Letale Dosis

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2000, Seiten: 517, Originalsprache
  • München: Knaur, 2004, Seiten: 517, Originalsprache
  • München: Droemer-Knaur, 2002, Seiten: 517, Originalsprache
  • München: Droemer Knaur, 2012, Seiten: 528, Originalsprache

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Rätselhafte Mordfälle mit exotischen Giften! Innerhalb kürzester Zeit werden drei angesehene Mitglieder der Religionsgemeinschaft "Kirche des Elohim" ermordet aufgefunden. Als Hauptkommissarin Julia Durant und ihre Kollegen Nachforschungen über die Toten anstellen, erfahren sie, dass sich hinter deren Maske der Wohlanständigkeit Machtmißbrauch und Demütigungen, Mißhandlungen und Lügengebäude verbargen. Mit eigenwilligen Methoden verfolgt die Kommissarin eine Spur, an deren Ende ein tragisches Schicksal steht.

Letale Dosis

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Letzte Kommentare:
25.07.2017 15:54:00
Steffi

Hallo zusammen,

ich fand den ersten Band gut und den zweiten genial. Und jetzt lese ich seit Tagen sehr unmotiviert den dritten Band. ich fuehle mich total gelangweilt und meine Gedanken schweifen beim lesen ab. Ich bin jetzt genau auf Seite 100 und habe noch 417 vor mir. weiß gar nicht wie ich das durchhalten soll. Also ich hoffe es wird bald spannender

08.08.2015 14:26:28
Manfred Rathunde

ANDREAS FRANZ „Letale Dosis“ ,Knaur‘

Eine Schlüsselszene zu Beginn der Ereignisse zu stellen, die dann folgen werden, auch wenn, dann, teilweise Jahre später, wird zu einem Markenzeichen von Andreas Franz werden, vor allem, weil er immer wieder aufzeigt, das ein Großteil der Verbrechen, die er „bearbeiten“ will, hausgemacht sind. Der Täter war oft, vormals, selbst ein Opfer von Gewalttaten, häufig im häuslichen Bereich. Die Unfähig- und Unwilligkeit unserer Demokratie derartige Verbrechen zu verfolgen und zu ahnden, lässt solche Menschen auch manchmal mutieren. Nicht, dass Andreas Entschuldigungen sucht. Sondern er verlangt nach Erklärungen. Wird sein gesamtes Werk mit bestimmen. Der Knaur-Verlag hat ihm die Plattform gegeben, sich dementsprechend auszudrücken. Als gläubiger Christ greift er hier ein relevantes und heikles Thema auf. Kindesmissbrauch, im Allgemeinen und speziell der Tochter durch den Vater, der seinem Nachwuchs seit dem achten! Lebensjahr nachsteigt. Und einen kirchlichen Hintergrund hat. Herr Franz macht vor nichts Halt und das ist auch gut so. Im Dunstkreis dieser Verbrechen werden ja auch andere auf der Strecke bleiben. Dass seine Ermittler sich, wie Sufi-Derwische, im Kreise drehen, interessiert ihn nur am Rande. Jetzt hat sein Team erst mal einen Mord auf dem Hals. Ein Stellvertretender Oberster Größter Meister der Religionsgemeinschaft „Kirche des Elohim“ hat gerade, durch das Gift eines Taipans, beheimatet in den Gefilden der Antipoden, sprich Australien, Neu-Guinea, den Weg zum Herrn, oder in die Hölle?, gefunden, unfreiwillig. Er war Diabetiker und wollte eigentlich seine Dosis Insulin spritzen. Und alle Spuren gehen ins Leere. Dieses Gift ist in Deutschland nicht wirklich erhältlich und schon gar nicht im freien Handel. Das nächste Opfer hat eine ähnliche Begegnung, in Form zweier Kegelschnecken, die, ebenfalls, nicht so einfach zu erstehen sind, wie z.B. eine Kalaschnikow. Vermutlich könnte man eher ein U-Boot von der bundesdeutschen Marine kaufen, als an solche Giftcocktails heran zu kommen. Franz lässt seiner Fantasie freien Lauf und lädt den Leser ein, ihm zu folgen. Häufig mit einem Augenzwinkern, manchmal auch ziemlich krass. Ein Toter, ebenfalls Diabetiker, dessen Dahinscheiden jedoch schon ein halbes Jahr zurückliegt, taucht am wolkenverhangenen Himmel der Kirchengemeinde auf, die jetzt drei Ausfälle zu beklagen hat, zumindest die ersten beiden waren in einer Schlüsselposition dieser christlichen Vereinigung tätig. Wobei man sich unter Christ, etwas andres vorstellen sollte, als diese zwei Herren. Und das nächste Opfer verfängt sich im Fadenkreuz des Täters. Julia Durant und ihr Team haben alle Hände voll zu tun, nur das der Anvisierte nicht gerade kooperativ ist und seine gesamte Familiensituation mehr als mysteriös ist. Die Wege des Herrn Franz sind manchmal unergründlich, aber in jedem Fall lesenswert. (MRD)

