Ostfriesenfeuer

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Fischer, 2014, Seiten: 528, Originalsprache

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Lars Schafft
Feuer unter Ruperts Arsch

Buch-Rezension von Lars Schafft Dez 2013

Ende gut, alles gut?

Da Klaus-Peter Wolf im Vorgängerband Ostfriesenmoor die Hochzeit von Hauptfigur Ann Kathrin Klaasen und ihrem Arbeitskollegen Frank Weller bereits ankündigte, konnte man davon ausgehen können, dass es so kommt. Eigentlich ein wunderbarer Schlusspunkt für eine der erfolgreichsten Krimiserien aus deutscher Feder der letzten Dekade.

Das Weiterschreiben seiner Ostfriesen-Krimis wurde von seinen Fans – wie sie Künstler aus der Literaturbranche eigentlich nicht kennen! - vehement eingefordert. Und weil der erfahrene Schriftsteller Wolf es nur zu gut weiß, dass Leser Leser sind und nicht nur reine Käufer, legt er mit Ostfriesenfeuer den achten Band der Ann Kathrin Klaasen Reihe nach.

Kleine Randbemerkung, bevor wir zur Tat schreiten: Vom Schreiberling dieser Zeilen ist in Ostfriesenfeuer ein Nachwort abgedruckt, weswegen er nicht gänzlich unbeteiligt an diesem Roman ist. Insofern wird an dieser Stelle auf eine Wertung, große Lobhudelei oder auch vielleicht übermäßige Kritik, größtenteils verzichtet.

Worum geht's?

Wie eingangs erwähnt, hat die Protagonistin der Reihe, Ann Kathrin Klaasen, Kriminalkommissarin bei der Kripo Aurich mit Wohnsitz in Norden, ihren Kollegen und Untergebenen Frank Weller geheiratet. Eigentlich wollen die beiden in wohlverdiente Flitterwochen aufbrechen, doch dann: eine Leiche im Osterfeuer am Norddeicher Strand. Pustekuchen mit der so sehr herbeigesehnten Auszeit für die Hauptakteure, denn es soll nicht bei dieser einen Leiche bleiben. Kurze Zeit später wird auf der ostfriesischen Insel Norderney eine weitere Tote gefunden – ähnlich zur Schau gestellt wie in Norddeich, dieses Mal aber unter einer Kinderhüpfburg. Ann Kathrin Klaasen hat es mit dem nächsten Serienkiller im beschaulichen Ostfriesland zu tun.

In meinem Nachwort zu Ostfriesenfeuer gehe ich auf die Begriffe plot-driven und character-driven ein, die dabei helfen sollen den Erfolg Klaus-Peter Wolfs zu erklären. Plot-driven bedeutet, dass der Roman vor allem von seiner Handlung lebt, character-driven hingegen von seinen Figuren. Letzteres habe ich dem Autor als Merkmal seiner SPIEGEL-Bestseller Reihe bereits vor über einem Jahr attestiert. Und in der Tat ist dies auch bei Ostfriesenfeuer der Fall. Die Story lebt von den Figuren, wobei Klaus-Peter Wolf die Klippe des Spannungsabfalls durch die Hochzeit von Klaasen und Weller zu Beginn des Romans umschifft, indem er Weller zum Statisten im vorliegenden Teil der Serie degradiert und Ann Kathrin einfach ihren Job machen lässt.

Die einzige Figur seines Ostfriesen-Ensembles, die mehr Raum bekommt, als ihr bisher zustand, ist Kripo-Depp Rupert. Der dösbattelt sich wie gewohnt durch aufreibende Nickeligkeiten zwischen Kollegen und Ehefrau, schießt auf eine Kaffeemaschine, signiert Brüste auf Mallorca und wird zur tragischen Figur, weil sich sein Sechser im Lotto aufgrund eines technischen Fehlers nicht als der wahre Hauptgewinn herausstellt.

Überzogen?

Ja, das ist es und vorrangig eine Reminiszenz an seine Leserschaft, die Rupert zu einer Kultfigur erhoben hat. Diese Rupert-Kapitel liest man mit einem netten Schmunzeln, sie tragen aber letztendlich wenig zur eigentlichen Story bei. Da auch die anderen Figuren charakterlich keinen großen Fortschritt erleben (Ausnahme: Chef Ubbo Heide), tendiert Klaus-Peter Wolf in Ostfriesenfeuer dazu, den Roman dann doch plot-driven zu gestalten. Es passiert sehr viel und das geografisch verteilt durch den kompletten Norden Deutschlands. Nehmen wir also zum Beispiel die erwähnten Passagen um Rupert heraus, gelingt Wolf ein durchaus spannender wie psychologisch glaubhafter Thriller, ein Page-Turner.

