Ritual

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • New York: Warner, 2003, Titel: 'Still Life with Crows', Seiten: 435, Originalsprache
  • München: Droemer, 2004, Seiten: 622, Übersetzt: Klaus Fröba
  • München: Knaur, 2006, Seiten: 622
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Thomas Piper

Couch-Wertung:

60°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91°-100°
2 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:86.333333333333
V:2
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":1,"84":0,"85":1,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":1,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Michael Drewniok
Im Mais-Meer lauert der Teufel!

Buch-Rezension von Michael Drewniok Okt 2004

Medicine Creek, Cry County, ist ein sterbendes Städtchen im US-Staat Kansas. Hier lebt man mehr schlecht als recht von der Landwirtschaft. Riesige Maisfelder prägen das Bild; sie werden von großen Konzernen betrieben, während immer mehr örtliche Farmer aufgeben müssen.

Deshalb ist auch das eher fragwürdige Angebot einer Universität, ein Versuchsfeld mit genmanipuliertem Mais anzulegen, sehr willkommen, denn Geld und Arbeitsplätze winken. Dass es gute Gründe geben könnte, wieso die im Sold der Pharmaindustrie stehenden Forscher sich in einem möglichst entlegenen Winkel ansiedeln möchten, reden sich die verzweifelten Bürger schön.

Noch ist die Entscheidung für Medicine Creek nicht gefallen. Zwischenfälle sind daher höchst unwillkommen. Sheriff Dent Hazen, der energische, aber etwas denkfaule Sheriff, soll sie gefälligst verhindern oder vertuschen. Doch das gelingt nicht mit dem grausigen Mord, der auch überregional für Aufruhr sorgt: In einem Maisfeld findet man aufgebahrt zwischen toten Krähen die grässlich verstümmelte Leiche einer Frau.

Morden Geisterindianer oder Außerirdische?

Die mysteriösen, geradezu übernatürlich anmutenden Umstände der Untat locken den mit Spuk und Serienmord vertrauten FBI-Agenten Pendergast nach Medicine Creek. Der eigenwillige Mann schafft sich mit seiner Ankündigung weiterer Morde keine Freunde. Leider behält er Recht. Die nächsten Leichen sehen sogar noch schlimmer aus.

Spuren weisen zurück in die Vergangenheit. 1865 haben wütende Cheyenne-Indianer die berüchtigten Marodeure der "Fünfundvierziger"-Bande bei Medicine Creek überfallen und abgeschlachtet. Kehren sie oder ihre Opfer aus dem Jenseits zurück? Oder landen nachts Außerirdische in den Maisfeldern, um mit den Erdmenschen zu "experimentieren"?

Sheriff Hazen verdächtigt eher Neider, die den Genforschern Medicine Creek verleiden wollen. Er stellt Pendergast kalt und verfolgt lieber Mörder von dieser Welt. Unabhängig voneinander richten der Sheriff und der FBI-Agent ihre Augen auf Kraus’ Kavernen, ein gewaltiges Höhlensystem, das sich unter der Erde wer weiß wohin erstreckt. Sie behalten beide Recht, was aber unkommentiert bleibt, als unter Tage ein Kampf auf Leben & Tod entbrennt ...

Bestseller wird, was der Leser schon kennt ...

Wobei die eigentliche Erklärung dem Rätsel von Medicine Creek wieder einmal nicht gewachsen ist. Sie soll angeblich überraschen, worauf man als Leser freilich lieber nicht wetten sollte, da "Ritual" zwar jederzeit spannend, aber niemals verblüffend ist.

Die schier endlosen Maisfelder des Mittleren US-Westens haben seit jeher etwas Magisches und Unheimliches an sich. Der nüchterne Betrachter sieht nur öde Pflanzungen, aber der Romantiker fühlt sich verloren und beengt zwischen den übermannshohen, raschelnden, stickig riechenden Stauden, in deren Schutz sich unerfreuliche Besucher unbemerkt anschleichen können. Stephen King siedelte die Menschen opfernden"Kinder des Zorns" im Mais an, M. Night Shyamalan ließ in "Signs" die Außerirdischen dort landen, zuletzt sprang Jason Vorhees mit seiner Machete aus dem Mais, um eine Horde haltloser Teenager niederzumetzeln ("Freddy vs. Jason").

