Das letzte Revier

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 2000, Titel: 'The Last Precinct', Seiten: 449, Originalsprache
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2002, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Pigulla, Bemerkung: gekürzt
  • München: Goldmann, 2004, Titel: 'Das letzte Revier', Seiten: 542
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Titel: 'Das letzte Revier', Seiten: 477
  • München: Goldmann, 2013, Titel: 'Das Revier', Seiten: 603

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Sabine Reiß
Kay Scarpetta von einer ganz anderen Seite

Buch-Rezension von Sabine Reiß Mai 2003

Für alle zukünftigen Leser des Buches "Blinder Passagier" von Patricia Cornwell möchte ich hier eine Warnung aussprechen, denn um den Folgeroman "Das letzte Revier" vorzustellen, muss ich zwangsweise auf den Ausgang der Geschichte des Vorgängerromans eingehen. Wer also nicht wissen will, wie dieser endet, kann ab der Markierung weiterlesen.

Nur wenige Stunden sind vergangen, seitdem die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta dem Anschlag von Jean-Baptiste Chandonne entronnen ist. Die Vorgeschichte: Mit einem "chipping hammer" bewaffnet kam dieser zu ihrem Haus (ich habe das Buch im Original gelesen - to chip bedeutet abraspeln). Da Kay sich bereits in Gefahr wähnte, war sie vorsichtig, öffnete jedoch die Tür, weil sie dachte, dass ein Polizist nach dem Rechten sehen wollte. Chandonne griff sie an. Leider hatte sie ihre Pistole auf dem Wohnzimmertisch liegen lassen - ein verhängnisvoller Fehler. Um sich zu verteidigen, schüttete sie ihm Formalin ins Gesicht, das sie mit einem konservierten Stück Haut noch in ihrem Haus hatte. Sie stürzte sich aus dem Haus und traf dort auf ihre Nichte Lucy, die davon abgehalten werden musste, Chandonne zu erschießen.

An dieser Stelle beginnt "Das letzte Revier". Kay muss nun endlose Fragen über sich ergehen lassen, die Polizei untersucht ihr Haus gründlich. Aus diesem Grund zieht sie vorübergehend zu ihrer alten Freundin Dr. Anna Zenner. Lucy wird von ihrer Arbeit beim ATF (eine Organisation zur Verbrechensbekämpfung) beurlaubt, da sie bereits in anderen Situationen ihre Nerven verlor. Kay versucht derweil, das alltägliche Leben in den Griff zu bekommen. Sie obduziert die Leiche eines jungen Mannes, der tot in einem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Inzwischen taucht die New Yorker Staatsanwältin Jaime Berger in Virginia auf, um Fakten zu sammeln, damit Chandonne in New York angeklagt werden kann, wo er vor einigen Jahren eine Frau umgebracht haben soll. Kay hält nicht viel davon, denn so wird Chandonne nicht für die Morde in Virginia und den Anschlag auf sie zur Rechenschaft gezogen.

Doch scheinbar hat sie den Tiefpunkt noch nicht erreicht: Beinahe wäre sie selbst auf dem Obduktionstisch gelandet, doch nun wird sie verdächtigt, die Polizeichefin Diane Bray, das (mutmaßliche?) letzte Opfer ihres Angreifers, umgebracht zu haben. Ihr Leben gerät aus den Fugen. Ihre Freundin Anna, die Psychiaterin ist, erhält eine Vorladung, was nicht nur Kay beunruhigt, da sie ihr vieles anvertraut hat, was jedoch aufgrund des fehlenden Arzt-Patienten-Verhältnisses nicht unter die ärztliche Schweigepflicht fällt. Kay kann plötzlich nicht mehr beweisen, dass Chandonne sie mit dem Hammer angegriffen hat, denn der zweite Hammer, den sie kaufte, um den Tathergang bei den Morden zu rekonstruieren, ist plötzlich verschwunden.

Wer wird Kay glauben, dass sie nichts mit dem brutalen Mord an Diane Bray zu tun hat?

