Wer die Wahrheit sucht

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • München: Blanvalet, 2004, Seiten: 736, Übersetzt: Mechtild Sandberg-Ciletti
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Seiten: 735
  • München: Goldmann, 2007, Seiten: 735
  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 6, Übersetzt: Miroslav Nemec

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B:67
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Sabine Reiß
Vielschichtig und nach einigen Seiten auch spannend

Buch-Rezension von Sabine Reiß Jun 2004

Während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg wurden die britischen Kanalinseln Guernsey, Alderney und Jersey angeblich Gustav, Adolf und Jakob genannt, weil es leichter auszusprechen war. Dieses Detail findet man zwar nicht im zwölften Krimi von Elizabeth George wieder, dafür aber einige Informationen über die Besatzungszeit und wie sie von den Kanalinsulanern erlebt wurde. Insgesamt ein recht interessanter Background für das neueste Buch.

Wer die Krimiserie um Inspector Lynley und seine Assistentin Barbara Havers liebgewonnen hat und ihr immer noch treu geblieben ist, der hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass nicht nur ein Kriminalfall eine Rolle spielt, sondern dass noch viel mehr erzählt wird. Meist ist es die Geschichte einer Familie, in die man tief eindringt. Begonnen hat Elizabeth George damit schon am Anfang ihrer Serie, als sie z.B. Lynleys Familie näher beleuchtete, aber inzwischen sind ihre Bücher wahre Wälzer. Man muss wohl akzeptieren, dass die Autorin sich weiterentwickelt hat, vom relativ einfachen Inspector-Krimi (was keine Geringschätzung desselben bedeutet) hin zum komplexen und auch sehr detaillierten Krimi, der psychologische Momente und die Familiengeschichte der Personen mehr beleuchtet, der daher aber auch nicht jedermanns Geschmack trifft.

Deborah und Lynleys Freund St. James sind bereits einmal aus dem Schatten als Nebendarsteller herausgetreten. Warum auch nicht, Barbara Havers hat auch schon ein tragende Rolle zugewiesen bekommen. Dies bewahrt meines Erachtens eine Serie davon, dass sich das Leben der Protagonisten im Kreis dreht, es nichts mehr Neues zu erzählen gibt oder irgendwelche Absurditäten eingebaut werden - hier muss man nur mal den Weg betrachten, den Patricia Cornwell mit ihrem letzten Buch "Die Dämonen ruhen nicht" eingeschlagen hat. Dennoch klingt es ein wenig merkwürdig, wenn Thomas Lynley seinen Freunden in drei Sätzen quasi einen Schnellkurs in Detektivarbeit gibt.

Die beiden erhalten Besuch vom Bruder einer alten Freundin Deborahs, mit der diese während ihres Amerika-Aufenthalts eine Wohnung geteilt hatte und werden von ihm um Hilfe gebeten. China River, besagte Freundin, wurde auf Guernsey verhaftet, weil sie verdächtigt wird, den Millionär Guy Brouard ermordet zu haben. Dabei hatte sie ihn gerade erst kennen gelernt. Sie hatte ihren Bruder Cherokee nach Europa begleitet, als dieser als Bote fungierte und Baupläne für ein Gedenkmuseum an die Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg an Brouard lieferte, obwohl sie zunächst vermutete, dass irgendetwas an diesem Auftrag nicht rechtens sei. Deborah und ihr Mann finden nach und nach heraus, dass Guy zwar auf der einen Seite sehr großzügig war, aber dass es auch viele Menschen gibt, die sich von ihm hintergangen fühlten und daher durchaus ein Motiv für einen Mord gehabt hätten.

Zu Beginn war die Geschichte etwas zäh: sehr viele Personen, sehr viele Nebengeschichten, möglicherweise schreckten auch die mehr als 700 Seiten ab. Aber nach Überwindung des ersten Drittels war ich doch gefesselt und wartete gebannt auf weitere Enthüllungen. Auch mit dem Ende konnte mich Elizabeth George überraschen, ein sehr großer Pluspunkt, der über die Momente hinwegtröstet, an denen es nicht so schnell voran ging, wie man sich dies vielleicht gewünscht hätte. Insgesamt ist der Amerikanerin ein äußerst vielschichtiger Krimi gelungen, der zwar nicht in allen Punkte zu überzeugen weiß, mir persönlich aber schon wieder viel besser als der Vorgänger-Roman gefiel.

Wer die Wahrheit sucht

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Letzte Kommentare:
15.03.2017 19:37:48
Jördis

Ich mag die Bücher von Elizabeth George, aber dieses Buch war für mich eine mega Enttäuschung. Es ist unglaublich langatmig und ich weiss nicht wieviel Seiten ich überblättert habe. Die Hälfte der Seitenanzahl hätte ausgereicht und wäre wahrscheinlich noch zu lang. Sorry. Ich finde schon frech, das auf dem Titel "Ein Inspektor Linley-Roman" draufsteht und er nicht mehr als dreimal erwähnt wird. Dieses ist für mich im wahrsten Sinne verarsche. Das Buch hat nichts mit ihm zu tun. Man hat das Gefühl das sie sich beim Schreiben verzettelt hat und es zum Schluss ganz schnell zum Abschluss bringen wollte. In meinen Augen das schlechteste Buch was ich von ihr gelesen habe und das Geld nicht wert.

24.04.2011 12:06:52
Anthea

Ich hasse Debora St. James, sie verdient das Glück nicht, das ihr vor die Füsse gelegt wurde und ihr die Möglichkeit gibt, sich selber zu verwirklichen - die Story hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich kaum aus dem Weinen herausgekommen bin - diese Tragödien schaffen mich immer - etwas kürzer wäre besser gewesen - und bitte lieber wieder mit Lynley und Havers.

07.10.2009 22:11:27
CSIler

Ich hab dieses Buch gekauft, weil es so dick ist (734 Seiten), aber ich bin enttäuscht.

Lynley u. Havers sind in diesem Roman nicht die Hauptprotagonisten (sie spielen nur am äußerstem Rande eine Rolle.) Sondern St. James u. seine Frau Deborah, die besten Freunde von Inspector Lynley.

Die Geschichte ist zwar spannend, aber zu langwierig u ebend kein Inspector Lynley u. Sergeant Havers Roman.

