Die Dämonen ruhen nicht

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam, 2003, Titel: 'Blow Fly', Originalsprache
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2004, Titel: 'Die Dämonen ruhen nicht', Seiten: 463, Übersetzt: Karin Dufner
  • München: Goldmann, 2006, Titel: 'Die Dämonen ruhen nicht', Seiten: 464
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2013, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Pigulla

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Sabine Reiß
Sinnlose Aneinanderreihung von Details

Buch-Rezension von Sabine Reiß Jun 2004

Und wieder reitet Patricia Cornwell auf der Serienwelle, und zwar auf einer ganz Speziellen. Eine einfache Fortsetzungsgeschichte, bei der eine Heldin, nehmen wir an sie wäre eine Gerichtsmedizinerin namens Kay Scarpetta, immer wieder neue Fälle löst, sich mit Serienmördern herumschlägt, sich in Gefahr begibt und ein wenig von ihrem Privatleben preisgibt, das scheint ihr nicht genug zu sein. Nein, irgendwann im 10. Band (Blinder Passagier) taucht eine Gestalt auf, die uns nun schon zum dritten heimsucht: Der Werwolf Jean-Baptiste Chandonne, Spross einer reichen französischen Familie und mehrmaliger Mörder. Seinen Namen trägt er aufgrund seiner kompletten Körperbehaarung und wegen seines entstellten Gesichts, was ihn eher als Tier denn als Mensch aussehen lässt. Jean-Baptiste ist auch hinter unserer Heldin her, versucht sie zu töten und tötet dann auch noch die Polizeichefin Diane Bray, worauf Kay verdächtigt wird, diesen Mord begangen zu haben. Das Leben ist einfach ungerecht. Kay Scarpetta kann sich von der Anklage befreien, doch eine berufliche Rehabilitation gelingt ihr nicht oder ist nicht von ihr gewollt. Seitdem hält sie sich mit Beratertätigkeiten und Vorlesungen über Wasser.

Turnaround nicht genutzt

Das ist alles Vorgeschichte. Und was passiert im vorliegenden Buch? Jean-Baptiste ist im Gefängnis, isst dort Papier und wird von seinen Mitgefangenen verspottet. Sein Zwillingsbruder Jay Talley, ein Beau, der sich unter diesem Namen beim FBI einschlich und in Paris einen kleine Affäre mit Kay hatte, mordet nun munter. Seine blonden Opfer lässt er sich von seiner Weggefährtin Bev bringen. Und Kay soll nach Baton Rouge, in die Heimat der Chandonnes, um dem dort ansässigen Gerichtsmediziner bei der Aufklärung eines altes Mordes zu helfen. Eine Falle?

Das klingt sinnlos? Ist es auch. Was Patricia Cornwell hier fabriziert hat, ist eine Aneinanderreihung von nichtssagenden Details um ihre Figuren aus früheren Büchern. Hier kann man sich nur fragen, warum die Autorin den Turnaround, der sich meines Erachtens im vorherigen Band angedeutet hatte, nicht genutzt hat, um Abstand von dieser unsäglichen Gestalt Jean-Baptiste zu gewinnen. Ihn noch durch ein weiteres Buch zu schleppen, das war überflüssig und die Geschichte gab auch nicht mehr her. Kay Scarpetta hätte befreit von den Altlasten einen ganz neuen Lebensabschnitt beginnen können. Stattdessen schlägt Frau Cornwell einen noch weiteren Bogen in die Vergangenheit und lässt ihren Plot aus "Brandherd" in einem ganz anderen Licht erscheinen. Allerdings drängt sich mir der Verdacht auf, dass dies vorher nicht geplant war, denn ansonsten würde der Handlungsbogen einen abgerundeteren Eindruck hinterlassen.

Dallas lässt grüßen

Dieses besagte Detail ist wahrscheinlich schon durch zahlreiche Rezensionen und Foreneinträge bekannt: notneB raw rag thcin tot (bitte nur bei Interesse rückwärts lesen). Wer in den 80er Jahren Dallas gesehen hat, wird sich an Szene erinnern, in der Bobby Ewing wieder unter der Dusche stand, nachdem er vor 80 Folgen das Zeitliche segnete. Und genau so wie der Zuschauer damals fühlt sich der geneigte Leser dieses Buches. Die Begründung ist mehr als schwach. Man liest eigentlich nur weiter, weil man nach dem Sinn in der Handlung sucht und bekommt stattdessen nur mühsame Erklärungsversuche geliefert, die einen absolut faden Beigeschmack haben.

Wenn sich nun der Leser der Rezension fragt, warum ich mit dieser schonungslosen Kritik dennoch so vage geblieben bin: mehr Substanz ist nicht vorhanden und man darf nicht zuviel verraten. Vielleicht gibt es doch noch jemanden, der dieses Buch lesen möchte...

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Letzte Kommentare:
01.08.2016 10:58:14
Tony de Vil

Viele Für und Wider in den Kommentaren. Stelle dabei fest, dass ich vermutlich eine ganz andere Lesart besitze als manch anderer Konsument von Patricia Cornwell.
Erst einmal verfügt das Buch über eine brauchbare Idee, die im Prinzip auch bis zum Ende durchgezogen wird. Deshalb lässt es sich also zumindest lesen, was ich von vielen anderen Titeln auf dieser Seite gern verneinen möchte.
Die vielen Gründlichkeiten in der Frage von Details (Analyse von Blutspuren, Waffenbeschreibungen et. pp.) sind durchaus eine interessante Variante - literarisch aber leider unwirksam. Darum vermutlich doch verzichtbar. Die Charaktere - glaubwürdig oder unglaubwürdig - sind eben Charaktere. Wie oft ertappen wir uns selbst dabei, dass wir bei einem Ereignis oder einer Person sagen, wir würden das nicht glauben oder für möglich halten. Und doch ist es Realität. Ich finde solche Debatten müßig. Sie haben etwas von "sich nicht mehr überraschen lassen können". Wer alles schon weiß und nur erwartet, dass sein Welt- und Menschenbild bestätigt wird - vorrangig noch pausenlos - der sollte keine Bücher lesen, Krimis erst recht nicht.
Denke, meine Zeit war trotz keiner Weltliteratur nicht vergebens geopfert.

30.10.2014 06:55:12
TomTom

Mir wurde dieses Buch empfohlen und doch großer Bedenken habe ich es gekauft.
Jetzt muss ich sagen: leider.
Es ist ein vollkommen durcheinander geschrieben und hat einen schlechten Schreibstil.
Manche Gespräche/ Dialoge sind einfach merkwürdig.
Ich bin nicht der Meinung,dass dieses Buch lesenswert ist.
Und bin wieder einmal von einer weiblichen Autorin im Thrillerbereich enttäuscht.

26.04.2013 15:15:30
Leserin

Man könnte meinen, die Autorin habe zu der Zeit, als sie dieses Buch fabriziert hat, ihre Mid-life-crisis gehabt.
Im vorherigen Buch habe ich hunderte Seiten lang das Elend der Hauptfigur ertragen, nur um jetzt die Wiederauferstehung ihres ach-so-geliebten Weggefährten mitzuerleben. Als wäre die "Asche-über-dem-Meer-verteilen-"Aktion nicht schon melodramatisch gewesen... Keine Leseempfehlung. Wer nicht unbedingt Lust hat diese Reihe weiter zu verfolgen, denn ein Buch baut ja auf dem nächsten auf, der möge die Zeit, die er in dieses Buch investieren wollte, doch lieber anders verbringen.

14.02.2013 16:40:01
Jaro

Vielleicht gibt es doch noch jemanden, der dieses Buch lesen möchte …
Das würde ich abraten.
Das Buch gehört zum den, der unsere Welt absolut nicht braucht.
Das ständige beobachtungen der Würmer, der sich in der menschlichen Leiche enwickeln, ist eckelhaft. Die Peronen und die Handlungen die Authorin bechschreibt, sind absolut unglaubwürdig.

18.10.2012 09:01:06
Charles Waldorf

Kling nicht gerade nach Empfehlung. Aber wer bis hierher sämtliche Romane der Reihe gelesen hat, und zudem auch noch weiß, daß die Letzten wieder an Qualität gewonnen haben sollen, der wird nicht umhin kommen, auch diesen zu lesen, der Vollständigkeit halber...Etwas verwirrt war ich über den Wesley's Tod in "Brandherd" weil ich nämlich "Scarpetta" zuerst gelesen und dann erst mit "Band 1" begonnen habe. In "Scarpetta" waren Kay und Benton verheiratet, in "Brandherd" ist er "gestorben". Dadurch war eigentlich zu erwarten, das Cornwell irgendwann die Kurve kriegen mußte.

