Reiches Erbe

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • New York: Atlantic Monthly, 2011, Titel: 'Drawing conclusions', Seiten: 260, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 2012, Seiten: 8, Übersetzt: Jochen Striebeck

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Herzversagen – das diagnostiziert der penible Pathologe Rizzardi beim Tod von Signora Altavilla. Kein Fall für Brunetti mithin? Der Commissario traut dem Frieden nicht. Wer sucht, der findet …

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Letzte Kommentare:
30.06.2019 20:26:11
Leo1

Mein fünftes Brunetti. Die Handlung zieht sich ziemlich in die Länge, es gibt für die Haupthandlung überflüssige Kapitel, die sich mit dem privaten Leben des Kommisarios befassen. Das Bestehen der Schuld des Täters wurde auf viel zu viele Seiten geschildert. Das könnte man locker auf deutlich wenigere Zeilen reduzieren. Ich hatte das Gefühl, dass sich einige Kommentare zu Brunetti und seiner Familie aus den vorherigen Titeln wiederholen. Nach mehreren Titeln von der Autorin würde ich gerne einen anderen Schreibstil erfahren.

24.07.2014 12:53:53
Leo

Nachdem ich Brunettis 19. Fall ("Auf Treu und Glauben") gelesen habe, wo schon ehergelangweilt war, wagte ich es nochmal ein Buch dieser Autorin zu lesen.Die Handlung finde ich persönlich ziemlich umfassend und kompliziert. Das ging sogar so weit, dass ich das Buch ab der Mitte ein zweites Mal durchging. Brunetti verfolgt anfangs zuerst zwei Spuren, wobei eine sich plötzlich in Luft auflöst. Am Ende wusste ich aber eigentlich gar nicht wer den Mord begangen hatte.
Ein weiterer Punkt wäre die Spannung. NAtürlich erwarte ich mir bei Donna Leon keinen Psychothriller, der unter die Haut geht, aber etwas Spannung sollte schon aufkommen. Was mir dabei allerdings schon gefällt, ist, dass die Autorin den Fall logisch beschreit. Keine Verfolgungsjagden, kein gestörter Mörder und nicht viel Blut.
Abschließend würde ich das Buch eher jemandem empfehlen, der ruhigere Krimis bevorzugt, ohne viel Blut.
58%

23.04.2014 10:18:57
Gogo

Reiches Erbe, armseligens Buch. Völlig unglaubwürdige und krampfhaft konstruierte Geschichte. Der lahmste und langweiligste Fall des Commissario, der sich allmählich zum Tunix entwickelt. Nach 20 Jahren ist er reif fürs Altenteil. Sekretärin Elettra wäre die geeignete Nachfolgerin, wenn sie nicht ständig mit illegalen Methoden arbeiten würde.

24.02.2014 20:17:08
Jossele

Der 20. Fall für Brunetti ist eigentlich gar kein richtiger Krimi, denn es mangelt vollständig an Spannung. Alles nimmt sehr bedächtig seinen Lauf. Aber ich persönlich finde das in dem Fall gar nicht so schlimm. Wie gewohnt flüssig zu lesen beschreibt Leon die Ermittlungen des Kommissars, zu denen in sein kriminalistischer Instinkt treibt. Was mir an dem Buch wirklich gefällt, ist die Schilderung zweier sozialer Mißstände: einmal der Umgang der Gesellschaft mit der Gewalt gegen Frauen und der Umgang mit den Alten. Beides könnte zunächst eine Spur sein, wobei sich die eine dann geradezu grotesk in Luft auflöst. Welche das ist, verrate ich natürlich nicht. Und: für mich immer von Wichtigkeit ist, dass es Leon endlich (sic!) mal wieder schaftt, einen Fall ihres Brunetti auch zu einem logischen Ende zu führen. 80° von mir, auch wenn viele das anders sehen.

21.08.2013 15:35:36
Renate Hûtter

Bin enttäuscht über den Ausgang dieses Falles. Weiß nicht ob es einen Mörder gibt, enttäuschender Schluss! Sonst sehr spannend zu lesen. Die Figuren Brunetti und Vianello sind mir sehr sympathisch. Dieser Teil war etwas langatmig. Wie erfahre ich, wer der Mörder ist? Oder habe ich etwas verpasst? Werde trotzdem den nächsten Fall lesen und mir die Verfilmungen ansehen, allein weger der symp. Schauspieler und den tollen Aufnahmen.

28.10.2012 16:44:57
Darixfriends

Viel Gefühl, venezianische Impressionen, Elektra die im Cyperspace legal und illegal ermitteltend. Brunettis Familie philosophiert über das bestechliche Politikertum, die unglaubwürdige katholische Kirche und die Süditaliener. Ein eher braves Brunetti-Donna Leon-Jubiläum.
Irgendwann findet auch der Commissario Brunetti nichts mehr zu ermitteln.

23.09.2012 13:47:58
Murphy

Hi,
bis jetzt habe ich noch nie einen Kommentar zu einem Buch abgegeben, aber jetzt muss es einfach sein:
Das bisher absolut schlechteste Buch das ich gelesen habe. Es war holprig zu lesen, ich habe mich gequält und plötzlich war es zu Ende.
Ich habe alle 'Brunettis' gelesen und bin ein Fan aber dieses Buch ist echt der negativ Hammer. Aber wie Katharina schon gesagt hat:"Die Hoffnung stirbt zum Schluss".

17.09.2012 21:15:54
Katharina von Ah

Sorry !
Aber mit jedem neuen Donna Leon bin ich enttäuschter. Reiches Erbe ist für mich eine Erzählung, die um 2/3 gekürzt hätte werden können.Warum muss auch jedes Jahr ein Brunetti herausgegeben werden? Scheint mir sehr gezwungen.Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und so werde ich sicher auch den nächsten lesen.

21.05.2012 17:50:07
Elke

sehr detaillierte und melancholische Auseinandersetzung mit Leons Obsessionen: was ist Wahrheit, das lauernde und zugleich banale Böse, das überall ist - und die Gewalt von Männern gegen Frauen...
hab's noch nicht zu Ende gelesen - auf Englisch - , bin aber gespannt auf die Auflösung: sicherlich nicht nur ein einfacher Herztod einer wie es scheint herzensguten pensionierten Lehrerin...