Nie sollst Du vergessen

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • München: Blanvalet, 2001, Seiten: 900, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 2003, Seiten: 900
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 900
  • München: Goldmann, 2007, Seiten: 912

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Sabine Reiß
Eher Familiendrama als Krimi

Buch-Rezension von Sabine Reiß Sep 2003

Wie lange habe ich mich auf das 11. Buch von Elizabeth George in der Reihe um Inspector Thomas Lynley und Sergeant/Constable Barabara Havers gefreut.

Gideon Davies ist ein sogenanntes Wunderkind. Schon in ganz jungen Jahren hat er Violinkonzerte gegeben und Musik ist sein Leben, doch eines Abends auf der Bühne kann er keinen einzigen Ton spielen. Liegt es an dem ausgewählten Stück, das er eigentlich noch nie in seinem Leben ohne Fehler zustande gebracht hat? Man spricht von in der Presse von einem Erschöpfungszustand, aber für Gideon steckt mehr dahinter. Um seine Blockade zu bekämpfen, konsultiert er die Psychiaterin Dr. Rose, die ihm rät, seine Erinnerungen an die Kindheit aufzuschreiben, die mehr als bruchstückhaft sind. Dieses Tagebuch bildet nun den Hauptteil des Romans, Stück für Stück wird die Vergangenheit von Gideon enthüllt.

Als er ein Kind war, ertrank seine kleine Schwester Sonia, die unter dem Down-Syndrom litt, unter mysteriösen Umständen in der Badewanne. Das deutsche Kindermädchen Katja Wolff kam dafür für 20 Jahre ins Gefängnis. Kurze Zeit danach verließ Gideons Mutter die Familie und brach den Kontakt zu ihm vollkommen ab. Mit Hilfe von Archivauszügen und des Staatsanwaltes im damaligen Prozeß findet er zumindest einen Anfang: Katja Wolff wurde vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen. Gideon bestürmt seinen Vater mit Fragen, doch dieser weigert sich, mit ihm über die Familie zu sprechen.

Parallel dazu gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der jedoch alsbald mit dem Tagebuch von Gideon in Verbindung gebracht werden kann. Inspector Leach wird zu einem Unfallort gerufen. Zunächst sieht es nach Unfall mit Fahrerflucht aus, doch Leach erkennt in der Toten Eugenie Davies, die Mutter von Gideon und Sonia. Aufgrund seines Wissens, dass es eine Verbindung zwischen der Toten und seinem ehemaligen Kollegen im damaligen Fall gab (Malcolm Webberly - nun der Vorgesetzte von Lynley und Havers), wird Webberly informiert und Thomas Lynley und Barbara Havers dürfen sich in die Ermittlungen stürzen. Hat der Tod von Eugenie Davies etwas mit der Entlassung von Katja Wolff aus dem Gefängnis zu tun und warum wurde sie gerade in der Straße überfahren, in der der ehemalige Untermieter von den Davies wohnt, der schon dreimal seinen Namen wechselte?

Der eingefleischte George-Fan wird sich jetzt fragen, warum Lynley und Havers nur am Rande in dieser Beschreibung vorkommen. Ganz einfach: genau so ist es auch im Buch. Elizabeth George ist ganz von ihrer Angewohnheit abgewichen, auch die Ermittler in ihrem Roman sehr genau zu charakterisieren. Mag sein, dass sie davon ausgeht, dass die Leser dieses Wissen nicht benötigen, da sie diese schon sehr genau kennen, aber genau das hat meines Erachtens den Charme der vorhergehenden Bücher ausgemacht. Positiv kann man natürlich sagen, dass man nicht zum x-ten Mal lesen muß, welche Adelstitel Lynley abgelegt hat, warum er immer wieder Gewissensbisse hat, wenn er an seine Freunde Deborah und Simon St. James denkt, und aus welchen Verhältnissen seine Kollegin Barbara stammt. Dafür ist die Autorin in ihrer Charakterisierung Gideons um so genauer. Detailreich wird jeder Gedanke in seinem Tagebuch niedergeschrieben, kein Gefühl wird dem Leser verschwiegen, aber eben das macht das Buch auch langatmig. Ich finde, man kann es mit der Nähe zu den Figuren auch übertreiben... An dieser Stelle sei vielleicht angeführt, dass "Nie sollst Du vergessen" insgesamt 900 seiten umfaßt. Dies läßt Elizabeth George wirklich ausreichend Raum, um jeden Gedanken zu Ende zu führen und ihre Handlungsstränge nicht allzu eilig miteinander zu verknüpfen. Wie man sieht, kann man je nach Blickrichtung diesem Punkt sowohl negative als auch positive Aspekte abgewinnen.