Patricia Cornwell wählt hier einen interessanten Fall, da der Leser, der vertraut mit der Kay-Scarpetta-Reihe ist, annimmt, dass die Protagonistin unschuldig ist, da sie bisher immer auf der Seite des Rechts stand. Nichts deutet daraufhin, dass die Gerichtsmedizinerin ein Verbrechen begangen hat. Anders würde sich dies für jemanden darstellen, der den Krimi ohne Vorkenntnisse liest, was jedoch meiner Ansicht nach nicht zu empfehlen ist. Ich werde später noch auf diesen Punkt eingehen. Gehen wir also von einem Stammleser aus, für den sich eine ganz neue Situation darstellt. Kay Scarpetta ist nach dem Anschlag auf ihr Leben am Ende und nun gerät sie auch noch unter Mordverdacht, Beweise scheinen manipuliert zu sein. Dieser Roman unterscheidet sich damit wohltuend von seinem Vorgänger und auch den anderen Romanen der Reihe (die meisten davon empfehlenswert).

Seit ihren ersten Romanen wurde Patricia Cornwells Einfallsreichtum meiner Ansicht nach immer schwächer, die Geschichten zogen sich in die Länge. Blinder Passagier fand ich nicht berauschend und habe es nur aus alter Verbundenheit zu der Serienfigur gelesen. Hier kann sich "Das letzte Revier" deutlich absetzen und markiert hoffentlich einen Wendepunkt, auch wenn das alte Niveau noch nicht wieder erreicht ist. Kay Scarpetta wird nicht mehr als verschlossene Person gezeigt, was jedoch nicht bedeuten soll, dass sie eine blasse Persönlichkeit war (im Gegenteil). Was mir jedoch früher missfiel war, dass sie es sich trotz der harten Schicksalsschläge nicht erlaubte, Gefühle zu zeigen. Sie vegetierte nach dem Tod von Benton Wesley (ihrem Geliebten) nur noch dahin. Nun gestattet sie sich endlich, sich zu öffnen und der Leser lernt eine neue Kay kennen.

Die erste Hälfte des Buches bringt an sich nichts neues zum Fall, wenn man "Blinder Passagier" gelesen hat, und trotzdem wurde es mir nicht langweilig. Aber ich denke, es wäre schwierig, einen Einstieg in die Geschichte zu finden, wenn man nicht zumindest den Vorgänger, besser aber noch einige Bücher mehr aus der Reihe gelesen hat. Mir scheint es fast so, als ob Patricia Cornwell nur noch für eingefleischte Kay-Scarpetta-Fans schriebe oder solche, die es werden wollen. In der Mitte des Buches gerät Kay dann unter Verdacht und die Spannung wird aufgebaut, ob sie ihre Unschuld beweisen kann und ob es einen Drahtzieher hinter den Kulissen gibt. Die Lösung war auf jeden Fall überraschend und ich war sehr gespannt auf das Ende.

Wie gewohnt schreibt Patricia Cornwell wenig zimperlich und die Beschreibungen der Obduktionen sind sehr detailliert. Da ich aber das Buch in der Originalversion gelesen habe, ist mir das gar nicht so aufgefallen, da ich keine Lust hatte, mir die Fachbegriffe aus dem Lexikon herauszusuchen, man versteht es auch so. Im übrigen habe ich während der gesamten Lektüre kein Wörterbuch zur Hand genommen und hatte keine Probleme, obwohl mein Englisch etwas eingerostet ist. Sicherlich hätte mich das eine oder andere Wort interessiert, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Autorin seit einiger Zeit einem Abkürzungswahn verfallen ist, den ich als Leser nicht nachvollziehen kann. Ich bin leider nicht mit dem amerikanischen System der Verbrechensbekämpfung vertraut (neben dem FBI und dem CIA gibt es eine Vielzahl von Organisationen und Systemen), aber die Zahl der Abkürzungen erscheint mir doch ein wenig hoch...

Den Originaltitel fand ich im übrigen ganz gut gelungen und war gespannt, wie die deutsche Übersetzung lauten würde. Die ganze Zeit hatte ich keine Ahnung, was er bedeuten soll, bis ich zu der Frage kam: "Where do you go when there is nowhere left? The answer is THE LAST PRECINCT." Ich hätte es mit "Die letzte Zuflucht" übersetzt, denn das Wörterbuch lieferte auch hier nichts passendes.

