Doch die Sünde ist scharlachrot

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • München: Blanvalet, 2008, Seiten: 763, Übersetzt: Ingrid Krane-Müschen & Michael J. Müschen
  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 763, Übersetzt: Ingrid Krane-Müschen und Michael J. Müschen

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Es ist Ende April. Durch das wechselhafte Frühlingswetter wandert ein Mann die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Sabotageakt und Mord, und die örtliche Ermittlerin Bea Hannaford steht bald schon einem ganzen Dutzend Verdächtigen gegenüber - darunter auch der Wanderer, der von sich behauptet, Thomas Lynley zu heißen, doch ausweisen kann er sich nicht. Als Hannaford bei New Scotland Yard Informationen einfordert, bekommt sie seine Dienstmarke übermittelt, die keineswegs vernichtet wurde, als Lynley nach dem tragischen Tod seiner Frau den Dienst hatte quittieren wollen. Hannaford bezieht den Detective Superintendent, der er nicht mehr zu sein behauptet, in ihre Ermittlungen ein. Und tatsächlich hat Lynley bereits einen ersten Verdacht. Nur eine Person, weiß er, kann ihm auf unbürokratischem Wege mehr Informationen beschaffen. Und er ruft Barbara Havers an ...

Doch die Sünde ist scharlachrot

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Letzte Kommentare:
18.07.2017 14:08:35
Rüdiger Silberer

Für mich war das der schwächste Lynley-Roman den ich je gelesen habe. Die merkwürdige Inspektorin die keinerlei Respekt vor einem Beamten der zwei Stufen über ihr steht.
Und man merkt in diesem Roman auch sehr deutlich, daß George Amerikanerin ist. Dieses verklemmte Geschwurbel um den Sex und die Suche nach Pin-Up-Fotos bei ihrem Ex. Meine Güte, wo ist eigentlich der Lektor. Das gehört komplett rausgestrichen.
Und auch die Sprache ist nicht mehr so schön wie in früheren Romanen, Sandberg-Ciletti hat hier viel besser übersetzt.

06.07.2015 14:53:46
Kirsten

Nein, es liegt nicht an der Übersetzung. Auch die letzten und folgenden Originalversionen waren nicht ansatzweise spannender.

Ich bin geneigt, den schwedischen Autoren recht zu geben, die in der Regel nach dem 10. Buch mit einem Kommissar aufhören. Irgendwann ist die Figur einfach auserzählt.

Meine Begeisterung für E. G. nahm von Buch zu Buch ab. Ich werde kein weiteres mehr kaufen.

27.05.2015 21:19:02
Anja Be

Kann es sein dass die jüngsten E.G. Romane einfach alle nur schlecht übersetzt wurden und deswegen so langatmig und langweilig sind? Ich habe mich beim Lesen ständig über schlechte Satzkonstruktionen geärgert, über Formulierungen die man so im Deutschen nie verwenden würde. Wer des Englischen mächtig ist sollte wohl lieber das Original lesen. Die Story ist trotzdem nicht extrem spannend aber man ärgert sich dann wenigstens nicht auch noch ständig über den Schreibstil.

27.06.2014 19:24:07
Jutta Pirzer

Als absoluter Elizabeth-George-Fan hab ich mich gefreut, Neues von Inspektor Lynley zu erfahren, aber das war das nervigste und langweilig- und atmigste Buch, das ich je gelesen habe. Mich interessieren in einem Krimi nicht die Wellenhöhen für Surfer, wie Surfbretter hergestellt werden und derartiger Kram. Einfach eine Qual und mich wundert, dass ich es bis zum Ende schaffte.

