Stilles Echo

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • New York: Fawcett Columbine, 1997, Titel: 'The Silent Cry', Seiten: 361, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 415, Übersetzt: Michaela Link

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Peter Kümmel
Gegensätze der Gesellschaft

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

In dem verrufenen Londoner Stadtteil St. Giles werden zwei übel zugerichtete Männer gefunden. Einer ist tot, der andere überlebt schwerverletzt. Da dieser seine Sprache verloren hat und durch seine Verletzungen auch nicht schreiben kann, sind die Geschehnisse der Nacht nicht zu rekonstruieren. Man findet heraus, dass es sich bei dem Toten um den angesehenen Anwalt Leighton Duff und bei dem Schwerverletzten um seinen Sohn Rhys handelt. Hester Letterly wird als seine Privatpflegerin engagiert.

Deren Bekannter William Monk, der als Privatdetektiv arbeitet, bearbeitet derzeit einen Fall von Vergewaltigungen an Prostituierten in einem benachbarten Stadtteil von St. Giles. Er entdeckt, dass Rhys ebenfalls Kontakt mit Prostituierten hatte und in der Tatortgegend gesehen wurde. Er vermutet, dass Rhys mit seinen beiden Freunden für die Überfälle verantwortlich ist. Doch was hat sich in der Mordnacht ereignet? Ist der Vater dem Sohn gefolgt? Hat dieser bei einer anschliessenden Schlägerei den eigenen Vater getötet? Das Ende wird für den Leser überraschend sein.

Das interessante beim Lesen dieses Romans sind die Gegensätze der Gesellschaft. Auf der einen Seite die Elendsviertel von London, in denen Prostitution und Verbrechen an der Tagesordnung sind. Auf der anderen Seite die angesehenen und reichen Bürger Londons, für die eine Verbindung mit den Geschehnissen einem Skandal gleichkommt.

Das Buch liesst sich sehr flüssig und ist mal was anderes als die Kriminalromane, die in der Gegenwart spielen. Im 19. Jahrhundert stand der Polizei natürlich keine moderne Technik für ihre Ermittlungen zur Verfügung. So mussten z.B. die Polizisten noch mit Zeichnungen von Personen statt mit Fotos Befragungen durchführen. Diese Krimis werden nicht jedermanns Geschmack sein. Ausprobieren lohnt aber auf alle Fälle.

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Letzte Kommentare:
24.01.2007 15:43:24
kris

Trotz der Tatsache, dass ich erst die Hälfte dieses Buches gelesen habe, finde ich es mehr als spannend. Es gibt selten Bücher, bei denen ich alles um mich herum vergessen kann. Aber dieses gehört eindeutig dazu. Zudem hat es auch irgendwie etwas romantisches. Zumindest meiner Meinung nach. Mann muss es mit Gefühl lesen, dann spürt man auch die Romanze dieses Buches.

17.08.2005 14:16:06
spinne

Ich war vom ersten Band der Monk Reihe und von vielen Büchern der Pitt Reihe absolut begeistert. Bei diesem Band hatte ich allerdings das Gefühl, dass, nur um das Buch noch ein wenig in die Länge zu ziehen, hat man die Charaktäre gezwungen, das Offensichtliche zu übersehen. Und auch hier wird, wie in anderen späteren Perry Romanen leider ein wenig sehr Gefühlsduselt.

14.02.2003 09:21:03
palooz

Ich habe das Buch mit 14 Jahren gelesen und fand es unheimlich spannend. Eine kalte brutale Geschichte.

04.01.2003 15:22:16
Rusalka

Gleich nach dem ersten Monk-Krimi (Das Gesicht des Fremden) der beste aus dieser Reihe. Anne Perry versteht es meisterhaft, in den Abgründen der Seele zu wühlen und die mühsame Polizeiarbeit im 19. Jh. glaubhaft darzustellen.