Am Ende war die Tat

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 760, Übersetzt: Ingrid Krane-Müschen und Michael J. Müschen
  • New York: HarperCollins, 2006, Titel: 'What came before he shot her', Seiten: 548, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Postel, Sabine, Bemerkung: gekürzt

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Nur wenige Straßen trennen das noble Kensington, wo Chief Inspector Lynley und seine Frau Helen wohnen, von North Kensington. Dort sind der kleine Joel und seine Geschwister bei ihrer Tante Kendra untergeschlüpft. Kendra tut für die elternlosen Kinder, was sie kann, ist aber überfordert mit Ness, die die Schule schwänzt, Drogen nimmt und sich auf eine Affäre mit dem Drogendealer Blade einlässt. Als Nessmerkt, dass Blade sie betrügt, macht sie ihm auf offener Straße eine Szene - eine Schmach, die Blade nicht auf sich sitzen lässt. Joel bemüht sich nach Kräften, die häusliche Situation unter Kontrolle zu halten und seinen kleinen Bruder Toby vor den Übergriffen grausamer Jugendlicher zu behüten. Als Joel erkennt, dass nur Blade die Macht hat, Toby zu schützen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel - und sowohl Joel selbst als auch Lady Helen werden dessen Opfer sein ... 

 

Am Ende war die Tat ist im Gegensatz zu meinen vorherigen Büchern kein 'Whodunit'. Das Buch war ursprünglich als Teil meines letzten Krimis Wo kein Zeuge ist geplant, in dem Helen, die schwangere Ehefrau von Inspector Lynley, erschossen wird. Hauptverdächtiger ist ein zwölfjähriger Junge namens Joel. Im neuen Roman schildere ich die Hintergründe des Mordes. Ich wollte dem Leser kein 1500-Seiten-Werk zumuten und habe zwei Bände aus dem Stoff gemacht. Es gibt sowieso schon Beschwerden, dass meine Bücher zu dick sind.

Elizabeth George im Interview mit SPIEGEL online, 12. September 2007.

Am Ende war die Tat

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Letzte Kommentare:
29.08.2017 00:01:05
ludwig blaeser

Das Buch ist für mich das Beste aus der Lynley/ Havers-Reihe. Vom Metier her ist es eigentlich kein Krimi sondern eher eine dramatische Sozialstudie. Das ich durch den Titel wußte, worauf das Buch hinaus läuft, war es mir mitunter unmöglich weiter zu lesen, da alles zwangsläufig auf die finale Katastrophe zuläuft.
Mir hat es den Atem verschlagen.
Etwas besseres habe ich bis jetzt von Frau George nicht gelesen.

Ich würde es als Schullektüre einführen.

17.03.2017 15:29:35
Michelle

ich bin begeisterte George-Leserin und auch diesen Band habe ich wieder verschlungen. Es ist kein Krimi, aber für mich sehr wichtig als "Auflösung" von Wo kein Zeuge ist. Brillant in den detaillierten Beschreibungen und sehr real. Leider sehe ich immer mehr Kinder einen solchen Weg gehen (müssen). Natürlich endet dieser meist nicht in einem Mord, aber es zeigt die Kälte der Menschen gegenüber anderen auf. Steigender Egoismus, gerade in den nicht gut betuchten Schichten sorgt für eine Radikalisierung (Mobbing, Schlägereien, etc.). Ich habe diese Buch sehr gerne gelesen auch ganz ohne das sonst so tolle Ermittlerteam. Die Nachfolgenden Bände des Teams sind anders geworden als die vorhergehenden, aber das finde ich sehr gut, denn das Leben geht weiter und verändert einen durch Erlebtes. Für mich wieder sehr stimmig und glaubwürdig geschrieben!

06.05.2016 17:22:02
Nina

Habe erst vor kurzem angefangen, die Bücher von E.G. zu lesen, und leider nicht in der richtigen Reihenfolge. Bin jedoch total begeistert. Auch wenn dieses Buch kein Krimi ist, sondern eine fast professionelle psychologische Analyse eines Jungen, der aus der Abwärtsspirale nicht ausbrechen kann. Es hat mir eindrücklich klargemacht, dass schmerzhafte Erfahrungen auch durch gut gemeinte "Heilungsbemühungen" nicht einfach so ungeschehen gemacht werden können. Das Buch zeichnet ein differenziertes und weder entschuldigendes noch verharmlosendes Bild einer vernachlässigten gesellschaft. Schicht, in die wir selten Einblick bekommen. Mich hat es fasziniert und ich bin gespannt, wie E.G. Lynleys Innenleben im nächsten Buch beschreiben wird. Ich bin sicher, es wird ebenso aufschlussreich und tiefgreifend sein wie dieses.

07.02.2016 11:52:26
Andrea Klaus

Habe alle Bücher von E.G. verschlungen ,bei diesem BucH ,ging es mir ähnlich ,aber zuerst hat es aber gedauert ,weil ich immer dachte jetzt muss doch mal Lynley/Havers kommem ,aber ich hab mit dem kleinen Joel richtig mitgelitten ...und es war doch mal sehr interresant ,diese schlimme Sache mit HeLen ---aus einer anderen Perspektive zu sehen ,ich konnte nicht aufhören zu lesen --tolles Buch ---

11.09.2015 21:19:47
Eva

Sowas ist mir -Leseratte -noch nie passiert! zwischen anfängl.Suche wann denn trotzdem Lynley etc auftauchen, dem Slang-u schlimmen Lebensumständen dieser Kinder - Dem weglegen-wollen(Fäkalsprache, tu i mir das an?) fixiert sein, zu wissen, da MUSS mehr dahinter sein (Ness Verhalten) u dem Wunsch -also wenn da jetzt nicht positive Aspekte rauskommen!!.die dann mal kommen bei Ness. Aber Joel reisst einem mit, wie die Ungerechtigkeiten u auch die trotz allem sichtbaren kleinen Fortschritte von Tobi .. (U Ness ja auch als Lichtblick vor dem Absolut Niederschmetterndem) -also den "Figuren"sooo Leben einzufliessen, d a s ist unglaublich! Auch Kendra entwickelt sich u Dix u Cordie... Könnte verfilmt werden, wär aber auch sehr brutal aber sicher zu empfehlen für manche Jugendliche, die nur destruktiv Andere ihre Ware /Allgemeingut demolieren! ( obwohl zumindest im Vergleich sorglose Perspektiven ) --- plus London solche Slums ist es wahr? (ich sah Slums Südafrika vor 35 Jahren) Grauenhaft!! Europa was geht da ab!!.