28.03.2012 16:07:23
Marco

Tja, was soll man zu dem Buch schreiben:
Auf einer Wanderung findet Lynley die Leiche eines Teenagers, der beim Sportklettern von den Klippen abgestürtzt ist. Eine Untersuchung ergibt, dass die Ausrüstung manipuliert war. Zu den Verdächtigen gehört Daidre, eine Tierärztin aus Bristol, die Oberhalb der Absturzstelle ein Wochenendcottage besitzt. Bea Hannaford, von der örtlichen Polizei, setzt Lynley auf Daidre an, der aber schon bald eigenmächtig in eine andere Richtung ermittelt. Eine Spur führt in die Vergangenheit der Eltern des Toten. Die andere betrifft sein ausgesprochen aktives und wechselhaftes Sexualleben. In dieser Hinsicht scheint er nach der Mutter zu schlagen. "Careless in red", so der Orginaltitel, ist eine Anspielung auf die Mutter, die ein krankhaft nymphomanisches Leben führt. E.G. schildert dies in gewohnt drastischer Weise; einem männlichen Autor hätte man einen solchen Plot wohl um die Ohren gehauen...
Trotzdem gelingt es E.G. recht gut die Handlung in Gang zu bringen. Extrem kompliziert würde ich das Personengeflecht nicht nennen. Im Übrigen ist die bisher vorgertragene Kritik aber richtig: Die Handlung ist für 700 Seiten zu dünn, der zerfasserte Erzählstil für E.G. eher untypisch (aber es geht noch). Die Details über Klettern und Surfen haben mich auch gelangweilt, aber es scheint bei US-amerikanischen Schriftstellerinnen mittlerweile üblich zu sein, dass sie unbedingt zeigen wollen wie gut sie für einen Roman recherchiert haben. Für gute Literatur sind solche Fachkenntnisse aber entbehrlich.
Insgesamt war ich mit dem Roman noch zufriedener, auch wenn es bessere gibt. Als Anreiz zum lesen darf man vielleicht verraten, dass E.G. hier die Geschichte eines "perfekten Mordes" liefern wollte. Das war wohl ein etwas zu hochgestecktes Ziel.

13.09.2011 20:55:57
dottie62

Ich war und bin sicher nicht die einzige Leserin, die nach dem dramatischen Tod von Lynleys Frau unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Lynley wird also auf eine absurd unglaubwürdige Weise in eine Mordermittlung als Verdächtiger und Ermittler gleichzeitig hinzugezogen.
Mann muss sich als Leser durch viele Seiten quälen, in denen bewusst immer nur winzige Informationshäppchen über die Familie des Toten und dessen ehemaliger Freundin bekannt werden, sowie auch zu Dairdre und zur Ermittlerin Bea Hannaford.
Leider ist es der Autorin nicht gelungen, die Gratwanderung zwischen Trauer und neuer Teilnahme am Leben so zu beschreiben, dass man als Leser mitempfindet.
Für mich zählt dieser Roman nicht gerade zu den Höhepunkten der Serie. Ich werde zwar auch den nächsten Band sicher lesen, weil ich einfach wissen will, wohin die Serie sich weiterentwickelt.

21.08.2011 12:50:56
Leollo

Wohl das bisher langweiligste Buch von E. G.. Statt Krimi ein aus Familienzank und -tratsch zusammen geschusterter Schinken. Warum E. G. absolut immer über 700 Seiten schreiben will, ist mir schleierhaft, besonders wenn die Story höchstens für eine Kurzgeschichte taugt. Aber diese Art zu schreiben scheint ja heute "in" zu sein. Am meisten haben mich die entsetzlich vielen Namen von entsetzlich uninteressanten Personen interessiert. Ich nehme an, die Autorin hatte selbst ihre Schwierigkeiten damit. Das Lesen wird dadurch zur Quälerei. Ich hatte gehofft, dass der Auftritt Havers und damit der Fortgang der Geschichte ein bischen Schwung in das Ganze bringt. Aber Pustekuchen. Peinlich auch die Übersetzung: Zu viele Begriffe und Redewendungen einfach vom Translater-Programm übernommen.

09.05.2011 19:13:05
C. Meyer

Ich habe das Buch auf französisch gelesen und war kein bisschen gelangweilt, es war spannend und mit dem nötige Witz. Zum Schluss hab ich dann in Deutschland einen Blick in die Übersetzung geworfen und muss sagen- gähn. Ganz andere, lange Sätze und endlose Erklärungen. Ich fürchte, ein Teil der hier angebrachten Kritik geht einfach auf eine missglückte Übersetzung zurück!

21.02.2011 23:17:33
Karsten

Elisabeth führt den Leser in diesem Krimiroman auf eine geradezu meisterhafte Weise - ausgehend von einem tragischen Unfall eines Teenagers, der sich als Mord entpuppt - auf Irrwege, die so primär in keinster Weise vorhersehbar sind.
Erst steht der Leser vor einem großen Rätsel, später vor ganz vielen möglichen Tätern, wobei keine Spur richtig greift.
Gerade die vagen Andeutungen und komplexen Verschachtelungen zwischen den Personen, die den Roman prägen, sind DIE entscheidende literarische Herausforderung in diesem Buch und geben dem kriminalistisch ausgerichteten Leser den entscheidenden Stimulus zum Weiterlesen. Immer wieder neue Irrwege, die der Leser in Gedanken einschlägt. GRANDIOS!
Das Personenwirrwarr, wie es mein Vorgänger beschreibt - ich muss sagen, eine Meisterleistung, es so in allen Details nachvollziehbar zusammenzu-halten.
Wohl bemerkt, mein erster Roman, den ich von Elisabeth gelesen habe. Meine Lust auf mehr von ihr ist geweckt.

