

06.08.2008 09:10:17
pescheg

Auch ich bin der Meinung, dass Donna Leon in ihrer Brunetti-Reihe schon bessere Geschichten vorgelegt hat. Im 16. Band fehlt es vor allem an Tempo und an Spannung. Die Klischees, die Frau Leon jeweils gerne pflegt, sind hier einmal mehr etwas zu dicht gestreut.

Trotzdem gefällt mir ihr Kampf gegen falsche Moral und ihr Sinn für aktuelle Gesellschaftsprobleme immer wieder. Die Lektüre des Buches ist halt einfach wie ein Besuch bei alten Freunden – ich erfahre immer wieder gerne die neusten Geschichten (auch die belanglosen) aus dem Leben der Familie Brunetti und werde mir sicher auch den 17. Band zu Gemüte führen.

02.08.2008 11:54:54
Michael Tewes

Könnte man für den Commissario einen Pensionsantrag stellen, wäre dieser Roman wohl ein guter Grund dazu.

Nachdem Donna Leon schon in den letzten Krimis immer weniger zu überzeugen wußte, ist der 16. Fall der Höhepunkt an Langeweile - mit einem Krimi hat die Handlung (fehlender Mord hin oder her) jedenfalls nichts mehr zu tun.

Mag der Plot sonst auch noch so schwach sein, wenigstens das Familienleben der Brunettis oder das Leben in Venedig waren in den übrigen Fällen doch gut geschildert. In diesem Fall? Fehlanzeige.

Summa summarum: Langeweile in Buchform, mehr als 25 Grad mag ich hierfür leider wirklich nicht geben. Schlecht konstruierte Handlung, uninspiriertes Quasi-Altpapier.

12.07.2008 18:39:41
mad man

Habe selten so einen schlechten und komplett schwachsinningen (angeblichen) "Krimi" gelsen! Diese Frau hat überhaupt keine Ahnung, worüber sie schriebt. Und erst ihr Schreibstil! Echt nur was für ungebildete und Fraune-Zeitschirftenleserinnen!

26.06.2008 13:10:04
Krilla

Ich schließe mich der Aussage meines Vor-Schreibers, HerrHansen, an. Ich war froh, dass ich das Büchlein ganz schnell wieder zur Seite legen konnte.

Gewonnen hätte es in meinen Augen nur, wenn die Rezepte der leckeren Gerichte, die Brunetti von seiner Paola vorgesetzt bekommt, abgedruckt wären ;-)

22.06.2008 15:01:09
HerrHansen

Ich bin schwerstens enttäuscht - deshalb habe ich nur 60° vergeben.

Leider geht Donna Leon mit dem 16. Fall leider den Weg weiter, den sie mit dem 11. Fall eingeschlagen hat. Die Geschichte wird z.T. durchsichtig, die Parallelgeschichten passen nicht schlüssig ind Bild und sind nicht filigran genug in die Hautgeschichte eingebunden. Das ganze Werk wirkt aus meiner Sicht wie "Flickschusterei" - wer die ersten 10 Fälle hinter sich hat, wird es wahrscheinlich verstehen. Die Fälle waren in sich schlüssig, sämtliche Handlungen waren sorgfältig miteinander verknüpft. Wer dies im aktuellen Fall sucht, wird schwer enttäuscht werden. Schade, denn meine Erwartungen waren recht hoch und wurden entsprechend nicht erfüllt - Donna Leon kann es eigentlich besser!!!

04.06.2008 22:56:44
Patrick Zündel

Ich fand das Buch recht spannend. Mir liegt lediglich die Hörbuch-Version vor. Jochen Striebeck, die Synchronstimme von Fuchur aus der "unendlichen Geschichte" liest das Buch, wie dessen vorgänger so gekonnt, dass man von der Geschichte von der ersten bis zur 8. und letzten CD gefesselt wird. Auch ohne Mord schafft Donna Leon eine gekonnte venezianische Atmosphäre rund um Commissario Brunetti und seine Begleiter. Stellenweise zwar etwas langatmig, aber trotzdem übersichtlich wird das Buch aufgetischt wie eine buona specialità della cuccina italiana. Ist man damit durch, ist man geteilter Meinung über den Schluss. Für Leon ist diese Art von Ende typisch, aber so viel Bösartigkeit beim Schluss hätte ich ihr wirklich nicht mehr zugetraut. Aber alles in allem zeigt sie uns, was tragische Ereignisse aus einem Mann machen könen und wie sie ihn verändern. Das buch ist alles in allem sehr lesens, hörens und vor allem empfehlenswert.

21.04.2008 11:23:08
AB. Seyfert

Ich habe das Buch in seinem Amerikanischen Original gelesen und fand es sehr spannend. Wenn ich mich recht erinnere gibt es in diesem Buch keinen Mord. Doch Donna Leon, wie sie es uns schon so oft erwiesen hat, meistert die dunklen Seiten der Serinissima indem sie die Dogenstadt für uns zum Leben erweckt. Dieser Roman erinnert nicht, wie etwa bei manchen Agatha Christie Büchern, an ein früheres Werk - was beweist, dass die Amerikanerin aus Venedig noch nicht völlig die Puste ausgeht... hoffentlich bleibt's so! Ein durchaus lesenswerter Roman!