Blinder Passagier

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam, 1999, Titel: 'Black Notice', Seiten: 415, Originalsprache
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2001, Seiten: 430, Übersetzt: Anette Grube
  • Augsburg: Weltbild, 2002, Seiten: 430
  • München: Goldmann, 2003, Seiten: 444
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2013, Seiten: 443

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Michael Drewniok
Eine heterogene Mischung aus Thriller, Mystery und Seifenoper

Buch-Rezension von Michael Drewniok Sep 2003

Noch immer ist Dr. Kay Scarpetta, Leiterin des Gerichtsmedizinischen Instituts von Virginia, einem der Südstaaten der USA, psychisch angeschlagen, nachdem ihr Lebensgefährte, der FBI-Agent Wesley Benton, im Vorjahr einem grausamen Mordanschlag zum Opfer fiel. Sie hat sich in die Arbeit geflüchtet, ist aber nur mit halbem Herzen bei der Sache, vernachlässigt ihre Familie, die allerdings ohnehin nur aus ihrer labilen Nichte Lucy besteht, und Freunde wie den altgedienten Haudegen Pete Marino von der Mordkommission der Kriminalpolizei von Richmond, der Hauptstadt Virginias.

Geradezu beflügelnd wirkt Scarpettas Schleifenlassen der Zügel dagegen auf ihre Feinde, die wie immer zahlreich sind, um die unnachgiebige, wenig diplomatische und im Dienste ihrer pathologischen Sache keine Kompromisse duldende Powerfrau aus ihrem Amt zu kegeln. Ein neuer und besonders grotesker Mordfall lässt Scarpetta endlich aus ihrer Lethargie erwachen. Im Hafen von Richmond hat man auf dem Frachtschiff "Sirius" in einem Container eine stark verweste Leiche gefunden, die dort offenbar die Reise vom belgischen Antwerpen in die Vereinigten Staaten angetreten hat. Eine seltsame Schrift wird am Tatort gefunden: "Bon voyage, le loup-garou" - diese "Gute Reise" wünscht scheinheilig ein Mörder, der sich selbst den "Werwolf" nennt.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn von Dr. Scarpetta unbemerkt herrscht nun Diane Bray als neuer Deputy Chief über die Kriminalpolizei von Richmond. Die eiskalte Aufsteigerin arbeitet an einer Karriere, die sie bald auf einen Ministerstuhl führen soll. Sie radiert systematisch jene aus, die ihr dabei in die Quere kommen könnten, und bereitet u. a. die Übernahme der Gerichtsmedizin durch das von ihr ins Auge gefasste Ministerium für Öffentliche Sicherheit vor, um Scarpetta, die Bray als ernste Konkurrenz betrachtet, in naher Zukunft vor die Tür setzen zu können.

Bray stört und sabotiert die Untersuchung des Container-Mordes, doch die eigenen Schwierigkeiten werden fast zur Nebensache, als Interpol, die übernationale Einrichtung der europäischen Polizei, Scarpetta dringend einlädt, nach Paris zu kommen. Dort ist der "Werwolf" ein alter Bekannter - ein sadistischer Serienmörder, der zudem alle Voraussetzungen erfüllt, als Monster der Woche in die " X-Akten" einzugehen, ist er doch aufgrund eines seltenen genetischen Defektes nicht nur missgestaltet, sondern vom Kopf bis zu den Füßen mit einem dichten Fell bedeckt ...

Man sollte meinen, dass so ein Geschöpf nicht lange auf freiem Fuß bleibt, aber so einfach ist die Sache nicht: Der "Werwolf" gehört einem uralten und mächtigen Verbrecherclan an und wurde bisher von seiner Familie gedeckt. Doch nun gerät er außer Kontrolle, hat den eigenen Bruder umgebracht und ist in die Vereinigten Staaten gewechselt, wo er in immer kürzeren Abständen und unerhört brutal zu morden beginnt - ein nur scheinbar zielloser Amoklauf, da der "Werwolf" eine irritierende Rolle in Diane Brays Intrigenspiel zu spielen scheint. Allerdings hätte schon der Blick auf einige Hollywood-Horror-Klassiker die ehrgeizige Polizeichefin warnen können, dass sich die Monster dieser Welt niemals sehr lange kontrollieren lassen ...