27.05.2015 21:38:41
Anja Be

Ich fand die Geschichte dieser Familie sehr berührend. Ich frage mich jedoch ob noch jemand ausser mir das Ende sehr eigenwillig und doppeldeutig fand? Mein Eindruck war gerade dass es sich hier nicht um ein zufälliges Opfer handelte, sondern nur aus Sicht von Joel, wogegen sein Begleiter ja scheinbar recht gezielt genau dorthin gegangen war. Zudem wurde der Begleiter nach der Tat ja schnell versteckt oder ins Ausland gebracht, so genau weiss ich es grad nicht mehr. Da Joel seinen Begleiter nicht verraten hat, wird man es nicht erfahren, ausser wenn dieser Faden später noch einmal aufgegriffen wird, in einem anderen Roman.

08.01.2015 12:35:21
LynleyFan

Ich habe es geliebt. Ich habe endlich verstanden, was für eine Katastrophe der Tod seiner Frau für Lynley war und wieso er dann so betroffen war. Und dazu noch sein erstes ungeborenes Kind. Und das alles nur, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Unglaublich.. Ich habe so geweint am Ende und ich wusste, ich habe jetzt endlich rausgefunden, was der Verlust eines Menschen alles bedeuten kann. Und zwar wirklich sehr viel...

13.07.2014 23:15:32
Rita Bartels

Am Ende war die Tat ist der beste Roman von George, da er ungewöhnlich, absolut authentisch und atmosphärisch sehr dicht die andere Seite erzählt. Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen. Erst war ich enttäuscht, da ich eine Linley-Havers Story erwartete. Die Enttäuschung wich aber immer mehr der Erkenntnis, ein absolut großartiges Werk zu lesen, das ich binnen 3 Tagen damals im Urlaub verschlungen habe.

07.03.2014 18:43:36
krimifan67

Seit "Wo kein Zeuge ist" werden die Geschichten um Lynley und Havers immer schwächer. Die Handlung des neuesten Roman ist absolut unglaublich. Was hat das noch mit dem Ermittlungen in den ersten Büchern der Reihe zu tun? Wo ist der knifflige Kriminalfall, der von dem einst so brillianten Duo zu lösen ist? Leider nur noch ein Thema am Rande. Das ganze Konstrukt um das verschwundene Kind und die Eltern in diesem überaus langatmigen Buch war so was von abstrus! Ähnlich ging es mir nur bei dem Nachfolgeband von "Wo kein Zeuge ist".
Da wartet man ungeduldig auf eine Fortsetzung und dann das! Langweilig, ellenlang und absolut unglaubhaft. Ich weiß nicht, ob ich den nächten Band lesen werde.
Obwohl: die Hoffnung stirbt zuletzt.

16.10.2013 09:40:05
Hermine

Mich hat es sehr bewegt die Geschichte der drei Kinder zu verfolgen die im Prinzip sich selbst überlassen sind, wie Millionen von Kindern weltweit. Ich empfinde dieses Buch als sehr aufrüttelnd und als Fingerzeig wo wir Menschen ansetzen müssen um Frieden zu schaffen. Sehr beeindruckend auch die Figur des Psychologen der seine Schreibwerkstatt anbietet, unverdrossen in der Hoffnung das ein oder andere verlorene Schaf auf einen anderen Weg zu führen. Kinder sind das schwächste Glied einer Gesellschaft und sie brauchen einfühlsame Menschen um wachsen zu können.

06.10.2013 09:42:52
ingo4skin

Selten habe ich ein so langweiliges Buch gelesen...es war weiss Gott kein Krimi, wie uns der Klappentext hoffen lässt (es wird eine Frau erschossen...zufällig vielleicht die Frau des Inspector Lynley...hätte auch Mariechen Schmitz/Müller/Meier gewesen sein können...). Und dann immer wieder diese nicht enden wollenden Wiederholungen...nur um die vielen Seiten zu füllen...um damit zu beweisen, wie viel die Autorin zustande bringt...ist doch auch nur Fließbandarbeit...ALSO: NIE wieder ein Buch dieser Autorin...!!!

16.11.2012 09:40:23
Annika

Wer einen typischen Lynley Roman erwartet wird hier enttäuscht, aber im Positiven. Elisabeth George hat hier die Geschichte von 3 Kindern aufs Papier gebracht ohne was zu beschönigen. Sie schildert eine Kindheit die heute Realität ist, wo Kinder schon früh erwachsen werden müssen.

Das Buch ist einfach genial! Es ist das erste Werk das ich von Elizabeth George gelesen habe, für mein Deutsch Referat aber so eine unglaublich bewegende Geschichte so ungeschönt und spannend zu schreiben: RESPEKT!

02.09.2012 15:34:31
Caro

Ich habe schon viele Bücher gelesen, aber dieses ist eins das ich niemals weiterempfehlen würde. Ich kann nicht verstehen, wie manche dieses Buch spannend finden können! Die ersten 550 Seiten sind so langweilig, dass es schon sehr viel Disziplin kostet weiter zu lesen. Es passiert im Grunde einfach nichts, alles wird sehr lang hingezogen. Und auch am Ende ist alles mehr in Rätseln geschrieben.
Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung alleine da, aber ich kann jedem empfehlen, dieses Buch NICHT zu lesen!

30.08.2012 22:07:14
Monika

Mich hat schon lange kein Buch so sehr berührt, wie dieses. Ich fand es unglaublich spannend und konnte es kaum aus der Hand legen. Natürlich habe ich zunächst gewartet, dass Lynley u. Havers auftauchen und mich gewundert, dass immer noch nichts "richtig Krimimäßiges" passierte, doch dann vergaß ich diesen Zusammenhang. Ich habe mich besonders gegen Ende an griechische Tragödien erinnert gefühlt, weil man das Gefühl hat, dass egal, was Joel und andere an guten Absichten haben, die ereignisse nicht aufzuhalten sind. Ich meine, das ist eine gelungene Milieustudie, ein sehr guter gesellschaftskritischer Roman und nicht wie ein Krimi zu bewerten. Schade nur, dass er in der Krimischublade unsichtbar für Interessierte an anderen Genres bleibt.

15.07.2012 18:54:52
Eva

Ich kann es nicht verstehen, dass das Buch als langweilig empfunden wird. Ich fand es sehr, sehr interessant und vielsagend. Wenn man die Lebensumstände von Joel kennenlernt, kann man nachvollziehen wie es zu der traurigen Tat gekommen´ist. Eine traurige Geschichte aber aus dem Leben gegriffen...Leider...

