Eifel-Gold

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • Dortmund: Grafit, 1993, Seiten: 261, Originalsprache
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2007, Seiten: 8, Übersetzt: Jacques Berndorf
  • Dortmund: Grafit, 2014, Seiten: 283, Originalsprache

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Der größte Geldraub in der Geschichte der Republik: 18,6 Millionen sind weg. 'In seinen Eifelkrimis liefert Berndorf stimmige Porträts einer Landschaft und ihrer Bewohner - schlauer Bauern, Dickschädel, Eigenbrötler mit gelegentlich schweijkschen Zügen.' 'Daß die Eifel ein heißes Pflaster ist, kann man, bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerade behaupten. Wenn man allerdings dem neuen Kriminalroman von Jacques Berndorf Glauben schenken darf, dann hat es die hiesige Bevölkerung knüppeldick hinter den Ohren'

"Dass die Eifel ein heißes Pflaster ist, kann man, bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerade behaupten. Wenn man allerdings dem neuen Kriminalroman von Jacques Berndorf Glauben schenken darf, dann hat es die hiesige Bevölkerung knüppeldick hinter den Ohren ..." (Kölner Stadt-Anzeiger)

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16.01.2016 17:04:31
wampy

Buchmeinung zu Jacques Berndorf - Eifel-Gold

„Eifel-Gold“ erschien 1993 als Originalausgabe im grafit Verlag. Es ist der zweite Teil derSerie um den Journalisten Siggi Baumeister.

Klappentext:
„Sagen Sie mal, werter Kollege“, Rodenstock sah auf die Steinplatten des Gartenweges, „fällt Ihnen bei dem Toten nicht etwas auf?“
Marker nickte. „Ja, und es macht mir Angst. Aber sagen Sie mir zuerst, was Ihnen aufgefallen ist.“
„Omerta“, sagte Rodenstock.
„Richtig“, knurrte der BKA-Mann.
„Könnt ihr das mal für den zweiten Bildungsweg erklären?“ bat ich.

Ausgerechnet in der verschlafenen Eifel passiert der größte Geldraub in der Geschichte der Republik. 18,6 Millionen sind weg – und mögliche Täter gibt es genug: RAF, Mafia, Kurden, Russen, Neonazis? Eine harte Nuß für Siggi Baumeister, der auch noch das Verschwinden seiner Katze Krümel aufklären muß.

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Eifelkrimiserie um Siggi Baumeister beginnt unspektakulär. Siggi Baumeister erhält einen anonymen Anruf und als er zeitgleich mit einer Polizeistreife am vermutlichen Tatort eintrefft, finden sie zwei an Bäume gebundene Männer, denen jeweils ein Kartoffelsack übergezogen wurde. Nach kurzer Zeit wird klar, dass ihnen ein Geldtransporter abhanden gekommen ist. Dann ist es mit der Ruhe vorbei – sowohl in der Eifel als auch im privaten Umfeld Baumeisters.
Mir hat dieser Einstieg sehr gut gefallen. Neben den kriminalistischen Entwicklungen sind es vor allem die Schilderungen aus dem direkten Umfeld Baumeisters, die prägend für diesen Krimi sind. So „darf“ Siggi sich um eine alte und etwas verwirrte ältere Frau aus seiner Nachbarschaft kümmern. Diese Szenen sind einfach köstlich. Wie zu erwarten reißen überregionale Behörden den Fall an sich und versagen „natürlich“ auf ganzer Linie. Allein die Allianz aus Baumeister und Rodenstock bringt etwas Licht ins Dunkel. Baumeister spricht mit einigen Beteiligten und der pensionierte Kommissar Rodenstock bringt seine Kontakte und seine Erfahrung ein. Dazu die knorrigen Eifler, die der Autor liebevoll zeichnet. Die Auflösung des Ganzen ist ein Meisterstück.
Die Geschichte ist vorwiegend aus der Sicht Baumeisters geschrieben. Sie ist leicht und flüssig zu lesen. Die Eifler werden als Verlierer der wirtschaftlichen Entwicklung gezeichnet, die sich jedoch nicht unterkriegen lassen. Die Figuren wecken Sympathie, auch wenn sie ihre Ecken und Kanten und auch ihre privaten Probleme haben.
Fazit:
Mir hat dieser zweite Fall für Siggi Baumeister ausnehmend gut gefallen. Er kommt ohne übermäßige Gewaltdarstellungen aus und überzeugt durch die ruhige Vorgehensweise des Journalisten. Er fährt mal hier hin, dann woanders hin und führt seine Gespräche. Dann fährt er heim, informiert sich über die Fortschritte der polizeilichen Ermittlungen, bespricht sich mit Rodenstock, grübelt nach, kümmert sich um die kleinen Probleme der Nachbarn und weiter geht’s. Aktionselemente kommen eher im Umfeld vor, wenn zum Beispiel Löscharbeiten bei einer brennenden Scheune beschrieben werden. Dazu die liebevoll und sympathisch gezeichneten Figuren , die überraschende Auflösung und auch die Tatsache, das Baumeister nicht verprügelt und auch nicht verfolgt und bedroht wird. Dafür gibt es von mir fünf Sterne und 90 von 100 Punkten.

