Ostfriesenkiller

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Jumbo, 2007, Seiten: 3, Übersetzt: Klaus-Peter Wolf

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Lars Schafft
Für den Strandkorb

Buch-Rezension von Lars Schafft Jun 2007

Norden, Ostfriesland: Als ob Kommissarin Ann Kathrin Klaasen mit ihrer Ehekrise nicht schon genug um die Ohren hätte! Frei nach Sherlock Holmes - "Arbeit ist das beste Mittel gegen Sorgen" - kommt ihr der neue Fall gar nicht so ungelegen. Ulf Speicher, der Chef des Vereins "Regenbogen", welcher sich um die Betreuung behinderter Menschen kümmert, wird mitten während eines Schäferstündchens kaltblütig erschossen.

Das nächste Opfer wird mit einem Schwert erschlagen und bei den zwei Toten soll es beileibe nicht bleiben. Alle Spuren führen zurück zum Verein mit den hehren Zielen... 

Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf, mehrfach prämierter Kinderbuch- und Drehbuchautor (unter anderem von so manchem ARD-Tatort), ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe - die ideale Lektüre für einen sonnigen Tag im Strandkorb. Flott geschrieben mit einem besonderen Händchen für das Kino im Kopf. Da lässt sich jemand, der schnelle Schnitte und viel Handlung aus dem Effeff beherrscht, nichts vormachen.

Mit Ann Kathrin Klaasen ist Wolf eine sympathische Figur gelungen, aus der trotz der zahlreichen Szenen aus dem Privatleben allerdings sicherlich noch einiges herauszuholen ist. Und das ist der Knackpunkt an diesem ansonsten rundum gelungenen Krimi-Erstling: Die Balance zwischen Ermittlungsarbeit und Gefühlswelt der Kommissarin passt noch nicht so richtig. Auf der einen Seite packt Wolf sehr viel in die gut 300 Seiten, auf der anderen Seite wünscht man sich gelegentlich das, was auch der Fahrtrinne von Norddeich nach Norderney gut täte: ein wenig mehr Tiefe.

Sehr spritzig sind hingegen die Passagen gelungen, in denen Wolf mit einem Augenzwinkern verrät, wo seine Wurzeln liegen:

 

Überhaupt war ihr Leben als Kriminalkommissarin bis jetzt viel unspektakulärer verlaufen als in jedem ARD-Tatort.
Wenn mein Leben verfilmt würde, dachte sie, manchmal fast neidisch auf ihre TV-Kollegen, würden die Zuschauer überhaupt zu mir halten? Bin ich jemand, mit dem man sich identifizieren kann?

 

Ja, das ist sie, die Kommissarin Klaasen. Eine, die Autor Wolf im Leben stehen (manchmal auch fallen) lässt und der man gerne nochmal auf Ermittlungstour hinter den Deichen folgt. Denn unterm Strich kann Wolf gut plotten und hat eine sehr individuelle Art, Spannung zu erzeugen. Ein bisschen mehr Roman als Drehbuch und an den Szenen vertiefen, die einen Kriminalroman ausmachen. Dann klappt´s schon mit Klaasen in Serie.

Was eigentlich wenig mit dem Buch selbst zu tun hat, dennoch aber auffällt: die Paralellen zu Jacques Berndorf. Dass sowohl Berndorf alias Michael Preute als auch Klaus-Peter Wolf aus dem Ruhrpott (Duisburg und Gelsenkirchen) kommen, ihre Krimis aber am "schönsten Arsch der Welt" bzw. an der Waterkant ansiedeln, ist sicher nur ein amüsanter Zufall. Ob sich der Fischer-Verlag allerdings mit der Titelgebung Ostfriesenkiller einen Gefallen getan hat, wagen wir doch etwas zu bezweifeln. Heißt der Nachfolger doch Ostfriesenblut und damit wird klar, wohin die Fähre ablegen soll. Berndorfs Krimis sind streng nach dem Schema Eifel-Blues, Eifel-Gold etc. betitelt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ostfriesenkiller

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Letzte Kommentare:
09.02.2019 17:04:48
Mabel

Das Hörbuch war eine absolute Tortur. Die Geschichte an sich ist schon belanglos, langweilig und damit nur ein weiterer farloser, uninspirierter, deutscher Krimi im großen ARD-Vorabendprogramm-Einheitsbrei. Absolut unterirdisch wurde das Höhrerlebnis jedoch durch einen Sprecher mit einem S-Fehler und soviel Esprit, wie eine Oldenburger Pinkel, der niemand anderes war als der Autor selber. 10° gibt es weil ich eine Optimistin bin und denke: es kann immer noch schlimmer kommen.

26.08.2018 21:11:38
Ulrike

Ich bin von den Buechern sehr begeistert und habe auch alle gelesen,alleine schon aus dem Grund das ich auf Loog gelebt habe und mit einem Insulaner zusammen lebe. Loog ist und bleibt mein zweites zu Hause. Beim lesen ist man richtig im Geschehen vor allen Dingen wenn man Loog gut kennt und das ist so klasse. Also sehe in der TV Zeitschrift das Ostfriesenkiller kommt. Also war klar das wir das schauen auch wenn es nicht auf Langeoog gedreht wurde sondern teilweise auf Norderney. Ich kann nur eines sagen. Gaehn sowas von langweilig. Sorry.

