Das Verlies

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • München: Knaur, 2004, Seiten: 500, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 459, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2008, Seiten: 493, Originalsprache
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 12, Übersetzt: Uta Kroemer

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Peter Kümmel
Franz spielt mit den Emotionen seiner Leser

Buch-Rezension von Peter Kümmel Jun 2004

Ein Mann will ein Verbrechen vortäuschen und schießt auf sich selber. Zugegeben, dazu gehört Mut. Nicht unbedingt glaubhaft, aber möglich. Er "richtete die Mündung gegen sich selbst und drückte zweimal ab. Zwei Kugeln, bei denen er sich sicher war, dass sie nicht tödlich sein würden." Auch noch gleich zweimal schießt er auf sich selber. Eine Kugel in den Bauch, die zweite in die Brust, fünf Zentimeter neben das Herz. Da muß man schon ein guter Schütze und ein noch besserer Anatom sein, um zu wissen, wo man treffen muß. Danach hat er zwar Schmerzen, macht aber seelenruhig weiter mit seinen Vorbereitungen: Pistole und Hülsen ordentlich drapieren, etwas von seinem Blut verteilen und dann noch ein Auto anzünden. Dann schleppt er sich noch zur Straße, wo er endlich bewusstlos zusammenbricht.

Auch, wenn diese Verhaltensweise des Täters später psychologisch begründet und versucht wird, sie glaubhafter zu machen, ist das für mich großer Schwachsinnn und eigentlich ein Grund dafür, das Buch zu verreißen. Daß ich dieses nicht tue, liegt hauptsächlich daran, dass der Autor hervorragend schreiben und vor allem Spannung erzeugen kann. Und daran, dass dies zwar ein entscheidender, aber der einzige wirklich relevante Kritikpunkt an Franz' aktuellem Roman ist.

Die Beamten der Frankfurter Kriminalpolizei, die Franz ermitteln lässt, bekleckern sich zunächst wenig mit Ruhm und Ehre. Denn sein Team um Kommissarin Julia Durant scheint dieses Mal völlig neben sich zu stehen. Jeder geht mit einer unterschiedlichen, aber bereits vorgefassten Meinung an den Fall heran. Nach der Entdeckung des Verbrechens will man den Fall dann sofort abschließen, ohne eigentlich mehr zu wissen als zuvor.

In der ersten Hälfte kein Krimi, in dem ordentlich ermittelt wird, sondern einer, mit dem Andreas Franz bei seinen Lesern Emotionen erzeugt. Ein Ehepaar, das er aus dem Spielfilm "Der Feind in meinem Bett" entnommen hat. Der Ehemann ein brutaler Sadist, der seine Frau schlägt und vergewaltigt, wenn das Essen nicht pünktlich um sieben Uhr auf dem Tisch steht, nach außen hin aber den treusorgenden Ehemann spielt, der alles für seine Frau tut. Die wiederum kann sich nicht aus den Fängen ihres Mannes befreien, weil sie nicht weiß, wohin sie vor ihm fliehen soll.

Gabriele Lura ist diese geschundene Ehefrau und sie wirkt überhaupt nicht so, wie man das von einer Frau erwartet, deren Ehemann vermisst wird. Für die Polizei verständlich, nachdem sie erst ein wenig hinter die Kulissen geblickt hat. Rolf Lura ist ein erfolgreicher Besitzer eines Autohauses und mehrere Millionen schwer. Deshalb vermutet die Polizei zunächst eine Entführung, doch niemand meldet sich. Nur das Auto von Lura wird entdeckt. Man findet Blutspuren darin. Sollte die gepeinigte Ehefrau doch ihren verhassten Mann umgebracht haben. Das kann sich Julia Durant absolut nicht vorstellen, nachdem sie die sympathische Frau kennengelernt hat. Doch dieses Szenario wird immer wahrscheinlicher, nachdem man beobachtet, wie sich Gabriele Lura mit dem Freund und Anwalt ihres Mannes trifft. Und als beide plötzlich verschwinden, ist man ziemlich sicher, dass sich das Paar nach der Beseitigung des Tyrannen abgesetzt hat.

Doch dann kommt alles plötzlich ganz anders. Auch für den Leser eine völlig unerwartete Wendung. Bis zu dieser Stelle tappt der Leser zwar auch im Dunklen, doch ist er von da an mit allen Schritten des Verbrechers vertraut. Abschnittsweise begleitet er nun Ermittler und Täter.

