Totenbuch

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2007, Seiten: 416, Übersetzt: Karin Dufner
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 508
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Pigulla, Bemerkung: gekürzt
  • München: Goldmann, 2014, Seiten: 506

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Sabine Reiß
Nur Ruhm der Vergangenheit

Buch-Rezension von Sabine Reiß Mai 2007

Der Titel des neuesten Kay-Scarpetta Romans Totenbuch bezieht sich auf das Buch in der Gerichtsmedizin, in dem die eingelieferten Fälle vermerkt werden. Die Protagonistin Kay Scarpetta ist zwar nun schon seit längerem keine amtierende Gerichtsmedizinerin mehr, aber sie ist dennoch eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Verbunden mit einem weiteren Ortswechsel hat die anscheinend ruhelose Kay eine private forensische Praxis in Charleston, South Carolina, eröffnet. Dorthin gefolgt sind ihr Rose, ihre langjährige Sekretärin, und Pete Marino, ehemaliger Polizist, der mit ihr schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Auch ihre Nichte Lucy, Computerass und Allroundtalent, taucht hin und wieder bei ihrer Tante auf, während ihr Lebensgefährte Benton Wesley, EX-FBI-Agent und forensicher Psychologe, in Boston geblieben ist, um sich dort seinen Studien im McLean Hospital zu widmen.

Klingt eigentlich recht idyllisch: Kay Scarpetta ist umringt von ihren langjährigen Gefährten und könnte sich in aller Ruhe der Aufklärung von spannenden und mysteriösen Todesfällen widmen. Doch das wäre zu einfach. Stattdessen ist die Atmosphäre schwer gestört: Lucy kämpft immer noch mit ihrem Gehirntumor, Rose verheimlicht ihrer Chefin, dass sie an Krebs leidet, Marino ist vollkommen durchgeknallt und vergreift sich sexuell beinahe an Kay, während er ansonsten das Bett mit einer schon fast psychopathischen Schlampe teilt, und Benton ist schwer eifersüchtig. Da tritt der eigentliche Mordfall schon fast in den Hintergrund, für den die Expertise von Kay durch den leitenden Beamten in Rom angefordert wurde.

Die berühmte Tennisspielerin Drew Martin wurde in der Nähe der Piazza Navona in einer Badewanne tot aufgefunden. Ihre leeren Augenhöhlen wurden mit Sand aufgefüllt und die Lider mit Sekundenkleber verschlossen. Und Sand spielt auch an weiteren Tatorten in den USA eine Rolle. Die Fernsehpsychologin Dr. Marian Self erhält zur gleichen Zeit E-Mails von einem Menschen, der sich selbst Sandmann nennt. Ist er der gesuchte Mörder? Dr. Self ist Kay Scarpetta nicht gerade wohl gesonnen und torpediert ihre selbsternannte Gegnerin, wo sie nur kann.

Kay Scarpetta ist nicht mehr zu retten

Im vorliegenden Band muss abermals Dr. Marion Self, die verrückte Psychologin herhalten, um der Gerichtsmedizinerin das Leben schwer zu machen. Dieses Muster wiederholt sich, war es zuvor die Polizeichefin Diane Bray in ´Blinder Passagier, die als Sand im Getriebe fungierte.

Es ist interessant zu beobachten, dass Patricia Cornwells Bücher immer noch die Bestsellerlisten erklimmen und sie danach in weiten Teilen stark kritisiert werden. Unermüdliche Leser greifen anscheinend immer wieder zu den Büchern ihres Thriller-Idols, um sie dann enttäuscht wieder wegzulegen. Das war früher anders. Die grandiosen Anfänge der Serie, wo sich zugegebenermaßen noch nicht so viele Pathologen auf dem Büchermarkt tummelten, sind jedoch leider nicht mehr zurückzuholen.

Die Figur Kay Scarpetta ist überholt und ausgepowert, die Mitwirkenden sind nur noch Karikaturen ihrer selbst. Dreh- und Angelpunkt sind die Probleme der Figuren, die leider kaum mehr nachvollziehbar sind. Die Einsamkeit, in der die Autorin Kay, Benton, Lucy, Rose und vor allem Marino zeigt, greift auf den Leser über und erzeugt kein Zusammengehörigkeitsgefühl mehr, das früher den Gegenpol zu den Grausamkeiten jenseits dieser bisweilen verschworenen Gemeinschaft bildete. Im Gegenteil, die Atmosphäre ist in diesem Fall auch außerhalb der Mordermittlung kalt.