18.12.2011 00:56:49
Heinrich Vogelpohl

Liebe Elizabeth George,eine gute Geschichte lässt sich nicht auf 250 Seiten erzählen.
Ich liebe alle Ihre Erzählungen auch deshalb, weil Sie sich die Zeit nehmen Ihre Figuren mit Leben zu füllen.
Wenn es nicht wäre wie es ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass Deborah und Simon St. James einen Jungen wie Joel unter ihre Fittiche nehmen würden.Lassen Sie diese Reihe bitte nicht zu Ende gehen. Man kann auch mit 100 Jahren noch wunderbare Sachen schreibenMit herzlichen Grüssen Ihr FanHeinrich Vogelpohl

10.08.2011 08:08:32
Harrison Brigitte

Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und war erschüttert über die Zustände im London unserer Zeit. Die geschilderten Lebensumstände der Romanfiguren gaben mir sehr zu Denken und haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Leider haben sich meine Befüchtungen und Ängste, heute am 10.8.2011, über die herrschenden Zustände (Kinder- und Jugendkriminalität) im heutigen London nur zu sehr bestätigt.

03.07.2011 16:31:29
Rosemarie Gradkowski

Das Buch "Am Ende war die Tat" von E. George unterscheidet sich sehr von ihren anderen Büchern. Mir hat es sehr gefallen. Es war sehr interessant London einmal von dieser Seite kennen zu lernen. Das Buch ist gesellschaftskritisch und spannend zugleich.
Interssant ist es auch, daß es eine alleinerziehende Frau in der Gesellschaft sehr schwer hat

18.01.2011 17:37:07
Veilchen1958

Ich habe alle Bücher von E. George der Lynley-Reihe - und mit Freude - gelesen. "Am Ende war die Tat" habe ich bei etwa 100 Seiten aufgegeben. Langweilig, nichtssagend, einschläfernd.

Ob das Buch "literatisch wertvoll" ist vermag ich nicht zu beurteilen und will es auch nicht. Ich möchte weiterhin die Geschichten mit Lynley und Havers lesen zur Entspannung.

02.01.2011 19:49:22
Katy

Ich habe das Buch jetzt endlich geschafft.
Es war teilweise sehr langatmig geschrieben und ich musste mich des Öfteren dazu zwingen, weiter zu lesen und nicht zu viele Seiten zu überspringen.
Aber es hat mich sehr erschreckt, wie ein zwölfjähriger Junge mit seinen Problemen allein gelassen wird. Wie er ganz allein die Verantwortung für seinen behinderten Bruder trägt. Am Anfang habe ich mich oft gefragt, wieso seine älteren Schwester sich für nichts verantwortlich fühlt und auch sie Joel alleine lässt. Wenn zum Schluss die Antwort auf die Frage gegeben wird, ist auch ihre Reaktion bzw. der Umgang mit der Situation verständlich.
Das Einzige, was mir unverständlich bleibt ist, warum eine Großmutter einfach ihre Enkelkinder abschiebt, sie einer völlig überforderten Tante überlässt, und sich nur um ihr eigenes Vergnügen und ihr eigenes Leben kümmert.

16.11.2010 16:04:15
Chrisu

Wie der Titel es verkündet hat: "Am Ende war die Tat." Die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Es ging dabei um den Mord an der Frau von Chief Inspector Lynlays Frau und um die Frage, was einen Zwölfjährigen dazu führt diese Tat zu begehen. Das ganze Buch widmete sich aber nur um die Geschehnisse dreier Kinder, die sicher schreckliches durchgemacht haben und erst ganz zum Schluß, wie der Titel des Buches es verkündet hat, kommt die Tat ins Bild. Ich fand das Buch sehr schleppend geschrieben und dadurch habe ich einige Passagen überflogen. Ich habe oft überlegt es wegzulegen, aber doch war immer wieder das Interesse da zu erfahren wie es weitergeht, wann die Tat passiert und was genau passiert.
Zum Schluß war ich wirklich enttäuscht über den Ausgang und das ganze Ereignis dieses Krimis.

10.11.2010 22:12:29
Tschulie

Ein Buch, das mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. "Am Ende war die Tat" ist das erste Werk das ich von Elizabeth George gelesen habe und es wird mit Sicherheit nicht das Letzte sein. Bei diesem Roman war der Titel Programm - die Tat kommt am Ende, das Buch beschreibt sehr detailgetreu die Beweg- und Hintergründe des Täters - die furchtbare Geschichte des 12-jährigen Joel. An Spannung kaum zu übertreffen beschreibt EG das unglaublich traurige Schicksal der drei Geschwister Ness, Joel und Toby deren Leben von Tod, Missbrauch und Verlust geprägt ist und die letztendlich bei dem Versuch das Leben ihrer Familie zu schützen in den Fängen des Jugendamtes und der Polizei enden.

09.08.2010 13:16:46
Clairechen

Obwohl die meisten Leser dieses Buch nicht gemocht haben, kann ich dies von mir nicht behaupten. Ich fand es sehr interessant, auch mal die "andere Seite" des schönen Londons zu sehen.
"Am Ende war die Tat" gibt den Leser die Möglichkeit zu verstehen, wie es zu der schrecklichen Tat (Helen Lynley\'s Tod) kommen konnte.
Ich kann mich nur BeranGéres Meinung anschließen: Endlich zeigt ein Buch wie es in den sozial schwachen Viertel von London aussieht.
Wer ein bißchen weg von Krimi aber trotzdem gerne E. George lesen möchte mit dem Bewusstsein, daß dieses Buch nicht nach "Friede, Freude, Eierkuchen" klingt, sollte sich das Buch auf jeden Fall holen.

16.06.2010 14:20:10
Martina Döring

Ich war enttäuscht von dem Buch, habe nicht selten einige Seiten übersprungen und hätte die 9,95€ lieber für etwas anderes ausgegeben, als für ein Buch, dass mich nach einem langen harten Tag voller Kummer und Problemen nicht ein klein wenig von meinen Problemen lösen konnte. Danke sehr, so schnell kaufe ich keinen "Elisabeth-Goerge-Roman" mehr.

09.03.2010 17:34:41
Frank Schenkl

Hätte E.George dieses buch als erstes ihrer Bücher geschrieben und hätte ich es gelesen, so wäre es das einzigste Buch gewesen, welches ich von ihr gelesen hätte. Das Buch ist nicht gut. Es tut auch nicht gut, es zu lesenFrüher machte sie es besser.Viel besser, so viel besser, daß ich nach den zuletzt erschienen Büchern für mich gesagt habe, nun wird e. george nicht mehr gekauft, aber ich bekam es geschenkt. nun dann kiest man es eben, aber nun sage ich meinen freunden, nicht mehr e. George !