09.04.2018 19:54:59
Gaby Meinschien

Endlich mal wieder ein Super Krimi!! Die Geschichte hat mich gefesselt und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. (Habe mir dann (nach dem Film im TV) auch die DVD dazu geholt und den Film schon mehrmals angesehen. Ich finde die Schauspieler gut gewählt und hoffe das sie in dem nächsten Teil, der eventuell ebenfalls verfilmt wird, ebenso mitwirken). Ich freue mich auf weitere spannende Fälle um Ann Kathrin Klaasen.

23.10.2016 18:36:16
trafik

Es war mein erstes Buch von Klaus Peter Wolf. Ich fand es als Erstlingswerk sehr sehr gut. Das einzige zum beanstanden ist die Auflösung dieses Krimis. Diese ist äußerst seltsam.
Die Handlung ist wirklich sehr spannend erzählt. Auch der Schreibstil sehr flüssig. Die genaue Beschreibung der Personen, da gehen die Meinungen wie immer sehr stark auseinander. Mir gefällt das, wenn beim ersten Buch einer neuen Reihe genauer auf die Personen eingegangen wird.
Gesamtgesehen von mir 80 Punkte. Werde sicher diese Reihe weiter lesen.

16.09.2016 10:45:01
Fritz Maitzi

mir gefällt ihr buch sehr gut, es ist sehr emotional. Es berührt mich da wo sie es nicht wissen sollten, Soll ich ihnen meine Nummer da lassen, damit wir eine schöne nacht zusammen haben können. Mögen sie muschis, also ich meine die Katzen die nannte man früher so, ich weis nicht ob sie das gewusst haben, aber jetzt wissen sie es ja. Jetzt aber eine anderes Thema ich liebe Dicke gut geformte Titten und geile Mösen. Alles klar Hadde Tschau miaa

16.09.2016 10:42:38
Fritz Maitzi

mir gefällt ihr buch sehr gut, es ist sehr emotional. Es berührt mich da wo sie es nicht wissen sollten, Soll ich ihnen meine Nummer da lassen, damit wir eine schöne nacht zusammen haben können. Mögen sie muschis, also ich meine die Katzen die nannte man früher so, ich weis nicht ob sie das gewusst haben, aber jetzt wissen sie es ja. Jetzt aber eine anderes Thema ich liebe Dicke gut geformte Titten und geile Mösen. Alles klar Hadde Tschau

11.05.2016 12:12:08
Peter

ich finde diese seite sehr interesant. Ihr wart stehts bemüht diesen text zu verfassen. P.S. Bringt noch ein Milchshake vorbei. Außerdem finde ich den Text sehr schön geschrieben den würde ich meinem Meerschweinchen vorlesen. Wen ich mir ein Milchshake vorbeibring bitte noch ein kakao für mein Meerschweinchen.

12.09.2015 16:18:32
Cäcilia

Habe soeben Ostfriesenwut gelesen und werde mit Sicherheit nun alle Bücher chronologisch kaufen und lesen. Der Vergleich mit den Eifelkrimis stört mich überhaupt nicht. Habe Siggi Baumeister und Rodenstock vernschlungen und freue mich sehr,dass Ostfriesenwut der erste Krimi ist,der annähernd an die Eifelkrimis herankommt. Obwohl - Leenders/Bay/Leenders waren auch klasse. Mal sehen wie ich nach dem 3. Ostfriesenkrimi denke.

22.07.2015 09:41:04
Lille

Ich kann den Hype um die Ostfriesenkrimis von Wolf nicht ganz nachvollziehen. Etwa ab der Hälfte dieses ersten Romanes aus der Reihe fragte ich mich: Kann denn Frau Kommissarin nicht die eindeutigen Indizien , Hinweise zusammenführen? Die Geschichte ist sehr grob erzählt und die Hinweise auf den Täter sind zu plump angelegt. Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn dann die Aufklärung, die Annäherung an den Täter spannend und wendig erzählt wäre. Ist aber nicht. Ich fühlte mich gelangweilt.

24.10.2014 14:09:18
Igelmanu66

In Ostfriesland geht ein Serienmörder um. Die Opfer wurden auf verschiedenste Art ermordet, allerdings haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie alle gehörten einem Verein an, der behinderte Menschen und ihre Angehörigen betreut. Hat der Täter einen Hass auf behinderte Menschen? Oder was steckt hinter den Taten? Kommissarin Ann Kathrin Klaasen ermittelt, hat aber gleichzeitig mit diversen privaten Problemen zu kämpfen. Ihre Ehe geht in die Brüche und ihr Sohn möchte lieber beim Vater leben. Und schließlich sind da auch noch Schatten der Vergangenheit…

Ein paar Dinge gefielen mir an diesem Buch wirklich gut. Zunächst fand ich die Thematik sehr interessant und auch, dass ich wirklich lange gerätselt habe, ob es nun bei diesem Verein Unregelmäßigkeiten gibt oder nicht. Die Person der Ann Kathrin Klaasen gefiel mir ebenfalls. Wobei ich nicht sagen möchte, dass sie mir total sympathisch wäre oder dass ich ihre Gedanken und Handlungen immer nachvollziehen konnte. Aber sie ist ein faszinierender Charakter und weit davon entfernt, eine perfekte Ermittlerin zu sein – dafür kommt sie aber umso menschlicher rüber. Manchmal fand ich ein wenig nervig, dass sie stets überlegte, was ihr Vater wohl in einer Situation gesagt oder getan hätte. Aber ich denke, sie ist halt durch seinen Tod stark traumatisiert worden und hat ein ernstes emotionales Problem, das ihr gesamtes Leben und ihre Arbeit beeinflusst. Ich werde vermutlich nie ein Fan von ihr, aber ich finde halt Charaktere fesselnder, wenn sie ein wenig „schwierig“ sind.