ISBN 978-3-426-50622-6 517 Seiten 4,95€ (D) 5,10€(A)

04.01.2015 16:25:58
Sheila

Eher seichte Unterhaltung, aber eine Interessante Mordwaffe.

Interessant für Frankfurter ist sicherlich die Beschreibung der Örtlichkeiten. Ansonsten hält sich der Autor leider viel mit "Kleinigkeiten" auf wie der genauen Beschreibung was seine Kommissarin denn jetzt genau einkauft oder auf den Tisch stellt.

Seine Protagonistin ist dabei wirklich keine besonders positive Person. So ist mir unbegreiflich, wie eine Kommisarin nach dem Genuß der ein oder anderen Dose Bier, immerhin ein halber Liter jeweils, sich noch locker mal hinters Steuer setzt und Auto fährt.

Auch das Intermezzo, wie Frau Kommisarin auf dem Heimweg mal schnell zwei gesuchte Sexualstraftäter mit Einsatz der Schusswaffe schnappt und den Kollegen übergibt, um daraufhin auch ohne weitere Aussage ins Bett zu wandern, ist doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Erinnert hier eher an die Comics von Wunder Woman.

Die Beziehung zu dem verheirateten Herrn, die Frau Kommissarin hat, ist mehr als Klischeehaft. Und die ach so professionelle Dame versucht dann auch noch die sexuelle Beziehung zu einem der Opfer vor der Polizei zu vertuschen. Dafür erzählt sie wie selbstverständlich ihrem Vater (kein Polizist) von dem gesamten Fall und auch sonst scheint die Kommisarin recht locker mit den Details der Morde und vor allem der Weitergabe umzugehen.

Im Ganzen ist die Figur der Julia Durant in meinen Augen recht überspitzt dargestellt und hat für meine Augen manchmal schon fast einen satirischen Charakter angenommen.

24.02.2014 15:25:08
fluffi

Tja, auch im Zeitalter der Rauchverbote gibt es immer noch militante Nichtraucher, die schon husten, wenn eine Zigarettenmarke in einem Buch erwähnt wird.ich rauche übrigens auch nicht.

Nun zum Buch, ein echter Franz, spannend geschrieben, ein guter Krimi, aber eben kein Thriller.Eine rauchende abends privat Bier trinkende Kommisarin finde ich vollkommen realistisch und wenn ich mir vorstellen kann welches auto sie fährt tut mir das auch nicht weh. Ich denke gerade der Realismus in Franz Werken, gerade die Schwächen, die z.B Frau Durand hat sehr sympathisch, eben wie wir Alle:-) Ich möchte niemandem auf den Schlips treten, aber ich denke wers nicht mag solls nicht lesen, vor allem nicht noch einen Franz, so hat er eben geschrieben und ich und viele andere finden das durchaus gut. Letale Dosis war nicht sein bester Krimi, aber durchaus lesenswert. Von mir 68 Grad