Der zehnte Band der immens erfolgreichen Krimi-Serie um die Pathologin Kay Scarpetta entfaltet seinen eigentlichen Unterhaltungswert, sobald man sich als Leser/in mit der Tatsache angefreundet hat, dass Patricia Cornwell nun endgültig den Boden des sachlich Nachvollziehbaren verlassen hat. "Blinder Passagier" ist ein Mystery-Thriller fast reinen Wassers, der indessen unter der Scham seiner Verfasserin leidet, die Verbindungen zur "alten", primär im Labor beheimateten Scarpetta gänzlich zu kappen.

Der Spagat misslingt, muss misslingen, denn wie ließen sich wohl ein geistesgestörter Wolfsmensch, der des Nachts in der Seine schwimmt (oder vielleicht mit dem Glöckner von Notre-Dame und dem Phantom der Oper einen heben geht) und jene meuchelt, die in ihm nur das Monster sehen, und die High-Tech-Helden der Gerichtsmedizin des 21. Jahrhunderts in Einklang bringen? Ja, es wird offensichtlich allmählich schwierig für Patricia Cornwell, sich neue Fälle für ihre Helden auszudenken. Die Geister, die sie selbst einst rief, wird sie inzwischen nicht mehr los; seit Kay Scarpetta 1990 ihre Laufbahn begann und sogleich ein wachsendes Publikum mit ihren ebenso schauerlichen wie faszinierenden Abenteuern fesselte, fiel eine Legion mehr oder weniger geistreicher Epigonen über die Leichenhallen dieser Welt her und bemüht sich, einander durch immer bizarrer und scheusslicher werdende Detailarbeit zu übertrumpfen. Auch Cornwell legt sich wieder tüchtig ins Zeug. Zwar erreicht sie auch dieses Mal nicht den Ekel-Faktor der unvergesslichen "Body Farm" (1994, dt. Das geheime ABC der Toten), aber trotzdem lernt der Leser womöglich mehr über die wundersame Welt der Verwesung als ihm oder ihr lieb ist. Nun, Mensch, bedenke, dass du nur Staub bist ... Das sollen wir braven Christenmenschen uns ja stets vor Augen führen, um dadurch allzu weltlichem Ehrgeiz die Spitze zu nehmen. Wer diesen Weg einschlagen möchte, dem verschafft Cornwell genug Stoff zum Nachdenken!

Der Plot als solcher ist - es klang weiter oben bereits an - absolut hanebüchen. Daran ändert der Kulissenwechsel nach Paris wenig, der indes interessante Einblicke in die Geisteswelt des typischen Amerikaners - hier kongenial verkörpert durch den raubauzigen Pete Marino, der inzwischen endgültig zur Karikatur des harten, desillusionierten Bullen mit dem weichen Herzen (oder Keks) zu verkommen droht - ermöglicht. Unheimliches sucht die Vereinigten Staaten auch im dritten Jahrtausend primär aus dem Ausland heim, wobei streng geschieden wird zwischen Monstern aus Europa und Terroristengesindel aus dem Nahen Osten. Stets ist verdächtig, wer nicht den Gesetzen und Gebräuchen der USA unterworfen ist, eine fremde Sprache spricht und schamlos in der Öffentlichkeit rauchen darf. Die Unsicherheit in einem fremden Land wird sogleich kaschiert durch großspuriges Auftreten und offensiven Patriotismus - eine interessante, wohl auch zu verallgemeinernde Lektion, die uns Cornwell hier ganz nebenbei (und sicherlich unfreiwillig) vermittelt.

Viel besser als der eigentliche Kriminalfall gelingt Cornwell ein zweiter Handlungsstrang, der eine der schlimmsten sozialen Entgleisungen der Moderne thematisiert: Mobbing am Arbeitsplatz. Besonders seit der Erfindung des Internets ist Rufmord für den technisch einigermaßen Versierten erschreckend einfach geworden. Cornwell entwirft ein ebenso spannendes wie überzeugendes Intrigenspiel um Macht und Einfluss, hinter dem der arme "Werwolf" arge Mühe hat, sich als Bösewicht zu behaupten.