18.08.2009 19:05:08
Dr.Dieter Rohnfelder

So schlecht wie die Kritikerin von Krimi-Couch.de finde ich das Buch nicht. Der neuer Erzählstil (Präsens, nicht mehr Kay als Ich-Erzählerin, sondern Erzählung aus der Perspektive vieler Personen) ist ungewohnt, die sehr kurzen "Kaptel" sorgen aber auch für Abwechslung. Dass der Plot (der "Werwolf" und sein schöner Bruder) märchenhaft und völlig unglaubwürdig ist, war schon in den beiden früheren Bänden der Trilogie angelegt. Die "Wiederauferstehung" Bentons ist mit dem Zeugenschutzprogramm durchaus schlüssig erklärt, und auch die Umstände seines vermeintlichen Todes in "Brandherd" verbauen diese Version nicht. Trotzdem werde auch ich den Verdacht nicht los, dass Patricia Cornwell ihn zunächst tatsächlich sterben lassen wollte und später merkte, dass er für weitere Scarpetta-Romane einfach unverzichtbar ist (nur insoweit ist der ansonsten "hinkende" Vergleich mit "Dallas" zutreffend). Mich ärgert aber besonders, dass die Leser im "Letzten Revier" endlos mit Kays Trauerarbeit gelangweilt wurden. Mehr als ärgerlich ist die kaltblütige Ermordung von Marinos Sohn; das ist ekelhaft, für den Plot unnötig und ohne Beispiel in den Scarpetta-Romanen (im "Blinden Passagier" wird die Tötung des entwaffneten "Werwolfs" noch verhindert). Eine sehr gute Figur ist die Louisiana-Polizistin Nic Robillard - immerhin. Ganz schwach ist - wie einige Leser zu Recht anmerken - der Schluss, der auch erzählerisch missglückt ist. Wer sich durch das "Letzte Revier" gequält hat, sollte auch dieses Buch noch lesen. Ich kann nur hoffen, dass Patricia Cornwell nicht auf die Idee verfällt, Jean-Baptiste Chandonne irgendwann aus der Versenkung zu holen...

10.09.2008 15:38:09
Leonora

Mein erstes Buch der Autorin mal abgesehen von einem Hörbuch war "Die Dämonen ruhen nicht".
Ich fand die Geschichte recht lesenswert und gar nicht so schlecht aufgebaut. Ein wenig melodramatich muten die Umstände der Hauptfigur Kay Scarpetta an, die plötzlich einen längst tot geglaubten Geliebten gegenübersteht.

Ich beurteile das Buch als durchaus lesenswert auch wenn ich vom Ende sehr enttäuscht war. Die Spannung löst sich viel zu leicht und in einer recht einfach erdachten Situation.

27.08.2008 12:41:52
dominik

Anscheinend müssen hier die intelligentesten Leser und Kritiker anwesend sein, bin der Meinung, dass der Schreibstil gut geändert wurde, da dies die Möglichkeit gab, Benton, Pete und auch Lucy aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Vor allem gefällt das "düsterne" an diesem Buch, es wirkt bedrückender und melancholischer, vlt liegt das daran dass ich sowas auch mag (bin henning mankell fan).
Würde dem Buch 4 von 5 Daumen geben :)

18.06.2008 10:42:53
Susanne Heinze

Ich war früher ein großer Fan von den Kay-Scarpetta-Romanen, habe jeder neuen Ausgabe entgegegefiebert. Seit "Die Dämonen ruhen nicht" wars das. Dieser furchtbar schwer zu lesende Schreibstil im Präsens und nun auch noch statt Ich-Form in der der 3. Person!!! Als hätte man ein völlig anderes Buch in der Hand. Da nützt auch die spannendste Story nichts. Und leider ist die auch nicht das, was sie mal war. Konstruiert und durchschaubar. Ich habe mir jetzt den aktuellsten Band "Defekt" nach 3 Jahren Abstinenz aus der Bibliothek geholt, leider immer noch der gleiche Stil. Das nervt so, dass mich die Story schon gar nicht mehr interessiert. Schade drum. Zum Glück gibt`s Kathy Reichs.

12.06.2008 10:30:35
tedesca

Ich fand es auch langweilig, obwohl mich die Figur Jean-Baptiste immer irgendwie fasziniert hat. Aber die Handlung ist dermaßen an den Haaren (!) herbeigezogen, dass man sich immer wieder fragt, warum man das Buch nicht aus der Hand legt. Ich hab's fertiggelesen, und gelohnt hat es sich nicht.

Schade, ich war immer ein Fan von Kay Scarpetta und ihrem Team, aber leider entwickelt sich die ganze Geschichte in eine Richtung, die mir immer weniger gefällt.

03.06.2008 22:46:38
sony

Bitte nicht lesen. Völlig überflüssig und langweilig. Ich habe einige Seite einfach weggelassen, um schneller ans Ende zu kommen. Leider nicht mehr so gut, wie die Anfänge.

07.01.2008 00:13:11
Kadda

Als großer Krimi- und Cornwell-Fan arbeite ich mich nun schon seit geraumer Zeit durch die Scarpetta-"Saga". Die letzten drei Bände fand ich alle aufregend und spannend - vor allem, da sämtliche Charaktere mehr Profil erhalten haben und auf einmal mehr berührten. Trotz der an sich spannenden Story, war ich doch etwas enttäuscht über dieses Buch, denn die bzw. der Überraschungsmoment(e) wirkten gekünstelt und übertriebend. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt "Warum?" und bin weiterhin der Meinung, dass man die "Dämonen" hätte ruhen lassen sollen. So wirkt es einfach zu unnatürlich. Ich hoffe, dass die nächsten Bände wieder etwas mehr Realität bekommen. Trotz allem finde ich es sehr schade, dass diese Wendung im Privaten gewählte wurde.

16.10.2007 14:15:10
Maike

Ich fand das Ende mittelmäßig. Ich hatte es mir echt spannender vorgestellt. Am langweiligsten fand ich die Stellen, wo Benton sich mit Mariono über den mann aus dem Gefängniss unterhalten hat. Das Buch hat mich überhaupt nicht inspiriert. aber eigentlich bin ein Fan von solchen Büchern, die mit Gerichtsmedizinern zu tun haben. Aber das Buch ist wirklich nicht zu empfehlen.

26.09.2007 19:44:17
Chris.

"Die Dämonen ruhen nicht" ist das Geld nicht wert, vielleicht wenn man es als Sonderangebot oder so bekommt, sonst kann ich nur sagen: Lasst es lieber liegen, es gibt so viele Bücher die besser sind. Enttäuschend für alle Cornwell-Fans. Der neue Schreibstil tut ihren Büchern definitiv nicht gut! Des Weiteren kaut sie immer noch die alten Themen durch, die eigentlich schon längst nicht mehr interessant sind.

20.08.2007 13:30:18
Alokasie

Ich habe alle Bücher dieser Reihe gelesen, und fand bis jetzt alle super. Dieses Buch fand ich "in Ordnung". Mich hat extrem das lasche Ende gestört, es war weder Spannung noch Action vorhanden, total unspektakulär und so beschrieben, dass man gar nicht gemerkt hat, dass jetzt das Finale ist. Ich wollte es aber auf jeden Fall lesen, trotz der schlechten Kritik, da man sich ja gerne eine eigene Meinung bildet und ich das nächste Buch auf jeden Fall lesen werde.

30.07.2007 10:14:05
Thomas Heidler

Der eindeutig schlechteste Scarpetta-Roman. So langsam aber sicher werden die Hauptpersonen (außer Marino) unsympatisch. Die Autorin lässt sogar Selbstjustiz in einem positiven Licht erscheinen, nur weil ihre "Lieblings-" Protagonistin Lucy davon Gebrauch macht.

Da hört bei mir allerdings der "Spaß" auf.

28.06.2007 11:41:45
Chris

Ich bin, oder besser gesagt ich war, ein großer Fan von Patricia Cornwell. Ihre Bücher führten dazu, dass ich mich für Krimis (speziell für Gerichtsmedizin-Krimis) zu begeistern anfing. Allerdings muss ich sagen, dass sie mit "Das letzte Revier" auch ihren letzen richtig guten Roman abgeliefert hat. Auch die anderen Serien schwächeln. Meiner Meinung nach hätte sie nie ihren Schreibstil ändern dürfen (weg von der Ich-Form) - großer Fehler. Ihre Bücher kann ich nun nicht mehr weiterempfehlen. "Die Dämonen ruhen nicht" kann man getrost auslassen, fast jedes andere Buch ist eine bessere Lektüre.

28.06.2007 07:49:31
Laura

Ich muss gestehen, dass ich mich fast durch die vorigen Meinungen davon abhalten ließ "Die Dämonen ruhen nicht" zu lesen. Sogar meine Mutter, die dieses Buch zum Geburtstag bekam, und eigentlich - wie ich - jedes Buch verschlingt, dass ihr zwischen die Finger gelangt, riet mir davon ab und sagte: "Lies es nicht, es ist langweilig..."
Aber da ich Ferien habe und etwas auf der leichtsinnigen Schiene fahre, habe ich es trotzdem gelesen.
Und zu meiner Überraschung wurde ich NICHT enttäuscht: Natürlich, es ist etwas langatmig, der Anfang zieht sich hin und das Ende ist so schnell da und schon wieder vorbei; allerdings erfährt man auch sehr viel über die Hintergründe der Personen und ich finde so etwas muss man auch schreiben können.
Vielleicht liegt es auch an der Schreibweise in der dritten Person, dass den meisten hier Scarpetta ziemlich entfremdet vorkommt, aber sie tritt in diesem Buch - dafür, dass sie die Hauptperson ist - ziemlich selten auf.
Es ist zwar nicht Cornwalls bestes Buch, aber ihr schlechtestes auf keinen Fall.

