Inspektor Jury lichtet den Nebel

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • Boston: Little, Brown, 1985, Titel: 'Help the poor Struggler', Seiten: 225, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 1992, Seiten: 223, Übersetzt: Dorothee Asendorf
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995, Seiten: 248
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 238

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Ein neuer Fall für Inspektor Jury

Im ländlichen Dorset sind ein zwölfjähriger Metzgerssohn und ein Chorknabe ermordet worden; wenige Tage später wird an der Küste die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Morden und einem grausamen Verbrechen, das neunzehn Jahre zurückliegt?

Inspektor Jury lichtet den Nebel

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Letzte Kommentare:
10.08.2015 16:56:21
Rosa

Ich habe gerade das Buch beendet und habe - obwohl zügig gelesen - ebenfalls das Gefühl gehabt, wichtige Informationen "überlesen" zu haben, weshalb ich jetzt online ein wenig nachlesen wollte. Aber anscheinend ging es nicht nur mir so. Eigentlich ist die Story aber nett ausgeklügelt, das Ende überraschend und schlüssig. Ich empfinde die Charaktere auch als skurril, allerdings passen sie gut in die Geschichte.

12.10.2013 07:49:01
Schnippi

Der Krimi ist nicht gerade das Beste Werk aus der "Jury-Reihe" ist aber zügig zu lesen,da spannend und witzig geschrieben...diesmal ohne seitenlange Beschreibung einer Tätigkeit (wie im Buch davor), die nur am Rande etwas mit dem Buch zu tun hat. Die Handlung ist gut nachvollziehbar, obwohl ich zwischendurch den Eindruck hatte, dass ein paar Seiten fehlten (oder ich etwas Wichtiges überlesen hatte).Das Ende ist überraschend aber logisch.

20.02.2012 20:29:42
Anfangsverdacht

Meiner Meinung nach ist dieser eher einer der herrlichsten von den bisherigen sechs. Jessica ist doch eine grandiose Schöpfung.
Auch der Beginn ist eindrucksvoll.
Und die dritte wichtige Frauengestalt Molly ist doch auch gut gezeichnet. Sehr vertraute Menschen meine ich.
Dann dieser rechthaberische kriminalpolizist, auch wunderbar, diese Wirtin, einfach Klasse. Also, wer da mosert,
dem ist nicht zu helfen. Auch einige Naturschilderung sind ziemlich gut.
Und die Story ist doch nicht an den Haaren herbeigezogen...

27.11.2011 13:13:21
deathbychocolate

Bei diesem Teil der Jury-Reihe vermisste ich ein wenig die Liebe zum Detail, wei sie in den vorangegangenen Büchern zu finden war. Die Personen sind etwas zu überspitzt, die Story zu skuril und die Beschreibungen fassen zu kurz, als dass dieses Buch einen wirklich mitreißen könnte. Ich hoffe, das Mrs. Grimmes in den folgenden Romanen zu ihrer wahren Größe zurückfindet.

09.03.2010 10:57:14
Pazuzu

Ein spannender, teils sehr amüsanter Rätselkrimi in klassischer Manier mit einigen wirklich sehr merkwürdigen Leuten, einem ausgefeilten Spiel mit falschen Identitäten und einer überraschenden, gleichwohl logischen Lösung. Besonders hat mir die kleine Jessica mit ihrer Vorliebe für Autos gefallen, die selbst einen Mini hat – aber natürlich nicht fährt -, bevorzugt im kleinen Blaumann herumläuft und mit ihrem Schraubenschlüssel an allem herumhantiert. Die literarischen Anspielungen (so auf Charlotte Brontës Jane Eyre, Jane Austens Pursuasion, Henry James’ The Turning of the Screw, Arthur Conan Doyles The Hound of the Baskervilles, Daphne Du Mauriers Rebecca) sind zahlreich und dezent, eine bringt Jury schließlich auf die zündende Idee (Thomas Hardys Tess of the D’Urbervilles).
Was mir auffiel: Jessicas Vater trug unter anderem den Titel Viscount Linley, Jurys Freund Melrose Plant ist der achte Earl of Caverness. Kombiniert man beides und nimmt man ein paar kleine Änderungen vor, hat man: Thomas Lynley, der achte Earl of Asherton. Die Ashcrofts hatten ein Haus am Eaton Place, Lynleys Adresse lautet Eaton Terrace, gleich nebenan (Eaton Place wäre zu demonstrativ gewesen, wie es bei George heißt). Die Originalausgabe von Inspektor Jury erschien 1985 (unter dem Titel Help the Poor Struggler), der erste Lynley-Roman von Elizabeth George 1988 (A Great Deliverance). Zufall oder ließ sich George von Grimes zu dem Namen inspirieren?

09.03.2010 10:42:22
Pazuzu

Ein spannender, teils sehr amüsanter Rätselkrimi in klassischer Manier mit einigen wirklich sehr merkwürdigen Leuten, einem ausgefeilten Spiel mit falschen Identitäten und einer überraschenden, gleichwohl logischen Lösung. Besonders hat mir die kleine Jessica mit ihrer Vorliebe für Autos gefallen, die selbst einen Mini hat – aber natürlich nicht fährt -, bevorzugt im kleinen Blaumann herumläuft und mit ihrem Schraubenschlüssel an allem herumhantiert. Die literarischen Anspielungen (so auf Charlotte Brontës Jane Eyre, Jane Austens Pursuasion, Henry James’ The Turning of the Screw, Arthur Conan Doyles The Hound of the Baskervilles, Daphne Du Mauriers Rebecca) sind zahlreich und dezent, eine bringt Jury schließlich auf die zündende Idee (Thomas Hardys Tess of the D’Urbervilles).
Was mir auffiel: Jessicas Vater trug unter anderem den Titel Viscount Linley, Jurys Freund Melrose Plant ist der achte Earl of Caverness. Kombiniert man beides und nimmt man ein paar kleine Änderungen vor, hat man: Thomas Lynley, der achte Earl of Asherton. Die Ashcrofts hatten ein Haus am Eaton Place, Lynleys Adresse lautet Eaton Terrace, gleich nebenan (Eaton Place wäre zu demonstrativ gewesen, wie es bei George heißt). Die Originalausgabe von Inspektor Jury erschien 1985 (unter dem Titel Help the Poor Struggler), der erste Lynley-Roman von Elizabeth George 1988 (A Great Deliverance). Zufall oder ließ sich George von Grimes zu dem Namen inspirieren?

28.12.2007 12:00:13
feitei

Für mich ist dies auch das schwächste Buch der Jury-Reihe. Im Plot ist irgendwie eine Lücke. Hatte das Gefühl, dass einige Seiten fehlen. Die uns lieb gewordenen Charakteren sind teilweise in das Geschehen eingeführt worden nur aus dem einzigen Grunde, dass sie weiter in der Serie dabei sind. Dafür sind die anderen Bücher der Reihe umso besser.

28.05.2006 10:21:58
Angelina

Hatte das Buch auf English gelesen und das gleich zwei Mal weil ich den Eindruck hatte beim ersten Mal etwas überlesen zu haben. Aber dem war wohl doch nicht so - besonders das Ende ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen und deshalb etwas.. naja unverständlich! Ich kanns nicht weiter empfehlen.

16.02.2005 19:25:31
Olli

Eindeutig kein Meisterwerk der Reihe. Durch die nur halbgaren neu eingeführten Charakter dieses Buches fällt viel deutlicher das Fehlen der alten Charaktere aus long Pid auf.

Schlechterer Roman der Reihe mit einem einbißchen an den Haaren herbeigezogenen Ende.

NAJA
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