20.06.2009 08:08:28
Elvira

dies war mein erstes buch von e. george. ich habe es geschenkt bekommen und war sehr skeptisch: mitten in einer reihe anfangen und dann gleich über 700 seiten? nachdem ich mich anfangs also überwinden mußte, zog mich der schreibstil von george dann aber doch in seinen bann. die insel guernsey und die hintergründe zum 2.WK finde ich sehr interessant. generell mag ich auch bücher mit psychologischen hintergründen. im gegensatz zu vielen anderen lesern konnten mich die beziehungsdramen der hauptfiguren durchaus fesseln. deborah allerdings, das muß ich schon sagen, ging mir auch auf die nerven und mit ihrem dämlichen verhalten am ende setzte sie dem ganzen noch die krone auf. insgesamt verstehe ich nicht was ihr problem ist, aber vielleicht fehlen mir da auch einfach die hintergründe. die figur st. james finde ich hingegen sehr gut gelungen.

nun aber mein größter kritikpunkt: bin ich hier denn die einzige, die das ende nicht kapiert hat??? warum wurde guy letztendlich ermordet? hatte er jemals vor das museum zu bauen, und warum ist er davon abgekommen? warum hat er all die leute reingelegt? was hatte es mit der beziehung zu paul wirklich auf sich? die motive des täters bleiben auch ziemlich im dunkeln. zudem ist der showdown total übertrieben, fast wie in einem james bond film. die action soll wohl über die mangelnde logik hinwegtäuschen.
hier bin ich wirklich sehr enttäuscht! erst breitet e.george jede kleinigkeit auf tausend seiten aus und dann schludert sie beim ende so rum. das hat mich geärgert.

na ja vielleicht werde ich ihr trotzdem noch mal eine chance geben und mich an den früheren werken versuchen, da hier ja alle meinen, daß diese straffer und spannender sein sollen.

09.04.2009 20:09:59
sabrina13582

Der zwölfte Teil der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George und von bzw über Inspector Lynley war kaum was zu lesen. Barbara Havers fehlte in diesem Teil komplett. Also wer auf die amüsanten und tollen Dialoge zwischen Havers und Lynley steht, wird sie in diesem Buch schmerzlich vermissen. Die Hauptakteure in diesem Roman sind Deborah und St. James, was zwar abwechslungsreich ist aber es fehlen einfach die würzigen Dialoge zwischen Havers und Lynley. An sich hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen auch wenn die Spannung manchmal etwas zu wünschen übrig lies. Aber dafür waren alle "Nebendarsteller" gut charackterisiert und man hatte das Gefühl man wäre selbst auf der Insel Guernsey und würde dort alles miterleben. Leider steckte Elizabeth George auch hier wieder viel zu viel Energie und Zeit in manch absolut nebensächliche Dinge (das immer wiederhohlende Darstellen der Ex-Gattin die Ihren Sohn zu seinem Erbe verhelfen will), dafür bleiben dann aber am Ende einfach zu viele Fragen offen. Der eigentliche Mordakt ist sehr außergewöhnlich aber ich fands ne tolle Idee, allerdings war das Geschlecht des Täters von Anfang an bekannt und das fand ich etwas schlecht durchdacht... Dafür war das Finale klasse und spannend geschrieben. Alles in allem : Auch hier kommt Elizabeth George nicht an ihre ersten Bücher heran aber als wirklich schlechtes Buch möchte ich es auch nicht betiteln, ich würde sagen: Durchschnitt, kein Meisterwerk aber auch keine totaler Reinfall!!!

13.03.2009 16:01:14
Kasia

Mein zweites Buch von Elisabeth George und ich kann es weiterempfehlen.
Es wundert mich etwas, dass es so schlecht bei den anderen Lesern angekommen ist...
Natürlich schrecken die fast 750 Seiten erstmal etwas ab.
Aber nachdem man den Anfang hinter sich gebracht hat, kann man sich auf eine sehr interessante Geschichte mit interessanten Charakteren freuen.
Ich finde, dass sich das Buch relativ flüssig lesen läßt. Das Ende war schon ziemlich überraschend, weil uns die Schriftstellerin geschickt immer wieder von gewissen Personen ablenkte und dann doch wieder zu ihnen führte.
Gutes Buch, denk ich. Werd ich in ein paar Jahren wieder lesen...
Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und man sollte sich immer am Besten eine eigene Meinung bilden. Denn jemand, der sich nur auf das Urteil anderer verläßt könnte das eine oder andere gute Buch so außer Acht lassen. Und bei diesem hier wäre es schon schade.

29.12.2008 19:46:13
Alexander K.

Nach dem wirklich schlechten langatmigen Vorgaengerbuch mit dem Geiger habe ich tatsaechlich sechseinhalb Jahre gebraucht um mich durchzuringen und dieses zu lesen.
Und siehe da, insgesamt hat es sich doch gelohnt. Viele der Kritikpunkte meiner Vorschreiber passen (etwas zu lang, teilweise arg stereotype Figuren, sehr langsamer Einstieg...) aber dennoch ist es m.E. lesenswert - in typischer George-Manier wird ein komplexes (und daher reales) Beziehungsgeflecht vielschichtig und aus verschiedenen Perspektiven entworren. Leider aber nicht immer komplett aufgeloest.
Die Aufloesung wirk etwas stark konstruiert - der/die Taeter/in geht an einigen Stellen sehr grosse Risiken ein und um das Motiv nachzuvollziehen zu koennen Bedarf es wohl einschlaegigen Erfahrungen im Bereich der zwischenmenschlichen Enttaeuschungen.

Sicher sind die ersten fuenf oder sechs Titel der Reihe besser, kompakter und dadurch auch konzentriert spannend. Fuer Einsteiger wuerde ich diesen Titel nicht empfehlen.

Naja, es hat gereicht dass ich das naechst Buch von George lesen werde - und diesmal wohl auch etwas frueher...

Meine Wertung: 82 %

07.09.2008 14:36:14
Nina

das buch ist wirklich DER HAMMER!!!
1. total spannend
2. interessant
3. vielseitig!

mein lieblingsbuch von E.G. und von allen büchern die ich bis jetzt gelesen habe!!!
und ich habe echt gezittert bis zum letzten absatz! das ende ist nämlich nicht das was man denkt sondern ganz anders, als man vermutet!!
ich lese es zum 5.mal!