Leider wieder nur mittelmäßig!

Auch wenn der Beginn noch einigermaßen frisch und interessant wirkt, naht die Enttäuschung unaufhaltsam. Zwar arbeiten zur Abwechslung alle am gleichen Fall, doch selbst das wirkt äußerst konfus. Der Handlungsablauf hinterlässt im Mittelteil einen lückenhaften Eindruck, die Auflösung ist wieder einmal an den Haaren herbeigezogen und wenig originell angelegt. Patricia Cornwell kann in Sachen Spannung und Plot leider nicht an die alten Zeiten anknüpfen und das ist sehr schade. Neue Leser wird sie mit dem problembehafteten Miteinander kaum finden und auch die langjährigen Leser wenden sich mit der Zeit ab.

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Letzte Kommentare:
27.03.2018 13:13:17
Miriam G.

Die letzte Seite durch, ein Mörder gefunden - aber keine Erkenntnisse. Die Hauptdarsteller sind meistens genervt, traurig, enttäuscht oder wütend. Zig der Dialoge völlig verwirrend.
Das Buch zu lesen war einfach nur anstrengend und am Schluss ergibt sich keine Entspannung.
Definitiv greife ich nicht mehr zu Patricia Cornwell, die Zeit investiere ich lieber in bessere Bücher.

15.07.2015 13:26:45
Monimann

habe chronologisch Defekt und danach Totenbuch gelesen. Ich dachte ich lese Bücher von 2 verschiedenen Autoren. Diese Langatmigkeit von Defekt hat sich Gott sei Dank nicht wiederholt. Trotzdem
habe auch ich, wie schon eine Vorgängerin nicht wirklich verstanden, warum alles passiert ist. Auch was Basil mit diesem Buch zu tun haben soll. Alles etwas sehr verwirrt. Ich lese diese Buchserie nur, weil
ich wissen möchte wie die Charaktere sich
entwickeln. Wie gesagt kaufen würde ich diese Bücher nicht, habe sie in der Bücherei ausgeliehen. Ob ich noch weitere Bücher lesen werde ??? Kann ich nicht sagen, ich ärgere mich jedoch jedes Mal.Wenn ich eins angefangen habe, muss
ich es auch zu Ende lesen. Vielleicht muss jetzt erst mal wieder eine lange Zeit vergehen, bis ich wieder zu einem Buch von Patricia Cornwell greife.

30.10.2013 15:49:52
Verwirrte

nennt mich dumm, aber ich habe nicht kapiert, was in der "entscheidenden" Szene nach dem Besuch bei Dr. Self passiert ist. Kanns mir einer erklären? War jetzt der Will Rambo eine "unbekannte Person" oder kam sie als andere Figur noch vor. Die Szene hab cih wirklich nicht verstanden.
Fand das Buch echt schwer zu lesen, weil mir die Entwicklung der Charaktere nicht gefalllen hat...

16.06.2012 21:47:56
Hannelore Vetter

Ich habe Totenbuch heute ausgelesen -
ich mag eben Kay, aber da ich in unserer
Bücherei nicht alles chronologisch bekam,
habe ich mich ganz schön durchgekämpft.
Vielleicht müßte ich mal das "letzte Revier" lesen.
Nun werde ich weiter chronologisch vorgehen, mal sehen, ob Marino wiederkommt.
Schönen Sonntag an alle Cornwell-Fans !

13.08.2011 12:29:34
Silvia Vetter

Ich habe schon lange kein Buch mehr über Kay gelesen und bin jetzt beim Totenbuch. Als Seifenopernjunkie liebe ich auch bei Büchern die Serien. Das gibt der Autorin Zeit die Figuren feiner auszuarbeiten. Aber das macht die Sache viel schwieriger. Es muss alles passen, die Personen müssen sich logisch weiterentwickeln und vorallem chronologisch.
Trotzdem, ich werde Kay Scarpetta treu bleiben und in lockeren Abständen weiterlesen.

