Der Jäger

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2001, Seiten: 589, Originalsprache
  • München: Knaur, 2004, Seiten: 589, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2008, Seiten: 589, Originalsprache
  • Berg: AME, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Julia Fischer

Couch-Wertung:

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:78
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":1,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Johannes Fischer
Das meint Krimi-Couch.de: Ein- oder zweihundert Seiten weniger ...

Buch-Rezension von Johannes Fischer Mai 2003

Die Frankfurter Kriminalkommissarin Julia Durant untersucht grausame Morde an jungen Frauen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Bis eine Astrologin sie auf eine heiße Spur bringt ...

Die Stärke des Krimis ist zugleich seine Schwäche. Bis zur Auflösung des Falls am Ende der Geschichte tappt der der Leser mit der Kommissarin Durant im Dunkeln. Das macht die Lektüre spannend. Dann kommt nach über 500 Seiten der Moment der Auflösung. Überraschung. Aber auch Enttäuschung. Denn der Leser hat nicht dieses erhellende Krimi-Gefühl: "Na klar, nur diese Person konnte es gewesen sein! Jetzt verstehe ich! Nein, es hätte auch jede andere Figur sein können. Das Motiv für die Serienmorde erschließt sich nämlich aus der Vergangenheit des Mörders, und über diese Vergangenheit klärt der Roman uns erst im Nachhinein, am Ende des Romans, auf. Sie hätte auch jeder anderen Figur angedichtet werden können. Die Mörder-Wahl des Autors war nicht zwingend genug, mehr oder weniger beliebig.

Dennoch ist die Geschichte gut erzählt, aber leider zu lang geraten. Es ist zwar schön, dass die Hauptfigur Durant lebendig - mit Stärken und Schwächen - geschildert wird. Das gelingt Franz, indem er Szenen aus dem Privatleben einspielt. Szenen der Einsamkeit. Durant allein zu Hause. Sie nimmt ein Bad. Einmal. Zweimal. Dreimal. Sie telefoniert mit dem Vater. Einmal. Zweimal. Dreimal. Und so weiter. Jeweils ein- oder zweimal hätte es auch getan. Ein- oder zweihundert Seiten weniger, und der Roman hätte vermutlich gewonnen. Und der Konsument hätte mehr für Qualität als für Quantität gezahlt.

Der Jäger

Der Jäger

Deine Meinung zu »Der Jäger«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
05.12.2015 20:28:54
chaosmum

Ich hab das Buch zwar noch nicht zu ende, aber es ist jedes Mal, das selbe: langweilige Schilderungen von Einkaufen, Abendessen: 2 Dosen Bier (IMMER Dosenbier, aber das nur am Rande) eine schnell getrunken, die andere in kleinen Schlücken. Endlose Schilderungen von Rauchanlässen, immer mit Markennamen, usw.
Jedesmal das gleiche Umfeld: die Superreichen in Frankfurt mit Hausfrauen, die an ihrem goldenen Käfig leiden (Tipp nebenbei: Scheidung? Arbeit? Ehrenamt?). Psychologen, die Verhältnisse mit Patientinnen pflegen. Und fast alle Frauen sind superhübsch und immer ist eine dabei mit durchsichtiger Bluse ohne BH mit erregierten Brustwarzen!!! Nichts dagegen aber in vier Fällen immer das gleiche Personal, langweiliger geht's nimmer. Habe somit mein Geschenkpaket mit diesem Band durch und lese die Serie sicher nicht weiter.

24.02.2015 12:19:38
MARA

Zuerst habe ich "Der Jäger" gelesen,
das Buch konnte etwas kürzer sein, trotzdem hat mit sehr gut gefallen.
Meine zweite Erfahrung mit Ardreas Franz war "Jung, blond, tot".
Schon wieder Astrologe, Psychologe ,die Polizei, die im Dunklem tappt und jede Menge Leichen.
Dann kommt ein Hinweis von Astrologen/Journalisten und schon bald ist die Sache erledigt. Diese 2 Bücher sind sehr ähnlich. Bin enttäuscht, versuche mit noch einem.

03.06.2014 15:17:28
Dan

Hi zusammen,

ich durfte das Hörbuch geniessen und mag den leider verstorbenen Andreas Franz.