Weiterhin gilt außerdem, dass alles in Ordnung ist, sobald Dr. Scarpetta das Skalpell ergreift und an die Arbeit geht. Hier schlagen Cornwells Recherchen sogleich positiv auf die Handlung durch. Immer neue Tricks und Kniffe lässt sich die Wissenschaft in ihrem Kampf gegen das Verbrechen (klingt ein wenig pathetisch, ich weiß) einfallen. Hat man sich einen Sinn für solche eher technischen Finessen bewahrt (und das sollte man, wenn man zu einem Scarpetta-Roman greift), kommt man nach wie vor auf seine Kosten. "Blinder Passagier" lässt auf dieser Wie-wird´s-gemacht?-Ebene jedenfalls keine Wünsche offen.

Aller Spaß ist allerdings vorbei, sobald Scarpettas Nichts Lucy auf der Bildfläche erscheint. Sie muss als Cornwells Alter Ego stellvertretend für ihre geistige Mutter durchmachen, was eine selbstbewusst-selbstständig-lesbische Frau in einer gegen alle drei Eigenschaften eher feindlich eingestellten Welt erfährt. Dagegen ist nichts einzuwenden, so lange es sich harmonisch in die Handlung fügt. Aber hier geht Cornwell leider seit jeher das Herz auf; Konfrontationen zwischen Tante und Nichte entwickeln sich stets zu wortlastigen und tränenreichen "Du verstehst mich nicht"-"Ich will doch nur Dein Bestes"-Debatten, die sich endlos im Kreise drehen, einfach nur langweilen und schließlich für Verdruss sorgen. Die neurotische Lucy wird die Gunst des Publikums auch nicht dadurch erringen, dass Cornwell sie nun zur labilen Revolverheldin stilisiert: Sie ist und bleibt eine Nervensäge, auf die man gern verzichten würde.

"Blinder Passagier" ist überreichlich mit solchen Seifenoper-Elementen durchsetzt, weil sich Scarpetta (wenig überzeugend) auch noch mit ihrer Trauer um den verblichenen Geliebten auseinandersetzen und obendrein auf den eifersüchtigen Marino aufpassen muss. Ach ja: Einen neuen Lover angelt sich Scarpetta dennoch, aber auf dass der seifige Konfliktstoff für zukünftige Verwicklungen nicht ausgehe, ist dieser nicht nur ein halber Europäer (Achtung: Dekadenz-Gefahr! - s. o.), sondern auch noch deutlich jünger.

Das Finale verrät das Dilemma, mit dem Cornwell rang, als es darum ging, den "Werwolf" seiner gerechten Strafe zuzuführen. Hier war die Gefahr bedrückend groß, in allzu ausgefahrene Geleise zu geraten, denn das Monster muss natürlich sterben - am besten kurz nachdem wir erfahren haben, dass es durchaus menschliche Züge trägt und darob gebührend erschüttert sind. Cornwells Auflösung des Dramas verrät erneut die Angst vor der eigenen Courage. Zwar kommt es (wider alle Wahrscheinlichkeit) zur Konfrontation zwischen Scarpetta und dem "Werwolf" (auch dunkel ist´s und stürmisch) , aber dann siegt das Mitleid, und die arme, missverstandene Kreatur (die zu diesem Zeitpunkt längst in ihrer eigenen Geschichte überflüssig geworden ist) darf überleben. Das ist so unbeholfen in Szene gesetzt, dass es nicht tragisch, sondern nur albern wirkt. Bleibt noch das kollektive In-die-Arme-Fallen der Überlebenden, gekrönt vom Verzeih´-mir-dass-ich-so-ein-rücksichtsloser-Mensch-war!-Ritual.

Fazit: "Blinder Passagier" ist eine heterogene Mischung aus Thriller, Mystery und Seifenoper, durchaus unterhaltsam und spannend, aber überfrachtet mit drögen zwischenmenschlichen Konfliktchen, die immer wieder auf das Tempo drücken und die eigentliche Handlung zu ersticken drohen.

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Letzte Kommentare:
10.10.2011 12:26:43
goldtoepfchen

Auch wenn diese Geschichte etwas zu konstruiert wirkt, mag ich einfach Mrs. Kay Scarpetta. Sie ist eine meiner Lieblingskrimiheldinnen. Auch wenn dies nicht die tollste Geschichte von Ihr ist, so habe ich mir (weil das Hörbuch vergriffen war) gleich den zweiten Teil der Geschicht in gedruckter Form besorgt (Das letzte Revier), um zu erfahren wie es weitergeht.
Ich werde, egal wie dieser ist, Kay Scarpetta treu bleiben.