Der Fall scheint klar im Polizeipräsidium Frankfurt. Doch Kommissarin Julia Durant bekommt Zweifel. Zweifel, die sie zunächst einmal ihren Kollegen verständlich machen muß. Und nun beginnt erst so richtig die Ermittlungsarbeit der Polizei.

"Das Verlies" ist ein Roman, der sich flüssig und flott herunterlesen lässt und in den man sich völlig vertiefen und mitfiebern kann. Nachdem Franz bereits in seinem kürzlich erschienenen "Tod eines Lehrers" das Thema "Gewalt gegen Frauen" angerissen hat, vertieft er es hier nochmals und stellt neben den Opfern auch die Hilflosigkeit der Täter gegenüber ihren Handlungen sehr gut dar. Doch wie so oft in Romanen wird wieder mal alles auf die verpfuschte Kindheit zurückgeführt.

Das Verlies

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Letzte Kommentare:
25.04.2017 17:31:21
Cuddles

Ein spannendes Buch mit einem wichtigen Thema. Mich stören an den Julia-Durant-Krimis allerdings jedes Mal die überdetaillierten Darstellungen ihres Feierabends (die sich eh immer wiederholen..) und das sie immer als Ermittlerin in den Himmel gelobt wird. Der Rest des Teams sind eigentlich nur Statisten.
Speziell in diesem Buch: warum ist der Fall für die Ermittler abgeschlossen, wenn die potenziellen Entführer ohne Grund vermeintlich Selbstmord begehen? Das ergibt doch gar keinen Sinn! Einzig Super-Julia hat Zweifel..und löst auch diesen Fall quasi allein.
Sowas nervt mich bei Krimis/Thrillern, wenn eine Person zum Superhelden gemacht wird.

03.04.2015 13:16:53
J

ärgerliche rezension, verrät das ende!!! bitte ändern/löschen!
außerdem ist der krimi ganz spannend.
natürlich ist es "nur" die übliche seichte unterhaltung, die andreas franz eben bietet, aber auch genau das: verlässliche unterhaltung und spannung bis zur letzten minute. da mir krimi-bestseller generell meist gefallen, fand ich es super!

30.12.2013 00:26:27
Anthea

In 6 h ausgelesen, weil ichs nicht mehr weglegen konnte - zum Glück war grad weihnachtsfrei - für mich ein Volltreffer.

Ich habe schnell vermutet, was läuft und hätte mir ein glücklicheres Ende für Frau und Kind gewünscht. Gerne hätte ich etwas darüber erfahren, warum die Mutter zu dem wurde, was sie ist.

01.10.2013 16:05:14
the 1st universe

Also der Schreibstil dieses Premierenromans von FRANZ, A. ist tatsächlich etwas platt und dröge. Dennoch sind die Emotionen, die Verhaltensweisen der Charaktere und Charakterzüge gut nachvollziehbar. Es wird nicht so sehr viel Spannung erzeugt aber dafür eine mitfühlende Atmosphäre geschaffen, in die sich der Leser nah am Geschehenen versetzt empfindet. Wenn auch die storyline etwas darunter leidet und einen unrealen Eindruck vermittelt. Hätte man vllt mehr rausholen können.

15.06.2012 17:29:53
Yvonne D.

Ich habe erst ein Buch von Andreas Franz gelesen, Teufelsleib, und ich werde mir ganz bestimmt kein zweites antun. Die Personen sind platt und pathetisch, die Charaktere langweilig, auch wenn sich der Autor Mühe gibt, sie interessant zu gestalten. Irgendwie verbleibt er beim Niveau einer 12-jährigen. Spannender Erzählstil ist anders. Ich habe bis dahin noch kein anderes Buch gelesen, in dem die Diskussionen so langatmig und nichtssagend sind. Und die psychologischen Einblicke sind so was von oberflächlich.

Vielleicht sind die anderen Bücher des Autors besser, aber ich werde es wohl nicht herausfinden.

25.06.2011 18:52:11
buschi64

Ich möchte mich David Hoppes Meinung zu diesem Buch voll und ganz anschließen. Einen so miserabel geschriebenen und klischeehaften Krimi habe ich lang nicht mehr gelesen. Konnte gar nicht glauben, dass der von einem angeblich so renommierten Autor stammt. Der Roman ist für meinen Geschmack in jeder Hinsicht ein kompletter Reinfall!