Was mir nicht so gut gefiel, war der Schreibstil. Die Sätze kamen mir häufig zu kurz und abgehackt vor. Ich ahnte auch schon relativ zeitig, wer der Täter sein könnte. Das allein hätte ich nicht so schlimm gefunden, aber das Ende fand ich wirklich nicht gelungen, da wurde doch arg viel konstruiert. Und eine der letzten Aktionen der Kommissarin in diesem Buch hätte im wirklichen Leben zumindest zu einer längeren Therapie und einer dauerhaften Versetzung in den Innendienst geführt.

Vermutlich werde ich auch noch einen weiteren Band lesen – vielleicht bin ich da ja glücklicher mit dem Schluss.

02.07.2014 15:08:51
kianan

Die Serie wird überall hoch gelobt. Daher bin ich darauf aufmerksam geworden.

Leider hat mich der Serienstart nicht so umgehauen wie viele andere Leser, aber es war auch kein Flop.

Mir war sehr früh klar, wer und was hinter den Taten steckte und fand das folgende Verwirrspiel nicht ganz so gelungen, wie ich es schon bei anderen Krimis vorgefunden habe und deshalb fiel für mich die Spannung in der zweiten Hälfte des Buches einfach ab.

Auch war für mich die Zwischenepisode mit dem Banküberfall überflüssig und zu oberflächlich geschrieben.

Dennoch - da die Ermittler Ann und Weller sehr symphatisch beschrieben wurden und ich wissen will, wie es mit ihnen und dem Beziehungsgeflecht weitergeht und die Geschichte selber grundsätzlich interessant und unterhaltsam war, werde ich das nächste Buch der Serie lesen.

29.05.2014 11:43:05
Schnippi

Spannung und manchmal auch Chaos pur! Die Arbeit der Polizei wird gut rübergebracht... (ein wenig chaotisch vielleicht) aber nachvollziebar.
Durch viele kleinen Passagen (rund um den Mörder) wird die Neugier des Lesers geweckt und hält das Buch hindurch an.
Beim Lesen läuft die Handlung...wie ein Film ...vor einem ab.
Ich konnte die Lektüre nur schwer aus der Hand legen...aus Spannung auf das Kommende.
Ein sehr kurzweiliger, spannender Krimi, der Lust auf mehr macht

15.04.2014 14:24:51
Schweizer Leseratte

Nur weil der Autor beim Perfekten Dinner auf VOX mitgemacht hat, bin ich über "nachgoogeln" auf seine Bücher gestossen und nun ein totaler Fan! Habe mir all seine Bücher bestellt (bei meinem Versandhandel denken die sich sicher ihre Sache...)! Ich bin erst bei Band Fünf der Klaasen-Reihe und froh darüber! Ich habe noch ein paar Bücher vor mir!

31.05.2013 09:53:37
jo leister

Ein Meisterwerk. Ein Krimiklassiker. Ich liebe dieses Buch. Wolf entwickelt glaubwürdige Figuren und verstrickt diese dann in eine Handlung die etwas Zwingendes hat. Ein magisches Buch, in dem Fragen nach Gut und Böse gestellt werden. Es gibt keine einfachen Antworten und was einem gerade noch sicher erschien ist plötzlich undenkbar geworden.
Mit diesem Buch zeigt Wolf, was er m eint, wenn er sdagt: Kriminalliteratur ist kein trivialer Scheiss

15.04.2013 07:24:30
Torsten

Eigentlich habe ich Ostfriesenkiller nur deshalb gelesen, weil Ostfriesenmoor so gut rezensiert wurde dass ich das lesen wollte - aber ich fange nunmal gerne mit dem ersten Buch einer Reihe an.
Und ich kann wirklich nur hoffen, dass dies das mit Abstand schwächste Buch dieser Reihe ist, sonst würden sich die anderen wirklich nicht lohnen.
Mir schien mehr als die Hälfte des Buches nicht als Krimi, sondern als Beziehungsaufarbeitung einer von ständigen Selbstzweifeln geplagten Frau. Die Hälfte vom Rest wurde mit der Versicherung gefüllt, dass Behindertenarbeit ganz toll und wichtig ist, besonders in Ostfriesland. Sicher richtig, aber irgendwie zu übertrieben und zu direkt. Übrigens fand ich auch Ostfriesland selbst nicht besonders beschrieben - für mich als Nichtostfriesen habe ich weder ein besonderes Bild vor Augen bekommen, noch gar Lust bekommen die Gegend mal zu besuchen. Der kleine Rest eigentlicher Ermittlungsarbeit war rückblickend betrachtet auch nur chaotisch, von einem Verdächtigen zum Nächsten springend und das hauptsächlich weil deren Verhalten unethisch und unsysmpathisch war - dann müssen sie ja auch kriminell sein.
Nein, als Krimi war das überhaupt nichts. Eigentlich dürfte es sogar gar keine Fortsetzung geben, denn im wahren Leben müsste die Kommisarin nach dem Zwischenfall ganz sicher dauerhaft suspendiert werden. Sehr lau.