11.02.2011 10:11:45
B. Mattern

Nach einem verheißungsvollen Beginn uferte die Handlung zu einem fast nicht mehr nachzuvollziehenden Wirrwar der Personen aus. Ein Merkzettel Romanfiguren sollte unbedingt erstellt werden, falls man sich entschließt, diesen belanglosen Wälzer hinter sich zu bringen. Vielleicht bin ich auch nur durch die skandinavischen Krimis verwöhnt worden, was Handlungsabläufe anbetrifft. Dieses seichte Geplätscher in Cornwall ist Langweilig.

23.01.2011 10:32:27
w.wagner

"Am Ende war die Tat"habe ich schon ziemlich "verkürzt" gelesen - aber dieses Wälzer ist einfach eine Zumutung. Ab in die Tonne. Total verquer, ohne Witz und einfach langweilig. Wo sind nur die spannenden E.G.Bücher geblieben. Entweder Frau George meint, sich literarisch austoben zu müssen oder sie ist einfach ausgepowert. Sozialkritische und psychologische Bücher sind einfach nicht ihr Ding.

11.11.2010 13:03:52
tantegerda

Das war eine ziemliche Quälerei :-(
Ich habe alle Bücher von Elizabeth George gelesen, aber dieses hier war nicht gerade ein highlight :-(
Am Ende war die Tat ging noch so, aber hier habe ich Wochen (!) gebraucht, bis ich es zur Hälfte durch hatte und erst ab Seite 350 oder so kam ein bischen Spannung auf, so dass ich es dann doch noch bis zum Schluss gelesen habe.
Alles langatmig, verworren, langweilige Typen - dafür viel zu viel Infos zu den ganzen Kletter+Surfthemen - die mich eigentlich nicht die Bohne interessieren .
Hatte gerade vorher das neue Buch von Cody Macfadyen innerhalb 2 Tagen durchgelesen, das war Spannung pur !!!

31.10.2010 17:59:37
Emmi

Ich bin ein Fan dieser Autorin. War es bisher! Mir kommt es vor wie eine gewollte Psychostudie aber nicht wie ein Krimi. Zur Zeit in und modern???Die einzelnen Passagen mit Akteuren sind zu lang und zu unzusammenhängend. Sie machen nicht unbedingt Lust, mehr zu erfahren. Mit diesem Buch kann ich mich leider nur über schlaflose Minuten quälen.

16.05.2010 20:48:10
Yvonne

Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch in der englischen Fassung gekauft und muss sagen: meine Vorgänger haben teilweise recht - ein echter Krimi ist das nicht wirklich. Aber eine großartige Millieustudie zur britischen Gesellschaft und eine gute Landschaftsbeschreibung zu Cornwall.
Sehr gut Elizabeth! Mich reizt eben grade diese Mischung aus Krimi und Roman an ihren Werken.

10.04.2010 22:49:58
invernessie

Mich beeindruckt immer wieder, wie detailliert die englische Wirklichkeit dargestellt wird. Man fühlt sich nach Cornwall versetzt. Die Handlung etwas langatmig, das Ende wenig spektakulär.
Ein wirklicher Krimi sieht anders aus, aber als Milieustudie in Cornwall ist es Spitze. Dennoch hab e ich das Buch mit Freude gelesen.

31.03.2010 21:59:19
Uwe

Meiner Meinung nach das bislang schlechteste Buch aus der Lynley-Reihe. Ein psychisch und äußerlich heruntergekommener adeliger Polizist der völlig sinnlos zum Ermittler von Hannafords Gnaden wird. Nein, so genial manch andere von Georges Krimis sind, den hätte sie sich getrost sparen und Inspector Lynley an der Küste weiterwandern lassen können.

18.03.2010 15:55:14
Flash

Ich weiß nicht, wie das Buch auf deutsch wirkt - im englischen Original ist es großartig.

