Im Zeichen der Wikinger

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam´s Sons, 2001, Titel: 'Valhalla Rising', Seiten: 531, Originalsprache
  • München: Blanvalet, 2002, Seiten: 576, Übersetzt: Oswald Olms
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 574

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Wolfgang Weninger
Ohne jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit und doch mit genügend Spannung versehen

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Okt 2004

Die "Emerald Dolphin" ist das Flaggschiff der Reederei, ein Kreuzfahrtschiff der Superlative, das es in dieser Art noch nie gegeben hat. Angetrieben von revolutionärer Technik ist das praktisch unsinkbare Wassergefährt nun auf seiner Jungfernfahrt im Pazifik. Aber dunkle Mächte haben ihre Hand im Spiel. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen wurden sabotiert und mehrere Brandbomben entfachen auf dem Superliner ein Hölleninferno, bei dem Passagiere und Besatzung keine Chance auf ein Entkommen haben.

Wäre da nicht das Forschungsschiff der NUMA gerade in der Nähe, deren mutige Besatzung unter Einsatz ihres Lebens und der Leitung von Dirk Pitt Tausende Menschen vor dem sicheren Tod durch Verbrennen, Ersticken oder Ertrinken bewahrt. Aber zahllose Opfer gibt es dennoch zu beklagen, darunter auch den Erfinder des Schiffsantriebes, Professor Kelly. Doch seine Tochter überlebt und gemeinsam mit dem Abenteurer Pitt will sie die herausfinden, warum es zu dieser Katastrophe kam und wer dahinter steckt.

Beim Versuch, das Wrack der "Emerald Dolphin" zu untersuchen, passiert ein weiterer Anschlag und binnen kürzester Zeit sacken die Überreste entgültig ab, so dass die Ursachenforschung nur mehr mittels eines Forschungs-U-Bootes möglich wird. Dirk Pitt und sein unerschrockener Kompagnon Al Giordino wagen das Unternehmen, doch während sie in die Tiefen des Pazifiks hinunter sinken, wird das Forschungsschiff der NUMA entführt und nur dem Einfallsreichtum von Al und Pitt und dem zufällig mit seiner Jacht auftauchenden Clive Cussler ist es zu verdanken, dass das Abenteuer weiter geht ....

"Im Zeichen der Wikinger" schickt Clive Cussler zum wiederholten Male seinen Paradehelden Dirk Pitt ins Rennen. Dirk Pitt, ein maritimer McGyver-Verschnitt, der sich in den Lichtspielhäusern der Welt gerade durch die Sahara kämpft, darf auf fast 600 Seiten das Unmögliche möglich machen und dabei flotte Sprüche klopfen, hübsche Frauen betören und finstere Bösewichte zur Strecke bringen. Und das selbstverständlich in altbewährter Clive Cussler-Manier, die man entweder mag, oder nicht.

Natürlich ist die ganze Geschichte, die ihren Lauf im Juni 1073 beginnt, als die wackeren Wikinger Nordamerika ersegelten, und die auch vor Kapitän Nemo aus den Romanen Jules Vernes nicht halt macht, keine große Weltliteratur, aber es macht über weite Strecken dennoch Spaß sie zu lesen, weil sie so wunderbar anspruchslos geschrieben ist und doch Spannung erzeugt. Das ist Urlaubslektüre pur, bei der man über die Sinnhaftigkeit des Geschehens keinen Gedanken zu verlieren braucht.

Clive Cussler bietet Actionkino für den Kopf, bei dem es bumst und kracht und selbstverständlich auch der Held das Glück der Tüchtigen hat, damit es zu einem Happy-End kommt.

Der Autor nimmt sich gottlob auch selbst nicht zu ernst, wie man an seinem Auftauchen im Roman erkennen kann und genauso wenig ernst darf man das gesamte Buch nehmen. Hier wird mit einem Augenzwinkern Hau-drauf-Mentalität vermittelt, gepaart mit wissenschaftlichem Pseudoanspruch. Das reiht Clive Cussler gleichwertig in die amerikanische Schreiberfront mit Douglas/Child und Dan Brown ein, wobei man bei Mr. Cussler anerkennend erwähnen muss, dass er seinem Schreibstil seit 1973 treu geblieben ist und seit damals mit seinem Helden Dirk Pitt den Retter der Welt spielt, was ihn auf dem schnelllebigen Büchermarkt schon fast zum "Großvater" des Actiongenres macht.

"Im Zeichen der Wikinger" ist ein Paradebeispiel für Unterhaltungsliteratur. Leicht und locker geschrieben, ohne jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit und doch mit genügend Spannung versehen, damit der Roman nicht langweilig wird. Das Buch kann jedem empfohlen werden, der sich ein Mal nicht mit hochintelligenten und verzwickten Kriminalfällen ins stille Kämmerlein zurück ziehen will, sondern mit Lust und Laune dort eintauchen möchte, wo Bomben und Granaten um die Ohren fliegen und wahre Helden ihren Mann stehen.