Die Überbetonung des Ostfriesischen kann an einigen Stellen hingegen durchaus nerven – so hat sogar Kleidung das "Blau des ostfriesischen Himmels" -, aber das wird dem großen wie treuen Publikum nicht als Passus auffallen. Denn unterm Strich bleibt Ostfriesenfeuer genau das, was sich Wolfs Leserinnen und Leser von ihm wünschen: Ein detailgenauer, routiniert wie nachvollziehbarer Spannungsroman, der viele auf den neunten Band der Reihe sehnsüchtig warten lassen wird und der die Balance zwischen Thrill und Slapstick gekonnt hält. Obwohl der achte Band zu den besseren der Reihe gehört, sei "Nicht-Wölflingen" dennoch zu einem Einstieg mit dem ersten Band Ostfriesenkiller geraten.

Ostfriesenfeuer

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Letzte Kommentare:
12.11.2018 18:30:21
Tschaikowsky

Das Buch ist spannend, flüssig geschrieben und hat einige überraschende Wendungen. Es kommt mir aber eine Spur zu lang vor und hat Handlungsstränge, die entbehrlich wären. Ich will aber nicht offenlegen, was ich damit meine, weil sonst ein Teil der Handlung verraten würde.
Vielleicht müssten auch nicht alle Details so ausformuliert werden, die den Opfern so passieren.
Wer die ostfriesische Landschaft kennt und schon einmal auf dem Deich in Norddeich den Sonnenuntergang beobachtet hat, wird diese Krimi-Serie lieben.

31.10.2018 06:01:37
Hafenratz

Jetzt reicht es wirklich. Mit jedem Buch werden die Figuren platter bzw. klischeehafter, der Plot abwegiger. Noch ein Buch der endlosen Reihe lese ich definitiv nicht.

Meine Güte, nun soll ich auch noch mindestens 300 Zeichen dazu schreiben. Das ist wirklich nicht der Mühe wert!!

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

24.04.2018 13:58:51
Gabyquer

Ostfriesenfeuer bringt den Rupert richtig schön zur Geltung - Rupert ist einfach genial!! Auch wenn er ein "Trottel" ist - ich mag die Figur!! An Ostfriesenfeuer muss ich immer denken wenn ich zum Osterfeuer gehe... Ich habe das Buch wieder mit spannung gelesen ud wollte mal wieder nicht aufhöhren! Für mich eine sehr fesselnde, spannende Geschichte die auch wieder jedem nur empfehlen kann !!!

26.12.2016 11:35:00
mkehr

Mich hat das Buch positiv überzeugt und ich finde es ähnlich spannend wie die bereits vorausgehenden.
Zu Rupert - ja es gibt ihn - immer wieder und überall!
Auch die neue Chefin fügt sich nahtlos in die Realitäten ein. Wie so viele Chefs: ich weiß alles und das auch noch besser! Rücksicht auf das restliche Personal - die doch schon gut wissen, was zu tun ist - natürlich nicht!

29.11.2016 10:17:40
Raymond

Ich liebe Rupert. Welch eine Figur. Es gibt diese Typen ueberall. Alleine in meiner Dienststelle zwei. Wolf trifft diese Figuren. Seine Beschreibungen siund entlarvend genau. Wundervoll.
Ich habe alle Buecher der Reihe gelsen und freue mich auf den nächstenm Band.
Von meinen Kollegen habe ich breits einige angesteckt.

04.08.2016 20:04:06
Joku

Nee, geht überhaupt nicht. So extrem an der Realität vorbei wie kein anderer . Ich muss mehr schreiben damit es anerkannt wird?". Eine schlechte Seite ...gr.
".".ü.gab grNfzi,Giro,zi,Teil,itä
Sfhnuzdmfizmru
Jgdmezimg

Reicht das ?..r
Ok...immer noch nicht
HsgngdujetumzeumH
Netzhäute
Herzumüssen
Mir,Giuseppe
,gut,geil
Mehr,gut,zi
,Kurt,zi
Kristin,
Mit,tut
Kurz,Utilities
Mitflogt,
Kitzlig
Mitunter,tiol

Hab ich die Anforderung bestsnden?

13.06.2016 17:48:02
Peter Allemann

Zu den Krimis von Klaus-Peter Wolf ist schon fast alles gesagt worden, da kann ich nichts mehr beitragen. Aber zu Rupert schon:
Diese Figur ist so unrealistisch, so öde. Ich bin überzeugt auch im Friesland wäre ein solcher Typ schon längst geflogen. Und das schlimmste dabei ist, er ist nicht witzig, in keiner Art und Weise, total unlustig.Glücklicherweise lese ich mit E-Reader. So kann ich schnell, sobald der Name wieder auftaucht, seitenweise hüpfen.