Es stimmt natürlich, daß es hier nicht in allererster Linie um eine geradlinige Mordaufklärung geht. Dennoch ist dieses Buch genausoviel ein Krimi wie ein Roman. Er markiert in beiden Genres höchstes Niveau!

Die Auffächerung eines Personenkreises innerhalb eines Kleinstadtmilieus mit einem tiefen, verwickelten, subtilen Beziehungsgeflecht ist einfach nur meisterhaft. Man liest die Einführung einer neuen Person, die innerhalb von 5 Sätzen geschieht, und sieht diese Person in Charakter, Hintergrund und Aussehen lebhaft vor seinem inneren Auge.

Die Dialoge zwischen den Personen oder zwischen Verdächtigen und Ermittlern sind oft regelrecht grandios. All das gilt aber eben für die englische Fassung.

Das Buch zieht ein großes Spannungsmoment aus den vielen geheimnisvollen Vorgeschichten einzelner Personen, die immer detaillierter werden, und den subtilen Beziehungen, die sich vor dem Leser entfalten.

Daß nicht alle diese Geschichten am Ende völlig plausibel sind und manchmal der entwickelten Erwartungshaltung nicht ganz gerecht werden, ist geschenkt. Der Täter kristallisiert sich weit nach der Hälfte der Story heraus, aber keinesfalls offensichtlich.

Die Story als "Cliffhänger" zu bezeichnen, trifft es jedenfalls mitnichten. Der Versuch, eine nicht so "reguläre" Auflösung zu entwickeln, ist vollauf gelungen und aller Ehren wert.

Für mich hatte das Buch genug Spannung, um eine ganze Nacht durchzulesen.

27.01.2010 15:35:09
Ingrid

Von "Am Ende war die Tat" war ich bereits sehr enttäuscht, ich bin trotzdem wirklich unvoreingenommen an "Die Sünde ist scharlachrot" herangegangen, da ich seit Jahren E.G.-Fan bin. Aber nachdem ich mich durch die ersten 150 Seiten gequält hatte, las ich den Rest nur noch quer. Mir fehlt der rote Faden, die Spannung. Es gibt zu viel Nebenstränge, zu viele Personen, zu viel Landschafts-Beschreibung. Auch die Übersetzung ist nicht besonders gelungen. Fazit: Alles in allem nicht empfehlenswert, weil langatmig! Insofern kann man getrost auf die TB-Ausgabe warten.

11.01.2010 00:23:28
Barbara

Nachdem ich gerade Stieg Larssons leider letztes Buch verschlungen hatte, suchte ich nach einem guten "Anschlussbuch". Die Lynley-Romane kannte ich nur aus dem Fernsehen, wo sie mir gut gefallen hatten. Nun, eins weiß ich: wenn - wie ich den Kommentaren entnehme - alle Bücher von Elizabeth George ähnlich aufgebaut und geschrieben sind, wird dies mein erstes und letztes gewesen sein. Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr weiterzulesen. Die Personen ergehen sich in vagen Andeutungen, alle haben irgendwelche Leichen im Keller, was einen aber im Grunde kalt lässt, weil man sich - ganz anders als in den o. g. Büchern - mit niemandem identifizieren kann und weil man das Gefühl hat, als Leser quasi "außen vor gelassen" zu werden.
Auch die Sprache gefällt mir nicht, seltsame Vergleiche, teils altmodisch, teils gewollt modern. Fazit: Wenig Handlung, viele verschrobene Typen und viel zu lang!

13.09.2009 16:03:19
kirstin.buchholz

ganz ehrlich? ich fand es nach langer, langer, laaanger zeit endlich mal wieder ein lesbares buch aus der lynley-havers serie. endlich mal keine anklagende, mitleidserregende story, die ihren mittelpunkt inmitten sozialer brennpunkte hat und mit lauter schicksalen aus der unfairen gemeinen welt auf die tränendrüse drückt.

ist natürlich alles geschmackssache, aber durch die letzten bücher vor diesem habe ich mich erst nach längerer pause durchquälen können, zuletzt einfach nur mangels alternativen, die mich zu lesen reizten und weil ich irgendwie ja doch wissen wollte, wie es mit unseren hauptprotagonisten weitergeht.

wer elisabeth george liest sollte sich darüber in klarem sein, dass es in ihren büchern hauptsächlich um eines geht: den mensch an sich und alle seine facetten ganz genau auszuleuchten und in aller ausführlichkeit darzustellen. wem diese typenstudien zu mühsam sind (was nachvollziehbar ist, denn andererseits sind ihre bücher KEINE psychologische meisterleistung), der sollte von ihren büchern ablassen. unter krimis und thrillern verstehe auch ich etwas anderes. dennoch ist dies das erste buch, das ich nach langer zeit ohne größere pausen lesen mochte.