10.07.2008 00:19:26
irina

eigentlich bin ich ein großer Fan von E.G., habe alle Bücher von ihr gelesen, aber "Wer die Wahrheit sucht" fand ich absolut enttäuschend, nach 150 Seiten gab ich auf. LANGWEILIG
Überhaupt nicht zum Empfehlen

30.06.2008 21:20:16
Micki

Wer die Wahrheit sucht ist mein erstes Buch von E.G. Ich habe das Buch angefangen und dann erstmal wieder auf Eis gelegt, nach den ersten 40-50 Seiten. Ich kam einfach nicht rein und werde es in der Hoffnung das es irgendwann mal spannend wird nochmal versuchen zu lesen. Bisher bin ich sehr enttäuscht.

14.04.2008 07:34:22
DarkMadeleine

Ich hatte dieses Buch in einem EG-Bücherpaket mitgekauft und war durch die schlechten Kritiken hier schon etwas abgeschreckt... ich muss sagen: So schlimm wars doch gar nicht!!!
Okay, Lynley kommt so gut wie gar nicht vor.
Okay, es dauert ein Weilchen bis man überhaupt rausfindet, was mit Guy passiert ist.
Okay, über 750 Seiten (weiß nicht wieviele es im Deutschen sind) können abschreckend sein.
Aber seien wir mal ehrlich: Dass George-Krimis keine Whodunnit-Krimis à la Christie etc sind, weiß man doch inzwischen... Das heisst: Man sollte inzwischen mitbekommen haben, dass nicht nur die Ermittler im Blickpunkt des Interesses stehen. Und so langweilig, wie behauptet wurde, sind die ach so verrissenen Nebenfiguren doch gar nicht! Zumindest hätte JEDER von ihnen mehr oder minder ein Motiv gehabt oder haben sonstwie zur Handlung beigetragen. Meiner Meinung nach machen viele verschiedene Charaktere auch den Charme eines Buches aus - denn wer will denn schon 400 Seiten, in denen nur Ermittler, die Leiche und zwei Verdächtige drin vorkommen? Ich mal nicht. Und bezüglich des Kommentars von Numerobis: Seit wann ist es negativ für einen Krimi, wenn darin "Psychopathen so weit das Auge reicht" vorkommen??? Ich dachte sowas macht gerade einen Großteil der Spannung aus?

Mein Fazit: Ein solider Krimi mit historischem Background, vielleicht nicht Georges stärkster, aber der bisherige Verriss ist IMHO doch ziemlich ungerechtfertigt.

26.08.2007 21:51:13
Galatea

Seltsames Buch... dabei hat's gut angefangen!
WER DIE WAHRHEIT SUCHT ist mein erstes Buch von Mrs. George. Ich war neugierig, weil sie so gelobt wird und man doch einiges (v.a. im Fernsehen) vom Inspector Lynley hört.
Die erste Enttäuschung war, dass der gute Mann offensichtlich eine Nebenrolle spielen musste.
Aber ich habe weitergelesen, okay, geben wir den zwei mal ne chance. Am Anfang war's ja auch noch interessant. Wie die ganzen Leute vorgestellt worden sind und v.a. Frank und sein Vater mit den Kriegsgeschichten. Ich hätte es nicht besser hinbekommen - und ich sage negative Kritik eigentlich, wenn ich das Gefühl habe, die selbe Aufgabe besser bearbeiten zu können.

Jedenfalls, soweit so gut. Da waren also die ganzen Darsteller, jeder auf seine Art etwas verrückt und einige davon auch eine sehr starke und negative Erfahrung mit den Deutschen im Krieg. Welcher Krieg, das wird hier übrigens sehr deutlich gemacht - meiner Meinung könnte das Buch weder auf Mallorca angesiedelt sein, wie jemand behauptet hat, noch nach dem ersten Weltkrieg.

Leider musste ich feststellen, dass das Buch nach der Einführung aus vielen Wiederholungen besteht. Beispiel: die Beerdigung von Guy und die Testamentseröffnung aus mindestens 3 Perspektiven erzählt! Das ist doch wirklich nicht nötig!
M. E sollte eine Szene maximal aus 2 Perspektiven geschrieben sein und dabei sollten die Darsteller die Erfahrungen teilen; einer erzählt den ersten teil, der nächste den zweiten aber nicht alle die selbe Szene aus verschiedenen Blickwinkeln!
So gesehen freut man sich auf eine Szene und muss sie solange mit den Darstellern durchkauen, bis man die lust dran verliert. Das Ende stört ebenfalls ein wenig - warum, das soll hier nicht verraten werden, weil es sonst gegen die Spielregeln wäre.

Fazit: ich lasse das Buch wiegen, stelle es bei eBay ein und rechne damit, dass sich schon einer findet, der Zeit genug und vor allem Geduld hat. Denn das braucht es bei diesem Schinken auf alle Fälle. Er hätte auch die halbe Länge haben können und es würde reichen!
Sollte ich noch einmal - nach Jahren - was von der guten Frau in die Hände bekommen und es ist wieder so unverschämt langweilig wie das hier, werde ich ihr mal mailen. Ich werde ihr schreiben, wie es wäre, wenn sie mir mal ihr Konzept faxt und ich arbeite es dann aus. Wahrscheinlich würden die Kritiken dann wesentlich besser ausfallen, da diese endlosen Wiederholungen dann Vergangenheit wären!

Klappentext-Kommentare:
"Elizabeth George übertrifft alle".
--> Wer das geschrieben hat, ist mir nie begegnet!

"E-G schafft das Unglaubliche: sie kann die Spannung im Vergleich zu den bisherigen Bänden immer noch steigern."
WAS FÜR SCHLAFMITTEL MUSS SIE GESCHRIEBEN HABEN; DAMIT EIN KRITIKER SOWAS SAGEN KANN!

LG,
Galatea

29.06.2007 18:23:08
Anja

War wirklich nicht das beste Buch von E.G.. Ich finde, dass es von Vorteil wäre, wenn sie vielleicht ein paar Seiten weniger schreiben würde, dann wäre das Buch an vielen Stellen vielleicht nicht so langatmig. Das letzte Drittel fand ich dann ganz spannend und der Schluß hat mich wirklich überrascht. Die ersten Bücher waren zwar nicht so umfangreich, aber viel spannender!