Das Offensichtliche ist stets eine falsche Fährte

Von oben betrachtet wirken diese Maiswälder wie ein Meer, unter dessen Oberfläche sich allerlei verbergen kann. Preston/Child bedienen sich zusätzlich, aber wenig innovativ der Historie, die in Kansas vergleichsweise unspektakulär ablief. Man blickt allerdings auf die Indianerkriege zurück - keine ruhmreiche Episode, aber eine, die in vielen Köpfen präsent ist und die sich in einen Gruselplot einbauen lässt.

Zur Abwechslung sind es nicht die Indianer, die hingeschlachtet wurden und als rächende Geister zurückkehren. Politisch korrekt hat es einst weiße Strolche erwischt, die ihr wüstes Ende wohl verdient hatten. Ob sie es sind, die Medicine Creek heimsuchen, soll hier nicht verraten werden.

Ohnehin gehen die Verfasser auf Nummer Sicher. Die Rache aus der Vergangenheit wird mit möglichen Drohungen aus dem All konterkariert. Berühmt (und berüchtigt) sind die Kornkreise geworden, mit denen die Besucher vom Planeten Schizophrenia VI ihren Kumpanen signalisieren, dass hier auf der Erde reiche Beute lockt, die man erschrecken, in ihre Fliegenden Untertassen entführen und schwängern kann. (Bordfunk scheint in fremden Welten unbekannt zu sein.) Deshalb könnten es auch gar nicht spukige, doch deshalb nicht weniger unheimliche Gestalten sein, die des Nachts durch die Feldfurchen stolpern. (Wieso sie dabei wie eine Kuh brüllen, fällt aber nicht nur dem überschlauen Pendergast ziemlich früh ein, sondern auch dem Leser, wie man den Verfassern leider vorwerfen muss.)

Klischeestadt mit doppeltem Boden

Medicine Creek ist eine überschaubare Kulisse: ein Flecken mit 150 Einwohnern, umgeben von Maisdschungeln. Weiterhin gibt’s eine alte Begräbnisstätte und eine Höhle, so dass es nicht schwer fällt zu raten, wo sich denn das Grauen verbirgt. Nur die Anwohner sind wie es sich gehört mit Blind- und Blödheit geschlagen. Um dem Finale die gebührende Bildgewalt zu verleihen, bricht selbstverständlich das schlimmste Unwetter des Jahrhunderts los. Die Auflistung weiterer Grusel-Bausteine sei den Lesern hier erspart, aber sie seien versichert: Preston/Child graben sie alle aus!

Spannend ist das Garn dennoch, das unser Verfasserduo hier spinnt. Preston und Child sind Profis darin, die immer identischen Module ihrer Spannungsgeschichten neu zu arrangieren. Wirklich spannend i. S. von überraschend ist das nie aber es liest sich angenehm und selten langweilig. Um zu diesem günstigen Urteil zu kommen, muss man freilich die Erkenntnis verdrängen, dass "Ritual” über weite Strecken nichts als ein 1 : 1-Remake von "Relic” ist, dem ersten und weiterhin besten Werk von Preston/Child.

Rein gar nichts mit der Medicine Creek-Handlung haben diverse Kapitel zu tun, die in New York und in den Gewölben des Kuriositätenkabinetts spielen, das Schauplatz des Preston/Child-Thrillers "The Cabinet of Curiosities" (2002; dt. "Formula - Tunnel des Grauens") war. Damals waren noch einige Fragen offen geblieben, was vor allem die merkwürdigen familiären Hintergründe und Verwicklungen des Agenten Pendergast in das mörderische Geschehen betraf. Offenbar wollen die Autoren eine Pendergast-Saga entwickeln. Gut und schön, aber die sollte dann integraler Bestandteil der Story und dieser nicht aufgepfropft sein!