14.04.2013 06:44:02
Sönke

Durch Zufall, einen Tipp von FB-Freunden, bin auf die Ostfriesenkrimis gestoßen. Welch Glück!
Die Detailverliebtheit, die Liebe zu Ostfriesland, genaue Personen-beschreibungen mit reichlich verqueren Charakteren, immer wieder Fallen, in der Leser gedanklich tappt, genau so wie die Ermittler, das alles fesselt einen an das Buch , man lässt es kaum noch aus den Händen.
Einmal Fan - immer Fan !

30.03.2013 14:43:03
Vroni

So fing alles an:-)
Eigentlich hatte sich das Buch mein Mann gekauft.
Ich hatte dann einmal kurz reingelesen und es dann ganz schnell durchlesen müssen!
Einfach super!
Habe mir dann gleich die nächsten zwei Romane gekauft und auch gerne gelesen.Ab dem Zeitpunkt hiess es dann warten aufs nächste:-)
Zwischendrin habe ich mich dann einfach durch viele weitere Bücher von Klaus Peter Wolf gelesen und bin begeistert!

07.03.2013 12:19:26
Tatjana

Ostfriesenkiller war für mich eher ein Notkauf,als ich im Sommer 2011 an der Nordsee im Urlaub war.Hatte mein Buch vergessen.Also dachte ich mir,ok warum nicht mal ein Krimi der in Ostfriesland spielt.
Und dann war es geschehen:So viele Ortsnamen die mir geläufig waren und die ich mir gut in meiner Fantasie vorstellen konnte.Alles so realistisch und gut verständlich.Ich war restlos begeistert und binnen 2 Tagen war das Buch durch.
Klaus-Peter Wolf schreibt mit absolutem Suchtpotenzial...
Bin mitlerweile ein ein Fan vom ersten Buch an und habe schon etliche Menschen in meiner Umgebung damit angesteckt.
Nun liegt Ostfriesenmoor in meinem Regal und wartet darauf in der Kur von mir verschlungen zu werden.
Ich kann es kaum noch abwarten.
Klaus-Peter Wolf mach bitte noch lange so weiter...

31.01.2013 09:23:33
Monika Reinsch

Man merkt, dass Klaus-Peter Wolf auch Drehbuchautor ist, denn die Geschichte läuft wie ein Film vor dem Leser ab. Man sieht die Details, die man auch im Film sehen würde, manchmal gibt es schnelle Schnitte, aber alles ist gut vorstellbar und es entstehen beim Lesen viele Bilder vor dem inneren Auge. Auch die Perspektiven wechseln häufig, wie es auch bei einem Film wäre.

Für meinen Geschmack ein wenig zu viel Privatleben der Ermittlerin, aber das mag anderen Lesern gut gefallen, ich bin da etwas puristischer.

Alles in allem eine sehr kurzweilige, spannende Lektüre, die Lust auf die ganze Serie macht.

24.10.2012 11:29:28
Andrea

ich habe während einses verregneten Ostfriesland-Urlaubs erst mal 3 Teile in einer Woche verschlungen. nun lese ich an Teil 4 und freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn endlich Teil 7 rauskommt.
Berndorf konnte mich nicht so richtig fesseln. seine "Macken " sind mir ein wenig auf den Keks gegangen, obwohl ich aus der Eifel komme. Wolf hingegen finde ich super. Die KOmmissarin ist so real und sie macht immer wieder Dinge, die so scheinbach gar nicht zu ihr passen.
Ich kann die ganze Reihe nur enpfehlen.

01.07.2012 17:05:05
Diane

Ich habe das Buch erst etwas skeptisch begonnen. Die Kriminalkommissarin war mir eher unsympathisch mit ihrem zickigen Benehmen und ihrem Fokus auf den Job, statt auf Kind und Kegel. Von daher konnte ich den Mann auch verstehen, dass er sich eine andere sucht. Aber gut, das ist halt ihr Leben. Ansonsten fand ich den Kriminalfall recht spannend und interessant ... der Mörder ist nicht offensichtlich aber "verständlich". Alles in allem ein sehr guter Einstieg des Autors in die Krimireihe und ich freue mich auf die folgenden.

01.08.2011 22:54:08
Ostfrieslandfan

Ich habe den Roman von Klaus-Peter Wolf im Urlaub auf Borkum gelesen. Ein besonderes Vergnügen. Er weiß, wie die Menschen hier sind.
Für Krimi und Ostfrieslandfans ein Muss.
Diese Serie hat alles, was gute Krimis brauchen: Spannung, Spannung, Spannung und gleichzeitig ist das eine scharfsinnige Biltzaufnahme vom Zustand der Gesellschaft ohne diese verquaste Gesellschaftskritik, die Bildungsromane so öde macht.

01.08.2011 18:10:35
Eviwunsch

In zwei Nächten habe ich "Ostfriesenkiller" gelesen. Ich liebe die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Sie ist wie meine Freundin geworden. Ich frage mich, wie ein Mann sich so genau in eine Frau hineinversetzen kann.
Der private und berufliche Erzählstrang sind dramaturgisch geschickt miteinander verknüpft. Es ist ein hoch emotionales und gleichzeitig sehr spannendes Buch.
Der Autor hat wohl lange in einer Einrichtung der Behindertenhilfe gearbeitet, auch das ist zu merken. Die Personen sind stimmig. Ich mag das Buch, aber "Ostfriesenfalle" fand ich noch besser, weil abgründiger und monströser.