08.03.2010 09:54:09
Sandra Scheumann

Ich schließe mich Sigrid an! Habe gerade mit "Am Ende war die Tat" meinen ersten EG Roman gelesen und das wird auch mein letzter sein. Ich habe den Inhalt des Buchs nicht vorher recherchiert, sondern mich auf die Inhaltsangabe verlassen. Eine absolute Frechheit, den Leser so in die Irre zu führen.
Sandra.

31.01.2010 17:47:35
BeranGére

Schön, schön, schön, schön :-*
Das Buch ist einfühlsam ggeschrieben, das Ende fürchterlich traurig, und endlich zeigt ein Buch einmal auf, wie es in vielen sozial schwachen Gegenden zu geht, und das freut mich wirklich sehr. (:
Ich hab dann nur noch eine Frage, wurde dieses Buch verfilmt, oder hat man es vor, wenn mir das jemand soagen könnte, würde mich das wirklich freuen (:

25.12.2009 19:45:17
Regi

Es war purer Zufall, dass mir das Buch in die Hände fiel - einfach im Supermarkt. gerade hatte ich zwei Bücher von E. George gelesen und wollte mich einfach nur entspannen.
Dass sich dabei eine Spannung in mir aufbaute, die ich in den anderen Krimis von ihr so nicht erlebt habe, lag gerade daran, dass sie mit diesem Buch sehr einfühlsam und psychologisch ausgefeilt ihre Protagonisten und deren Leben am Rande der Gesellschaft beschrieben hat. Ich konnte das Busch nicht aus der Hand legen - auch wenn ich Krimifan bin.

01.12.2009 12:24:58
Dezembertag

Für mich eines der besten Bücher von EG überhaupt. Ok, es ist kein Krimi im eigentlichen Sinne, aber die Spannung ist kaum auszuhalten, bis EG am Ende des Buches den "Sack zumacht" und die Ausweglosigkeit des Schicksals der drei Kinder ihren Höhepunkt findet. Ich habe viele Abende Lesevergnügen gehabt, nicht eine Seite, nicht eine Zeile war zu viel. Dieses Buch hat genau das, was herkömmlicher Krimiliteratur meist fehlt: der ausführliche Blick hinter die Kulissen, die Frage nach dem Warum? wird in mehr als 3 konstruierten Sachverhängen aufgerollt. Ein großartiges Buch!

25.11.2009 23:23:51
Gaby

Als ich vor wenigen Wochen das Taschenbuch "Am Ende war die Tat" bei meinem Bücher-Dealer sah, griff ich spontan zu, denn ich dachte, es sei der neueste Linley/Havers-Krimi von EG. Und als ich dann zuhause den Klappentext gelesen habe, war zunächst sehr enttäuscht, dass dem nicht so war. Nun denn: ich fing trotzdem an zu lesen und war schon nach wenigen Seiten gefesselt. Eine Nacht habe ich sogar durch gelesen - so hat mich das Schicksal der drei Kinder und die Schilderung des "anderen" London ( im Vergleich zum Linley-London ) in Beschlag genommen. Ich halte den Roman ( denn es ist kein Krimi ) für absolut empfehlenswert und sehr bewegend. Es ist eines der Bücher, die lange nachklingen.

22.11.2009 23:10:23
missmarple1510

Ich kann mich Grinsekatze nur anschließen:

Genau so habe ich das Buch auch gesehen. Ich war auch fast wütend über die mir bisher sehr ans Herz gewachsenen Nkata und Havers.

Das Buch schildert in sehr eindrucksvoller Weise die andere Seite. Es hat mich sehr beeindruckt und hoffe, dass eine Fortsetzung des Schicksals von Joel und seiner Familie kommt.

Ich bin wirklich ein absoluter Lynley/Havers-Fan, aber es mir wäre es zu festgefahren, nur über Lynley/Havers zu lesen. Elizabeth George hat es geschafft, einen Roman zu schreiben, dessen Geschichte auf sehr bewegende und eindrucksvolle Art die andere Seite beschreibt. Sie hat damit ihre wahre literarische Begabung bewiesen.

Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Großes Lob. Ich freue mich sehr auf den nächsten Roman und wie gesagt, hoffentlich auch auf einen weiteren mit Joel und seiner Familie.

05.09.2009 22:08:51
Mistie

@Karin

ich kann das leider nicht so stehen lassen ...; ich habe die ganzen Bücher von Elizabeth George in englisch gelesen und man kann gerne behaupten dass ihre Bücher immer weniger Krimi\'s sind sondern eher Gesellschaftsromane ... und deswegen auch berechtigte Kritik anbringen.

Doch was die Sprache angeht, so glaube ich, hast du einen sehr wichtigen Punkt übersehen:

Die Tante (Kendra) legt nämlich grossen Wert auf die Sprache und verbietet den Kindern ihren "Slang" zu sprechen (zumindest in ihrer Gegenwart), hält mehr als einmal einen Vortrag über den Wert der Sprache. Sie selbst hält auf eine gute Ausdrucksweise und eine gute Schulbildung (vor allem für Schwarze).
Doch je weiter Joel sich von seiner Tante entfernt desto schlimmer wird sein "Slang".

Schade auch dass, du "Die Pest" von Camus nicht fertig gelesen hast - das ist eines der beindruckendesten Werke der modernen französischen Literatur (stark beeinflusst von Sartre) - die Geschichte ist nie passiert aber als ein Gleichnis zu sehen (es ist keine schöne Geschichte ... aber wahr)

Tut mir leid ... aber es musste sein ;-)

03.09.2009 07:23:58
Karin

Seit einiger Zeit lese ich englisch geschriebene Bücher lieber auf englisch, nachdem ich durch Zufall von einem Sarah Caudwell - Krimi beide Versionen gelesen hatte, und in der deutschen nicht andeutungsweise den Witz und die Charaktere der Personen wiederfand.Aber in diesem Buch wünschte ich mir, ich hätte es mir erspart. Zugegebenermassen ich möchte durch Krimis auch etwas lernen - über Land und Leute und die Sprache. Aber so viel Slang, so wenig verschiedene Worte auf so vielen Seiten, nein, das muss ich mir nicht antun. Dass es Leuten sauschlecht geht, weiss ich auch so, ich muss es nicht auch noch so hautnah haben und schon gar nicht so ausführlich so eine furchtbare Sprache ertragen. Darüber mögen manche empört sein, ich möchte aber lieber Schönes als Ausgleich zum Normalleben. Dies ist eines der 2Bücher, die ich in meine Leben nicht zu Ende gelesen habe. Das andere war Die Pest von Camus

21.12.2008 00:08:03
Grinsekatze

Wer die Bücher von EG gelesen hat und mit den Personen und Umständen vertraut ist dem kann ich nur empfehlen - trotz der fehlenden üblichen Protagonisten - auch dieses Buch zu lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, zeigt es doch den Mord an Lady Helen aus einer anderen Perspektive. Als am Ende Havers und Nkata noch kurz ins Spiel kamen war ich schon beinahe "wütend" auf die beiden weil sie gegenüber Joel natürlich eine gewisse Feindseligkeit an den Tag legen, so gut versteht es EG einen in die Handlung "hineinzunehmen" und mitzureißen. Ich hoffe sehr dass auch die Geschichte von Joel dann noch weitererzählt werden wird...