Figuren aus Hollywoods Bastelstube

Agent Pendergast soll nach dem Willen seiner geistigen Väter eine ebenso faszinierende wie fremdartige Person (bzw. Persönlichkeit) sein. Dunkel und von Geheimnissen umwittert ist seine Vergangenheit, exzentrisch sein Verhalten. Als Ermittler ist er genial, übersieht keine Spuren, durchschaut Verdächtige auf Anhieb, bricht unentwegt Lanzen für unverstandene Außenseiter der Gesellschaft. Anders ausgedrückt: Pendergast ist eine hundertprozentige Kunstfigur und ein übler und reichlich arroganter Besserwisser, wie er uns aus tausend Hollywood-Blockbustern mehr als bekannt ist.

Seine Schnurren sind zu zahlreich und übertrieben, werden einfach behauptet, statt begründet zu werden; offenbar bleibt dies zukünftigen Bänden der Pendergast-Serie vorbehalten. Auf Biegen und Brechen, aber mit einfachsten Mitteln soll die Hauptfigur "interessant" gemacht werden. Meist geht der Schuss nach hinter los. Wir ertragen Pendergast, aber er ist uns völlig gleichgültig.

Ähnlich durchsichtig ist die Figur der Corrie Swanson angelegt: Sollte "Ritual" dereinst verfilmt werden, benötigt das Drehbuch unbedingt eine Identifikationsfigur für die jüngere Zuschauerschaft, die besonders kopfstark in die Kinos drängt. Also erleben wir eine völlig absurde "Assistentin", die wieder einmal brachial den unverstandenen und (in Maßen) aufmüpfigen Teen mimen muss. Ungewöhnlich ist indessen, dass es außer Corrie keine weibliche Hauptrolle gibt und diese kein "love interest" ist - eine Liebesgeschichte bleibt aus und wird in einer Geschichte dieses Kalibers auch gar nicht vermisst.

Ansonsten tummelt sich niveaugerecht allerlei US-Landvolk im Geschehen. Das angebliche "Salz der Erde" gibt sich rollentypisch bodenständig, fremdenfeindlich, konservativ und drischt mehr markige Sprüche als Mais. Dent Hazen ist der bärbeißige Sheriff par excellence - vierschrötig, engstirnig, aber irgendwie doch tüchtig und sympathisch in seiner selbstgerechten Emsigkeit. Journalisten sind die Pest, Politiker notorisch verlogen, Firmenbosse wirtschaften in die eigenen Taschen; auch hier ist der Leser vor Überraschungen gefeit.

Deine Meinung zu »Ritual«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
30.12.2014 16:12:47
Rivendell

Der Schauplatz Höhle ist - wie fast immer bei Preston/Child - detailreich geschildert. Die Handlung und vor allem das Personal kommt wenig überzeugend daher. Manches ist zu vorhersehbar, manches zu unwahrscheinlich. Es entsteht kein harmonisches Gesamtgefüge. Wenn sich die Pendergast-Serie weiter so entwickelt, hat sie mich demnächst gesehen.

04.09.2010 16:09:13
tassieteufel

Medicine Creek ist eine kleine aussterbende Stadt im Mittleren Westen der USA, die hauptsächlich vom Maisanbau lebt, doch viele kleinere Farmer haben schon aufgegeben und ihr Land an große Agrarkonzerne verkauft. Als in einem Maisfeld die grausam verstümmelte Leiche einer Frau gefunden wird, ruft das Agent Pendergast auf den Plan, denn die Tote wurde in einer Art und Weise drapiert und geschmückt, die an Indianermythen erinnern und tatsächlich geschah in der Nähe vor rund 150 Jahren ein Massker das von aufgebrachten Indianern verübt wurde.
Nach einen spannenden Einstieg entwickelt sich die Geschichte zunächst nur zögerlich, allerdings baut sich nach und nach eine recht unheimliche Atmosphäre auf, als der Mörder wieder
und wieder zuschlägt, doch im Gegensatz zu den bisherigen Büchern der Reihe schneidet Ritual eindeutig schlechter ab, weil hier doch einfach zu viel Potenzial verschenkt wurde.
Die rituell angehauchten Morde werden irgendwie sehr unspekatulär aufgelöst und die Beweggründe rund um den Mörder erschienen mir ehr dünn, dabei hätte daraus durchaus eine tolle
Story werden können, gerade mit dem Hintergrund, das in dem kleinen Ort Medicine Creek genmanipulierter Mais angebaut werden sollte u. viele kleine Farmer von großen Agrarkonzernen
geschluckt wurden, auch hätte man diese gruselige Truthahnschlachterei mit einbinden können, und das ganze Buch über hofft man auch, daß sich die Story in dieser Richtung hin entwickelt, so daß dann die letztendliche Auflösung enttäuscht und auch nicht wirklich überzeugt.
Aber ich will nicht nur nörgeln, gut gefallen hat mir, das Agent Pendergast hier mehr wie ein normaler Mensch rüberkommt und nicht so überheldenhaft wie im Vorgänger, auch die Figuren-
zeichnung hat mir hier besser gefallen als in den Vorgängern, wobei die Charkterdarstellung von Nebenfiguren wohl nie zu den Stärken des Autorenduos gehören wird. Positiv empfand ich auch, das fast gänzlich auf Mysterieelemnte verzichtet wurde.

