Der Raub

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • New York: HarperCollins, 2014, Titel: 'The Heist', Originalsprache
  • Hamburg: HarperCollins, 2015, Seiten: 514, Übersetzt: Wulf Bergner

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Der israelische Geheimagent und Restaurator Gabriel Allon bessert gerade ein Altarbild in Venedig aus, als die italienische Polizei seine Hilfe verlangt: Ein krimineller Kunstsammler wurde brutal in seiner Villa am Comer See ermordet. Ausgerechnet Gabriels langjähriger Weggefährte Julian Isherwood gilt als Hauptverdächtiger. Um die Unschuld des Kunsthändlers zu beweisen, muss Allon den wahren Täter aufspüren. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Europa bis in den Nahen Osten. Dabei stößt er auf ein mörderisches Komplott von gigantischem Ausmaß – und kommt dem berühmtesten gestohlenen Gemälde der Welt auf die Spur …

Der Raub

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Letzte Kommentare:
06.06.2017 09:58:07
leseratte1310

Restaurator Gabriel Allon, der auch für den israelischen Geheimdienst arbeitet, ist gerade damit beschäftigt, ein Altarbild zu restaurieren, als die italienische Polizei um seine Unterstützung bittet. In einer Villa am Comer See wurde ein krimineller Kunstsammler ermordet und ausgerechnet Gabriels Freund Julian Isherwood wird verdächtigt. Also muss Gabriel dringend den wahren Täter finden. Obwohl er lieber für seine schwangere Frau da sein möchte, macht er sich auf die Jagd quer durch Europa bis in den Nahen Osten – nichtsahnend welche Ausmaße sich hinter der Sache ergeben. Seine Gegner sind gefährlich, auch für Gabriel.
Dies ist bereits der vierzehnte Band mit dem Agenten Gabriel Allon. Ich habe aber erst ein Buch dieser Reihe gelesen, doch man kommt sehr gut in die Geschichte hinein.
Das Buch liest sich leicht und angenehm, auch wenn es eine ganze Menge Personen gibt, die es auseinander zu halten gilt. Die Handlung ist spannend und man ist von Anfang an gefesselt von dieser Geschichte. Auch aktuelle Themen, wie das Syrien-Problem, werden nicht ausgespart.
Gabriel ist ein sympathischer Mensch, der viele Talente besitzt. Dabei darf er als Agent aber auch nicht zimperlich sein, denn sonst könnte er seine Aufgaben nicht erfolgreich erledigen.
Ich liebe Agententhriller und bin auch von diesem wieder gefesselt worden. Es geht tempo- und actionreich zu mit vielen Wendungen, so dass die Spannung immer da ist.
Es ist ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller.

05.04.2016 20:36:27
anyways

Julien Isherwood, Kunsthändler der sich auf Altmeister spezialisiert hat, hat leichte finanzielle Probleme mit seiner Galerie. Schon seit einiger Zeit bedrängt in der dicke, feiste und einfach unsympathische und skrupellose Kunsthändler Oliver Dimbleby, das Julien ihm seine Galerie verkauft. Aber dieser weigert sich standhaft. Bei einem erneuten Treffen in Juliens Lieblingskneipe engagiert ihn Oliver als Kunstberater für einen Engländer der in Italien lebt. Julien reist dorthin nur um festzustellen dass der Engländer eines gewaltsamen Todes starb. Daraufhin befindet er sich sehr schnell in der Hand von General Ferrari, dem Leiter Kunstdezernates der italienischen Gendarmerie. General Ferrari nimmt unverzüglich Kontakt zu Gabriel Allon auf, da dieser mit Julien befreundet ist, erhofft sich der Ermittler eine, wenn auch erzwungene, Zusammenarbeit mit dem jetzigen Restaurator und ehemaligen israelischen Geheimdienstoffizier und Berufskillers. Der Ermittler verlangt von Gabriel, das dieser ein längst verschollenes Meisterwerk Caravaggios wiederfindet, im Gegenzug würde er den Unglücksraben Julien wieder freilassen. Doch Gabriel ist nicht sehr erfreut das sich seine Lebensumstände ein weiteres Mal ändern, und das obwohl seine Frau schwanger ist und bald entbindet. Für seinen Freund würde er jedoch einiges riskieren.
Gabriel nimmt sich eine Auszeit von seinem aktuellen Projekt, der Restauration von Veroneses „Thronende Muttergottes und Kind mit Heiligen“ in der Kirche San Sebastiano in Venedig. Er besucht die Villa des ermordeten Engländers und muss kurze Zeit später feststellen, dass dieser im Besitz von Meisterwerken ist, die teilweise schon seit Jahrzehnten als verschollen gelten. Doch diese Werke waren nicht leicht zu finden, da sie übermalt wurden. Nur als Restaurator hat Gabriel einen Blick dafür. Doch für wen versteckte der Tote diese Gemälde?

Daniel Silva hat mit „Raub“ wieder einen absolut detaillierten Thriller über die Kunstwelt und deren Schattenseiten abgeliefert. Die Liebe zum Detail, hier ausgedrückt in der umfänglichen Beschreibung der Restauration alter Meisterwerke, die Herstellung einer Kopie des berühmten Malers van Goghs und das ereignisreiche Lebens des italienischen Künstlers Caravaggio. Hier merkt man dem Autor seine Hingabe sehr an. An sich vielleicht eher spröde anmutende Abschnitte erfüllt er mit Leben und Begeisterung. Diese ersten Seiten habe ich sehr gerne gelesen. Dann allerdings wird Silva politisch, denn er verwebt diesen Teil seines Thrillers mit den aktuellen Ereignissen im Nahen Osten. Hier ganz speziell mit Syrien und da kann ich mit der Meinung des Autors, so gerne ich ihn auch sonst lese, nicht mitgehen. Seine Beschreibung der Herrschaft Assads mag ich im speziellen gar nicht widersprechen. Doch der Konflikt der dort unten herrscht wird durch Silva nur im gängigen westlichen Medienstil präsentiert. Das ist mir zu Eindimensional. Der in der westlichen Welt als „arabischen Frühling“ bezeichnete Konflikt, zeigt tatsächlich einen Machtkampf zwischen vielen religiösen Haupt- und Untergruppen in den verschiedensten Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens auf. Es gibt dort keine friedliche Revolution, sondern einen blutigen und brutalen Krieg um die Vormachtstellung einer der vielen religiösen Gruppen. Dabei übertrumpfen sich alle scheinbar in ihren abscheulich ausgeführten Kampfhandlungen. Dies einem einzigen Diktator anzuhängen ist zu einfach und beschreibt nicht annähernd die Situation. Deswegen bin ich diesmal nicht ganz so überzeugt von Silvas neuem Thriller, zwischenzeitlich fand ich die eigentliche Handlung spielte nur eine banale und untergeordnete Rolle. Sie war für Silva anscheinend nicht das erste Ziel sondern eher sein politischer Standpunkt zum Konflikt. Ich wollte allerdings einen spannenden Thriller lesen und bin deshalb enttäuscht.

10.11.2015 12:28:16
annelein

Es hat noch kein Buch aus der Allen-Reihe gegeben, dass wir nicht verschlungen hätten!
Die Stories sind nicht immer glaubhaft, aber die Art, wie Silva schreibt und Spannung aufbauen kann, ist schon super!
Wir sind jetzt schon traurig,wenn Allen seinen Dienst aufgeben muss.
Was uns auch gefällt sind die Bezüge zum wahren Mossad und z. B. der Eichmann-Entführung.
Wir hoffen, dass noch einige Bücher kommen!