19.06.2007 12:27:06
Birgit

Kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, ich finde das Buch extrem langweilig und bin froh, dass ich nur noch 80 SEITEN vor mir habe, das bedeutet ich habe mich tapfer durch 750 Seiten durchgeschlagen. Ich habe fast alle Bücher von Elisabeth George gelesen, aber sie werden mir einfach zu dick - nicht dass ich Schwierigkeiten mit dicken Wälzern habe - eine normale Buchgröße hätte für diesen Fall gereicht.

01.05.2007 11:48:41
Sandra

Es gibt bessere Bücher, vor allem vom E.G. Maßlos verärgert war ich, dass der Verlag das Buch als Inspector-Lynley-Roman bezeichnet und auch der Kurzinhalt auf nichts anderes hindeutet. Tatsächlich erschein Lynley auf 4 Seiten (von über 700). Läßt man dies alles außen vor, ist es eigentlich ein gutes, wenn auch etwas langatmiges Buch. Deb ist eine Zicke und St. James ein Weichei und dies wäre überhaupt nicht stören, wenn man nich schon in mindestens 8 Vorgängerbüchern dieselbe Leier gelesen hätte. Es gibt bessere, aber auch viel schlechtere Bücher!!

19.04.2007 16:49:34
Jutta Pirzer

Nun habe ich nach viel Quälerei das Buch endlich geschafft und bin fast so klug wie zuvor. Irgendwie kein richtiger Schluss. Was macht Paul? Und wäre ich Simon, hätte ich Deborah schon längst mal eine gescheuert. Tut mir leid, ich bin absolut nicht gewalttätig, aber die und China gingen mir richtig auf den Wecker. Keine E.George mehr.

17.04.2007 11:50:19
Jutta Pirzer

Da E.George eine meiner Lieblingsschriftsteller ist, freute ich mich auf "Wer die Wahrheit sucht" und war bzw. bin bitter enttäuscht. Es ist öde und viel zu langatmig. Wenn ich nicht den Mörder kennen möchte, hätte ich es schon längst weg gelegt. Kein Vergleich zu den früheren Romanen.

12.04.2007 08:34:46
Mina

Ich fand das Buch überhaupt nicht langweilig. Ich gebe zu ich habe auch bessere Bücher von E.G gelesen aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Besonders die Tatsache, dass man bis zum Schluss nicht wusste, wer der Täter ist.... Man dachte es war eine andere Person. Das ist meiner Meinung nach bei einem Krimi sehr wichtig. Es ist auch interessant, dass in diesem Buch die Hauptifguren nicht Lynley und Havers waren, sondern St. James und Deborah. Das ist mal eine Abwechslung. Ich fand das sehr originell für eine Krimireihe.
Dieses Buch ist lesenswert.

18.03.2007 13:39:01
leseratte

deborah ging mir ebenfalls entsetzlich auf die nerven...diese frau müsste schon enorm gut aussehn,dass männer sich mit der abgeben..;) die geschichte langweilte nach einiger zeit sehr,ich habe mich trotzdem durchgequält,da ich bisher alle E.G bücher gelesen hab und dieses nicht auslassen wollte.im nachinein hätte ich in dieser zeit lieber sinnvollere dinge getan als dieses buch zu lesen!da wartet man so lange,bis es erscheint und dann so etwas!wenn das nächste buch wieder so enttäuschend ausfällt,werde ich wohl nichts mehr von E.G lesen,da mir meine wertvolle zeit dann echt zu schade dafür wäre...ergo:wer alle teile lesen möchte ,sollte das nicht unbedingt auslassen,aber wer nur ein paar bücher von E.G gelesen hat,sollte dieses besser nicht lesen und ein anderes stattdessen zur hand nehmen.

14.03.2007 14:10:53
numerobis

schreckliches Buch. Nur die Sache mit dem Geiger war noch langweiliger.

Der arme Simon tut mir leid. Bei der Frau. Ich habe mir mehrfach gedacht:
"Hau ihr doch einfach eine runter, vielleicht wird sie wieder."

Diese miesen Konstruktionen die sich mit langweiligen Charakteren abwechseln, Beschreibungen von Personen und Landschaften die sämtlich viel zu lang geraten sind, Psychopathen wohin das Auge reicht.

Die Bücher von E. G. habe ich verschlungen, bis auf die letzten beiden.
Sollte das nächste nicht wieder besser werden, lasse ich E. G. ab sofort stehen.

02.03.2007 15:09:45
queenodt

jetzt am ende, hab\' ich das gefühl das viele konflikte angesprochen wurden, aber die meisten nur recht kurz dann aufgelöst wurden. ich weiß zumindest immer noch nicht, ob guy das museum wirklich noch bauen wollte oder nicht?
alles in allem ganz sicher nicht einer der besten romane von elizabeth george, aber auch nicht der schlechteste.

19.02.2007 16:39:42
Barbara

Ich las das Buch tapfer durch, weil ich bisher jedes Buch von E.George gelesen hatte. Leider ist es völlig überflüssig. Zu lang, zu langweilig, arm an Spannung und der Plot ist mehr als mager.

16.01.2007 10:27:56
A. Keck

Das Buch strengt in der Tat wegen seiner Ausführlichkeit an; nicht alles hätte in so epischer Breite dargelegt werden müssen. Ganz bestimmt ist es nicht das beste Buch von E.G., aber an Spannung fehlt es dennoch nicht. Und Simon macht seine Sache, wie ich finde, erstaunlich gut.
Was mich allerdings beim Lesen richtig aufbrachte, waren die vielen, vielen Fehler im Text der Taschenbuchausgabe!

30.08.2006 23:59:08
Paula

Auch wenn ich jedes Buch von E.G. regelrecht verschlungen habe, für diese Buch habe ich am längsten gebraucht, um es endlich ins Regal stellen zu können - und da steht es auch noch heute... (- als "Regalfüller"!!!)
Die Handlung habe ich als sehr konstruiert empfunden - dabei störte mich nicht mal die Länge der Beschreibungen - es klang einfach nicht hundertprozentig schlüssig. Wer die Reihe gern vervollständigt, dem sei dieser Teil als "Zwischenmahlzeit" empholen, aber ich bin echt andere Kost von E.G. gewöhnt... -

28.08.2006 17:27:30
krimimimi

Gääähn !!! Hätte ich das Buch nicht mit in den Ferien in der Nähe von St.Malo, also quasi gegenüber den Kanalinseln, mit gehabt, ich hätte es nicht fertig gelesen. Sehr enttäuschend ! Erst gegen Ende baut sich ein bisschen Spannung auf und man kann ahnen, warum man sich so sehr auf das Erscheinen des neuen George-Romans gefreut hatte.