22.05.2016 14:52:27
Kasia

Mit großen Vergnügen lese ich immer wieder Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf. So auch "Ostfriesenfeuer".
Ich genieße den flüssigen Schreibstil des Autors und die liebevolle Darstellung der Hauptakteure, deren L(i)ebensgeschichten und Persönlichkeiten von Roman zu Roman weiterentwickelt werden.
Grundsätzlich erfreue ich mich an den teilweise sehr humorvollen Dialogen und Gedanken der Protagonisten, hatte bei diesem Buch jedoch manchmal das Gefühl, dass sie unpassend seien, ja manchmal sogar leicht klischeehaft.
"Geiger" schrieb am 14.4.15, dass die Bücher von Klaus-Peter Wolf für ihn wie ein "Nachhausekommen" sind und das empfinde ich ein Stück weit auch. Da ich selbst begeisterter Ostfriesland-Fan bin und die beschriebenen Schauplätze kenne, stelle ich mir oft z.B. den Wind, der vom Meer kommt vor und freue mich auch auf meinen nächsten Urlaub in Norddeich.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Vor allem für Leute, die bisher ohnehin jeden oder fast jeden Klaus-Peter Wolf-Krimi gelesen haben.

09.06.2015 13:44:03
Guido Braschler

Ein flotter Krimi, der in einem Superrhythmus daher kommt. Man liest sowohl den Krimiplot als auch die Hintergründe über die involvierten Personen sehr gerne. Die Story ist spannend, Norderney bildet eine wunderbare Kulisse. Und die Rupert-Story geht einfach dazu. Selbstverständlich ist bald einmal absehbar, wer als Täter in Frage kommt. Und die psychologische Täterüberführung von Ann Kathrin bringt das Buch zu einem kathartischen harmonischen Schluss. Es hätte aber auch böse enden können, wenn der Täter consequent sadistisch und abgrundtief böse geblieben wäre. Dann hätte die Hochzeitsreise definitiv abgesagt werden müssen und die Ostfriesen-Reihe wäre zu einem abrupten Ende gekommen. So freuen wir Fans uns auf den nächsten Ostfriesen-Krimi von Herrn Wolf. Ich bin sicher dabei.

14.04.2015 09:35:54
geiger

Ein grosser Roman. Ich liebe die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf aber Ostfriesenfeuer ist mein absolutes Lieblingsbuch.
Es hat mir ngeholfenn eine schwere Zeit im Krankenhaus zu überbrücken.
Wolfs Bücher sind für mich wie ein Wwohltuendes nachhause kommen, als hätte ich endlich meine Leute gefunden. Ann Kathrin Klaasen, Peter Grendel, ja ich liebe sogar den Macho Rupert...

23.03.2015 14:44:20
bayerin

Ostfriesenfeuer war mein erstes und sicherlich letztes Buch von Herrn Wolf.Auch auf die Gefahr hin, hier virtuell gesteinigt zu werden, muss ich sagen:
Ich empfand das Buch fast schon als lästig und war froh, als nach einer gefühlten Ewigkeit die letzte Seite kam. Die dann aber mit einer schnell hingeworfenen Auflösung eines nicht "kriegsentscheidenden" Details endete, was für mein Dafürhalten nicht als tatsächlicher Schluss geeignet war.Die Protagonistin Klaasen legt eine unerträgliche Arroganz allem und jedem gegenüber an den Tag, die sich weder für eine Kollegin und erst recht für keine Polizistin schickt. Trotz allem wird sie als das unantastbare Maß aller Dinge dargestellt; stets behindert durch böse Menschen im Umfeld.
Die neue Chefin könnte genauso gut gleich "Tochter des Gehörnten" genannt werden, so schrecklich überzeichnet wie sie wurde.Glücklicherweise sind fast alle Bösewichte (!) nicht aus Ostfriesland, wo kämen wir denn sonst hin? Ich war ebenfalls noch nie dort, was vielleicht mein Unverständnis diesen "Sturköpfen" aus dem "gottverdammte(n) Ostfriesland" gegenüber erklärt.
Obwohl es nur ein Nebenschauplatz der ganzen Misere ist, hat mich fast am meisten die Tatsache gestört, dass aus Rupert, einem Macho der übelsten Sorte, ohne jegliches Selbstbewusstsein, dafür mit der Bereitschaft alles und jeden in die Pfanne zu hauen, plötzlich der loyale Kollege wird. Ohne erkennbaren Grund und zu einem Zeitpunkt, als Widerstand endlich einmal angebracht gewesen wäre!
Ich habe schon etliche schlechte Bücher gelesen, aber noch nie das Bedürfnis gespürt, irgendwo eine Kritik zu schreiben. Zumal ich kein Rezensent oder gar Autor, sondern nur ein normaler Leser bin und mir bisher nicht anmaßen wollte, über das geistige Kind eines anderen zu richten. Aber diese renitente Hauptfigur in einer oft langatmigen Erzählung, umgeben von Neidern und Schwächlingen, ließ mich richtiggehend zornig werden.Ich möchte jedem raten, sich eine andere Lektüre zu kaufen.