26.10.2008 18:24:40
Desdemona

Von Georges neuestem Lynley-Krimi kann man als anspruchsvoller Leser nur enttäuscht sein. Stereotype Charaktere, konstruierte Dialoge und eine(möglicherweise aber nur in der deutschen Übersetzung so störender) unerträgliche Figurensprache ermüden schon nach kurzer Zeit. George scheint ihren Lesern wenig zuzutrauen. Dort wo Dinge nur angedeutet werden müssten, um mit des Lesers Interpretationsfähigkeit gedeutet zu werden, holt George den Zaunpfahl heraus und schlägt ihn uns so lange um die Ohren bis einem literarisches Hören und Sehen vergeht. Offenbar wendet sich George mit wachsender Popularität immer stärker an ein literarisch wenig anspruchsvolles Publikum

24.10.2008 21:22:52
Pauli

Dieses Buch zeigt, im Gegensatz zu den bisherigen Krimis von EG, die sozialen Konflikte im heutigen London auf. Alle Kriminellen sind Opfer Ihrer Erziehung oder Opfer der Umstände, wie die Hauptfigur des Romas Joel. Die aktuellen Ereignisse im kriminellen London waren vor diesen Buch für mich nicht greifbar oder überhaupt nicht verständlich. EG beschreibt sehr anschaulich das Leben der Londoner Migranten und wie deren gesellschaftlichen und familiären Verhältnisse auch unschuldige Kinder in den Abgrund reißen kann.Viele der im Roman angeführten Probleme, wie die Vergewaltigung von Kindern, pornografische Ausdrucksformen und der brutale Umgang mit den Menschen im eigenen sozialen Umfeld, bilden die Basis für diesen einfühlsamen Roman. Keine brutalen Killer werden von EG in die Handlung eingebunden, sondern Sie benutzt die zerbrechliche Seele eines Kindes dazu den Leser mitzureißen, den Atem anzuhalten und mitzufühlen. Nach der letzten CD des Hörbuches habe ich vergeblich nach einer weiteren abschließenden CD gesucht. Ich freue mich wirklich, dass EG aus dem High Society Umfeld von Inspector Lynley abrückt, um das reale Londoner Leben und die aktuelle Ereignisse von Jugendgangs in die Handlungen einbaut.

18.10.2008 20:56:01
Christina

Das erste Buch von EG, das ich gelesen hatte war" Wo kein Zeuge ist"-Welch ein Zufall, das mir ausgerechnet "Am Ende war die Tat " als Hörbuch sofort danach in die Hände gefallen war, was ja sozujagen der Fortsetzungsroman ist. Ohne die Inhaltsangabe zu lesen, um mir nicht die Spannung zu nehmen hörte ich mir die 8 CDs an-immer in Erwartung, wann denn nun der erste Mordfall käme.
-Ich war total enttäuscht. 'Als 100% Krimifann kann ich dieses Werk nur jemandem an´s Herz legen, der sich für Gesellschaft-und Sozialdramen interessiert, denn ein Mörder wird hier nicht gesucht. Viel mehr wird das Leben eines Jungen beschrieben, der sich verschiedenen Problemen stellen muß, die ihn kriminell machen. .Mir hat es leider gar nicht gefallen, aber ich habe alle CDs tapfer durchgehört, damit ich mir ein Urteil bilden kann.
PS: Das Hörbuch wurde von Sabine Postel gelesen. Die bekannte Schauspielerin hat ganz hervorragende Arbeit geleistet. Auch wenn der Inhalt nicht meine Geschmack war, habe ich ihr besonders gern zugehört.

02.08.2008 14:19:43
Simone

Hallo !

Das Buch ist sehr packend geschrieben. Als ich erstmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Wie viele andere habe auch ich immer darauf gewartet, dass für den kleine Joel alles wieder gut wird. Vergebens. EG hat das hoffnungslose Leben in den Londoner Slums sehr anschaulich beschrieben. Ich mußte hinterher viel über Joel und seine Situation nachdenken.
All denen die ausschließlich Krimis lesen ist von diesem Buch abzuraten. Es ist ein Sozialdrama und kein Krimi.

31.07.2008 23:08:48
Yassi

Ich wollte mir von einer Freundin einen Krimi ausborgen und bekam dieses Buch. Auch ich habe darauf gewartet, wann denn nun der übliche Krimi beginnt. Ich habe übrigens nie zuvor einen Roman von EG gelesen.
Ich habe dieses Buch innerhalb einer Woche verschlungen. Ich lese wirklich viel, aber dieses Buch wird mir wohl ewig in Erinnerung bleiben. Eins der besten, die ich je gelesen habe. Von daher war die Enttäuschung nicht allzu groß, dass es sich nicht um einen "normalen" Krimi handelte. Ich denke noch heute oft an den kleinen Joel, zumal ich mit straffälligen Jugendlichen arbeite. Dieses Buch geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Es hätte auch doppelt so lang sein können!
Ich muss allerdings einigen Lesern hier zustimmen, wer nur Krimis liest, und keine Sozialdramen mag, für den ist dieses Buch wohl nichts. Für mich war es genau das richtige!

24.07.2008 08:46:09
rocky75

Dieses Buch hat mich tief bewegt, weshalb ich hier mal meine Meinung äußern möchte ;-)

Es ist sicher kein Krimi wie man ihn von E. George gewöhnt ist, aber für mich trotzdem mit eins der besten Bücher von ihr.
Erschütternd, aufwühlend und mitreissend geschrieben erlebt man die Slums von London. Man fühlt sich als wäre man direkt im Geschehen und würde neben Joel stehen und alles miterleben.
Wie oft habe ich beim Lesen gedacht - tu es nicht! Wie oft habe ich mich beim Lesen gefragt - warum hilft ihm keiner?

Das Leben von ihm und seinen Geschwistern ging mir unter die Haut und das Ende war eigentlich schon abzusehen - aber ich hoffe auf eine Fortsetzung und darauf, dass auch Joel im nächsten Buch einen Platz hat ;-)

Und natürlich hat das Buch die Frage aufgeworfen - wie geht man selber mit der Jugendkriminalität um? Wer hilft hier? Hat man auch soviel Verständnis - wie für Joel - wenn es einen selber treffen würde?