Was mich dieses Mal wirklich beschäftigt (vielleicht ist es mir auch entgangen) ist, warum es zum Schluss eine Frau sein kann, wenn vorher bei den Morden immer ein Mann dabei war? Ich meine gehört zu haben, dass es immer ein Täter war, der in die Opfer eindrang usw. Oder liege ich da falsch?

Vielen Dank für Eure mithilfe im Voraus ;-)

19.10.2013 12:32:02
Marta Lee

Ein fruchtbares Hörbuch!
Leider sehr unspannend. Es wird langweilig nach einander berichtet, wo die Ermittler jetzt schon wieder hingehen und immer wieder dieselben Fragen stellen, die einem bald zum Hals raushängen. 7 Morde werden in gleicher Weise durchgeführt und der Hörer muß sich diese gleiche Weise immer wieder aufs Neue antun. Die Ermittler erscheinen streckenweise beschränkt, weil sie Optionen, wer als Täter in Betracht kommt, von vorne herein ausschlißen. Nur, damit hinterher ein großer Aha-Effekt konstruiert werden kann. Der blieb für mich aber leider aus und hatte eher einen "Ach-nee!"-Effekt.
Und, wie schon zuvor in einer Kritik beschrieben: völlig willkürlich konstruiertes Motiv, das einem dann hinterher in Kürze untergeschoben wird. Die hohe Kunst des Schreibens ist das nicht.
Wie auch bereits schon kritisiert: absurde und langweilige Dialoge.
Auch werden die Personen alle nicht wirklich charakterisiert. Alles heiße Mietzen und sexgeile Typen. Persönlichkeit hat da keiner. Man hatte Mühe, sich die Namen der Opfer zu merken und aus einander zu halten, so profillos waren sie.
Schlechter geht es wirklich kaum.
Und zu guter letzt fand ich auch die Sprecherin nicht sehr toll. Hatte mehr von einer Nachrichtensprecherin, die eindringlich versucht, einem die Handlung einzubläuen.
Nein wirklich das schlechteste Hörbuch, das ich je gehört habe.

26.07.2013 08:32:43
Ute

Ich habe das Hörbuch und fand es echt spannend. Ich hatte ab CD vier schon den Mörder im Verdacht, der es dann auch war. Er bietet sich nach und nach aus den Dialogen heraus an. Das Setting in der *feinen* Gesellschaft hat mir auch sehr gut gefallen.

Ich höre viel Krimihörbücher im Auto und muss sagen, dieses war eines der spannenderen.

25.10.2011 06:37:05
manuel

eines der schlechtesten bücher die ich je gelesen habe. und ich lese sehr viel.
Lächerliche und völlig unglaubhafte dialoge (so nach dem motto: "was, der ist ermordet worden? er war ein guter freund und ich bin völlig schockiert! naja, das leben geht weiter...".
Dazu kommt noch die hirnrissige und konstruierte handlung und auflösung. Von den figuren will ich gar nicht anfangen. jeder treibts mit jedem, alle sehen sooo gut aus, etc.
völliger schrott!

18.10.2011 12:16:08
Riveda

"Der Jäger" war damals mein erster Krimi von Andeas Franz und führt nach wie vor meine AF-Hitliste an! Zu Anfang fand ich den Schreibstil ungewöhnlich, ja sogar gewöhnungsbedürftig, aber nach einer entsprechenden Gewöhnungsphase begeisterte mich der Roman immer mehr. Die Stilbesonderheit, nicht immer zu wissen, wer gerade mit wem spricht bzw. welche Personen in dem jeweiligen Abschnitt gerade agieren, wird von Franz geradezu meisterhaft gehandhabt.
Den hier oft benannten vermeindlichen Nachteil der Buchlänge oder Langatmigkeit habe ich gerade als Stäke der Geschichte empfunden. Franz nimmt sich die Zeit, seine Figuren plastisch werden zu lassen und erreicht damit eine hohe Realitätsnähe; wenn es den Leser schon nervt, dass Julia Durant zum wiederholten Mal ein Salamibrot und Tomatensuppe isst, wie eintönig muss dieses Privatleben dann erst der Figur selbst vorkommen?
Dieser Roman erleidet glücklicherweise nicht das Schicksal unzähliger Fernsehkrimis, die nahezu geradlinig mit vielleicht einer bestenfalls angedeuteten falschen Fährte auf das Ende zujagen, welches erreicht zu haben, alle - Zuschauer wie (so scheint es) Schauspieler - glücklich sind.
"Der Jäger" ist ein Roman, der genügend Anzeichen für eine gelungene Kriminalgeschichte aufweist: Eine gut erzählte, spannende Story, markante Figuren, eine hohe Authentizität, das richtige Maß an Genauigkeit und Ausführlichkeit sowie einen "runden" Abschluss.
Dieser Roman ist meiner Meinung nach immer noch empfehlenswert!