06.11.2014 16:07:17
Hajo tom Brook

Geehrte Frau Schäfer,
ein kleiner Nachklapp sei mir noch erlaubt:
Sie gehören laut eigenem Bekunden "zu den Klaus-Peter-Wolf-Leserinnen der ersten Stunde" und sind als eifrige Besucherin seiner Seminare doch auch überall im Netz unterwegs, um in bester Jeanne d´Arc-Manier als Adlatus des Meisters "oberlehrerhafte Abmeierei" Herrn Wolfs abzukanzeln und psychologisch von ihm offenbar bestens vorbereitet jegliche (natürlich peinliche...!) Kritik als unfreiwillige Selbstaussage: "Ich bin so schrecklich neidisch auf dich, weil du so viele Leser hast, das werde ich dir nie verzeihen." prägnant zu brandmarken.
Honi soit qui mal y pense.

06.11.2014 13:38:06
Hajo tom Brook

Geehrte Frau Schäfer,
dem Autoren Wolf ist eine getreue, sich dem unerwünschten Kritikus mit mannigfaltigen, skurrilen Vermutungen entgegenwerfende Leserin sicherlich ein ganz besonderes Plaisir. Zumal, wenn sie wie bestellt für ihn erneut in die Bresche springt (10.04.2013!). Es ehrt mich außerordentlich, von Ihnen nun auch noch eigene (angesichts Ihres Protegé natürlich irrelevante) literarische Ambitionen unterstellt zu bekommen, deren klägliches Scheitern zu rastlosen (Spott-) Kampagnen gegen Herrn Wolf im Netz unter verschiedensten Namen führt. Auf geradezu putzige Art kreieren Sie das apokalyptische Szenario eines verblendeten, von Neid zerfressenen Kollegen, dessen verderbliches Tun skandalumwittert auf ihn zurückschlagen wird.
Frau Schäfer, sie sollten sich Herrn Wolf als Ideenlieferantin offerieren, damit auch zukünftige (Ostfriesen-) Plots in Absurdistan lokalisiert sind!
Ich nehme mir schlicht die Freiheit, einem Autoren eine zweite Chance zu geben, wenn mir eines seiner Bücher missfallen hat. Diese zweite Chance wurde leider auf wiederum enttäuschendste Weise auch vergeben, somit nehme ich mir erneut die Freiheit, mein Missfallen kund zu tun, so what?
Chacun à son goût, huldigen Sie weiterhin Herrn Wolf, aber machen Sie sich nicht ebenfalls irreale, absurde Phantasien zu eigen, indem Sie hinter einer simplen Kritik Verschwörungstheorien vermuten. Das ist weltfremd und absolut lächerlich!

06.11.2014 12:20:33
Simone Schäfer

Hajo tom Brook nennt sich manchmal auch Carpe Diem und tritt noch unter anderen Namen im Netz auf um regelmäßig Klaus-Peter Wolf Romane mit Spott zu überziehen. Die Leser seiner Ostfriesenkrimis werden gern als Trottel vorgeführt und belehrt. Mich als Fan nervt das schon lange. Nun liest da wohl jemand jedes Buch, um sich darüber aufzuregen. In Fankreisen werden inzwischen Wetten angenommen, um welchen neidischen Kollegen von Klaus-Peter Wolf es sich da handelt. Hält da einer nicht aus, dass Wolf Millionen Leser hat, muss der Autor schon alleine deswegen schlecht sein, weil er in viele Sprachen übersetzt wird? Nun in England war es ein riesen Skandal, als herauskam, dass ein Krimi Autor seine Kollegen im Netz unter falschem Namen mit schlechten Kritiken überzog. Es schlug voll auf ihn zurück…
Lieber Anonymus: Wenn Du seine Bücher so schrecklich findest, warum liest Du dann jedes neue?
Du kannst dich schon bald über das nächste Ärgern. Es wird am 11. Februar 2015 erscheinen. Ich habe es schon vorbestellt, denn ich steh drauf…

05.11.2014 10:35:57
Hajo tom Brook

Zum Anmachen selbigens geeignet.

Da holpert er sich wieder durchs Genre, der selbsternannte Ostfriesenpabst. Die üblichen klischeehaft hölzernen Kripomarionetten geschultert, deren Verhalten und Dialoge immer hanebüchener werden (Rupert!!!), ten Cate's Marzipanseehund im Gepäck (auf der dortigen Website[...] wird der Autor übrigens heftig promoted...quid pro quo!) und eine erneut auf nervig abschweifendste, Ich-muss-mit-aller-Gewalt-die-Seiten-füllen-Manier im (Sprach-) Stil eines Groschenromans erzählte absurde und unglaubwürdige Geschichte; das ist wie schon in vorangegangenen Bänden viel gewollt und wieder einmal nichts gekonnt! Das Buch ist weder spannend, noch unterhaltsam oder gar geistreich und raffiniert, sondern einfach eine Qual für den Intellekt, es zu lesen. Was diese Art horribler Krimis explizit mit Ostfriesland zu tun haben? Nun, indem halt krampfhaft ostfriesische Stereotypen bemüht werden und der vor sich hinduselnde Leser so immer wieder mit: "Hey, schon gemerkt, wir sind hier in Ostfriesland und Euer Autor mit der schicken zweireihigen Seemannsjacke der ist ganz doll ostfriesisch!!!" aus seiner Lethargie gerissen wird.

