Das Spiel des Patriarchen

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Palermo: Sellerio, 2000, Titel: 'La Gita a Tindari', Seiten: 291, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2001, Seiten: 315, Übersetzt: Christiane von Bechtolsheim
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2002, Seiten: 317

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Selbst im sizilianischen Vigàta hat der Fortschritt Einzug gehalten. Das gesamte Kommissariat ist im Computer-Fieber, nur Montalbano lässt sich nicht anstecken und baut auf seine Fähigkeit, die Zeichen zu entziffern. So gelingt es ihm schließlich, drei brutale Verbrechen aufzuklären. Denn nur er durchschaut die Regeln des Spiels, das hier gespielt wird.

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Das Spiel des Patriarchen

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Letzte Kommentare:
06.11.2015 14:14:48
waltraud

Ich hab leider nicht verstanden, warum das Ehepaar Griffo sterben musste. Haben die Ihre Organe "verkauft" und deshalb die monatliche "Rente" bekommen? Wer hat sie umgebracht? Nene ? Irgendwie ist der Schluss ein wenig husch-pfusch ... Schade. Ich nehme mir den nächsten Band zur Hand und hoffe auf ein spannendes und auch lustiges Leseerlebnis.

26.10.2014 18:50:50
G. Kargus

Ich habe alle Montalbano von Camilleri gelesen. es gibt keinen Schriftsteller der besser seine Figur beschreiben kann und diese auch im Buch zum Leben erweckt. Wie immer ist auch dieser Krimi ein Genuss - kann man nur empfehlen. Alles wird lebendig - auch Vigata. Bitte auch alle anderen Bücher über Commissario Montalbano lesen.

22.02.2013 16:33:05
Peter

Camilleri zeigt auch hier wieder Herz und Erzählkunst. Herz, wenn er Montalbanos Gemütsverfassung in den verschiedenen Stadien der Ermittlungen darstellt. Diese reicht von purer Lebensfreude, etwa am Essen, bis zu tiefer Depression angesichts der Scheußlichkeit des Verbrechens. Hier wird sichtbar, dass Camilleri ein gereifter Mensch ist, der über das Leben nachdenkt. Die Erzählkunst zeigt sich, wenn er logisch eine Geschichte entwickelt, die ins Milieu der Opfer und der Ermittler passt.Motive und Arbeitsweise der Mafia sind oft und genau von Krimiautoren und Journalisten beschrieben worden. Deshalb kann Camileri sich hier mit Skizzierungen begnügen.Ein großartiges Buch

26.09.2007 21:35:37
guido

zunächst:
camilleri erzählt die story flüssig und alle protagonisten sind in topform, doch dann geschieht gegen ende das unvermeidliche - die story ist einfach leererzählt und der patriarch ist so fern und unerreichbar wie die liebe zu livia...

ich mag die montalbano-reihe. camilleri macht es kurz, macht es prägnant und langweilt nicht. die figuren sind schlüssig, man leidet mit und versteht, was in der südländischen seele vorgeht, was das leben ausmacht und wo es von jemand einfach beendet werden soll oder musste, weil etwas nicht richtig verstanden wurde...

der mord als mittel der unfähigkeit, schwäche einzugestehen. camilleri macht das anschaulich und zeigt, wie schön das leben sein kann, ohne sich zu versündigen.

es gibt einfache, unglaubliche sätze bei c. zu entdecken. kenner wissen, welche ich meine. darum lieben die leute montalbano, persönlich selbst.

21.03.2007 21:40:40
Swen Piper

Der fünfte Fall für Montalbano ist der bisher schwächste. Der Ausflug ins Mafiamilieu missrät, vieles bleibt nebulös, undurchsichtig, zum Teil auch einfach wenig glaubhaft. Keine Enttäuschung, aber deutlich schwächer als Fall 1 bis 4. 74°

09.06.2005 16:23:41
Anja S.

na, hier scheint jemand dieses Buch pushen zu wollen, da 41 hohe Bewertungen und nur ein einziger Kommentar nicht richtig zusammen gehen...
Es ist trotzdem ein ziemlich gutes Buch mit Montalbano, meiner Meinung nach nicht sein bestes Buch (fuer mich bleibt das "Der Hund aus Terracotta"), aber es lohnt sich durchaus, auch dieses hier zu lesen.
ja, Montalbano und der Olivenbaum, das ist echt zu Herzen gehend!!!

24.05.2004 18:03:17
Elke

Bisher der beste Montalbano! Montalbano macht fast süchtig. Ein wunderbarer Roman mit vielen Highlights und fast keinen Kritikpunkten. Die immer wieder auftretenden Hauptpersonen um Montalbano werden einem immer vertrauter und jeder auf seine Art liebenwürdig. Atmosphärisch ist das Buch äußerst gelungen und Montalbanos "Freundschaft" mit einem Olivenbaum ist weltklasse. Wenn es etwas zu kritisieren gäbe, ist es der Schluß, der doch etwas zu kurz kommt. Da hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet.