Der Schattenkrieg

Erschienen: Januar 1990

Bibliographische Angaben

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 1989, Titel: 'Clear and present danger', Seiten: 656, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1990, Titel: 'Das Kartell', Seiten: 607, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Goldmann, 1993, Seiten: 607, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Heyne, 2001, Seiten: 711, Übersetzt: Hardo Wichmann
  • München: Heyne, 2013, Seiten: 711

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Letzte Kommentare:
16.02.2019 17:07:56
Knarfy

Die Beschreibung stimmt nicht, Jack weiss von nichts. Er wird nachher die verantwortlichen zur Rede stellen

07.01.2017 01:58:47
Ringelsocke und Hässlon

Ein Epos der die Lage unserer heutigen Zeit im völlig richtigen und glaubwürdigen und glaubhaftem und erkennbaren und verständlichem Maße in jeder Hinsicht sich selbst erkennen uns erfassen sowie erkennen lässt und seine ganze Genialität in einem Satz zu äußern in der Lage ist, welcher die unglaubliche Genialität dieser Epoche zum Ausdruck zu bringen vermag.

Der BP liebe Dich für immer.

03.01.2015 21:51:05
Reginald

Es grenzt schon manchmal ans Groteske, mit welcher Hartnäckigkeit Autoren behaupten, die Wirklichkeit abzubilden.
Tom Clancy macht da keine Ausnahme. Die nervigen Hinweise darauf, was manche Menschen durch Fernsehen von Krimis für die Wirklichkeit halten würden und wie sehr sich dieses Bild von der (seiner beschriebenen) Wirklichkeit unterscheiden würde kann ich manchmal nur noch als lächerlich und aufdringlich empfinden.

Dazu kommt, dass der Übersetzer wohl wenig Ahnung von Technik und vor allem IT hat: Wordprocessor wird mit Wort Prozessor anstatt mit Textverarbeitungsprogramm übersetzt. An anderer Stelle wird ein Stück Programmcode evakuiert - anstatt evaluiert.

Beim Hörbuch besonders störend ist, dass man als Hörer keine Orientierung darüber erhält, wo der nächste Absatz stattfindet. Dialoge werden ohne "Punkt und Komma" einfach durchgehend vorgelesen und ich musste des öfteren zurückspulen um mich orientieren zu können. Das hätte man beim Umsetzen als Hörbuch deutlich besser machen können.

Dass man Tom Clancy übertriebenen Amerikanismus vorwirft kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, denn er lässt seine Figuren durchaus Kritik am System üben.
Die Amis sind halt wie sie sind. Dass dort Fahnen in jedem Vorgarten stehen, zumindest in vielen Bereichen des Landes, ist uns hier fremd. Entsprechend fremd ist uns ihre Vaterlandsliebe.
Aber kann man es jemandem wirklich vorwerfen, Mentalitäten abzubilden?

Als angenehm empfinde ich, dass die Geschichte in sich logisch ist. (Wobei ich mich tatsächlich frage, ob die Antennen mobiler Kriegsfunkgeräte tatsächlich so schwächlich sind, dass sie beim Durchstreifen von Dickicht unbemerkt abbrechen können - das scheint mir eher unwahrscheinlich.)

Die eigentliche Drogenproblematik kommt meiner Ansicht nach etwas zur kurz. Warum bauen Bauern Drogen an? Welche Opfer bringen sie - als die eigentlichen Leidtragenden? Hier bleibt der Autor bei aller sonstigen Detailbeschreibungen eher oberflächlich.

Trotz aller "Mäkeleien" hat mir der Roman dennoch ganz gut gefallen.

30.12.2014 17:24:40
Reginald

Bin Hörbuchhörer
Man wird am Anfang gleich in eine laufende Geschichte reingeworfen. Jeder scheint Bescheid zu wissen, nur der Hörer darf wieder mal nichts erfahren.
Diese Versteckspielchen der Autoren scheinen eine Modeerscheinung zu sein.
Daher vielen Dank für die Übersicht hier.
Vielleicht schaffe ich es damit, mich irgendwie ins Hörbuch einzufädeln.