09.06.2007 16:46:35
Bettina Meier

Nach den 3 zähen Bänden "Brandherd","Blinder Passagier" und "Das letzte Revier" wollte ich Cornwell noch eine Chance geben.
Ich bin froh, dass ich dies getan habe. Ich fand die Erzählung in der 3. Person und den ständigen Prespektivenwechsel bei jedem Kapitel sehr spannend und kurzweilig.Was ein bisschen stört, ist, dass die Charaktere keine Heldengestalten mehr sind und im Untergrund arbeiten müssen. Ansonsten sehr gelungen. Weiter so...

03.06.2007 14:29:53
Claudia

Ich war auch begeisterte Scarpetta-Leserin bis vor ein paar Büchern. Kann mich nicht mehr an die Titel erinnern, aber irgendwann war´s einfach langweilig. Habe dieses Buch eigentlich nur zum Wiedereinstieg gelesen um wieder auf dem Laufenden zu bleiben, falls P.C. mal wieder besser wird. So eine konstruierte und an den Haaren herbeigezogene Story! Von Anfang an war klar, dass der Showdown in Baton Rouge stattfindet, aber wirklich erst auf den letzten Seiten und dann knallt der "Wiederauferstande" einfach alle ab, trifft seine Liebe wieder und fertig. Und dann läßt man dieses Monster natürlich fliehen, damit für die nächsten 10 Romane noch Stoff da ist. Ich hoffe "Staub" ist besser.ansonsten lasse ich es sein.

02.03.2007 15:59:03
Jan

Bei mir zu Hause stehen einige Cornwalls, die ersten Bücher waren ein AHA-Erlebnis. Dieses Buch dagegen... So ein zusammengeschusterter und hinkonstruierter Schwachsinn! Ich hatte teilweise das Gefühl, dass P.C. ihren Computer angewiesen hat, die Worte des Vorgängerschinkens in noch sinnloserer Reihenfolge aneinanderzureihen, die Heldin und vor allem ihre merkwürdige Nichte noch selbstgerechter und weinerlicher zu machen. Die Story, eh schon unglaubwürdig genug, ist jetzt noch abstruser geworden.
Mein Fazit - wer nur die ersten Bücher der Cornwall gelesen hat und sie gut findet, sollte zwingend die Finger von diesem Erguß lassen. Ich habe es leider nicht gekonnt und musste bitter dafür büßen - mir haben tagelang sämtliche Haare zu Berge gestanden - wwooooouuuuuuuuuuuu...

28.02.2007 20:05:01
Tuznelda

Also ich muss sagen, es war nicht wirklich grottenschlecht - aber es war halt auch gar nicht gut, leider...
Hab es trotz der Kritiken gelesen, weil es mich einfach interessiert hat wie und ob sich die Figuren weiterentwickeln.
Mein größtes Problem mit dem Buch ist einfach diese abstruse Geschichte mit dem Wolfsmann - das nervt und ich hab diese Kurzkapitel wirklich nur quergelesen, weil da auch nix Wichtiges drin stand! Ich verstehe nicht, wieso er nochmals eine Rolle spielen musste..!? Find den Kerl nur eklig und pervers und eigentlich hätte man ihm auch den Stoß verpassen können...
Die abstruse Geschichte um seinen Zwilling und dessen Gehilfin hätte auch gereicht. Die ist an sich auch nicht wirklich verkehrt, wenn nicht tausende von Zufällen plötzlich ein großes geheimnisvolles Ganzes ergeben würden. Die Sache mit der Mutter von Nic, die dann auch mit dem Chandonne-Clan zu tun hatte...!??? Sehr sehr konstruiert und sehr schade, wie ich finde.
Lucy find ich in diesem Buch gar nicht soo nervig - ich finde es eher positiv, dass ihre rauhe, kalte Kämpferfassade etwas bröckelt wegen ihrem Auslandsaufenthalt... sie wird nunmal immer Superwoman bleiben! :D
Und ich fand es äußerst gewöhnungsbedürftig, dass sie jetzt in der 3.Person schreibt - aber es ging nach den ersten Kapiteln.

26.02.2007 18:24:38
Tunia

Auch ich habe ziemlich viele Romane von Patricia Cornwell gelesen - und habe jeden einzelnen von ihnen geradezu verschlungen, so auch "Die Dämonen ruhen nicht". Das Buch ist einfach klasse, sehr spannend und überhaupt nicht unlogisch, oder was sonst noch hier darüber geschrieben wird! Ich für meinen Teil kann es wärmstens empfehlen!

26.02.2007 17:23:47
Bea

Ich habe alle Patricia Cornwell Romane gelesen und war über Benton\'s Tod fassungslos. Beim vorliegenden Buch "Die Dämonen ruhen nicht" hat mich beim Lesen schon das "Ausschweifen" beim Schildern der Gedanken/Vorstellungen des "Wolfsmenschen" gestört, von Benton\'s Auftauchen war ich richtig überrascht, was ich aber nicht verstehen kann ist das lieblose Ende dieses Romanes. Da , wo es um das Wichtigste geht, die Gefühle von Kay Scarpetta, die Auflösung der Morde, das Auffinden des Hauses, da wird "geschlampt", das wird in 10 Seiten abgetan. Selten war ich nach Beenden eines Buches so "leer", ratlos, ja ich habe sogar nachgesehen, ob das Buch vielleich fehlerhaft ist, ob mir die wichtigsten Seiten fehlen. Zum ersten Mal bin ich enttäuscht über das Ende eines Buches.

20.02.2007 16:57:55
Astrid

Also ich habe bis jetzt auch jedes einzelne Werk von P.C. gelesen und ich kann die Kritiken nicht verstehen...
Habe jeden Band mit Begeisterung verschlungen und auch wenn ich es in diesem Teil etwas unglücklich fand einen vermeintlich Toten wieder "auferstehen" zu lassen, bin ich trotz allem der Ansicht das es sich super gelesen hat...
Das es darauf hinausläuft, war mir schon im Tel "Blinder Passagier" klar, nur hätte ich es einfach anders gelöst...
Bin auch gespannt auf den nächsten und kann es wirklich nur empfehlen.
An alle die mit dem Teil anfangen: Liegen lassen und bei Band 1 anfangen:-) Mein erstes war damals dummerweise "Das letzte Revier" ...

26.01.2007 15:58:10
Alexandria

Als ich "Die Dämonen ruhen nicht" das erste
Mal aufschlug, vergewisserte ich mich mehrere Male, dass dies wirklich ein Kay-Scarpetta-Roman von P. Cornwell ist. Der Perspektivwechsel und die Schreibform im Präsens irritierten mich dermaßen, dass ich gar nicht zu lesen anfangen mochte.
Allerdings hoffte ich, es wäre eine Art Experiment, eine derartige Erzählweise bei dem einen oder anderen Kapitel anzuwenden. Leider habe ich mich getäuscht.

Die Geschichte um den Werwolf Chandonne wird immer verwirrter. Auch wenn noch ein weiterer Band die Chandonne-Geschichte behandelt, finde ich das Ende in diesem recht abrupt und lieblos. Es wird zwar soweit alles aufgelöst was zur Zeit aufzulösen ist, allerdings werden unpassende Kandidaten einfach getötet und die Erklärungen sind mehr als fadenscheinig.

Ich glaube, Cornwell hat nun diese Perspektive gewählt, weil sie ihrem Alter-Ego Scarpetta und ihrem Kindheits-Trauma-Alter-Ego Lucy nun Attribute wie "elegant, wunderschön, perfekt, machtvoll" anhängen kann. Die Beschreibungen der Protagonisten wirken absolut überkandidelt, und wenn Scarpetta so perfekt ist, sollte sie mit dem kaputten Säufer Marino gar nicht mehr reden - so wird es dargestellt.

Alles in Allem ist das Buch absolut lächerlich. Ich habe es zwar bis zum Ende durchgelesen, weil ich mir einen Funken Logik versprach, aber ich wurde enttäuscht. Die ersten Bücher der Romanreihe gefielen mir sehr gut, aber es scheint wirklich, Cornwell fällt einfach nichts mehr ein.