14.07.2011 18:58:16
JuleusW

Na, hoffentlich ist ...killer das schlechteste Buch dieser Reihe. Abgesehen davon, dass diese Serienmördergeschichten in deutschen Kleinstädten nur die Einfallslosigkeit der Auitoren demonstrieren (ich mach ne Liste und hak sie alle ab) und dass man nach gut der Hälfte doch absehen kann, wie das Ende aussieht und selbiges herbeisehnt, ist das größte Manko des Buches, dass der Autor vielleicht Drehbücher, aber jedenfalls keine Geschichten schreiben kann. Bei allen Beschreibungen von Orten, Landschaften oder Personen hat man den Eindruck, der Autor habe auch noch ein Bild im Kopf, dass er aber nicht zu Papier bringt. Alles bleibt flach, austauschbar. "Flair von Friesland"?. Ich habe nichts von der Atmosphäre und Stimmung dieser Region - die ich gut kenne - gespürt. Man bekommt zwar mitgeteilt, dass man sich im Watt befindet (am Anfang) oder auf einem Schiff (am Ende), aber eigentlich ist es völlig gleichgültig, wo das Ganze stattfindet. Die Personen sind - vielleicht bis auf die Protagonistin - stereotyp, man erfährt nicht mal deren Alter. Die Schreibe läuft nach dem Muster "schon wieder 10 Seiten rum, jetzt muss mal wieder Sex rein"; die Geschichte mit dem Banküberfall und den Folgen ist absurd und unglaubwürdig. Ich mag deutsche (Regional)Krimis sehr, aber dieser Autor kann einem Berndorf, einer Neuhaus oder den "Allgäuern" nicht im Entferntesten das Wasser reichen - jedenfalls nicht mit diesem Buch.

23.02.2011 17:36:29
Anja Röbbel

Ostfriesenkiller war mein erstes Buch von diesem erstklassigen Autor!
Es hat mich gefesselt !
Super spannend und beeindruckend wie das Flair von Friesland rüber gebracht wird!
Wie das Land , so der Autor !
Aussergewöhnlich und erstklassig!!!
Für diesen Schriftsteller leg ich jeden Cody McFadyen zur Seite!!!

06.01.2011 16:12:44
Gundula

Ostfriesenkiller ist der erste Band von Klaus Peter Wolfs Ostfrieslandkrimi Reihe. Es ist ein beeindruckendes Buch. Viel mehr als nur ein spannender Kriminalroman. Wolf liefert das viel schichtige Psychogramm einer Gesellschaft, in der auch menschliche Gefuehle zum Warenwert degradiert werden. Das Buch ist aufwuehlend und auf fast furchterregende Weise realistisch. Ich selbst habe in so einem "Regenbogenverein" mein Praktikum gemacht und vbiele der Typen wiedererkannt. Er brin gt es auf den Punkt. Und hochspannende Unterhaltung ist das allemal. Nur eben nicht so sinnentleer wie manch andere Krimis.
Gerade lese ich Ostfriesenblut. Wieder ein Treffer

25.12.2010 22:09:39
engelmicha

Scheint als haben deutsche Krimis einen "Inländerbonus", anders kann ich mir die teils überschwenglichen Kommentare hier nicht erklären.
Für den Strandkorb mags ja reichen, aber die teilweise etwas holprige Schreibe, gepaart mit kleineren logischen Fehlern machen den Krimi keineswegs zu einem Spitzenprodukt. Der Autor versteht es sicherlich Spannung aufzubauen, auf 100 Seiten hätte er dabei aber locker verzichten können.

15.09.2010 17:24:39
Andrea

Beim Ostfriesland-Urlaub in Norden bin ich wegen Büchermangels in einen Laden gegangen und auf dieses Buch gestoßen. Ohne große Erwartungen habe ich es gelesen, zwei Tage später die restlichen Bände auch noch gekauft. In verschiedene Lokale gegangen, in denen die Handlung spielte (Minna am Markt, Shafies Speicher...). Ich finde Wolfs Erzählstil toll: rasant, ohne Details zu vernachlässigen; anschaulich und liebevoll in den Landschaftsbeschreibungen, hart bei den Beschreibungen der Morde. Auch mir war recht früh klar, wer der Mörder ist, aber das stört nicht. Bei Wolf geht es eher um`s Warum - das wird bei einem seiner nächsten Bücher noch viel deutlicher. Für mich ist die gesamte Serie ein Lichtblick zwischen den vielen nichts-sagenden Regio-Krimis, die von Sprachdilletanten mit kriminologischem Sendungsbewusstsein verfasst wurden.

02.09.2010 23:43:45
atzeman

Nach Ostfriesenblut habe ich jetzt erst den Killer gelesen. Ostfriesenkiller ist eigentlich der Anfang der Ann Kathrin Klaasen Reihe. K P Wolf ist ein Hexer in Sachen Spannung. Und fur Unterhaltungsliteratur haben diese Krimis erstaunlich viel Tiefgang. Manchmal habe ich beim Lesen gedacht, welch aufgeblasenen Mull uns verglichen damit die sogenannten ernsten Autoren liefern. Abgesehen von der unertraglichen Langeweile. Ich habe mir jedenfalls auch Ostfriesensunde bestellt.

19.06.2010 08:33:02
Mariahsjack

Ich fand den Erstling um Ann Kathrin Klaasen rundum gut. Wenn es auch etwas mehr Tiefe haben könnte, war ich mit der Spannung und den Charakteren sehr zufrieden.
Was mir natürlich sehr gut gefallen hat, war der Schauplatz. Da habe ich als Auricher doch den ein oder anderen Platz wieder erkannt, beziehungsweise laufe/fahre selbst täglich da lang.
Ich freu mich jedenfalls schon auf "Ostfriesenblut".