09.11.2010 23:06:52
David Hoppe

Ist das ein Groschenroman?
Sorry, hab das Buch zur Seite gelegt. Die abgedroschenen flachen Kommentare und die Schulmädchenpsychologie ertrage ich leider nicht. Außerdem wirkt vieles einfach unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen.
Und da ich mindestens 300 Zeichen eingeben soll hier noch der Hinweis, dass ich die verwendeten Klischees und Stereotypen ausgesprochen langweilig finde.

13.08.2010 20:07:29
Beatrix

Es war mein erstes Buch von Andreas Franz und ich habe daraufhin alle gelesen und erwarte mit Spannung und Vorfreude das Nächste...Auch ich kann mich in die Personen absolut reinlesen .Langweilig,platt und schlecht finde ich total übertrieben!Dann sollte man das Buch aus der Hand legen aber es wurde nicht getan?!!Also hat es ja doch irgendwie gefesselt.

14.05.2010 08:05:09
Schnippi

Von der ersten ... bis zur letzten Seite ist Spannung garantiert, auch wenn der Schluss (nach all den vielen Seiten des Spannungsaufbaus) sehr plötzlich...aber nicht unerwartet kommt. Der Schreibstil von Andreas Franz ist leicht und verständlich, die Handlungen sind nachvollziehbar...man kann sich in die Personen des Buches hinein versetzen (leidet teilweise mit).
Obwohl das Thema nicht neu ist, ist man gefesselt. Es kommt nicht häufig vor, dass ich ein Buch ungern aus der Hand lege, weil ich gespannt bin, wie es weiter geht.

03.04.2010 17:21:36
Diana

Ich schliesse mich SJVS an. Ich habe schon bedeutend bessere Bücher von Andreas Franz gelesen. Zeilenweise war es sehr gut beschrieben. Das waren aber höchstens fünfzig von fünfhundert Seiten. Es war nicht spannend und war auch nicht fesselnd. Der Täter war von Beginn an klar und die Geschichte total weit hergeholt. Es geht an der Realität sehr weit vorbei.

16.03.2010 21:46:22
Liane

Hallo

Mittel!!! Die story hat einen guten, wenn auch nicht so neuen Hintergrund. Doch schnell werden die Zusammenhänge klar und die Spannung lässt nach, obwohl das buch psychologisch sehr gut verfasst ist. Zu empfehlen, aber nicht für Leute, die den Nervenkitzel suchen. Dafür empfehle ich die Bücher von Joy Fielding.

04.10.2009 17:35:14
SJVS

Die perfekte Einschlaflektüre: Langweilig, platt, schlecht - einfach zum Gähnen!
Sprachlich auf dem Niveau eines Schüleraufsatzes bleiben die Figuren des Romans (Krimi will ich es nicht nennen) flach und tot wie schlechte Comicfiguren.
Die Handlung ist von keinerlei Realismus getrübt, die ProtagonistInnen sind uninteressant, ihre Handlungsweisen nicht nachvollziehbar und teilweise psychologisch sehr unwahrscheinlich: Eine Frau, die mehrfach wöchentlich geprügelt und vergewaltigt wird, sucht sich mit Sicherheit keinen Liebhaber (kurze Nachfrage im Frauenhaus hätte genügt).
Wenn ein Ehemann mal ein paar Stunden nicht heim kommt, schickt garantiert keine Polizeiwache gleich zwei Beamte, um eine Anzeige aufzunehmen zur Ehefrau nach Hause. Und so geht es weiter, eine Unwahrscheinlichkeit jagt die nächste.
Nein, ich hab\'s nicht fertig gelesen, bin ausgeschlafen genug!

20.07.2009 22:41:39
Siny

hab das buch erst vor 2 tagen ausgelesen...muss aber sagen, dass es zwar gut war, aber ich fand die andren bücher, die ich von andreas franz glesen hab, um einiges besser!
fand es diesmal ziemlich unspannend, da man schon ziemlich früh wusste, wer der mörder ist und mir dadurch schon klar war, dass der fall aufgedeckt wird...hatte mir doch besseres erwartet!

