Tod einer Verrückten

Erschienen: Januar 1997

Bibliographische Angaben

  • London: Collins, 1988, Titel: 'The Marshal and the Madwoman', Seiten: 216, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1997, Seiten: 315, Übersetzt: Irene Rumler
  • München: audio media, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Frank Engelhardt, Bemerkung: gekürzt

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:86
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":1,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Warum sollte jemand Clementina ermorden wollen, jene liebenswerte Verrückte, die jeder kennt im Florentiner Stadtviertel San Frediano? Wie sie in ihrem abgetragenen Kleid vor sich hin schimpfend immer vor der Bar mit dem Besen herumfuhrwerkte - das war ein allen vertrautes Bild. Erst als Clementina tot ist, wird klar, wie wenig man eigentlich von ihr weiß. Guarnaccia steht ohne einen Hinweis auf ein Tatmotiv da, in der brütenden Augusthitze. Bis er beginnt, Clementinas Vergangenheit zu erkunden, und zu den traumatischen Ereignissen vordringt, die das Leben der alten Frau so nachhaltig beeinflußten ...

Tod einer Verrückten

Tod einer Verrückten

Deine Meinung zu »Tod einer Verrückten«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
15.05.2015 11:17:57
Anfangsverdacht

In erster Linie geht um einen heißen wie unerträglichen August (Sommer) und ein bestimmtes Viertel in Florenz. Dann um die Flut in den sechziger Jahren und die Psychiatrie(reform).
Wie bisher stets mag ich die unaufgeregte und eindringliche Schreibweise der Nabb.
Die Alte, Verrückte ist Eine nicht zum Vergessen.

21.12.2009 07:52:02
detno

Rezi zum Hörbuch " Tod einer Verrückten", gelesen von Frank Engelhardt .

Wer hier Action erleben oder den üblichen Massenmörder bei der Arbeit zuhören möchte, der sollte um dieses Werk einen weiten Bogen schlagen.

Ohne Hektik und mit einer ungewohnten Ruhe, dafür aber äußerst schweisstreibend (es ist August in Florenz) ermittelt Maresciallo Guarnaccia im Fall einer Selbstmörderin. Schnell erkennt er an den Spuren, dass die Frau ermordet und der scheinbare Selbstmord (ihr Kopf steckte im Gasherd) nur vorgetäuscht wurde. Aber welchen Grund gab es für dieses Verbrechen? Die alte Frau war im Wohnviertel als zänkische und keifende, aber trotzdem harmlose Verrückte bekannt.

Viele Einzelgespräche mit den Nachbarn muss der Maresciallo führen, um langsam das Tatmotiv zu erkennen, das weit zurück in der Vergangenheit liegt.

Die Atmosphäre im hochsommerlichen Florenz, das Alltagsleben der einfachen Leute dort im Kiez und die verschiedensten Typen werden detailliert herausgearbeitet.

Die Stimme von Frank Engelhardt ist zudem sehr angenehm und passt genau für dieses "ruhige" Hörbuch.

Ein hervorragender Krimi der leisen Art.

Klasse, 91°

11.06.2004 19:21:53
samuel

Eines der besten Bücher von Magdalen Nabb überhaupt. Neben den üblichen wunderbaren Beschreibungen von Florenz und der Florentiner führt Magdalen Nabb den Leser diesmal auch in das dunkle Geschichtskapitel der italienischen Irrenhäusern (manicomi), die nach einem neuen Gesetzesentwurf in den 1970er Jahren geschlossen werden mussten. Die Italiener selbst reden nur ungerne darüber, zu schlimm ist das, was dort geschehen ist.
Ausserdem erklärt Nabb auch, wie die früheren Bekannten mit der Verrückten nichts mehr zu tun haben wollten, als diese nach den grossen Überschwemmungen von 1967und dem Verlust ihrer Familienangehörigen plötzlich in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden musste - auch das eine sehr italienische Realität.