18.08.2009 17:39:13
Dr.Dieter Rohnfelder

Ja, die "Werwolf"-Geschichte ist viel zu konstruiert! Zwar gibt es die Krankheit, an der Jean-Baptiste Chandonne leidet - aber ist es wirklich wahrscheinlich, dass sein Vater der Chef eines internationalen Gangstersyndikats ist und seine Mordtaten deckt, anstatt ihn in einem Pflegeheim wegzuschließen? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der "Werwolf" (was in der Fortsetzung "Das letzte Revier" zu Tage kommt) auch noch einen adretten, aber ebenfalls mörderischen Zwillingsbruder hat? 1:1 Milliarde! Die Scarpetta-Serie lebte bisher aber von ihrer Realititsnähe - trotz der auch vorher schon oft monströsen Killer wie Temple Gault.Jetzt wird es wirklich "Fantasy". Und die von Mats kritisch erwähnte Trauer um Benton nimmt tatsächlich viel zu viel Raum ein (erst recht im "Letzten Revier") - warum, darf ich leider nicht verraten.
Trotzdem hat der "Blinde Passagier" natürlich auch Vorzüge, so dass ich die Lektüre trotz allem. empfehle

12.03.2009 17:28:08
thola

Das war mein erstes Buch von P.C. und auch somit der erste Fall von Kay Scarpetta. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht doch leider fängt die Spannung ziemlich spät an aber hält sich zum Glück bis zum Schluss. Jedoch ist das Ende ziemlich kurz geraten... Ich werde mir aber auf jeden Fall noch weitere Bücher holen.

03.06.2008 00:14:52
Yvonne

Ich finde alle Bücher eigentlich sehr aufregend und spannend doch muss ich etwas uberlesen haben kann mir wer etwas kurz erklären? ich dacht Benon ist in Brandherd gerstorben?? In staub ist er wieder da?! danke mal in vorraus

17.04.2008 10:38:49
barb

Ich habe dieses Buch gegen ein anderes getauscht. Es ist das zweite Buch dieser Serie, das ich lese."Blinder Passagier" fesselt mich einerseits sehr, ich habe es in kurzer Zeit gelesen und zugegeben meinen Haushalt vernachlässigt. Andererseits ist die Werwolfgeschichte sehr an den "Haaren" herbeigezogen. Viele Aspekte werden zu kurz/nebensächlich abgehandelt und ich empfinde manches etwasa chaotisch. Trotz dieser widersprüche freue ich mich schon auf Teil 2 dieses Buches.

16.10.2007 14:18:33
Maike

Das Buch ist echt zu empfehelen. Das beste Buch von patricia Cornwell. Nur den Anfang fand ich nicht so toll, aber es steigerte sich von Seite zu Seite.

13.10.2007 15:23:44
Toyota

Das Buch ist ganz fesselnd, aber ich finde mit der Zeit wird es langweilig. Dieses ewige Hin und Her mit den Männern hätte man auch gut weglassen können

02.07.2007 19:12:34
Markus

Ich finde das Buch sehr spannend zu lesen-da bietet sich fast eine filmische Umsetzung an. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Aufnahme des buches sehr stark davon abhängt, wieviel Scarpetta-romane man schon "konsumiert" hat. Für mich war es das dritte Buch mit der Figuren Kay Scarpetta und Pete Marino. Bislang bin ich noch nicht übersättigt.

04.10.2006 17:19:30
niranda

Grauenhaftes Buch - langweilig, hahnebücherner plut und unglaublich nervige Charaktere. Ich habe es dennoch bis zum Ende gelesen, da ich wissen wollte, wie es ausgeht, aber die letzten 5 Seiten sind die schlimmsten.