Fazit: letztendlich verspricht die Story mehr als sie am Ende hält, spannend ist es durchaus, aber nicht ungewöhnlich, läßt sich insgesamt gut lesen, gehört aber nicht zu den besseren Teilen
der Reihe.

31.01.2010 18:28:41
Malu

Naja-
wenn Ritual mein erstes Buch von Douglas Preston/ Lincoln Child gewesen wäre. Ich glaube ich hätte mir keine weiteren Bücher von P.+C. gekauft.
Das Buch ist nicht schlecht aber es gibt weitaus bessere Bände von den beiden.
Zum Schluss wird das Buch dann doch noch richtig spannend.
Aber ich werde auch weiterhim Bücher von Preston/ Child lesen.

11.11.2009 01:48:19
Steff - MS

Ritual ist für mich das erste Buch gewesen was ich von P/C gelesen habe und ich muss sagen, ich hab selten so etwas spannendes gelesen!

Ich habe mir aus diesem Grunde noch "Maniac" besorgt, nach dem ich von einem Freund gehört habe er hat als letztes "Formular" gelesen, (das war aber in dem Laden wo ich war, nicht mehr auf Lager:-( es sei) dass P/C wohl immer sehr spannend schreiben würden...

Wenn "Maniac" genauso spannend und aufreibend, überraschend ist wie "Ritual" werde ich mir zu 100% auch noch andere Bücher von P/C besorgen :-)

Ich bin also mehr, als gespannt ;o)

12.03.2009 15:48:46
Thrillerkiller2009

Ritual war mein erstes Buch von Preston und Child. Ich fand es mega spannend und habe mir auch die anderen Bücher zugelegt. Meiner Meinung nach ist Ritual das beste Buch von P/C.
Von anfang bis zum Ende pure Spannung und Gäsehaut-Faktor hoch 5.
Man muss dieses Buch gelesen haben.
Es ist zwar schon lange her seit ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, aber habe es seitdem bestimmt noch 3 oder 4 mal gelesen.
5 Sterne

17.02.2009 16:06:25
Didischatzi

Ich habe vor ca. einem Monat Ritual ausgelesen und fand das Buch furchtbar spannend...
Bin total begeistert und habe inzwischen auch noch Burn Case und Dark Secret gelesen...

Eine Frage habe ich jedoch: Warum hat der Mörder immer diese muhenden Gerausche von sich gegeben??

Hoffe dass mir die Frage jemand beantworten kann...

27.01.2009 21:49:13
Eine begeisterte P&C Leserin

Ich zähle dieses Buch von den Beiden neben Thunderhead zu den besten die ich je gelesen habe(und ich habe viel gelesen)
Ihr Schreibstil machen die Storys spannender als sie auf den ersten Blick erscheinen.
Thunderhead und Ritual treffen voll meinen Geschmack und ich hoffe ich werde nicht allzulange auf mehr warten müssen.!!!
Preston & Child hört nicht auf zu schreiben!

14.01.2009 20:25:59
Didischatzi

Ritual ist jetzt bereits das 4. Buch der Pendergast Reihe das ich lese, und i muss ehrlich sagen, ich kann nicht mehr aufhören. Ein guter Tipp an alle die noch vorhaben mit der Reihe zu beginnen: Man sollte die Bücher schon in der Reihenfolge lesen wie sie erschienen sind. Es kommen doch einige Wichtige Fakten vor die man braucht um die gesamte Handlung zu verstehen.