10.12.2006 20:04:55
Steffi

Hallo,

ich bin noch mittem im lesen und etwas geschockt über die negativen Beiträge. Ich muss aber auch dazu sagen das dies das erste Buch von Patricia Cornwell ist das ich lese und ich finde es bis jetzt eigentlich ganz gut. Das liegt aber sicher daran das ich bis jetzt mit meinen 19 Jahren echt wenig Bücher gelesen habe (leider!!) und auch keinen Vergleich zu den anderen Büchern habe. Also habe ich beschlossen beim ersten Werk dieser Autorin anzufangen wenn ich Die Dämonen ruhen nicht zuende gelesen habe (das macht doch Sinn oder!?). Aufgrund der guten Kritiken zu den anderen Werken freu ich mich schon sehr darauf!!!
Liebe Grüße an alle begeisterten Leser und an die die auf dem Weg dahin sind ;-)

07.12.2006 20:12:48
clare1512

??? Was war das denn???
Habe bis jetzt alle Bücher mit der Titelheldin Kay Scarpetta gelesen. Das letzte Revier war schon nicht der Knaller. Aber das hier???
Hätte ich doch nur die Kritiken vor dem Buch gelesen, es wäre nicht auf meinem Wunschzettel gelandet und damit auch nicht als liebgemeintes Geschenk von meinem Schatz in meinem Bücherregal.
Wo ist meine alte Serienheldin geblieben?
Was soll dieser Unsinn, daß Lucy und Brendon zu Söldnern werden?
Ach ja, Brendon ist wieder von den Toten aufgestanden. Nur gut daß das Haarmonster wieder, auf der Flucht ist. Da hat Frau Cornwell noch einen Aufhänger im Ärmel. Schade, hatte mich immer auf die Romane von ihr gefreut.

17.11.2006 15:13:41
Marlis Kirschenmann

Ich kann der oben aufgeführten Kritik nur von Herzen zustimmen. Man fragt sich wirklich schon seit Blinder Passagier was die Autorin dazu bringt, immer abstrakter die Geschichten zu spannen. In den ersten Bänden sind es noch spannende Krimis mit einer Rahmenhandlung, die sich gut einfügt, nicht dominiert, aber doch gerne weiter verfolgt wird. Ab Blinder Passagier dreht sich alles um die gleiche Mörder-Figur, bzw. Familie und man kann eigentlich nicht nachvollziehen, warum es nicht endlich eine Fortsetzung der alten spannenden Romane gibt. Die ganze Geschichte wirkt unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen. (Gefängnis, Zeugenschutzprogramm etc.) Anstatt die Autorin wieder etwas aufzupäppeln wird nur in den alten Gewässern gefischt. Früher habe ich mich auf jeden nächsten Band gefreut. Mittlerweile kann ich weitere Ergüsse der Autorin abwarten, wird es doch im nächsten Band mit Sicherheit nur eine Neuauflage von le loup-garou etc. geben. Oder vielleicht steht ja diesmal auch Jay Talley von den Toten auf.

12.11.2006 17:15:37
bluegrey28

Mir ging es wie den meisten VorschreiberInnen. Dieses Buch ist einfach nur überflüssig und ich fragte mich cie ganze Zeit - was will uns Frau Cornwell damit sagen? Die Story um Jean-Baptiste Chandon ist ja nun wirklich schon sowas von ausgelutscht und ich als begeisterte Leserin der ersten 9 Bände hätte mir sehr gewünscht, dass das Monster nun wirklich in der Versenkung verschwunden wäre. Lucy, Marino, Benton und Kay sind mir diesmal wirklich fremd geblieben. Schade

11.11.2006 14:38:19
Silvia Vetter

Ich habe zwar noch ein paar Seiten zu lesen, möchte aber trotzdem meinen Kommentar abgeben. Es war nicht gerade das spannendste Buch von PC, aber vor allem hat mich der Schreibstil irriert. Es wirkt befremdend, wenn plötzlich von den "Helden" wie Kay und Pete nur noch die Nachnamen zu lesen sind. Das klingt so lieblos, umso mehr wenn dagegen die "Monster" wie Tally, Chandonne und Kiffin meist mit vollem Namen genannt werden.
Gelungen fand ich die Beschreibung des Verhältnisses von Talley und Kiffin. Diese böse Mischung von Sex, Gewalt und Hörigkeit war sehr eindrücklich.
Was mich störte, war der grosse Bruch zwischen Kay\'s altem und neuem Leben. Von der eleganten Vorortvilla direkt in die Bruchbude, das kann es ja nicht sein. Das Wiederbeleben von Benton fand ich nicht so problematisch, so etwas läuft im Zeugenschutzprogramm oft ab. Man lässt die alte Identität sterben und erhält quasi ein neues Leben. Was mich störte war, dass Pete und Lucy eingeweiht waren, aber ausgerechnet Kay nicht. Beim Wiedersehen bin ich noch nicht angelangt. Aber ich befürchte, das wird mit ein paar Sätzen abgehandelt.
Ich hoffe, dass P.C. resp. K.S. nun alle Altlasten abgetragen hat und wieder mit neuen Fällen starten kann.

02.10.2006 10:11:26
nolchen

Ich verfolge die Geschichte von Kay Scarpetta schon seit vielen Jahren. Und war immer gespannt auf die Fortsetzung. Das, was sie sich mit den Dämonen geleistet hat, hat den letzten beiden Büchern noch die Krone aufgesetzt. Es ist ganz fürchterlich, unrealistisch und schlimm. Mein Rat: Auf gar keinen Fall lesen. Vielleicht ist es einfach an der Zeit, Kay Scarpetta in Rente zu schicken.

01.10.2006 14:07:38
Susanne Wolf

Ich finde den neuen Stil auch sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig.Das ist nicht patricia Cornwell wie man sie kennt.
Es erinnert wirklich an Dallas und ist nicht besonders realistisch,wie es sonst in den anderen Büchern ist.Bin ziemlich enttäuscht,hatte mich so auf dad neue Buch gefreut.

18.09.2006 19:01:42
Anja

Nachdem ich hier so viele negative Kommentare gelesen haben, bin ich schon etwas skeptisch an das Buch ran gegangen.
Die Story, naja, mit der könnte ich noch leben.
Aber den neue Stil finde ich echt gewöhnungsbedürftig, um es mal etwas sanft auszudrücken. Zum einen fand ich Romane aus der Sicht von Scarpetta viel besser, zum andern ist es mit einer für Cornewell ungewohnten, vulgären Sprache geschrieben. Nicht dass ich prüde wäre, aber es hat mich einfach überrascht.
Ich finde auch, dass sich die ganzen Figuren extrem zum negativen verändert haben. Obwohl ich Lucy schon immer für eine tickende Zeitbombe gehalten habe, hat mich doch überrascht, dass sie sich an einem vorsätzlichen Mord beteiligt.
Scarpetta selbst scheint der Jobwechsel auch nicht gerade gut verkraftet zu haben; sie kommt mir vor wie eine frustrierte, frühpensionierte Frau. Wo sind die feinen, sarkastischen Sprüche geblieben, die man oft zwischen den Zeilen gefunden hat?
Nur Marino, der ist immer noch Marino.

Nun, ich hoffe, dass die Cornwell wieder zu ihrem alten Stil zurückfindet.

17.09.2006 17:29:23
Siri

Ich fand dieses Buch am Schlechtesten.
Zwar kann es ,wie hier in einem Beitrag zu lesen, schon sein das ein FBI Agent seine Identität aufgeben muss ,aber das zwei wichtige Personen im Umfeld von kay die ganze Zeit über ( 6 Jahre )Bescheid gewusst haben sollen kann ich nicht nachvollziehen , zu Mal es sicher andere fähige Mitarbeiter gegeben hätte ,die ihre Aufgaben hätten übernehmen können.
Benton ist, wie das FBI, über die Geschehnisse im Bilde und Niemand scheint in den 6 Jahren etwas unternommen zu haben, außer den veröffentlichten Suchmeldungen.
Der größte Fehler ist dem FBI bei Jay Talley unterlaufen, was in diesem Roman noch unglaubwürdiger erscheint aufgrund des Wissens einer Person.
Diejenigen die sich eigentlich um den Fall kümmern müßten scheinen es nicht zu tun so das letzten Endes Selbstjustiz verübt wird .
Eine genaue Erklärung für das Vortäuschen des Todes von Benton gibt es auch am Schluß nicht, so dass man hier vielleicht noch teilweise hätte verstehen können warum so und nicht anders gehandelt werden konnte.
Desweiteren ist es sehr mühsam sich durch die Kapitel hindurch zu arbeiten, da die Story an vielen Schauplätzen spielt.
Nicht ganz so negativ fand ich die veränderte Schreibweise, da man sich so auch besser in die anderen Charaktere hineinversetzen kann .
Eine wirkliche Empfehlung kann ich nicht aussprechen. Nur für Diejenigen die absolute K.S. Fans sind und auch weiterhin die Bücher kaufen wollen ,ist es Aufgrund des Auftauchens von Benton zu empfehlen das Buch zu lesen um wenigstens eine kleine Erklärung zu erhalten.