Im Zeichen der Wikinger

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Letzte Kommentare:
28.03.2008 13:00:04
Regina

Dieses war mein erstes Buch was ich von Cussler gelesen hatte und ich war so sehr begeistert, dass ich danach alle - aber auch wirklich alle (ich habe sie teilweise im Internet erstanden, weil es nicht alle alten Bücher im Laden zu kaufen gab) - Bücher von Clive Cussler haben musste.
Als allerdings Dirk Pitt plötzlich verschwand, war ich erst etwas enttäuscht, aber trotzdem bin ich von den Geschichten und dem Schreibstil so sehr begeistert, dass ich jederzeit alle noch nachfolgenden Bücher kaufen würde. Allerdings würde ich mich auch sehr freuen, wenn Dirk und Al bald mal wieder was gemeinsam machen würden. Ich hoffe, Clive Cussler schenkt uns/mir noch viele tolle und interessante Geschichten.

17.03.2008 01:53:14
Rolf.P

Keiner versteht es so gut "James Bond meets Indiana Jones"-Romane zu schreiben, wie Clive Cussler.
Wie immer lässt sich das Buch von vorne bis hinten locker flockig lesen. Die altbekannten Charaktere, die fast schon zur eigenen Familie gehören, wenn man langjähriger Cussler-Leser ist, tauchen auch in diesem Roman natürlich wieder auf.
Wissenschaftlich betrachtet mag sich die darin vorkommende Antriebs-Theorie haarsträubend anhören, aber ich erwarte ja kein Lehrbuch von ihm.
Cussler, das ist ein spannender Mix aus Action, Hightech, historischen Rätseln und aktuellen Verschwörungen, vorgetragen mit erzählerischer Leichtigkeit und einem kleinen Augenzwinkern. Spannend war's trotzdem, auch wenn Dirk Pitt noch mal ein Stück unbesiegbarer geworden ist.

03.10.2006 13:59:50
Claudia

Ich habe das Buch soeben zu Ende gelesen und muss sagen, dass es mir ziemlich gut gefallen hat. Ich besitze fast alle Cussler-Bücher und natürlich ist nicht immer alles realitätsnah... Aber meiner Meinung nach macht das ein Buch nicht schlecht, mittlerweile weiß man ja, auf was man sich bei Clive Cussler einlässt. Entweder gefallen einem diese haarsträubenden Abenteuer, oder eben nicht. Ich denke, die Menschheit braucht Autoren wie Cussler, der seinen Fantasien freien Lauf lässt :-)
Unterhaltsam sind sie allemal...

18.06.2006 10:57:41
Kai

Kritik an diesen Büchern ist völlig sinnlos, denn Cussler\'s Bücher sind wie Bond-Filme. Spannend, unterhaltsam, zum abschalten ohne viel nachdenken zu müssen. Wer den gehobenen Anspruch sucht, findet genügend andere Autoren....

29.01.2006 18:27:10
Diana

Habe nun schon einige Bücher von ihm gelesen, doch dieses hier ist wohl die Krönung aller Fantasien amerikanischen Heldentums. Es werden schlicht sämtliche Geheimnisse auf einfache Art und Weise aufgeklärt, das Rätsel um die Wikinger scheint gelöst und auch Kapitän Nemo hat gelebt und sein Geheimnis wurde natürlich entdeckt. 100 Jahre lang haben es sämtliche Wissenschaftler und Forscher versucht, doch Dirk Pitt schafft es mal wieder in wenigen Stunden. Das Land von Verbrechern gesäubert kann ja nun in das nächste Abenteuer gestartet werden. Ahoi!

15.07.2005 22:59:08
Lisa

Dieses Buch von Cussler war mein erstes...und ich muss sagen es hat mir ziemlich gut gefallen! Mittlerweile habe ich noch 3 weitere Bücher aus der Dirk Pitt-Reihe gelsen! Unteranderem auch seine Erstveröffentlichung: Der Todespilot! Teilweise fand ich die älteren Bücher etwas besser, was dieses Buch allerdings nicht schlecht macht. Und natürlich ended es im Endeffekt genau so wie man es erwartet und erhofft, mit allem Humor Dirk Pitts! Also ich Fand es ganz sicher nicht so schlecht dass man es nicht hätte zu ende lesen können!

10.05.2005 21:01:10
brian

Dieses Buch habe ich mir von einem Wühltisch mitgenommen und hätte es besser dort gelassen. Solch ein katastrophales Buch hatte ich bis jetzt selten in der Hand. Die Charaktere verdienen diesen Namen nicht und der Plott ist sowas von unglaublich haarsträubend, dass ich nach bereits 270Seiten dieses Buch zur Seite legen musste. Normalerweise lese ich jedes Buch zu ende, aber dieses Elend konnte man nicht weiterlesen. Liebe Grüße...

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