Aber ganz kurz eine Frage, die mir hoffentlich jemand beantworten kann. Ich habe aus zeitlichen Mängeln Ritual nicht in einem Stück gelesen, sondern etwa bei Seite 200 eine 1 monatige Pause gemacht. Also, meine Frage: Warum hat Job, der Mörder immer diesen muhenden Ton von sich gegeben?

Ich würde mich sehr freuen wenn mir diese Frage jemand beantworten könnte. Danke schon einmal...

25.08.2008 12:55:15
Schnute

Sehr spannendes Buch, vor allem was mich am meisten freut, wieder mit Pendergast. Allerdings sind Geschichten dieser Art schon sehr oft verfilmt worden, deswegen ist die Geschichte irgendwie nix Neues (obwohl man anfangs schon ein wenig im Dunkeln tappt). Trotzdem für alle Fans ein Muss, da es eben irgendwie zur gesamten Büchergeschichte mit Pendergast gehört. (Wenn man es nicht liest, fehlen einem eben später auch ein paar Figuren die man eben kennen müsste...)

24.07.2008 14:04:07
Annwyn

Ich hab dieses Buch im englischen Original gelesen und musste dabei feststellen, dass in meiner Ausgabe 25 Seiten fehlen (es lebe der Fehldruck!). Allerdings muss ich sagen, dass es mir nicht so viel ausgemacht hat, dass die Seiten fehlen. Irgendwie hat mir hier der Spannungsfaktor ein bisschen gefehlt...die Geschichte lässt sich zu langsam an und die Spannung bleibt auf der Strecke. Die Geschichte und die Ideen dahinter sind gut, aber auch nicht wirklich umwerfend.
Ich hoffe auf einen besseren Start in "Wheel of Darkness" *aus dem Regal hol*

05.04.2008 19:55:51
cengizzz

hmm ich denke da vollkommen anders is jetzt schon mein drittes Pendergast
buch.
HAb es nicht wie bei anderen buchern versucht immer wenn ich freizeit hatte es zu lesen weil es wirklich so spannend war da verging die zeit wie im sande naja und zum schluss war bischen iritierend sich das ganze vorzustellen mit den ganzen tunnel zweigen aber das ende war wiklich sehr gut hätte man nicht erwartet

05.04.2008 19:54:05
cengizzz

hmm ich denke da vollkommen anders is jetzt schon mein drittes Pendergast
buch.
HAb es nicht wie bei anderen buchern versucht immer wenn ich freizeit hatte es zu lesen weil es wirklich so spannend war da verging die zeit wie im sande naja und zum schluss war bischen iritierend sich das ganze vorzustellen mit den ganzen tunnel zweigen aber das ende war wiklich sehr gut hätte man nicht erwartet

03.10.2007 14:07:16
Biene20

Das war mein erstes Buch von der Special Agent Pendergast Reihe und ich war sehr beeindruckt!Habe das Buch wirklich nur zum schlafen und essen aus der Hand gelegt.
Werde mir die andren sechs auch noch kaufen und natürlich so schnell wie möglich lesen!

29.09.2007 18:54:30
Samuel

Das schlechteste Buch um den "Helden" Pendergast. Hat mich doch sehr enttäuscht. Wer Relic, Attic und Formula gelesen hat wird verstehen was ich damit meine. Alles in allem ein gewöhnlicher Krimi!

10.09.2007 15:50:16
Lindi

Fand das Buch sehr gut obwohl Relic und Burn Case meinen Geschmack besser trafen! Trotz allem ein Buch das man nicht so schnell aus der hand legt!
lg lindi

14.02.2007 20:37:00
4ndi

Guter Thriller, der allerdings ein bisschen braucht, bis er vollenz zur Geltung kommt!
Aber ein Buch, in dem Special Agent Pendergast drinn vorkommt, kann einfach nicht schlecht sein ;)!

10.11.2006 14:08:10
Gian-Luca

ein sehr spannender krimi(?) mit Special Agent Pendergast Vom FBI. Nur der Schauplatz hat mir nicht gefallen öde Meisfelder nicht mein fall Aber sonst KLASSE.

