Wohin die Gier dich treibt

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • New York: William Morrow, 2014, Titel: 'Murder 101', Seiten: 374, Originalsprache
  • München: btb, 2016, Seiten: 416, Übersetzt: Frauke Brodd

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Nach 30 Jahren in L.A. will Detective Peter Decker die Zeit bis zur Pensionierung etwas ruhiger angehen lassen. Aus diesem Grund ziehen er und seine Frau Rina Lazarus nach Greenbury in der Nähe von New York. Bis auf ein paar Führerscheinkontrollen bei betrunkenen Studenten passiert in dem kleinen College-Städtchen kaum etwas – und Decker langweilt sich. Als aus einer Familiengruft wertvolle Artefakte entwendet und gegen Fälschungen ersetzt werden, beginnt Decker voller Elan zu ermitteln und stößt im Umfeld der Kunstakademie auf einen Kunstfälscherring – dann wird die Leiche einer verdächtigen Studentin aufgefunden …

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Letzte Kommentare:
31.03.2016 19:39:47
Edith Sprunck

Alles beginnt mit einem relativ geringfügigen Kunstraub, der zwei Morde nach sich zieht und Lebensgefahr für die Ermittler mit sich bringt. Während der Ermittlungen taucht man ein in die Welt von Antiquitäten, Kunst (insbesondere Glaskunst), Kunstgeschichte, Geschichte allgemein, Kunstraub und diesbezügliche politische Verwicklungen. Kenner der Decker/Lazarus-Serie dürften jedoch zumindest genauso fasziniert sein von der Entwicklung Pete Deckers und seiner Familie sowie seinen neuen Arbeitskollegen. Decker arbeitet nicht mehr beim LAPD sondern in einem bedeutend kleineren Distrikt und entsprechend mit anderen Kollegen. Sein Partner ist ein mehr als unerfahrener junger Polizist, der altersmäßig sein Enkel sein könnte. Er heißt Tyler McAdams, kommt aus wohlhabenden Verhältnissen und wurde nur wegen der Beziehungen seines Vaters im Polizeidienst übernommen. Decker bezeichnet ihn für sich selbst nur als den "Bengel" und redet ihn in Anspielung auf seinen Bildungsweg nur mit "Harvard" an. Für Tyler hingegen ist Decker der "alte Herr". Ein großer Teil der Handlung besteht aus Dialogen zwischen diesem ungleichen Paar. Diese Gespräche zwischen dem anfangs arroganten, aufmüpfigen Schnösel und dem erfahrenen Ermittler Pete Decker haben einen besonderen Reiz. Sie dienen zum Teil als Transportmittel für Rückblenden auf relevante Geschehnisse aus früheren Folgen, auch zum Kennenlernen der Entwicklungsgeschichte des Bengels und natürlich der Aufklärung des Falles. Die Dialoge sind oft untermauert mit einem feinen hintergründigen Humor, und manchmal sind sie sogar fast schon rührend. Der oft an einen Spätpubertierenden erinnernde Bengel wächst einem dabei zunehmend ans Herz. Die Beziehung zwischen ihm und Decker wird zunehmend tragfähig, woran Deckers Frau Rina keinen geringen Anteil hat. Der Bengel trägt zudem durch seine Intelligenz und seinen wachen Verstand tatkräftig zur Aufklärung des Falles bei. Aber auch Deckers Frau Rina ist maßgeblich daran beteiligt.
Für mich lebt dieser Krimi durch die menschliche Darstellung der Ermittler und ihrer eigenen Geschichte. Die Krimihandlung war für mich unterhaltsames Beiwerk. Dies mag daran liegen, dass ich die Serie von Anfang an chronologisch gelesen habe und so bei jedem neuen Band in erster Linie mental zu Besuch bei der jüdischen Familie Decker/Lazarus bin, um mich dort über die neuesten Fälle zu informieren. Es war ein spannender Besuch.