Was die Schweden in puncto Sozialkritik im Krimi können, das kann Elizabeth George auch. Winston Nkata, der dunkelhäutige Kollege von Barbara, darf diese Mal eine größere Rolle spielen als sonst. Er wäre beinahe in seiner Jugend auf die schiefe Bahn geraten, aber nun gehört er zu den "Guten", wobei er in seinem Job natürlich einer Menge Vorurteilen begegnen muß. Er befaßt sich mit der Lebensgefährtin von Katja Wolff, die ihren Mann umgebracht hatte, da dieser sie mißhandelte. Er kann nicht leugnen, dass diese Frau eine gewisse Anziehungskraft auf ihn ausübt. Daneben läßt es sich Elizabeth George nicht nehmen, auch eine ganz Menge anderer Aspekte in die Handlung zu flechten: Katja Wolff ist vor ihrer Zeit als Kindermädchen aus der DDR geflohen, die lesbische Beziehung zu ihrem ehemaligen Mithäftling (und nun Lebensgefährtin) ist nicht gerade unkompliziert, der Großvater von Gideon war geisteskrank, Malcolm Webberly’s Ehe ist voller Probleme, der ehemalige Untermieter hat eine Vorliebe für ältere Frauen und hat nicht nur heiße Chats mit ihnen, sondern trifft diese auch zu One-night-Stands, ohne deren Identität zu kennen etc. Die Autorin schöpft da schon aus dem vollen und da sie sich - wie schon gesagt - ausreichend Platz dafür genommen hat, wirkt dies noch nicht mal überladen auf mich, was man bei der Auflistung an Details durchaus vermuten könnte. Nein, sie verbindet diese Aspekte gekonnt. An dieser Stelle möchte ich jedoch ihre Haltung zu den Deutschen kritisieren. Nicht nur einmal sind wirklich Platitüden zu lesen, wie und warum Katja Wolff so gehandelt hat: sie ist ja Deutsche... Sollte dies auch ein Teil der Sozialkritik sein, so kann man dies nur leider nicht als solche identifizieren.

Was ist noch wichtig für einen guten Krimi? Spannung. Meines Erachtens ist diese nur mäßig vorhanden. Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, ab wann ich die Geschichte durchschaut habe, aber im Endeffekt habe ich sie gar nicht durchschaut und doch gewußt, wer der Mörder war. Klingt das vielleicht ein bißchen zu kompliziert? Neben Katja Wolff und dem ehemaligen Untermieter kommen nur ganz wenige Verdächtige für den Mord an Eugenie Davies in Frage, somit bleibt die Täterfrage nicht bis zum Ende im Dunkeln. Beim Motiv ist das ähnlich. Aber was ist denn nun vor zwanzig Jahren wirklich passiert? Leider wurde mir diese Frage nicht vollständig beantwortet, das Ende kommt einfach wie ein Klecks Butter auf die heiße Kartoffel, die dann zerfließt. Irgendwie habe ich einen bitteren Nachgeschmack behalten und bin unzufrieden. Da habe ich schon bessere Auflösungen von Elizabeth George gelesen.

Und das ganze wird natürlich auch noch durch den Erzählstil gefördert, denn die beiden Handlungsstränge (Ermittlungsarbeit und Tagebuch) verlaufen gar nicht parallel, wie ich anfangs dachte. Gideons Tagebuch beginnt im August und umfaßt einen Zeitrum von drei Monaten, während die Ermittlungen wahrscheinlich nur eine Woche dauern, was aber kaum zu erkennen ist. Erst ganz am Ende werden diese zusammengeführt. Eine eindrucksvolle Perspektive für den Leser, welche die Geschichte einerseits interessanter macht, ihn (oder zumindest mich) andererseits auch vollkommen verwirrt. Immer wieder springen meine Gedanken hin und her: der Protagonist weiß ja noch gar nicht so viel wie ich.

Im Endeffekt hat es mich erstaunt, dass die Polizei den Fall doch noch aufklären kann. Sie hat ja eigentlich in der ganzen Handlung nur wenig zur Auflösung beigetragen... "Nie sollst Du vergessen" ist daher für mich weniger ein Krimi als eine Charakterstudie, ein Psychogramm oder ein Familiendrama...

Ich habe schon einige Wälzer in meinem Leben gelesen (z.B. habe ich das nur geringfügig weniger umfangreiche Werk "Eine Billion Dollar" in einer Woche verschlungen), aber ich habe trotz meiner Vorliebe für Elizabeth George drei Wochen am 11. Band gelesen. Und das nicht, weil ich so wenig Zeit hatte. Nein, ich hatte teilweise gar keine Lust, mich durch die ganzen Tagebucheinträge zu kämpfen und war froh, wenn die Ermittlungen mal wieder in den Vordergrund rückten. Andererseits war es ein faszinierendes Buch, das man aufgrund seiner Vielschichtigkeit wahrscheinlich gar nicht in kurzer Zeit lesen kann.

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Letzte Kommentare:
11.08.2013 22:33:47
annaLI berger

ziemlich gut, aber auch ein wenig "schreiben um den schreibens willen".400 s. hätten genügt. das buch hat mich beim lesen nervös gemacht* und viele fragen offen gelassen.* das muss man nicht nötig haben, um zu zeigen, dass ein krimiii spannend "sein soll."
nun gut, bin von chandler verwöhnt.zt.. verwirrend und dann wieder spannung um jeden preis.bin erschöpft nach dem buch. lese keins mehr.