28.11.2009 13:20:55
urs jenner

Klaus Peter Wolf war bei uns in der Berufschule. Er hat aus seinen Ostfrieslandkrimis vorgelesen und eine wahre Lesewut bei einigen ausgelöst.Bei mir auch.Ostfriesenkiller hat mich von der ersten Zeile an gepackt. Das von ihm erzählte Milieu war mir vollkommen unbekannte, aber ich habe mich gleich zurecht gefunden. Es sind starke Charakteren, skuriele Gegenspieler. Ich habe viele Krimis gesehen und liebe Psychothriller im Kino. Wolfs Krimis sind krasses Kino im Kopf. Offen gestanden habe ich nie einen Film gesehen, der so intensiv war wie diese Bücher. OstfriesenKiller ist grosse klasse, Ostfriesenblut fast noch stärker. Im Moment lese ich "samstags wenn Krieg ist..." soll es angeblich auch als Film geben, der ABER WOHL VERBOTEN WURDE

19.11.2009 23:45:08
kallesued

Nun ja, das Buch war nicht schlecht, die Kommissarin wurde mit all ihren Fehlern gut beschrieben und wirkte auf mich sympathisch.
Die ersten 180 Seiten fand ich auch spannend und fesselnd, dann hatte ich eine starke Vermutung wer der Täter ist (war auch richtig). Die letzten 120 Seiten fand ich dann nur noch spannend, weil ich auch das Motiv wissen wollte, das hatte ich nämlich noch nicht erkannt.
Als Fazit möchte ich sagen, daß das Buch eine gute Strandlektüre ist, mehr aber auch nicht, hatte mir mehr versprochen.

10.10.2009 18:43:11
Silberfee28

Zum Inhalt:
Ann Kathrin Klaasen wohnt in Ostfriesland und ist Kommissarin von Beruf. Sie muss zu ihrer Bestürzung feststellen, das ihre Ehe am Ende ist, ihr Ehemann sie betrügt und ihr Sohn Eike davon gewusst hat. Beide ziehen nach einem heftigen Streit aus und lassen sie in der gemeinsamen Villa zurück.
Ablenken kann sich Ann damit einen Killer zu suchen der nach und nach Menschen aus einem Behindertenverein umbringt und damit Ann und ihre Kollegen zu einer mörderischen Verfolgungsjagd zwingt. Jedes mal benutzt der Täter eine andere Mordwaffe was es unglaublich schwer macht ihm auf die Spur zu kommen bis es zum finalen Showdown kommt.

Meine Meinung zum Buch:
Bei diesem Buch handelt es sich um das erste Buch einer ganzen Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und spätestens beim zweiten Buch der Reihe merkt man das die Bücher „der Reihe nach „ gelesen werden sollten. In diesem ersten Teil erfährt man als Leser sehr viel private und hintergründige Informationen die es einem erleichtern diesen und die nachfolgenden Romane zu verstehen.
Der Roman ist durchweg spannend, auch wenn die „privaten Probleme“ der Kommissarin für meinen Geschmack manchmal zu sehr in den Vordergrund rückten.
Die Beschreibungen der Gegend um Ostfriesland lässt bei jedem Leser den Wunsch aufkommen die Tatorte selber besuchen und sich selber von der Schönheit dieses Landstriches überzeugen zu wollen.
Gut finde ich, das man wirklich erst ganz zum Schluss- auf den letzen Seiten- erfährt wer der Täter ist, wobei das Buch keinesfalls die Spannung vor dem finalen Showdown vorweg nimmt.
Man merkt das der Autor Erfahrung auf seinem Gebiet hat , was mich jedoch ein wenig enttäuscht hat, war das rasante mir ein wenig zu plötzliche Ende. Ich denke das hätte man ein wenig weit schweifender runder gestalten können.

Fazit:
Ein wirklich gelungener Kriminal Roman der den Leser bestens unterhält und den man wirklich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Ein kleiner Tatort in Buchform.

08.07.2009 14:55:50
tatort germany

Verdammt gut und nur weiterzuempfehlen!!! Gehört wirklich in jeden Strandkorb. Die Charakter sind sehr echt gezeichnet und die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ein Buch, das absolut keinen negativen Punkt hat und jeder weiss, dass Ermittlerarbeit nicht einfach ist und locker 301 Seiten füllen kann, wenn noch Privatprobleme hinzukommen.

31.03.2009 23:01:54
Thommy191968

Klaus Peter Wolf hat mit diesem Roman ein echtes Meisterwerk geliefert. Ich bin begeistert davon, wie er seine Kommissarin Ann Katrin Klassen "gezeichnet" hat - mit viel menschlicher Nähe und Einfühlungsvermögen. Die Handlung und die handelnden Personen sind fest mit der norddeutschen Landschaft verbunden. Immer wieder unerwartete Wendungen - gepaart mit tiefen Einblicken in die menschliche Seele - machen das Buch zu einem echten Erlebnis. Der nordisch-herbe Schreibstil von Wolf rundet diesen Krimi wunderbar ab. Für mich ist dieses ein 90 Grad-Krimi.