29.12.2010 18:22:13
retnueg

ich finde, in punkto mittelmass oder schlechter wird von den rezensenten wirklich übertrieben, auch wenn die alten stories sicher besser waren, ich bin und bleibe treuer scarpetta-leser, auch wenn dieses buch die eine oder andre schwäche hat, so ist es trotz allem dennoch gut genug, um die reihe fortzuführen und mich-zumindest zwischenzeitlich-zufesseln

22.08.2010 08:49:24
KP

Das war mein erstes und zugleich letztes Buch von Patricia Cornwell.
So lange hab ich noch nie für ein Buch gebraucht, oft muss man viele Seiten zurückgehen, weil man denkt, etwas überlesen zu haben.
Dann stellt man fest, dass dies nicht der Fall war, denn es ist einfach nur ein grosses, heilloses Durcheinander, ohne Punkt und Komma.
Ich ärger mich total über diese Fehlinvestition.

15.03.2010 16:25:38
Julia

Vielleicht lässt Patricia Cornwell ja wirklich nur noch für sich Schreiben. Deswegen sind vielleicht auch manche Fehler zu erklären...ich weiß es nicht..aber seht mal die Frau hat das erste Buch 1990 rausgebracht jetzt haben wir 2010 da ist doch klar das sie was neues Versucht und nicht mehr so shcreibt wie sie es früher vor 10 Jahren gemacht hat. Ich finde die Bücher alle klasse es ist ja auch reine Geschmackssache wie man es jetzt findet. Deswegen kann ich nur Empfehlen, achtet nicht darauf was die Leute hier Empfehlen sondern lest es selber und findet es für euch selber raus was ihr von haltet.

30.01.2010 17:39:26
Margitta

Heute habe ich das Buch beendet.
Auch ich bin der Meinung,daß es eher eine Familienärgernisgeschichte ist.Es wurde kaum Spannung aufgebaut.Am meisten ärgert mich die Rolle die Marino zu spielen hat.Und auch wo ist er?
Ich mag gar nicht, wenn am Ende etwas offen bleibt.Da vermute ich wird schon ein bischen Spannung auf das nächste Buch aufgebaut.
Also Totenbuch ist sicher nicht eines Ihrer guten Bücher.

30.01.2010 10:07:42
Mo_Re

Auch ich habe aller Kay Scarpetta Romane gelesen.
Auch ich bin der Meinung die Qualität gesunken ist, allerdings ist es natürlich auch extrem schwer das Anfangsniveau zu halten.
Zu sagen die Schiksale der Charaktere interessiert uns nicht, finde ich eine schwierige aussage immerhin lesen wir die Bücher genau wegen den immergleichen Handlungsträgern.
Was mich ja auch wirklich brennend interessieren würde ist die Sache mit Rudy, wo ist er geblieben?
Mit der Reihe aufzuhören ist sicher auch eine nicht ganz einfache Sache.
Also weiter lesen und auf ein gutes Ende hoffen. ;)
Lg

01.01.2010 18:18:03
icke

habe heute erst angefangen das buch totenbuch zu lesen. (obwohl ich schon das buch nr. 16 habe skarpetta.
ich bin der meinung sie soll in rente gehen.
sie kommt einfach nicht mehr an ihren alten bücher ran. marino ist mitte 50??
im buch staub ist er schon 60 jahre!!!rose ist 73 in den dämonen ist sie 67jahre
alzheimer oder was?
ich muss mich aber überwinden es fertig zu lesen. kann ja nur noch schlechter werden

31.12.2009 21:48:41
Scarpetta

Naja bin es gerade am lesen. Also spannend finde ich es im Moment noch nicht. Ich hoffe mal das da mal endlich ein paar Hinweise kommen, die richtung mörder führen. Den das privatleben von kay Scarpetta interessiert mich recht wenig. Mir erscheint das Buch bis jetzt eher wie eine Familientragödie. Hoffentlich passiert endlich mal wasw, verdammt

27.12.2009 21:58:45
leser

Ich bin immer noch dabei mich durchzukämpfen… totales Durcheinander, ich blicke nicht durch. Charaktere die allesamt in psychologische Behandlung müssten. Dazu immer wiederkehrende Litaneien. Keiner kommt zum Punkt. Die Morde sind Nebensache. Sehr schlechte Handlung. Wo sind die Bücher der Vergangenheit.
Für mich kein Buch von Patricia Cornwell mehr.