09.03.2006 21:30:45
Janina

Die Story ist extrem langgezogen und ich habe mir deshalb teilweise auch überlegt, ob ich das Buch ganz weglegen soll, da ich mich manchmal zwingen musste weiterzulesen. Es nahm mich dann aber trotzdem wunder wie das Ganze ausgehen wird und habe mir einen Ruck gegeben und weitergelesen. Auf S.700 angekommen, wurde es dann endlich doch noch ein wenig spannend...zum glück...Mein Fazit: Würde ich nicht unbedingt weiterempfehlen

20.02.2006 17:37:47
tschwantzer

Habe das englische Audiobook gehört und selbst die gekürzte Fassung langweilte mich doch sehr. Ab und zu verzettelt sich die George mit lahmen Nebenhandlungssträngen, wie z.B. bei "Asch zu Asche", was hier auch der Fall war.

20.02.2006 14:44:09
Michaela

Ich muss schon sagen, ich war sehr enttäuscht über die arg konstruierte Story. Da wartet man über ein Jahr auf das nächste Buch....... und dann das!!!! Wenn EG nichts mehr einfällt, sollte sie es lieber lassen. Bisher hab ich alle Bücher total gierig verschlungen, für dieses brauchte ich fast ein halbes Jahr, um mich da durchzukämpfen. Auch Deborah mit ihrem ewigen Geheule geht mir furchtbar auf die Nerven. Bisher wars ja in der Kürze noch halbwegs zu ertragen, aber ein ganzes Buch lang ist einfach zu viel. Jedenfalls freue ich mich schon aufs nächste Buch, in der Hoffnung, dass es wieder besser wird :-))

26.09.2005 11:30:44
Marion

Ich war ehrlich gesagt, ziemlich enttäucht. die geschichte ist so umfang- und facettenreich aufgebaut, dass die lösung letztendlich einigermassen "zusammengeschustert" wirkt. die halbseitenlangen unsäglich langweiligen wiederholungen von bereits bekannten tatsachen waren meiner meinung nach nicht wirklich nötig. soviel mitdenken sollte der geneigte leser schon, dass er im verlauf von 20 seiten nicht vergisst wer, warum, was und wo überhaupt. zudem geht mir deborah entsetzlich auf die nerven - musste da wirklich so ein weibchen konstruiert werden? trotz auslassung vieler vieler textpassagen habe ich unverhältnismässig lange für das buch gebraucht - mit dem fazit: gelohnt hat sich weder der kauf noch die investierte zeit.

07.08.2005 17:19:49
Bianca

Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum dieser Roman ein so negatives Feedback hat? War nicht "Nie sollst du Vergessen" - eine Katastrphe nach der es besser werden musste? Anyway es wurde besser: - jetzt haben wir Gott sei Dank keinen Geigenspieler der zu döschig ist zu musizieren - sondern wir haben Deborah ,die halt nicht in der Lage ist ihre Rolle als Ehefrau, Freundin, Detektivin und Möchtegernmama vernünftig zu reflektieren. Mir tut Simon manchmal wirklich leid -er wurde nicht nur mit seiner Behinderung gestraft. Aber hey er verdient es zum 2. Mal Hauptprotagonist sein zu dürfen - und er macht seine Sache echt gut - auch ohne Thommy und Babs. ( Trotzdem habe ich sie vermisst). Die zahlreichen Nebendarsteller nahmen diesmal auch nicht die Spannung sondern fungierten als positive Verstärker - besonders der inkontinente Adrian, oder Familie Fiedler. Ausserdem zeigt das Ende mal wieder wie klug unsere naive Debs ist- ich weiss nicht ob es EG´s Absicht ist, Debs noch unsympatischer erscheinen zu lassen?? To sum up dieses Buch ist eindeutig wieder eine Steigerung jedoch bleibt die Hoffnung das nächste Buch wird kürzer, würziger und beschert uns wieder mehr Babs, Thommy und Helen (mit Kind??)

16.07.2005 17:13:08
Dieter

Das war es - endgültig. Die ersten Romane lebten noch von interessanten Spannungen und Entwicklungen zwischen den Hauptfiguren. Inzwischen geht es oft nur noch um Eheprobleme und die scheinbare Erfüllung aller Frauenwünsche: Ein Kind, nein das Kind. Und damit es im nächsten Roman wieder darum gehen kann, spielt dieser Roman nur kurze Zeit nach dem nächsten. Aber was hier eklatant wird: Es gibt kaum noch einen Zeitbezug, die Geschichte könnte irgendwann spielen, ein vorausgegangener Krieg wird sich schon finden lassen. Gegenwartsbezug? Dieses Mal völlige Fehlanzeige. Und da Havers dieses Mal gänzlich fehlt stürzt der Roman völlig ab. George hat den Zeitpunkt verpasst um aufzuhören. Die Bücher werden lämnger und damit - schlechter.

11.07.2005 16:25:56
Stefanie

Es mag stimmen, dass "Wer die Wahrheit sucht" nicht das beste Werk von Elizabeth George ist. Dennoch kann ich mich der Meinung der Mehrheit nicht anschließen.
Zu Beginn gestaltete sich die Lektüre des Buches zäh. Aber schon nach wenigen Kapiteln habe ich die Lektüre genossen.
Ich mag die Geschichte um das Ehepaar St James und würde auch gerne wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Diese "Beziehungskisten" gehören für mich zu den George Romanen dazu und machen, unter anderem, ihren Reiz aus.
Natürlich hat auch mir Thomas Lynley gefehlt und ich freue mich auf die nächsten Fälle, die er lösen muss:).

26.06.2005 16:08:07
B.F.

ich habe das erste Buch von E.G. verschlungen, dann noch ein paar weitere mit großer Ungeduld erwartet und viel zu schnell ausgelesen, weil so spannend.
Inwischen sind mir die Krimis zu sehr künstlich in die Länge gezogen und weil ich nicht mehr so schnell lese verliere ich bei der großen Anzahl der Charaktere und Nebenschauplätze leicht den Überblick.
Nach der Hälfte von "Wer die Wahrheit sucht" ist mir Lust am Lesen und die Spannung etwas verloren gegangen.In jedem Kapitel wird eine neue überraschende Wendung eingeleitet und kurz vor der Auflösung ist das Kapitel beendet.Das mag zwischendurch eine neue Spannung in so eine Krimi-Geschichte bringen, ist aber irgendwann nur noch anstrengend und impliziert den Verdacht, daß allein die Autorin die Zusammenhänge noch kennt.
Trotzdem muß ich zu Ende lesen, da ich gespannt bin wie man so einen Stoff in einen gelungenen Fernsehkrimi verwandeln will.