17.09.2006 15:38:12
Siri

Nach dem Buch " Brandherd " war ich sehr gespannt wie es weitergeht.
Schon die erste Seite ließ einen Aufgrund des Briefes aus dem " Jenseits " nicht kalt.
Das Buch ist in der Tat sehr spannend und sehr gefühlsbetont und befasst sich mit dem aktuellen Thema Mobbing am Arbeitsplatz, wenn auch einige Handlungen nicht ganz nachvollziehbar sind.
Fazit:
Ein spannendes Buch , das viele Fragen offen lässt.
Tipp :
Wer wissen möchte wie es weiter geht sollte sich das Buch " Das letzte Revier " kaufen, da erst hier der Fall geklärt wird.

05.02.2006 16:54:21
Migi

Mal wieder eine geniale Kay-Scarpetta-Story. Unglaublich spannend, interessante Bezüge zu Mobbing und Kays Trauer über Bentons Tod, die Theorie, dass er vielleicht noch am Leben wäre - und endlich einmal Detective Marino in Hülle und Fülle! :-) Sein Charakter haut mich echt um, ich finde den Typen absolut genial - er ist rotzig-maulig, hat aber einen lieben, sensiblen Kern und spürt beinahe unheimlich, was Kay gerade braucht. Ein guter Freund, der geradeheraus sagt, was er denkt.

16.12.2005 21:14:58
Mats

Das Buch war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Interessant, wie Cornwell verschiedene Handlungsstränge (Der Werwolf, Mobbing am Arbeitsplatz als Hauptstränge) miteinander verstrickt hat. Teilweise hat sie jedoch andere Handlungsstränge etwas vergessen, die man dann überraschenderweise irgendwo nach Kapiteln wieder aufgefunden hat.

Die Trauer um ihren verstorbenen Lebensgefährten zieht sich zu lange und zu facettenarm durch das Buch. Ich war froh, dass auf diese Art der Gefühlsebene durch die Affäre ein wenig Würze gekommen ist.

Wie jedes Scarpetta-Buch aber absolut fesselnd, wenn auch der Plot der Kasper-Hauser-Mörders ein wenig zu weit hergeholt scheint...

14.08.2005 22:43:15
Ninja-Lady

Mein erstes Buch aus dieser Reihe!Habe einige Seiten benötigt, um hinein zu finden-dann wurde aber mit wachsender Spannung gelesen. Da mich der Inhalt ansprach und meine Neugier auf "mehr" entfachte, besorgte ich mir in den vergangen drei Wochen 6 weitere Titel.Sobald ich die fehlenden Zwischenstücke in den Händen habe, werde ich mit Band 1 (Ein Fall für K.S) beginnen.Freue mich schon, auch wenn ich hier einige negative Bewertungen gefunden habe. Man macht sich eben sein eigenes Bild...

05.07.2005 21:52:57
Black_Lucy_Love

Dies ist mein neustes Buch und ich bin darin versunken wie im wunderschönen Meer. Bin leider noch nicht sehr weit, doch es zieht einen herein. Die Situation die sie durchlebt ist einfach atemberaubend.

04.06.2005 18:16:19
Elisabeth Cavalierre

Der Spannungsbogen in diesem Buch war sehr niedrig gehalten- Es war schlichtweg langweilig!
Des war mein erstes Buch dieser Autorin und nach diesem Buch (und vor allem dem Ende) habe ich keine Lust, ein Weiteres zu lesen.

09.08.2004 12:52:39
Kerstin

Das Buch war ganz fix durchgelesen und auch wirklich spannend. Allerdings stört mich bei der Scarpetta-Reihe langsam, dass die Mörder es fast immer auch auf die Gerichtsmedizinerin abgesehen haben. Auf Dauer scheint mir das etwas unrealistisch!!!

09.06.2004 13:21:42
Nadine

Ich werde allen Scarpetta Romanen 90° geben, denn ich finde sie alle spannend, manchmal etwas ekelig und bis zur letzten Seite lesenswert!

05.05.2004 20:48:20
Marieclaire

Das war mein erstes Buch von dieser Autorin. Ich fand es langweilig. Spannung gleich null....
Die Charaktere haben mir überhaupt nicht gefallen. Lucy ist einfach nicht zu ertragen, Marino kann eine Nervensäge sein und Kay...na ja es fehlt ihr einfach mehr Leben!

Das Ende war so was von schlecht....

17.04.2004 16:59:45
Kathleen

Es stimmt leider,dass Kay langsam anfängt nervig und verbraucht rüber zu kommen,aber ich glaube das ist normal,wenn es um eine so geschäftige und wichtige Frau geht und man so eine Person über so eine lange Bücherreihe hinweg immer wieder in "Abenteuer" verwickeln muss,besonders da eins besser sein muss als das andere.
Ich war jedoch von diesem Buch bis auf\'s Äußerste gebannt und konnte es nicht weg legen.

28.11.2003 17:03:41
Sonja Günther

Hallo!
Mein Name ist Sonja und ich bin 16 Jahre alt und komme aus Dresden.
Ich bin durch meinen Opa an die Bücher von P. Cornwell gekommen. Ich weiß nicht recht was mich damals, vor drei Jahren, dazu bewogen hat dieses Buch "Blinder Passagier" zu lesen. Auf jeden Fall konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es war wie eine Stimme die sagte:"Sonja das Buch wartet schon auf dich. Komm schnell wieder damit du weiter lesen kannst!"
Meine Eltern dachten schon ich wäre verrückt. Das bin ich auch nun: ich bin verrückt nach ihren Büchern. Ich habe nun inzwischen schon sechs Stück gelesen.
Zu Weihnachten wird meine Sammlung um zwei weitere Bücher erweitert, nämlich "Brandherd" und "Die Hornisse".
Ja, dass war meine Meinung. Ich hoffe ihr könnt was damit anfangen.

27.11.2003 21:13:20
Babsi

Super Buch! Wirklich toll aufgebaut, super spannend nur das Ende kommt etwas abrupt. Bin schon sehr gespannt wie\'s weitergeht.

26.07.2003 20:30:24
Max

ich muss schon sagen: wirklich GEIL !!! das ist jetzt das erste buch was ich von Kay Scarpetta gelesen hab, doch ich werd mir noch alle anderen bücher reinziehen. dieses buch lässt ein nicht wieder los. jedes mal wenn ich gerade mal keine zeit hatte musste ich darüber nach denken was schon passiert war und was noch folgt. Klasse Buch und wirklich gut geschrieben. besonders gut sind auch die charaktere. ich kann es wirklich jedem empfehlen. es lohnt sich!!

11.07.2003 16:53:06
Sarah Fischer

Ich bin 15 Jahre alt und bin seit 3 Jahren P.C. Fan. Ich hab alls Bücher von ihr schon mehrmals gelesen und kann immer nur sagen: "WOW, WOW, WOW." Ich bin sowiso Bücherbahängig, aber P.C. macht süchtig. Ich kann jedem jedes Buch wärmstens ans Herz legen.

10.01.2003 21:54:57
Krimifan

Mich erstaunt, daß ich diesen Band als einen der spannendsten Bände in einem Zug verschlungen habe. Viele kritische Bemerkungen, die ich dazu las, haben mir erst hinterher die Schwachpunkte sichtbar werden lassen; während des Lesens wollte ich einfach nur wissen, wie es denn weitergeht. Seit Brandherd ist aber tatsächlich eine deutliche Wende im Erzählstil zu bemerken, der sich mehr vom bisherigen real-ekligen Obduktionsermittlungskrimi zum Beziehungsroman mit viel homosexueller Problematik (Lucy) entwickelt. Wenn man bereit ist, sich auf eine immer deprimierter wirkende Scarpetta mit übertriebenem Mutterkomplex und eine immer mehr abdrehende Lucy einzulassen; einen neuen, seltsam schnell eroberten Lover und einen Extremgrantler (Marino) zu mögen, dann sollte es weiter Spaß bereiten, die Bände zu lesen.

02.01.2003 16:15:31
Sahnie

Ich bin schon lange ein großer Fan von Patricia Cornwell, muss aber sagen, dass Kay Scarpetta leider so langsam zur völlig nervenden alten Frau wird und die Bücher dadurch etwas zäh werden... Blinder Passagier war trotzdem ein gutes Buch. Bin gerade bei dem neusten Buch (das letzte Revier) und obwohl Kay in Depressionen und Intrigen versinkt, kann ich es schlecht beiseite legen.
Alles in allem schreibt Patricia Cornwell sehr gut, aber sie war leider mal besser!!

06.12.2002 16:42:36
Angelika

Bin zwar vorbelastet von einigen anderen Büchern dieser Autorin, aber dieses zählt zu einem der spannendsten!!!