28.08.2011 15:34:00
hades01

Eindeutig das schwächste Buch aus der Reihe um Lynley und Havers, vor allem weil bei Hauptdarsteller eher in den Hintergrund gedrängt werden und die Figur des Gideon zu viel Platz einnimmt. An und für sich handelt es sich ja um eine spannende Geschichte, die ohne den Passagen um Gideon wirklich spannend gewesen wäre. Aber leider wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen.

02.02.2011 14:36:26
Oggi

Ein Geiger mit psychogener Amnesie fängt an, sich in seinen Therapiestunden an seine Kindheit zu erinnern, gleichzeitig ermittelt die Polizei in einer Serie von Autounfällen mit Todesfolge in seinem Umfeld. Beide Erzählstränge durchdringen sich nicht wirklich schlüssig, jeder ist verdächtig, vieles bleibt auch zum Ende hin widersprüchlich und nicht nur unwahrscheinlich, sondern auch einfach unlogisch. Sicherlich der schludrigste Roman von E. George.

08.08.2009 08:23:32
Bl4ck-Widow

Also der Titel "Nie sollst du vergessen" ist in mehreren Beziehungen auch Programm, es beginnt mit einem Mord wie in vielen Krimis, was dann folgt ist eine leider sehr ausführliches Familiendrama bzw. Familientragödie auf 900 Seiten, was definitiv ein Hauch von Langatmigkeit versprüht. Definitiv zugeben muss man das die psychologischen Aspekte gut durchdacht sind und auch sehr interessant geschrieben sind, vorrausgesetzt man mag dieses Mehr an Psychologie. Mir gefällt das psychologische in dem Buch und damit allen voran die Schwächen der Menschen wie Vorurteile,falscher Ehrgeiz, Lüge und wie sich das auf die Charaktere auswirkt. Es gefällt mir weil man selber überlegt ob diese oder jene Notlüge eine bedeutende Auswirkungen haben wird ! Mir gefällt es jedoch nicht wenn man soviele Seiten schreibt, aber dann noch Handlungen sowie das Ende offen lässt !

Für mich ein gutes durchschnittliches Buch von 65°

09.04.2009 20:25:28
sabrina13582

Als erstes dachte ich 900! Seiten, soll ich mir das wirklich antun??? Nach den eher durchschnittlichen zwei Vorgängern war ich echt skeptisch, aber als ich mit dem Buch fertig war, dachte ich:Schade schon zu Ende :-( . Mit dem elften Teil der Inspector Lynley Reihe hat Elizabeth George bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Was mir besonders gefiel waren die Passagen die aus Sicht von Gideon geschrieben waren, das lockerte das Buch ungemein auf und war sehr abwechslungsreich. Die Geschichte an sich ist sehr gut durchdacht und absolut spannend erzählt. Alles war wieder sehr ausführlich (aber diesmal zum Glück nicht langweilig) beschrieben und die Familiengeschichte wurde so erzählt, das zum Schluss (diesmal ) keine Fragen offen blieben. Sehr empfehlenswert!!!

22.04.2008 10:40:07
ChrissiW

Mein erster Roman von E.G., der mir rein zufällig als Mängelexemplar auf einem Wühltisch in die Hände fiel.

Die Passagen von Gideon nerven schon ein bisschen, aber das macht die wahnsinnig interessant erzählte Familiengeschichte glatt wieder wett.

Ich war nach dem Buch inviziert und hab mittlerweile alle von E. G. gelesen.

"Nie sollst du vergessen" ist sicherlich nicht ihr bester Roman, aber durchaus lesenswert und spannend. Empfehlenswert!

11.04.2008 12:11:15
Doc Joe

Nun, das Buch fällt - das haben bisherigen Kritiken gezeigt - aus dem Rahmen dessen, was man von George kennt. Ich habe versucht, es so schnell wie möglich zu lesen, das nächste wartete schon. Und das ist meine Anmerkung: Nicht zu lange bei diesem Schinken aufhalten, Place of Hiding (in deutsch: Wer die Wahrheit sucht) zeigt wieder (wie Missing Joseph - Denn keiner ist ohne Schuld) Ehepaar St. James in Aktion. Der Band hat mir viel besser gefallen!

16.08.2007 19:15:19
Denise 76

Ich schließe mich der Meinung von Prof.Dr.H.Schubert an. War bis zu diesem Buch eine begeisterte E. G. Leserin. Da mir dieses Buch zu langatmig war, habe ich viele Seiten übersprungen und nur das eigentlich vorhersehbare Ende gelesen. Die Verfilmung dagegen hat das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Bin mir auch immer noch unschlüssig, ob ich mir die folgenden Romane kaufe, da diese
teilweise keine sehr gute Kritik erhalten haben und auch sehr langatmig seien sollen.