12.09.2006 13:48:06
Mareike

Hallo Krimicouch-Leser,

ich bin noch mittendrin beim Lesen, aber gut geht es mir nicht von der Hand.

Empfinde den Stil (oder ev. die Übersetzung) als wirklich schlecht - habe allerdings nicht alle Kommentare gelesen, hat sich jemand schon die Mühe gemacht und festgestellt, ob das Buch von jemand anderem übersetzt wurde als sonst?

Kann mich den bisher gelesenen Kommentaren nur anschließen, habe mich auf das Buch gefreut und es hat mich bislang enttäuscht.

08.09.2006 21:15:55
sandra

hallo,
als großer scarpetta fan habe ich mich auf dieses buch gefreut.
leider musste ich feststellen das es einfach nur langweilig ist und nicht annähernd so spannend wie die anderen scarpetta bücher ist.ich sammel nur die taschenbuch ausgaben und warte darauf das mir staub endlich geliefert wird und ich dann nicht wieder total entäuscht bin.
ich hoffe es war nur ein ausrutscher von pc!!trotzdem wünsche ich allen viel spaß und spannung beim lesen!!!

02.09.2006 22:13:22
laura

leider kann ich mich allen anderne nur anschliessen, schade , um es mal in einem wort zusammen zufassen. ist in etwa so wie weihnachten, erst kann mans gar nicht erwarten, ist es da gefallen einem die geschenke nicht und man fragt sich warum man sich so darauf gefreut hat , und hat nur noch die hoffnung, daß es beim nächsten mal besser wird

02.09.2006 22:05:24
Serry

Ich muß sagen, daß mich die Dämonen auch sehr enttäuscht haben, aber nicht wegen der Brandherd-Wendung , die meinem romantischem Herz sogar sehr gefallen hat sondern wegen dem Ende. Ich hab verzweifelt versucht umzublättern um weiter zulesen, aber da kam nichts mehr. Bildlich vergleichen kann man die Dämonen mit einem schönen buntern Ballon den man aufbläst und aufbläst und als er platzt - nichts als lauwarme Luft. Schade, hoffentlich macht P.C. mit Bestie wieder was gut.

12.08.2006 21:35:55
Sharon

Nun ja, ich bin mit den Kritiken auf Krimicouch nicht immer einer Meinung, aber zu den Dämonen muss ich sagen, ihr habt echt noch untertrieben.
Ich mag P.C. sehr ... eigentlich... aber dieses Buch?
Oder hatte die Übersetzerin einen schlechten Tag beim Übersetzen?
Spaß beiseite, eigentlich müßte man bei Cornwell doch meinen, dass sie nach so vielen guten Bücher schreiben kann. Was sie allerdings hier vorlegt, liest sich wie ein schlechter Anfängerroman. Krude Story, schlechter Stil, ich denke mal, ein unbekannter Autor wäre damit gnadenlos durchgefallen.
Habe mir die Dämonen glücklicherweise nur ausgeliehen, viel "quergelesen", weil einfach uninteressant.
Cornwell sollte Scarpetta und Benton an einen warmen Ort in den Ruhestand schicken. Die beiden haben es wahrlich verdient... und wir Leser auch.

03.07.2006 21:52:27
Irena

Also ganz ehrlich, es ist ein großartiges Buch mit einem noch großartigereren Ende. Das Wesley wieder lebt ist auch ziemlich realistisch, wie oft kennt man das aus realem Leben, dass FBI Agenten untertauchen und ihren Tod vortäuschen. Den Einzigen Mangel hätte ich wirklich an der Lyrik des Textes das nach einer Weile erschlafft. Und auch die Kapitel an sich sind etwas merkwürdig gestalltet, aber ansonsten hat P. C. auch diesmal gezeigt, dass sie es kann. Und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

12.12.2005 11:39:58
Beata

also ich hatte anfangs auch mühe mit diesem buch, aber jetzt (bin fast am ende) finde ich es gut und spannend. was mich auch ein wenig enttäuscht hat, ist, dass benton auf einmal wieder lebt. klar, ich war traurig, als er "starb" aber das ist schon ein wenig unrealistisch. was mich noch ein wenig stört, ist, dass wir scarpettas gefühle nicht mehr so mitbekommen wie früher. ich bin immernoch ein riesen fan von patricia und freue mich schon aufs nächste buch :)

11.12.2005 12:43:03
Thallium

ich war ein rießen großer p.C. fan bis sie dieses schwachsinnige buch geschrieben hat. sie tritt die story total tod. Benton ist mal tod dann hat er wieder alles nur eingefädelt. die geschichte hat keine pointe mehr wie ich sie von P.C. gewöhnt bin. das buch ließ sich nur schwer lesen und vom ende will ich gar nicht erst reden. das buch ist geld-und zeitverschwendung.
diese frau weiß einfach nicht was sie will sie läst wesely sterben dann wieder "auferstehen".
auch kay Scarpetta die ich immer für sehr intellegent hielt ist plötzlich nur noch eine blöde kuh die nicht weiß was sie will, einer anderen frau den mann weg nimmt und eigentlich nur noch säuft sie ist ohne ziel und aus der unheimlich intellegenten, selbstbewussten, zielstrebigen frau ist plötzlich nur noch eine blöde kuh ohne zukunftsaussichten.
mein Tip für alle: nützt eure zeit und euer geld für was sinnvolles und lest was andres. was ist egal denn es gibt nichts schlimmeres als dieses buch.

04.09.2005 11:51:57
mawoi

Abgesehen davon, dass der Roman eine für mich nicht in einen gedanklichen Zusammenhang zu bringende Handlung hat, passen auch die einzelnen "Kapitel" stilistisch gar nicht zusammen. Mir kommt es vor, als hätten einzelne Schüler einer Schulklasse den Auftrag bekommen, jeweils einen Abschnitt zu formulieren. Grauenhaft!! Die Sprache ist einfach nur vulgär!

22.08.2005 14:47:06
Alexander Tsekos

Ich bin ja mittlerweile auch ein Scarpetta-Fan, obwohl ich (Schande) noch nicht alle Bände gelesen habe. Schlecht finde ich:
1. Lucy begeht unterm Strich einen Mord!
2. Tote erstehen auf. Ein Kunstgriff, dem ich noch nie etwas abgewinnen konnte.
3. Kurz vor Schluss des Buches wunderte ich mich die ganze Zeit, wie wenig Seiten übrig sind. Der Schluss wirkt dann auch, als wenn das Buch nur noch schnell fertig werden sollte.
aber gut finde ich hingegen:
1. Die Protagonisten scheitern realistisch. Scarpetta hat gekündigt. Marinos Auszug aus seinem Haus deutet eine Veränderung des Lebens an. Auch Profis können berufliches nicht immer so wegstecken.
2. Bei allen nervigen Mängeln: Gelesen hatte ich es sehr schnell!

16.08.2005 08:59:30
Anja

Hallöchen nochmal...ich muss sagen,dass ich Lillian zustimmen mus in der Sache mit der Übersetzung.Ich finde es furchtbar,wenn Patricia cornwell Bücher im Präsens geschrieben sind.erstens lässt es sich dann nicht gut lesen(ungewohnt)und zweitens kann man sich dann nicht so gut in die Person hineinversetzen.Bei "Jack the Ripper" ist es ganz schlimm.ich habe das Buch nach einigen Seiten weglegen müssen,da es viel zu schwer für mich war mich in die Person hineintzuversetzen.Auch die vielen Zeitsprünge sind schlecht für das verständnis.Sonst liebe ich diese Bücher aber das war zu viel...na Dann noch viel Spass mit "Die Dämonen ruhen nicht"...!" :-) und bitte meldet euch bei mir,wenn ihr was wegen den Taschenbüchern in Erfahrung bringen konntet. Also bis dann dann irgendwann.

16.08.2005 08:51:49
Anja

Hallöchen ihr da draußen!Ich find das Buch voll spannend und mich würde mich freuen,wenn mir jemand schreiben könnte,wenn dieses Buch und Staub als Taschenbuch raus sind(Cool_Woman46@web.de)...Danke im Vorraus Anja

01.08.2005 14:38:52
Marie Claire

Ich habe irgendwo gelesen daß Patricia Cornwell durch das Schreiben Ihre Bücher sich selbst therapiert, denn sie hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich.

Dieses Buch überschreitet alle Grenzen des guten Geschmaks.
Was sich z.B.in dieser Fischhütte abspielt ist einfach grotesk.

Außerdem,wo steht es geschrieben daß derbe Wörter, Geschmaklosigkeit und primitive Personen einen guten Krimi machen?

Also ich habe eigentlich einen Wunsch: Frau Cornwell, werden sie gesund damit sie gute Bücher schreiben können!

