All die schönen Toten

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 384, Übersetzt: Cornelia C. Walter

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Superintendent Richard Jury von der Londoner Metropolitan Police ist wenig erbaut, als er zu einem Tatort gerufen wird, der eigentlich gar nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegt: In dem kleinen Städtchen Chesham wurde eine junge Frau in einem Designerkleid und mit erlesenen Jimmy-Choo-Sandalen an den Füßen ermordet aufgefunden. Erschossen. Auf der Terrasse des Dorfpubs. Und es gibt keine Zeugen. Außer vielleicht der schwarzen Katze des gleichnamigen Pubs. Aber diese schweigt sich aus und verschwindet schließlich ganz. Ohne Zeugen, ohne konkrete Hinweise und ohne die Identität der Toten zu kennen, muss Jury sich allein auf sein feines Gespür verlassen. Vor allem als eine zweite junge Frau tot aufgefunden wird, auch sie exquisit gekleidet und beschuht, und es scheinbar keine Verbindung zum ersten Opfer gibt … 

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Letzte Kommentare:
25.07.2017 13:05:10
Juryversteher

Ich bin ein grosser Fan dieser Jury – Reihe. Auch ich war von den letzten Romanen aber nicht mehr besonders angetan. Die Geschichten zogen sich unnötig in die Länge und der Plot war teilweise unverständlich. Dass die Lösung im letzten Roman fehlte, ärgerte mich sehr. Doch mit den Kritiken des aktuellen Romans kann ich mich nicht vollständig identifizieren. Es scheint mir sogar, als wäre der Autorin die Kritik bewusst und dass sie gewisse Korrekturen vorgenommen hat. Dass sie sich bei der aktuellen Geschichte an einer anderen Vorlage orientiert, finde ich nicht schlimm. Die Geschichte ist denoch eigenständig und zu grossen Teilen spannend erzählt. Tatsächlich störe auch ich mich an den Dialogen der Tiere, die im Übermaß vorkommen. Nichts desto trotz gibt mir der Roman all die schönen Toten die Hoffnung zurück, dass die Autorin sich im nächsten Roman wieder verbessert und zu ihren Wurzeln zurückgekehrt.

16.07.2017 14:44:17
Inspektor Clouseau

Die roten Sohlen haben Manolo Blahnik. Ich bin als Frau entsetzt.Wie kann man das verwechseln:).Und obwohl ich Tieren einiges zutraue,bezweifele ich doch ,dass sie Kriminalfälle lösen wollen.
Wenn dies mein erster Roman von ihr gewesen wäre,würde ich auf weitere verzichten. Aber ich denke auch,dass einem nach 21 Romanen irgendwann die Ideen ausgehen dürfen.

04.12.2014 12:34:09
Carolina

N.Nimmerguths Kommentar hat mich beruhigt! Ich habe einige Jury Romane gelesen, die mir gefallen haben, aber dieses Buch ist sehr sehr sonderbar!!! In Zukunft tue ich mir keinen Grimes Roman mehr an, dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Um die Eingabe zu vervollständigen, ich habe bis zur Mitte gelesen und dann den Rest bis auf die letzten Seiten übersprungen. Die Idee für die Lösung ist uralt!!! Wie vor Jahrzehnten beim Fulm "DEr Fremde im Zug". Wenn jemand keine eigenen Ideen mehr hat, dann soll siie das Schreiben aufgeben!

11.11.2014 17:38:57
buchmops

Mir hats gefallen - auch die unrealistisch denkenden Tiere. Aber schließlich hat Martha ohnehin ihre Stereotypen, die immer auftauchen: die - mehr oder weniger - interessanten Kinder, mindestens ein Hund, eine Katze, die saufenden Unterklassler - die teilweise wirklich widerlich eindrücklich beschrieben sind, die schönen oder doch zumindest schön wirkenden (auch wenn es sonst niemandem auffällt) Frauen, und natürlich die Helden selbst, die eigentlich, abgesehen von Wiggins, allesamt bereits Alkoholiker sein dürften oder an Lungenkrebs verblichen sein müssten, da sie ununterbrochen schlucken oder paffen. Hinzu der unwiderstehliche Jury, der bei Frauen aber anscheinend nie so richtig zu Potte (wenn auch ins Bett) kommt. Da sind ein paar denkende Hunde und Katzen doch wirklich erfrischend. Und ich habe in diesem Roman alles über Designerschuhe gelernt!

18.12.2013 16:26:28
N. Nimmerguth

Nach den ersten Seiten schon habe ich mich gefragt, ob Frau Grimes diese Buch noch selbst geschrieben hat. Stilistisch (Satzbau und Wortwahl) ist schon sehr abweichend von den anderen Jury-Romanen. Auch die Charaktere der Hauptfiguren "stimmen" nicht mehr. Ist das noch der mürrische Wiggins der Anfänge?. Was ist aus dem snobistischen Melrose Plant geworden?

