Sonne, Mord und Sterne

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Boston: Little, Brown, 1996, Titel: 'Jack & Jill', Seiten: 432, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2000, Seiten: 382, Übersetzt: Edda Petri
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2001, Seiten: 5, Übersetzt: Ulrich Pleitgen
  • Augsburg: Weltbild, 2002, Seiten: 382
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003, Seiten: 447
  • Köln: Lübbe Audio, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Dietmar Wunder

Couch-Wertung:

75°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:81
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":1,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Michael Matzer
Eine gelungene Kombination aus Horror- und Polit-Thriller

Buch-Rezension von Michael Matzer Mai 2003

Dieser frühe Alex-Cross-Roman mit dem Titel "Sonne, Mord (!!) und Sterne" ist mindestens so gut wie "Wenn Mäuse Katzen jagen": enorme Spannung, genügend Action und vor allem tiefe psychologische Einsicht zeichnen den Roman aus. James Patterson hat kaum jemals besser geschrieben.

Warum dieses 1996 veröffentlichte Buch erst jetzt auf den deutschen Markt kommt, ist mir schleierhaft. Politische Motive könnten der Grund sein: Immerhin wird der Präsident, der ermordet werden soll, als eine Art Reformer im Stil des frühen Clinton dargestellt. Sein Nachfolger wird ein Republikaner. Beide sind sich spinnefeind. Eine Publikation des Buches hätte als Kommentar aus unberufenem (deutschem) Munde aufgefasst werden können.

Die amerikanische Hauptstadt wird von zwei Mordserien in Angst und Schrecken versetzt. Ein Killerpaar, das sich selbst in postmortalen Botschaften nach einem alten Kinderlied poetisch als "Jack und Jill" bezeichnet, killt Prominente mit dubioser Vergangenheit oder Moral. Dazu gehören Senatoren, aber auch bekannte Fernsehansagerinnen und Richter.

Und der letzte und wichtigste Kandidat auf ihrer Liste ist der Präsident himself. Der Geheimdienst ist gebührend geschockt: Der Präsident und die First Lady werden vom Secret Service und CIA selbst als mit den Codenamen "Jack und Jill" bezeichnet. Werden die Morde also von Insidern verübt? Als ein dritter Killer alle Theorien über das Paar über den Haufen wirft, eskaliert der Konflikt. Alex Cross von der Mordkommission der Polizei wird hinzugezogen.

Er soll eigentlich die zweite Mordserie der Hauptstadt aufklären. In der Gegend der Schule, wo sein eigener Sohn Damon Unterricht erhält, werden mehrere Kinderleichen in grauenhaft verstümmeltem Zustand aufgefunden. Dr. Cross fühlt plötzlich sein eigenes Familienglück bedroht, das nach dem Tod seiner Frau Maria eh schon ziemlich lädiert ist.

Zum Glück kann Cross die Bekanntschaft der neuen und sich als "tough" erweisenden Rektorin der Schule machen, Christine Johnson. In späteren Romanen wie "Wenn Mäuse Katzen jagen" wird daraus eine intensive Liebe. Ms. Johnson taucht auch in "Pop goes the weasel" auf.

Cross sieht sich einem Dreifrontenkampf ausgesetzt: An der Heimatfront in Südost-Washington, im Weißen Haus, um den Präsidenten zu schützen, und schließlich im Stellungskampf gegen die drei Unsichtbaren, die unter "Jack und Jill" firmieren. Als der Präsident von diesem Grabenkrieg die Nase voll hat, weil die Regierung nicht mehr arbeiten kann, besucht er New York City mit seinem Tross, selbst auf die Gefahr hin, dort angegriffen zu werden. Und tatsächlich: Eine Bombe explodiert direkt an seinem Rednerpult. Der Mörder muss ein Insider sein, denn nur das FBI konnte so nahe an den First Man herankommen...

