Wer hat Angst vorm Schattenmann

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Boston: Little, Brown and Co., 1999, Titel: 'Pop! Goes the Weasel', Seiten: 423, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2001, Seiten: 332, Übersetzt: Edda Petri
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003, Seiten: 398
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2004, Seiten: 398
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2008, Seiten: 398
  • Köln: Lübbe Audio, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Dietmar Wunder

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Michael Matzer
Noch härter, noch spannender

Buch-Rezension von Michael Matzer Mai 2003

"Wer hat Angst vorm Schattenmann" ist breiter angelegt als die Vorgänger und weitaus sarkastischer. Dies ist nach "Der Tag, an dem der Wind dich trägt" wieder mal ein Roman mit dem Washingtoner Polizeipsychologen Alex Cross.

Patterson-Fans ist Dr. Cross mittlerweile wegen seiner sympathischen Menschlichkeit ans Herz gewachsen. Er tritt auch in den Verfilmungen "Denn zum Küssen sind sie da" und "Im Netz der Spinne" auf, jeweils glaubwürdig gespielt von Morgan Freeman.

Der psychotische Killer scheint nach außen hin ein sehr bürgerlicher Angestellter der britischen Botschaft in der US-Hauptstadt: Geoffrey Shafer. Doch Shafer ist seit Jahren tablettensüchtig, und als ehemaliger Geheimagent kennt er alle Tötungsarten. Mit drei anderen Ex-Agenten spielt er im Internet ein interaktives Spiel: Apokalypse. Und Shafer spielt die Figur des vierten apokalyptischen Reiters: den Tod. So macht er sich auf die Jagd nach jungen hübschen Frauen in den Elendsvierteln, wo seine Opfer weder vermißt noch ihre Tode untersucht werden. Das heißt, von allen bis auf Alex Cross.

Doch sein Vorgesetzter hat ihm verboten, sich auf diese Mordserie zu konzentrieren. Er macht sich verdächtig, als er dem "Wiesel", nachspürt. Und er bringt seine Verlobte Christine Johnson in gefahr, als das Wiesel von seiner Identität erfährt. Bei einem Urlaubsaufenthalt auf Bermuda wird Christine entführt und ist unauffindbar. Das Wiesel glaubt, Alex in der Hand zu haben, der momentan am Boden zerstört ist. Doch schon zeigt sich eine weitere Spur in Washington, als der übermütig gewordene Shafer einen Fehler macht.

Nach einer langen Anlaufphase kommt die Handlung endlich einigermaßen in Fahrt: Mehr und mehr Details zur Identität des Wiesels kommen ans Licht. Und als der britische Geheimdienst beneso eingreift wie die anderen Apokalypse-Spieler, scheint es für Shafer eng zu werden. Doch es dauert noch weitere 200 Seiten und mehrere Finales, bis das Buch endlich zu Ende ist.

Selten habe ich ein so sarkastisches, wenn nicht sogar zynisches Buch aus der Welt der Verbrechensbekämpfung gelesen. "Wer hat Angst vorm Schattenmann" ist zutiefst pessimistisch, was den Erfolg der herkömmlichen Methoden angeht und die Chancen auf Hoffnung, was privates Lebensglück anbelangt.

Am Schluss scheint Alex Cross mehr Glück als Verstand zu haben, als er Shafer zur Strecke bringt. Denn die Justiz hat das Gegenteil von Amtshilfe geleistet, ebenso wie die Führungsebene der Polizei. Unbekannte, ungesehene Mächte bestimmen über sein Leben und das seiner Familie. Keine schönen Aussagen über die westliche Kultur.

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Letzte Kommentare:
26.10.2016 11:30:13
trafik

Insgesamt ein sehr guter Krimi von James Patterson. Der Schreibstil ist gewohnt gut. Die Handlung und Spannung, na ja!
Grundsätzlich ja nicht so schlecht. Aber dieses Buch gleicht dem Vorgängerbuch zu masiv. Ähnliche Situationen und immer wieder Serienmörder die dann rein zufällig auch die Familie Alex Cross bedrohen. Ein wenig zuviele Zufälle.
Ansonsten gutes Buch.

06.01.2013 23:51:17
kianan

Alles bisherigen vier Bücher der Serie um Alex Cross habe ich geliebt und verschlungen.

Dieses fünfte Buch der Serie habe ich wieder als spannend empfunden, aber im Vergleich zu den vorherigen ist es ein wenig abgefallen.

Gewohnt flüssig und in kurzen Kapiteln geschrieben, fand ich den Plot sehr spannend, jedoch im Vergleich mit den bisherigen Büchern hat es mich nicht ganz so in seinen Bann gezogen.

Es gibt bessere, aber auch definitiv schlechter Bücher von James Patterson. Daher nicht die volle Prozentzahl, liege bei 85°.