31.07.2013 01:07:34
Megan

Also das Buch habe ich noch nich gelesen, aber schon 10 andere und ich find die richtig gut und sich darüber aufzuregen dass man schreibt welche Zigartten sie raucht oder welches Auto sie fährt was is das für eine Kritik bitte?? Dies dient auch zur bildlichen Vorstellung und keine Schleichwerbung!! Das einzige was berechtigte Kritik ist, ist das es sich oft wiederholt und viele Details genannt werden die keinen interessieren und es ist etwas langatmig, aber grad die Außdrucksweise mit "Kinderficker" oder sowas, macht die Bücher doch zu dem was sie sind: nicht das gleiche gelaber wie in anderen sondern eine komplett andere Ausrucksweise und Stellenweise stehen so verdammt gut Sätze drin, über die man Nachdenken kann. Wenn ihr was normales wollt, lest was anderes aber kein Andereas Franz ;)

23.07.2012 20:40:23
Oppl

Nein, ich weiß nicht was an diesem Buch gut sein soll. Neben einem haufen Werbung für irgendwelche Produkte (Alfa Romeo, Gauloises, Marlboroetc.) und dem bedienen von allerlei Klisches ("lausiger Türke", beständig triebhafte Männer, Kinderficker) schleppt sich die Handlung von einer unwichtigen Kleinigkeit zur anderen. Dabei scheitert die Protagonistin an ihrem Privatleben auf einer Art und Weise, wie es mich selten nicht interessiert hat. Der Genuss des Buches wurde mir zudem vermiest, weil ich es als Hörbuch zu mir nahm.
Nein, es ist deffinitiv mein letztes Buch von diesem Autor und auch seiner potentiellen Nachfolger.

04.07.2012 03:48:32
Peter Müller

Warum muss man für einen schlechten Roman, der offensichtlich von der Zigarettenindustrie gesponsert wurde, auch noch Geld bezahlen?
Die Sprecherin des Hörbuchs, ist ebenfalls total daneben.
Nee, da lese ich doch lieber Ludwig Ganghofer Johannes Mario Simmel. Da ist mehr Spannung drinund vor allen nicht ständig diese penetrante Schleichwerbung.

28.01.2012 14:29:26
Patrik Graziadei

Ich habe das Buch gelesen und habe mich bis zum Ende gequält. Ich kann jedes bisherige negative Urteil bestätigen, ja sogar bekräftigen. Grottenschlecht, ein Krimi mit dilettantischen Komissaren, auf Zufällen aufgebaut, gespickt mit völlig unnötigen, überflüssigen und zermürbenden Alltagsbeschreibungen, die in den Kommentaren schon zur Genüge genannt wurden. Mir hat die Logik im Ablauf gefehlt, die Geschichte ist sehr weit hergeholt, das Vorgehen der Killerin inkonsequent. Es führt keine Spur zu ihr? Das kann sie nicht geglaubt haben. Sie warnt das letzte Opfer? Wozu? Sie schmeißt die Spritze nicht weg? Warum? Und was hat Laura das ganze Buch über gemacht? Im Dunklen tappen und plötzliche Eingebungen als Tatsachen akzeptieren. Der Anruf des Vaters ist wohl ein Witz, sie klärt ihr gesamtes Umfeld über die Morde auf, sogar Verdächtige! Sehr professionell. Ich kann nicht verstehen, wie man solch ein Buch empfehlen kann. Ich tue es bestimmt nicht. Wem das Geld dafür egal ist, die Zeit ist es bestimmt nicht.

05.09.2011 16:00:43
Madita

Summerherekid hat mir in sämtlichen Punkten aus der Seele gesprochen. Natürlich kann Kettenraucherei eine typische Eigenschaft der Kommissarin sein, trotzdem muss ich nicht über jede einzelne Kippe und Zigarettenmarke informiert werden. Ja, die zu "Schlitzen verengten Augen" gingen mir auch gehörig auf die Nerven, ebenso die vulgäre Ausdrucksweise. Die Krönung war aber wirklich die Krimilektüre von Julia Durant: der Autor hat haargenau seinen eigenen Romane zitiert.