07.04.2011 19:02:42
ftghbjk

Teilweise vielleicht ein wenig verwirrent was Personen und die Beziehungen zwischen den beteiligten angeht, jedoch verliert es nie an spannung, und ab mitte des buches steigert sich diese immer mehr.

Was Durants dauernde Gauloise und Bierdosen angeht, im gegensatz du den voherigen Büchern wirkt sie erschöpft und verdammt ausgelaugt. Sogar schon ein wenig heruntergekommen.

09.10.2010 17:28:34
LiteraturGirl

Achso und mir ist aufgefallen, dass irgendwie jede Frau in diesen Büchern von Andreas Franz gut bis atemberaubend aussieht und einen hamma Körperbau hat. Mich würde echt mal interessieren, wie die alle in echt aussehen... ^^ Hab das Buch grade zuende gelesen und bin sofort an den computer gestürzt, um mir hier meinungen zum buch anzusehen.
Ich bin ziemlich traurig, mich jetzt von den ganzen Figuren, die man im Laufe des Romans sehr gut kennengelernt hat, zu trennen. ...

09.10.2010 16:59:26
LiteraturGirl

Das war mein erstes Buch von andreas Franz und ich muss sagen... Es war das spannenste buch, was ich je gelesen habe! Ich muss zwar vielen anderen hier zustimmen, dass es auf dauer ein wenig nervt, zu lesen wie Julia Durant sich eine Dose Bier holt und eine Gauloise raucht, denn das kam ja sicher auf jeder Seite vor. Und auf den Täter wär ich auch nie gekommen... Alles in allem fand ich es ein sehr gelungenes Buch und ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von ihm zulegen. (;

02.05.2010 14:26:56
Diana

Das Rätsel hätte ich eigentlich leichter lösen können...Betrifft mich auch *gg*Sehr spannendes Buch, welches leider von Sex, Aolkohol und Zigaretten nur so wimmelt.Was mir fehlte waren die Beschreibungen derTat. Alles so zusammenzuquetschen gefällt mir nicht. Ich las eigentlich nur, weil ich erfahren wollte, WIE getötet wird..naja egal...nächstes buch bitte

17.04.2010 19:10:53
Birgit Schumacher

Das ist mein 3. AF Roman, aber begeistert bin ich von keinem, ich denke immer, les mal weiter da passiert noch was...aber nein, ich überfliege viele Seiten, mit Beschreibungen von Wohnungen, Gegenden u.s.w.
Auch immer das Bier und die vielen Zigarretten..das geht mir auf den Zeiger..
Auch bei diesem Roman fehlt die richtige Spannung..

03.04.2010 17:11:10
Diana

Das war mein fünftes buchvon A:F.

Ich war von den letzten Büchern schon sehr begeistert und habe auch dieses Buch rasch durch gelesen...
Ich stand denau so vor den Rätsel wie Julia und wollt es überhaupt nicht glauben was ich gelesen habe...
Mit diesemende HÄTTE ich nicht gerechnet.

Es bleibt spannend bis zur letzten Minute. Ich hätte einen anderen Täter ins Auge gefasst. #Aber wie sagt man so schön: Nicht nur Männer können töten...

26.12.2009 10:51:55
numerobis

Du meine Güte.
Ich rege mich bei Andreas Franz über seinen miesen Schreibstil, die dauernden Wiederholungen, die Langeweile auf.
Andere regen sich darüber auf, dass Durant raucht, sich ungesund ernährt und Sex hat.