25.06.2005 14:35:04
Andreas

Naja, gelesen habe ich sie alle (die Bücher meine ich), zum TEil sogar verschlungen, aber dieses Buch empfnad ich als Katastrophe. Die Bücher letzten Bücher offenbarten schon beträchtliche Längen und hätten durchaus wesentlich straffer abgefaßt werden können. Die Anzahl der Charaktere ist mit unter viel zu vielschichtig und wird im weiteren mitunter komplett fallengelassen, wenn die Person nicht mehr gebraucht wird. Die Streitereien der Eheleute St. James sollte man lieber in einen Liebesroman einbauen, als es hier in dieser epischen Breite auszuführen.

Für mich ist es der schlechteste Roman der Serie und gut fand ich in eher selten, eher langatmig und träge

19.06.2005 08:02:37
pet

EG-Fans wollen Linley und vor allem Havers und den nicht den biederen St. James und seine naive Debbie. Die beiden Langeweiler quälen den Leser auch noch über 700 Seiten lang. Dies ist mit Abstand der schwächste Roman von Mrs. George.

20.04.2005 16:35:32
Inta Schulz

Irgendwann las ich,,Denn bitter ist der Tod".Da wußte ich noch nicht, dass vorher schon Bücher von E.G. erschienen waren, die alle miteinander zu tun hatten, habe das Buch dann vergessen.Zufällig fand ich dann ,,Keiner werfe den ersten Stein"- spannend!Nach ,,Asche zu Asche"wußte ich nicht so recht,was Deborah und Simon für eine Rolle spielten.Erst nach ,,Mein ist die Rache" gewann ich den Durchblick und bin seitdem ,,süchtig"und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.Ich ,,verschlang" nach und nach alle Krimis vonE.G.und entwickelte große Sympathie für die beiden St.James\'.Sie haben\'s nicht leicht! Ich hoffe inständig,dass sich ihre Wünsche erfüllen. Es lohnt sich, die Bücher auch in der englischen Version zu lesen, weil dort mehr Details beschrieben sind. Nach dem 13.Buch warte ich jetzt ungeduldig auf den nächsten Band, weil wieder alles offen ist!

11.03.2005 10:53:26
Karin

Ich habe gerade das Buch fertig und bin auch sehr hin und her gerissen. Richtig überzeug hat mich auch dieses Buch (wie schon die letzten beiden) nicht. Nicht nur dasss Lynley und Havers fehlen, nein, der dauernde Streit zwischen St. James und Deborah nervt tierisch.
Auch finde ich das Buch etwas zu lang (nichts gegen dicke Bücher!), zu viele Personen und zuviele Nebenschauplätze. Ich finde, das Wesentliche - der Mord mit allem was dazugehört - geht etwas verloren.
Hoffentlich wird das nächste Buch etwas kürzer und dafür aber wieder spannender.

11.02.2005 11:39:35
Margot

ICh habe dieses Buch auf Englisch gelesen als es rauskam. ich fand es etwas enttäuschend. die Figur der China wurde mir immer unerträglicher (schuldig? nicht schuldig? ....). Auch die finale Szene hätte besser in einen Action film gepasst als in einem gutstrukturierten, sensiblen Krimi, so wie wir ihn von EG kennen.
Und meine Aversion auf Deborah wurde noch verstärkt. ich frage mich ob das von der Autorin bezweckt war. das kindische Verhalten, heul heul mir gehts ja soo schlecht, du böser St. James., war das letzte.

09.02.2005 14:57:32
Hannelore

Mich hat das Buch nicht vom Hocker gerissen. Zwar war das Thema um die Kanalinseln und die Besetzung durch die Deutschen interessant und auch die sonstige Erzählstränge zum Teil durchaus lesenswert. Aber der eigentliche Fall hat mich nicht wirklich überzeugen können. Genervt hat auch die hier vielfach schon genannte Beschreibung der Beziehungsprobleme der St. James. Altbacken, teilweise nicht nachvollziehbar und die kindlich-trotzigen Reaktionen von Deborah waren mir zu überzogen. Wie auch die Figur Margaret (sehr eindimensional) und auch ihres Sohnes Adrian. Alles in allem zwar noch lesenswert aber keine Empfehlung für E.G. Ich hoffe, das nächste Buch wird wieder spannender und "echter".

05.01.2005 13:35:25
Reinhard

In einem entscheidenden Punkt ist das Buch sehr unlogisch:
China und Cherokee müssen sich zu Beginn als Ehepaar ausgeben - die Bedingung dafür, dass sie den Auftrag bekommen. Aber als Simon und Deborah ihre Ermittlungen aufnehmen, wissen alle (Ruth, Valerie, Kevin, Adrian) mit der größten Selbstverständlichkeit, dass China und Cherokee in Wahrheit Geschwister sind. Kein Wort darüber, wie der Schwindel mit dem Ehepaar aufgeflogen ist, und wie der Auftraggeber - Guy - darauf reagiert hat.

30.12.2004 14:53:08
assimo

ich habe bis auf den letzten linley-fall alle büchergelesen. und nun frage ich mich seit wann kann denn simon wieder laufen?? habe ich die wundersame heilung verpasst oder einfach vergessen???
ansonsten bin ich erst am anfang und bin bis jetzt noch begeistert.

30.12.2004 10:24:07
Jessica

Na ja, habe schon bessere Bücher von ihr gelesen - aber das Buch war ok. Mir fehlten nur sehr Lynley und Havers, die eigentlich einen E. George Roman ausmachen. Die Beziehung zwischen St. James und "Debs" wurde jetzt hoffentlich ausreichend diskutiert und kommt nie wieder vor. Alles in allem war das Buch ein netter Zeitvertreib, der zeitweise etwas langatmig war...

21.12.2004 21:04:17
Sandra B.