10.09.2009 16:47:58
toma

Ich habe das Buch gerade abgebrochen. Habe bisher alle Bücher von Elizabeth George gelesen und die letzten wurden immer langweiliger.
HIER weiss ich nach 170 Seiten immer noch nicht, was das Ganze soll ... zu viele Szenenwechsel, zu viele Personen, die zu viele geheimnisvolle Andeutungen machen ... es wird mir einfach ZU VIEL

30.08.2009 18:39:10
rike

So ein Kuddelmuddel an Personen, total verworren, konnte einen von dem anderen teilweise nicht unterscheiden, musste manchmal zurückblättern.
Außerdem völlig unrealistisch an den Haaren herbeigezogen:Lynley wäscht und rasiert sich nicht und das über längere \'Zeit, dann gibt er sich so bescheiden und häuslich und kann dazu noch plötzlich ein Fenster reparieren! Außerdem wird ständig auf seine Abstammung hingewiesen, dann die völlig unglaubwürdige Herkunft der Tierärztin, außerdem kommt die Geschichte nicht in die Gänge. Hoffe, das nächste Buch wird wieder besser und ein echter Lynley-Havers -Krimi.

14.08.2009 00:21:21
Paula

Also, was soll ich sagen, das Buch ist in Teilen gut geschrieben, aber die vielen Charaktere und ihre Beschreibungen verwirren viel zu oft. Havers rückt in den Hintergrund und Lynley tut wieder so abwegige Dinge, dass man sich fragt, ob Trauer einen wirklich sooo fertig macht, dass man nicht mehr merkt, was eigentlich vor sich geht. Fazit: Als Roman ist dieses Buch einfach gut, aber als Krimi fehlt die nötige Portion Spannung.

11.08.2009 00:08:25
aset

Zur Zeit bin ich ungefähr in der Hälfte des Romans und ich finde es sehr angenehm zu lesen. Für mich ist EG eine großartige Erzählerin und obwohl dieses Buch als Krimi gelten sollte, vermisse ich die selten vorkommene Mordermittlungen eigentlich überhaupt nicht. Man muß nicht immer nur nach dem Mörder jagen. Ich geniesse das Buch so,wie es ist.

09.08.2009 22:41:09
togravus ceterum

Leider muss ich beinahe allen Kommentaren auf dieser Seite widersprechen, aber Careless in Red ist für mich, zumindest im englischen Original, der mit Abstand beste Roman von Elizabeth George. Ich schreibe bewusst Roman und nicht Krimi, denn der Mordfall dient hier lediglich als Aufhänger, um Geschichten, Abgründe und Entwicklungen der Figuren zu erzählen beziehungswiese virtuos komponierte, doppelbödige und andeutungsreiche Dialoge zu konstruieren. Der Mord scheint die Autorin überhaupt nicht mehr zu interessieren, und da sich folglich auch die Figuern vom Mord entfernen, sind sie plastischer, komplexer und literarischer als in irgendeinem anderen Roman dieser Autorin: Sie tun nicht mehr so, als ob sie Menschen wären und stehen zu ihrer fiktionalen Natur. Das mag dem einen oder anderen konstruiert und künstlich erscheinen, aber ich finde diese Art zu schreiben ehrlicher, interessanter, anregender und erhellender als wenn ein Buch so tut, als ob es Wirklichkeit darstelle. Kein Wunder, dass die Krimifans enttäuscht sind. Frau George ist auf dem Wege, der Balzac des 21. Jahrhunderts zu werden. Kompliment!

25.07.2009 13:34:27
Mistie

Genau wie Eve musste ich mich fast überwinden dieses Buch von Mrs George zu lesen. Aber als überzeugte Serientäterin konnte ich doch "Careless in Red" nicht einfach weglassen.

Ich muss zugeben, dass das Buch einige Längen und somit Schwächen hat und ich denke die Schriftstellerin hätte gut daran getan 150 Seiten weniger zu füllen.