20.07.2009 21:14:20
Andrea

An diesem Buch hat mir der fehlende Zusammenhalt und die fehlende Zusammenarbeit des Ermittlungsteams garnicht gefallen... sehr schade eigentlich! Aber trotzdem spannend... nur bin ich eben etwas enttäuscht... und ich muss sagen, dass ich überrascht war, als das Ende schon da war... zimelich wenig Ermittlungsarbeit, da eigentlich alles schon von Anfang an klar ist...

04.06.2009 17:39:38
Tempe

Ich fand das Buch ganz sympatisch, da es in der Gegend abspielt und mann es als sehr angenehm empfindet. Man hat das Gefühl näher an der Geschichte dran zu sein als bei amerkianischen Krimis. Der Krimi an und für sich war für mein Geschmak ein wenig zu langgezogen, dafür war am Schluss spannung pur. Im Grossen und ganzen angenehm zu lesen und auch unterhaltsam!

14.04.2009 21:43:08
Toyota

Es ist immer wieder interessant zu sehen, welch breites Spektrum an Themen Franz für seine Krimis auswählt. In jedem Buch, das ich gelesen habe, ist ein anderes heikles Thema der Fall. Wie auch hier. Das Thema Gewalt an Frauen oder generell Gewalt wurde hier wieder in einem Topkrimi vereint! Spannung ist garantiert von der ersten bis zur letzten Seite!

16.02.2009 09:24:58
Henriette

„Das Verlies“ ist ein sehr spannender, packender Krimi.
Julia Durant, die Hauptprotagonistin, ermittelt in einem Entführungsfall. Im Laufe der Ermittlungen ergeben sich Fragen und Aspekte, die an dem Tathergang zweifeln lassen. Der Fall entwickelt sich komplett anders als erwartet.
Andreas Franz hat einen sehr angenehmen und verständlichen Schreibstil, so dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe.
Die Beschreibungen von Personen und Umgebungen waren zwar detailliert, aber nicht zu überzogen ausführlich. Mir gefiel sehr gut, dass keine Fremdwörter verwendet worden sind, gerade aus dem psychologischen Bereich, der in diesem Buch auch eine kleine Rolle spielte.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

03.01.2009 07:07:03
Diego

Die Bücher sind ganz klar zu dick. Auch hier wieder: Teils unendliche Wiederholungen. Der Hammer ist allerdings, dass im Verlies nach 60 Jahren immer noch Licht brennt, obwohl absolut niemand von dieser Liegenschaft weiss. Offenbar nicht mal die Stromwerke. Dieses Buch gehört allerdings zu den Besseren der Julia-Durant-Reihe.

13.12.2008 11:16:25
sabrina13582

Wie bis jetzt fast jedes Buch super spannend!!! Andreas Franz schafft es immer wieder mich als Leserin in seinen Bann zu ziehen. Konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Zwar war schon früh klar das an dieser Geschichte irgendwas nicht stimmt, aber auch nach dem das kleine Geheimnis um die Entführung gelüftet war, wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Mit Das Verließ hat Andreas Franz für mich einer der spannendsten Bücher seiner Julia-Durant-Serie geschrieben

11.11.2008 16:10:53
Bubu

Eine Ehefrau die vom Ehemann brutal Geschlagen und Vergewaltigt wird, tut sie nicht was er verlangt…….die Story ……na ja…Spannend geschrieben über eine Frau die nach jahrelanger Hölle endlich raus will. Als bester Freund des Ehemanns und später auch geliebter der Frau muss der Anwalt natürlich auch dran glauben. Dann auch noch die Mutter des Ehemanns, die natürlich auch in ihrer eigenen Ehe immer die Hosen anhatte und ihren Mann demütigte und schlug. Das musste den Sohn ja schließlich Psychopatisch werden lassen. Aber muss es denn immer wieder eine verpfuschte oder verkorkste Kindheit sein. Fällt den Autoren besseres nicht mehr ein??Hervorragend geschrieben, auch wenn mir das Thema nicht gefällt.

01.11.2008 21:39:07
gertrud zimmermann

das war mein zweites buch von andreas franz und ich bin froh meinen schwager horst zu haben ich hätte mir warscheinlich nie ein buch von a. f. gekauft. mein schwager ist totaler fan von a.f. ich jetzt auch und freue mich schon auf die nächsten bücher die ich von a.f. lesen kann. ich hatte beim lesen herzklopfen bis zu hals. nur schade,dass rolfs frau.ach leider darüber kann ich ja nichts schreiben.ich fand das buch super und die bankerin,auch ohne julia durant fand ich auch spitze. hätte ich dieses buch als erstes gelesen wäre ich nach 80seiten andreas franz fan gewesen.