05.03.2009 08:26:38
Bettyblue

ich habe erst den großartigen Roman Ostfriesenblut von Klaus Peter Wolf gelesen, dann weil ich vom Buch so begeistert war, mußte ich auch den Ostfriesenkiller haben, und ich wurde nicht enttäuscht. Eine ungewöhnliche Geschichte, nie geschieht das erwartete, tiefe Einblicke in die menschliche Seele statt Verfolgungsjagten.Er ist der Poet, der Literat unter den deutschen Kriminalschriftstellern. Die Lanschaft ist geradezu ein Protagonist der Handlung, die Figuren losgelöst von ihr nicht denkbar. Ich bin begeistert. Die Reihe mit Ann Katrin Klassen soll fortgestzt werden, hinten im Buch sind schon ein paar Seiten Leseprobe vom nächsten.

01.03.2009 19:22:44
Heinz

Lieber nicht!
Eine Kommissarin hat Probleme in ihrer Ehe. Vier Morde passieren und werden von ihr aufgeklärt. Mehr nicht.
Warum dafür 301 Seiten nötig sind? Keine Ahnung, auf Seite 176 kann der Leser bereits erahnen, wer der Mörder ist, Inhalt und Erzählstil der Geschichte sind mit diesen Sätzen oben jedenfalls schon beschrieben.
Darüber hinaus ist höchstens noch anzumerken, dass der Schreiber Drehbuchautor ist und besser beim Film geblieben wäre. Denn es ist schon komisch zu lesen, dass die handelnde Person durch die Wohnung geht und eine halbe Seite später vom Sofa aufsteht. Derartige Fehler kommen das ein oder andere Mal vor. Beim Film gibt es Leute, die darauf achten, dass solche Fehler nicht passieren.
Ach ja, warum das Buch „Ostfriesenkiller“ heißt? Die Handlung könnte überall angesiedelt sein, geschieht aber in Ostfriesland. Mehr nicht.
Schade.

23.02.2009 12:06:58
Bio-Fan

"Wie das Land; so der Krimi ?" Weit gefehlt! Ostfriesland verbinde ich mit Ruhe und Gediegenheit, Klaus-Peter Wolf hingegen schlägt in seinem ersten Ostfrieslandkrimi ein "mörderisches" Tempo an, wie er es wohl von seinen Vorlagen für die "Tatort"- Krimis gewohnt ist. Auch seine Protagonistin, die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen ist alles andere als eine "kühle Blonde". Privat und beruflich geht es bei ihr ziemlich turbulent zu. Unaufgearbeitete Vergangenheit (Tod ihres Vaters), Arbeitsüberlastung, Entfremdung von Ehemann und Sohn machen sie in ihren Entscheidungen zu einer unsicheren Kantonistin. Doch beweist sie im Umgang mit dem Mündel Sylvia Kleine viel Einfühlungsvermögen und diese Stärke, so vermute ich mal, wird ihr helfen, alle kommenden und vorhandenen Schwierigkeiten zu überwinden.
Wie ich aus Wolfs anderen Romanen ( "Das Gen des Bösen" und "Die Kharma- Attacke") weiß. werden auch seine Ostfriesenkrimis für viele spannende Überraschungen gut sein.
Der nächste liegt schon bereit.

04.01.2009 15:07:56
sigurt

Ostfriesenblut hat mir eine lange Zugfahrt versuesst. Am Ende haette ich fast den oesterreichischen Zielbahnhof verpasst, denn das furiose Finale nahm mich alten Krimileser auf ungewoehnliche weise gefangen. Nie passiert das Erwartete. Ostfriesenblut ist ein Meisterwerk. Ich werde mir auf jeden Fall auch Ostfriesengrab kaufen. Hinten im Buch war eine vielversprechende Leseprobe. Sehr dicht erzaehlt

23.12.2008 00:07:39
benchen02

OSTFRIESENKILLER!!! Als engefleischter Krimi.-und Thrillerfan war ich wirklich mehr als enttäuscht von diesem Buch!! Lese supergerne deutsche Krimis sowie Thriller!!! Aber das ging gar nicht!! Sehr dröge und langweilig das Ganze!! Habe zwischendurch einmal 100 Seiten ausgelassen um schneller zum Schluss zu kommen!! Die ganze Geschichte wirkte sehr konstruiert und in keiner Weise fesselnd!! Schade!!! Werde trotzdem das OSTFRIESENBLUT einmal testen, in der Hoffnung ein spannenderes Buch zu lesen!!!

15.12.2008 11:23:05
blackmarket

Das Buch ist gut geschrieben. Manche Darstellungen sind erschreckend real, vor allem der - meist innen ausgefochtene - Kampf der Hauptdarstellerin im Bezug auf ihr zerrüttetes Familienleben ist excellent. Das packt, das geht nahe.
Weniger rund gelingt dem Autor das doch sehr überhastete, holprige Ende - mit einem nicht ganz logischen Finale. Schade.

18.11.2008 09:58:20
Christiane34

Wer sagt den das aus Ostfriesland keine guten Buecher kommen? Der soll dieses lesen.
Gerade ahbe ich es zu Ende gelesen und ich werde mir noch heute den naechsten Teil kaufen.
Das Buch ist spannend bis zum bitteren Ende, erschreckend real, modern, lesenwert.
Vieleicht hat es mich auch so gepackt weil ich alle Schauplaetze kenne, aber darum will ich alle anderen nicht vom lesen abhalten.
Was der Autor hier geschaffen hat ist eine Hauptfigur, Ann Katrin Klaasen, die auch neben an wohnen koennte. Ein wenig ein weiblicher Wallander. Aber nur ein wenig, mit weiblicher Raffinesse ausgestattet, mit sehr viel Menschlichkeit. Und so schreib Klaus-Peter Wolf auch, ohne uebertreibung, mit Mitgefuehl und viel Kritik.