27.08.2006 14:59:42
Anka

Ich habe das Buch schon vor längerer Zeit gelesen, und fand es gut, obwohl es wirklich seichter als die anderen war. Aber der "Pendergast-Virus" lässt einen natürlich über sowas wegsehen! :-)

09.06.2006 21:15:56
KJZ

Die Story braucht sehr lange, bis sie erst einmal Fahrt aufnimmt. Die ersten beiden Drittel sind zum großen Teil der Milieuschilderung der amerikanischen Provinz gewidmet, wobei aber kaum ein Klischee ausgelassen wird. Die eigentliche Thriller-Handlung nimmt dann erst das letzte Drittel des Buches ein. Und nach dem viel \'Mystery-Atmosphäre\' aufgebaut wurde, ist der Schluß dann doch eher enttäuschend. Vielleicht schadet es doch der Kreativität, wenn das Autorenduo anscheinend einen Thriller pro Jahr abliefern \'muss\'.

05.04.2006 19:35:05
Sandra Wypich

Also habe jetzt das Ritual gelesen, habe es genossen, ich liebe eben die Pendergast-Reihe.
Trotz allem habe ich nur 75% gegeben, es war schön aber etwas seichter als die anderen.
Obwohl die Beschreibung der Opfer und Tatorte beim essen, nicht gut, bah, nichts für schwache Mägen.

26.02.2006 14:55:02
ElBo

Die Beschreibung der beteiligten Persönlichkeiten fand ich sehr amüsant beschrieben. Man taucht tatsächlich in eine kleine vergessene Stadt, mit skurilen Menschen, ein. Spannung ? Ja, obwohl der letzte Akt doch sehr verwirrend ist (entscheiden Menschen, in Gefahrensituationen, bei so vielen Alarmglocken, tatsächlich, so viel falsch?)
Mit dem Ende konnte man wirklich nicht rechnen, denn ein einziger harmloser Hinweis, kann so eine Schlussfolgerung nicht zulassen.

31.08.2005 11:00:16
Mario

Welch eine Vorfreude auf das Buch! Aber dann: Der Anfang des Buches fand ich eigentlich super! Was mich etwas nervte war der genmanipulierte Mais (hatte man das Thema nicht schon mal in "Mount Dragon"?) und dann die Eigenwerbung zum anderen Buch "Ice Ship". Naja egal, weiter geht´s. Bis zur Auflösung am Schluss war das Buch ganz in Ordnung, aber als eingefleischter "Preston / Child" war ich von dem Schluß mehr als enttäuscht. Schade!

22.12.2004 21:37:36
~DiDaDome~

Der Ort, die Leute, die Umgebung, die für dieses Buch ausgewählt worden sind, haben leider einen klischeehaften Beigeschmack. In einem kleinen abgelegen Dorf, inmitten von Maisfeldern, abegegrenzt von der Außenwelt, leben Menschen, die von der Außenwelt praktisch nichts wissen wollen. Und gerade da passieren diese Morde. Am Anfang ist die Geschichte etwas zäh und langwierig, doch das letzte Drittel packt einen richtig, wenn es um Action und Gänsehaut geht sind die Autoren in ihrem Element. Natürlich ist es nicht mit \'\'Relic\'\' oder \'\'Attic\'\' zu vergleichen, aber sobald es als Taschenbuch angeboten wird ist es absolut zu empfehlen, die 22,90-,€ für die gebundene Ausgabe sollten wirklich nur Fans der Autoren ausgeben, denn man ist sicherlich etwas enttäuscht, wenn man ein Actionspektakel a la Preston/Child erwartet, das sich über das ganze Buch hinwegzieht, aber eher einen mittelprächtigen Thriller erhält.

12.11.2004 14:48:38
Hohmeier

Die Umgebung der Story (kleine armselige Stadt) und die Figuren sind ganz unterhaltsam. Die eigentliche Story wird aber vor allem zum Ende hin immer schwächer...

Das Buch, als gebrauchtes Taschenbuch, ist geeigent für die tägliche Zugfahrt, aber keines, über das man länger als 1 Tag nachdenkt.

Ich habe fast alle Bücher der beiden Autoren gelesen, aber muß leider feststellen, dass das Niveau immer schlechter wird. Schade!