Die Bewertung will ich dieses Mal teilen: Für jemanden, der die Serie nicht kennt, möchte ich keine Leseempfehlung aussprechen, da mir die Verknüpfung mit dem vorigen Roman zu groß erscheint. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier Interesse für die Geschichte geweckt werden kann. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich immer mit dem ersten Buch einer Serie beginnen würde, ich kann mich dann besser einfinden. Jemandem, der die Serie bereits kennt, möchte ich dieses Buch schon ans Herz legen, man lernt hier Kay Scarpetta von einer ganz anderen Seite kennen.

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Letzte Kommentare:
25.04.2016 18:46:08
Lina

Ich habe alle Kay Scarpetta Romane gelesen, bisher war ich begeistert. Diesen Band aber habe ich nach einigen Seiten aufgegeben, ich mag Romane, die in der Gegenwart spielen, einfach nicht. In den weiteren Bänden geht Cornwell dann noch von der Ich-Form ab, warum den Stil ändern, wenn man so viel Erfolg hat? Wirklich enttäuschend. Ich habe zwar die weiteren Folgen, werde sie aber nicht lesen. Schade...

16.08.2009 20:41:45
Dr.Dieter Rohnfelder

Ich habe alle Kay-Scarpetta-Romane gelesen und finde diesen am Schwächsten - nicht nur wegen des Präsens. Es ist einfach mit fast 550 Seiten viel zu lang. Die Therapie-Sitzungen mit Anna und vor allem das Verhör des "Werwolfs" Chandonne ziehen sich nahezu endlos hin. Und das ganze Buch ist geprägt von Kays Trauer und Verzweiflung über Bentons Tod und damit letztlich verlogen, wenn man den Schluss der "Werwolf-Trilogie" kennt. Ich kann deshalb - obwohl generell ein großer Fan Patricia Cornwells - die vielen positiven Kritiken nicht nachvollziehen - und auch nicht die vielen negativen des Nachfolgers "Die Dämonen ruhen nicht": den finde ich (trotz des Stilwechsels) sehr spannend...

27.08.2008 12:33:26
dominik

also ich hab diese buch in 2 tagen gelesen und finde die kritik oben "dass sie nur für eingefleischte KS fans schreibt" völlig überzogen...wo bitte findet man schwierigkeiten den zusammenhang zu finden?
die vorige geschichte lässt sich in 2 sätzen zusammenfassen und der Leser weiß, wo er steht.
für mich war/ist dieses buch klasse, weil es aus der KS reihe richtig herausbricht und völlig neue seiten von allen charaktern zeigt (benton, jay, kay, lucy, pete)
ein buch mit veränderungen! weiter so!

26.09.2007 19:45:59
Chris.

Dies ist das letzte gute Buch von P. Cornwell. Ihre nachfolgenden Bücher sind längst nicht so gut wie die Vorgänger, leider merkt man bereits bei diesem Buch den Qualitätsverlust. Schade!

03.08.2007 00:44:18
K.-G.Beck-Ewerhardy

Bis zu diesem Buch fand ich die Scarpetta-Reihe gut bis okay, aber von diesem Buch war ich enttäuscht und ich muss sagen, dass es für mich erzählerischund von der Motivation der Figuen der Anfang vom Ende war. Dieses Buch zeigte deutliche Schwächen in Aufbau, Charakterisierung und Logik und ab diesem Buch wurde es bestäändig schlimmer - so dass ich heute keine Bücher dieser Autorin mehr kaufe.

02.08.2007 11:00:30
mausimotte

ein wahnsinns buch. auch wenn es von der seitenzahl her etwas abschreckt, der inhalt entschädigt vollkommen, ich habe es regelrecht verschlungen. an manchen stellen musste ich weinen, weil es so grausam und traurig war.

verstehen wird man dies jedoch alles erst im nächsten teil.
viel spass bei einem einmaligen lesevergnügen

15.07.2007 16:23:23
A-bella

Ich hab bisher alle Kay Scarpetta Romane gelesen und ich will auch weiterhin alle lesen. Nicht weil ich sie immer noch so toll finde, sondern weil ich einfach wissen will, wie es mit Kay weitergeht. Aber ich muss sagen, dass ich mich durch dieses Buch wirklich kämpfen musste. Vielleicht ist ja eins der neueren nochmal ein Highlight. Ich hoffe es!