13.06.2008 11:37:22
paulimaus

ich fand das Buch sehr gut, habe es auch sehr schnell durchgelesen. Sehr flüssig geschrieben, man muß sich nicht erst "einlesen" man ist gleich mittendrin.

25.05.2008 13:20:34
Dani

Also ich fnd es auch ganz ok, aber diesmal war die Spannung weg als die Person aufgetaucht ist, die dann im Endeffekt alles gemacht hat. Wieder mal zuviel Alkohol bei allen im Spiel. Julia trinkt jeden Abend zuviel Bier, als Polizistin? Ich finde sie übertreibt es mit dem Arbeiten. Vielleicht gönnt sie sich ja dochmal weniger arbeiten und auch mal ein freies WE haben?

25.12.2007 17:47:59
Amouna

Ich fand das Buch nicht sehr spannend, es war ähnlich vorhersehbar wie ein 08/15-Tatort am Sonntagabend. Durch die letzten Seiten musste ich mich regelrecht quälen, die Charaktere waren von Anfang an durchschaubar und das Ende alles andere als eine Überraschung. Von mir gibt's nur 50°.

27.09.2007 14:39:51
Emily306

Gut zu lesen, spannend geschrieben mit lebensnahen Hauptpersonen, in die man sich gut hineinversetzen kann.
Das Verhalten des Täters und der Opfer scheint mir nicht immer nachvollziehbar, dass eine Frau das mit sich machen läßt und nichts sagt, ist ja noch wahrscheinlich, aber gleich mehrere? Tut aber der Spannung keinen Abbruch. Und Rolf Lura kommt wirklich sehr ätzend rüber, dem könnte man doch glatt den Hals umdrehen oder schlimmeres!

PS: Das ist erst mein zweites Buch von Andreas Franz, aber das mit dem Salamibrot und der Badewanne ist mir auch schon aufgefallen

01.08.2007 13:25:37
Moh2004

Meine Berwertung bezieht sich auf das Hörbuch (13 CDs)

Das Hörbuch ist nicht langweilig aber dennoch kann ich als großer Krimi-Hörbuch-Fan dieses Buch nur bedingt empfehlen. Die 13 Stunden vergehen recht schnell, die Geschichte ist spannend konstruiert und man will, einmal angefangen, unbedingt das Ende hören. Die Story an sich verdient 4 Sterne, doch leider sind die Dialoge teilweise nicht ganz nachvollziehbar. Besonders die Reaktionen der Frauen sind nach allem, was sie erleben, nicht besonders schlüssig. Auch störte mich die teilweise aufdringliche Werbung bestimmter Marken, TV-Sendungen... Die Sprecherin ist bemüht, doch etwas unpassend. Sie kann die Stimmung dieses Krimis nicht sehr gut vermitteln. Absolut positiv möchte ich aber die beigelegten MP3-CDs bewerten. Man muss nicht ständig die CDs wechseln. Besonders gut fürs Autofahren geeignet.

Und das ist auch mein Fazit: Netter Krimi für zwischendurch und nebenbei. Nichts besonderes aber man macht auch nichts falsch mit dem Kauf des Hörbuches zum moderaten Preis.

09.06.2007 14:19:46
posti74

Einfach nur klasse dieses Buch. Aber da bin ich ja nichts anderes gewöhnt von ihm. Super spanndend und wie immer schön geschrieben. Kann man nicht aufhören zu lesen. Wer die anderen Bücher von ihm mag, kann sich auf dieses nur freuen. Weiter so, kann ich nur empfehlen.

20.04.2007 17:08:52
Patrick

Kompliment, ein tolles Buch. Ich habe den Roman innert kürzester Zeit durchgelesen und war begeistert. Die häusliche Gewalt wird oftmals verharmlost, aber Andreas Franz bringt das Thema sehr glaubwürdig - und mit seinem entsprechenden Background (siehe seine Homepage) - rüber.

Positiv ist auch zu erwähnen, dass die Polizei nicht mehr raucht wie ein Schlot. Einzig die Essensgewohnheiten von Julia Durant bleiben die gleichen (Salami, Brot, Gurken etc.) und das Baden scheint eines ihrer Hobbys zu sein. Naja, damit muss sich halt nun mal abfinden.