12.07.2008 00:15:31
Martina Fraatz

Ich habe den Roman gerade durch und bin auf Entzug. Am Ende war die Tat war das letzte Buch von E.G., dass ich noch nicht gelesen hatte. Erst wollte ich es nicht kaufen wegen der enttäuschten Stimmen hier. Aber Gott sei Dank habe ich es dann doch gelesen.

Das Buch ist mit Abstand das beste von E.G. Sehr authentisch, mitreißend und aufwühlend. Man fühlt sich tatsächlich in die Straßen der Londoner "Slums" versetzt und fieber t mit den Campell-Kinder, hofft und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Der Schluss ist dann echt bitter. Ich hoffe ebenfalls auf eine Fortsetzung.

09.07.2008 11:26:09
Martina Christen

Als Hintergund bzw. Fortsetzung von "Wo kein Zeuge ist" sicher nicht schlecht, aber nichts für echte Krimifans. Der Slang stört, sicher berechtigt, aber in Büchern will ich gepflegte Aussprache lesen. Das andere höre ich auf der Straße zur Genüge. Über 200 Seiten wartete ich auf den eigentlichen Beginn der Handlung. Zu langatmig geschrieben, man hätte es eher auf den Punkt brigen können.

09.07.2008 11:21:05
Martina Christen

Als Hintergund bzw. Fortsetzung von "Wo kein Zeuge ist" sicher nicht schlecht, aber nichts für echte Krimifans. Der Slang stört, sicher berechtigt, aber in Büchern will ich gepflegte Aussprache lesen. Das andere höre ich auf der Straße zur Genüge. Über 200 Seiten wartete ich auf den eigentlichen Beginn der Handlung. Zu langatmig geschrieben, man hätte es eher auf den Punkt brigen können.

09.07.2008 11:16:04
Martina Christen

Als Hintergund bzw. Fortsetzung von "Wo kein Zeuge ist" sicher nicht schlecht, aber nichts für echte Krimifans. Der Slang stört, sicher berechtigt, aber in Büchern will ich gepflegte Aussprache lesen. Das andere höre ich auf der Straße zur Genüge. Über 200 Seiten wartete ich auf den eigentlichen Beginn der Handlung. Zu langatmig geschrieben, man hätte es eher auf den Punkt brigen können.

09.07.2008 10:30:34
Martina Christen

Als Hintergund bzw. Fortsetzung von "Wo kein Zeuge ist" sicher nicht schlecht, aber nichts für echte Krimifans. Der Slang stört, sicher berechtigt, aber in Büchern will ich gepflegte Aussprache lesen. Das andere höre ich auf der Straße zur Genüge. Über 200 Seiten wartete ich auf den eigentlichen Beginn der Handlung. Zu langatmig geschrieben, man hätte es eher auf den Punkt brigen können.

09.07.2008 10:25:28
Martina Christen

Als Hintergund bzw. Fortsetzung von "Wo kein Zeuge ist" sicher nicht schlecht, aber nichts für echte Krimifans. Der Slang stört, sicher berechtigt, aber in Büchern will ich gepflegte Aussprache lesen. Das andere höre ich auf der Straße zur Genüge. Über 200 Seiten wartete ich auf den eigentlichen Beginn der Handlung. Zu langatmig geschrieben, man hätte es eher auf den Punkt brigen können.

22.06.2008 21:42:24
Andreas

Es handelt sich um das beste Buch von Elisabeth George! Ich war richtig traurig als ich durch war.
Man geht während des Lesens richtig mit und kann sich voll in die Figuren und in das arme London reinversetzen. Der Slang setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Klasse!
Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Geschichte und bin gespannt ob Lynley und Joel auf irgendeine Weise zusammenfinden.
Frau George, Ihre Bücher können gar nicht dick genug sein.
Großes Kompliment!!!

10.03.2008 18:21:57
Beatrix

Wer E.G. ausschließlich als Fan von Krimis ließt, kann getrost diesen Roman ueberspringen.
Allen anderen kann ich diesen nur empfehlen.
Allerdings sollte man darauf gefaßt sein, daß er sich nicht als " noch kurz vor dem Einschlafen- Bettlektüre" eignet, weil er sich eben nicht, wie seine Vorgänger,
so nebenbei wegliest.
E.G. hat mich mit diesem Roman zum ersten mal berühert
und zum Nachdenken angeregt- und ich habe alle Ihre Romane gelesen.

17.02.2008 16:35:33
rike

Bin auf Seite 150 und kann den Slang langsam nicht mehr ertragen.
Sehr langatmig und zu ausführlich. Bin mal gespannt, wann endlich nach der endlos langen Einleitung die eigentliche Handlung beginnt.

05.02.2008 13:13:17
Eszter Meggyesyné Benke

Also liebe Leute,

bin nicht einverstanden mit der Enttäuschten!!!

ich denke, alle Personen sind im diesen Buch drin, manche anwesend, manche abwesend.

Ich hatte ungeheure Spannung erlebt beim lesen, weil erstens darauf gehofft habe,dass endlich diese dunkle Strudel Joel loslässt, dass er Fuß fassen kann, das es Hilfe gibt, dass diese Alptraum aufhört - und zweitens, dass es der Polizei irgendwo auftaucht und BLEIBT, nicht als Randerscheinung und gelegentliche Feuerlöscher.

Ich finde es außerdem sehr mutig von Frau George eben die andere Hälfte zu zeigen - in Anbetracht Jugendkrim-Debatte hier, bei uns.

danke fürs lesen!

Eszter

31.01.2008 19:14:51
queenodt

Fand das Buch eindringlich und gut geschrieben. Aber als Sozialdrama eben etwas ganz anderes als die typischen Lynley & Havers Romane, aber das muss eigentlich jedem klar sein, der sich nur ein bisschen informiert, bevor er zu diesem Buch greift.
Wer also sehr festgefahren in seinen Erwartungen an ein Buch von E.George ist und außer Krimis nichts mag, sollte sich die Investition sparen... alle anderen empfehle ich das Buch jedoch.

13.01.2008 10:59:54
bg

Brilliant geschrieben, aber enttäuschend.
Ich hasse soziale Dramen. Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk und ich konnte mir leisten, nach der Hälfte des Romans nur noch den Schluss zu lesen. Ein Hinweis auf dem Cover hätte mir diese Enttäuschung erspart.
Im gleichen Weihnachtspaket war aber auch Ruth Rendells jüngstes Kind. Großer Trost.

