Gefährliche Trauer

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • New York: Fawcett Columbine, 1991, Titel: 'A Dangerous Mourning', Seiten: 330, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1993, Seiten: 447, Übersetzt: Carla Blesgen
  • München: Goldmann, 1995, Seiten: 447
  • München: Goldmann, 1996, Seiten: 447
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 441
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 447

Couch-Wertung:

54°
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Peter Kümmel
Monk-Romane reizen mich nicht mehr

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

Olivia, die Tochter des reichen Sir Basil Moidore wird erstochen in ihrem Bett aufgefunden. Für die Familie scheint klar, dass ein Einbrecher gestört wurde und sie getötet hat. Doch Inspektor Monk findet schnell heraus, dass das Haus unter Beobachtung stand und keiner im Tatzeitraum das Haus betreten oder verlassen hat. Der Täter muß also einer der Dienstboten oder ein Mitglied der Familie sein.

Da es jedoch tabu ist, ein Mitglied einer einflußreichen Familie zu verdächtigen, muß Monk sehr zurückhaltend ermitteln. Er schleust daraufhin Hester als Privatpflegerin in den Haushalt ein und hofft, mir ihrer Hilfe mehr über die Hintergründe zu erfahren. Als schließlich die Tatwaffe im Zimmer eines Dienstboten gefunden wird, scheint der Fall klar für die Familie und für Monks Vorgesetzten. Nicht jedoch für Monk. Und wie der Leser wahrscheinlich schon erwarten wird, ist schließlich alles ganz anders als vermutet.

Auch hier bietet sich dem Leser wieder ein Einblick in die Welt des viktorianischen London des 19. Jahrhunderts. Und insbesondere in die Gegensätze der Gesellschaft. Hier jetzt nicht so extrem aufgezeigt der Gegensatz von Reichtum und Gosse, sondern zwischen Reichtum und Dienstpersonal, was aber auch schon einige Extreme aufzeigt. Erschreckend, aufgrund welch geringer Indizien ein Bürger von niederem Stand eines Mordes schuldig gesprochen wurde, um nur keiner Person mit Einfluß auf die Füße zu treten.

Oft ist es ja so, dass man ein Buch einer Serie liest und dann hintereinander die weiteren Romane der Serie verschlingt. Bei mir trat hier jedoch der entgegengesetzte Fall auf. Zu ähnlich sind sich die beiden Monk-Romane, die ich jetzt in Folge gelesen habe.

Daß ich diese Buch mit 54 °, "Stilles Echo" jedoch mit 64 ° bewerte, mag keine objektive Einzelbeurteilung sein. Hätte ich die Bücher in umgekehrter Reihenfolge gelesen, wäre vermutlich auf meine Bewertung umgekehrt gewesen.

Die weiteren Monk-Romane reizen mich nicht mehr, aber ich werde demnächst mal einen Perry-Roman außerhalb der Reihe lesen.

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