27.03.2007 19:11:20
Lilli

Ich bin gerade - und ich meine wirklich gerade erst vor zehn minuten - mit dem lesen von "das letzte revier" fertig geworden. das war bist jetzt mein 5.buch aus dieser reihe. ich muss sagen, mir hat es sehr gut gefallen, dass die geschichte seit "blinder passagier" auch von der handlung her aufeinander aufbaut! vielleicht bin ich leicht zu schocken, aber ich fand das buch wirklich spannend und habe es in einer woche gelesen!
deswegen habe ich mir auch gleich das nächste bestellt!
allerdings muss ich zugeben, dass mein erstes kay scarpetta buch ("die tote ohne namen") wohl noch spannender war als dieses!
Gruß Lilli

13.10.2006 14:43:29
Janani

Das ist mein dritter KS roman und ich fand ihn einfach hammer . Hier lernt man die andren seiten von Kay kennen obwohl es manech auch schmerzhaft für sie sind .
Einfach spannend und interessant da man kay von ner ganz anderen seite sieht.

17.09.2006 16:11:01
Siri

"Das letzte Revier" ist ein sehr gutes und spannendes Buch. Allerdings sollte man zumindest " Blinder Passagier", am Besten aber die ganze Reihe gelesen haben , da man für dieses Buch die Vorgeschichten kennen sollte .
Besonders gut fand ich das man in diesem Buch Kay besser kennen lernt.
Auch das Kay selbst angeklagt wird und es dieses Mal
( anders als in den anderen Romanen) sehr schlecht für sie Aufgrund der fehlenden Beweise aussieht fand ich spannend, da bis jetzt ja jedesmal Kay sich selbst helfen konnte und die Heldin war.
Fazit :
Ein gutes Buch aus der K.S. Reihe, dass sich dieses Mal eher mit der Gefühlslage ihrer Hauptperson und der Lösung des Falls auseinandersetzt und in dem es weniger um gerichtsmedizinische Details und um Action geht.

16.01.2006 11:53:52
Michael Winkelmann

Also ich habe in den letzten Monaten alle Kay-Scarpetta-Romane gelesen und war gefesselt und begeistert. Aber jetzt, wo die Romane im Präsens geschrieben werden, macht das Lesen keinen Spaß mehr. Nach 100 Seiten habe ich aufgehört. Es ist schade, dass diese Reihe nicht in gewohnter Weise fotgeführt wurde. Macht das nur die neue Übersetzerin oder ist das Original auch so schlecht?

07.12.2005 17:55:45
laika1003

Also ,ich fand das Buch gar nicht so übel ,obwohl ich nach den hier gelesenen Kritiken lange gezögert habe anzufangen ,habe ich es dann doch recht schnell ausgelesen.Ich finde es ganz gut das hier auch ein paar ruppigere Charaktere (Lucy,Marino) auftreten und nicht immer nur so glatte,nette. Ich werde bei Gelegenheit auch die anderen beiden KS Romane lesen.

10.03.2005 19:03:23
Marie

Auch wenn man einige Romane aus der Scarpetta-Reihe kennt, muss man für diesen Roman entweder Blinder Passagier vorher gelesen haben oder sich die Vorgänger-Geschichte zusammenreimen. Aber die Autorin macht hier etwas, das ich bei Reihen nicht mag: Sie führt das andere Buch ad absurdum.
Auch vom ursprünglichen Gerichtsmediziner-Krimi rückt dieses Buch ab, denn dieser Zweig der Ermittlungen spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

20.02.2005 19:37:36
cicero

Ich muß mich den meisen Vorbeurteilern anschließen. Ich bin davon überzeugt, daß das Buch so nicht geplant war. Blinder Passagier war für mich ein abgeschlossener Fall. Das letzte Revier ist mir zu an den Haaren herbeigezogen... Habe alle Kay-Scarpetta Romane gelesen, dies hier ist der schlechteste. Und Lucy wird mir von Roman zu Roman unsympathischer! Außerdem ist der Schluß von Anfang an durchschaubar... Gähn...