Mir ist zudem aufgefallen dass in den letzten Büchern "Inspector Lynley" sich fast nur noch als Werbungsfigur auf dem Titel einsetzen lässt. Er wird zunehmend blasser als Figur und war in verschiedenen Fällen überhaupt nicht oder sehr wenig "anwesend". Die Hauptrolle fällt immer mehr Barbara Havers zu und Sergeant Nkata. Vielleicht will Thomas Lynley ja in Rente gehen .

So dies war mein allererster Kommentar und ich hoffe ich habe nicht zuviel Mist geschrieben.

16.06.2009 21:13:53
Eve

Wegen der vielen negativen Kritiken in diesem Forum habe ich mich fast überwinden müssen, den neuesten Band zu erstehen. Aber da ich alle Bücher besitze, Augen zu und durch. Na ja, ganz so schlimm, wie befürchtet wurde es dann doch nicht. Aber sicher kein Vergleich mit früheren Werken. All die negativen Stimmen haben recht, irgendwie scheint sich die Autorin darauf zu verlassen, dass alle Leser wissen wollen, wie es mit Lynley weitergeht und man halt nicht soviel Mühe auf eine spannende Story zu verschwenden braucht.
Die Sexthematik wirkt nicht nur aufgesetzt sondern auch oft ziemlich peinlich und unnötig. Man hat das Gefühl, EG will mit der "modernen" Literatur Schritt halten oder besonders cool wirken.
Und die Darstellung von Lynley ist nicht ziemlich blass, er wirkt manchmal fast etwas dümmlich. Sicher, er ist traumatisiert aber doch wohl noch im Besitz seiner Intelligenz um sich so eine Behandlung gefallen zu lassen. Kommt nicht sehr glaubwürdig herüber.
Da das Buch ein klassischer Cliffhanger ist, hoffen wir für eine Fortsetzung das Beste.

19.05.2009 13:17:33
knutkowalski

Ich bin jetzt auf Seite 423 und werde das Buch aus alter Solidarität zu Lynley & Co. zu ende lesen. Dann bin ich endgültig fertig mit Elizabeth George. Ich war schon dankbar, das sie diesmal unter 800 Seiten bleibt...

Die Gesschichte ist langweilig, man kann Protagonisten auch "zu Tode" beschreiben. Ein Vorredner schrieb etwas von "Gesellschaftsroman" - tja,so etwas will Mrs. Geogre wohl seit einiger Zeit schreiben und meint wohl, das müssten dann mindesténs 700 am Besten 1000 Seiten sein. Nur sollte das nicht mehr unter Krimi laufen.
Am Besten fand ich ihre Bücher, als sie sich noch mit 500 Seiten zufrieden gab (Ausnahme: Undank ist der Väter Lohn). Die Handelnden waren prima geschrieben und die Geschichten kamen ans Laufen.
Bei den weiteren Kommentaren zur Handlung schließe ich mich meinen Vorrednern an!

12.05.2009 09:45:28
krimi-mimi

Ich habe durchgehalten, und das war nicht einfach! Ich habe für dieses Buch Wochen gebraucht und bin sehr enttäuscht. Langweiliger Plot, absehbarer Täter, ein trauernder Witwer, der der Nächstbesten beinahe auf den Leim geht...ich vermisse die Linley/Havers-Krimis der alten Garde! Hoffentlich fängt sich E. George bald wieder und schreibt spannende Krimis, ansonsten werde ich zukünftig gerne verzichten.

20.04.2009 20:26:50
lieschen1

Puuhh - wie grottich!!!
Habe alle ihre Bücher mit Begeisterung verschlungen, aber dieses- unglaublich, so schlecht.
Voll gefreut, auf ihr neues Buch, lange gewartet und zum Glück nur aus der Bücherei ausgeliehen. Ich hätte mich wahnsinnig geärgert, wenn ich dafür
24,95 € ausgegeben hätte.
Null Spannung, langweilige Personen, die ganze Handlung - furchtbar.
Habe ihr bis Seite 298 eine Chance gegeben. Aber das wars dann auch.
Mein Mann konnte mir die etwas wichtigen Infos erzählen, da er sich vor mir mit diesem Buch gequält hat.
Er hat auch alle ihre Bücher gelesen.
Ich dachte immer " was hat der denn, warum stöhnt er so "? Bis ich es selber gelesen habe!!!
Also, das gabs bei mir noch nie und ich lese sehr viel - aber von mir gibt es ein
"ab in die Tonne!! Altpapier !
Bin nun sehr auf ihr nächstes Buch gespannt.