Dieses Buch ist eine Kombination aus Horror-Thriller à la "Schweigen der Lämmer" und Politthriller à la Grisham ("Die Bruderschaft") und Baldacci ("Absolute power"). Es zeigt uns Alex Cross als rechtschaffenen Mann, der sich zwischen zwei Welten fast zerreißen muss, um damit klarzukommen, und ohne seine Freunde und Familie würde er es garantiert nicht schaffen. Der psychologische Konflikt ist klar und anrührend herausgearbeitet.

Während er sich dem Präsidentenschutz und der Killerjagd auf Befehl von ganz oben zu widmen hat, bleibt ihm praktisch nur der Feierabend, um seine Familie und seine Nachbarschaft vor einem Psychopathen zu schützen. Das liegt daran, dass Südost-Washington nur sehr wenige Polizeibeamte zugestanden werden, weil es ganz unten auf der Prioritätenliste der Polizei steht, wohingegen die meist weißen Opfer von Jack und Jill Vorrang genießen ? der alltägliche Rassismus also. Ist Pattersons Kritik an diesem Unrecht schon hier deutlich, so sie geradezu schneidend scharf in "Pop goes the weasel".

Die Horrorelemente halten sich m.E. in Grenzen. Natürlich reiht sich ein Blutbad an das andere und laufend findet Cross Kinderleichen, aber das ist nicht mit dem Kannibalismus und den Untaten eines Hannibal Lecter zu vergleichen. Lesern ab 16 Jahren ist das Buch durchaus zuzumuten.

Auch Gary Soneji ruft mal wieder an, ganz am Schluss. Damit bindet der Autor diesen Roman in die Reihe der Soneji-Bücher ein. Leider kenne ich den 1. Band nicht, doch der 2. Band ist "Wenn Mäuse Katzen jagen" ? sehr zu empfehlen für Leser mit guten Nerven.

Sonne, Mord und Sterne

Sonne, Mord und Sterne

Deine Meinung zu »Sonne, Mord und Sterne«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
06.01.2013 23:13:38
kianan

Auch das dritte Buch der Serie um Alex Cross konnte mich voll überzeugen und damit wurde ich zum James Patterson-Fan.

Dies blieb auch noch lange Zeit so, bis auf die meisten seiner letzten Bücher, deren Qualität sehr stark nachgelassen hat.

Aber bis dahin sind seine Bücher - dazu gehört definitiv auch "Sonne, Mond und Sterne" - wirklich eine sehr lohnenswerte und super spannende Lektüre.

Aus meiner Sicht: LESEN!!!

22.11.2009 16:34:00
CSIler

Dies war mein 1. Buch von James Patterson aus der Alex-Cross-Reihe und ich fand es sehr gut und hat großen Suchtfaktor.

Da die Kapitel sehr kurz sind, kann man das Buch sehr fließend und schnell durchlesen.

Das Buch ist aus der Ich-Form von Det. Cross u. teilweise aus der Sicht der Serienmörder geschrieben.

Klasse fand ich, dass parallel 2 Morserien in Washington D.C. geschehen.
Und dann "High-Society-Serientätern" mit über 1000 Ermittlern/Polizisten gegen "Kindermörder" mit gerade 1 1/2 inoffizielen Polizeieinheit (ca. 5-6 Polizisten.)

Im Gegensatz zu dem Fensehen, arbeiten die verschiedenen Einheiten (also Polizei, FBI, CIA) gut zusammen.

Überraschend ist auch, wer hinter dem Mörderpaar "Jack und Jill" steht. Wer hätte gedacht, dass sie praktisch vor der Nase von Alex Cross sitzen.

Fazit: Ein sehr spannendes Buch und echt empfehlenswert!!

17.07.2009 11:39:28
JB

Ich habe das Buch gelesen und würde es jedem weiterempfehlen! Das Ende war für mich total überraschend! Ein super Buch von einem super Schriftsteller.
Ich wäre nie darauf gekommen wer Jack und Jill waren! Das war echt sehr gut geschrieben von Herrn Patterson!
Wünsche allen viel Spaß beim Lesen
Ein sehr spannendes Buch!