25.12.2007 17:42:43
Namenlos2709

Also ich bemühe mich immer, Bücher im englischen Original zu lesen und bin damit bisher auch immer recht gut gefahren. Zum einen bleibt das Englisch frisch und zum zweiten wird der Geldbeutel geschont, weil man in Englisch dann doch etwas langsamer liest ;-)
Dieses Buch hat sich aber zur wirklichen Spardose entwickelt. Ich glaube, in meinem Leben habe ich noch nie so lange für ein einziges Buch gebraucht. Leider habe ich aber die Angewohnheit, alles, was ich anfange auch zu Ende zu lesen. Das Ergebnis: fast 2 Monte meines Lebens habe ich mit "What came before he shot her" verbracht. Was ich in der Zeit alles interessantes und spannendes hätte lesen können. Aber ich neige nunmal anscheinend zur Selbstkasteiung. Echt schwer langatmig das Buch! Sicherlich mit einer guten Intention geschrieben. Die Idee, die Vorgeschichte des Mordes an Lynleys Frau zu beleuchten war sicher auch nicht schlecht, aber man hätte das Ganze sicher auch etwas kürzer fassen und mehr auf den Punkt bringen können. Alles in allem vor allem für Fans von Lynley und Havers sicher ein eher überflüssiges Buch.

21.12.2007 22:39:54
Petra

Eigentlich ist schon alles geschrieben, was zu diesem Buch zu sagen ist. Auch ich gehöre zu den Lesern, die dieses Buch verschlungen haben, auch wenn es mehr oder weniger als weiterer Lynley/Havers-Roman angepriesen wurde. (Nur schade, dass die englische Version des Hörbuchs nicht, wie das vorherige von Nathaniel Parker, dem Darsteller des Lynleys in der Fernsehserie, gelesen wurde - Er wäre mit gerade für hierfür besonders geeignet gewesen.)

21.12.2007 22:39:36
Petra

Eigentlich ist schon alles geschrieben, was zu diesem Buch zu sagen ist. Auch ich gehöre zu den Lesern, die dieses Buch verschlungen haben, auch wenn es mehr oder weniger als weiterer Lynley/Havers-Roman angepriesen wurde. (Nur schade, dass die englische Version des Hörbuchs nicht, wie das vorherige von Nathaniel Parker, dem Darsteller des Lynleys in der Fernsehserie, gelesen wurde - Er wäre mit gerade für hierfür besonders geeignet gewesen.)

01.12.2007 14:53:00
janina

Habe soeben den Krimi zu ende gelesen und bin sehr beeindruckt und auch erschüttert über die ausweglose Situation mit der Joel versuchte fertig zu werden.
Sehr feinfühlig geschrieben und als Leser nimmt man sofort Anteil an dem Drama, das sich in dem Leben dieser Jungen Menschen abspielt.

30.11.2007 14:58:34
Anne Sommer

Ein sehr gutes Buch und sicherlich mehr als ein Krimi. Weiter oben beschrieb es jemand als Sozialdrama - dem stimme ich voll und ganz zu. Auch wenn Lynley/Havers etc in diesem Buch nur am Rande auftauchen, habe ich sie keinesfalls vermisst. Ich fand es sehr spannend und habe es nicht mehr aus der Hand legen können. Gut zu wissen das EG auch anders kann, als üblich.
Schade, das einige vom Inhalt enttäuscht sind. Aber das liegt wohl daran das die Werbeabteilung des Verlags hohe Verkaufszahlen erzielen will. Fragt sich ob sowas nötig ist???
Ich kann nur sagen: Sehr gutes Buch und wieder einmal eine hervorragende EG!

23.11.2007 16:54:02
Tina

Ich finde das letzte Buch "Am Ende war die Tat" leider völlig enttäuschend. Ich habe es schon fast zu Ende gelesen und freue mich schon, wenn es endlich zu Ende ist. Ich hatte keine Ahnung, daß es gar nicht von Lynley und Havers handelt, das hörte sich in der Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches auch nicht so an. Mir gefällt der Schreibstil überhaupt nicht, insbesondere die schriftliche Wiedergabe der Slang-Sprache finde ich sehr unangenehm für den Leser. Schade, ich werde es mir sehr gut überlegen, ob ich nocheinmal ein weiteres Buch von Elizabeth George lesen werde.

24.10.2007 10:00:08
Melanie

Wie schon vorher geschrieben, habe ich das Buch gelesen - und war angenehm überrascht und habe mich gefreut, dass E.G. ihrer Linie wirklich treu geblieben ist und dass das Opfer (Helen Lynley) wirklich zufällig ausgewählt wurde, also einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war.
Das Buch war - wie viele vorher schon schrieben - beklemmend und erschreckend, aber ich denke auch realistisch (wenn auch vielleich ein Klischee zuviel genutzt wurde) und aufrüttelnd. Die Idee, den "wahren" Hintergrund einer Tat so eingehend zu beleuchten, finde ich mutig und gut. Mein Kompliment, dass sie sich nicht nur auf ihre Zugpferde - Lynley und Havers - verläßt, sondern auch andere Wege gehen kann.

Die jenigen, die enttäuscht sind, dass es nicht um Lynley und Havers geht, kann ich nicht verstehen, denn einerseits war es - u.a. auf E.G.s Homepage nachzulesen - schon lange bekannt, dass dies eben kein Lynley-Krimi war, andererseits weist doch auch der Titel schon darauf hin, dass es eben um Joel, den vermeintlichen Täter geht, und sein Weg kreuzt den von Helen eben nur einmal ganz kurz, wenn auch folgenreich...

Viele Grüße
Melanie

22.10.2007 14:54:21
anna reese

es ist KEIN krimi! es handelt sich um ein sozialdrama. erste sahne, aber keine lektüre zur entspannung. sehr aktuell. ein beieindruckendes einblick in das leben einer nur noch fragmentarsich vorhandenen familie aus den reihen der enthnischen minderheiten. eine unterbrochene kindheit. das aufstreben und das aufgeben. lokal und universal zugleich.

22.10.2007 13:37:31
Sigrid Tschol

In die Falle gegangen - aber nicht der Täter, sondern der Leser, der erwartet hat, einen neuen spannenden Krimi mit
Lynley und Havers lesen zu können. Statt
dessen ist das Buch eine - stellenweise ziemlich langatmige - Milieustudie. Zwar gut geschrieben, wie alle Romane von E.G., aber man sollte dem Leser nicht mit
dem Kurztext auf dem Umschlag bewußt
falsche Informationen geben.
Sigrid Tschol

02.10.2007 12:09:35
Jürgen Uphoff

Ich war angenehm überrascht, dass ein Krimi ohne Lynley und Havers auch funktionieren kann. Die Vorgeschichte wird spannend erzählt und zeigt wie schnell jeman d abrutschen kann, obwohl er es eigentlich gar nicht will. Also das Buch besorgen und in eine etwas andere Welt eintauchen um zu erleben, wie brutal das Leben sein kann. Vielen Dank für dieses spannende Buch. Sehr lesenswert.