07.12.2009 21:05:47
Nina

Ich denke nicht, dass es das schlechteste Buch von Patricia Cornwell ist (den Platz hat bei mir "Die Dämonen ruhen nicht" gepachtet). Mich stört der ständige Wechsel der Orte, der manchmal nicht wirklich nachvollziehbar erscheint. Nur aufgrund eine Hurrikans wurden alle Zelte in Florida abgebrochen, der nächste Band spielt schon wieder in New York. Genauso störend ist, dass einige Charaktere einfach sang- und klanglos verschwinden, wie z.B. Rudy. Es wäre schön, wenn man wenigstens in einem Nebensatz etwas darüber erfahren könnte. Ich sehe einen Bruch nach "Das letzte Revier", das eigentlich ganz positiv endete. Warum Scarpetta letztendlich gefeuert wurde, ist mir bis heute nicht ganz klar. Ich habe das gefühl, dass Patricia Cornwell zwanghaft versucht, Abwechslung in die Story zu bringen, indem sie die Orte und Charaktere ständig wechselt. So lässt sie in "Totenbuch" Rose erkranken und Marino spurlos verschwinden. Das ist etwas nervig. ich finde das Buch jetzt nicht sooo schlimm, aber irgendwie ist die Serie nicht mehr so gut wie früher.

07.12.2009 09:42:28
Virginia_1988

Hallo erstmal...ich habe mich extra wegen diesem Buches erst auf die Suche nach solchen Buch-Kritik WebSites gemacht.
Also... ich muss dazu sagen das vor "Totenbuch" bis jetzt weder Cornwell noch ihre Kay Scarpetta Reihe kannte, naja wie dem auch sei, fand ich dieses Buch so bis zur Mitte eig auch noch recht interssant, aber alte Finne entweder bin echt zu blöd oder sie verhaspelt sich mit den Zeitangaben extrem.
Musste Kptl. 15- 21 dreimal lesen bis ich gemerkt hatte das sie sich tatsächlich verschreiben hatte und ich nix übersehen.Naja das einzige was mich ein wenig gestört hatte war ich am Anfang ein paar kleine Probleme hatte "Marino" & "Maroni" auseinander zu halten was aber nicht die Schuld einer blöden Schreibweise lag sondern daran das ich ja Marinos Character aus den Büchern davor nicht kannte...Aber wenn hier alle schreiben dass das Buch jetzt echt so schlecht war werde ich mir aufjeden Fall die ersten Bücher bis zum Totenbuch auch kaufen ;o)))ok lg virginia

19.11.2009 15:44:57
bunny

Jedes Mal denke ich "dieses Buch muss doch einfach besser werden als die anderen".und jedes Mal täusche ich mich.
Leider kann man die Handlungsstränge und Charakterentwicklung gar nicht mehr nachvollziehen, es ist, als würde einem ständig ein neues Detail vorgesetzt und man weiß nicht, woher es kommt.Ich werde die Bücher von Cornwell nicht mehr kaufen, den die Enttäuschung ist ja schon so gut wie vorprogrammiert.

24.10.2009 18:10:48
Dana

Zu Patricia Cornwells neuestem Buch (2009) "Scarpetta":
Grauenhaft!!
Handlung: zusammengeschustert, Auflösung: plötzlich, uninteressant, kann dem Buch auch nicht mehr helfen. Die Figuren: unglaubwürdig und von den Toten auferstanden.
Ich wundere mich wirklich, wie es diese Autorin IMMER WIEDER auf die Bestsellerlisten schafft. Ich bin auf Umwegen zum Buch gekommen und rate wirklichem jedem ab, Geld für dieses Machwerk auszugeben.
Wie kann die Frau so erfolgreich sein, wenn die letzten 10 Bücher von der Mehrzahl der Leser als enttäuschend beurteilt wurden??
Ick verstehs nich.