10.08.2013 05:27:21
Klaus Christ

Dieses Buch habe ich vor langer Zeit - damaliger Titel: "Das Kartell" gelesen, und ich kann mich "Eglfingers" Bewertung anschließen: Gute Spannungsliteratur, mal abgesehen vom ätzenden unkritischen Patriotismus der amercian heroes. Nicht annähernd so schlecht wie der neue Erguss "Gegen alle Feinde", von dem ich nur abraten kann!

03.07.2013 20:03:20
Eglfinger

Klappentext:

Geheimdienstmann Jack Ryan erfährt, dass kolumbianische Drogenbosse drei hochrangige Amerikaner getötet haben. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wir haben genug von eurer Jagd auf uns, lasst uns in Ruhe. Doch diesmal sind die selbstherrlichen Kartellchefs zu weit gegangen. Auf diese Herausforderung hin setzen die Amerikaner Geheimagenten in Kolumbien ein, und zu Hause bereiten sich modernst ausgerüstete Spezialisten auf den Kampf vor. Doch zuerst muss Ryan herausfinden, wer der eigentliche Feind ist und wie weit man bei diesem Einsatz gehen darf. Lange Zeit weiß er nicht, welche Gefahr die größere ist: jene, die die USA von außen, oder jene, die sie im Inneren bedroht.

Inhalt:

Die amerikanische Küstenwache klärt auf einem Schiff in der Karibik einen Mord an einem Geschäftsmann und seiner Familie auf. Es stellt sich heraus, dass der Geschäftsmann für ein kolumbianisches Drogenkartell Geld gewaschen hat und deshalb sterben musste. In den folgenden Ermittlungen werden 700 Mio. Dollar weltweit beschlagnahmt. Der im Wahlkampf befindliche US-Präsident will mit einem Krieg gegen die Drogen Punkte in der Bevölkerung sammeln und ordnete eine verdeckte Operation an. Von dieser Operation wissen nur der Sicherheitsberater Cutter, der CIA-Direktor Moore und der stellvertretende CIA-Direktor für Operationen Ritter etwas. Jack Ryan erfährt nichts, obwohl er gerade erst zum provisorischen stellvertretenden CIA-Direktor für Informationen ernannt wurde, da sein Chef Admiral Greer im Sterben liegt. Die Operation sieht vor, dass Flugzeuge zum Drogentransport abgefangen werden sollen und dass kleine Einheiten speziell ausgebildeter Soldaten Flugplätze überwachen und Herstellungsstandorte der Drogenkartelle vernichten. Nachdem der FBI-Direktor bei einem Besuch in Kolumbien während eines Attentats ermordet wird, erhält John Clark freie Hand. Er steuert eine laserzielsuchende Bombe auf ein Haus, in dem sich mehrere Kartellbarone befinden. Dabei sterben aber leider auch mehrere Zivilisten. Der Sicherheitsberater des Kartells, Cortez, entkommt knapp dem Attentat und findet heraus, dass die Bombe von den Amerikanern stammt. Als eine zweite Bombe weitere Kartellmitglieder tötet, nutzt er dies aus und streut Informationen so, dass es aussieht, als wäre es ein Krieg innerhalb des Kartells um selbst innerhalb des Kartells ganz nach oben zu kommen. Des Weiteren schickt er ein Fax an den Sicherheitsberater des Präsidenten Cutter und handelt mit diesem einen Deal aus, der für beide Seiten gewinnbringend ist. Cutter nutzt dieses Angebot um die verdeckten Operationen zu beenden, wie es ihm der Präsident befohlen hat, nachdem er vom Tod mehrere Zivilisten erfahren hat. Dabei kappt er alle Kommunikationswege, der in Kolumbien operierenden Einheiten und lässt sie auf sich alleine gestellt. So hofft er die Operationen beenden zu können, ohne dass am Ende noch Zeugen übrig bleiben. Doch John Clark und Jack Ryan kommen dahinter und setzen alles daran, die Soldaten rauszuholen.