15.02.2005 10:23:12
Beate

ein interessantes Buch - ich habe mir den Blinden Passagier gespart - letztlich erfährt man die wichtigsten Facts auch in diesem Buch. Das psychologische Setting interessant - wenn ich auch immer mehr den Eindruck hab, dass PC ihrer KS kaum Entwicklungschancen lässt. (Ich denke bei den älteren Folgen der Reihe manchmal: Die frau muss doch aus dem Erlebten lernen...)
Die Idee des Letzten Reviers ging allerdings mE völlig unter, obwohl ich die Idee nicht schlecht fand. Es nerven mich die nicht nur hier vorkommenden Hubschrauber-Flug-Lucy-ist-so-toll-Anekdötchen.

01.02.2005 22:23:12
Melanie

Ich bin mir da nicht so ganz sicher... Ich habe bisher alle Bücher von Patricia Cornwell gelesen und war auch immer ein riesen Fan von ihr aber "Das letzte Revier" hat mich bis jetzt noch nicht wirklich begeistern können. Mich nervt es total das sie auf einmal in der Gegenwartsform schreibt, ich habe das Gefühl eine ganz andere Autorin zu lesen. Es lässt sich nicht so flüssig lesen wie die anderen. Ob das Buch gut ist oder nicht kann ich noch nicht beurteilen, dafür bin ich noch zu weit am Anfang. Aber auf jeden Fall kann ich bestätigen das man vorher "Blinder Passagier" lesen sollte. "Das letzte Revier" macht den Eindruck als würde PC nachlassen. Schade

13.01.2005 11:21:11
Naddel

Nee danke... Das Buch ist echt bescheiden! Die Gegenwartsform in der Cornwell diesmal schreibt hat mich total genervt! Ich lese jetzt schon zwei Wochen an der ersten Hälfte und das ist normal nicht meine Art. Wenn mir ein Buch gefällt, dann muß ich es lesen, schnell! Aber hier das... Ich fand alle anderen Scarpetta Romane klasse, aber nach hier dem werde ich DRN nicht lesen, das soll ja noch langweiliger und träger sein! Ich denke, wenn PC dieses buch in Ihrer altgewohnten Vergangenheitsform geschrieben hätte, hätte sie sich selber und auch den Lesern eher einen Gefallen getan. Es tut mir leid, aber dieses Buch werde ich jetzt halb gelesen weg legen, es ist einfach nur zäh...

15.12.2004 20:36:45
Jessi

Das ist bis jetzt das vierte Buch von P.C. das ich lese und ich bin wirklich enttäuscht, weil sich am Anfang nichts tut und überhaupt keine Spannung aufkommt. Außerdem finde ich das Getue um Nichte Lucy echt nervend.

28.09.2004 00:03:36
Andrea

Ein tolles Buch, sowie alle Kay Scarpetta Bücher bisher, auch wenn ich mir bei diesem Buch manchmal wie eine Psyschiaterin vorkam. Aber trotzdem ein gelungenes Buch. nun brauch ich noch die letzten beiden.

22.09.2004 14:14:03
Ute

Ein fesselndes Buch! Hatte zwar schon früher mal was von Kay Scarpetta gelesen. Das hatte mich allerdings nicht so fasziniert, dass ich nach weiteren Büchern Ausschau gehalten hätte. Werde dann halt jetzt sämtliche Scarpettas nachholen. Und freu mich riesig
drauf.

24.08.2004 11:14:44
kati

Ein wirklich tolles Buch. Noch nie hat man so viel vom Leben Kays gelesen. Auch die Handlung im allgemeinen ist lesenswert. Ich war wie begeistert während ich gelesen habe. Auf jeden Fall ist dieses Buch viel besser als das neue. Bei dem ist das einzig gute dass Benton wieder aufgetaucht ist.Dass hat mich wirklich gefreut.smile;-)Bin schon gespannt wies mit den beiden weitergeht

21.08.2004 00:12:17
Kerstin

Absolut genial! Ein Muß für alle Scarpetta-Fans!!! Ich habe es regelrecht verschlungen. Leider habe ich bei P.C. mittendrin angefangen - Brandherd - und dann mal hier und da eines. Aber ein Tipp für Anfänger: fangt beim ersten an, es lohnt sich! Die Geschichten greifen ineinander über und es geht genauso Spannend bei dem "Letzten Revier" weiter, wie der "Blinde Passagier" aufgehört hat. Echt super!