14.08.2012 14:20:45
CSIler

Der Anfang des Buches war super, aber je näher das Ende rückt, umso "langweiliger" wurde es. Nach der Entführung Christines war die Luft/Spannung raus. Danach gab es keine wirkliche Ermittlungen mehr, der Serienmörder wurde durch Zufall geschnappt, die Gerichtsverhandlung mehr eine Farce u. die beiden Enden ehr ein notdürftiger Schluss.

Ich wusste ja schon, wie das Buch endet, weil ich schon ein Buch nach dieser Geschichte gelesen hab. Die anderen zwei Bücher, welche ich von James Patterson gelesen habe, waren viel besser.

Durch die kurzen Kapitel war es wieder sehr schnell zu lesen, was für mich momentan optimal ist.

26.06.2011 18:27:04
bücherkrümel

Ich habe dieses Buch als "Hörbuch" beim laufen gehört, und ich muss sagen "top".Spannende Geschichte und super spannend vorgelesen.Leider habe ich chronologische Reihenfolge nicht beachtet, hole dies aber nach diesem Buch unbedingt nach. Werde also "wer hat Angst vorm Schattenmann" nochmals hören.Die "Alex Cross"- Reihe kann süchtig machen!

26.06.2011 18:26:18
bücherkrümel

Ich habe dieses Buch als "Hörbuch" beim laufen gehört, und ich muss sagen "top".

Spannende Geschichte und super spannend vorgelesen.

Leider habe ich chronologische Reihenfolge nicht beachtet, hole dies aber nach diesem Buch unbedingt nach. Werde also "wer hat Angst vorm Schattenmann" nochmals hören.

Die "Alex Cross"- Reihe kann süchtig machen!

31.08.2010 07:21:23
Thierrys-Liebste

Ich lese die Cross Reihe sehr gern, jedoch wurden meine Erwartungen bei "Wer hat Angst vorm Schattenmann" diesmal nicht erfüllt.
Die ersten beiden Drittel des Buches sind spannend, gut und mitreißend geschrieben, doch im letzten Drittel des Buches weicht Patterson von seinem gewohnten Schema ab und stellt eine, zumindest für mich, zähe Gerichtsverhandlung in den Mittelpunkt der Ereignisse.
Ich mag Alex Cross genau wie er ist und bin kein großer Fan von Veränderungen, daher wäre mir persönlich der gewohnte Ablauf seiner Story lieber gewesen, aber wer Gerichtskrimis mag und ein wenig thrill dazu, kommt durchaus auf seine kosten.
Meine Wertung immerhin noch 65°C

19.10.2008 16:19:09
Tanja Buschmann

Da ich vor diesem Buch schon sehr viele andere Bücher von Patterson gelesen hatte, habe ich so meine Erwartungen gehabt, da ja in den folgenden Büchern immer wieder auf das in diesem Buch geschehene hingewiesen wurde.
Allerdings wurden meine Erwartungen enttäuscht. Ich fand dieses Buch war eigentlich bisher das Langweiligste was ich von ihm gelesen habe.

16.02.2007 14:06:46
axelp

Am Anfang lief es doch wieder auf das gleiche wie in den vorherigen Krimis hinaus (Serienmörder, der natürlich von Cross wieder haargenau -bis auf die Hautfarbe- analysiert wird).
Jedoch wurde ich wieder überrascht, daß diesmal zur Hälfte der Mörder gefaßt wird und mal eine Gerichtsverhandlung eingebracht wird. Patterson hat es wieder mal geschafft, in diesem Buch eine neue Strategie einzubringen. Auch das Ende (will ich nicht verraten) ist mal anders - kann man da noch eine Fortsetzung erwarten?

12.11.2006 19:23:44
Gian-Luca

Das buch buch ist spannend geschrieben.Das man weis wer der killer ist tut der spannung keinen abruch.Ich fand es sogar besser als "Wen die Mäuse katzen jagen".

01.05.2006 09:17:47
Elisabeth

Das erste Buch, das ich von James Patterson gelesen habe, war Sonne, Mord und Sterne.
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich jemaden in der Bahn gesehen habe, der diese Buch gerade gelesen hat.
Ich war so begeistert von dem Buch, dass ich mittlerweile 10 Bücher gelesen habe. Mein Favorit ist: Der Tag an dem der Wind Dich trägt. Das ist so klasse, das habe ich in 2 Tagen gelesen (und das nur am Wochenende) Die Alex Cross Reihe habe ich auch schon 7 von 10 Büchern gelesen. Leider nicht ganz in der Reihenfolge, was dann die Spannung nimmt.
Aber cih werde auf jeden Fall weiterhin Bücher von James Patterson lesen.

19.02.2006 14:32:19
Simon

Dieses Buch ist der absolute Hammer!! Die Idee mit dem Taxi-Fahrer und dem FBI-Agent ist spitze. Auch wenn es wirklich sehr brutal ist, ist es mein Lieblingsbuch aus der ALEX-CROSS-REIHE... Ich habe alle gelesen und bei jedem Buch frage ich mich wie man auf solch perverse und grauenvolle Gedanken kommt. Ich würde Mr. Patterson sehr gerne mal kennen lernen.
ALSO, lest dieses Buch!!!!