14.08.2007 00:15:21
Legende

Nein, schlecht ist das Buch nicht, es ist im Gegenteil ein äußerst sorgfältig konsturiertes Familiendrama - und da setzt meine einzige Kritik an: Frau George schrieb keinen Krimi, ihr Werk ist eine psychologisch perfekt ausgearbeitete Familien- Tragödie, die 20 Jahre zurück liegt. Die Aufklärung des Täters war keine, sie ergab sich von selber; eigentlich doch logisch?
Lynly und Barbara waren nur entbehrliches Beiwerk.

11.08.2007 22:53:56
Alexander

Ich gestehe es, ich war auch so ein begeisterter George-Leser - bis zu diesem Buch!
Ich las alle vorherigen Buecher und hatte mir dieses fuer die Semesterferien reserviert. Durchgequaelt hab ich mich dann! Sowas von lahm und langeweilig, Lynley und Havers werden links liegen gelassen, dafuer gibts Tagebuchgedoens satt. Ich mag ja Georges eindringliche Durchleuchtung der Faelle, aber sowas...

Vier Jahre ist die Lektuere der Geigergeschichte nun schon her. Diese Buch hatte so einen bleibenden Eindruck (Schaden) bei mir hinterlassen, dass ich die folgenden zwei Buecher zwar im Regal stehen habe (Geschenke netter Mitmenschen) aber mich nicht durchringen kann, sie zu lesen. Vielleicht muss ich noch mal vier Jahre warten um den Mut aufzubringen?!

06.08.2007 11:42:53
Prof.Dr.H.Schubert

Habe die verfilmung des Buches gesehen, nachdem ich das Buch gelesen hatte.

Alle peinlichen Schwächen des Buches kommen da nicht vor.

Emphele Jedem sich besser den Film anzusehen, als das Buch zu lesen.

14.07.2007 23:06:32
yanis

Ich ziehe den Hut vor der Autorin, über so viele Seiten Spannung aufrecht zu erhalten. Die "Deutschfeindlichkeit", die einige hier anprangern,zeigt mir nur, wie in England möglicherweise noch von uns Deutschen gedacht wird.
Ein lesenswerter Roman,psychologisch ausgeklügelt,wenn ich auch das Ende zu abgehackt& gelangweilt empfand.

02.05.2007 18:11:36
nichtblond

Na ja, schlecht ist das buch nicht, teilweise vielleicht wirklich etwas langatmig aber dennoch spannend. Es ist mein 5. Romann von EG und es wird sicherlich nicht mein letzter sein. Aber was mich total nervt, ist das sie einfach nicht imstande ist, eine Geschichte zuende zu erzählen, das ist leider in jedem Roman so. Was passier mit Libby, bringt er sie wirklich um, stirbt Webberly, wird Nkata befördet und Barbara nicht, wie gehts mit Helen und Lynley weiter... Fragen über Fragen- na ja, aber ich werde trotzdem weiterlesen

14.03.2007 14:26:23
numerobis

sehr schade.

Die Bücher von E. G. werden immer mehr vom Kriminalroman zum Psychogramm gemacht.

Langatmig von vorne bis hinten.

Dieses war das meiner Meinung nach schlechteste und langatmigste Buch von E.G.

Wenn es nicht besser wird ....

01.02.2007 13:07:35
Emma

mir hat dieses buch gar nicht gefallen... am besten fande ich ihre ersten bücher: Lynley und Havers ermitteln und zum schluss haben sie den täter und man kann (halbwegs) nachvollziehen wie sie drauf gekommen sind! Bei diesem buch kann ich das nicht nachvollziehen (wenn das so geschrieben wird...). Schade...da die ersten bücher von EG wirklich gut waren. Besonders hat mich gestört, dass dieses Buch an manchen stellen sehr deustch feindlich ist. ich hoffe das nächste buch wird besser.

14.06.2006 12:21:38
oemchenli

Ich habe das Buch wie so viele andere schon ewig in meinem Regal stehen und habe mich deshalb am 9.5 06 entschlossen diesen umfangreichen (900 Seiten) Roman zu lesen. Es war wie immer, es kam was kommen musste: „Warum hab ich soooooooooooo lange gewartet?“
Frau George hat’s drauf kann ich nur sagen, sehr detailgetreu dargelegt. Ich finde dass man diesen Roman nicht unbedingt als Krimi lesen sollte. Diese Thematik ist sehr Detailgetreu aufgeschrieben eher ein Familiendrama. Dieser „Unfall“ ist der Auslöser für diese ganze Tragödie worauf man im Verlauf des Romans gestoßen wird. Und man bekommt so eine gewisse Ahnung was dort vorgefallen ist. Der tragische Tod der kleinen Sonja wird in diesem Zusammenhang wieder aus der Versenkung geholt.
Die mutmaßliche Mörderin der kleinen Sonja wird zu der Zeit auch befristet auf freien Fuß gesetzt. Muß ich so sagen weil ich mir da nicht mehr so sicher bin ob sie das wirklich getan hat.

Dieser Krimi erfordert schon einiges an Konzentration, um das alles miteinander zu verbinden. Wer jedoch bis zum Ende dabei bleibt, den erwartet ein überraschendes Ende. Es geht hier um ein sehr begabtes Kind, seine Familie und deren Verstrickungen in der Vergangenheit. Alles in allem sehr spannend geschrieben.
Gut das ist ein ganz schön dickes Buch aber meiner Meinung nach lesenswert.