07.08.2004 20:17:59
Babsi

Tolles Buch! Ein absolutes Muss für Scarpetta-Fans.
In keinem anderen Band erfährt man so viel über ihre Gefühle, ihre Gedanken & ihre Ängste.Da verzeiht man schon Mal die schleppenden, ersten 150 Seiten.
Man erfährt auch Genaueres über Bentons Tod.
Also, es tut sich einiges im letzten Revier.
Freu mich jetzt schon auf "Die Dämonen ruhen nicht" & bin äußerst gespannt wie\'s weitergeht.

05.08.2004 16:57:04
A-bella

Was mich defnitiv nervt, ist dass die Romane ohne Nummerierung o.ä. erscheinen, wie das zum Beispiel bei den Brunetti-Romanen gemacht wird. Jemandem, der jetzt erst in die Scarpetta-Romane einsteigt, hat es nicht so leicht. Ich hab zum Glück vorne angefangen und werd weiter lesen, auch wenn mich oft die relativ schwachen Aufklärungen stören.

09.06.2004 13:23:48
Nadine

Ich werde allen Scarpetta Romanen 90° geben, denn ich finde sie alle spannend, manchmal etwas ekelig und bis zur letzten Seite lesenswert!

26.06.2003 14:17:44
Gabi

Meinung zu "das letzte Revier"
Dieses Buch lies sich am Anfang etwas schleppend lesen, aber die Bücher davor schon gelesen hat, weiss, dass Frau Cornwell jedem Leser einen Gesamteindruck verleihen möchte. Ich konnnte diesen Buch ab der Hälfte nicht mehr aus den Händen lesen. Man konnte mir Scarpetta mitfühlen. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein.
Aber ich finde es fehlt noch eine Fortsetzung, da der Fall noch nicht abgeschlossen ist. Sie ist zwar aus dem Schneider, aber die Täter sind noch nicht dingfest gemacht worden.
Ich habe zwar ein Buch im Internet entdeckt, aber ich weiss nicht, ob es die Fortsetzung ist.
Dieses Buch trägt den Titel:
"Scarpetta 12"
Vielleicht steht bald mal wieder etwas neues auf ihrer Seite.
bis bald

24.05.2003 05:59:23
nobsi

habe bis jetzt, bis auf 2,die ganze serie von kay gelesen und fand sie auch zu 90% recht spannend und gut geschriebe. bei diesem hier bin ich im moment auf seite 110 und komme eigentlich nicht ganz zurecht, es kommt keine wirkliche spannung auf, die sitzungen mit anna sind etwas langatmig, es wird nur in erinnerungen gekramt usw., werde mich weiterduchkämpfen und hoffe auf eine steigerung

24.04.2003 14:47:01
copycat

Ich hoffe ebenfalls auf ei weiteres Scarpetta Buch, da auch ich alle Vorgängerromane gelesen habe. Doch das ist eines ihrer besten. Vor allem die Sitzungen mit Anna waren ein genialer Einfall von Cornwell. In keinem anderen Buch hab ich so viel über Kay erfahren. Der handwerkliche Plot war so schockierend realistisch wie immer- also einfach genial!! Für alle Kay-Fans ein muss!!!!

03.01.2003 22:37:01
Jule

Patricia Cornwell ist die unglaublichste Autorin aller Zeit. Niemand ist wie sie in der Lage so grauenhaft realistisch zu schreiben, das man meint, man könnte den Mörder neben sich atmen hören. Die Art zu schreiben fesselt und lässt einen nicht mehr los.. von Seite 1 bis zur letzten. Jedes Buch ist ein Unikat für sich, auch wenn es auf einer Reihe basiert. Die Triologie, die sie schrieb war ebenfalls unglaublich. Wie man auf solche Ideen kommt und das dennoch einzeln verpacken kann.. brilliant! Kay Scarpetta ist nur allzu menschlich und ihre freunde, Kollegen, Familie wie jede andere, nur das sie alle einen etwas "härteren" Beruf ausüben :))
Cornwell wird auf ewich meine Bewunderung haben und ich hoffe, das ich nach allen 11 gelesenen Büchern irgendwann auf ein weiteres hoffen kann..

In diesem Sinne.