Böses Erwachen

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 1999, Seiten: 446
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 446
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 446
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 446

Couch-Wertung:

67°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

5 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
1 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:94.142857142857
V:6
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":1,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":1,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":5}
Peter Kümmel
Alles andere als ein böses Erwachen

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

Sie sind mittlerweile schon richtig gute alte Bekannte geworden: Superintendant Duncan Kincaid von New Scotland Yard und seine engste Mitarbeiterin und mittlerweise auch Lebensgefährtin Sergeant Gemma James.

"Böses Erwachen" ist der sechste der Kriminalserie von Deborah Crombie. Dies ist nun das dritte Buch der Reihe, das ich gelesen habe, und ich erkenne von Buch zu Buch eine Steigerung. Mittlerweile kristallisiert sich da ein gewisses durchgängiges Konzept der Autorin heraus. Parallel zu einem aktuellen Fall der Gegenwart wird in kursiver Schrift eine Begebenheit aus der Vergangenheit geschildert. Nach und nach werden dann die Zusammenhänge zwischen beiden Ereignissen aufgezeigt.

Die Begebenheit aus der Vergangenheit beginnt in London im September 1939: Zu Kriegsbeginn wird der kleine Lewis Finch aus dem East End aufs Land evakuiert. Dort lernt er nicht nur die Freuden des Landlebens kennen, sondern auch die Leidenschaft der ersten Liebe.

In der Gegenwart wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Diese wird als Annabelle Hammond identifiziert, die Millionenerbin eines großen Tee-Imperiums. Was ist passiert, nachdem sie am Vorabend ihres Todes nach einem Streit eine Zusammenkunft bei ihrer Schwester plötzlich verlassen hat?

Irgendwie ist es auffällig, dass man Deborah Crombie immer 5 Verdächtige aufzählen kann. In diesem Fall sind dies:

Reginald Mortimer, der Verlobte der Toten. Hatte er einen Streit mit ihr?

- Lewis Finch, eine Größe in der Baubranche, der Junge aus der Vorgeschichte. Hatte er ein Verhältnis mit Annabelle?

- Gordon Finch, Straßenmusiker, der Sohn von Lewis Finch. Er sah sie als letzter lebend. Auch er könnte ein Verhältnis mit der Toten gehabt haben.

- Teresa Robbins, Annabelles engste Mitarbeiterin, die vermutlich nach ihrem Tod die Firmenleitung übernehmen wird.

- Martin Lowell, der Ex-Mann von Annabelles Schwester, auch er profitiert gewissermaßen vom Testament.

Es werden für jeden der Verdächtigen Motive konstruiert und teilweise wieder verworfen, doch wer schon mehrere Romane von Deborah Crombie gelesen hat, dem wird klar, dass erst, wenn das Geheimnis der Vorgeschichte gelöst ist, auch der Täter gefunden werden kann. Und trotz der vielen fiktiven Lösungsmöglickeiten des Falles ist die Auflösung wieder völlig anders.

Mit fast schon zuvielen Handlungssträngen beginnt das Buch. Für manchen vielleicht etwas zu verwirrend. Doch die Zusammenhänge klären sich recht schnell. Schwer zu beurteilen für mich, ob jemand, der den Vorgängerband nicht gelesen hat, sich in die Geschichte von Duncan Kincaids Sohn hineinfindet. Da wäre eine etwas genauere Zusammenfassung der Ereignisse doch sinvoll gewesen.

Die privaten Probleme der beiden Ermittler sind natürlich auch wieder zentrales Thema des Romans und für Serienleser sicher genauso spannend wie der eigentliche Fall.

Böses Erwachen

Böses Erwachen

Deine Meinung zu »Böses Erwachen«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
03.01.2016 14:01:41
kjz

Leider einer der ödesten Krimis, die ich bisher gelesen habe. Über hunderte von Seiten wird nur gelabert, gelabert, gelabert. Die Handlung tritt praktisch auf der Stelle, kaum eine Fortentwicklung. Unterbrochen wird dies durch Rückblenden in die Zeit des zweiten Weltkrieges. Und letztendlich stellt sich heraus, dass sich der Mord auch nur aus dieser Zeit heraus erklärt. Dafür aber muss man sich durch hunderte Seiten belangloses Gerede in der Gegenwart kämpfen. So blieb die Spannung bis zum Schluß für mich auf dem absoluten Nullpunkt. Leider ein Krimi zum Abgewöhnen.