16.03.2011 20:16:41
Schnippi

Selten habe ich einen Roman so schnell gelesen wie diesen. Denn das Buch fesselt. So viele mögliche Täter, die irgendwie ein Motiv haben. Schnell hatte ich eine Vermutung (mit der ich letztlich richtig lag) und trotzdem ...zwischendurch dann doch wieder Zweifel.
Nervig fand ich, dass ständig die Zigaretten-Marke genannt wurde, die die Personen der Geschichte rauchten (man könnte den Eindruck bekommen, dass der Autor von den Firmen gesponsert wird).
Auch hätte der Autor auf so manche Beschreibung des Alltagslebens (räumt den Teil des Einkaufes hier hin... und das Teil dort) verzichten können, füllt nur unnötig Seiten.
Trotzdem ein guter und spannender Roman.

26.09.2010 09:33:22
PrinzessinPing

Die *Letale Dosis* war mein erster Roman von Andreas Franz und ganz bestimmt nicht mein letzter, weitere drei liegen bereits auf der Halde.
Ja, die endlose Raucherei mit minutiöser Aufzählung der Zigarettensorte hat auch mich genervt und eine Büchse Bier und noch \'ne Büchse Bier auch - trotzdem war der Roman spannend von der ersten Seite an und mehr erwarte ich nicht von einem Krimi, sonst würde ich auf andere Literatur zurückgreifen.

10.08.2010 18:15:17
anne

Dieses Buch ist meiner Meinung nach ganz einfach schlecht geschrieben - wie manche andere von Franz auch. Die Dialoge - so redet man im wirklichen Leben nicht, und ich denke, dass man sich damit auch eine ziemliche Bauchlandung einhandeln dürfte.

Spannend ist das Buch auch nicht - es klebt an viel zu vielen Einzelheiten (wer nun auf welchem Stuhl Platz nimmt und sich gleich oder in fünf Minuten eine Zigarette ansteckt - ich wusste gar nicht, dass es Rothhändle noch gibt, interessiert nicht wirklich).

Es gibt sehr viel bessere Krimis

20.06.2010 16:17:36
Maria-luise

Das Buch gefiel mir überhaupt nicht. Ob ich noch einmal dem Autor eine Chance geben werde, weiß ich noch nicht. Schade. Viele haben ihn mir empfohlen. Ich fand es nur langweilig. Es kam keine Spannung auf. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, aber nur weil ich immer hoffte, jetzt wird es besser. Leider war dem nicht so.

02.05.2010 14:22:40
Diana

Es ist das schlechteste Andreas Franz Buch, das ich bisher gelesen habe. Es ist nicht spannend und wenn man 1 und 1 zusammenzählen kann, kommt man relativ zügig auf den Mörder.

Die Todesart war neu, trotzdem war das Buch schlecht geschrieben und von Wiederholungen durchzogen.

Zum Ende hin wollte er schnell fertig werden und wollte uns den Mörder auf Biegen und Brechen darlegen.

Es ist ein langweiliger und offener Schluss..

21.02.2010 01:04:51
ute gehrke

>Kegelschnecken sollte man wirklich kennen , bevor man ihnen einen Mord zutraut. Zum Ersten \'Stechen\' sie nicht, sondern lassen lieber einem ungeliebten Mitbewohner eine Harpune zukommern (einzigartig im Tierreich). Aber wenn bekannte Autoren da mehr drüeber wissen. lasse ich mich nürlich gerne belehren ...

03.07.2009 14:33:58
Summerherekid

Dieses Buch steckt voller Überraschungen:

1. Es ist möglich, mit einem geradezu unterirdisch schlechten Schreibstil einer der erfolgreichsten Krimi-Autoren Deutschlands zu werden.

2. Bücher werden offensichtlich auch ohne Lektorat veröffentlicht.

Ärgerlich zum Beispiel die vielen redundanten Teile, wenn Kommissarin Durant über mehrere Absätze ihren Kollegen die Geschehnisse schildert, die man auf den Seiten vorher gerade gelesen hat. Muss der Autor hier Seiten schinden? Oder was soll das?

Lustig auch: "Dienstag, 17:10 Uhr - Julia Durant verließ das Präsidium um kurz nach fünf."