11.03.2009 20:38:39
tinchen

Eine Enttäuschung. Bis zur Hälfte eher langweilig und sich selber immer wieder wiederholend, sehr farblose Personen, die einfach nicht im Gedächtnis hängen bleiben. Zuviel Sex, der auch noch langweilig erzählt wird.
Lynley wird immer farbloser!
Schade ums Geld.
Zum Trost: die zweite Hälfte wird etwas spritziger.

05.02.2009 10:42:18
Krilla

Ich muss mich leider den Worten meiner Vorschreiberin anschließen. Auch ich hatte mich auf dieses Buch gefreut und beim Anblick des fast 800 Seiten-Wälzers auf ein paar schöne Lesestunden bzw. Lesetage gefreut. Ich gestehe, ich habe E.G. 400 Seiten lang die Chance gegeben zumindest einen Hauch von Spannung aufzubauen. Aber nein, sie mäandert rum, immer neue Figuren, die auch noch farblos bleiben, tauchen auf und das "alte" Personal kommt zu kurz.So nicht, dafür ist mir meine Zeit zu schade und mein SUB zu hoch.der einzige Trost ist, dass ich es nur geliehen habe...

14.01.2009 13:55:37
Regina Horn

Ich muss sagen, dass alle Erwartungen "endlich, endlich wieder Lynley und Havers", die mich veranlasst hatten, das Buch sogar vorzubestellen, ganz arg enntäuscht wurden. Fällte E. George nun wirklich nichts mehr ein, dass sie jetzt plötzlich so sexlastig wird? Zumal die ganze Story in weiten Teilen unglaubwürdig ist und obendrein bestimmte Dinge wieder und wieder durchgekaut werden, weil sie wohl befürchtet, dass man den Anfang vergessen haben könnte.
Nee, ich will Havers und Nkata und Nervi-Deborah und alle anderen und keinen Lynley der nach 3 Monaten Witwerschaft der ersten besten (fast) in die Falle geht.

10.01.2009 17:01:04
Sabine

Ich habe mitten im Buch, ziemlich gelanweilt und genervt, angefangen, die 2. Hälfte kreuz und quer zu lesen, um dahinter zu kommen, "wer es war und warum". Das Interesse, den wirren Handlungssträngen geduldig zu folgen, hatte ich da schon längst verloren.
Ich frage mich, ob der Verlag der Autorin einen derartigen Druck gemacht hat, wieder einen Roman abzuliefern, dass sie einfach alles mögliche, was auf ihren Skriptblöcken gesammelt war, zu einer notdürftig zusammenhängenden Geschichte verarbeitet hat.
Schade, ich habe mich so auf schöne, spannende Lesestunden gefreut. Ich glaube, ich möchte jetzt nichts mehr von Elizabeth George lesen. Das Thema Lynley-Havers scheint ausgereizt zu sein, jedenfalls läßt dieses Buch keinen anderen Schluss zu.
Ein Jammer!

10.01.2009 15:41:48
DianeW

Ich habe das Buch dann gestern auch endlich geschafft durchzulesen und kann mich der vielen anderen Kommentare auch nur anschliessen - zu viele verschiedenen Handlungsstränge, zu viele eigentümliche schwer zu merkende Namen, aber glücklicherweise wieder mit der wunderbaren Havers und ihrem Lord. Allerdings hat mir die Person der ansässigen polizisten auch recht gut gefallen. Bin gespannt wie es weiter geht.

09.01.2009 12:21:02
queenodt

Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen, man hat den Roman sehnsüchtig erwartet, dann auch gerne und zügig gelesen, aber richtig zufrieden war man am Ende und manchmal auch zwischendurch nicht.
Die Story sei wie sie will, teilweise nicht ganz ausgegoren und zuviel Nebenschauplätze, das ist alles noch zu akzeptieren, was mich in meinem Lesefluss aber doch erheblich gestört hat, war speziell bei den ersten 150 Seiten die doch sehr eigentümlichen (vermutlich cornischen) Namen. Man hatte echt Probleme diese zu behalten bzw. richtig ins Geschehen einzuordnen.Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Roman und hoffe, dass darin auch wieder intensiver auf Barbara Havers Privatleben eingegangen wird...
Könnte Sie mir irgendwie auch lustig als Mutter vorstellen...:-)

01.01.2009 22:14:26
Sylvia Dormann

.ach,was bin ich froh,daß er wieder ermittelt.Dieser Krimi ist längst nicht so gut wie die anderen,jedoch genauso spannend.Havers ist dabei,Gott sei Dank,jedoch habe ich beim Lesen immer darauf gewartet,daß noch andere vertraute Personen auftauchen.Und über das Ende des Romans war ich enttäuscht,es scheint,als sei dies ein Fortsetzungsroman.Gespannt bin ich nun auf den nächsten Band...