Das Buch hat mich leider nicht so gefesselt, wie ich hoffte. Es war gut.
Aber nichts besonderes. Leider!!!!
Die Ermittlungsarbeit ist vernachlässigt, aber die persönlichen Probleme und Ansichten sind stark
in den Vordergrund gerückt worden.

18.12.2004 12:50:37
marco

also es gibt m.e. deutlich bessere bücher von mrs. george, die ich als autorin sehr zu schätzen weiß. das vorherige buch begann zwar auch etwas zäh, hat dann aber im zweiten teil eine angenehme wandlung erfahren. die vermisse ich hier. es verwundert, dass eine so erfahrene schriftstellerin ein 700 seiten starkes buch schreiben kann, ohne dass wichtige hauptfiguren eine veränderung durchmachen. die figur der margaret ist hoffnungslos überzeichnet. die idee deborah und st. james ermitteln zu lassen war gut und erinnert an den - erstklassigen - roman "denn keiner ist ohne schuld", misslingt hier aber vor allem deshalb, weil das ehepaar sich ständig in unverständliche streitereien verwickelt. ich kann mich nur dem urteil anschließen, dass einem deborah auf die nerven geht. für die langatmigen ausführungen zu der frauenfreundschaft deborah/china fehlt mir als mann offenbar der geistige zugang. der auftritt deborahs im finale ist viel zu konstruiert und hätte etwas weniger dramatisch ausfallen können. das buch spielt zwar auf einer winterlichen kanalinsel, hätte aber - abgesehen von der historischen komponente - auch auf mallorca angesiedelt sein können. die atmosphärische dichte, die für frühere romane kennzeichnend war, fehlt hier leider. auch die neuere art von mrs. george brücken zu ihrer eigenen heimat kalefornien einzubauen und ihre landsleute ein wenig aufs korn zu nehmen mag zwar verständlich erscheinen, schadet aber den romanen. zwar kommt dieses buch weitgehend ohne die sonst typischen sex-szenen aus, allerdings meint die autorin zu gewissen sexuellen eigentümlichkeiten von (jungen) männern beim morgendlichen erwachen stellung nehmen zu müssen. bitte das nächste mal nur über sachen schreiben, von denen man selbst ahnung hat!

25.11.2004 18:25:39
monika

Schliesse mich der überwiegenden Meinung an, ich war nicht sehr "amust" und habe es nur ausgelesen, weil ich das eigentlich meisst mache,auch wenn´s mich nicht vom Hocker reisst.
Einige Ihrer Bücher waren doch echte Hits.
Ich hoffe, ihr nächstes Buch kehrt wieder zu den "Wurzeln" zurück.

19.11.2004 08:25:53
Caro

Auch ich mag Elizabeth George eigentlich sehr gern lesen. Das
Buch ist auch nicht schlecht. Aber
seitenweise die Beziehungsprobleme von Deborah
und St.James. Das hätte es nicht gebraucht. 100 oder 200 Seiten weniger wären wohl besser gewesen. Ihre anderen Bücher waren jedenfalls spannender.
Das nächste Buch von ihr wird hoffentlich wieder besser.
Und dann hoffentlich auch wieder mit Lynley und Havers.

18.11.2004 16:47:34
nicole

Bin eigentlich ein Fan von E. George, aber der Krimi ist meiner Meinung auch nicht so gut gelungen. Kann mich da den meisten anderen Stimmen anschließen, Deborah und Simon gehen einem auf die Nerven, man vermißt die eigentlichen Protagonisten schmerzlich. Richtig spannend wie sonst fand ich es auch nicht, ich hoffe auf Ihr nächstes Buch.

16.11.2004 21:54:23
an.nie

Hallo Inspector Lynley Fans,
bin auch der oft geäußerten Meinung, das das Buch wesentlich besser ist, als der letzte aus der Serie. Etwas langatmig.... aber doch sehr spannend geschrieben. Mir fehlen die anderen Mitglieder der "Familie". Alles in allem SUPER!

02.11.2004 13:33:56
Julia

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Trotzdem habe ich ihre beiden sonstigen Protagonisten ziemlich vermisst. Sie sind mir nun doch ziemlich ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass sie im nächsten Roman wieder eine größere Rolle innehaben. Dem Erzählstil tut dies jedoch keinen Abbruch. Auch wenn es bessere Bücher von ihr gibt. Spannend ist dieser neue Roman alle Mal

01.11.2004 20:43:11
patwelli

Ich habe das Buch nun auch gelesen und bin so hin- und hergerissen. Es fesselt nicht wirklich, normalerweise lege ich ein Buch von George nicht aus der Hand. Die Spannung fehlt absolut, die Lebensgeschichten der einzelnen Leute werden in epischer Länge breitgetreten, ein paar mehrere Sätze weniger wäre besser gewesen. Die ganzen Streitereine von Deborah und Simon sind auch nicht immer wirklich nachvollziehbar, der Schluß überrascht dann doch - wenn auch eigentlich nicht wirklich. Es fehlen die Brocken, die die Autorin ansonten immer so gut in eine Geschichte einbaut und dem Leser vor die Augen knallt, die Überraschungseffekte und wirklich neuen Erkenntnisse. So langsam traue ich mich gar nicht mehr, einen Roman aus einer Serie zu nehmen, hoffentlich wird George nicht auch so wie Cornwell. Aber trotzdem werde ich ihren neuen Roman wieder lesen, was ich mir bei Patricia Cornwell noch reichlich überlegen muß.

07.10.2004 21:40:32
Corinna

Habe das Buch gerade zuende gelesen und bin (nicht nur wegen des Schlusses) ziemlich enttäuscht. Ich weiss nicht woran es liegt aber irgendwie kommen mir ihre Figuren nicht "echt" vor und schon gar nicht wenn ich bedenke, dass die Bücher ja in der "heutigen" Zeit spielen. Und gerade bei diesem Buch gingen mir Deborahs und Simons Art doch sehr auf die Nerven - ganz abgesehen davon, daß ich es schade fand, daß Barbara und Helen nicht und Thomas nur ganz wenig vorkam. Einige der Geschichten fand ich interessant aber insgesamt kann ich nicht sagen, dass ich es gerne gelesen habe.
Lieben Gruss
Corinna

05.10.2004 20:26:51
Eva Kirchheim

Die Figuren, vor allem Deborah, nerven nach kurzer Zeit. Sie scheinen ziemlich lebensfremd und ausserdem hat das ganze ein wenig zuviel Moral abbekommen man merkt halt, dass die Autorin Amerikanerin ist. Und Sergeant Havers fehlt an allen Ecken und Kanten

27.09.2004 23:26:21
snoozer

Doch, das Buch ist gut.
Es gibt bessere von ihr, aber ich habe eigentlich fast schon befürchtet, dass E.George in dem Stil von Nie sollst Du vergessen weitermachst, welches mir nicht so gefallen hat.
Zum Glück ist sie zu alter Form zurück gekehrt.