Oder: Die Bezeichnung "schwarze Witwe", ein durchaus guter Name für die Mörderin, ja vielleicht sogar auch ein guter Buchtitel, taucht auf S.472 zum ersten Mal auf - und dann so, als ob man ihn schon längst kennen würde. Chance vertan!

3. Ein Buch kann vor sich selbst warnen. Man sollte nur darauf hören. So packt Franz an den Anfang seines Romans folgenden Absatz:

"Julia Durant (...) schlug den Ihr von einer Kollegin so warm empfohlenen sogenannten Krimi zu und warf ihn auf den Tisch. Sie ärgerte sich über die vierundvierzig Mark, die sie für diese endlose Langeweile ausgegeben hatte; sie wußte, wenn es nicht spätestens nach fünfzig Seiten einigermaßen spannend und interessant wurde, würde auch der Rest des Buches eine einzige Quälerei sein. (...) Für sie mußte ein Buch spannend, die Charaktere plastisch und die Handlung nicht zähflüssig wie Haferschleim und an den Haaren herbeigezogen sein, sie mußte sich statt dessen in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten hineinversetzen und die Handlung miterleben können, als wäre sie direkt dabei. Das hatte sie jedoch bisher nur bei ganz wenigen Büchern vermocht (...)"

Was wohl als süffisanter Seitenhieb auf manche von Franz' Kollegen gemeint war, gerät zum kapitalen Eigentor. Denn die von ihm aufgestellten Anforderungen verfehlt er selbst meilenweit. Hätte ich nur auf Julia Durant gehört und auf Seite 50 aufgehört!

Fairerweise muss man sagen, dass einige der Charakterzeichnungen gut gelungen sind. Nicht jedoch bei einer sehr zentralen Person, die auf den letzten Drücker von Durant und Co. krampfhaft als "sympathisch" bezeichnet wird. Dabei hätte Franz doch einige hundert Seiten Platz gehabt die Person ebenso zu charakterisieren.

Über die vielen "zu Schlitzen verengten Augen" haben andere schon genug gesagt. Die eklige Kettenraucherei mag von mir aus einfach zu den Figuren gehören. Die teilweise derbe Sprache der Figuren wirkt jedoch aufgesetzt und macht eher den Eindruck, als ob der Autor einfach das Bedürfnis hatte, ein paar schmutzige Worte in den Mund zu nehmen, bzw. aufs Blatt zu bannen. Gar nicht schön.


Fazit: Leidlich unterhaltsamer Krimi auf Groschenroman-Niveau. Ich habe das Buch als leichte U-Bahn-Lektüre gelesen. Dafür ist es gerade noch okay, wenn man keine allzu großen Erwartungen hegt.

16.03.2009 07:21:49
Toyota

Am Anfang hatte ich etwas Probleme, mich in das Buch einzufinden, aber dies hat sich schnell gegeben und ich konnte es vor lauter Spannung nicht mehr weglegen. Das einzige was etwas störend war, aber sich ja durch alle Bücher von Franz zieht, sind die Männergeschichten von Julia, die seelischen Krisen und das fast auf jeder Seite beschrieben wird, wenn sich jemand ne Kippe anzündet. Aber das ist halt Franz, er lebt von Details in jeder Lebenslage.

10.11.2008 21:00:14
sabrina13582

Letale Dosis ist mein vierter Andreas Franz Krimi, und ich bin mittlerweile ein absoluter Fan von ihm. Solangsam gewöhn ich mich an den hohen Tabak- und Alkoholkonsum der Protagonisten und auch über die Essgewohnheiten les ich jetzt einfach drüber weg. In diesem Buch ist mal wieder Spannung von der ersten bis zur letzen Seite geboten. Ausführlich beschrieben und absolut nichts langweilig. Und wieder schafft es Franz mit der Aufklärung der Morde eine Überaschung aus dem Hut zu zaubern. Ich musste, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, auf jeden Fall lächeln, weil der Autor es mal wieder geschafft hatte, das Ende doch unvorhersehbar zu gestalten. War mal wieder absolut sicher den bzw. die Mörderin zu kennen und dann auf den letzten Seiten merkt man, das doch noch mehr dahinter steckte!!! Absolut zu empfehlen!!!

