Kalt erwischt

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin’s Press, 2006, Titel: 'Twelve Sharp', Seiten: 310, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2008, Seiten: 303, Übersetzt: Thomas Stegers
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 303

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Stephanie Plum ist vom Leben überfordert. Nicht nur, dass sie wieder einmal erfolglos hinter ein paar Gaunern her ist, um diese zu ihrem Gerichtstermin zu bringen: Sie wird außerdem von einer bewaffneten jungen Frau verfolgt, die behauptet, mit Carlos Manoso verheiratet zu sein, besser bekannt als "Ranger". Stephanie hat an dieser Geschichte so ihre Zweifel, doch sie scheint tatsächlich zu stimmen. Als der erste Mord geschieht, wird aus einer absurden Angelegenheit allerdings blutiger Ernst. Zusammen mit Ranger versucht Stephanie herauszufinden, was es mit der Frau auf sich hat - und warum es plötzlich zwei "Ranger" gibt. Vor allem aber, wo die Tochter des echten Ranger versteckt ist, die von einem Unbekannten entführt wurde. Zwischendurch muss Stephanie noch Grandma Mazur von einer Karriere als Rocksängerin im Madonna-Outfit abhalten, zwei schwulen Bestattungsunternehmern unter die Arme greifen und einem Schuhverkäufer zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen ...

Kalt erwischt

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Letzte Kommentare:
21.08.2012 15:54:32
Nina.Jan

Spoiler:
Diese Rezension enthält KEINE Spoiler!

Titel:
Das Buch trägt den Titel „Kalt erwischt“ (2008). Der Originaltitel lautet „Twelve Sharp“. Das Buch gehört zu einer Reihe von Krimis rund um den Charater Stephanie Plum. Die englischen Bücher tragen jeweils eine fortlaufende Zahl im Titel. Z.B. Seven up, hard eight, to the nines. Auf Deutsch wurde diese witzige Idee natürlich nicht übernommen und die Romane stattdessen mit nichtssagenden Titeln verunstaltet.

Autor:
„Kalt erwischt“ wurde von der Amerikanerin Janet Evanovich geschrieben. Bereits 1995 erschien ihr erster Roman rund um die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Obwohl Janet Evanovich auch andere Bücher schrieb, brachten ihr die Frauenkrimis rund um das chaotische Arbeitsleben von Stephanie Plum die größte Berühmtheit. Inzwischen hat sie über 75 Millionen Bücher verkauft. Es erschienen bereits über zehn Stephanie-Plum-Romane.

Cover:
Das Cover zeigt die Heldin der Romane, Stephanie Plum, als Comic-Figur vor einem bauen Hintergrund. Damit weicht der Roman schon optisch von anderen Krimis ab und zeigt sich hipp und modern.

Zusammenfassung:
Die chaotische Stephanie Plum bekommt in ihrem Leben nichts auf die Reihe. Nachdem sie keine Arbeit finden kann, heuert sie spontan in einem Kopfgeldjäger-Büro an. Dort werden ihr anfangs hauptsächlich die „harmloseren“ Fälle zugeschoben. Sie soll beispielsweise einen steinalten Exhibitionisten ausfindig machen und zum Gericht bringen. Doch kleine Fälle bringen auch nur kleines Geld. Schon bald begegnet Stephanie Plum bei ihrer Arbeit auch richtigen Gangstern und es wird unerwartet gefährlich.

Neben der Arbeit muss sie sich mit ihrer alten, aber immer noch reichlich hyperaktiven Großmutter herumärgern, ihre Affären mit mehreren Männern managen, auf ihren Hamster aufpassen und natürlich immer schick angezogen sein. Um das alles noch zu toppen, wird Stephanie auch noch von einer bewaffneten Frau verfolgt, die behauptet mit Stepahnies Bekannten, Ranger, verheiratet zu sein. Hat Ranger Stephanie angelogen? Was hat es mit seiner entführten Tochter auf sich? Und wieso muss Ranger in den Untergrund abtauchen? Schon bald passiert der erste Mord, der aus der anfangs spaßigen Angelegenheit blutigen Ernst macht.

Kritik:
„Kalt erwischt“ ist ein moderner Krimi für Frauen. Die Hauptperson, Stephanie Plum, ist alles andere als perfekt, sondern eine richtige Chaotin. Mit ihren Macken und ihrem selbstbewussten Auftreten, schleicht sie sich sofort in die Herzen der Leserinnen. In jeder Frau steckt ein bisschen „Stephanie Plum“ und man kann sich wunderbar mit dieser witzigen, lebensfrohen, chaotischen Frau identifizieren. Der Schreibstil des Buches ist angenehm, flott und humorvoll. Es gibt ständig irgendeine Kleinigkeit über die man schmunzeln muss oder bei der man der liebenswerten aber unglaublich tollpatschigen Stephanie am liebsten unter die Arme greifen will.

Die Story ist nicht sonderlich spannend und Fans von rasanten, actionreichen Krimis und Thrillern, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, werden enttäuscht sein. Die Geschichte dümpelt eher so vor sich hin, wird jedoch durch viel Humor und witzige Erzählungen aufgepeppt. Das Buch ist eindeutig für Frauen konzipiert und soll mehr ein humorvoller Frauenroman mit einigen Krimi-Elementen sein, als ein wirklich spannendes Buch. Es passiert zwar ein Mord, ein Kind wird entführt und Stephanie Plum versucht das ganze Chaos irgendwie aufzulösen, doch die typischen Ermittlungen/ die gewohnte Polizeiarbeit findet in diesem Roman nicht statt. Es geht weder um Verschwörungen, noch um Detektive, Mörder oder Polizisten. Die Idee eine energiegeladene, selbstbewusste Frau als Kopfgeldjägerin anheuern zu lassen, ist wirklich witzig und garantiert noch nie dagewesen.

Vor allem für deutsche Leser wird es erst einmal ungewöhnlich sein, dass es in Amerika den Beruf des (bewaffneten) Kopfgeldjägers wirklich offiziell gibt. Diese fahnden nach (Klein-)kriminellen, die bei ihren Gerichtsterminen nicht erschienen sind und kassieren für deren Auffinden eine satte Prämie. Dass es so etwas in einem demokratischen Rechtsstaat überhaupt noch gibt, ist für mich erschreckend, bietet aber interessanten Lesestoff.

Das Buch hat absolut keinen Tiefgang und setzt sich mit keinerlei politischen, sozialen, geschichtlichen oder gesellschaftlichen Themen auseinander. Es ist ein netter, humorvoller Spaß für Zwischendurch aber mehr auch nicht.

„Kalt erwischt“ kombiniert den typischen Frauen-Roman mit einigen wenigen Krimi-Elementen. Wer echte Krimis und Thriller oder etwas mit Tiefgang sucht, ist hier falsch. Stephanie Plum bietet humorvolle, leichte Kost für Zwischendurch.

14.09.2009 22:19:50
Frape

Ich hatte mich allein auf das Krimi-Couch-Thermometer verlassen ... Und wurde selbst kalt erwischt: die Story fängt spät an, fesselt nicht, ist platt und vorhersehbar - genauso wie die Charaktere der Hauptpersonen. Einiges ist schlicht verwirrend, wie z.B. Die Aufzählungen, wer was wann trägt. Was ist ein Tanktop? Und: wen interessiert das? Schließlich nervte auch die überdrehte sprachliche Schnoddrigkeit - Humorvolles fand ich nichts.