Die Einflechtungen mit denkenden/sprechenden Tieren gehören nicht in diese Sorte Krimi. Die Handlung lässt Spannung vermissen, die Auflösung kommt abrupt und wirkt arg konstruiert.

Schade! Martha Grimes' Jury-Krimis gehörten bisher wegen der guten, spannenden Plots und den herrlich überzeichneten Figuren zu den bevorzugten Krimis.

29.05.2013 09:31:36
Peter

Für mich war dieser Roman besser als die paar vorhergehenden. Geradezu grossartig habe ich gefunden, dass all die unrealistischen, schlecht gezeichneten Figuren (Racer, Tante Agatha, Trueblood, Vivian, Diana usw.) mit den eher blöden Geschichten dazu praktisch nicht bzw. nur minimal vorgekommen sind.Der "Krimiteil" war war relativ schnörkellos, und da ich mit eBook gelesen habe konnte ich die Kapitel mit den "denkenden" Tieren mit ein paar Klicks rasch überhüpfen, und hatte damit eine recht kompakte Story. Ist aber trotzdem der letze Roman dieser Autorin.
(Nachdem ich auf Martha Grimes aufmerksam wurde hatte ich mich hier im Krimi-Couch etwas schlauer gemacht, dann die ersten zwei Bücher gelesen und als gut befunden. Dann machte ich das was ich immer mache, ich habe im Anschluss alle noch verfügbaren Bücher von ihr en Bloc gekauft, was sich leider als Fehler herausgestellt hat.Die "Qualitätskurve" ging leider wirklich stetig nach unten.)

20.01.2013 18:33:57
Rüdiger

Ich bin der Meinung der vorliegende Krimi von Martha Grimes ist bisher unterbe-wertet worden. Sieht man von den sich unterhaltenden Tieren mal ab, handelt es sich um einen interessanten und spannenden Fall. Diese sprechenden Tiere halte ich für interessanter, als die teils langweiligen Gespräche der sich im Jack u. Hammer treffenden Personen.
Vielleicht hat die Autorin sich von den Romanen Glenkill u. Garou von Leonie Swann etwas inspirieren lassen? Ich fand es jedenfalls ungewöhnlich und lustig.
Anderern Lesern von diesem Buch abzu-raten halte ich für verwegen und unange-bracht.
Man bedenke die Autorin ist schon über 80 Jahre alt und es ist sehr bewundernswert- nein - es ist toll, in diesem Alter noch solche Kriminalfälle zu Papier zu bringen. Auch die Andeutungen dass die letzten Krimis nicht mehr von ihr selbst geschrie-ben wurden, halte ich für Verwegen und ist ein Fall für die "Gerüchteküche".
Also - nicht abschrecken lassen, sondern sich selbst ein Urteil bilden, denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden - zum Glück.

19.12.2012 02:33:01
Lesemaus

Habe mich förmlich schiefgelacht über die
Geschichte in der Geschichte mit dem alten Feind Jurys und den Tieren.

Spannung ist auch ok, ein schöner
"englischer" Tea-Time-Krimi eben, es
braucht ja nicht immer die detaillierten
Gemetzelschilderungen.

Alles in allem habe ich einige der Protagonisten
der ersten Bände zuerst vermißt, aber die
Story tröstet mich darüber hinweg, ist nunmal
Geschmackssache ,-)

25.11.2012 16:57:16
Krimitante

leider der schlechteste jury den ich gelesen habe. fast meint man: lustlos heruntergeschrieben. vorbei die zeiten der liebevollen charakrerisierungen von jury, wiggins, plant und co.. vorbei die der passgenauen, spannenden story und schön schrägen wortgefechte. schon die vorgängerbände liessen zu wünschen übrig. die hoffnung, dass es besser wird schwindet. diesen band stelle ich nur der vollständigkeit wegen ins regal. ansonsten wäre es ein eindeutiger fall für oxfam...

05.09.2011 17:26:52
Achim

Die Frage, ob Grimes noch alle Bücher selbst schreibt, habe ich mir mit einem klaren Nein beantwortet.Spätestens seit in diesem Roman nervtötendst "geschmunzelt" wird, sogar Wiggins "schmunzelt"! Wie glaubwürdig ist das denn? Das kann man sicherlich nicht nur dem Übersetzer ankreiden.Glaube deshalb auch nicht mehr, dass da noch mal was Erbauliches von Grimes kommt.