Der Autor:

Thomas Leo Clancy Jr. (* 12. April 1947 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der unter dem Namen Tom Clancy schreibt und besonders für seine Politthriller bekannt ist.
Clancy ist zudem Mitbesitzer eines Baseballteams, der Baltimore Orioles.
Thomas Leo Clancy Jr. wurde in Baltimore, Maryland geboren. Er besuchte die Loyola Blakefield Highschool in Towson, Maryland und schloss diese 1965 ab. Nach der Highschool wollte er zum Militär, fiel aber bei der Augenuntersuchung für das Reserve Officer Training Corps durch. Bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, leitete er einige Zeit lang eine unabhängige Versicherungsagentur, die dann von einer Gruppe von Investoren aufgekauft wurde. Clancy heiratete 1969 seine erste Frau Wanda. Die Ehe wurde 1999 geschieden. 1993 schloss er sich einer Investorengruppe an, die die Baseball-Mannschaft Baltimore Orioles kauften. 1998 wollte er außerdem die Minnesota Vikings kaufen, dieses scheiterte jedoch an der Kaufsumme.
Am 26. Juni 1999 heiratete er die Journalistin Alexandra Marie Llewellyn, die er 1997 kennenlernte. Alexandra ist die Tochter von J. Bruce Llewellyn, einem reichen amerikanischen Geschäftsmann, der Clancy mit dem ehemaligen US-Außenminister Colin Powell bekannt machte. (Quelle: wikipedia.de)

Meine Meinung:

Es ist, vom Auftreten der Personen John Clark und Jack Ryan gesehen, das chronologisch sechste Buch. Zum ersten Mal treffen Clark und Ryan physisch aufeinander.
Es geht in diesem Buch von Tom Clancy um die Bedrohung durch Drogen für die USA und ausnahmsweise mal nicht um die Sowjetunion. Im Gegensatz zur realen Iran-Contra-Affäre wird hier die CIA ausnahmslos so dargestellt, als wolle sie wirklich etwas gegen die Drogen tun. In der Wirklichkeit sah es damals, als das Buch vor knapp 30 Jahren entstand, so aus, dass die CIA vom nicaraguanischen Drogenschmuggel in die USA wusste, es aber duldete, weil die damaligen Rebellen mit dem Erlös des Schmuggels Waffen kaufte, um gegen die linksgerichtete Regierung vorzugehen, die den USA ein Dorn im Auge war. Diese Art von Billigung wird in diesem Thriller nur kurz angedeutet, als der Sicherheitsberater des US-Präsidenten auf eigene Faust einen Vertrag mit dem vielleicht zukünftigen Kartellboss abschließt, der vorsieht, dass der Drogenschmuggel um die Hälfte reduziert wird und im Gegenzug die US-Regierung die verdeckten Operationen beendet. Es ist halt mal wieder ein typischer Clancy, der die USA im besten Licht erscheinen lässt. Trotzdem liest sich der Thriller auf seinen knapp über 700 Seiten sehr flüssig. Dies gelingt dem Autor, da er die verschiedenen Handlungsorte immer wieder zeitnah erscheinen lässt, so dass man trotz der vielen Personen nie durcheinander kommt. Die Beschreibungen der Szenen fühlen sich so realistisch an, dass man meint, man stehe als Beobachter immer nah am Geschehen, so nah, dass man schon beinahe meint, man könne die Gewehrkugeln regelrecht fühlen, wie sie an einem knapp vorbeifliegen. Wenn man von der etwas einseitigen patriotischen Sicht hinwegsieht, ist es ein empfehlenswertes Buch, was auch nach knapp 30 Jahren nicht viel von seiner Aktualität verloren hat.

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