14.06.2006 11:01:26
CatWoman55

Das Einzige, was mich an dem Buch wirklich gestört hat, war nicht unbedingt die Länge (Langatmigkeit), sondern die Charakterisierung der Katja Wolf. Klischees wie aus dem britischen "Bild"-Pendant "Sun" abgetippt.

Und warum ein DDR-Flüchtling, nach England geht, aber locker im westlichen Teil der Republik (BRD) hätte bleiben können, so dass Sprachprobleme gar nicht erst aufgetaucht wären, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen.

Vielleicht denkt Frau George ja auch noch - wie viele andere "Literaten" und Filmemacher - dass Deutsche sich als Bösewichte immer noch hervorragend eignen... ;-)

17.05.2006 17:01:10
rita

... wenn auch spät, da ich noch nicht lange internet habe und erst solche Seiten wie diese kennenlernen muss, meine Kritik:
Ich war bis zu diesem Buch der absolute EG-Fan und habe jede Geschichte intensiv und mit viel Lesefreude verschlungen (leider werden die Verfilmungen immer so spät und dann noch Sonntags... im TV gesendet und ja, schade, auch manchmal nur einen Hauch des BücherInhalts wiedergebend) ist mein Interesse regelrecht abgestürzt. Das war es! Ein Buch das ich begonnen habe, lese ich grundsätzlich zu Ende, aber diesmal ein Kampf ohne Ende. Ich habe mich durchgequält, immer in der Hoffnung das es besser wird. Es hat mir meinen ganzen Urlaub verdorben. Ehrlich.
GE? Obwohl ich ein "Komplettist" bin: Nie wieder.

16.05.2006 19:30:35
Kay

Na ja, schlecht fand ich das Buch nicht, aber hängengeblieben ist auch nicht viel.. sonst verschlinge ich die Bücher von ihr, aber das war einfach zu dick... trotzdem wie immer lesenswert!

21.04.2006 14:18:18
anetchen

Ich fand das Buch sehr spannend und hätte es am liebsten ab weniger als der Hälfte der Geschichte nicht mehr weggelegt. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie E. George es schafft die Abgründe des menschlichen Charakters zu beschreien. Wozu ist ein Mensch fähig? Und vor allem, wie wirkt sich das auf das Leben der Beteiligten aus? Wie viele Leben werden durch sein Handeln zerstört? Immer wieder sieht man, dass die Menschen sich und andere nicht nur durch Lügen ins Unglück stürzen, sondern vor allem durch Schweigen. Sie müssen eine Entscheidung treffen und es erweist sich als der falsche Weg.
Ich stimme dem zu, dass es sich eher um ein Familiendrama handelt, als um einen Krimi, aber gerade das macht die Bücher der Autorin so besonders. Ich bin jedes Mal tief beeindruckt wie sich die Teile der Geschichte zusammen fügen. Manchmal will die Traurigkeit mir das Herz rausreißen.
Das Ende fand ich allerdings etwas aufgesetzt bzw. noch einen draufgesetzt, obwohl das gar nicht mehr nötig war, außer es soll eine Botschaft enthalten: wie der Vater so der Sohn oder will und die Autorin vielleicht den Hinweis darauf geben, wer vor 20 Jahren wirklich gemordet hat, denn das bleibt am Schluss ziemlich offen und davor heißt es doch: wir sind, wer wir . Wir sind nicht das, was wir tun. ?????

02.04.2006 11:39:50
krimimimi

Ich fand es eigentlich gar nicht so schlecht, wie ihr es alle darstellt. Mir hat es mal gefallen, dass nicht immer nur Lynley und Havers im Mittelpunkt standen, sondern oft nur "Statistenrollen" hatten. Es war auch eine Künstlerwelt dargestellt, in die man nicht so leicht Einblick bekommt. Ich freue mich schon auf das allerneueste Buch von Mrs. George !

13.01.2006 11:05:12
CataBina

Georgias Meinung möchte ich mich hinsichtlich der Darstellung der Deutschen in diesem Buch anschließen - es nervt wirklich - und noch hinzufügen, dass sich mir auch beim zweiten Lesen nicht erschlossen hat, warum Katja Wolff nach England ging. Sie hätte doch bequem in der damaligen BRD bleiben können, dann hätten sich derartige Probleme nicht ergeben. Wahrscheinlich ein dramaturgischer Kniff der Autorin? Aber völlig überflüssig.
Seit diesem Buch habe ich auch kein weiteres mehr von E. George gelesen und bezweifle auch, ob das jemals wieder der Fall sein wird.

31.07.2005 11:31:45
Georgia

Meiner Meinung nach handelt es sich hier um das schlechteste Werk von George. Habe es auch nicht zu Ende gelesen, da ich mich fürchterlich über dieses Buch geärgert habe. Ich habe nicht verstanden, was die fiesen Bemerkungen über unsere angeblich deutsche Mentalität mit dem Fall zu tun haben. Ich weiß wirklich nicht ob wir uns immer noch als gemeine, fiese Nazis hinstellen lassen müssen. Dies hat jedenfalls dazu geführt, das dieses das letzte Werk war, was ich mir von Elizabeth George gekauft habe.

