Das Echo aller Furcht

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • New York: G.P. Putnam’s Sons, 1991, Titel: 'The sum of all fears', Seiten: 798, Originalsprache
  • München: Blanvalet, 1992, Seiten: 765, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Goldmann, 1994, Seiten: 765, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Goldmann, 2002, Titel: 'Der Anschlag', Seiten: 765, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Goldmann, 2006, Seiten: 765, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Heyne, 2013, Seiten: 763

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

2 x 91°-100°
3 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
3 x 1°-10°
B:58.444444444444
V:8
W:{"1":3,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":1,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":1,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":2,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":1,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}

Der Kalte Krieg scheint Vergangenheit, die Weltmächte verhandeln im Zeichen der Kooperation und setzen auf eine friedliche Zukunft. Doch hinter den Kulissen tickt eine gefährliche Zeitbombe, und ein seltsamer Bombenfund genügt, um einen weltumspannenden tödlichen Konflikt zu entfachen. Jack Ryan, Amerikas Geheimdienstmann für Top-Secret-Fälle, muss einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Zeit gewinnen &

Das Echo aller Furcht

Das Echo aller Furcht

Deine Meinung zu »Das Echo aller Furcht«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
04.07.2020 15:51:58
Plusundminus

Ich habe den Roman im 5-Jahresabstand nun schon 3x gelesen und bin immer wieder fasziniert. Sowohl die politischen als auch die militärischen Elemente sind spannend und erschreckend realistisch aufbereitet. Der Roman ist mit dem Film nur oberflächlich vergleichbar. Der (ansonsten übrigends hervorragende) Film dampft den Originalplot fürchterlich ein und übergeht die Feinheiten. Zudem operiert er mit anderen Gegnerkostellationen. Der Roman ist einer der besten von Clancy.

11.07.2013 22:43:13
Eglfinger

Klappentext:

Die Weltmächte verhandeln im Zeichen der Kooperation und setzen auf eine friedliche Zukunft. Doch hinter den Kulissen in Ost und West tickt eine gefährliche Zeitbombe, und die Abwehrsysteme der Großmächte drohen von den politischen Ereignissen überrollt zu werden. Da entdeckt ein Bauer im syrischen Teil der Golanhöhen eine alte Fliegerbombe aus dem Sechs-Tage-Krieg, einen Blindgänger. Er verkauft ihn an einen Waffenhändler, sich nicht weiter darum sorgend, warum die Bombe nach all den Jahren noch Wärme ausstrahlt – und gibt damit unberechenbaren Terroristen eine tödliche atomare Waffe in die Hand. Angesichts der äußerst realen Bedrohung übernehmen in der Politik die längst totgeglaubten „Falken“ wieder das Ruder, und ein neues Kapitel des Kalten Krieges beginnt. Für Jack Ryan, Amerikas Geheimagent für Top Secret-Fälle, ein nahezu aussichtsloser Wettlauf mit der Zeit. Was wird siegen: Vernunft oder blinder Vernichtungswahn?

Inhalt:

Im Oktober 1978 wird bei einem israelischen Angriff auf den Golanhöhen ein israelischer Kampfjet beschossen. Unter dem Flügel trägt er eine nicht scharfgemachte Atomwaffe. Als der Kampfjet abstürzt, fliegt die Atomwaffe weg und landet fast unbeschädigt etwas weiter vom abgestürzten Jet auf dem Acker eines Bauern. Die Israelis können sie nicht finden und bergen und verheimlichen das Ganze.
Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der Kalte Krieg beendet ist, entwickeln die Amerikaner einen Plan um den Nahost-Konflikt für immer beizulegen und erreichen ihr Ziel. Der Weltfrieden scheint so nah, wie noch nie zu sein. Genau zu diesem Zeitpunkt wird die havarierte Bombe geborgen und ein Waffenhändler kauft sie dem Bauern ab. Als die Käufer entdecken, dass es sich um eine Atomwaffe handelt, sieht Kati, ein seit langem verfolgter Terrorist, seine Chance, die Einigkeit zwischen den USA und der Sowjetunion zu zerstören und hofft, so den Nahost-Konflikt wieder aufleben zu lassen. Dazu möchte er aus dem Material eine funktionsfähige Atombombe bauen und diese in den USA hochgehen zu lassen, in der Hoffnung, dass die USA einen Vergeltungsschlag gegen die Sowjetunion führen. Mit einem Nebenschaukriegsplatz möchte er dafür sorgen, dass die USA zu keinem anderen Entschluss kommen können, als dass es sich um einen Erstschlag der Sowjetunion handelt.
Unglücklicherweise erhält die CIA während der Vorbereitungszeit Informationen eines langjährigen Spions aus der Sowjetunion, die dazu führen, dass die Amerikaner denken, der sowjetische Präsident steht kurz davor vom Militär geputscht zu werden. Auch erlangen sie Kenntnis davon, dass die Sowjets ihre Abrüstungsvereinbarungen zeitlich nicht einhalten und nicht mehr alle Atomwaffen sich im Verfügungsbereich des sowjetischen Präsidenten befinden.
Zudem wird Ryan, auf Initiative der Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, von allen Seiten torpediert, bis ihm auch der Präsident kein Vertrauen mehr schenkt. Ryan beschließt sein Amt in spätestens 2 Monaten aufzugeben.
Die Situation scheint hoffnungslos verfahren und es liegt an Ryan, die Welt vor einem Atomkrieg zu bewahren.

Der Autor:

Thomas Leo Clancy Jr. (* 12. April 1947 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der unter dem Namen Tom Clancy schreibt und besonders für seine Politthriller bekannt ist.
Clancy ist zudem Mitbesitzer eines Baseballteams, der Baltimore Orioles.
Thomas Leo Clancy Jr. wurde in Baltimore, Maryland geboren. Er besuchte die Loyola Blakefield Highschool in Towson, Maryland und schloss diese 1965 ab. Nach der Highschool wollte er zum Militär, fiel aber bei der Augenuntersuchung für das Reserve Officer Training Corps durch. Bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, leitete er einige Zeit lang eine unabhängige Versicherungsagentur, die dann von einer Gruppe von Investoren aufgekauft wurde. Clancy heiratete 1969 seine erste Frau Wanda. Die Ehe wurde 1999 geschieden. 1993 schloss er sich einer Investorengruppe an, die die Baseball-Mannschaft Baltimore Orioles kauften. 1998 wollte er außerdem die Minnesota Vikings kaufen, dieses scheiterte jedoch an der Kaufsumme.
Am 26. Juni 1999 heiratete er die Journalistin Alexandra Marie Llewellyn, die er 1997 kennenlernte. Alexandra ist die Tochter von J. Bruce Llewellyn, einem reichen amerikanischen Geschäftsmann, der Clancy mit dem ehemaligen US-Außenminister Colin Powell bekannt machte. (Quelle: wikipedia.de)

Meine Meinung:

Zu Beginn zeigt Clancy auf, dass es scheinbar sehr einfach ist, den Nahost-Konflikt zu lösen. Schade, dass die Realität ganz anders ist.
Gleichzeitig zeigt er in Verbindung mit seinem Nachwort auf, wie unheimlich einfach es ist, eine Atombombe zu bauen. Während der Entstehung des Buches, 1991, konnte man schon alle Informationen dazu in Büchereien erlangen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie einfach es mit Hilfe des Internets sein muss. Die große Herausforderung ist die Besorgung der Materialien und die Präzision, die benötigt wird, um solche eine Waffe zu bauen. Vielleicht ist es wirklich nur eine Frage der Zeit, bis so eine Waffe den falschen Leuten in die Hände fällt? Erschreckend ist auch die Tatsache, dass, als das Buch geschrieben wurde, es bis dahin noch nie zu einem Terrorangriff auf dem Gebiet der USA kam. Zehn Jahre später war es dann soweit.
Clancy, gibt wie immer, hervorragende Einblicke in die Welt der Geheimdienstarbeit und wie Politik funktioniert. Er zeigt dabei auch auf, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann, die katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen können. Ich fand es äußerst spannend zu sehen, wie sich Kleinigkeiten auswirken können. Dies ist vor Allem dem Autor dadurch zu verdanken, dass er es schafft, die komplexen und vielen Handlungsstränge zusammenzuführen. Trotz der 760 Seiten mit extrem kleiner Schrift, verliert man nie den Überblick.
Jetzt soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass es sich hier um ein reines Sachbuch handelt. Ganz im Gegenteil. Auch die handelnden Personen werden vom Autor so beschrieben, dass man mit ihnen mitfühlen und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. Und obwohl der Roman bereits 22 Jahre alt ist, hat er nichts von seiner Aktualität verloren und man bekommt schon ein sehr mulmiges Gefühl beim Lesen. Ich kann nur hoffen, dass das beschriebene Szenario nicht irgendwann so oder so ähnlich Wirklichkeit wird.
Der Roman wurde auch mit Ben Affleck als Jack Ryan unter dem Titel „Der Anschlag“ verfilmt. Wer jetzt das Buch nicht mehr lesen will, weil er meint, durch den Film den Inhalt schon zu kennen, dem kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen. Der Film weicht in so vielen sachlichen und persönlichen Teilen vom Buch ab, dass man es schon fast nicht mehr Verfilmung nennen kann.

26.07.2011 10:11:58
Pela

Also ich würde es mal nicht so drastisch ausdrücken, wie mein Vorkommentator. Dennoch meine auch ich: Die ersten Dreiviertel des Buches kann man sich getrost sparen: Ewige Dialoge und viel zu viele Amerikanismen (Baseball und die merkwürdige Sicht der USA auf etwa Deutschland). Und mir fehlt ziemlich der ordentliche Schuss "Literature engageé", der Wunsch des Autors, den Leser zum Nachdenken zu bewegen. Das können John Le Carré oder Eric Ambler ganz anders!
Doch dann knallt es richtig, und das zumindest kann wiederum Clancy gut. Auch wenn ich mich bei Sätzen wie "Der US-Soldat sah verletzte Personen aus dem russischen brennenden Schützenpanzer klettern. Eine Garbe aus seinem automatischen Sturmgewehr regelte das" besorgt die Frage stelle, welche Zielgruppe der Verlag wohl im Auge haben mag. Und aus versierter Quelle kann ich sagen: Weder würden zwei Staatschef in einer Krise so emotionsgeladen über das Rote Telefon kommunizieren, wie in diesem Roman. Noch würde es eine derartige Eskalation auf politischer und militärischer Ebene auf diese Weise überhaupt geben. Selbst angesichts eines Ereignisses wie dem in Denver. Dazu gibt - und gab es zur Zeit der Ersterscheinung des Romans - genugen Schutzmechanismen.
So bleibt "Das Echo aller Furcht" also vor allem eines: Ein schwerfälliger, sehr amerikanisierter, radikal-konservativer Militärthriller! Schade um die vetrödelte Zeit!

12.04.2011 13:17:00
Bücherwurm

kacke! keine Spannung, schlechte Ausdrucksweise. warum was soll das mit
den 300 wörtern. ich habe meine meinung doch schon in den ersten drei stichworten preisgegeben. Das Buch ist in keinster Weise empfehlenswert. So ein Buch hat die Welt nicht gebraucht und wird es nie brauchen! Ehrlich, sowas ist nur Zeitverschwendung.

Film & Kino
Knives Out

Bestsellerautor Harlan Thrombey feiert mit seiner Großfamilie, der Haushälterin und seiner jungen, hochgeschätzten Pflegerin Marta Cabrera, seinen fünfundachtzigsten Geburtstag im eigenen luxuriösen Herrschaftshaus. Jeder der anwesenden Verwandten bekommt an diesem Abend eine gut gemeinte, aber existentiell bedrohliche Abfuhr mit auf den Weg. Der Beginn einer unruhigen Nacht, an deren Ende der Hausherr tot aufgefunden wird. Titel-Motiv: © MRC II Distribution Company L.P.

zur Film-Kritik