Der Stoß von der Klippe

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Philadelphia: Lippincott, 1939, Titel: 'Lonesome Road', Seiten: 320, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 255, Übersetzt: Elfi Hartenstein

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Rachel Treherne ist eine wohlhabende Frau: Sie verwaltet ein grosses väterliches Erbe. Doch irgendjemand scheint ihr ihren Reichtum nicht zu gönnen, denn plötzlich trachtet man ihr nach dem Leben. Alles beginnt mit einem anonymen Brief, in dem man ihr mitteilt, dass sie sich auf ihren Tod gefasst machen solle. Auf blank gewienerten Treppenstufen stürzt Rachel kurze Zeit später beinahe zu Tode; Louisa, ihr Dienstmädchen, kann sie jedoch noch rechtzeitig warnen. Nur eine Woche später brennen die Vorhänge in ihrem Schlafzimmer lichterloh, und kurz darauf kostet Louisa eine vergiftete Praline, die ganz offensichtlich für Rachel bestimmt war. Natürlich richtet sich Rachels Verdacht auf ihre Verwandten, denn wer sonst würde von ihrem Tod profitieren? Doch von den zahlreichen Familienmitgliedern hätten so viele ein Motiv, dass Rachel bei ihren Verdächtigungen zu keinem Ergebnis kommt. Als sie schliesslich zwei giftige Nattern in ihrem Bett findet, ruft sie in Panik Miss Silver an und bittet sie, sofort nach Whincliff Edge zu kommen. Doch noch bevor Miss Silver im Hause der Trehernes eintrifft, ereilt Rachel ein weiterer Anschlag: jemand versucht sie bei einem ihrer Spaziergänge von den Klippen zu stossen. Rachel findet in letzter Sekunde Halt an einem Busch - doch jetzt ist keine Zeit mehr zu verlieren, und Miss Silver macht sich in altbewährter Manier daran, Rachels Familie auf den Zahn zu fühlen ...

Der Stoß von der Klippe

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Letzte Kommentare:
16.10.2019 15:36:47
tassieteufel

Die reiche Erbin Rachel Treherne wendet sich an Miss Silver, da schon mehrere Anschläge auf ihr Leben verübt wurden. Eine spiegelglatt polierte Treppe, brennende Vorhänge und vergiftete Pralinen legen den Verdacht nahe, dass jemand Rachel umbringen will. Miss Silver reist als Gast getarnt in Rachels Herrenhaus Whincliff Edge um dort deren umfangreiche Familie in Augenschein zu nehmen, die alle mehr oder weniger finanziell von Rachel abhängig sind. Da kommt es zu einem weiteren Anschlag auf Rachel, die jemand an einem nebligen Abend von der Klippe stößt.

In ihrem 2. Fall ist Miss Silver deutlich präsenter als im Vorgänger, doch auch hier agiert sie mehr im Hintergrund und läßt anderen Charakteren den Vortritt.
Hauptfigur ist die reiche Erbin Rachel Treherne, deren gesamte Familie finanziell von ihr abhängig ist. Dies kam durch ein eigenartiges Testament ihres Vaters zustande, der ihr damit eine ungeheure Verantwortung aufhalste. Rachel ist inzwischen Ende 30 und hat es nie geschafft, eine eigene Familie zu gründen, so dass ihre Familienmitglieder sie umschwirren wie Motten das Licht. In dieser Konstellation geschehen nun die Mordanschläge und obwohl Miss Silver ihr den Rat gibt, sich an die Polizei zu wenden, schlägt sie das in den Wind. Verdächtig ist eigentlich jeder in der Familie, doch bei einigen Mitgliedern fällt es Rachel besonders schwer, sie als Täter in Betracht zu ziehen, mag sie sie doch besonders. Und gerade auf diese fällt der größte Verdacht! Hier hat die Autorin es geschickt verstanden, den Leser auf falsche Fährten zu locken und auch wenn einige Hintergründe für heute Verhältnisse recht unglaubwürdig erscheinen, gerade in Bezug auf Cousine Caroline, so ist es für die Zeit um 1938 doch nachvollziehbar und glaubhaft.
Insgesamt hat mir der Krimi wieder sehr gut gefallen, der Fall ist knifflig konstruiert, nach einer Weile hatte ich den wahren Täter dann schon in Verdacht, aber wie er alles eingefädelt hat, das war schon raffiniert! Auch die Figurenzeichnung kann überzeugen, hier gelingt es der Autorin eine Familie in all ihren Facetten gut zu schildern und die einzelnen Charaktere individuell zu gestalten.
Erwähnenswert ist auch das wunderschön gestaltete Cover. Die ganzen Neuauflagen haben den selben sehr ansprechenden Stil, der sofort ins Auge fällt!

FaziT: ein gelungener englischer Landhauskrimi mit sympathischen Figuren und einem kniffligen Krimifall. Miss Silver ist für mich eine wirkliche Entdeckung und ich freue mich auf die nächsten Fälle.

10.02.2009 11:22:48
Rüdiger

Typischer englischer Landhauskrimi - sehr zu empfehlen.
Ich hatte echt den Eindruck einen Krimi von Agatha Christie zu lesen.
Die Hauptpersonen Miss Marple und Miss Silver sind sich sehr ähnlich und könnten ausgetauscht werden, ohne dass man es merkt.
Und das ist durchaus positiv und als Kompliment gemeint.

23.03.2005 14:09:24
crimeseiner

Sehr gelungener englischer Krimi der 30ger Jahre. Keine einzigartigen Handlungsabläufe, aber solide Chraktere. Und Miss Silver gefällt mir doch immer wieder besser als Miss Marple.
Idee ähnelt meiner Meinung nach der des Krimis "Das krumme Haus" von Agatha Christie.

12.10.2004 14:22:44
Daniela

Das Drumherum der teilnehmenden Personen ist eigentlich interessanter als die Handlung, mir hat\'s aber trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - gut gefallen. Nur das Dienstmädchen war mir eine Nummer zu trampelig ergeben.