06.07.2005 19:09:55
Lilian

Habe bisher alle in Deutsch erschienenen Bücherüber "Kay" gelesen u. musste feststellen, dass es an der deutschen Übersetzung liegt!! Einen Roman in Präsens zu lesen ist der Horror - leider wurde auch "Staub" wieder von der selben Dame übersetzt! Hier müsste meiner Meinung der Verlag eingreifen!
Auch kann in einem der Vorgängerbände Detective M. nicht wieder per "Sie" mit Kay sein - absoluter Schwachsinn der Übersetzung!!! So macht P.C. einfach keinen Spaß mehr!

22.04.2005 23:13:46
Lilly

Auch ich habe alle Kay Scarpetta Romane der Reihe nach gelesen. Ich war absolut begeistert. Doch der Roman "Die Dämonen ruhen nicht" hat mir überhaupt nicht gefallen. Frage mich nur, warum der Stil so drastisch geändert wurde. Habe sogar vermutet, dass jemand anders diesen Roman geschrieben hätte. Er ist den vorangegangenen 12 Romanen überhaupt nicht ähnlich. Hoffe dass der Band 14 "Staub" wieder im alten Stil geschrieben wurde. Dieses Buch muss ich mir erst besorgen.

14.04.2005 22:54:36
Josie Knutzen

Ich habe alle Kay-Scarpetta-Romane gelesen und bin nun bei "Die Dämonen ruhen nicht" gelandet. Absolut unlesbar. Nicht mit den anderen Romanen vergleichbar, falsche Figur im Vordergrund, falsche Zeiten, falsche Plots, alles, was in den bisherigen Romanen abgearbeitet wurde ( Greta sowieso, Jean-Baptiste Chandonne, Benton Wesley etc.) erscheint plötzlich wieder... ich habe das Gefühll, dass Frau Cornwell irgendwass zum Ende bringen will. Auch die Zeiten stimmen nicht. Frau Scarpetta müßte eigentlich schon mittlerweile sechzig oder so sein, wenn ihre Nichte fast oder ganz gute dreißig ist. Passt alles nicht so richtig.

10.03.2005 19:19:37
Marie

Man sollte Patricia Cornwell nichts mehr glauben. Ständig revidiert sie Ereignisse und Erzählstränge aus ihren andern Romanen. Was soll denn eine Aufklärung und das Dingfestmachen eines Täters, wenn sich in einem folgenden Band herausstellt, dass ein ganz anderer der Täter war und dass manche andere Details auch nicht gestimmt haben? Wie soll ein Leser eine Person, ihre Gedanken und Gefühle ernst nehmen, wenn er damit rechnen muss, dass der Autor ihm im nächsten Band erzählt: "Ätsch, so wars nicht (und wenn ich jemanden sterben lassen, mußt du es auch nicht für bare Münze nehmen)".

04.03.2005 11:22:04
Elisabeth

Ich habe vor ca. drei Monaten angefangen, die Kay-Scarpetta-Romane zu lesen und ich hätte niemals gedacht, dass ich je von etwas abhängig sein würde, doch ich bin es geworden. Ich verehre Kay und liebe jede ihrer "Macken", da sie sie nicht so glatt erscheinen lassen, wie viele andere Krimihelden. Ich verzehre mich förmlich nach jedem Wort, nach jedem Gedanken, oder Beschreibung von ihr und gehe schon ewig nicht mehr ohne Buch aus dem Haus, da PC mir gezeigt hat, welche Macht Worte haben. Ich verdanke ihr unendlich viel und ihre Bücher bedeuten mir auch unendlich viel. Doch seit sie in "Die Dämonen ruhen nicht" angefangen hat, die Erzählperspektive zu ändern, bin ich etwas enttäuscht. Man erfährt kaum noch die Gedanken oder Gefühle von Kay, die mich so verrückt nach ihr gemacht haben. Überhaupt steht Kay nicht mehr genug im Mittelpunkt und wenn man mal bedenkt das dieser Mann (Benton Wesley) ihr so viel bedeutet hat, dass sie praktisch gestorben ist, als sie meinte, dass er tot wäre, war das Widersehen reichlich kömisch (obwohl andererseit alles andere unlogisch gewesen wäre). Ich habe "Trace" schon auf Englisch gelesen und möchte nicht zu viel verraten, doch trotzdem muss ich sagen, dass dieses Buch, die Leser die genau so empfinden wie ich, auch enttäuschen wird. Trotzdem ist sie eine Göttin für mich und wird es auch immer bleiben.

06.02.2005 11:12:24
Elke

Als eingeleischter P.C. Fan habe ich vor gar nicht so langer Zeit alle Bücher in der chronologischen Reihenfolge gelesen.
Wenn ich es nicht wüsste, wurde ich diesen "wirr" zusammengeschriebenen Roman nicht als ein P.C. Werk erkennen. Ich finde ihn einfach nur schlecht. Keine wirkliche Spannung, keine Logik. selbst die Erzählweise der Ich-Form ist nicht mehr vorhanden. Von den Charakterien der "alten" Aktivisten wie Scarpetta, Marino, Lucie ganz zu schweigen.

04.02.2005 09:38:57
Teufel

das Buch war mehr wie schlecht.die Handlung war total abgegriefen, die Erzählperspektive war misserabel und die Figuren einfach nur noch verkorkzt. Die erfolgreiche Pathologin Kay S. die nie aufgab, wurde zur einer Arbeitslosen nite, die nur noch den Kopf in den Sand steckt. Von der Handlung will ich gar nicht erst sprechen, denn es gab überhaupt keine. das mit B.W. war wirklich noch der Kipfel. zuerst hinter geht er seine Frau, und dann macht er noch einen auf Leiche. kapiert ihr es nicht das Tote nicht mehr leben. ich habe P.C.wirklich bewundert. Durch sie habe ich beschlossen Pathologien oder Kriminologin zu werden. aber sie hat mich wirklich enttäuscht.

27.01.2005 22:31:06
Verena

Habe das Buch auch gerade gelesen. Da ich nun eine ganze Zeit lang Kathy Reichs gelesen habe, übrigens nur zu empfehlen, war PC nun wieder eine willkommene Abwechslung. Fand den Roman phantasiereich und interessant und Chandonne stört mich nicht im Geringsten. Gefehlt haben mir auch die medizinischen Untersuchungen und Berichte, die waren immer so schön "eklig"... ;o) Werde aber den nächsten Roman auch wieder verschlingen, bin nämlich scarpettasüchtig!

19.01.2005 12:23:08
Michael Scheid

Das Buch habe ich in einem Tag gelesen. Patricia Cornwell kann es besser. Das Thema der französischen Familie Chandonne ist ausgereizt und es erscheint mir sehr weit hergeholt, dass jemand so einfach aus dem Todestrakt eines Staatsgefängnisses ausbrechen kann.
Der Schluß erscheint mir sehr unglaubwürdig und die Moral des Buches zumindestens fragwürdig.

13.01.2005 11:49:02
Andrea

Die alte Schreibweise war besser und nicht so Verwirrend. sie fällt immer wieder in die alte schreibweise zurück.
aber im entefekt ist es egal wie geschrieben wird, hauptsache das buch ist genial und spannend.

11.01.2005 17:27:09
MEY

Ich bin gar nicht der gleichen Meinung,
ich finde die neue Art der Schreibweise Interessant. Es zeigt mir persöhnlich, dass Sie einen neuen Stil sucht ihre Geschichten zu beschreiben. Wobei ich auch finde das die Kapitel, ein bisschen wirr od. besser gesagt durcheinander geschrieben sind. Trotzdem meine Komplimente an Patricia Cornwell!!
You are, and will remain the best autor, in my eyes!!
A big Thanks.....!!!

09.01.2005 16:29:43
Karin

War ebensfalls mächtig enttäuscht. Schon das umändern der gewohnten "Ich-form" hat mich schockiert. Aber das war ja wohl noch das geringste Übel. Ich musste mich echt überwinden um diesen Schund fertig zu lesen. Die Figur des Baptiste ist mir ja schon in den vorigen Büchern mehr als unglaubwürdig erschienen, aber ihn dann von Buch zu Buch vorgesetzt zu bekommen...
Hab dann anschließend "Das Kreuz des Südens" angefangen und war noch enttäuschter. Habe nach den ersten 150 Seiten einfach aufgehört zu lesen, weil ich es einfach so blöd gefunden habe. Zum Glück leih ich die Bücher immer aus der Bücherei aus, sonst wäre nur noch schade ums Geld. Für mich ist PC jedenfalls gestorben, da kann sie in Zukunft schreiben was sie will

08.01.2005 15:00:39
Sven

Ich habe den Roman gelesen und freue mich schon auf den nächsten, den ich mir notfalls auch in englisch besorgen werde, um ihn so früh wie möglich lesen zu können.
Die Kritik von Sabine Reiß ist nicht korrekt.
Das Buch ist total spannend und lässt sich wie immer gut lesen.