Ich frage mich, wann diese industriemäßige Literatur-Produktions-Masche endlich einmal auch dem letzten Leser deutlich wird?!

Und, wichtiger noch:

Wer um alles in der Welt rezensiert eigentlich die Bücher der Spiegel Bestseller-Liste???

12.10.2014 07:59:47
Schnippi

"Ostfriesenfeuer" ein unterhaltsamer und spannender Krimi...wenn auch an manchen Stellen zu langatmig.Gut beschrieben, die einzelnen Charaktere. Rupert tut wieder alles um noch unsympathischer rüber zu kommen. Ann Kathrin Klaasen lässt sich weiter nichts sagen und geht ihren Weg.
Ob sie im "wirklichen Leben" so handeln könnte wage ich zu bezweifeln. Trotzdem bleibt eine gewisse Spannung von Anfang bis Ende. Man legt das Buch nicht so schnell aus der Hand.

21.05.2014 10:55:08
lisa lange

Zu den neuen Ostfriesenfeuer.Ich habe auch die "Vorgänger" der Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf gelesen und mich auf den neuen gefreut.Sicher ist er auch spannend. Aber, 100 - 150 Seiten weniger hätten der Spannung sehr gut getan.
Zu viele ( oft langweilige ) Nebenschauplätze die nichts mit Spannung zu tun hatten.( Z.B. Die völlkig unrealistische Lottogewinn-Story )
Ich habe die letzen 100 Seiten nur noch "überflogen" um zum Schluss zu kommen.Die Eifel-Krimis von J. Berndorf mit nur etwa 300 Seiten haben da schon sehr viel mehr Spannung zu bieten.

02.05.2014 17:20:19
niedersachse5

Wieso einer der besseren? Ehe einer der schlechteren!Frau Klaasen wird immer arroganter, und immer unbelehrbare. Sie alleine bestimmt, wo es langgeht, und alle Regeln und Vorschriften sind für sie nicht gültig! Ihr mann , oder besser zukünftiger, wird mehr und mehr zum Waschlappen! Und das jetzt auch schon Folter wieder erlaubt ist.ekelhaft!

19.04.2014 16:45:25
René Rätzer

Beim Ostfriesenfeuer wird man nicht nur gefesselt, man wird Feuer und Flamme. Ich blieb gar im Bus sitzen und fuhr noch eine Runde da es immer spannender wurde. Leider hat man bei dem Buch auch mal die letzte Seite gelesen und der Fall ist gelöst. Aber die nächsten "Mörder" stehen sicher wieder beim Klaus-Peter vor der Tür.

12.04.2014 14:56:08
Elfi Hero-Gerfelder

Wieder ein spannender super Krimi von Klaus Peter Wolf. Ich habe mir keinen entgehen lassen und fand sie allesamt spannend und sehr unterhaltend, so dass ich sie mir jetzt, wo ich den Autor selbst bei einer Lesung erlebt habe, sie mir auch noch alle als Hörbuch zulege.
Mit Spannung warte ich schon auf das nächste Buch.

02.04.2014 14:08:28
Martina Klebitz

Seit ich Ostfriesenkiller gelesen hatte, habe ich alle Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf gelesen. Es ist das reine Lesevergnügen. Von der ersten Seite an ist man in seinen Büchern gefangen und hofft am Ende, lebend wiederrauszukommen. Seine Kurve zeigt nach oben, auch wenn es manchmal kleine Durchhänger giebt. Aber man hält sie gerne durch, weil man so sehr belohnt wird. Er ist einfach nur supermegaultra. Ich liebe ihn und seine Romane. Leider kenne ich ihn nicht persönlich. Er ist bestimmt ein toller Typ, nicht nur ein toller Autor.
Ostfriesenfeuer legt die Latte nochmal um einiges höher. Ich frage mich, wo will er noch hin? Seine Fähigkeiten und Einfälle kennen keine Grenze und mit jedem Roman wird er besser. Wenn er jedes halbe Jahr einen schreibt, lese ich bald nur noch seine Romane. Zum Glück hat er schon seine Grenze von 300 Seiten gesprengt und schreibt jetzt über 500 Seiten, dann fällt einem das Warten nicht so schwer, auch wenn die 500 Seiten nicht viel länger zu lesen dauern. Aber was für eine Spannung und was für ein Vergnügen. Das gibt es nur ganz selten.

