Des Teufels Novize

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • London: Macmillan, 1983, Titel: 'The devil´s novice', Seiten: 191, Originalsprache
  • München: Heyne, 1988, Seiten: 254, Übersetzt: Jürgen Langowski

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Im Herbst des Jahres 1140 tritt ein Novize in die Benediktiner-Abtei von Shrewsburs ein - ein etwas undurchsichtiger, von wilden Alpträumen geplagter junger Mann, den seine Mitbrüder alsbald "Novize des Teufels" nennen. Bruder Cadfael ist sich bewusst, dass der Neuling einiges über das mysteriöse Verschwinden eines Priesters weiß, der einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist. Als der junge Mann sogar bekennt, das scheußliche Verbrechen begangen zu haben, nehmen die Ereignisse eine düstere Wende. Nur einer kann noch Licht in das undurchdringliche Dunkel bringen ...

Des Teufels Novize

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Letzte Kommentare:
04.12.2008 17:36:46
tassieteufel

Im Herbst 1140 tritt der junge Meriet Aspley als Novize ins Kloster Shrewsbury ein und bekundet leidenschaftlich, die Gelübde ablegen zu wollen, doch Bruder Cadfael erkennt,
das der Junge nicht mit dem Herzen dabei ist. Zudem wird der Neuzugang nachts von schrecklichen Alpträumen geplagt, die ihm den Namen Teufelsnovize eintragen.
Zur gleichen Zeit beschäftigt Hugh Beringar das mysteriöse Verschwinden eines Priesters der im Auftrag des Bischofs von Winchester unterwegs war, um zwischen König Stephen
und Kaiserin Maud zu stiften.
Bruder Cadfael, der den widersprüchlichen Novizen längst unter seine Fittiche genommen hat, bringt auch hier wieder auf seine unnachahmliche Weise mit viel Gespür für die
menschlichen Schwächen und Stärken, Licht ins Dunkel. Der Krimifall ist geschickt konstruiert und wird erst am Ende aufgeklärt, zwar ahnt man als Leser, das Cadfaels
Schützling Meriet nicht der Mörder ist, doch durch geschickte Wendungen im Geschehen wird der wahre Mörder erst ganz am Schluß entlarvt.
Ellis Peters versteht es meisterhaft, ihre Figuren zu gestalten und ihnen Leben einzuhauchen, jeder Einzelne ist facettenreich geschildert, so daß man die Figuren regelrecht
vor sich sieht.
Fazit: wieder ein spannender Fall für Bruder Cadfael, der einem immer mehr ans Herz wächst! Facettenreiche Figuren und eine geschickt konstruierte Handlung, die wie immer
perfekt mit dem historischen Hintergrund verwoben ist, garantieren vollen Lesegenuß.

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