04.09.2008 08:18:58
Antl

Wieder einmal hat es Andreas Franz geschafft, mich mit der Geschichte in den Bann zu ziehen. Es ist erstaunlich, dass sich hier einige Kritiker über Sprache und Ausdruck beschweren. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend und ich hab es ehrlich gesagt, nicht gleich gewusst wer nun hinter den mysteriösen Mordfällen steckt. Dass Julia Durant etwas viel raucht und sich nicht gerade ausgewogen ernährt, ist nun mal so und ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich damit sehr gut identifizieren können. Außerdem macht das ja gerade den Charme aus. Ich werde auf alle Fälle ein treuer Leser von Andreas Franz bleiben.

20.08.2008 12:46:06
Khany

Dies ist nicht mein erstes Buch von Herren Franz, ich las vor "Lethale Dosis" "Jung, blond,tot".
Von "jung,blond,tot" durch den "Groschen-Roman artigen Schreibstil" bis ins Mark erschüttert, konnte ich einfach nicht glauben, daß ein Verlag tatsächlich ein "Lektorat-freies-Buch" auf den Markt bringt.
Aber man wird es nicht glauben, die "Schlitzäugigen, kettenrauchenden Alkoholiker" tauchen in -der gleichen Anhäufung- auch in diesem Buch auf!!!
Wie auch bei "jung,blond,tot" ist die grund Story richtig gut. Die Idee mit den exotischen Giften fand ich hochinteressant.
Aber dieser Schreibstil... *kopfschüttel*
Mittlerweile drängt sich mir der Verdacht auf, daß der Lektor seid "Jung,blond,tot" nicht mehr mit Zigaretten und Dosenbier vorm Computer hockt, sondern mittlerweile zu selbstgedrehtem Tabak und Doppelkorn übergegangen ist, denn ansonsten kann ich nicht begreifen, wie er DAS durchgehen lassen kann.

In jedem Fall was die mein definitiv letztes Buch von Herrn Franz.
Dann doch lieber Mystery-Thriller. Der kostet nur die Hälfte.

09.03.2008 13:00:06
Bettina

Die Geschichte an und für sich mag ja recht gut sein, nur die Umsetzung ist wirklich schlecht. Die Personen wirken allesamt langweilig und uninteressant und der Spannungsbogen dieses Buches ist nicht wirklich hoch. Habe mich mehr oder weniger durch den Roman gequält und immer wieder auf mehr Spannung gehofft, doch leider Fehlanzeige. Alle positiven Empfehlungen für diesen Autor kann ich nicht nachvollziehen. War leider mein letztes Buch von ihm.

26.07.2007 14:56:06
Patrick

Ein weiterer guter Roman von Andreas Franz. Zwar weist auch dieser Roman das typische Strickmuster auf, nichtsdestotrotz unterhält das Buch sehr gut und ist äusserst kurzweilig. Negativ hervorheben möchte ich lediglich, dass nicht unbedingt die Polizeiarbeit zum Erfolg geführt hat sondern eher wieder eine zufällige Begebenheit.

Mir war zwar - wie bei jedem Roman von Andreas Franz - schon bald einmal klar, wer der Täter ist. Den Lesespass trübt es jedoch nicht, zumal der Schluss des Romans mit einer kleinen Überraschung aufwartet.

Das Buch gehört für mich eindeutig in die Rubrik "Empfehlenswert".

09.07.2007 14:03:50
anette

Die vielen Lobeshymnen auf den Autor kann ich nicht nachvollziehen. Auf Empfehlung habe ich einige seiner Bücher gelesen und jedes Mal gehofft, es würde endlich besser. Die Sprache finde ich flach und undifferenziert, die Personen bleiben blass und lassen einen seltsam gleichgültig. Irgendwie fühle ich mich an ein Drehbuch erinnert, dass erst durch Schauspieler mit Leben erfüllt wird. Daran kann auf Dauer auch die wirklich gute Idee nichts ändern.