08.01.2015 19:27:45
Remi

Ist schon wahr, dass ein kritischer Blick, die Glaubwürdigkeit schrumpfen lässt. Aber ehrlich gesagt, Logik und Realismus ist eine selten vorkommende Stärke von Krimis. Es ist ein nettes lokal-regional gefärbtes gewaltfreies und athmosphärisch wohltuendes Stück Krimi-Freizeitlektüre. Die "Frauen, die vom Himmel fallen" bechreibt treffend, dass es Berndorf nicht für nötig hält, allen Figuren ein ordentiches Intro zu verpassen. Ich schreibe es der Gemütlchkeit von Autor und Eifel zu.

08.08.2012 13:27:31
siemel

Als Unterhaltung teilweise nicht schlecht, aber das Agieren der Personen ist teilweise schon merkwürdig. Ein Beamter des LLA/BKA wird kaum einen Jounalisten und einen pensionierten Kriminalbeamten in seine Ermittlungen einbeziehen. Glaubwürdiger wäre, wenn die Beiden Protagonisten in der Art von Privatschnüfflern agieren und den Behörden immer einen Schritt voraus wären. Die Handlung ist nicht immer nachvollziehbar und teilweise kommt auch die Logik zu kurz. Für mich ist dieser "Krimi" mehr im Bereich der Märchen für Erwachsene anzusiedeln. Eine nette Unterhaltung bei der man seine Intelligenz nicht allzusehr strapazieren muß.

27.04.2012 20:05:39
Klobelesen

Dann hier auch noch mal:
Michael Preute ist ganz gut, Jacques Berndorf nervt ein wenig in den Eifel-Krimis.
Preute, der Journalist, erzählt gute Kerngeschichten mit urigen Charakteren. Jacques Berndorf hingegen ist Hard Boild für Arme. Man nehme Dashiell Hammet, Raymond Chandler, Mickey Spillane, ein hart gekochtes Ei, eine Kuckucksuhr und etwas gelsenkirchener Barock, gebe eine Karte der Eifel hinzu, das ein oder andere Katzenfell, etwas Wetterbericht, ein Naturkundebuch, in den Mixer, brr, brr, brr, fertig ist ein Berndorf-Krimi. Baumeister und Rodenstock sind schon lange fällig wegen Amtsanmaßung. Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft bezieht sich auf die Dienstgrade Polizei-/Kriminalmeister bis Erster Polizei-/Kriminalhauptkommissar. Dem Rodenstock müsste ich nicht mal meinen Perso zeigen (auch als er noch im Dienst war). Und die Frauen, die vom Himmel fallen...das konnten die Autoren, wo Berndorf abgekupfert hat, besser. Wahrscheinlich hat er nur die Varianten aus Hollywood gesehen, die mit Curry`s Katzenfutter? Die Romane verlaufen anders als die Filme. Und ja, ich habe alle Berndorf gelesen und/oder gehört. Weniger Berndorf, mehr Preute, das wär`s.

17.08.2011 15:36:25
mahomi

Auch nach Jahren noch mein Lieblings-Eifelkrimi.

Das Schönste sind die genauen Beschreibungen der Menschen - als Bauernkind aus der Eifel kann man die einzelnen Personen mit Namen benennen. . und die stundenlang auf der Stelle tuckernden "Bulldogs" klingen noch immer in den Ohren.

Habe am Badesee angefangen, das Buch zu lesen und viele stirnrunzelnde Blicke wegen meines Gekichers geerntet ;-)

M.

25.07.2010 12:49:12
Rohana

Nach wie vor mein Lieblings-Eifelkrimi. Gerade weil das Hauptaugenmerk mal nicht auf Mord und Totschlag sondern auf den Personen, dem Humor, der pfiffigen Planung,... liegt. Ein Buch, bei dem man viel zu schmunzeln und zu lachen hat.
Und wenn man dann noch die Eifel durchstöbert auf den Spuren der Handlung - das macht einfach einen Riesenspaß!
Wer allerdings den klassischen Krimi - Mord, Mördersuche, Aufklärung - erwartet, der wied enttäuscht sein.

04.08.2009 14:13:11
Ralph Conway

Für mich einer der besten Romane der Serie.

Hinreißend! Ich konnte nicht aufhören, bis ich durch war. Und am Wochenende bin ich in die Eifel gefahren, in eine Kneipe gegangen und habe mich an den "Menschen" erfreut.