24.10.2008 09:55:36
jürgen Walther

Jede einzelne Szene überzeugt durch ihren fast schmerzhaften Realismus. Klaus Peter Wolf schreibt das ganze wie eine Reportage. Man ist ist mitten drin, man kann es klaum glauben und weiß doch, es stimmt. Charaktere die man nie vergißt. ein großartiger Krimi, der zeigt, was das Genre leisten kann, wenn sich ihm große Erzähler widmen.

14.10.2008 19:31:21
willi sender

Ostfriesenkiller ist eine ganz neue Liga von Buch. Ein krimi zwar aber keineswegs Trivialliteratur. Da legt ein Autor ein Tem,po vor bei dem seinen Kollegen von der Hochliteratur die Puste ausgehen würde. Es sind schnelle Schnitte, mit jeder Seite wird die Handlung spannender und das Wissen um die Figuren vertieft. Abgründe tun sichh auf. Ich wette,. der Wolf kennt diese Typen nicht nur aus einem Ppsychologischen Lehrbuch

14.09.2008 17:32:12
Nils MS

leider kann ich mich der meinung meiner vorredner nicht anschließen. entweder ist meine erwartungshaltung eine falsche gewesen oder mir fehlt ganz einfach der regionale bezug. vielleicht habe ich durch den titel auch etwas schwarzen humor erwartet. mein fehler. einige passagen sind einfach tröge, und es wäre besser gewesen, und für den autor wohl rentabler, auf 50-100 seiten zu verzichten, und die geschichte kompakter rüberzubringen. manches, vor allem das ende, war dann doch sehr konstruiert.
für mich ist es ein buch, dass man lesen kann, aber gewiss nicht muss.
als fazit muss ich sagen: ich bin enttäuscht.

08.04.2008 17:04:49
Calvin

Ein spannender Krimi mit guter Charakterzeichnung, eingängig geschrieben und super spannend. Ein Muss für jeden Krimi-Fan und ein Garant für einen entspannten Abend vor dem Kaminfeuer.
PS. Für Ostfriesen eine unumgängliche Lektüre. ;-)

07.02.2008 12:17:04
Simone Schäfer

Klaus-Peter Wolfs "Ostfriesenkiller" hat mich total fasziniert. Schon nach wenigen Seiten begann ich, die Welt mit Ann-Kathrins Augen zu sehen und mich zunehmend zu identifizieren. Ich habe selbst einen pubertierenden Sohn und wenn ich mir vorstelle, bei einer Trennung von meinem Mann würde er mit zu meinem Ex gehen, schnürt es mir den Hals zu. Ann-Kathrin wohnt jetzt allein in diesem großen Haus. Gleichzeitig ist ihr der Mörder so nah, dass sie es nicht glauben kann.
Beim zweiten Lesen fand ich im Buch noch viel mehr als beim ersten Lesen. Beim ersten Mal trieb mich nur die Spannung durch, doch beim zweiten Mal fand ich die versteckten Hinweise. Eigentlich hätte man von Anfang an wissen können, wer der Mörder ist. Wenn sich dann am Ende alles zu einem erschreckenden logischen Ganzen entwickelt, weiß man als Leser: Ich wäre genauso drauf reingefallen wie die Kommissarin.
Das Ganze ist nicht nur ein Krimi, sondern es ist auch ein Roman darüber, wie sich die Angst der Menschen, zum Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden, zuerst sie selbst prägt und dann eine ganze Gesellschaft.
Ich habe mir jedenfalls bei meinem Buchhändler den zweiten Band, „Ostfriesenblut“ bestellt.

05.12.2007 14:35:39
Stefan Meiler

„Ostfriesenkiller“ von Klaus-Peter Wolf habe ich in der Erwartung gekauft, einen schnellen und spannend erzählten deutschen Krimi lesen zu können. Dieser Erwartung ist er nicht ganz aber in großen Teilen gerecht geworden.

Die Geschichte hat zunächst mal alles, was man für eine schlaflose Nacht braucht, einen Serienmörder nämlich. Und sie ist fast durchgehend spannend erzählt. Schön und kurz sind auch die Beschreibungen der Handlungsorte. Das es trotzdem nicht zu einer schlaflosen Nacht gereicht hat, sondern einiger Abende bedurfte, an denen ich das Buch gelesen habe, liegt wohl an den Charakteren der Figuren. Die Hauptfigur, Ann-Kathrin Klaasen hat für meinen Geschmack ein paar persön-liche Probleme zuviel. Freilich, auch eine Kriminalkommissarin ist nur ein Mensch. Aber zuviel davon mag ich bei gerade mal 300 Seiten nicht lesen, zumal es ziemlich zur Schablone verkommen ist, Krimihelden ein kaputtes Privatleben anzu-dichten. Deshalb, etwas weniger Ehekrach, etwas weniger Trauma um den Tod des Vaters und dafür mehr krimina-listische Arbeit im Mittelpunkt der Geschichte, hätten dem Buch aus meiner Sicht gut getan. Auch, weil das Finale nicht eben spektakulär ist. Man ahnt wer der Täter ist und hofft, leider vergebens, dass es doch noch anders kommt. Das schwache Ende eines ansonsten lesenswerten Krimis.

Fazit: ein guter Krimi für die Weihnachtsfeiertage, den man Neujahr wohl wieder vergessen hat. Trotzdem, einen Versuch ist auch das nächste Buch um Ann-Kathrin Klaasen allemal wert.