08.01.2005 14:56:59
Romy Finger

Hallo, also ich finde nicht, dass der Roman sinnlos ist. Er ist zwar nicht so gut wie die anderen, aber auf seine Art und Weise trotzdem faszinierend und total spannend. Auch ist die andere Sichtweise, aus der Patricia Cornwell geschrieben hat, interessant. Also mal ehrlich, alle, die ein Fan von Patricia Cornwell werden sich freuen, dass Benton Wesley gar nicht tot war.
Die Bewertung von Sabine Reiß ist sehr subjektiv und eigentlich trifft sie nicht zu.

03.01.2005 22:42:09
Phoet

Schlichtweg langweilig, zum Teil dümmliche, an den Haaren herbeigezogene Handlung und absolut nichtssagende Sequenzen - durch diesen Roman musste ich mich wirklich durchquälen. Und das Ende ist dann die Krönung und lässt eigentlich Schlimmes für die Zukunft befürchten.
Ihr nächster Roman "Trace" (erscheint im Mai 2005 unter dem Titel "Staub" bei Hoffmann und Campe) scheint jedoch wieder \'back to the roots\' zu sein:
http://www.patriciacornwell.com/trace.html

Es ist übrigens kein Wunder, dass der Stil von Patricia Cornwell sich permanent zu ändern scheint. Bei 13 von mir gelesenen Romanen ist das jetzt bereits der(die) 9. Übersetzer(in) -ich weiss nicht was die Verlage sich dabei denken.

Sowas hatte ich schon einmal mit Robert Ludlum. Ein neuer Übersetzer änderte den Still völlig, und zwar zum Negativen. Ich habe danach nie wieder einen Roman von Robert Ludlum angefasst.

01.01.2005 19:43:22
Tieger

Ich war noch nie so enttäuscht! Warum hat PC es nicht lieber gelassen? Alles ist anders und nichts hat sich geändert - Lucy mordet, B. lebt, der Werwolf doch nicht blind, ..... was für ein übler Ausrutscher. Man soll Tote lieber im Grab lassen und nicht auf Teufel komm raus versuchen eine eh schon nicht mehr so gute Geschichte weiter zu schreiben. Ich war von "Das letzte Revier" schon etwas enttäuscht, aber dieses Buch ist, was das angeht, noch eine enorme Steigerung. Leider auch dieeEinzige Steigerung. Und warum bitte ist nur noch von Scarpetta die Rede und nicht mehr von Kay?????

30.12.2004 10:12:18
Jessica

Tja, viel neues brauche ich wohl nicht, zu schreiben. Dieses Buch ist ein absolutes Trauerspiel - und ich hatte mich so sehr darauf gefreut. Was sie sich dabei gedacht hat, ist mir unbegreiflich. Ich kann nur hoffen, dass die nächsten Bücher wieder spannender werden; ansonsten werde PC den Rücken kehren...

26.12.2004 16:33:51
Angela Bartöck

Kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Zu Weihnachten lese ich für gewöhnlich den neuesten Scarpetta-Roman. Ist schon richtig Tradition. Aber diesmal entlässt mich Weihnachten mehr als schlecht gelaunt. Die Ich-Form ist weg (was hat C. sich nur dabei gedacht ?). Diesen Chardonne bringe ich bald selber um. Drei Bände sind mehr als genug. Kein vernünftiges Ende. Lieblos dahin gehauen von der ersten bis zur letzten Seite. Nein, das war eine echte Enttäuschung Mrs. Cornwell.

25.12.2004 23:28:56
Petra

Ich kann mich da auch nur der Meinung der Anderen anschließen. Das Buch war eine große Enttäuschung. Ich habe alle anderen Bücher, die ich als Taschenbücher habe, mit Begeisterung gelesen. Bei ddrn war ich sogar bereit, mir das gebundene Buch zu kaufen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Hätte besser gewartet, bis dieses auch als TB rauskommt. So war es schade um´s Geld. Schon der Anfang verwirrte mich total, da P.C. anders als bisher in einer anderen Zeitform geschrieben hat. Womöglich liegt es auch an der anderen Übersetzerin. Da hat mir Annette Grube besser gefallen. Auch ist das Buch ziemlich übertrieben geschreiben, was z.B. die Nichte Lucy betrifft. Ich hoffe P.C. gibt sich für ihr nächstes Buch wieder etwas mehr Mühe. Drei Bücher über Chandonne müssten meiner Meinung nach reichen.

23.12.2004 13:24:06
Ben

Hallo,

ich lese zur Zeit das letzte Revier. Ist am Anfang auch recht wirr. Wäre besser gewesen wenn der Band in Der blinde Pasagier aufgegangen wäre. War bisher ein sehr zufriedener Leser aller Ihrer Bücher und habe mich auf ddrn gefreut.
Nach der ganzen Kritik eine Frage: hat jemand das Original von ddrn gelesen ? Vieleicht liegt der Stil an der Übersetzung ?
Ich werde diesmal das "Original" lesen bevor ich lange auf die deutsche paperback Auflage warten muss von der ich nach dieser vernichtenden Kritik ebenfalls entäuscht sein werde.
Ich bedanke mich an die offene Kritik zum Buch. Denn die hat mir bei der Kaufentscheidung des Buches bereits jetzt geholfen.

23.12.2004 12:49:54
Heidi

ich hab mich schon ziemlich zu beginn gefragt, ob p.c. dieses buch wohl selbst geschrieben hat. ausser der erzählform, die sich geändert hat, fehlten mir die fundierten medizinischen und forensischen details, was die früheren bände so authentisch machten. über die story kann man geteilter meinung sein, mir hat sie nicht sonderlich gefallen. und der baptiste geht mir langsam auf die nerven.

habe übrigens gerade "insel der rebellen" gelesen und mich durchgequält. scarpetta kommt auch mal kurz vor und ich frage mich, ob p.c. da in zukunft eine verknüpfung vorhat...

man kann nur hoffen, dass p.c. wieder zu ihrer alten form zurück findet (vielleicht müsste sie scarpetta halt fallen lassen, weil schon alles geschrieben wurde und es nur noch absurder wird... dann bitte einfach nicht mit brazil und hammer in diesem stil weiterfahren...)

19.12.2004 16:12:41
daskeksi

Hallo
bin grad noch dabei das buch zu lesen, finde es aber auch sehr schleppend. außerdem habe ich mir etwas ganz anderes erhofft, nachdem ich das andere zu ende hatte. bin direkt los und habe mir "ddrn" gekauft und bin echt enttäuscht. ich kann nur hoffen, dass ich zum schluß wenigstens etwas von dem buch behalten habe, denn es ist so durcheinander, das ich am liebsten nur die kapitel über jay und bev gelesen habe, bis jetzt! so, liebe grüße an alle leser.

16.12.2004 22:03:08
Sarah

Habe bisher jedes Buch von Patricia Cornwell gelesen und nur das letzte bisher noch nicht gekauft, weil es mir mit 23€ doch etwas teuer war (bisher vor kurzem fehlten mir immer noch einige Vorgänger, die ich mir dann wegen dem Preis zuerst mal gekauft habe). Bekomme "Die Dämonen ruhen nicht" jedoch zu Weihnachten von meinem Freund geschenkt und hoffe nun, dass es nicht allzuschlimm wird... Scheine mich ja auch einiges gefasst machen zu müssen, was? Bisher habe ich aber alles von ihr sehr gerne gelesen und glaube einfach mal dran, dass sich das auch nicht ändern wird.

19.11.2004 15:33:41
Kerstin

Kann mich meinen Vorredner nur anschließen. Langweilig, grau und trist geschrieben, kaum "richtige" Erklärungen.

Und das Ende.....war das wirklich das Ende oder fehlte etwas auf meiner CD???? Da bin ich mir immer noch nicht sicher. Keine Sorge, ich verrate nichts, aber vielleicht kann mir jemand sagen, ob DAS wirklich das Ende war:

>Sie sitzt mit ihm am Tisch und er sagt ihr, wer der Vater von dem Jungen war. <

Kam danach noch irgendwas? Würde mich über eine Antwort echt freuen !!

01.11.2004 13:51:25
Klasse 8m, Schloßgymnasium KÜN

Den vorhergehenden Meinungen kann ich mich nun wirklich nicht anschließen!! Klar, die Erzählperspektive hat gewechselt, wie einige schon so schlau erkannt haben. Aber Patricia Cornwells neues Werk eine "riesen Enttäuschung" und "lieblos" zu nennen, ist meines Erachtens eindeutig etwas zu überspitzt ausgedrückt. Meine Damen und Herren, wenn Sie schon so enttäuscht von P. Cornwell sind, wie Sie sagen, dann würde ich Ihnen dringend empfehlen, sich neue Autoren zu suchen, die Ihren niveaulosen Ansprüchen gerechter werden. Mit dieser Bitte möchte ich mich von Ihnen verabschieden und hoffe, dass Sie meinen Rat tunlichst befolgen, ehe es zu spät ist!! Eine Krimi-Autorin wie Patricia Cornwell gibt es nämlich nur einmal. Schönen Tag noch!