Wie Susanne schon sagte: E.George hat einen fantastischen Erzählstil, ich kenne keinen vergleichbaren Autor, der so detailliert aber nie langweilig die Personen im Buch und ihre Verknüpfungen untereinander beschreibt.

Was ich bei diesem und auch anderen ihrer Bücher toll finde: es ist nicht so, wie es scheint ;-)
Zu Anfang scheint das Opfer sehr beliebt und unfehlbar zu sein, so dass niemand ausser den Erben ein Motiv haben kann. Aber wie es bei E.George so ist, werden immer mehr Fakten ausgegraben, so dass letzendlich gleich eine ganze Reihe von Personen zur Auswahl steht, die dem Opfer doch nicht so wohlgesonnen war, wie man zunächst noch dachte.

So gut wie E.George erzählt - der Spannungsaufbau hakt bei diesem Buch leider ein wenig - dafür, dass es ein Krimi ist.
Aber trotzdem wird es nicht langweilig, da immer irgendwas passiert - hm, schwer zu beschreiben.
Naja, es ist jedenfalls näher an einem Roman als an einem Thriller und sie hat Bücher schon spannender gestaltet.

Ich bin wieder zufrieden mit E.George und warte schon gespannt auf das nächste Buch - hoffentlich dann wieder mit Linley/Havers UND den St.James - denn irgendwie fehlte doch etwas ;-)

27.09.2004 19:30:24
Tatiana

Ich habe ein anderes Buch bzw. eine andere Story erwartet; ich vermisse Lynley und Havers - mehr als ich gedacht hätte, zumal dies die alleinigen Hauptpersonen bisheriger Werke waren... Trotzdem ist es ein gutes Buch, die Qualität hat sich nicht verschlechert (was viel heisst, wenn man z.B. P. Cornwell betrachtet und das, was sie mit der Hauptperson im letzten Buch ("Die Dämonen ruhen nicht") "veranstaltet" hat. Doch; ich giere schon nach dem nächsten Werk von E. George, bin nicht enttäuscht worden!!

13.09.2004 20:49:39
Frances

Zum ersten Mal wurde ich als großer Elizabeth George Fan von einem ihrer Krimis ein wenig enttäuscht. Sowohl die Handlung als auch die Figuren lassen eine spannende Geschichte erwarten - jedoch baut Elizabeth George diese nicht wirklich auf. Simon St. James und seine Frau Deborah zanken sich während des ganzen Buches ohne tiefere Ausseinandersetzung für die Gründe. Die Lösung des Mordes wäre mit 200 Seiten weniger wohl spannender geschrieben. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf das nächste Buch von ihr.

09.09.2004 09:48:20
Susanne

BIN HIN- UND HERGERISSEN ...
von diesem Buch. Es hat mich nicht kalt gelassen und ich konnte es kaum aus der Hand legen, und doch hat es mich zu keiner Zeit wirklich in seinen Bann gezogen.
Zuerst das Gute: Elizabeth George ist die Geschichtenerzählerin schlechthin. Die über 700 Seiten umfassen eine Geschichte mit vielen, vielen unterschiedlichen Personen. Es geht um alles was uns in unserem Leben unterkommt, um die Vergangenheit, die Leichen, die jeder so Keller liegen hat, um Neid, um Gier, um Rache, um Liebe. Meines Erachtens nach nicht nur Stoff für ein Buch, sondern für einen Mehrteiler.
ABER: Mir sind die Personen, um die es in diesem Buch geht und die oft sehr genau und detailliert beschrieben werden, die mit Ihrer Vergangenheit hadern, die in der Gegenwart unglücklich sind oder vor der Zukunft Angst haben, fremd geblieben. Sie haben einfach keine Gesichter bekommen, haben mich nicht wirklich berührt. Besser kann ich es leider nicht ausdrücken.
Ich denke, ich werde das Buch irgendwann noch einmal lesen, denn der Plot an sich ist so umfangreich, interessant und vielschichtig, daß ich dem Buch eine zweite Chance geben werde.
Also, das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, aber ich habe es auch nicht wirklich bedauert, als ich es durchgelesen hatte.

04.09.2004 13:12:28
Susann P.

Ich hab dieses Buch in original version gelesen und muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Person wirklich Täter ist und bin gespannt, wie es mit Lynley+Helen, Barbara und St.James+Deborah weiter geht!

31.07.2004 11:09:32
Leseliese

Ganz komisch, daß ein paar Leute "Wer die Wahrheit sucht" offensichtlich schon gelesen haben, wo doch der Erstverkaufstag im August ist. Da kann man nur hoffen, daß der neueste George im englischen Original gelesen wurde. Denn wenn man nicht Buchhändler oder Journalist ist, kriegt man kein Leseexemplar. Außerdem ist es unfair, in den Aussagen so zu tun, als ob man es schon kriegen könnte in der deutschen Erstausgabe.

14.07.2004 10:43:25
J.Steubner

Nach dem furchtbar langweiligen Ausrutscher mit dem Geigenspieler findet George langsam wieder zu Ihrer alten Form zurück. Eigentlich ein gutes Buch, es hat allerdings einige Längen.

06.07.2004 14:09:09
Nicoletta

Schade, dass Barbara Havers in dieser Geschichte nicht vorkommt, aber ansonsten ein tolles, sehr spannendes Buch. Nach den ganzen Verwicklungen der Protagonisten ein recht unerwartetes Ende.
Wie immer ist Elisabeth George am besten im Original auf Englisch zu lesen!

07.06.2004 23:02:05
Marianne

Das Buch ist spannend und interessant, wie von Elizabeth george nicht anders zu erwarten war. Besser als die letzten beiden.
Aber es gehöt natürlich schon zu der Linley Serie auch wenn er nur ein paarmal vorkommt
Gruss Marianne