11.10.2009 10:04:57
Schnüfi

Ich habe bis jetzt alle von Patricia Cornwells Büchern gelesen und ich muss sagen, das war wohl das schlechteste. Vorallem das die Figur der Dr. Self immer noch dabei ist geht mir allmählich auf die Nerven.
Und mit dem neuen Schreibstil kann ich auch nicht viel anfangen, die Ich Perspektive fand ich total gut zum lesen.
Ich hoffe sehr ihr nächstes Buch hat mal wieder eine etwas Spannendere und realistischere Handlung, als die letzten paar.

08.10.2009 10:24:06
H.Mikosch

Das bis jetzt schlechteste Buch von Patricia Cornwell. Eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte; hat mit Realität wirklich nichts mehr zu tun. Die Verwicklung aller bekannten Personen wirkt so unwirklich, daß auf Fortsetzungen eigentlich verzichtet werden kann, denn ob Marino wieder kommt oder nicht ist so uninteressant wie das ganze Buch.

20.08.2009 21:34:01
Dr.Dieter Rohnfelder

Tanja kann beruhigt sein, es gibt ein weiteres Buch :"Scarpetta", Marino taucht wieder auf und fängt sich sogar wieder.
Auch mich überzeugt die Story nicht, und der neue Erzählstil hat wirklich viele Nachteile (früher mit Kay als Ich-Erzählerin wusste man als Leser immer so viel wie sie selbst, jetzt stochert man bis kurz vor Schluss im Nebel herum). Auch ich habe een Eindruck, dass Patricia Cornwell allmählich die Ideen für spektakuläre und trotzdem schlüssige Mordgeschichten ausgehen.d.xilef hat natürlich Recht, nur wenige AutorInnen können über 20 und mehr Bücher hinaus das gleiche hohe Niveau halten (m.E. kann Ruth Rendell das, aber das sehen viele auch anders...). Zum Trost: den Nachfolger "Scarpetta" finde ich wieder besser.

22.07.2009 13:41:50
Tanja

Hallo,

ich fand den Roman eigentlich ganz gut und hätte da mal eine Frage.

Weiß jemand von Euch, ob nach diesem Buch noch ein weiteres der Kay Scarpetta Reihe geplant ist oder ob dies das letzte war?

Es sind ja schließlich noch ein paar Fragen offen. Heiraten die beiden noch, taucht Marino wieder auf.

Lieben Gruß

Tanja

21.07.2009 00:32:27
Orcania

Ich liebe alle Kay Scarpetta Romane und fande das genauso wie alle anderen richtig spannend und aufregend!Man konnte wie immer garnicht aufhören zu lesen, da man dann unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Hoffe es kommt endlich bald eines neues raus, bin schon richtig gespannt wie es weiter geht! Patricia Cornwell ist die Beste unter allen Autoren!

12.07.2009 14:04:55
crimelady

Hallo SisMorphine, eine Antwort auf deine Frage. Ich finde, das die ersten zehn Scarpetta-Romane, also bis "Blinder Passagier" noch gut zu lesen sind. Irgendwann danach hat Cornwell ihren Schreibstil so verändert, daß ich die Bücher immer schlechter fand und sie auch nicht mehr bis zum Ende durchgelesen habe.
Nicht nur der Stil, auch der Inhalt wurde immer schlechter. Schade! Aber ich habe kein Problem damit, mit der Serie wieder von vorn anzufangen, so gut gefallen mir die Scarpetta-Bände.Aber "Totenbuch" fand ich von Anfang an langweilig. Ich will die nächsten Bände auch gar nicht mehr lesen.

24.05.2009 23:32:47
SisMorphine

Ich habe grad die ersten beiden Scarpetta-Romane (als Hörbücher) hinter mir und war begeistert. ("Flucht" & "Phantom").
Dann habe ich mir jetzt "Totenbuch" vorgenommen und bin froh, dass ich offenbar nicht ganz gestört bin, weil ich mich gewundert habe, warum die ersten beiden (die ich gehört habe) so gut waren...und das jetzt scheinbar so schlecht ist.

Kleine Frage: bis zu welchem Buch kann man die Scarpetta-Reihe denn ohne nachheriges Bereuen lesen?

24.05.2009 19:21:29
Laura

Ich habe vor fast zehn Jahren den ersten KS-Roman gelesen, später dann einige Romane der Reihe in portugiesischer Übersetzung. Nun habe ich mir alle bisher erschienenen Bücher nochmal als Taschenbuchausgabe zugelegt und hintereinander in der richtigen Reihenfolge gelesen.