Ich frage mich, wann der erste kommt und sich aufregt, weil sie ihre Mumu nicht regelmäßig rasiert.

19.06.2009 09:18:04
Sweety

Also "Der Jäger" ist nun mein dritter Julia Durant Krimi... Ich muss sagen Tödliches Lachen und Mörderische Tage waren anfangs schon besser aber mittlerweile kann der Jäger da auch mithalten... Die Geschichte mit dem Zigarettenkonsum nervt mich nicht, somit habe ich dann selber zeit wieder runter zu kommen von dem Lesetrip und selber eine zu rauchen =)... Mir ist nur aufgefallen, dass es Stellen im Buch gibt die mir von den obengenannten Büchern sehr bekannt vorkommen... das nimmt dann wieder etwas von der Spannung auf der Suche nach dem Täter... Für Rätselfreunde lohnt's sich meiner Meinung nach immer.

11.05.2009 17:06:23
Christian

Dieses Buch ist zwischendurch wirklich spannend. Man versucht selbst den Täter zu stellen, jedoch auf den letztendlichen Mörder kommt man während der ganzen Geschichte nicht. Dies kann positiv aber auch negativ gesehen werden. Ich persönlich mag es, wenn man bis zum Schluss im Dunkeln tappt, doch sollte der Mörder schon irgendwie dem Leser "fassbar" sein. Auch fand ich die Überführung des Täters nicht spannend bzw. zu wenig spektakulär.
Alles in Allem, ist dieses Buch sicherlich lesenswert, jedoch nicht zwingend

23.10.2008 12:05:32
Antl

Zu viel Sex zu wenig Crime – Das Verhältnis stimmt überhaupt nicht. Zwar bemühen sich Kommissarin Durant und ihr Kollege Hellmer sich redlich die Skorpion-Löwe-Mordfälle aufzuklären und die Ermittlungsarbeit ist zwar schleppend, aber dennoch interessant. Da der Schuldige/die Schuldige der Polizei ständig eine Nasenlänge voraus ist, kann dieser/diese ihren Racheplan zu Ende führen und wird Kommissarin Durant der entscheidende Hinweis erst nach dem letzten Mord zugespielt, der allerdings zur Fassung des Täters/der Täterin führt. Man hat bis zum Schluss keine Ahnung wer die Morde begangen hat und dürfte das Ende für jeden überraschend sein.

Leider kommen in der Geschichte die moralischen Wertvorstellungen etwas zu kurz. Man gewinnt den Eindruck dass Treue überhaupt keinen Wert mehr hat und sowieso jeder irgendwie mit jedem rummacht oder mal im Bett war oder gerne im Bett sein würde. Es vergehen keine paar Seiten, auf denen nicht rumgemacht wird oder zumindest davon gesprochen wird und das habe ich ein wenig traurig gefunden.

Auch Julia Durant scheint irgendwie entnervt und ausgepowert zu sein. Das ganze Buch über kommt sie nicht als die sympathische Hauptkommissarin rüber, die ich kenne sondern eher als die genervte und gereizte Zicke. Gut das sich am Ende eine Lösung findet.

Ich denke, dass man das Buch schon lesen kann, vor allem dann, wenn man Andreas Franz mag und weiß wie gut seine ersten Bücher mit Julia Durant waren, aber seine Vorwerke waren auf alle Fälle eine bessere Lektüre als diese es gewesen ist.

02.10.2008 21:56:36
sabrina13582

Das war mein erstes Andreas Franz Buch,und bestimmt nicht das letzte...
Alles in allem fand ich es eigentlich ganz gut... Aber was mich wirklich erstaunt hat, war der Zigaretten-Konsum der im Buch benannten Personen!! Der war echt extrem... Die eigentliche Geschichte war klasse und auch sehr spannend, auch wenn viele Sachen extrem detailliert waren!!! Besonders gefallen hat mir das überaschende Ende... wer hätte damit gerechnet?!?

25.08.2008 12:13:15
FLeben

Merkwürdig an diesem Buch fand ich, dass der Mörder die ganze Zeit mir "Er" angesprochen wurde. Und dann plötzlich war es eine Frau. Das war aber auch wirklich das einzigste was ich an diesem Buch nicht gut fand.