01.01.2009 11:53:53
Amanda Libris

Wie kann Lynley nach dem Tod seiner Frau und des ungeborenen Kindes weiterleben? Kann er weiter arbeiten? Hier sind die Antworten. In ihm steckt immer noch der alte Ermittler, der der Wahrheit auf den Grund gehen will. Aber wie will man das glaubwürdig darstellen? Ich finde das Buch gut erzählt; Lynley flieht vor dem Schmerz, Tatsachen holen ihn ein, auch andere Menschen haben ein Schicksal, nicht nur der Lord!
Die Geschichte ist nicht einfach nur eine Krimi-Story. Immer mehr sind Georges Bücher Gesellschaftsromane. Hier stehen Menschen mit ihren Geschichten im Voerdergrund

01.01.2009 10:40:54
Julia

Viel Drumrum, wenig Havers-Lynley. Schade. Die Story doch etwas wirr. Die Lösung liegt inder Vergangenheit der Personen und wird an manchen Stellen nur angedeutet. Das Ende ist enttäuschend. Es fehlen die "typischen" Havers-Lynley Dialoge. Lynleys Wanderung ist ja ganz schön, aber der Wandel zum "alten" Lynley erfolgt etwas schnell. Eben noch der ungepflegte Wanderer und dann eine Dusche, einmal rasieren und neue Kleidung, und schon ist der Ermittler wieder da.

30.12.2008 10:31:37
DianeG

Viel zu viele Handlungsstränge, die, obwohl ich das eigentlich mag, manchmal nahezu langweilig werden.
Was Lynley betrifft, und seine Wanderung, fand ich zu Anfang ganz interessant, ist das alles dann doch ZU vorhersehbar.
Ein bissl zu viel Sex, und nix dahinter, zu Ende nerft es mich tatsächlich etwas.
Wie schon bei meinem Vorschreiber : Schöne Langschaftsbeschreibungen, die ich sehr mag.
Einzig als Havers auftaucht, bin ich glücklich und wähne mich schon fast in einem spannenden Ende, aber auch den Ausgang finde ich nicht passend, die Handlungsstränge bleiben mir zu offen und doch ein wenig nur angekratzt.
Nein, das hätte ich mir anders vorgestellt.

29.12.2008 17:18:50
Barbara

puuuh... was für eine zähe und wirre Story! Lynley als zuerst gebrochener Mensch auf einsamer Wanderung, um irgendwie mit dem Tod seiner Frau fertig zu werden. Kann man ja noch nachvollziehen, aber die Art und Weise, wie George ihn das durchziehen lässt, ist für meine Begriffe ein echter Bruch mit der Figur und wirkt daher aufgesetzt und unglaubwürdig, fast ein bißchen melodramatisch. Und dann: Phönix aus der Asche, Lynley, der geniale Ermittler ist auf einmal wieder da. Naja... Die Geschichte selbst ist verworren und will nur bedingt zu dem Schluß passen, fast ein wenig nach dem Motto: 'Reim Dich oder ich schlag Dich'. Einzig die Dialoge mit Havers haben ihren Witz nicht verloren. Das Buch kann ganz zuunterst in den Bücherstapel, Lesen lohnt nicht wirklich.

28.12.2008 22:39:10
Andrea

Ich weiß gar nicht, warum ich dieses Buch zu Ende gelesen habe: Eine an den Haaren herbei gezogene Geschichte von Surf-Fanatikern in Cornwall, dazu kommen zwei notgeile Mütter, die eine davon nimmt wirklich alles, was sie nur kriegen kann. Und am Ende dann eine Auflösung, die in der Vergangenheit wurzelt: Das hat die Serie um Lord Lynley nicht verdient. Schön immerhin waren die Landschaftsbeschreibungen, aber das war`s auch schon. Das Geld für dieses Buch kann man sich sparen. Lynley lebt. Und was weiter?