Wie einigen anderen Lesern sind mir Unstimmigkeiten aufgefallen, die aber an der Übersetzung liegen (abwechselndes Duzen und Siezen von Marino und Kay).

Außerdem stimmen die Altersangaben nicht. Lucy ist am Anfang 10, in "Totenbuch" um die 30, während Scarpetta und Marino offenbar nur halb so schnell altern.

Ich lese die Reihe nur noch, weil ich schon seit den "Dämonen" hoffe, dass es endlich wieder besser wird. An die neue Erzählperspektive kann ich mich gewöhnen, aber insgesamt ist die Luft seitdem raus.

Ich wünsche mir sehr, dass Cornwell wieder zu ihren Anfängen zurückfindet, denn in der langen Zeit sind mir die Hauptfiguren doch irgendwie ans Herz gewachsen.

Hätte ich "Totenbuch" als erstes Buch der Reihe gelesen, würde ich zukünftig einen Bogen um Cornwell machen.

03.09.2008 13:03:36
lesekatze

Eigentlich will ich keinen Kommentar abgeben, ich habe das Buch noch nicht gelesen.
Nur eine Frage: ich denke Benton ist tot?

?123ghjklöbnlönm,lbnm,bnm, nm,nm,bnm
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?.jklööähjklöhjklöhjklhjklhjklhjklghjkhgjkhj
.
.

Um die restlichen Zeichen voll zu machen, setze ich eine wirre Buchstabenfolge rein.
Ich hoffe ich bekomme eine Antwort und /Sie/Ihr habt dafür Verständnis.

18.08.2008 18:11:29
Anatea

Tödlich langweilig! Und das schon in Serie.

Dieses Buch ist aber wirklich das Allerletzte.

Nachdem alle Charaktere demontiert sind, bleibt der Autorin tatsächlich nur noch der Exodus der Hauptperson Dr. Scarpetta.

Bedauerlich, denn die anfänglichen Bücher waren durchaus gut und spannend.

Und Vorsicht, es werden alte Bücher mit neuen Titeln aufgelegt!

08.08.2008 17:41:20
norman

Das Gewurschtel einer Anfängerin!
Und das nach über 20 Büchern. Wie oft bei Cornwell (Soweit ich die Bücher gelesen habe.): Netter Anfang zu einer Story, auf die man neugierig ist, und dann Stumpfsinn und Gelaber. Da muss alles herhalten: Krepskranke Mittarbeiterin, eine ebenso kranke Lesbe, ein durchgedrehter Excop, die böse Nachbarin, ein bekiffte Schlampe, ein plötzlich in der Nacht am selben Ort zur selben Stunde auftauchender römischer Adonis, der auch ein Knochendoktor ist, aber natürlich scharf und beruflich eifersüchtig auf die liebe Kay ist. Hahnebüchen!!! Sechs! Setzen!

04.07.2008 12:46:49
Dennis89

Ich fand dieses Buch erstaunlich gut verfasst und spannend. Ich bin selber Autor und hätte es nicht besser machen können. Für mich ein sehr gelungenes und überaus interessantes Buch.

28.06.2008 08:34:34
schaetzelein83

Dieses Buch war leider verschenkte Zeit. Es war mein 1. Buch von Patricia Cornwell und wird auch gleichzeitig mein letztes sein. Sie schafft es auf keiner Seite Spannung aufzubauen, die Mordfälle gehen in den persönlichen Problemen der Ermittler und Freunde um Kay Scarpetta völlig unter. Auch als ein mögliches weiteres Opfer angekündigt wird, kümmert sich keiner (wie in anderen Büchern üblich) darum, den Mörder auf frischer Tat zu ertappen, sondern es werden weiterhin persönliche Probleme aufs genaueste diskutiert. Erst auf den letzten 40 Seiten fällt es anscheinend allen Beteiligten wie Schuppen von den Augen, welche Zusammenhänge zwischen den Mordfällen ihnen bisher entgangen sind. Nicht lesenswert.