Ansonsten fand ich die Thematik wie immer sehr interessant und auch die Hintergrund Geschichte, was die Mörderin dazu bewegt hatte.

28.06.2008 19:39:31
Toyota

Bei diesem Buch hatte ich einige Schwierigkeiten mich einzufinden, obwohl die Thematik natürlich, wie alle anderen Bücher von Franz, sehr interessant ist, aber irgendwie habe ich die Spannung vermisst. Diese kam erst ziemlich zum Schluß des Buches.

Es wird hier mal wieder gezeigt, wie Mörder ihre Opfer aussuchen oder welche Beweggründe sich dahinter verbergen und welche Macht die Astrologie bei manchen Menschen
ausüben kann.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Beschreibung des Tathergangs. Da ist mir teilweise das Blut in den Adern gefroren.

24.02.2008 20:13:13
Dani

Ich fand das Buch sehr gut, bis auf ein paar Dinge, wie z.B. das ständigen Rauchen von Julia, immer über Sex gesprochen wird und wie schon erwähnt warum Maria getötet wurde. Außerdem kam kein richtiger Schluss. Kam die Person ins Gefängnis und wie lange? Hatte die andere Person was damit zu tun.

Sonst fand ich es wirklich sehr spannend.

Hab auch schon Jung, blond, tot gelesen, da war der Mörder schon zemlich früh bekannt...

12.11.2007 19:33:04
Steffi

Ich weiß nicht was die anderen gegen dieses geniale Buch haben?! Klar jeder hat einen anderen Buch geschmack, aber dieses Buch könnte ich immer wieder lesen! Es zieht mich immer wieder von neuem in seinen Bann und ich kann nicht erklären wie so. Julia Durant gefällt mir besonders und ich kann nicht behaupten das sie histerisch wäre geschweige den arrogant!!! Ich hab sie regelrecht in mein Herz geschlossen und lese seitdem nur noch Andreas Franz Bücher wo Sie vorkommt. Ihre eigenschaften wie Abends Salami-Brote/ Tomatensuppe. Frühstück eine Bannane Eine Zigarette und so gefallen mir irgendwie. Und ich weiß nicht wieso aber wenn sie dann immer zum Einkaufen geht um sie die Paar Dinge zu kaufen die sie gerade benötigt das gefällt mir einfach. Darüber muss ich selber immer lachen.

Und die Handlung ist einfach super mir gefallen eben Bücher wo man nicht gleich weiß wer der Täter ist und es richtig spannend ist wie in diesem Fall... Jedoch muss ich sagen das ich es für sehr schade hielt das die kleine Maria van Dyck in die Hände des Mörders geraten ist, weil ich mir die Junge Frau sehr gefiel ihr verhalten und so. Besonders weil sie so eine schreckliche Vergangenheit hatte und gerade dabei war sich davon zu befreien.

Aufjedenfall empfehle ich dieses Buch jeden Krimi- Narren. Es lohnt sich garaniert!!!

16.08.2007 14:40:55
Julian

Ich muss sagen, nach dem ich mich endlich durch das Buch gekämpft habe, war ich am Ende schon sehr enttäuscht. Nicht nur über das langweilige Finale, sondern über das ganze Buch, es war langatmig, zu detailliert und in keinster Weise packend. Was mich am meisten gestört hat, waren die ewigen Wiederholungen, und dass die Hauptfigur, Julia Durant, richtig unsympathisch gewirkt hat. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich der Kauf dieses Buches auf keinen Fall gelohnt hat, und es niemanden empfehlen würde.

31.05.2007 10:01:08
Melanie

Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite super spannend. Mit Sicherheit wird es nicht mein letztes Buch sein, daß ich von Andreas Franz lesen werde. Klar gibt es bestimmte Floskeln, die relativ oft vorkommen, aber hat nicht jeder Autor so seine bestimmten Redewendungen?
Alles in allem finde ich den Roman super gut gelungen.