02.07.2007 12:49:11
Liesel

Ach, ich hänge mich nicht allzu sehr an solchen Dingen wie einseitiger Ernährung oder inhaltlicher Fehler auf. Bin jetzt beim 4. Franz-Buch und muss sagen, dass ich nie erwartet hätte, so spannende deutsche Krimis zwischen die Finger zu bekommen ;-).
Es sind echte Pageturner und genau darum lese ich sie auch.

06.01.2007 08:59:07
Boomer

Also ich kann mich nicht erinnern, das ein Autor und dessen Lektor jemals so viele Fehler haben durchgehen lassen, wie bei diesem Werk.

Die Story liest sich recht gut, auch die Entwicklung ist nicht schlecht beschrieben, sprachlich gesehen ist das stark verbesserungsfähig, dennoch habe ich trotz "zu schlitzen verengten Augen" noch den Durchblick und muß ehrlich sagen, das muß besser gehen.
Da dies mein zweiter "Franz" (Doppelband "die Bankerin/Letale Dosis" -habe jetzt noch einen Krampf in der Hand von dem Wälzer) kann ich zu anderen Folgen der Durant-Reihe nicht viel beitragen, aber es stimmt schon, das die auffällig Einseitige Ernährung der Kommissarin (die auch vor dem Chef und ihren Kollegen zu gibt, das der zur Aufklärung, wenn es denn eine seine soll, führende Hinweis nicht von ihr stammt) nicht der Story weiterhilft und so die Spannung auf der Strecke bleibt!
Aber hier habe ich mir auch von anderen "Franz" Begeisterten sagen lassen, das die folgenden Romane besser würden.
Ich habe Hoffnung...deshalb 70° von mir, denn ich wüßte gerne wie es weitergeht!?!

16.11.2006 12:41:48
numerobis

unterirdisch schwach. rechtschreib- und grammatikfehler ohne ende (taschenbuch), langweilig, langatmig.
der schlechteste roman von franz den ich bisher gelesen habe.
wäre er der erste gewesen, ich hätte von diesem autor nie wieder ein buch gekauft und ihn im regal gelassen.

17.10.2006 15:44:42
martin h

letale dosis ist eines der schwächeren bücher von franz. ellenlange verhöre, aber auch nichtssagende diskussionen zwischen julia und ihrem petrol machen die ganze geschichte langatmig. obwohl der plot ganz gut ist, fehlt die spannung. vor diesem hintergrund haben mich auch die vielen dosen bier, die unzähligen zigaretten oder julias bauchansatz genervt! franz kann es besser!!

14.10.2006 13:28:59
Carola Nadler

So spannend es auch geschrieben sein mag - mir gibt es zu viele Unstimmigkeiten.
Die Haushälterin kommt nicht jeden Tag ins Haus (seltsam für eine Haushälterin...) - und kann drum erst am übernächsten Tag zum Haushalt des Mordopfers vernommen werden? Weiss denn niemand wo sie wohnt?
Dies nur ein Besipiel von ermittlungstechnischem Unverstand und unlogischem Denken.
Auch sprachlich fällt für mich der Autor nicht in die höchste Kategorie, sein narrativer Stil von Handlungen wirkt sehr plump.
Details wie kirchliche Strukturen und Toxide sind ausgezeichnet recherchiert - aber lediglich in den Plot "kopiert".
Mein letzter A. Franz

lg
C. Nadler

04.08.2005 15:09:29
Ulrike

Ich fand die Idee, die Opfer mittels tierischem Gift zu töten, ausgesprochen gut. Und insbesondere das Ende sorgte schon für eine süffisante Überraschung.
Dies war mein zweiter Franz-Krimi, aber bestimmt nicht der Letzte.
Ich finde die Stories sehr gut recherchiert und in sich auch sehr logisch.
Eine schöne deutsche Krimiautoren-Entdeckung.