20.03.2008 16:09:02
d.xilef

Ich weiss nicht, ob mein Kommentar die 150 zeichen "wert" ist??!!! Meiner meinung nach sind die Buecher von Cornwell schlecht(er) geworden, seitdem sie nicht mehr in der Ich-Form, sonders aus Sicht des allwissenden Erzaehlers schreibt ("Die Daemonen ruhen nicht").
Seitdem ist nichts von ihr veroeffentlicht worden, was an die Thriller der 90er herankommt! Leider falle ich trotzdem immer wiede3r drauf herein (nach dem Motto: Die Hoffnung Stirbt Zuletzt) und kaufe mir die neuen Buecher. Wie bei "Hannibal Rising" von "Thomas Harris"; mir war klar, dass er schlecht sein muss. Ich habe es zu 2/3 gelesen und mir dann lieber den Film angeguckt. SCHADE. Ich denke, irgendwann ist einfach die Luft raus (siehe "Elisabeth George" mit " 16. Am Ende war die Tat", "Henning Mankell" mit "Wallanders letzter Fall" oder "Hakan Nesser" mit "Barins Dreieck" bis hin zu "Die Fliege und die Ewigkeit" [obwohl der neue Kommissar in "Mensch ohne Hund" wieder hoffen laesst]. Aber auch "Val McDermids" "Das Moor des Vergessens"! Naja...,
wir werden sehen!
Jetzt sind doch gut mehr als 150 Zeichen geworden, dafuer auch ein eher allgemein gehaltener Beitrag! Aber das musste mal raus :-)

08.02.2008 22:02:45
jaki

Die Geschichte beginnt relativ dicht, verliert sich dann aber schnell mal in zu vielen Nebenschauplätzen. Der Überblick geht verloren und dadurch sinkt die Spannung deutlich. Leider langweilt die Autorin auch durch übermässige, teilweise zu lange Dialoge. Ebenso ist der Schluss öde und absolut nicht nach dem Stiel früherer Bücher von Cornwell. Schade, ob es wohl in Zukunft wieder spannendere Geschichten um Kay gibt? Ich bezweifle es - leider!

29.01.2008 15:53:08
Ingo Schleuter

Ich muss sagen,das ich wirklich jedes Buch aus Der Kay Scarpetta Reihe bisher verschlungen habe und hoffe bald auf ein Neues. Ich habe das Buch allerdings erst in den Letzten Kapiteln wirklich gut gefunden und verschlungen. Ich fand es diesmal recht schwer zu lesen, und etwas verwirrend. Hoffe aber, und davon bin ich überzeugt, das P. Cornwell beim nächsten Buch wieder alle Register zieht. Vielleicht gibt es ja auch mal wieder etwas aus der Judy Hammer Serie.

26.01.2008 11:05:46
Maja

Zusammenhangsloser Krimi, oft wird ohne Absatz der Handlungsort und die Personen gewechselt so dass es sehr mühsam ist, den Faden nicht zu verlieren. Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt fertig lese.

11.01.2008 12:39:31
Diana

Ich bin gerade fertig geworden mit lesen und muss sagen, zum schluss zu, konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Es war wirklich spannend ! Das Buch ist weitaus besser als das Vorletzte. Nur schade, dass man nicht erfährt was mit gewissen Personen geschieht. So warte ich einfach ab was das nächste Buch so bringt und bin gespannt!

10.01.2008 18:36:54
AndreaFritsch

Der schlechteste Kay-Scarpetta-Roman bisher. Zusammenhanglose Story, kaum Spannung, depressive Stimmung allerorten. Was mich besonders stört, ist die Sprache im Bildzeitungs-Stil. Meine Meinung: Die Kay-Scarpetta-Serie hat sich totgelaufen.

29.12.2007 18:29:40
Annette

Leider wieder ein schwacher Scarpetta. Jeder misstraut jedem und die Talfahrt der einzelnen Figuren geht unaufhaltsam weiter. Die beiden Fälle - der tote Junge und der Sandmann - geraten dabei ins Hintertreff. Die Lösung wird dem Leser präsentiert, der Täter, obwohl die ganze Zeit bekannt, aus dem Hut gezogen. Alles kreist um die psychotische Fernsehpsychologin Dr. Self, deren Rachefeldzug etwas übertrieben wirkt. Etwas weniger Drama, mehr normale Beziehungen und Konzentration auf den Fall hätte dem Buch gut getan.