26.07.2008 20:52:19
Cepotaz

Ein Klasse Buch!
Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen und war begeistert. Nur eines hat mich ein klein wenig genervt. Der spruch 'Happy Happy Joy Joy' wollte mir tage nicht aus dem Kopf gehen. Aber ein preis den ich gerne für solch eine lektüre zahle.

02.05.2008 22:36:09
Mik

Ich fands klasse, richtig spannend, aber manchmal echt kompliziert, naja bin ned so der Bücherwurm.
AUch mein Vortrag pber das Buch war ein Erfolg :D ne glatte 6! :D (in Deutschland is das ne 1 :D)

21.04.2008 19:18:03
Kerstin

Zwei unterschiedliche Fälle lassen Cross nicht zur Ruhe kommen – zwei Mordserien, eine verübt an Kindern und die zweite an prominenten Leuten, aber das eigentliche Ziel ist der Präsident … eine Verschwörung ist nicht ausgeschlossen. Ja und es ist diesem Kindermörder gar nicht Recht, dass ein verrücktes Promimörderpärchen statt ihm im Rampenlicht steht und Cross befindet sich wegen den beiden Fällen in einem Prioritätenkonflikt … Aber die Verschwörer sind näher als man denkt!

17.03.2008 13:34:11
theatertante

ich fand das buch durchweg spannend und gut zu lesen. die charaktere sind sehr gut ausgefeilt. was mir ein wenig die spannung genomen hat u. mir gefehlt hat, war wie cross letzendlich auf die richtigen jack u jill gekommen sind u warum sie es waren- große schwachstelle für ein sonst großartiges buch!

26.11.2007 17:29:40
Mike

Ich finde das Buch Klasse, obwohl es das erste Buch von James Patterson ist.
Erst musste ich mich daran gewöhnen, dass die Perspektiven immer wieder ändern.
Mommentan bin ich dran, einen Vortrag für die Schule zu schreiben.

Wünscht mir Glück :P

14.09.2007 15:43:55
Sabrina

Das ist nun das 5te Buch, das ich von James Patterson gelesen habe und finde es ist für Patterson-Fans und die, die es werden wollen, absoult empfehlenswert! Ich liebe seine Art ohne Vorwarnung die Erzählperspektive zwischen Cross und den Mördern zu wechseln.
Leider kam für mir persönlich diesmal die Sicht des Mörders zu kurz und auch die Familie, sowie sein Freund Sampson, rückten zu sehr in den Hintergrund.
Trotzdem hat sich Patterson vorallem mit dem Endel wiedermal übertroffen! Wenn man denkt, man hat den Mörder, kommen immer wieder überraschende Wendungen.

11.11.2006 18:48:01
Gian-Luca

ein sehr entäuschender roman von J. P. .die story ist zwar gut aber für meinen geschmack zu politisch.Ich hätte mir mehr vom schul killer gewünscht.Ich hoffe das näste buch wird besser.

19.06.2006 08:16:55
axelp

Leider kommt der 3. Cross-Roman nicht annähernd an die Klasse der ersten beiden Romane heran. Obwohl mich der Anfang überzeugt hat, ist das mit dem Präsidenten doch etwas zu weit hergeholt. Außerdem konnte man schon sehr frühzeitig erahnen, daß die "Sauberfrau" doch Dreck am Stecken hat, auch wenn es am Ende ein Verwirrspiel war. Ein Buch, welches man nur lesen muß, wenn man alle Cross-Romane chronologisch lesen will.

31.10.2005 16:07:06
stefan

Ich finde, man sollte sich bei der Bücherwahl auf das Glück verlassen ein gutes und unterhaltsames Buch zu finden und sich nur bedingt auf Empfehlungen verlassen. Ich glaube, dass bei allen Büchern die Meinungen auseinander gehen. Mir zum Beispiel hat es gefallen und ich werde auch die anderen Pattersonbücher lesen und hoffen, dass mir das Glück einen Autor gefunden zu haben (eigentlich nur durch Zufall) der mir gefällt, weiter hold ist.

08.02.2005 16:05:55
Joel

Dieses Buch verkörpert geradezu die Spannung. Patterson ist hiermit auf dem Höhepunkt seiner Kariere angelangt. Ich kann das Buch nur weiteremphelen. Wie es schon gesagt wurde ist das Buch spannend von der Ersten Seite bis zur lezten...