26.02.2007 16:49:16
Marion

Es tut mir leid: aber frau durant langweiligt mich fürchterlich. Cornflakes zum frühstück, danach eine zigarette; abends salami-brote mit/ohne tomatensuppe, mit/ohne sauren gurken und bier aus der dose in kleinen schlucken getrunken... interessiert mich das? einmal vielleicht zweimal, damit man das ritualhafte daran erkennt, aber bitte nicht jeden morgen und jeden abend.
zum fall: bei zwei der frauen findet sich ein motiv. bei den anderen nicht (was für eine psychopathischen serienmörder wahrscheinlich auch nicht zwingend ist). warum aber mischt unser mörder dies (motiv mit nicht erkennbarem motiv)? verständlich wäre für mich noch, wenn die ersten zwei morde, die mit nachvollziehbarem motiv gewesen wären und die restlichen im blutrausch passiert wären ... aber das ist nicht der fall.
Ich bin auch der meinung wie Herr Fischer: erkennbar war der mörder für mich über all die seiten nicht. allerdings war die auflösung dann auch kein genialer geniestreich, weil cih an diese person auf gar keinen fall gekommen wäre - im verdacht hatte ich sie nur, weil zu deutlich in eine bestimmte richtung (nicht personen-spezifisch) ermittelt wurde. aber dafür hätten auch andere in frage kommen können - mir schien diese vergangenheitsgeschichte doch etwas an den haaren herbeigezogen (siehe hier auch wieder das motiv/nicht-motiv-thema).

Leider. trotz vieler stärken: ich kann mich auch nach dem 3. versuch nicht recht mit herrn franz "anfreunden".

18.09.2006 19:33:00
tigerlilli

Ich stimme der Krimicouch zu, Julia badete auch mir zu häufig, telefonierte einmal zu oft mit Ihrem Vater und auch Ihr tägliches Frühstücksritual bestehend aus Bananen und Zigartetten waren mir Gelegentlich zuviel. Dennoch, Herr Franz muß es wohl selbst bemerkt haben, denn all diese Eigenarten von Julia, werden in den folgenden Durant Roman, kaum noch erwähnt.
Fazit zum Buch: Absolut lesenswert, gut geschrieben, und Spannung bis zur letzten Seite. Ich denke es nimmt dem Buch nichts, daß der Täter völlig überraschend ist. Mir ist ein völlig überraschender Täter tausendmal lieber als eine völlig Durchsichtige Geschichte. Täterraten macht einen guten Krimi doch erst aus.

06.08.2005 01:34:08
heike

ok. julia badet und telefoniert vielleicht einmal
zuviel mit ihrem vater, aber über was spricht
sie am telefon? an was denkt sie, einsam
in der wanne? an und über ihren aktuellen fall
und nichts anderes. die arbeit ist ihr leben. der
autor läßt, im gegensatz zu einigen seiner ame-
rikanischen kolleginnen, aus lauter einsamkeit,
selbstmittleid und herzschmerzgeseusel die er-
mittlungen nicht in vergessenheit geraten. ein
buch von andreas franz zu lesen, ist wie live da-
beizusein. ich habe sie alle gelesen, und bin
jedesmal ein bißchen traurig, mich mit dem zu-
endelesen eines neuen buches von den haupt-
personen verabschieden zu müssen.

27.06.2005 22:00:49
Sandra

Hab das Buch gestern durch bekommen und kann nur sagen es ist meiner Meinung ein super Buch.Es ist super geschrieben und spannend. Werde mich jetzt auf die anderen Bücher von Andreas Franz stürzen!!!!!!!!!

20.03.2005 19:29:12
Otto Quaing

Das Buch finde ich grausam: Einmal, weil so viele und bis in Detail beschriebene Morde vorkommen.
Und zum Zweiten, weil das Motiv und die Täterin an den Haaren herangezogen wirkt. Für mich ist das ein billiger Groschenroman, der mit Horrorschilderungen Leser finden will. Das war mein erstes und letztes Buch von Andreas Franz.

21.02.2005 15:22:12
Brigitte Babel

Dies war das erste Buch von Andreas Franz, das mir in die Hände fiel und es hat mir sehr gefallen. Spannung pur! Ich habe selten so einen spannenden Krimi gelesen. E. George, sonst meine Favoritin erzählt gut - aber lange nicht so fesselnd! Ich mochte "den Jäger" kaum aus der Hand legen.
Bin ein wenig stolz, nach 1/3 eine besondere Eigenschaft des Täters erraten zu haben...