26.09.2007 14:37:49
Caillean

Da ich ein großer Fan von Lynley und Havers bin, war es ein kleiner Schock für mich, dass ich in diesem Roman ganz ohne die beiden auskommen musste. Trotzdem ist auch dieser Roman wieder sehr lesenswert und gibt einen, wenn auch sehr erschreckenden Einblick in das Milieu und vor allem "ums überleben Kämpfen" von Einwandererkindern.
Ein Roman zum Nachdenken.

25.09.2007 22:14:34
Bettina

Ich finde, dass E.G. in ihren letzten Romanen etwas geschwächelt hat. Deshalb war ich auch ein wenig zaghaft, als ich "Am Ende war die Tat" in der Bücherei stehen sah. Aber inzwischen bin ich auf den letzten Seiten (habe es fast verschlungen) und muss sagen, dass E.G. lange nicht so gut war.
Zwar ist dieser Roman kein Krimi, aber er ist einfach toll! Man kann gar nicht aufhören, so sehr will man wissen, wie es mit Joel und seinen Geschwistern endet - und das, obwohl man von Anfang an weiß, dass es NICHT gut aus geht.

18.09.2007 17:44:01
Karin Luttenbacher

Ich war begeistert und habe das Buch verschlungen - ein ganz anderes Buch von Elizabeth George - und ich kenne alle - aber einfach klasse. Man möchte die Kinder und Kendra einfach nur in den Arm nehmen und helfen.

Ein wunderschönes Buch und hervorragend geschrieben. Ist hundertprozentig zu empfehlen.

15.09.2007 17:56:31
Krimileserin

Ich war enttäuscht von diesem Buch, weil ich mich eigentlich wieder auf einen spannenden Lynley-/Havers-Krimi gefreut habe. Stattdessen erwartete mich ein Milieu-Roman, mit welchem ich als Krimifan nicht viel anfangen konnte. Schade.

15.09.2007 16:28:09
joan_irving

Ich fand dieses Buch ganz einzigartig und wahrhaftig, mich hat die Situation sehr umgetrieben, da diese Verhältnisse ja nicht nur in GB langsam an der Tagesordnung sind. Es mag kein Krimi sein, das stimmt wohl, aber eine Milieustudie ohnegleichen. Ich habe es im Original gelesen, was vielleicht einiges ausmacht, denn sie sieht den Leuten sehr direkt auf den Mund und das macht sich auch in den Dialogen und im Gebrauch des Dialekts bemerkbar, ich weiß nicht, inwieweit das in der Übersetzung rübergebracht werden kann.

13.09.2007 21:12:06
Mambo

Ich finde das Buch überhaupt nicht entbehrlich, sondern wirklich ganz toll. Natürlich ist es kein Krimi mit Lynley/ Havers, trotzdem sehr, sehr gut. Eine ganz beklemmende super Geschichte um eine Einwanderer Familie, die sich mit wirklich unvorstellbaren Problemen herumkämpft.

13.09.2007 11:46:35
queenodt

Sehr interessanter Artikel, nachdem Frau George bereits wieder an einem neuen Lynley/Havers-Roman schreibt. :-)

12.09.2007 11:47:40
Melanie

Ich habe es zwar noch nicht gelesen, aber es liegt schon bei mir Zuhause. Ich werde es mir in meinem Urlaub "antun". Ich hatte vor Monaten auf E.G.s Homepage einen Auszug gelesen und aufgrund dessen habe ich keine großen Erwartungen an das Buch, finde aber trotzdem, dass "es dazu gehört". Ich mag nicht spekulieren, hoffe aber, dass E.G. sich der Linie aus Wo kein Zeuge ist - nämlich der "zur falschen Zeit am falschen Ort" - These - treu bleibt. Alles andere wäre zu konstruiert.
Das, worauf "Wo kein Zeuge ist" hinauflief, fand ich persönlich dramatischer, als wenn Helen ein "echtes Ziel" gewesen wäre.

Viele Grüße - und hoffentlich geht die Zeit bis zum nächsten "richtigen" Lynley-Roman recht schnell um :)

11.09.2007 11:44:22
Liz

Vielen Dank für eure Kommentare zu dem neuen Buch, nun werde ich es auch nicht lesen. Bin wie Ihr ein Fan von George aber dass muss ich auch nicht haben. Zum Glück hat ja Patricia Cornwell ein neues rausgebracht und Kathy Reichs auch.

09.09.2007 15:54:18
Lucky

Euere Kommentare sind sehr hilfreich für mich, werde mir dieses Buch also sparen, obwohl ich ein George-Fan bin.
Habt ihr irgendwas gehört, ob Inspector Lynley seinen "Dienst wieder aufnehmen" wird?

30.08.2007 10:43:35
Lilly

Auch ich kann mich Brigitte Jilg nur anschließen. Ich hab selten (oder gar noch nie?) so ein entbehrliches Buch von Elizabeth George gelesen. Ich war mächtig enttäuscht und habe das Buch nur zu Ende gelesen in der Hoffnung, dass Lynley und Havers doch noch "ins Spiel" kommen. Wirklich weitergeholfen hat mir das Buch schließlich auch nicht bei der Frage, warum ausgerechnet Helen sterben musste. Das wird dann wahrscheinlich im folgenden Buch thematisiert. Wirklich schade, aber DAS Buch hätte sie sich sparen können.

29.08.2007 11:02:50
Ludger2208

Vielen Dank an Brigitte Jilg. Mir ist jetzt klar, das dieses Buch nur die "nachträgliche" Vorgeschichte für ein Geschehen am Ende von Wo kein Zeuge ist liefert und somit für die Abfolge der Geschichte um Inspektor Lynley absolut entbehrlich ist!

11.08.2007 16:40:45
Brigitte Jilg

Wieder einmal der Beweis, dass sehr erfolgreiche Krimiautoren auch hin und wieder kräftig danebenhauen können!
Entbehrliche Story, die man locker auf 100 Seiten untergebracht hätte, ausgewalzt auf fast 700 Seiten.
Ich habe dieses Machwerk nur deshalb bis zur letzten Seite gelesen, weil ich alle anderen Inspektor-Lynley-Krimis auch schon gelesen habe. Die waren ja z.T. sehr gut.
What came before he shot her kann man aber auch als Lynley-Fan getrost auslassen, denn man versäumt absolut nichts.