25.07.2011 21:13:00
JuleusW

Man möchte seufzen: Martha, lass es! Langatmig, lustlos, nichts vom Flair der frühe(re)n Romane. Und wenn ich gewusst hätte, dass sich Martha Grimes jetzt auf die Kommunikation zwischen Hunden und Katzen verlegt hat - die mir tierisch auf den Geist gegangen ist -, hätte ich auch gleich die Finger davon gelassen. Hier sind nur Ansätze vom "alten" Jury zu finden. Lieber die früheren Bände lesen.

24.05.2011 14:39:01
heikki-hexi

Hallo Leseratten,
vielen Dank für die Kommentare: Ich werde mir das Buch keinesfalls kaufen. Nachdem ich von "Inspektor Jury lässt die Puppen tanzen" total enttäuscht war, habe ich trotzdem "Inspektor Jury kommt auf dem Hund" aus der Bibliothek mitgenommen. Hätte ich das mal bloß nicht: grenzenlose Langeweile! Ich habe mich einfach nur noch gezwungen, bis zum Ende zu lesen - und auch das war enttäuschend.
p.s. an alle, die der Meinung sind, frühere Bücher waren besser (auch meine Ansicht) und jetzt lässt alles extrem nach: Schreibt wirklich Martha Grimes persönlich noch die Folgebücher? Ich bin da ziemlich skeptisch !!!

17.01.2011 17:15:33
Dani B.

Leider kann ich mich den anderen Meinungen nur anschließen. Auch ich hoffe immer noch, daß die Autorin zu der alten Klasse zurückfindet. Die alte Jack & Hammer Garde mit Wortgefechten im alten Stil wieder zu finden. Auch ich hoffe auf einen guten alten Inspektor Jury Schmöker. *crossing fingers for the next one* :o)

12.01.2011 21:41:17
Silke

Gebe den Vorgängern absolut recht - auch ich hoffe bei jedem neuen Jury-Buch auf das alte Niveau von z. B. "Jury schläft außer Haus, spielt Domino" etc. Leider wieder mal umsonst. Auch das akuelle Buch "All die schönen Toten" scheint irgendwie lustlos zusammen geschrieben, ich mußte mich wirklich zwingen zum weiterlesen. Warten wir mal auf das nächste...ich hoffe ja weiter :-)

02.01.2011 19:33:56
Oscar Wilde

Seit "Die Trauer trägt schwarz" ist es mittlerweise immer so, dass man bei erscheinen einen neuen Jury-Krimis hofft, dass die Autorin wieder zu der Form aufläuft, die sie bis eben zu diesem Roman gezeigt hatte. Und jedes Mal ergeht es dem Leser so, dass er/sie bitter enttäuscht wird. "All die schönen Toten" bildet da leider keine Ausnahme, eine an sich spannende Plot-Idee (Frauen, die für sog. "Escort Services" arbeiten, werden umgebracht und die Opfer tragen alle teure Designer-Schuhe) wird hier lustlos und uninspiriert verschenkt, auf den ersten ca. 300 Seiten betreibt Jury nur teilweise lustlos seine Ermittlungsarbeit, und er versucht wider besseres Wissen, seiner Nemesis Harry Johnson diese Morde in die Schuhe zu schieben, nachdem er es nicht geschafft hat, Johnson für einen (realen oder fiktiven) Mord zu belangen. Dass erneut Harrys Hund Mungo in (zu) vielen Kapiteln als Ich-Erzähler fungiert und sich dann auch noch mit insgesamt 3 Katzen unterhält, geht dem Leser doch mittlerweile sehr auf die Nerven, das war mal eine bizarr, aber lustiger Einfall, aber nach dem dritten Buch langweilt es. Und mit Ausnahme von Melrose Plant (der wenigstens einen grösseren und unterhaltsamen Auftritt bekommt, als er eine der Begleitdamen in seinen exklusiven Club einlädt). Die anderen Pub-Gäste des Jack and Hammer hingegen werden recht lieblos abgespeist, der Hund Mungo und seine inneren Monolge waren der Autorin wohl wichtiger. Einziger Pluspunkt: Obwohl ein kleines, altkluges Mädchen auftaucht, bekommt sie nicht den Raum, den die Autorin davor in einigen Jury-Romanen diesen Figuren zukommen lies. Stattdessen ist die Autorin (und mit ihr der Leser) auf den Hund gekommen.

19.12.2010 16:04:01
Koops

Das war der schlechteste Krimi, den ich gelesen habe - bzw. abgebrochen habe.
Die Autorin hat wohl den Anschluss an die Realität verloren - alle so wohlbekannten Figuren haben an Wirklichkeit verloren - ein, bzw. mehrere Hunde spielen absurde Rollen, keinerlei Weterentwicklung der Hauptpersonen. Das ganze ist höchstens als absurdes , aber auch langweiliges Theater zu sehen.