Dem Leser wird schnell einmal klar, was überhaupt abläuft. Nichtsdestotrotz schafft es Andreas Franz bis zum Schluss, die Spannung aufrecht zu erhalten. Es ist interessant, die Ermittlungen der Polizei mitverfolgen zu können und man ist gespannt, was den Täter verrät.

Herr Franz, machen Sie weiter so!

19.02.2007 10:53:15
Karina Mikolayczyk

Hallo, Herr Franz hat mit diesem Roman ein Buch geschrieben welches ich ,seit langem, nicht mehr aus der Hand legen konnte und es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Es war spannend bis zur letzten Seite und ich habe mitgelitten und mit ermittelt :-)also für mich "Leseratte" von Krimis ein total geniales Buch und ich hoffe ich finde gleich noch mehr von ihm in der Bibliothek ansonsten kauf ich mir seine Werke. Es wird einer meiner Lieblingsautoren werden....vielen Dank für diese spannende Lektüre
Karina

17.01.2006 19:18:28
Silke

Dies war mein erstes Buch von Andreas Franz und ich war völlig begeistert.Ich fand es sehr spannend und die Geschichte ging mir unter die Haut,denn ich könnte mir vorstellen,daß es dies wirklich so gibt.Mittlerweile habe ich noch 2 Bücher von ihm gelesen und die haben mir auch sehr gut gefallen.

08.10.2004 10:41:25
Annelies Tittel

Wahnsinnig spannend, ich habe fast drei Nächts durchgelesen. Das schafft nur Andreas Franz. Ich kenne keinen anderen Autor, dem es gelingt, die Aufmerksamkeit so zu fesseln. Weiter so. Hoffentlich werden die Bücher alle mal verfilmt. Keiner hat es mehr verdient wie Andreas Franz

04.09.2004 18:05:35
Heinz Scheffelmeier

Wenn man die Lobeshymnen zu den Franz\'schen Krimis liest und sie mit den eigenen Leseerfahrungen abgleicht, dann fragt man sich nur, ob da das gleiche Buch gelesen wurde. Meine Eindrücke: Simple und nur gekünstelt verwickelte Stories nach Schema F, gewürzt mit Sex & Crime sowie derber Sprache, sprachlich auf nicht allzu hohem Niveau. Dazu kommen besonders im "Verlies" endlose Verhör-/Dialogstrecken, die das Buch nicht spannender machen. Besonders störend: die psychologischen Klischees, die hier verbraten werden.
Fazit: Einfach schlecht. In letzter Zeit selten so oft beim Lesen eines Buches aufgestöhnt...

21.08.2004 11:26:08
Kathrin

Herr Franz hat mit das Verlies ein Buch geschrieben, das mir persönlich stark unter die Haut gegangen ist, weil ich eine ähnliche Familie selbst erlebt habe (die Morde ausgenommen). Es ist ein Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Ganz großartig und sollte jeder einmal gelesen haben.

01.08.2004 12:30:27
alexander

Nur ein kurzer Kommentar zu "Das Verlies" -Spitzenklasse! Dramatik und Spannung pur, psychologisch dicht und aktuell wie immer. Sollte man verfilmen, dann käme vielleicht mal was gescheites auf den Bildschirm. Irgendwie leidet man durch den ganzen Roman mit den Personen mit, auch wenn man ab und zu einen ganz schönen Hass kriegt. Franz toppt sich immer wieder selbst. Klasse!

31.07.2004 12:58:24
Holtkamp Monika

Wie immer an wenigen Tagen zu lesen, denn die Spannung "verbietet" es weg zu legen.
Einige Teile fand ich zwar etwas unglaubwündig, dass er z.B. die anderen Frauen nicht auch umgebracht hat....
Aber trotzdem sehr zu empfehlen.
Ich hoffe bald auf das nächste von Franz.

14.07.2004 13:14:34
Bea

Wieder ein ganz neuer Franz! Man kennt die Opfer, man vermutet, kennt den Täter und verfolgt mit großer Spannung, wie Julia Durant und ihre Kollegen hinterherhetzen. Sie vermuten zwar richtig, brauchen aber Beweise und die sind sehr schwer zu bekommen... Spannend, wie man es von Franz gewohnt ist!