21.01.2005 21:15:15
Steffi

Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr spannend und fesselnd. Am Anfang kommt man zwar ein wenig durcheinander, aber für diese Meisterwerk von James Patterson lohnt sich es! Eines seiner besten Bücher - bis jetzt!!

08.12.2004 21:00:47
Lucas Lamparter

Wenn ihr am Anfang nicht gleich durchblickt, ist das egal. Wenn ihr weiterlest könnt ihr bald nicht mehr aufhören. Ich habe die ersten 2 Kapitel auch nicht sofort gecheckt. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, habe ich nochmal den Anfang gelesen.

27.08.2004 12:57:08
K.-G.Beck-Ewerhardy

Eine spannende und komplexe Geschichte, angenehm und fesselnd vorgetragen durch Ulrich Pleitgen, der hier mal wieder zeigt, dass nicht das Aussehen eines Schauspielers im Vorder-grund stehen muss, sondern seine Fähigkeit, Charaktere und Situationen zu vermitteln. Wer ihn auch gerne dabei sehen möchte, kann dies auf einem kleinen Foto auf der Rückseite tun.

12.08.2004 09:14:23
Hippi

Ich hab zwar erst die ersten 100 Seiten des Buches gelesen bin aber nicht sehr überzeugt. Sieht bis jetzt nach einem 0815 Krimi aus, auch sein Schreibstil hat nicht gerade Niveau. Die ganze Handlung wirkt mir irgendwie zu flach und vorhersehbar. Das ist mein erstes Buch von Patterson und bestimmt auch mein letztes. Obwohl ich mit hohen Erwartungen das Buch gekauft habe kann ich nur jedem empfehlen sein Geld besser zu verwenden. Mein Tipp: Bücher von Dan Brown, John F. Case oder auch Stephen King. Die können wenigstens Spannung erzeugen und reißen den Leser mit

01.08.2004 14:01:14
Andrea

Das buch ist spannend von dem Ersten bis zum letzten Satz. Ich kann es jedem weiterempfehlen!!! Jeder Satz, jedes Wort lässt einen erschaudern und man fühlt sich, als wäre man life dabei. James, nur weiter so...

18.07.2004 17:45:27
Nina

Kann man Dr. Alex Cross nicht lieben?
Eine der besten Charaktere.

Zu dem Buch kann ich nur sagen das es mir im Großen und Ganzen gefallen hat.
Es hat einen gefesselt, wenn man nicht zu viel Erwartungen reinsteckt.
Leider muss ich sagen, auch wenn ich dem Cross-Fieber verfallen bin und schon sämtliche Bücher mit ihm gelesen habe, war es eins der schlechtesten.
Beide Morde waren bis zum Schluss immer verwirrender, was ich eigentlich durchaus positiv finde, aber ich fand es kam nicht sehr gelungen rüber. Nicht an jedem Mord muss etwas so konfuses sein. Auch die Auflösung von Jack und Jill fand ich zu sehr übertrieben.
Was ich auch gut finde ist, das Sampson, Cross, und wie sie alle heißen als natürliche Menschen rüber kommen und nicht so aufgesetzt wirken.
Auch das ganze Leben von ihm, mit den Kindern, Nana und Christine finde ich immer sehr gut wie Patterson das in seine Bücher einbringt.
Das Buch schafft es leider nicht auf meine "Beste-Bücher" Liste, aber fehlen sollte es in meiner Sammlung auch nicht.

08.04.2004 22:58:10
RuBiNiO

Dieses Buch hat mich zum James Patterson-Fan gemacht. Mittlerweile habe ich fast alle Cross-Romane durch. Was soll ich danach tun??? Bitte James, schreib fleißig weiter!!! Ich kann nicht verstehen warum einige die Handlung flach finden. Dies ist einer der besten Cross-Romane die ich bis jetzt gelesen habe. Mit andernen Meinungen halt ich mich lieber zurück.

