Ein Clochard mit schlechten Karten

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • Paris: R. Laffont, 1957, Titel: '15. Arrondissement : Les eaux troubles de Javel', Seiten: 207, Originalsprache
  • Moos; Baden-Baden: Elster, 1988, Seiten: 176, Übersetzt: Hans-Joachim Hartstein
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1993, Seiten: 173

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Vergangenheit, das lernt Nestor Burma, ist wie ein Stigma, auch für den ehemaligen Clochard. Und das Arbeiterviertel, in dem der Detektiv nach einem verschwundenen Mann suchen muß, deckt auch keine Wunden zu.

Ein Clochard mit schlechten Karten

Ein Clochard mit schlechten Karten

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Letzte Kommentare:
11.05.2016 21:41:12
qua

Ja, ich beginne mal mit der völlig berechtigten Bitte der Redaktion:"Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!"Es gibt ohne jeden Zweifel Krimis, da ist die Versuchung, genau dies trotzdem zu tun, sicher groß. Hier ist das anders. Man könnte fast sagen, in diesem Nestor-Burma-Krimi ist eher der Weg das Ziel... Jeder Weg beginnt natürlich am Ausgangspunkt - in diesem Fall das Verschwinden eines Arbeiters der Citroenwerke, Privatdetektiv Nestor Burma sucht ihn. Er kennt ihn von früher, unmittelbar nach dem Krieg lebte der Vermisste als Clochard in den Straßen von Paris. Burma war es, der ihm seinerzeit zu Startkapital, Arbeit und sogar zur Hochzeit verhalf.Es ist sympathisch, wenn Burma aus seiner Erinnerung heraus z B darüber philosophiert, es sei doch gar nicht schlimm, wenn ein Clochard eine Geldspende in Rotwein investiere. Ob das Sinn mache oder nicht hinge ja schließlich ganz von der jeweiligen Situation ab... Jedenfalls folgt der Leser dem guten Nestor auf seinem Weg kreuz di quer durch das Pariser Arbeiterviertel, immer in der Hoffnung, irgendwo endlich auf die entscheidende Spur des Verschwundenen zu stoßen...Die "Karten" aus dem Titel haben nicht nur einen sprichwörtlichen Sinn. Witzigerweise sind es ausgerechnet Nestors Karten, die auf seltsame Weise eine Rolle spielen. Ja, er hat tatsächlich 2 verschiedene Typen von Visitenkarten dabei, einmal mit und einmal ohne Berufsbezeichnung. Eine dieser Karten taucht unter recht eigentümlichen Umständen auf, und man denkt fast schon augenzwinkernd beim Lesen an den Titel...Ein Krimi, den zu lesen einfach Spaß macht. Wer die Krimis von Leo Malet kennt, der kennt auch einen wesentlichen Bestandteil seines Konzepts - jeder Fall spielt von A bis Z immer in ein und demselben Viertel. Diesem Konzept bleibt er natürlich auch diesmal treu. Dieser Fall handelt im 14ten Arrondisment, im Arbeiterviertel von Paris, von dessen Tristesse und Armut beim Lesen viel rüberkommt. Die Atmosphäre fängt Malet einfach mit ein.

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