12.10.2004 08:30:03
Timeless

Na dann werde ich mal meine Meinung auch zum Besten geben. Ich war so erschrocken über die "neue" P. Cornwell. Ich kann es kaum in Worte fassen. Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, wenn ihr in die Welt der Buchstaben abtaucht, doch für mich ist es die reinste Meditation. Ich lasse mich fallen, fühle, spüre und genieße die Kicks, die ich dann und wann empfinde. Gemeint sind die Gedankenkicks. Die Parallelen zu meinem Leben, die Ratschläge, die ich zwischen den Zeilen finde. Doch leider hab ich nicht mal einen Funken in diesem Buch gefunden. Keinen Ansatz. Einfach nichts! Ich war so gefühllos, wie das Buch. Das habe ich bislang noch nie so intensiv empfunden. An dieser Stelle möchte ich aber ganz klar ein Danke loswerde und zwar an diese Art Forum. Schön, dass man seine Meinung kundtuen kann. Aber zum guten Schluss habe ich doch eines wieder erkannt. Real bleibt real, da hilft auch keine noch so gute Schriftstellerin. Da genieße ich dann doch lieber die Natur, die ebenso unberechenbar wie eine P.C. ist ;-)

11.10.2004 14:51:28
ölsajdhfas

Ich weiß wirklich nicht ,was ihr wollt!
Was spricht dagegen, wenn eine Autorin mal nach Jahren etwas neues probiert, um ihrerm neuen Buch auch etwas neues zu geben???
Soclh ein Krimi entwickelt sich und mit der Geschichte entwickelt sich auch die Autorin und da finde ich es gut wenn diese beispielsweise eine neue Erzählperspektive nutzt, um die Spannung aufzubauen.
Wollt ihr immer nur das gleiche lesen? Wie langweilig.
Ich finde das Buch sehr gelungen.

02.10.2004 13:53:57
Jaki

Ein grosses Problem, das stelle ich häufig fest, sind die Uebersetzungen in eine andere Sprache.
Schon mal bei einem Buch von Cornwell, war "Marino" plötzlich wieder per "SIE" mit "Scarpetta", obwohl ein Buch früher das "DU" gängig war. Auch Holprigkeiten sind oft auf schlechte Uebersetzungen zurück zu führen.
Man beachte: Das neuste Buch wurde durch eine neue Uebersetzerin ins deutsche geschrieben! Schade!
Ich hoffe Klaus Berr, der alle bisherigen Bücher von Kathy Reichs tadellos übersetzt hat, wird weiterhin dafür eingesetzt.

01.10.2004 10:50:27
Nicola Weitz

Habe im Buch "Blinder Passagier" schon befürchtet das es so kommt wie "Im letzten Revier" und war erleichtert als es nicht so war. Bin eigendlich ein großer Cornwerll Fan aber auch ich bin ein wenig von dem létzten Buch entäuscht :-(

29.09.2004 19:56:56
Frank

Viel mehr als meine Vorredner/in kann ich auch nicht dazu sagen. Das schlechteste Buch was bisher erschienen ist. Wo ist das alles geblieben weshalb ich diese Buchreihe so gerne gelesen habe?In Luft aufgelöst. Zuviel Kapitel, die zu oft das Thema wechseln, man weiss an manchen Stellen gar nicht mehr um was es ging. Und dann das Ende:Auf 10 Seiten! Und im nächsten Buch wird es wieder weiter gehen mit dem gleichen Gegner!

12.09.2004 14:33:43
Tatiana

Nach langer Wartezeit ein so schlechtes und amateurhaftes Buch vorgesetzt zu bekommen, ist unbeschreiblich. Die Ich-Erzählform ist auf einmal weg, die Dialoge holprig, die Geschichte gleicht dem Aufsatz eines 9jährigen Schülers. Enttäuschend!! Hoffentlich findet Cornwell in ihrem nächsten Buch wieder zur alten Form, zurzeit jedenfalls steht sie nicht in meinen Top 5 der besten Schriftsteller/-innen.

06.09.2004 22:20:30
DarkHel

bin absolut jeanettes meinung, allerdings finde ich, das das letzte von der reichs auch nicht so doll war, aber die cornwell, das ist affig was die mittlerweile macht, aber dennoch glaube ich, das ich mir das nächste auch wieder holen werde, auch wenn ich weiß, das das geld zum fenster rausgeworfen ist!!!

23.08.2004 18:17:32
patwelli

Auch ich muß mich der Meinung meiner Vorredner anschließen. Habe alle Bücher mit Scarpetta gelesen, aber dieses setzt dem wirklich die Krone auf. Bin zwar erst bei der Hälfte, aber der Stil alleine schon ist so holprig,man sucht verzweifelt die Spannung. Geschrieben in der Gegenwart ist auch gewöhnungsbedürftig. Die Story ist an den Haaren herbeigezogen, und noch eine weitere Tat von diesem Bösewicht, der schon längst mehrmals hätte das Zeitliche segnen sollen. Und dann die Wiederauferstehung der Vergangenheit, ne, ne, das war ein Satz mit x, nämlich nix.

23.08.2004 14:36:28
Kati

Ich kann mich diesen Meinungen ebenfalls nur anschließen:
Ich habe mich zwar gefreut dass Benton wieder aufgetaucht ist, aber der Rest war ziemlich fad. Was mir auch aufgefallen ist, dass sie in der Form des Erzählers geschrieben hat. Früher hat sie in der ich-Form geschrieben und dass war wesentlich besser als die Scarpetta-Form.
Ansonsten gibt es über dieses Buch nicht viel zu sagen: Hin und wieder spannend, aber alles in allen: nur was für echte und harte Fans, die jeden Sch*** lesen- sorrry für die harten worte is aber so.

Hoffe dass dass nächste Buch besser wird, also ich persönlich werde ihr noch eine Chance geben.

Weiter möchte ich noch sagen, dass Kathy Reichs bisher jedes Buch gut geschrieben hat und das letzte von ihr ist gleich spannend wie das erste von ihr, obwohl Lasst Knochen sprechen, besser sein hätte können, aber jeder hat mal eine schlecht Zeit.
Vielleicht hat Kathy Reichs ihre schlechte Zeit hinter sich und Patricia Cornwell hatte sie beim letzten Buch.

13.08.2004 07:48:36
Martina

Habe gestern das Buch beendet und bin auch ziemlich enttäuscht!! Die ganze Story scheint lieblos zusammengeschrieben, die einzelnen Charaktere-wenn man sie nicht schon von den anderen Büchern her kennen würde-irgendwie fade beschrieben. Ich kann nicht glauben daß sich ihr Stil so geändert hat!! Was ist mit Cornwell passiert?

09.08.2004 10:46:54
lenalina

traurig von dieser schriftstellerin sowas vorgesetzt zu bekommen. schrott!!!! dieses buch ist wirklich das allerletzte

09.08.2004 08:11:14
Christa

Ich bin ja so enttäuscht, habe ich doch lange auf die Fortsetzung gewartet und nun das! Lieblos und zusammengewürftelt. Ich habe das Buch noch nicht mal ausgelesen und auch keine Lust mehr, weiterzulesen. Ich glaube auch, die Cornwell hat da schreiben lassen.

28.07.2004 23:17:21
Susanne

Ich war auch ziemlich enttäuscht von der ganzen Story. Die wirklich seltsamen Wendungen, der Perspektivenwechsel und die ziemlich unspannende Geschichte haben in mir immer wieder den Gedanken aufkommen lassen, dass dieser Scarpetta-Krimi gar nicht von Cornwell sondern von jemand anderem geschrieben wurde. Ich weiß nicht, was die Autorin damit bezwecken wollte - wiederbelebt hat sie die ohnehin schon ziemlich tote Scarpetta damit meiner Meinung nach nicht.

20.07.2004 20:12:20
fux

der ersten meinung kann ich mich leider nur anschließen: lange gewartet und dann viel heiße luft. das buch hat diesmal außerdem die perspektive gewechselt - statt in der ich-form bekommt man alles lau serviert so in der art: "scarpetta sah sich um und ging zur tür. es hatte geläutet". es klingt wirklich lieblos und zusammengewürftel - und dass dann noch die vergangenheit auftaucht, absolut konstruiert und unglaubwürdig, ist echt zu viel. schade, ich hatte mich gefreut und habs halt zu ende gelesen, mehr nicht.

13.07.2004 17:23:14
Jeanette

Eine riesengroße Enttäuschung!
Der Funken springt nicht über, die Handlung plätschert so vor sich hin und man fragt sich, wann denn endlich die aufregenden Dinge passieren.
Außerdem ist das Buch oft nicht mehr als eine Zusammenfassung der letzten beiden Bücher und die Handlung so verwirrend und weit hergeholt, dass es wirklich unglaubwürdig ist!
Alles in allem hat man das Gefühl, dass Patricia Cornwell gezwungen wurde, eine Fortsetzung zu Papier zu bringen, so lustlos scheint das Buch dahergeschrieben.
Meiner Meinung nach ist sie spätestens nach diesem Buch von Kathy Reichs als Top-Autorin abgelöst worden.