17.02.2005 21:04:44
Christoph

Eigentlich ist "nie sollst du vergessen" ja ein ganz gutes buch. Spannend, mit tiefgang und all den anderen dingen, die ein guter krimi braucht. Aber 900 seiten sind schlicht und einfach zu lang. Vor allem bei den zahlreichen rückblenden hätte die autorin erheblich kürzen können...

10.11.2004 00:57:56
guido

die bewertung ist doch wohl ein schlechter scherz??? das buch ist klasse. es hat tiefgang und ist brilliant erzählt.
bei der george geht es eben nicht um das sattsam bekannte versteckspiel "who has done it?", sondern mehr um die tiefe menschlichen leidens - bei elizabeth george bekommt der mord ein soziales gesicht.

14.09.2004 14:02:22
Drea

Wie immer ein sehr einfühlsamer, spannender Schreibstil und eine gute Story. Etwas enttäuscht war ich vom letzen Kapitel und vom Ende des Buches, da die Auflösung des Falls nicht eindeutig ist bzw. das Ende offen ist.

01.09.2004 22:37:39
Paula

Ich war erstaunt wie schnell ich diese 900 Seiten durchlesen konnte. Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt. Jeder der Charaktere war mir sympatisch, was daran liegt, dass E. George die Beweggründe und Schichsale von ihren Helden und Antihelden psychologisch schlüssig und gut durchleuchtet darstellt.

04.08.2004 22:33:58
geli

ich weiß nicht, wie man dieses buch langweilig finden kann! es ist absolut oberspannend und ich konnte es kaum aus der hand legen. der wechsel zwischen den tagebucheinträgen und der realen, augenblicklichen handlung ist sehr gut und erhöht die spannung noch mehr. außerdem sind die personen mal wieder so real als ob man sie anfassen könnte!:)
ich glaube nicht, dass der film zu diesem buch so gut sein kann wie das buch selbst...die andern filme haben mich ehrlich gesagt eher gettäuscht, weil es ziemlich gekürzt wurde und einfach wie ein stinknormaler TV-krimi herauskam.

03.08.2004 14:33:56
claudia steuer

Ich fand dieses Buch einfach nur langweilig. Schade, der Rest der Lynley-Reihe ist nämlich echt super, aber ich habe den Eindruck E.G. gehen langsam die Ideen aus.

20.06.2004 21:06:14
Dina

Elizabeth George schlägt neue Wege ein!
Und was dabei rauskam hat mir recht gut gefallen. Die Tagebucheinträge langweilten mich nicht, im Gegenteil! Sie verleihen dem Roman eine Tiefe die ich EG eigentlich gar nicht zugetraut hätte. Auch wenn man das Ende bereits nach wenigen Kapiteln erahnen konnte,blieb doch die Spannung durch die Vielschichtigkeit der Personen bis zum Schluß erhalten. Aber gerade das ist ja für einen EG Krimi nichts Neues.

06.06.2004 20:52:20
Alexandra Kämpgen

Wer ist denn nun der Mörder? Ich habe es überhaupt nicht herausgefunden!! Bitte helft mir! Ich habe in 2 Tagen eine Prüfung zu dem Buch und muss es unbedingt wissen!!

19.05.2004 01:24:03
ruth böhm

also, ich sehe mir nicht gern einen film an, wenn ich das buch gelesen habe. aber in dem 11. krimi war mir der film lieber. natürlich war viel "künstlerische freiheit" dabei, aber für mich war es spannende unterhaltung, endlich ist lynley verheiratet und deborah geistert auch nicht durch den film. vertrackte zwischenmenschliche beziehungen und lynley (sir) und havers. ich muß erwähnen, habe den film auf video in englisch.

09.04.2004 19:12:03
Petra

Es ist so laaangatmig. Kein typischer EG-Krimi. Und spannend fand ich es auch nicht. Für mich der schlechteste Band von EG.

30.03.2004 20:46:26
christina

also ich habe das buch jetzt nach 2 wochen durch und ich fands eigentlich immer echt gut, aber das ende fand ich nicht so klasse, es ist so offen...ob ich die zeit bis zum 12.band überstehe?? ich muss sagen, dass ich die tagebuch einträge gideons kein bisschen langweilig fand, ich habe sie gerne gelesen und obwohl ich mich immer gefreut habe wenn es um lynley und havers ging, habe ich mich auch gefreut wenn gideon wieder dran war. auch wenn es mehr ein familiendrama ist, hat es mir sehr gut gefallen, als guter krimi und als großartiges familiendrama, was ich auch sehr gerne lese!

17.03.2004 15:57:02
Gloria

Ich hab das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Obwohl ich mich der Meinung anschließe, dass es bei weitem nicht das beste Buch von Elizabeth George ist (Asche zu Asche oder Undank ist der Väter Lohn sind meiner Ansicht nach um einiges gelungener), hatte das Buch trotzdem irgendwie eine gewisse Anziehungskraft, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte....
Ich würde das Buch nur eingefleischten George Kennern und Fans emmpfehlen, nicht zuletzt deswegen, weil die ermittelten Personen (Havers, Lynley etc.) in den ersten Bänden weitaus besser beschrieben werden und in diesem Buch nur am Rande vorkommen.
Auch ich freue mich trotz der kleinen Enttäuschung - zu wenig Krimihandlung, zuviel blabla - auf Georges 12. Band!

16.03.2004 13:53:25
Debbie

Da ich von Elizabeth George bisher alle Krimis gelesen hatte, freute ich mich auf diesen 11. Band besonders.
Mit viel Schwung fing ich an zu lesen, allein es wurde immer mühsamer und kein bisschen unterhaltsam. Ich hatte kein Problem mit den verschiedenen Zeitebenen, aber war mir zunehmend die Lust raubte, war die in meinen Augen so absolut trostlose Stimmung dieses Buches. Als Familienpsychogramm ausgezeichnet, souverän und sehr fein herausgearbeitet, als ein Krimi ein Desaster. Vielleicht fehlte die Lynley-Havers-Komponente etwas zu sehr, was die gesamte Gewichtung veränderte. Jedenfalls hat es mir kaum Freude und Spaß beim Lesen gemacht. Ich habe mit aller Kraft kämpfen müssen, es nicht wegzulegen. Ich war absolut enttäuscht. "Asche zu Asche" halte ich von der Konstruktion für den besten Krimi von E. George. "Nie sollst Du vergessen" sicher das ehrgeizigste und literarischste Projekt von George, aber leider absolut freudlos! Dennoch hoffe ich auf den 12. Band.. schade, dass es so lange dauert!

14.03.2004 13:05:21
krihama

Mitunter das Beste Buch von E. George!
Gerade die verschiedenen Zeiten haben es mir angetan. Wenn ich geistig etwas gefordert werde von einem Buch, finde ich das umso faszinierender.

08.03.2004 18:25:52
:))

ach ja, habe noch ne kleinigkeit vergessen:
eugenie witd ja wohl kaum am hellichten tag überfahren

08.03.2004 18:24:37
:))

ich bin gerade dabei das buch zu lesen und ich muss sagen dass ich die tagebuch einträge kein bisschen langweilig finde. ich finde es auch nicht so dramatisch dass lynley und havers nicht so oft vorkommen. und was die "kritik" an deutschen betrifft: es kam bis jetzt erst ein oder zwei mal vor und da sich dann ja auch havers und lynley darüber geärgert haben kann ich damit auch leben. die 300 seiten die ich bis jetzt gelesen habe, finde ich wirklich gut!

16.02.2004 21:36:47
Ulrike Wollenhaupt-Schmidt

Ich habe das Buch gestern zu ende gelesen, und ich habe einen wirklichen Freund verloren, der mich wochenlang begleitet hat. Sicher war anzunehmen, wer der wirkliche Täter war, aber wie die Wahrheit am Ende herauskommt, die raffiniert geflochtenen Handlungsstänge (die verschiedenen Zeitebenen der Erinnerungen von Gideon, die Morde, die Ermittlungstätigkeit), das fand ich schon beeindruckend. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was an dem Ermittlungsgespann Lynley-Havers so anders war, denn eine wirkliche Regel gibt es im Zusammenwirken der beiden nicht, denn erstens wird die Figur von Barbara Havers erst im Laufe der Romane entwickelt und zweitens wird beispielsweise in "Denn sie betrügt man nicht" - ich weiß nicht, ob das der korrekte Titel ist, dieses Buch, das im Pakistani-Milieu spielt, mein persönlicher Favorit, emanzipiert sie sich vollständig von Lynley, der in diesem Roman auf Hochzeitsreise ist. Ich habe fast alle Romane von E.G. gelesen, ausser dem, wo am Anfang ein Kind qualvoll umkommt, das konnte ich nicht ertragen, aber diser gehört zu meinen top 5 der Autorin.

16.02.2004 18:19:40
Christina Musculus-Stahnke

Ärgerlich und leider viel zu schnell durchschaubar. Als geübte Krimileserin und -zuschauerin ist mir das Thema Gedächtnisschwund -frühkindliche Verdrängung auch einfach zu abgekaut, um es als einzigen Plot zu verwenden. Schade, dass Lynley und Havers wenig vorkommen, andererseits spannend, mehr von Webberly und Nkate zu lesen. Insgesamt leider das uninteressnteste Buch.

13.01.2004 20:08:00
Kathi

Nun, das George die psychologische Raffinesse beherrscht hat sich besonders in diesem Buch gezeigt. Sehr schön fand ich den Konflikt Edwards und Nkatas, der jedoch zu kurz für meinen Geschmack war. Mit dem Ende war ich unzufrieden, denn der letzte entscheidende Kick fehlte. Mein Liebling ist noch immer Undank ist der Väter Lohn!

11.01.2004 11:29:57
dana

warum MUSS denn unbedingt immer ein autor bei seinem stil bleiben?diese kritik verstehe ich nicht ganz...das buch was absolut faszinierend und ich hoffe das recht bald der 12. band rauskommt.

08.01.2004 09:24:14
Annett

Für meinen Geschmack haben es sich hier viele Leser mit ihrer Wertung zu leicht gemacht, indem sie das aktuelle Buch zu stark mit den anderen von E.G. verglichen. Ein solcher Vergleich hinkt jedoch - es ist eine ganz andere Komposition, eine andere Herangehensweise, ein ganz anderes Buch, aber deswegen keinesfalls ein schlechteres. Mir hat das Lesen Vergnügen bereitet, und spannend fand ich\'s allemal.

07.01.2004 17:04:39
Petra

Ich schließe mich an. Ich habe fast acht Wochen das Buch gelesen und fand dies Tagebucheinträge echt ermüdend.
Aber im Moment lese ich "Im Angesicht des Feindes" und finde ihn echt gut. Hoffentlich bleibt es so

02.01.2004 15:41:37
Ulrike Bertus

Auch mich hat das Buch etwas enttäuscht. Während man in den vorangegangenen Bänden oft bis zum Schluss falsche Schlüsse zog und erst im letzten Moment ein Aha-Erlebniss hatte, war die Auflösung dieses Falles mehr als enttäuschend. Zudem hätte mich interessiert, wie es denn nun mit Havers und ihrem Nachbarn aussieht. Da sie meine Lieblingsfigur in diesen Romanen ist, hätten mich weitere Entwicklungen in ihrer Lebensgeschichte schon interessiert.

30.12.2003 14:42:05
Uwe Hpffmann

Ich finde das Buch faszinierend und absolut spannend. Vor langer Zeit hatte ich von ihr nur "Gott schütze dieses Haus" gelesen. Der Titel hat mich inspiriert gleich drei weitere Bücher der Autorin zu kaufen.

04.12.2003 14:38:51
Marion

ich gebe allen recht, die schreiben, dass dieser george anders als die anderen ist. aber darum ist er meiner meinung nach nicht schlechter. ich fand die geschichte faszinierend - weniger krimi - vielmehr psychogramm - und auch wenn mein verdacht sehr schnell auf die richtige person gefallen ist, wurde mir beim lesen nicht langweilig. sehr gut und absolut lesenswert..

21.10.2003 13:28:10
Katrin

Wann kommt denn der 12. Band raus ???


Grüßle, Katrin

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www.villakunterbunt.ws

18.04.2003 14:18:41
Nikolai Küttner

Leider werden die Romane von George immer
länger.Sie werden dadurch aber nicht besser.
Schade.
In diesem Fall ahnt man ziemlich schnell
des Rätsels Lösung und ist auch durch die
gelungene Schlußpointe nur mäßig versöhnt.Niko

01.01.2003 14:19:05
Nobbi

Elizabeth George zeigt hier endlich, daß sie wesentlich vielseitiger ist, als bisher zu lesen war. Sie weicht gelungen vom "George - Stil" ab und verstand es trefflich, mich ein weiteres mal begeistert "bei der Stange" zu halten.
Ich denke, sie hält es für angezeigt sich selbst und auch Thomas Linley und Co. weiterzuentwickeln.
Ich freue mich schon, in den nächsten Büchern (die hoffentlich noch zahlreich erscheinen werden) zu sehen, in welche Richtung es weitergehen wird.

05.10.2002 16:32:27
Angela

Alles in allem war dieses Buch von Elizabeth George zu gleichem Teil brilliant als auch enttäuschend.
Brilliant in der Hinsicht, dass sie es wieder einmal schafft den Leser an dieses Buch zu fesseln. Außerdem sind auch die Tagebucheinträge Gideons einmal etwas ganz neues zu ihrem sonstigem Stil. Leider muss man aber sagen, dass man im Laufe des Buches aufpassen muss, nicht den Faden zu verlieren. Die ganzen verschiedenen Zeiten und die wechselnde Erzählart sorgen nach einer Weile für ein ziemliches Wirrwarr, so dass man einige Stellen auch 2 Mal lesen muss. Da zu kommt, dass ich mir um ehrlich zu sein etwas mehr von der Lösung dieses Falles erhofft hatte. Zuviele Fragen bleiben offen, über die man nur Mutmaßungen anstellen kann. Trotzdem ist dieses Buch nach meiner Meinung auf jeden Fall lesenswert.

06.09.2002 12:35:08
SilkeS.

Ich fand dieses Buch wirklich nur grottenschlecht. Es war in keiner Form im Stil von Elisabeth George schrieben. Schade, denn ich habe diese Reihe wirklich gemocht!

06.09.2002 12:15:49
geli

das buch ist das beste das ich jemals gelesen habe und ich habe es in 2 tagen gelesen weil ich nicht erwarten konnte wie es wetergeht.ich finde es nicht schlecht dass auch mal andere personen als lynley und havers die hauptrolle spielen.