01.04.2014 16:26:51
Werner Heine

Wieder ein Super Mega Klasse Krimi ! Spannung ohne Ende ! Der Beste von allen die bisher erschienen Sind ! Aber bei Herrn Wolf weiß man nicht , wie der Nächste ist ! Wir lassen uns überraschen !! Nach dem Krimi ist vor dem Krimi !! Leider ist die Wartezeit immer so lange !! Aber es erhöht die Spannung !!!

01.04.2014 14:02:18
Nicole Kirtz

Habe bisher alle Ostfriesenkrimis gelesen...jeder einzelne spannend vom Anfang bis zum Ende. Einfach pures Lesevergnügen ... leider konnte Ostfriesenfeuer nicht ganz mithalten... ich fand es bis knapp zur Mitte eher schleppend. Das Durchhalten hat mich belohnt, denn dann wurde es doch noch spannend und mitreißend wie gewohnt ... Lesevergnügen pur ab da:)

01.04.2014 13:49:27
Iris Lindner

Das Buch ist echt der Hammer,wirklich spannend bis zum Schluß,habe alle Ostfriesen Krimis gelesen,sind alle duper aber dieses Ubertrifft alles.Warte schon gespannt auf den nächsten Teil.Weiter so!Da wir immer auf Norderney Urlaub machen,hat man beim lesen natürlich ein richtiges Bild vor Augen.Habe auch svhon allr mit dem Virus"Klsus-Peter Wolf infiziert. :-)

01.04.2014 12:53:20
A. Kunze

Die Bücher von Klaus-Peter Wolf haben ein extrem hohen Suchtfaktor. Die Personen sind super beschrieben. Und irgendwie findet man auch immer wieder Züge an der Peronen, die einem bekannt vorkommen. Selbst Rupert kann einem fast schon symphatisch werden. Wie sagt Klaus-Peter Wolf immer so schön in seinen genialen Lesungen: "Jede Firma hat ihren Rupert."

01.04.2014 11:58:05
Marga Behlen

seit der Sendung "das perfekte Dinner" wo ich Klaus Peter Wolf gesehen habe, bin ich einer seiner größten Fans! Die Ostfriesenreihe habe ich komplett gelesen und geradezu verschlungen. Meinen Mann habe ich auch angesteckt. Ich finde es toll, dass wenn man anfängt zu lesen, man die Hauptprotagonisten schon kennt.
Auch die anderen Bücher sind äußerst lesenswert!
Liebe Grüße aus Köln
Marga Behlen

01.04.2014 11:33:00
Anne Helmig

Ich kann mich meinem vorgänger nur anschließen.Man kennt alle orte aus den krimis von Urlauben her und ist somit mitten im Geschehen. Für mich sind die Bücher von klaus Peter Wolf die beste Entspannungsliteratur. Sie sind großartig und machen süchtig. Alle Bücher gebe ich anschließend an bekannte weiter und alle sind anschließend genauso begeistert wie ich.

01.04.2014 09:38:47
Klaus Törker

Ich bin ein Fan vom ersten Buch.
Da ich schon seit 28.Jahren in dem
Stadteil wo die Kommisarin Wohnt
immer meinen Urlaub verbringe,
freue ich mich schon aufs nächte Buch.
Klaus-Peter Wolf beschreibt die Menschen
und deren Charatere sowie Sie sind und
wie ich Sie Erlebe und Empfinde,weil die Charaktäre in den Romanen Real sind ich schon
eine davon Kennengelernt habe

01.04.2014 09:35:40
sylvia grauer

Ich habe alle Bücher gelesen und finde alle spannend und toll. Jetzt warte ich schon wieder auf das neueste Buch. In ten Cate war ich letztes Jahr auch und habe dort das leckerste Marzipan überhaupt gekauft. Da wir immer in Ostfriesland Urlaub machen, macht es uns Spaß durch Norden zu laufen um zu schauen, ob wir Klaus Peter irgendwo sehen. Leider haben wir ihn noch nicht entdeckt.

01.04.2014 08:20:34
Stephanie

Ich habe auf Norderney das erste Mal ein Buch von Klaus Peter Wolf in den Händen gehalten. "Ostfriesenangt" ich habe es regelrecht verschlungen. Noch in diesem Urlaub habe ich dir in derselben Bücherei den "Ostfriesenkiller" gekauft. Seitdem bin ich ein richtiger Klaus Peter Wolf-Fan. Wenn man die Gegend ein wenig kennt, ist es irgendwie "realer". Es macht merh Spaß seine Bücher zu lesen. Sie sind klasse geschrieben und auch ich wünsche mir, daß Klaus OPeter Wolf nie die Fantasie ausgeht. Ich wünsche ihm weiterhin alles Glück und ganz viel Erfolg. Ich freu mich schon, wenn ich das "Ostfriesenfeuer" endlich lesen kann. Aber momenran lese ich noch "Ostfriesenfalle". :-)