20.04.2005 22:57:40
Carsten

Aha, es geht also doch, endlich ein deutscher Krimi-Autor, der spannend und realitätsnahe Fälle schildert. Gut und schnell zu lesen, dank des lebendigen Stils des Autors....so weit so gut...nachdem ich mit \'Letaler Dosis\' nun den dritten Franz in chronologischer Folge ihrer Enstehung gelesen habe, muss ich zunächst sagen, dass sich alle drei Bücher einer gewissen Ähnlichkeit der Fälle nicht erwehren können (i.e. Kindesmissbrauch und Misshandlung, frühe Aufdeckung des Täters, Tatzeitraum immer Sommer etc.) Auch, dass Julia Durant eigentlich Mangelerscheinungen aufgrund einseitiger Ernährung-so lebt sie doch scheinbar ausschliesslich von Dosenbier, Salamibroten und Zigaretten-davongetragen haben müsste und trotz schwüler Hitze allabendlich badet um dann in Unterwäsche durchs Zimmer zu laufen, hat der Leser langsam begriffen. Statt dieser Längen wünschte ich mir doch mehr detaillierte Charakterdarstellungen und Präzisionen bei der Untersuchung der Tatorte...trotzdem,alles in allem faire 75° von mir!

01.07.2004 10:02:58
Lothar Gorgus

Der Krimi "Letale Dosis" ist wirklich ein spitzen Krimi.Habe auch "Das achte Opfer","Tot eines Lehrs"und"Der Finger Gottes"gelesen und muss sagen,alles wirklich spitzen Romane.Man bekommt Lust zum weiter Lesen.Klasse Autor aus Deutschland.

04.06.2004 23:27:48
hunnybaer2001

Was soll ich sagen... ich finde bisher die Bücher von Andreas Franz mega spannend, alleine schon deshalb, weil ich in Frankfurt lebe und die Orte die er beschreibt alle kenne.
Einen Kritik Punkt hätte ich doch anzubringen.
Die Goldstein-Siedlung wird immer als ein Getto beschrieben, in dem keiner wirklich gerne leben möchte. Jetzt möchte ich doch gerne mal die Fahen hoch halten, und sagen wenn man sich nicht immer nur mit dem Heisenrath beschäftigen würde, dann würde man auch wissen das es eines der grünsten Vororte von Frankfurt ist und es sich dort in den Siedlungshäuschen, die in denn 50iger Jahren entstanden sind, wunderbar leben läßt. Aber um wieder auf die Krimis zurück zu kommen, sie sind super packend und haben mich schon die eine oder andere schlaflose Nacht gekostet. Mein Fazit : " Weiter so" und
"Muss man gelsen haben".

24.05.2004 11:21:04
Cassandra

Wie auch bei "jung,blond,tot" eine guter Plot der durch den amateurhaften Schribstil gnadenlos kaputt gemacht wurde.
In diesem Buch war die Anhäufung von "Schlitz-Augen" noch eindrucksvoller als bei jbt. Eins weiß ich, wenn ich nochmal in einem Buch mit "zu schlitzen verengten Augen lese" bekomme ich einen Anfall.
Ich wollte dem Autor noch eine Chance geben, da ich dachte mit mehr Erfahrung wird es wohl besser werden, aber das war nichts. Mein endgültig letztes Buch von Herrn Franz.

14.05.2004 21:19:10
Bea

Das ist jetzt mein drittes Buch von Andreas Franz, denn ich lese sie, wie hier die Reihenfolge vorgeschlagen wird. Ich fand es einfach nur spannend. Schön, dass ich diesen tollen Autor über die Krimi-Couch gefunden habe! Er beschert mir immer wieder spannendste Stunden und auch durchlesene Nächte! Bin schon auf das nächste *der Jäger* gespannt. lg Bea

20.04.2004 10:33:28
alexander

kirche und heuchelei, irgendwie kommt einem das bekannt vor. dazu geschickt konstruierte morde mit "herrlichen" giften. klasse!

14.04.2004 09:05:32
Kerstin

Hier wird mit Gift gemordet und das Millieu einer Sekte näher durchleuchtet - besonders gut gefällt mir, dass auch die Kommissarin mal persönlich betroffen wird, was kaum in Krimis vorkommt