05.01.2005 12:29:10
Jandke

Ich habe jetzt alle bis auf 2 Alex-Cross Romane gelesen. Außerdem noch andere von James Patterson er ist nach "Wiege des Bösen" mein Leibelingsautor geworden seine Romane sind packend, spannend und zum Teil auch romantisch. Ich finde schade das Christine Johnson nicht mehr da ist...

14.11.2004 21:30:50
Steffi

Nach dem Roman "Die Wiege des Bösen", war dies der zweite Roman von James Patterson, den ich gelesen habe. Da wusste ich noch nicht, dass es eine ganze Reihe von Alex Cross-Romanen gab. Nach diesem Buch konnte ich jedenfalls nicht einfach aufhören. Ich war total begeistert von diesem Schreibstil, obgleich Cop-Romane nie mein Ding gewesen sind. Ich bin mittlerweile drauf und dran, mir jeden einzelnen Roman über Alex Cross anzuschaffen.

Diese Romane sind einfach nur super geschrieben und deshalb sehr empfehlenswert!!!

Gruß. Steffi.

07.09.2004 07:37:26
Denise

Ich habe bis jetzt alle Bücher aus der Alex Cross Reihe gelesen.
Das Buch ist, wie nicht anders erwartet, von Anfang bis Ende spannend.
Ich bin ein richtiger Fan von James Patterson geworden, und warte immer gierig auf neuen Lesestoff von ihm.

27.08.2004 13:02:26
K.-G.Beck-Ewerhardy

Spannend und rasant geschrieben. Die Gegenüberstellung des Lebens und Denkens Geoffrey Shafers mit dem sehr idealtypischen Denken und Fühlen Alexs und der Menschen in seiner Umgebung sorgt für weitere durchlaufende Spannungsmomente, wie man es von Alex Cross-Romanen gewöhnt ist, ohne dabei formelhaft zu wirken.

07.07.2004 19:08:05
Geoffrey Shafer

Mein erster Patterson und ich muss ein geniales Buch. Psycho-Thriller vom Feinsten. Absolut empfehlenswert, auch für nicht Thriller-Fans.

11.05.2004 19:11:29
Nina

Also ich finde dieses Buch ist sehr gelungen, bis jetzt für mich das beste aus der Reihe. Klar, man weiß direkt wer der Täter ist, doch wie die Ermittlungen laufen und dann zu einem Ende kommen finde ich höchst interessant.
Hoffe auch das in dem nächsten Band beschrieben wie es Christine geht.
Klasse Buch

23.02.2004 15:23:58
Linus9

Ein nicht so gelungener Alex-Cross-Roman, wie man ihn sonst von J.P. gewohnt ist. Dennoch wie immer gut geschrieben! Mal sehen ob im nächsten Roman erzählt wird, wie es Christine ergangen ist.....

25.12.2003 17:36:18
Julia Brehm

Das Buch hat wirklich Klasse. Normalerweise bin ich nicht so der Krimifan, aber als ich das Buch gestern zu Weihnachten bekommen hatte konnte ich einmal angefangen nicht mehr aufhören zu lesen und bin damit traurigerweise schon fertig. Ein echt krankes Buch

07.11.2003 08:32:08
Stephie und Nadine

Das Buch ist sehr gut,allerdings auch sehr auspruchsvoll.es ist sehr spannnend und gut das sich die personen immer mit dem erzählen abwechseln.es ist also super gut!!!

09.10.2003 18:29:17
K.M.Majewski

Komisch, ich bin wohl der einzige, der dieses Patterson-Buch nicht so toll findet: voraussehbar der Plot, weil er soviele bekannte Muster verarbeitet; unverständlich das Verhalten von Alex Cross (mangelnde Psychologisierung); 08/15 die Psychologie des Serientäters - zu oft haben wir diesen Wahnsinn schon gelesen. Einzig die Einbettung in den diplomatischen Dienst ist einigermaßen originell.

12.03.2003 12:41:29
Heiko Böker

Sehr gutes Buch, auch wenn man den Täter von Anfang an kennt.
Obwohl die Bücher noch interessanter sind wenn man den Täter nicht kennt. Aber Patterson ist echt Klasse. Super Schriftsteller. Ich hoffe es gibt noch eine Menge Bücher aus der Alex-Cross-Reihe.
Habe bisher alle gelesen und warte sehnsüchtig auf die Übersetzungen von "Violets are blue" und "Four blind mice".

04.10.2002 10:46:50
Yvonne Vagts

und wieder ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Wer die anderen Bücher mit Alex Cross kennt, wird von diesem Buch sicher nicht enttäuscht werden. Man ist von Anfang bis zum Ende gefesselt vor Spannung