31.03.2014 07:29:04
Hezischer

Ich wurde bei meinem Urlaub in Norddeich auf den Ostfriesen krimi aufmerksam und das gleich nach erscheinen des ersten Romans. Seit dem bin ich absoluter k.p. Wolf Fan und kann es kaum erwarten, dass der nächste Roman erscheint. Wenn man die Gegend kennt in der die Romane spielen fühlt man sich mitten drin im geschehen.ich finde sie einfach toll geschrieben und kann nur sagen bitte mehr davon Klaus Peter

23.03.2014 12:59:25
Simone Schäfer

Es ist schon ein komisches Gefühl. Ich gehöre zu den bekennenden Klaus-Peter-Wolf-Fans der ersten Stunde. Schon nach den ersten Seiten von „Ostfriesenkiller“ war ich angefixt und wurde zu einer süchtigen Leserin.
Inzwischen habe ich wohl viele Freundinnen und Verwandte mit dem Virus infizieren können. Wer einmal anfängt, kann selten wieder aufhören. Es ist etwas süchtig Machendes in diesen Büchern. Ich kann selbst nicht genau sagen, was es ist.
Und nun ist mein ehemaliger Geheimtipp Platz 1 in Spiegel und Stern. Früher musste man seine Bücher bestellen, heute liegen sie überall in den Schaufenstern. Er hat sich spätestens mit „Ostfriesenangst“ an die Spitze der meistverkauften Kriminalschriftsteller geschrieben.
Eigentlich wundert es mich, dass diese Bücher so massenkompatibel sind, handelt sich es sich doch um hoch komplexe Romane mit raffinierten Plots und überraschenden Wendungen am Ende.
Bei vielen Krimiautoren ist man ja schon froh, wenn sie einen Spannungsbogen hinkriegen und durchhalten, bei Klaus-Peter Wolf sind es immer gleich mehrere. Im neuen, „Ostfriesenfeuer“, fünf! Kunstvoll miteinander verwoben machen sie das Buch zu einem einzigen Pageturner. Anders als bei seinen skandinavischen Kollegen setzt er nicht auf chirurgische Hackschlachten, sondern arbeitet mit der Phantasie des Lesers, gibt ihr Futter, nutzt den Grusel als Fallhöhe fürs Lachen und dann das Lachen als Fallhöhe fürs Gruseln. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die man beim Lesen erlebt. Manchmal habe ich Tränen gelacht, Szenen laut vorgelesen, wildfremden Leuten auf einer Zugfahrt, und damit wahrscheinlich die Zahl seiner Leser noch erhöht.
Hinten im Buch sind schon ein paar Seiten von „Ostfriesenwut“. Ich freu mich drauf!

21.03.2014 18:30:23
niedersachse5

"Ostfriesenfeuer" war der schwächste Kriminalroman ,den ich seit langem gelesen habe! Frau Klaasen wird immer arroganter, besserwisserischer! Ich glaube nicht,das solche Personen bei der "echten" Polizei eine Chance hätten!Gibt es eigentli8ch außerhalb von Ostfriesland keine Vorgesetzten,dieein oder zwei Augen auf solche Beamte haben? Diese Alleingänge hätten doch eigentlich schon lange eine Suspendierung zur Folge!Habe danach meinen Schwedenkrimi gelesen:Welche Wohltat!

09.03.2014 12:28:57
tom2009

Das Buch Ostfriesenfeuer von Klaus-Peter Wolf ist eines der Besten Bücher die ich je gelesen habe. Spannend vom Anfang bis ans Ende, mit einem Täter mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Ich freue mich schon auf den nächsten Ostfriesenkrimi: Ostfriesenwut. Leider muss ich noch ein Jahr warten: 15.03.2014 ist das voraussichtliche Erscheinungsdatum!

07.03.2014 17:00:35
Michael Buchholz

Auch Ostfriesenfeuer ist wieder der erwartete Knaller. Klaus Peter Wolf ist ein begnadeter Schriftsteller der Land und Leute ebenso gut beschreibt wie er einen spannenden Krimi schreibt. Er ist auch ein würdiger Vertreter von Ostfriesland, denn er macht neugierig auf Urlaub in dieser Region. Ich habe alle seine Krimis gelesen, und einer ist besser als der andere. Volle 100 % von mir. Schade das ich jetzt wieder ein Jahr warten muss, bis das Nächste Buch erscheint.

27.02.2014 15:18:45
Christa Kornfeld

Innerhalb von 24Stunden Ostfriesenfeier Verschlungen!Bin begeistert!Hab auch die anderenOstfriesenkrimis gelesen!Liebe Grüsse aus Öberösterreich!Ihre Christa Kornfeld!
Habsie übrigens auch im Fernsehen gesehen!Werden sie auch in den Verfilmungen mitspielen?Bin Auf allles neugierig!
Herzlichst c. Kornfeld!!