Okay, wer zahlreiche Morde benötigt, um gefesselt zu sein, kommt hier eindeutig zu kurz.

19.10.2008 10:01:55
krimileser26

Hab mich mal geschenkt bekommen, von einer Freundin aus der Eifel.und anstandshalber gelesen, aber nicht mal fertig. Die Geschichte war ganz nett, aber dann doch nicht so spannend, dass ich unbedingt das Ende wissen wollte. Schade! Vielleicht muss man einfach auch aus der Ecke kommen um so richtig viel Spaß dran zu haben. Aber die Spannung wird dadurch natürlich auch nicht besser.

19.07.2008 23:32:08
WelpeMax

Der zweite Band einer kurzweiligen Serie ( 252 Seiten), doch trotz geringer Seitenzahl ist das Buch lesenswert, denn die Eifelwelt ist eine eigene die der Autor weiter sehr gut und schön beschreibt, auch gefiel mir das die Personenhandlung um Baumeister fortgesetzt wird und der Protagonist mehr Tiefgang bekommt. Er beschreibt die Launen der eigenbrötlerischen Eifler sehr gut und man kann sich voll und ganz in das Geschehen hineinversetzen! Das Buch hat einen wirklich tollen Schluß wie ich finde.

20.06.2008 00:28:40
sonja100

Das Buch fand ich klasse. Endlich mal kein Mord im Mittelpunkt. Und die Lösung des Falles ist einfach einmalig und kann wohl nur in der Eifel stattfinden. Ein Buch zum Entspannen und schmunzeln.

04.03.2008 21:09:54
Hanne Arnold

Meine Schwester hatte in der Eifeil ein Krimi Live mitgemacht ein ganzes wochenende mit meinem Schwager sie sagten das war so schön und Interresant weil die hatten ein Zimmer also mit Übernachtung und Essen also was ich sagen wollte das hatten denen sehr gut gefallen weiter so und meine Schwester hat alle Eifel Bücher sie liest das nicht sie verschlinkt das hihi OK LG Hanne

P.S.Macht weiter so das ist super!

26.12.2007 22:50:50
Alexander Grümmer

Das Buch ist anders als andere Bücher aus der späteren Eifelkrimmi reihe.
Es ist aber auf jedenfall lesenswert. Wie immer sehr spannend auch wenn Diesmal nicht in der Hauptsache um einen Mort geht.

29.08.2007 18:50:33
Luca

Doch auch dieses Buch habe ich gerne gelesen.
Rodenstock und Baumeister sind ein klasse Team,aber als sehr spannend würde ich dieses Buch nun nich bezeichen.

28.12.2006 19:58:58
Swen Piper

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Berndorf`s zweiter Eifel-Krimi führt den Leser wieder in die Welt der verschrobenen und verschlossenen Eifler. Diesmal gilt es für den Journalisten Siggi Baumeister einen Überfall auf einen Geldtransporter aufzuklären. Berndorf\'s Protagonist bringt auf bekannt vergnügliche Weise Licht ins Dunkel, des leider allzu konstruierten Falls.

08.06.2005 14:28:04
Anna Classen

Pfiffig!!! Mir gefällt besonders der Humor, der in Berndorf-Krimis nie zu kurz kommt. Und als Katzenliebhaber mag ich die Begebenheiten sehr, die mich an meine eigenen vierbeinigen Hausgenossen erinnern. Berndorfs Krimis zeichnen sich durch besondere Nähe aus, denn man nimmt an Baumeisters Leben regen Anteil. Und die mitspielenden Personen könnten so oder so ähnlich auch in der Nachbarschaft leben. Den Lokalkolorit weiß ich als Eifelanrheiner besonders zu schätzen, denn es ist mal gerade eine Stunde Autofahrt und man steckt mitten drin im "Land des Verbrechens". Anders als andere Krimiautoren gibt Berndorf seinen Personen sehr realistisch menschliche Züge. Sie sind keine "Helden" im üblichen Sinne, sondern werden erst durch die Umstände zu solchen. Und man erwartet geradezu, einmal von Baumeister gefragt zu werden, ob man den Toten kannte...

22.11.2004 22:53:21
Alex

70°

Wer Eifel-Blues geliebt hat, wird auch Eifel-Gold mögen, auch wenn die Story und ihre Lösung doch um einiges schwächer ausfallen und Baumeister stellenweise müde und lustlos wirkt.

Nur für Eifel-Fans!

09.06.2004 11:18:54
Nadine

Ging so... Eifel Blues ist das Beste von ihm! Ich kann mich nicht so richtig damit anfreunden, daß einen seine Katzen interessieren müssen, sein Haus, und vor allem seine verschiedenen Pfeifen die er raucht....

21.08.2003 20:53:00
Ütrecht Junior

Eifel-Gold kommt nicht ganz an den Erstling Eifel-Blues heran, ist aber ein
typischer Baumeister.

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