08.03.2004 00:09:17
Klementi

Spannend und Handlung, Handlungt und noch einmal Handlung ...eben typisch Ami - mäßig. Die spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen und harten Szenen machen das Buch gut , ebenso, dass man Alex seit zwei Romanen kennt.
Was allerdings nicht heißt, dass sich seine sprachlichen Mittel verbessern - im Gegenteil, manchmal bewegt er sich auf der Ebene eines Groschenromanes. Die Übersetzung ist voll mit dummen Sätzen und Fäkaliensprache, dass es nur so stinkt und dass von einem "Pschologen" der die schwierigsten Fälle löst. Schade, dass er das nicht besser geregelt bekommt.
In Jack and Jill sind nebenbei auch noch extrem unglaubwürdige Sprünge enthalten, wo man nur mit dem Kopf schüttelt, wie Herr Cross auf die eine oder andere Fährte kommt.
Resume : Spannend und prima zu lesen, aber man darf keine hohen Erwartungen an die anderen Kriterien eines guten Buches haben. Und ganz nebenbei : die beiden ersten Bücher sind besser.

30.01.2004 15:54:31
smileatyou

sonne, mord und sterne war das erste buch von patterson, das ich gelesen habe. seit dem bin ich im alex cross fieber!

08.11.2003 19:43:40
Linus9

Schade eigentlich nur, daß es so "wenig" Alex Cross Krimis gibt! Wieder einmal ein gelungenes Werk von J.P. Ich hab das Buch an zwei Abenden durchgehabt! Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand lesen! Noch liegen ja einige Alex Cross Romane vor mir, aber was mache ich dann? Weiter so J.Patterson!!!

31.07.2003 19:36:16
Boomie

Wieder mal ein geniales, spannendes, kribbelndes Meisterwerk.....

21.05.2003 14:21:56
Anna

Als erstes einmal: ich möchte mit meiner Meinung keinem auf den Schlips treten, aber Leute, die behaupten dieses Buch sei von der Handlung her flach, tun mir leid, denn die haben wohl noch nie einen guten Krimi gelesen, denn dieses Buch(wie fast alle anderen von Patterson) ist Psyco pur!

Mein Urteil: Genial!!!

15.04.2003 17:47:32
pet

Wieder mal eines der Bücher, die durch eine völlig unsinnige deutsche Titelvergabe auffallen. Warum konnte man hier den Originaltitel "Jack and Jill" nicht beibehalten? Mit "Sonne" oder "Sterne" lässt sich aus dem Inhalt absolut nichts assoziieren.

Viel zu überladen wirkt der Roman mit den zwei unabhängigen Mordserien, mit denen sich Alex Cross befassen muß. Dabei schafft es der Autor selten, absolute Hochspannung zu erzeugen, denn viele der Wendungen, die überraschend wirken sollen, sind vorhersehbar. Auch die Auflösung kann nicht wirklich überraschen, denn irgend jemand muß sich ja schließlich am Ende als Jack und Jill entpuppen, und da hätte der Autor jeden x-beliebigen nehmen können. Außerdem bleiben noch einige Fragen offen. Eine absolut realistische Handlung erwartet man ja nicht unbedingt von einem Krimi, der unterhalten soll, doch hier wurde doch etwas zuviel an den Haaren herbeigezogen.

Der Schreibstil von James Patterson scheint mir nicht sonderlich zu liegen. Vieles wirkt abgehackt in seiner Erzählweise, so daß der Lesefluß oft ins Stocken gerät. Wenigstens gibt es keinen Leerlauf, so daß man das Buch an sich recht zügig gelesen hat. Auch seine Charaktere können nicht überzeugen und bleiben durchweg recht flach. Wenigstens wird Alex Cross nicht zum Überheld hochstilisiert, sondern behält menschliche Züge. Politisch wird vieles nur angerissen, ohne richtig aufgearbeitet zu werden. Auch die rassistischen Probleme tauchen nur am Rande auf. Ich war oft überrascht, wenn sich eine Person, die ich mir als weiß vorgestellt hatte, sich plötzlich als farbig entpuppt und auch umgekehrt.