25.02.2014 06:47:41
Edmund Rühling

Naja. Was soll man sagen
Wiedermal ein Krimie der Exstraklasse
Habe alle gelesensen,
Und auch die Vorschau vom 9. Fall der Ann Kathrin Klaasen "Ostfriesenwut",kann es kaum erwarten bald ist 03.2015 ich freue mich jetzt schon wie Bolle.
Auch wenn Sie es nicht wissen , Sie haben mir, mit Ihren Bücher, über eine Schwere Zeit geholfen.
Ganz Liebe Grüsse an Sie Hr. Wolf

Ihr Treuer Leser

Mfg. Edmund Rühling

20.02.2014 16:09:52
Susanne Kaminski

Endlich halte ich den neuesten Krimi „Ostfriesenfeuer“ von Klaus-Peter Wolf in den Händen.
Oder hat dieser neue Krimi mich in seinen Händen?„Ostfriesenfeuer“ ist der achte Band aus der Reihe der Ostlandfrieslandkrimis um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Rupert, den Kollegen, den keiner so wirklich haben möchte, den aber fast jeder hat.
Mit „Ostfriesenfeuer“ hat sich Klaus-Peter Wolf noch einmal gesteigert. Der Autor vermittelt dem Leser einen Einblick in die menschliche Seele und den tiefen Abgrund der menschlichen Seele.„Dieser Mörder sucht die Öffentlichkeit. Er deponiert seine Leichen an Orten, an denen sich viele Menschen begegnen.
Das traditionelle Osterfeuer fiel in diesem Jahr etwas anders aus als sonst. Denn aus den verkohlten Resten ragten am nächsten Morgen menschliche Knochenrest.
Als eine weitere Leiche auf einem Spielplatz gefunden wird, ahnt Ann Kathrin Klaasen, dass dieser Mörder nicht einfach nur tötet.Er inszeniert seine Morde regelrecht und will die Welt daran teilhaben lassen.
Wer ist der Nächste?“Schon zu Beginn der ersten Seiten war meine Neugierde geweckt. Es gibt gewisse Autoren – und Klaus-Peter Wolf gehört hundertprozentig dazu – bei denen ich mir sicher bin, dass sie mich mit einer guten und spannenden Geschichte fesseln können.
Dies liegt nicht allein an dem spannend klingenden Klappentext, sondern auch an der Gewissheit, dass der Autor Klaus-Peter Wolf den Leser häufig fühlen lässt, wie nah die Realität doch ist.
Kaum hat man angefangen zu lesen, landet man an der ostfriesischen Küste und merkt überhaupt nicht, dass man eigentlich auf der heimischen Couch sitzt.
Die Sätze lesen sich flüssig fort und das ermöglicht das perfekte Eintauchen in die Geschichte.
Und diese Geschichte – das Zusammenspiel und das Verknüpfen der einzelnen kleinen Storys,- ist wirklich gut!Wer bereits einen oder alle Ostfrieslandkrimis gelesen hat, der wird auch alte Bekannte wieder treffen.Wie ein Puzzlespiel fügen die Geschehnisse sich aneinander und die emotionale Belastung von Ann Kathrin Klaasen treibt die Spannung des Romans auf ihren Höhepunkt.
Die Protagonisten sind authentisch und detailliert beschrieben, was natürlich auch daher rührt, dass der Autor wieder reale Personen des tatsächlichen Lebens in seinen Roman konstruiert hat.
Der Unbekannte erzeugt beim Leser ein Bild des Grauens. Wer ist dieser Psychopath, der besessen davon ist, auf gemeinste Weise Menschen umzubringen?
Der Krimi nimmt unerwartete Wendungen an und überrascht seine Leser.
Leselangeweile kam zu keiner Zeit auf. Ich wollte einfach wissen, wer dieser Unbekannte
war und welche Beweggründe er hatte, dass nur ausgesuchte Menschen in seinen
Fokus gerieten und sterben mussten.
In vielen Abschnitten des Romans wurde ich von Nervenkitzeln gepackt. Ich befand mich umgehend im Geschehen und dieses Geschehen ließ mir die Nackenhaare hochstehen.Fazit:Mir hat der Roman gut gefallen. Die Charaktere der Protagonisten wirken sehr realistisch und die Kombination, reale und fiktive Protagonisten, gefällt mir gut. Ich finde es sehr gelungen, dass der Autor Klaus-Peter Wolf sich auf die Abgründe der menschlichen Seele und die Psyche konzentriert, ohne seine lebendige Art der Darstellung der Schauplätze aus den Augen zu verlieren. Dadurch schafft der Autor es, eine phantastische Spannung zu
erzeugen und etliche „Gänsehautmomente“ zu erwirken. Durch mehrere Handlungsträger,
die sich im Handlungsverlauf miteinander verweben, lässt sich „Ostfriesenfeuer“ flüssig lesen.Danke Klaus-Peter Wolf für diesen spannenden Fall und die Vorfreude auf „Ostfriesenwut“.