22.02.2015 21:59:52
Lizzilein

Einer meiner Lieblingsbände aus der Deborah-Crombie-Reihe! Neben der persönlichen Geschichte der Ermittler wird der Londoner Stadtteil "Isle of Dogs" und seine Entwicklung thematisiert, außerdem die Kinder-Land-Verschickung im zweiten Weltkrieg und der Teehandel - und egal, welches Thema die Autorin anschneidet, alles ist interessant geschrieben und irgendwie "von Bedeutung" - ganz großartig!

18.06.2009 16:06:59
sabrina13582

Wiedereinmal ein tolles und spannendes Buch von Deborah Crombie. Wie sie die Schauplätze beschreibt ist einmalig, manches Mal hatte ich das Gefühl mitten in den Docklands auf der Isle of Dogs zu sein. Die Charaktere sind wie von ihr schon gewohnt sehr schön und ausführlich beschrieben. Und das Rätselraten wer denn jetzt der Mörder ist war schon ganz schön nervenaufreibend. Allerdings find ich das Tatmotiv nicht allzu gut gewählt, da es für mich nicht hunderprozentig nach zu voll ziehen ist. Auch die sonst von mir mit Spannung erwartete Weiterführung der Geschichte zwischen Kincaid und James, hat mich etwas enttäuscht, da es dort nicht wirklich voran ging. Aber ansonsten ist das Buch echt toll geschrieben und man kann es nur weiterempfehlen.

31.05.2008 18:17:16
sue82

Der 6te Fall um Kincaid und James war spannend und sehr gut beschrieben. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart ist großartig. Auf jedenfall immer wieder ein Genuss.

15.04.2008 12:21:42
CharlyDD

Seit dem letzten Fall von Kincaid und James bin ich eindeutig ein großer Fan von den englischen Krimis geworden.

Der 6. Fall war wieder ein wahrer Lesegenuss. Die Protagonisten entwickeln sich stets weiter und man ist versucht sofort den nächsten Band zur Hand zu nehmen.

Ganz besonders fasziniert bin ich von dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, auch wenn es diesmal dadurch sehr einfach ist dem Mörder schnell auf die Schliche zu kommen.

04.12.2006 19:31:23
Gian-Luca

In diesem buch ferlaufen wieder zwei handlungsstränge (vergangenheit,gegenwart)nebeneinander.Das buch ist gut geschrieben auch Kincaids "bezihung"zu Kit (der mir sehr gefällt)wierd wieder mehr beschrieben.Aber der fall kommt nicht zu kurz.

18.07.2005 17:58:46
Elke

Das erste Buch, dass ich von Frau Crombie gelesen habe und das war einen Volltreffer. Das "Puzzle" von Erlebnisse in der Vergangenheit zu den in der Gegenwart, die psychologie der Personagen und die Geschichte Londons sind einfach super dargestellt. Ich war sehr angenehm überrascht und habe mir sofort alle Bücher von Frau Crombie geholt. Die Ersten 2 sind zwar Unterhaltsam, aber können noch nicht an dieses Buch tippen. Es wird aber immer besser und man will immer mehr von Kincaid und James erfahren.

29.04.2004 12:25:28
Michaela Müller

Ich bin ein total London Fan, weshalb ich mich vor langer Zeit für dieses Buch entschieden habe. Für alle, die London kennen und es lieben, sich während dem Lesen in bekannten oder unbekannten Gegenden Londons wieder zu finden, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Leider haben mich in abnehmendem Masse alle anderen folgenden Geschichten (die ich gelesen habe) der Autorin entäuscht. Dies keineswegs aus dem Grund, dass der Plot nicht mehr in London angesiedet ist, sondern weil die Figuren den Leser nicht an sich heranlassen und die Spannung nicht recht aufkommen mag. Bereits nach wenigen Seite konnte ich mich nicht mehr auf die nächsten Schritte und Überraschungen freuen, sondern wollte einfach nur noch wissen, wer es denn nun war und aus welchem Motiv gemordet wurde.