23.01.2005 09:31:08
kjw1980

Als Frankfurter fasziniert mich natürlich die Handlung an Originalschauplätzen, die im Regelfalle auch richtig wiedergegeben werden. Franz biegt sich nicht die geographischen Gegebenheiten für seine Geschichten hin, nein, er passt seine Geschichte den Gegebenheiten an - Sehr gut.
Doch ein Punkt stört mich massiv und zerstört mir vor allem die Illusion.
Alle Figuren der Handlung, bis auf die Kinder vom Müller rauchen. Angefangen bei der Hauptkommissarin Durant, über ihre Kollegen Hellmer und Kullmer, ihren Chef Berger, aufgehört bei den befragten Personen, sei es der Alkoholiker Müller, der Schriftsteller Klaiber, der Filmproduzent van Dyck, die Blinde Mitbewohnerin von der ermordeten Kassner, die Sekretärin von der Koslowski. Selbst die Tochter der van Dycks lässt sich von ihrem Psychiater zu einer Zigarette verführen. Nach meiner Zählung kommt man auf eine Quote von 100% Rauchern-arme Welt. Würde der Roman in den fünfziger Jahren spielen, wäre diese Situation vielleicht aktzeptabel, aber heute, bzw. 2001? Entsetzlich, wie hier die Sucht von Andreas Franz ins Buch reinspielt und er jeder Person eine Zigarette anzündet, wenn er selbst beim Schreiben eine raucht.

05.01.2005 12:41:05
Muck

Akzeptabel ist dieses Buch, mehr nicht. Die Idee ist zwar hervorragend, allerdings sind die Hauptdarsteller mittlerweile zu überzeichnet. Julia Durant ist arrogant und hysterisch und dadurch manchmal sehr unangenehm. Mir scheinen auch die sexuellen Bedürfnisse und Probleme an den Haaren herbei gezogen, vor allem auch dadurch, dass fast alle Beteiligten so überraus aktiv sein wollen oder sind. Es fällt schwer, sich zu identifizieren. Interessant finde ich, dass bis zum Schluss wirklich offen ist, wer der Mörder sein könnte, man fällt von einem Verdacht in den nächsten, ohne sich schlüssig zu werden. Erleichtert ist man zuletzt, dass der Mörder doch noch erwischt wird.

27.10.2004 11:48:23
Katrin

So, dass Buch ist durchgelesen :-) Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es wahnsinng spannend ist und ich versucht habe in jeder freien Minute zu lesen. Nur muss ich Susannes Meinung zustimmen, dass es in der Mitte ein klein wenig langatmig war, aber so konnte man wenigstens alles bestens verstehen. Viel Spaß allen anderen Lesern bei diesem Buch.
Liebe Grüße

05.10.2004 18:09:21
Katrin

Bin mit dem Buch noch nicht wirklich weit, aber bisher würde ich sagen "sagenhaft". Kann mich von dem Buch kaum trennen. Auch heute folgt wieder eine längere Nacht. Bisher sehr packend!!! Ich laß mich überraschen!

22.07.2004 23:17:37
Bev

Ein eher ungewöhnlicher Krimi, dessen Titel ein wenig in die Irre führt. Dennoch wieder extrem spannend, wenn auch ein bisschen konstruiert wirkend. Typisch für Franz sind auch wieder die ganzen Irrungen und Wirrungen. Und immer ist der Leser auf der falschen Spur! Packend, Schockierend, Franz!

20.04.2004 10:40:44
alexander

obwohl die geschichte ein bisschen konstruiert wirkt ist sie doch megaspannend geschrieben und irgendwie kann man sich vorstellen, dass es sowas doch gibt. ein astrokrimi der besonderen art. eben ein typischer franz!

16.11.2003 08:00:11
Susanne Schaaf

das bisher unpackendste buch der serie durant. aber in der mitte etwas langatmig, aber durchhalten wird belohnt, zum ende absolut packend und überraschend....