Die dunkle Wahrheit des Mondes

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: BLT, 2008, Seiten: 271
  • Palermo: Sellerio, 2005, Titel: 'La luna di carta', Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007, Seiten: 4, Übersetzt: Gerd Wameling

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Wer war Angelo Pardo? Ein harmloser Angestellter? Ein fürsorglicher Bruder? Ein leidenschaftlicher Liebhaber? Commissario Montalbano sieht sich mit einem rätselhaften Mordfall konfrontiert: Man hatte Pardo, von einem Stirnschuss getötet, in obszöner Position in seiner Wohnung aufgefunden. Alles deutet auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hin, denn Frauen, das wird Montalbano schnell klar, gab es genügend in Pardos Leben. Seine Schwester zum Beispiel, die ätherische Michela, mit der ihn offensichtlich ein inniges Verhältnis verband, oder die schöne Elena, eine der letzten Geliebten Pardos. Doch auch wenn die beiden Frauen alles daran setzen, Montalbano die Sinne zu verwirren, verliert Montalbano nie den Blick für all jene unscheinbar wirkenden Details, die ihn schließlich einer folgenreichen Tragödie auf die Spur kommen lassen ...

Die dunkle Wahrheit des Mondes

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Letzte Kommentare:
18.01.2018 18:12:24
trafik

Die Krimiserie um den sympatischen Kommissar geht weiter. Auch in diesem Buch versteht Andrea Camilleri es wiedereinen Kultkrimi zu schreiben. Herausragend ist die sehr geglückte Beschreibung seiner Hauptfigur.
Aber auch der Fall punktet die meiste Zeit bei mir. Gut gelungenes Buch. Freue mich schon auf den nächsten in dieser Reihe.

08.10.2011 20:34:23
Anja S.

Ich muss mich den vorherigen Rezensenten anschliessen: die Übersetzung ist echt furchtbar, ich habe meine Lieblingsfigur Catarella nicht mehr wieder erkannt!!!
Davon abgesehen ist dieses Buch ein sehr spannender, gut gemachter Roman von Herrn Camilleri, der mich aber nicht so angesprochen hat wie zB "Das kalte Lächeln des Meeres", welches ich aufgehoben habe. Ich habe dieses Buch gern gelesen, dann aber der Gäste-Bibliothek des Hotels vermacht, in dem wir Urlaub machten.

28.06.2010 23:20:54
paulchen

Die Commissario Montalbano Romane von Andrea Camilleri gehören zu meinen absoluten Lieblingskrimis, richtig derber Humor und ein sympathischer Commissario mit einigen Gelüsten und Schwächen. Doch hier dachte ich, dank dem Übersetzer Moshe Khan, dieses Buch wurde von einem anderen Schriftsteller geschrieben.

08.06.2009 14:50:04
violetta

An sich war der neue Camilleri schon wieder ein Lesevergnügen, doch war dieses deutlich und durch die Bank geschmälert durch den neuen Übersetzer. Insbesondere ist die Sprache teilweise ordinärer als auch sind subtile und humorvolle Feinheiten leider weitgehend verlorengegangen. Ich nehme nicht an, daß der Autor seinen Stil so drastisch geändert hat. Ansonsten ist der Roman sehr lesenswert, vergnüglich und spannend.

28.10.2008 10:00:50
Dirk Kattwinkel

Ich finde, dass ist einer der besten Camillerie Romane mit Commisario Montalbano. Spannend bis zur letzten Zeile und wie immer amüsant. Kritisieren muss ich wie auch schon Leser Reinhard Rehner den neuen Übersetzer. Einige Passagen zum Beispiel mit Catarella sind nicht mehr amüsant, sondern schlcijt dumm (Passierwache usw.). Aber ansonsten sehr lesenwert.

20.10.2008 17:25:00
Reinhard Rehner

Auf diesen Roman hatte ich mich schon lange gefreut: die deutschen Übersetzungen hinken leider immer mehr den Originalen hinterher, sodass ich in meiner Verzweiflung inzwischen die Originale lese, sobald sie erscheinen. Und das Original dieses Buches, "La luna di carta", ist einer meiner Favoriten. Umsomehr bin ich nun, da ich den deutschen Band in der Hand halte, etwas enttäuscht. Leider hat der Verlag diesmal nicht die gewohnte Übersetzerin, Christiane von Bechtolsheim, verpflichtet, sondern Moshe Khan. Der Wechsel tut der Reihe nicht gut. Herr Khan hat sich inzwischen wohl auch zu sehr auf die historischen Romane Camilleris spezialisiert, sodass ihm einige stilistische Ausrutscher passieren. Aber ein Catarella, der Montalbano mit "Euer Gnaden" anspricht, darf meines Erachtens dem inzwischen doch etwas verwöhnten deutschen Leser nicht zugemutet werden.
Davon abgesehen: absolut lesenswert!